Indiana Tribüne, Volume 24, Number 135, Indianapolis, Marion County, 1 February 1901 — Page 2

Jndiana Tribüne, 1. Februar 1901

Wtlthsudtl und Schiffsbau. ' Es ist oft fcctont worden, daß die so riesig gewachsene Produktion unserer Zeit an dem in gleichem Maße sich entwickelnden Verkehr einen großartigen Helser gefunden hat, ja daß ibr dieser' geradezu unentbehrlich war. Ohne Eisenbahn?n und Dampfschiffe wäre n?cht nur die Getreideproduction in Nord-Amerika und Australien unterblieben, weil sie nicht zu verwerthen gewesen wäre es fei denn durchAusWanderung aus den übervölkertenLändern; ohne sie hätten sich die für die Ausfuhr arbeitenden Gewerbözweige nicht so gewaltig entfaltet, wie wir sie jetzt vor uns fehen. Vor Allem die Ausdehnung der Schissfahrt und die damit Hand in Hand gehende Verbllligung der Oceanfrachten sind die Urfache des großartigen Aufblühens der Industrie. Das Sinken der Oceanfrachten hat seine Ursache zu einem ganz wesentlichen Theil in Ux Vervollkommnung des Schiffsbaus. Man stellt durchweg ganz erheblich größere Laderäume her, mit deren Zunahme die Betriebsunkosten keineswegs Schritt halten. Noch bis vor zwanzig Jahren mußte auf allen Segelschiffen die Mannschaft zum Reffen wie zum Segelansetzen in die Masten und Raaen hinauf; auf neuen Schiffen wird das mit Patentvorrichjungen vom Deck aus besorgt, was viel sicherer für die Mannschaft ist und weniger Besatzung erfordert. DieDampfschiffe sind durchweg bei ihren Maschinen zur Triple- und Quadruple-Ex-pansion übergegangen, womit sie ihre Reisen beschleunigen. Da die Verbesserung der Feuerung - Ausnutzung gleichfalls bedeutend ist. so liegen zwei Gründe für verminderten Kohlenbedarf vor; der ersparte Kohlenraum kommt der Ladefähigkeit zu Gute. Während man früher rechnete, daß eine Netto - Registertonne bei Dampffchiffen jährlich dreimal soviel Güter befördern könne, wie eine Segelschiffstonne, so rechnet man jetzt auf vierSegelschiffstonnen nur eine Registertonne. Das bedeutet eine Erhöhung der Transportkraft der Dampfschiffe um ein volles Drittel, nicht etwa unter Steigerung, sondern unter Verringerung der Unkosten. Noch viel mehr ist der äußere Umfang der Handelsflotten aller Kulturstaaten gewachsen. Das gilt naturgemäh von den Dampferflotten, denn fca Segelschiff ist ein rasch veraltenver Typus. Da: für blühenden Hafenverkehr so charakteristische Mastenwald gehört überhaupt schon der Vergangenheit an. Ueberdies lagen große Segelschiffe meist im Hafen, während Riesendampfer manchmal schon nach acht Tagen wieder fortgehen, daher sind alle Häfen relativ leerer. Das stolze Bild eines mächtigen, unter vollen Segeln einherfahrenden Dreimasiers ist fast verschwunden, wogegen freilich auch das Dampfschiff mit seinem Riesenleibe unter schwarzen Rauchwolken einen ebenso malerischen Anblick gewähren kann, wie ja neuzeitliche Marinemaler (Hans Bohrdt. Willy Stöwer) längst ausgefundcn haben. Wie die Dampferflolte der Welt sich immer imposanter entfaltet hat. davon geben die folgenden Zahlen ein lebendiges Bild:

Herbst 1874 1884 M " IW m 1899 1900

Schiffe. Register Regler tonnen Bo. Ton. Bo. 5.3V 5,22, MO 3.471.1)00 8.433 10.209.000 6.K75.U) 10.744 15.5?.0l'S S.W4. 11.155 .17.089,000 10,761.0110 11.576 18.887.0W) 11.687.000 11.456 19.711.0TIO 12.165.000 12.289 2L787.00Ü 13.465.0W)

ajiv juuwi it ivtlt iyiui iu lil i. Jahren nach Anzahl nxnig mehr als verdoppelt, nach Raumgehalt vervierfacht. Die starke Zunahme dauerte auch in den letzten Jahren an. Umgekehrt ist es mit den Seglern gegangen. (Bei diesen fällt der Unterschied zwischen Brutto- und NettotY r . .

neginerlonnen at vollständig weg.)

Hkrdst 1874 ' 1M4 ' 184

18W 1898 1859 1900

Schisse

.B 44.734 29.333 29.348 28.855 27.867 27.982

Rkaisterronne

14522.000 33.0OO.OHO 9.547.000 9,136.000 8,693,ft0 8.317.000 8.205.000

' Der Zahl nach sind die Segelschiffe also auf weniger als die Hälfte gesueilen; im Raumgehalt stehen sie jetzt nur wenig über der Hälfte von 1874. Am stärksten tritt die Wandlung aber hervor, wenn man das Transportvermögen der gesummten Flotte berechnet, derart, daß 1874 eineRettoDampfertonne gleich 3. 1900 aber gleich vier Segeltonnen gerechnet wer-den:

Tamrfer 1874 10.413.000 2. 1900 53.800.000

Eegler 145.'3.l0 8.05.000

Zusammen

24.93Ö.0CO T.

C2.065.00O "

In diesem kurzen Zeitraum hat sich

also das Transportvermögen derWeltHandelsflotte auf das Zweieinhalbfache gehoben. Der Stand der Hauptflaggen war I fV.n t rrr r t

im jyeiön iyuu, wie svlgl:

Segler

mit einer nahe den Seehäfen domiziInten Eisen- und Kohlenprcduction schafft Vorbedinaungen. wie sie kein anderes Land besitzt. Am Schluß des dritten Vierteljahrs 1900 waren an Handelsschiffen im Bau:

in rofcfcritönnftn " den '4'er. Staaten Teutschwnd Italien Frankreich Holland

Tarnst! Brutto T. 1,192.0(10 I4ZIX ui.m lai.ooo 62.000 26,000

Eeqler Zusammkn

T.

12.000 13.0(10 5.000 l.OiO 55.000 8.000

T.

1.204.000 153.00" 152,t, i04.(XO 118.000 34.000

r

England Teütsckland Der. Staaten Vlorwegen Frankreich

Damvfer

Brutto X. 11.8,,000 2.1C9.000 1.183.000 769.000 1.060.000

2.513.000 551.000 1. 360.000 898.000 341.000

Zusammen

14.302,000 2.720.000 2.543.000 1.667.000 1.401.000

England besitzt also weit über die Hälfte aller Dampfschiffe sowie der gesammten Handelsflotte. Noch un-

gleich bedeutender ist das Uebergewicht Englands im Schiffsbau. Die britischen Werften arbeiten in fehr umfasfendem Maße auch für das Ausland, während dort wohl keine Schiffe für britische Rechnung gebaut werden. DaS Zusammentreffen deS größten Weltjandels und der größten HandelLfltte

In den letzten Jahren behauptete Deutschland den zweiten Platz, doch hat der amerikanische Schiffsbau im allerletzten Jahr einen solchen Anstoß bekommen, daS er den deutschen um eine Kleinigkeit überholt hat. Der deutsche ist riarallel mit dem englischen um etwas zurückgegangen, wahrschein lich infolge der stark gestiegenen Eisenlinb Kohlenpreise und der zeitweiligen Schwächung der Unternehmungslust.

Tie Fürsten des Londoner LSitzeS. Der Hauptzeichner des Londoner Witzblattes Punch". Sir John Tennie!, hat im Alter von 8 Jahren, nachdem er seit 50 Jahren Woche für Woche eine seiner berühmten Caricaturen beigesteuert hat, seinen Zeichenstift niedergelegt. Er war der letzte der guten alten Schule" des Prnich", der heute schon etwas an Altersschwäche zu kranken beginnt. Er war noch ein College Thacleray's. Er saß mit an der Tafel bei den berühmten PunchDinners". bei denen sich jeden Mitt-

woch die witzigsten und geistvollsten !

Leute Englands versammelten. Noch heute ist es die ezclusivste Gesellschaft der Welt, die in der Nähe von Fleet Street zu t'mm bescheidenen Mahle versammelt ist. Nur wer ein großer Witzbold und ein erstklassiger Schwarzund Weißkünstle: ist. kann sich das Recht auf einen Sitz an dem Diner des Punch" - Stabes sichern, der sich am Mittwoch vereinigt, um den Inhalt der

nächsten Ausgabe .dös satynschen Blattes zu berathen. Das Menu besteht

nur aus Fisch und Braten, Käse und

Kaffee, seit über einem halben Jahr

hundert ist es dasselbe und wird an demselben Tische servirt, und auf demselben alten hölzernen Lehnstuhl sitzt

der leitende Redacteur. Dieser Tisch

ist als Reliquie unschätzbar; fast jeder große Witzbold des letzten halben JihrHunderts hat feine Anfangsbuchstaben

uf der Platte eingefchnitzt. Das Di-

ner wurde angesetzt, damit der Herausgeber mit seinem Stäbe gute Kameradschaft halte, dann aber auch zur Bespre-

chung des großen Stiches", dessen

Borwurs von Allen gemeinsam bestimmt wurde. Das Geschnatter" oder der Tert. der das Bild begleitet, wird gleichfalls besprochen. Alsdann wird das Thema des zweiten Cartons ausgewählt. Sind diese wichtigen VerHandlungen vorüber, so wird der Rest des Abends in gemüthlicher Unterhaltung verbracht, an der sich auch gerade anwesende Gäste betheiligen können. Zu diesen vom Punch" bewirtheten Gästen gehörten auch Dickens, Pazton und Millais. Manch' guter Witz wird von den Punch" - Diners erzählt. Wie freimüthig der.Ton war. zeigt ein Wort von Douglas Jerrold, dem Schöpfer von Kaudel's Gardinenpredigten", der durch seine bissigen Bemerkungen gefürchtet war. Thackeray kam eines Abends zu spät und gab als Entschuldigung für seine Unpünktlichkeit an. daß er als Pathe einer Taufe beigewohnt habe. Himmlischer Vater, Thackeray. hoffentlich haben Sie dem Kinde nicht Ihre Fratze gegeben!" meinte darauf Jerrold, was dem großen Romanschreiber aber doch für den Rest des Abends die Laune verdarb. Sehr lustig ist eine Geschichte, die von einer Versammlung des Punch"-Sta-bes und seiner Freunde anläßlich der Hochzeit des Prinzen vonWales erzählt wird. Als man nach dem Zuge ausspähte, sah man den Schauspieler Sothern, der auch zu den geladenen Gästen gehörte, auf der anderen Seite der Straße in der Menge eingekeilt. Er konnte sich weder vorwärts noch rückwärts bewegen und sah jämmerlich zu den Fenstern des Punch" hinauf; es

war ihm schrecklich, diese Versammlung verpassen zu müssen. Die Freunde wiesen auf einen Schutzmann, der in der Nähe stand. Bringen Sie mich durch." flüsterte Sothern ihm zu, ich gebe Ihnen auch einen Sovereign." Der Schutzmann machte die größten Anstrengungen, einen Weg durch die Menge zu bahnen, aber vergebens. Es thut mir leid, mein Herr, es geht nicht." Sothern aber gab sich nies.1 zufrieden.

Legen Sie mir die Handschellen an. zieh:n Sie mich durch und landen Sie mich an jener Thür, und Sie bekommen zwei Pfund." In einer Sekunde hatte der Schutzmann die Handschellen angelegt, während Sothern den ertappten Taschendieb spielte. Nun machte die Menge, in ihrer Geneigtheit, dem Hüter des Gesetzes zu helfen, dem Schutzmanne und seinem Fang" willig Platz, und mit rauhen Stößen wurde Sothern über die Straße getrieben. Sie finden das Geld in meiner

Westentasche," sagte er. als s endlich an der gastlichen Thür des" Punch" landeten. Aber nachdem der Schutzmann seinen Lohn empfangen und außerdem von einem der Freunde, der zur Begrüßung heruntergekommen war, eine Eztravergütung bekommen hatte, verschwand er plötzlich und ließ Sothern mit seinen Handschellen sitzen. Dieser wurde sie auch nicht los und mußte, so gut es ging, mit ihnen essen.

rbehv allgemein. Plötzlich Venderungen der Temperatur entwickeln viele keide des Salsts und dcr Lunge, ' j Hüften, Erkältung,, Vronehktk, rippe und klftimO, ß,ßl welch Leiden es nichts besseres giebt wt

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?r. Aigift König', Hamburger Brustthee.

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Künstiger Skstisnalparr.

'Eine der malerischsten und anziehendsten. und zugleich noch am wenigsten bekannten Regionen der Vr. Staaten ist im Montana'er County Flathead zu finden, dem jugendlichsten County unseres neueren Nordwestens, zwischen der Great Northern Bahn und der Grenze 'der kanadischen DomU nion. Obgleich sie sowohl vom Fellowstone - Park, wie vom FosemitePark in vielen Dingen verschieden ist. braucht sie sich nicht im Geringsten beim Vergleich mit diesen berühmten National-Liegenschaften zu schämen; in der That hat Onkel Sam schon seit geraumer Zeit sein Auge auf dieses Natur-Juwcl gerichtet und einstweilen eine Forst-Reserve daraus gemacht, mit der starken Absicht, bei günstiger Gelegenheit sie ebenfalls zu einem Nationalpart zu erheben. Dieses wildromantische und werthvolle Gebiet ist 50 bis 60 engl. Qua. dratmeilen groß und umfaßt hohe, parallel laufende Ketten der Rocky Mountains und des Kootenai-Gebir-ges, mit Scenerien von unübertroffener Schönheit zwischen sich. den herrlichsten Seen. Thälern und MiniaturPrairien u. s. w. Nur Gaiser gibt es hier nicht, aber manche andere Dinge sind hier großartiger vertreten, als in den beiden genannten Nationalparks! Hier kann man die wundervollsten Al-pen-Partien machen, die zwar strapazenreich genug und auch einigermaßen gefährlich sind, aber nur in solchem Maße, wie es vom Standpunkt jedes echten Touristen wünschenswerth" ist, ohne das halsbrechende Element so mancher nderer Hochalpen der Welt. Hier ist u. A. auch der größteSüßwasserkörper zu finden. der irgendwo

westlich vom Felsengebirge vorkommt: der herrliche Macdonald-See, welcher den Ln-ig zum interessantesten Theil d esc Legion bildet, mit dunkelbewali . Höhen auf beiden Seiten und so wunderbar klarem Wasser, daß der darüber Fahrende sich beinahe versucht fühlt, aus Ixm Schiff zu springen und die im Wasser gespiegelten Waldflächen hinanzutlettern. da es fast unmöglich erscheint, daß diese, bis ins Kleinste so malerisch erscheinenden Bäume, Moos und Gesteine ein bloßer Widerschein 'der Wirklichkeit seien! Reisende, welche die meistge nannten Alpenseen der Welt gesehen haben, konnten sich am MacdonaldSee nicht satt sehen. Rechts und links wimmelt es noch von kleineren Seen in Thälern oder auf Bergrücken. . von Wassersällen und von schneegekrönte Gipfeln, die nicht einmal alle einen Namen haben. Es werden vielleicht noch Bücher über diese Region geschrieben werden, wenn dieselbe erst einmal ihrer Bestimmung zugeführt worden fein wird. Hier schwärmt es noch vvn Wild aller Arten, das der amerikanische Eontinent aufzuweisen hat; werthvolle Minenschätze schlummern in der Nachbarschaft -und können vielleicht die Eröffnung der Gegend für den Weltverkehr beschleunigen. Nur noch auf eine Attraction sei flüchtig hingewiesen: Mit alleiniger Ausnahme Alaskas bietet sich in ganz Nord amerika nirgends anderswo so günstige und reichliche Gelegenheit. Gletscher und ihre Geschichte zu studiren. lois

in diesem Nationalpark in spe". Möchte er nur dem allgemeinen Bereich

ein Bischen näher geruckt sein! Mcxics als Reiöland.

Während in manchen, hierfür gccig

neten Gegenden unseres Südens tu Reis - Anbau erst einen bescheidenen

Umfang erreicht hat. ist er drüben in

der nrikamschen NachdarrepudN! ge-

rade während der letzten paar Jahre zu

aroßer Blüthe langt.

Schon früher war der Reis - Bcrbrauch in Mexico sehr beträchtlich gewesen; er hat sich aber riesig gesteigert, seit dieses Getreide in so großem Maßk

in Mezieo selbst angebaut wird. Wabei ist das Product natürlich auch billiger

aewordenna der Preis ist deinayc an

die Hälfte heruntergegangen. Im Jhre 1893 schon belief sich der Ertrag

der merikanischen Reis - Ernte au.

10.250.000 5ttlos oder Doppelpfund

und hatte einen Marktwerth von

Millionen Dollars. 1898 jedoch wur-

den 21 Millionen Kilos Reis geerntet, und dieselben hatten einen Marktwerth

von nicht mehr als 2 Mmwnen Del

lars. Der wichtigste mexikanische

m.is emj.i iu .A.tn.tu MT?nrv

avi ,uui iii wwwiuvu-.i jv.v.

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aoer nocy m zeyn anverenSraalen wuv der Reis in mehr oder minder großen Mengen gezogen, und der Ertrag in Vera Cruz kommt demjenigen in dem genannten Staate beinahe gleich. Dementsprechend ist der Reis auf dem Mahlzeitstisch aller Klassen in Mexico ein beinahe tägliches Gericht geworden. Indeß ist er bei den unteren Klassen vorwiegend im Gebrauch und ist hier zum Theil an Stelle weniger werthvoller Nahrungsmittel getreten. Uebrigens sieht man den Reis in Mefico nur selten als gekochtes Gericht. Mitunter wird er als Pudding servirt; meistens jedoch wird er in einer BratPfanne unter Zusatz von etwasSchmalz und weiterhin von Tomatenbrei und Wasser zubereitet, welche Mischung man fleißig rührt und etwa zwei Stunden hindurch langsam dahinschmoren läßt. Bei richtige? BeHandlung gibt dies ein sehr schmackhaftes Gericht ab, und jedes Reiskorn behält seine ursprüngliche Gestalt.

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