Indiana Tribüne, Volume 24, Number 133, Indianapolis, Marion County, 30 January 1901 — Page 2

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Jndmna Tribüne, 3. Januar 1901.

Erkältung und Abhärtung.

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Die SneisenauVS.

: -Gin Erkältung entsteht, indem der Körper aus tm Zustand der Uebertvärmung in einen Zustand abnormer Mrmeentziehung geräth: wenn man also nach vorangegangener starker Wärmebildung, 'wie z. B. nach lörperlicher Arbeit, nach reichlichen Mahlzeiten stch feuchter Luft, Berührung mit dem kalten Boden, Zuglust aussetzt, so sind die günstigsten Vorbedingungen für das Entstehen einer Eriälwng gegeben. Besonders die Zuglust ist seit Alters ler als ErlältungsVeranlassung gefürchtet, und das mit Recht. Bei der Klglust handelt es sich meist um Luftströmungen von so geringer Geschwindigkeit, daß man s bei trockener Haut kaum fühlt. Aber gerad solchen schwachen Reihen gegeniiber, wenn ste dauernd einwirken, dersagen die wärmeregulirenden Einrichjungen unseres Körpers. Die Zugluft ruft im Augenblick keine ausgedehnten Erscheinungen hervor und ändert unmittelbar auch wenig am Allgemeinbefindeir. und oft erst lange nachdem wir uns der Zuglust ausgtsetzt haben, spüren wir die Erkältung. Die Wirkung macht sich dann nicht nur an der tarnt betroffenen Hautstelle bemerkbar, sondern wird auch auf andere Gebiete übertragen. 2lußer der Zuglust kommen als Erkältun'gsursache besonders die nassen Füße in Betracht. D!cAnfangsersche!nungen einer Erkältung sind verschiedenartig: beiManchn findet man Unruhe, leichtes .Kältegefühl. Blässe der estchtshaut, Colikschmerzen und nach Ablauf mehrerer Stunden tritt dann der mehr oder mindr starke Schnupfen auf; Langhalstge und Personen, deren Beruf angestrengtes Sprechen oder Singen erfordert, werden vorzugsweise von Catarrhen des Kehlkopfes befallen. , bei andern wieder schließen sich Mandelentzündüngen. Schwellungen der Hal-drüsen und Rheumatismus an. Auch für das Eindringen von Jnfectionserreezern und für die Entwicklung von Jnfectionskrankheiten giebt die Erkäliung eine günstige Gelegenheit ab. Machen sich die ersten Erscheinungen der Erkältung bemerkbar, so schreite man sofort dagegen ein; die Erfahrung hat gelehrt, daß es dann in vielen Fällen gelingt, nicht nur den ganzen Berlauf der Erkältung zu mildern, sondern untcrUmständen sie auch zu unterdrücken. Am wirksamsten in dieser Hinsicht ist ein schweißtreibendes Berfahren, sei es durch Bettwärme unter Genuß heißer Getränke, Limonaden der Thees, sei es durch heiße Bäder. Dampfbäder, russische Bader der durch sogenannte ,warme Einpackun,gen". Besonders die letzteren sind mp fehlenswerth, aber sie müssen in der richtigen Weise angewandt werden, sonst stiften sie mehr Schaden als Nutzen. Nach Ebsteins Vorschrift derfahre man in- folgender Weise: man hülle sich in eine Wolldecke in und suche durch öftere Darreichung kleiner Mengen weißen Fliederthees oder Kamillenthees die Schweißabsonderung anzuregen. Mehr als 1 Lstündiges Schwitzen ist selbst für e:nen kräftigen .Menschen auf keinen Fall anzurathen, dann wird die Wolleinpackung gelüftet und die Haut unter der Decke vorsichtig abgerieben; danach zieht man gewärmte Wäsche an, entfernt die Wolldecke und legt die gewöhnliche Bettbedeckung über. Selbstverständlich darf man an einem Tag, an dem man sich einer solchen Schwitzcur unterzieht, nicht mehr ausgehen. . Die vornehmste Aufgabe unserer Gesundheitspflege muß indeß darin lxstehen, das Auftreten einer Erkältung überhaupt unmöglich zu machen, zumal da wir ein Schutzmittel von erprobier Wirksamkeit geaen die Erkältung besitzen dieses Schutzmittel .ist die Abhärtung. Unsere Haut hat durch unser Stubenleben-, wie Rosen gezeigt hat. die Fähigkeit verloren, in prompter Weise auf die wechselnden Temperatureinflüsse zu ?eaairen: es ist das

für die Haut ebenso ine Sache der Uebung wie für die andern Organe des menschlichen Körpers. Durch Abhärtung können wir diese verlorene Fähigkeit wieder erwerben und dadurch gegen die Erkältungs - Schädlichkeiten Unempfindlich werden. In erster Linie dienen diesem Zwecke kühle Waschungen und Abreibungen: jeder Gesunde sollte täglich Winter und Sommer den ganzen Körper des Morgens kalt abwaschen. Auch Halbbäder von drei Minuten Dauer mit nachfolgenderBegießung des Rückens und der Brust sind sehr empfehlenswert!). Das kalte Wasser bewirkt eine kräftige Zusammenziehung der, Gefäße der Haut. Nach dem Bade oder der Waschung soll man sich nicht nur tüchtig abtrocknen, f entern auch tüchtig frottiren; dadurch erweitern sich die Gefäße der Haut wieder. und ein Gefühl des Wohlbehagens und der Wärme durchströmt den ganzen ftörper. Zweckmäßig schließt man dann kleine gymnastische Uebungen an, regelmäßige Rumpf- und Kniebeugen, tiefes Einathmen mit allmählich bis zur Horizontale erhöhten Armen. Ausathmen mit gesenkten und nach vorn geführt: Ärmen, sowie Hantelübungen. Schou im ztoeiten Lebensjahre

beginne man mit der Abhärtung in der

mildesten Form (Begießung mit etnem

" Eimer voll Wasser von ca. 100 Grad

: Fahrenheit und allmählich herabst: cend bis ca. 72 Grad F. Eltern kön

nen ihren Kindern keine größeren

' Wohlthaten rwlsn. als tnbem sie sie : von Jugend auf systematisch zur Ab-

Härtung erziehen.

Biele Betrachtungen sind darüber angestellt worden, ob auf der Gneisenau" der Ausbruch des Sturmwindes, dem das Schiff zum Opfer fiel, nicht hätte zeitig vorausgesehen und dadurch das Unglück verhütet werden können. . Bei diesen Erörterungen, die vielfach vcn nicht fachkundiger Seite angestellt wurden, wird angenommen, daß die Beobachtung des Barometers an Bord ausreichend sei, um den kommenden Sturm anzuzeigen. Diese Meinung ist völlig unrichtig. Allerdings deutet rasches und tiefes Sinken des Barometers auf unruhiges Wetter, allein aus dem Stande des Barometers an einem Orte allein läßt sich über einen etwa drohenden Sturm im Allgemeinen nichts Sicheres schließen. Stürmisch Winde treten oft an Orten auf, wo das Barometer noch ziemlich seine normale Höhe zeigt und keinerlei Warnung gibt. Die Windstärke hängt im Allgemeinen von den Unterschieden im Luftdruck (den sogenannten Druckgradienten) ab; betragen diese Unterschiede mehr als 0.3 Millimeter aus die geographische Meile, so kann man auf stürmische Winde rechnen. Daraus ergibt sich, daß man, um einen Sturm voraussehen zu können, eine Darst:llung der gleichzeitig bestehenden Barometerstände auf einem größeren Gebiete vor Augen haben muß. Dieser Ueberblick, wie ihn die täglichen Wetterberichte liefern dient 'als Grundlage der sogenannten Sturmwarnungen. Doch sind auch diese Warnungen noch häufig genug unzutreffend, weil über die Fortbewegung der Sturmcentren und über die während dessen eintretenden Aenderungen des Luftdrucks sich zur Zeit noch keine allgemein giltigc Regeln aufstellen lassen. Das Vorhergehende bezieht sich auf die großen Stürme, die meist vom Atlantischen Ocean nach Europa kommen und dann gewöhnlich zuerst an den Küsten der britischen Inseln, oft genug aber auch an der deutschen Küste den Berlust von Schiffen und Menschenleben' derUrsachen. Außer diesen großen Wirbelstürmen gibt es aber noch eine Klasse anderer, mehr localer Stürme, die im Deutschen als Bö", im Englischen mit dem Namen Squall", im Französischen mit Grain" bezeichnet werden. Diese Böen treten plötznch auf. sie können nicht vorausgesehen werden und sind der gefährlichste Feind des Schiffers. Auch in ihnen wird die Heftigkeit des Windes durch den Unterschied im Luftdruck bedingt, aber diese Luftdruckunterschiede sind auf kleinem Umfang beschränkt und rasch wechselnd. Es kommt vor, daß während des Einsetzens der Bö das Barometer rasch um 1 Millimeter und selbst noch stärker steigt, um unmittelbar darauf wieder ebenso viel zu fallen. Da die meteorologischen Stationen sich natürlich meist in größeren Entfernungen von einander befinden, so lassen sich auf denWetterkarten jene localen Druckunterschiede gar nicht erkennen. So kommt es, daß stürmische Böen scheinbar ohne'Druckgradienten auftreten. Solches zeigt sich besonders oft bei den Localwinden im Mittelmeer, und es ist. soweit die meteorologischen Beobachtungen aus dem westlichen Mittelmcer. die bis jetzt vorliegen, ein Urtheil gestatten, kaum noch einem Zweifel unterworfen, daß der Untergang der Gneisenau" durch eine solche Bö verursacht wurde. Darauf deutet auch die amtliche Äittheilung, daß an dem verhängnißvollen Morgen schwache, nördliche und umlaufende Winde herrschten, der Wind dann gegen 10 Uhr einlullte und kurze Zeit darauf plötzlich in Stärke 8 aus SO. einsetzte. Dieses Verhalten ähnelt auch dem des unter dem Namen Leveche an der spanischen Küste von Cabo de Gata bis über Malaga hinaus auftretenden heftigen Localwindes. Das Unglück der ..Gneisenau" erinnert übrigens lebhaft an den plötzlichen Untergang der britischen Corvette Eurydice". die am 24. März 1878 bei der

Insel Wlght m wenigen Minuten umgestürzt und versenkt wurde durch eine von Nord kommende Schneebö. die sich mit einer Geschwindigkeit von 22 Meier in der Sekunde fortbewegte. Als Eurydice - Bö" hat sie eine traurige Berühmtheit in den Jahrbüchern der britischen Kriegsmarine erlangt.

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HiUtsche Gewehre in Händen der Chinesen.

Selbstmord beging in Bogelsdorf im Kreise Niederbarnim ein 12 Jahre alter Schuljunge. Der Junge saß am Tische in der Wohnstube

leiner ältern, plötzlich sprang er mit den Worten auf :Jch lerne überhaupt nicht mehr!" und eilte in die Schlafstube, wo man ihn kurz darauf am Bettpfosten hängend, entseelt vorfand. Mit seinem Halstuch hatte er sich aufgeknüpft. Ansiedler aus S ü d -afrika haben sich in der Umgegend von Hcrmannsburg in der Lüneburger Heide niedergelassen. Die Leute toun derten vor Jahren aus dem Lüneburgischen aus, um sich in Orten Südafrikas, wo Hermannsburger Missionsanstaltc.i liegen, anzubauen. Die Landlei'e haben durch ihren Fleiß und ihrer Hände Arbeit es dort zu kleinen oder größeren werthvollen Besitzungen gebracht und sind von den Engländern vertrieben worden, wäh rend ihr Hab' und Gut vernichtet wurde. Die' einfachen Leute schildern das Vorgehen der Engländer in eine? Werfe, daß sein Zweifel mehr besteht, daß die Engländer in Südafrika als Räuber gehaust haben. .

Mit dem früheren deutschen Jnfanieriegewehr Modell 71 ist. wie ein Correspondent aus Tschifu schreibt, die dortige chinesische Garnison ausgerüstet. Ter Correspondent besah sich einmal genauer das chinesische Militär. Auf den Stufen eines Eckhauses saßen gemüthlich rauchend einige Soldaten, während an der Wand ein Haufen Gewehre aufgestellt war. Ein Blick", so schreibt der Correspondent, überzeugte mich davon, daß ich eine altbekannte Waffe vor mir habe, das Jnfanteriegewehr Modell 71. mit dem ich vor etwa zwanziq Jahren meine ersten Griffe kloppte. Vor dem Modell 71 hatte ich immer alle Achtung, denn es war eine durchaus zuverlässige Waffe, was man von seinem Nachfolger. dem Angstprodukt Löffelgcwehr", nicht behaupten konnte. Sieht man einen alten Freund plötzlich wieder, so erkundigt man sich doch nach seinem Befinden, und so war es auch wohl verzeihlich, daß ich sofort an die Gewehre trat und eins derselben in die .Hand nahm. Eine Bewegung mein:s europäischen Begleiters erinnerte mich daran, daß diese Eigenmächtigkeit der rauchenden Chinesenwache vielleicht nicht ganz angenehm sein möchte und richtia.man beobachtete mich offen-

bar mißtrauisch, wenn auch noch un- j

schlussig. Sofort fuhr ich in meme Westentasche und hielt ein Zehncentstück in die Höhe. Das wirkte! Von einem Ohr bis zum andern grinsend stand der Eigenthümer des Gewehrs bald neben mir, und im Handumdrehen hatten wir eine Verkehrsstörung zu Wege gebracht, da die Chinesen entsetzlich neugierig sind und sofort zufammenlaufen, wenn sie einen Europäer mit einem Chinesen verhandeln sehen. Alles grinste, weil die Soldaten grinsten, und so grinsten wir denn au Politik nach Leibeskräften mit. Aber wie sah das Gewehr aus! Armes Freund, wie hast du dir verändert" würde Mikosch ausgerufen haben. An äußerlichem Schutze hatte es der Chinesenkrieger zwar nicht fehlen lassen. Da war eine große blauseidene Visirbinde und in der Mündung ein Korkpfropfen. Dus Innere der Waffe konnte einen alten Waffenrevisionsoffizier lediglich entsetzen. Mit drohend erhobenem Finger machte ich den Soldaten auf dieVerwahrlosung aufmerksam. Das hatte zur Folge, daß das Publikum in erneute fröhliche Heiterkeit ausbrach, während andererseits der Unterofsizier den Missethäter ernst anschaute und ihn offenbar tadelte. Wenn allerdings alle Waffen so ausschen, dann muß es mit den Schießleistungen in Tschifu schlecht bestellt sein. Uebrigens sahen die Soldaten .selbst nicht zu übel aus. . Die rothe Weste unter dem an der Brust offenen blauen Waffenrock machte sich ganz gut, und der Wasfenrock selbst hatte keineswegs die schlafrockartige Länge und Gestalt, die uns in illustrirten Blättern immer vorgeführt wird. Ter Rock war nicht länger als unser Wasfenrock und durch ein deutsches Koppel, an dem unser kurzes Seitengewehr hing, um die Hüften fest zusammengehalten. Einen Einblick in ein Wachtzelt gab ich wegen der mir daraus entgegenschlagenden Luft auf. Das kann ich noch nicht vertragen. Als Kuriosum sei noch erwähnt, daß fast keiner der Soldaten versäumt hatte, die Kolbenbacke durch Aufkleben eines Cigarettenbildchens zu schmücken. Als besonders geeignet waren zu diesem

Zwecke augenscheinlich die Abbildungen von etwas gewagt gekleideten Schönheiten erschienen." TaS Selbstmörder'Dampfschiss.

Tyar aus; d mxtst neulich Nacyls .in Bord des Leopold II." der vierzehnte Selbstmord vollführt, seit diesesSchifs im Dienst ist. Kurz vor Ostende hörten zwei Matrosen durch das Getöse der See einen schwachen Knall, sie meinten, es wäre die Alarmkanone von Ostende, welche den Schiffen das VorHandensein von dichtem Nebel an der Küste anzeigt. Aber es lagerte dort kein Nebel. Als die Passagiere am Quai das Boot verließen, fand man auf Deck einen neuen Ueberzieher. einen neuen Hut und daneben einen Revolver mit noch zwei Kugeln. Der Unglückliche hatte also auf sich geschossen und sich dann über Bord fallen lassen. Seine Identität konnte nicht festgestellt werden. Der Goldertrag von den Schnurzen Bergen im Jahre 1900 erreicht ungefähr N0.000.000, eine Zunähme von $800,000 im Vergleich mit dem vorigen Jahre.

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Es ist merkwürdig, welches Lerhängniß manchen Seeschiffen anhaftet. Der Aberglaube der Matrosen geht dahin, daß, wenn während des Baues oder der ersten Ausreise irgend eine blutige That an Bord begangen ist, das Schicksal nun eine Serie düsterer Ereignisse ' über dieses Schreckschiff verhängt hat. Ein solches unheimliches Dampfboot scheint der Postdampfer Leopold II." zu sein, der den Dienst zwischen Ostende und Dover besorgt. Dieses Passagierschiff hat doch gewiß mindestens ein Dutzend Schwesterschiffe, aber nein, alle Lebensmüden, die ihren Leib zwischen Dover und Ostende den Fluthen anzuvertrauen wünschen, suchten sich den

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