Indiana Tribüne, Volume 24, Number 132, Indianapolis, Marion County, 29 January 1901 — Page 6

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Jüdinn Tribüne. " Zy. Januar 1901

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Von Wilhelm Geiger, l. Mutter (zu ihrer Tochter Emma): Nun, hat er sich Dir geoffenbart? Emma (abgewendet): Es ist besser, wenn wir nicht davon sprechen. Mutter: Ah! Emma (sehr betrübt): Ja. das ist Alles, was Du sagen kannst. Damit werde ich es erleben, daß ich ein solch' altes Mädchen werde, wie . . . Mutter: Komme mir nicht mit so naseweisen Bemerkungen. Das Hühnchen wolle nicht klüger sein, als die Henne. Meine Ansicht werde ich Dir schon mittheilen; Du sage mir jetzt, was dieser Gigerl gesagt hat. Emma (pikirt): Ich danke in seinem Namen . . . Nun er sagte, daß er mich wahnsinnig liebe. Mama: Nun und... Emma: Und daß er ohne mich nicht leben könne. Mutter: Also ist Alles in Ordnung. Ein braver, junger Mann. Emma: Aber er sei doch gezwungen, ohne mich zu leben. Mutter: Der Trottel, und warum? Emnra: Weil er arm ist, aber das gute Leben gewöhnt ist, ich bin auch arm und bei mir ist derselbe Fall. Mit einem Worte, ich möge trachten, eine Mitgift zu bringen, und dann soll uns nur die Grabschaufel trennen. Mutter: So! Und was hast Du

hm geantwortet? Emma: Was ich geantwortet habe?

Ich fragte ihn. was ihn dazu berechtige.

mir so etwas zu sagen? Wie er sich unterstehe, von meinen materiellen Ver-

Hältnissen zu sprechen, wie er es wage, mir Liebe zu gestehen, nur um mir

gleichzeitig den Laufpaß zu geben? Kurz, ich habe ihn so zusammenge-

chimpft. daß er sich sofort von mir

entfernte.

Mutter: Du hast ganz richtig ge-

handelt. Da schaut her, so was habe

ich noch nie im Leben gehört. Wenn

das Dein Bruder wußte, mochte er die-

en Gewissen gründlich tanzen lassen!

Aber eine solche Insulte! Und deswe-

gen uef er Dir ein volles Jahr nach?

Emma (weinend): Der Mutter ist

es leicht, aber mir bricht das Herz.

Mutter: Du bist verruckt. Du wirst

deshalb nicht eine ake Jungfrau Klei-ben.

Emma: Ja, ich werde ... Ich will

nie heirathen.

Mutter: Bist Du wirklich verrückt

geworden?

Emma (außer sich): Diesen einen

Mann habe ich geliebt, zu dem wäre ich

gegangen. Einen anderen mag ich Nicht, nie, nie, nie!

Mutter (strena und Kornehm): Gib

Acht, mein Kind, was ich Dir sage. Als Dein Vater mich verlangte, sagte

ich ihm: Mern Herr, wenn Sie ein

treues, liebendes und hingebendes Weib in mir suchen, das werden Sie in mir finden. Aber wenn Sie auch

Mitgift bekommen wollen, so sage ich

Ihnen im Vornhineln. daß Sie bei mir

außer einer guten und anstandigen ErZiehung auf Nichts mehr rechnen können." Und Dein Vater küßte mir ach-

tunasvoll die 'Hand und gab mir fol

gende Antwort: Mein Fräulein, ich

brauche eine liebende Gattin, das nöthige Geld werde ich mir schon selbst

verdienen. Siehst Du. so spricht ein Mann, der einer Liebe würdig ist. Wer aber seine Gefühle materiellen

Interessen unterordnet, das ist ein

nichtsnutziger Bruder! Und schon jetzt

saae ich Dir, wenn dieser Herr sich s

etwa überlegen und dennoch um Deine

Hand anhalten wurde, bei Gott, ich möchte ihn, zum Fenster hinauswerfen. Hast Du mich verstanden? II. (Während die Mutter diese Rede hält, tritt ungesehen ihr Sohn Arthur, der Bruder Emmas, in's Zimmer. Blitzenden Auges hörte er die Worte seiner Mutter an und als sie zu sp:echen aufhörte, stürzte er auf sie zu. umarmte und küßte sie.) Arthur: Bravo, Mutter! Meine theuere, gute Mutter, Du hast gesprochen, wie es sich für eine ideal: Mutter geziemt. Ich bin stolz auf meine Mutter und glücklich. Ja. liebe Mutter. so glücklich! Mutter (ferudig und stolz): Siehst Du. Emma, Dein Bruder denkt auch so. Nicht wahr, dieser Mensch verdient es nicht, daß ein anständiges Mädchen zu ihm gehe? Arthur (mit Ueberzeugung): Ausstoßen soll man ihn aus jeder anständigen Gesellschaft, anspucken, lynchen soll man ihn. Abscheulich, den Gegenstand seiner Liebe zurücklassen, nur deshalb, weil keine Mitgift da ist. Mutter (zu Emma): Du aber höre jetzt auf mich und Deinen Bruder. Du siehst, wir haben uns nicht zusammengeredet, jeder Mensch mit einem Selbstbewußtsein denkt so. Arthur (zu Emma): So ist es. liebste Emma, und Du thätest auch gut, über die Sache so zu denken. Zur

Mutter:) Ich bekenne es. liebe Mutter, daß mich Deine edlen Worte nicht blos in Bezug auf Emma freuten, sondern auch in meinem eigenen Interesse. Mutter: Wie soll ich das verstehen? Arthur: Weißt Du. Mutter, ich dachte immer, daß Du auch so kalt berechnend, so materialisch in puncto Heirathen denkst, wie alle Mütter. Diese stellen bei einer Verheirathun; nicht in erster Linie die Frage, ob sich die zwei Leutchen lieben, sondern sind nur besorat. 111 toitaitt!l M'

ooryanven ist. ayrlich". hat!:"' ich früher gewußt, daß meine Mutter nicht zu Jenen gehört! Daß ich Dich aber auch nicht ganz verstand: habe! Wirklich, ich muß Dich dafür um Entschuldigung bitten, daß ich auch nur eirrenAugenblick daran zweifeln konnte. Mutter (verwundert): Woran? Arthur: Daß meine edle Mutter nicht dagegen sein wird ... Mutter (ungeduldig): Gegen was? Arthur: Daß ich das Fräulein Erna zur Frau nehme. Mutter (glückstrahlend): Die Tochter des Papierfabrikanten dort drüben? Arthur: Nein, die Erns von neben an. die in der Bank als Schreibmaschinistin angestellt ist. Mutter (entsetzt): Was sagst Du? Arthur (hingerissen): Mutter, wenn Du sie kennen würdest! Seit einem Jahre sind wir im Reinen darüber, aber ich grtraute mich nicht, davon zu sprechen. Sie ist so schön, so fesch, fleißig, gebildet. Von Früh bis in die späte Nacht arbeitet sie. damit sie ihre kranke Mutter und ihren erwerbsunfähigen Vater erhalte. Ein Schatz, liebe Mutter, ein wahrhaftiger Schatz! Und jetzt, wenn Du es erlaubst, werde ich sie herbringen, daß Dil uns Deinen Segen gebest. Mutter (grob): Daß ich sie mit dem Besen hinausstaube! Was ist das für eine Rede? Mein Gott, also hat sich mein Sohn herabgewürdigt? So möchtest Du Deine schönsten Hoffnungen zu Grunde richten? Nie! Hörst Du. nie! Wenigstens mit meiner Einwilligung nicht. Arthur (wie aus den Wolken gefallen): Aber. Mutter, was könntest Du denn gegen sie einwenden? Mutter: Was für Einwendung? Das fragst Du, Du? Also deshalb haben wir auf Deine Erziehung ein Vermögen verwendet, damit Du jetzt ein Bettelmädchen mit einem alten Veteranen und einer bettlägerigen Frau aushaltest? Schämst Du Dich denn nicht? Man wird Dich aus jeder anständigen Gesellschaft ausschließen. Dein Lebensweg steht Dir jetzt offen, die schönste Zukunft wartet auf Dich. Und jetzt möchtest Du Dir Alles ruinirenlGlaubstDu, ich werde das zugeben? Ich werde einwilligen in eine Bettelheirath. wo es Dir freisteht, Zutritt zu den feinsten Familien zu erlangen? Genug! Aus dem wird Nichts. Und Du thust gut daran, wenn Du dieses so wunderschöne" Fräulein sogleich darüber aufklärst. Arthur (höchst überrascht seine aufgeregte Mutter anblickend): Aber liebe Mutter, gerade zuvor hast Du gesagt, daß der ein nichtsnutziger Mensch sei, der auf Mitgift sieht, wenn er sich ver-

heirathet!

Mutter: Da war von meiner Toch-

te? die Rede, aber jetzt spreche ich von

meinem Sohne. Das ist aber ganz etwas Andercs!

Blutarmuth bei Kindern. Blutarmuth bei Kindern ist entwe-

der angeboren, z. B. bei zu früh gebo-

renen oder von einer schwachen oder

kränklichen Frau geborenen Kindern,

ebenso in Familien mit Erbkrankhei-

ten; oder erworben durch mangelhafte Ernährung aus irgend einer Ursache, fieberhafte, schwere oder lange Krankheiten; oder sie entsteht in der Reifezeit zum Erwachsenen in Form der Bleichsucht. Im Vordergrund der Erscheinungen steht leichte Ermüdung. Diese tritt ein bei geringen Anstrengungen, leichten Arbeiten. Gehen, Steigen, führt zu Schlafsucht; im Liegen, Sitzen, ja Stehen schlafen die müden Kinder ein. Die Patienten befinden sich im Zustände der Leute, die nicht genug geschlafen haben und nun in allen Ver-

richtuneen durch dauernde Müdigkeit geschwächt und gelähmt sind. Der Gesichtsausdruck wird auch müde und schlaff, es besteht Unlust zu aller Thätigleit und Gleichgültigkeit gegen alles, was sonst interessirte. Die Lippen sind blaß oder bläulich und welk und runzelig, das Zahnfleisch bleich, die Innenseite der Unterlider der Augen gleichfalls bleich. Ohren und Wangen blaß, bei Bleichsucht leicht erröthend. Der Appetit fehlt für kräftige Kost. b steht aber für pikante, scharfe salzige Speisen, die aber durchaus nicht zuträglich sind. Die Verdauung macht allerlei Störungen, es besteht meist .Verstopfung aber auch Durchfall, der Blutlauf wird leicht gestört und es tritt ein Herzklopfen, Blutandrang zum Kopf, Rothwerden ein; Störungen des Nervensystems verursachen Erregbarkeit, Verstimmung. Launen, abnorme Geistesrichtungen. Die Behandlung muß meist eine lange sein. Man nehme das Eisen des Arztes vor, während oder nach den Mahlzeiten, vermeidet dabei saure und pikante Speisen, sowie solche, die den Magen verderben. Dann wird meist bald der Appetit besser und das ganze

' Befinden hebt sich. Man kann den

Appetit auch etwas anreizen durch Fleischeztrakt, den man in sehr dünner Schicht auf Semmelrinde streicht. Eisenhaltig und darum empfehlenswerth sind auch die Gemüse, besonders Spi nat; da das Eisen etwas verstopfend wirkt und auch sonst Neigung zu Verstopfung besteht, so vermeide man alle stopfenden Speisen und Getränke und gebe Rhabarberabkochungen, Obst, Obstbrühe, Kurellasches Brustpulver, in heftigen Fällen Saint-Germainthee, Vö.menL. .Karlsbader. S.ali. einen

Ttfte- bis Eklofsel vou aus ziemnq warmes Wasser in einer halben Stunde zu trinken, endlich eine Eingießung mit einer kleinen Gummispritze oder dem Irrigator, lau, langsam, nicht zu hoch, mit oder ohne etwaS Kochsalz oder Glycerin. Bei Durchfall kommen wieder die Schleimsuppen, Rothwein, hydropathische Leibumschläge in Betracht. Dana muß man auf den kranken Körper wirken durch Aufenthalt in frischer Lust, Licht, Sonne, Wärme,

aber im strengn Verein mit Schoni'ng. Alle Ueberanstrengung muß vermieden, das Spazierengehen mehr ein Spazierensitzen, d. h. oft unterbrochen durch Ausruhen auf einer Ban! und dergl. sein. Einem langen Spaziergang ist Sitzen oder Liegen z. B. in einer Hängematt: im Freien vorzuziehen. Ebenso soll die Arbeit beschränkt. ev.Urlaub oderFerien genom men und dem Bedürfniß nach Schlaf völlig nachgegeben werden. Bäder, vorsichtig genommen und mit nachfolgender Ruhe verbunden beleben den Appetit und die Athmung. Greifen sie zu sehr an. müssen sie ausgesetzt werden. Sehr wohlthätig ist längere Aus-

fperrung aus der gewohnten Umgebung und Aufenthalt an einem schönen Ort. wo die obigen Regeln alle befolgt werden können. Ist die Durchführung derselben nicht möglich, so ist Aufenthalt' zu Hause mit Schonung etc. besser. Wenn sich das Befinden bessert, so kann allmählich an Stelle der großen Schonung Uebung treten. Allmähliche weitere Spaziergänge, kleine KörperÜbungen, längere Bäder. Soolbäder, Seebäder. Leichte Arbeiten u. s. w.

mit langsamer Steigerung, angemessen dem körperlichen Zustande und, soweit sie nicht schädlich wirken und gut öekommen, leiten langsam und vorsichtig zur vollen Arbeitsleistung über. Diese darf erst bei voller Genesung, zt nach langer Behandlung verlangt werden. Bei Kindern ist auch noch ein Punkt zu betonen. Oft müssen sie früh zur Schule, schlafen lange, müssen sich dann eilig anziehen und schnell fort, oftmals ohne etwas genossen zu haben. Werden sie größer, so ist es ebenso bei solchen, die in ein Geschäft oder einen Dienst u. s. w. früh gehen müssen. Dasselbe ist oft Mittags der Fall bei langen Wegen. Ebenso thöricht ist zu langes Aufbleiben. Dies alles wirkt schädlich und ist bei Andauer wohl im Stande, Blutarmuth und Bleichsucht zu erzeugen. Man sorge also für frühzeitiges Aufstehen und noch mehr frühzeitiges Zubettgehen, damit der Schlaf genügend ausgenutzt wird, forge, daß in aller Ruhe das Frühstück und die übrigen Mahlzeiten genossen werden und nichts übereilt werde, also für gute Ordnung und Regelung des Tageswerkes. Wenn nöthig, lasse man dasselbe später beginnen, lasse dieKinder eine Stunde spater in die Schule und Geschäft u. s. w. gehen, denn körperliches Wohl geht vor.

Weitn zu dichtende vermeidbare

Ursachen der Bltarmuih sind dauernder Aufenthalt in unpassenden VerHältnissen, z. V. schlechter Zimmerluft. Schulluft, körperliche und geisiiae Ueberanstrengungen, wozu auch übertrie-

bene Körperbewegung, -Uebungen.

Sport, Lesen im Bett, zu langes Hun gern, starkes Schnüren, häßliche Kör.

Perhaltung. Nachtbenutzung zu Tagesarbeiten, weiter unangenehme Eindrücke von langer Dauer, Kummer. Sorge und dergl. gehören. In Betracht kommen ferner zu viel Schulstunden ohne genügende Pausen-, Ueberbürdung mit Hausarbeiten, stun denlanaer Aufenthalt in schlecht gelüf-

teten oder heißen Geschäftsräumen und was dgl. mehr ist. Dem allen ist entgegenzuwirken, Maß und Ziel zu halten, vernünftige maßvolle Eintheilung, ordnungsmäßiges, dem jungen Körper angepaßtes Leben, Schonung. ZurückHaltung von schlechten hygienischen Zuständen, reichlicher Schlaf, angenehme anregende Eindrücke u. s. w., werden ihre guten Folgen bald zeigen. Man achte auf solche oft kleinen Dinge und stelle sie, wenn nöthig, ab. Denn vorbeugen ist auch hier besser und leichter als heilen.

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