Indiana Tribüne, Volume 24, Number 132, Indianapolis, Marion County, 29 January 1901 — Page 3
Jndiana Tribüne, SS. Januar 1901.
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3 n einer einsamen Hütte in Wesi-Virgwien. zwischen Hendricks und Hambleton, ist derEinsiedler John Daily an Altersschwäche gestorben. Der Mann, welcher sehr wohlhabend war und werthvoll's Grundeigenthum in mehreren Städten von West-Virgi-nien hinterläßt, hat trotz seines Reich-
thums ein überaus elendes Leben ge-
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Aus dem Lebe n g e 0 1 1 o c n ist James W. Aradbury. Maine's großer alter Mann". 38 Jahre alt geworden, spielte er eine bedeutende Nolle im öffentlichen Leben dieses Landes vor einem halben Jahrhundert; das Wahlrecht hatte er zum ersten Male ausgeübt im Jahre 1824, und zwar zu Gunsten der (Kandidatur Jackson's. (?r war ein Jugendfreund Longfellow's und Hawthorne's .und im Ver. Staaten - Senat, wohin er 1847 gewählt wurde, saßen neben ihm Daniel Webster. Henry Clay. John C. Cal houn und Jefferson Davis, lauter große Namen, deren Träger zumeist schon ein Menschenalter oder länger todt sind. Bradbury gehörte zu den Menschen, von denen gesagt wird, beinahe hätte sie der Tod vergessen. Für das Vergnügen eigener Art. so man surprise party" nennt, hat W. Varsons in Trenton,
N. I., offenbar kein Verständniß. Während der Mann neulich Abends behaglich sein Pfeifchen rauchte, klopfte es an derHausthüre und als er öffnete, strömte ihm eine ausgelassene Gesellschaft junger Leute entgegen, die. ohne ein Wort zu sagen, nach einem Zimmer des obersten Stockmerkes stürmten, den Teppich bei Seite warfen und alles für einen improvisirten Ball fertig machten. Es waren Freunde und -Fceundinnen der Tochter des Hauses, welche diese durch diesen Besuch überraschen wollten. Der kratzbürstige Papa schlich sich durch die Hinterthüre binaus und holte die Polizei, mit deren Hilfe er die ungeladenen Gäste in less thu u no tinie" an die frische Luft beförderte. Abenteuerlich klingt die Geschichte, mit welcher Frau Lucretia McJninch aus Great Point. Me.. ihre 15 Jahre währende Abwesenheit von ihre? Familie zu erklären versucht. Nach jahrelangem Suchen ist die Frau
von ihrem Schwiegersohne im Hause von James A. MontgomerY in Leominsier, Mass., aufgefunden worden und jetzt zu ihrem Gatten zurückgekehrt. Sie behauptet, während dieses ganzen Zeitraumes unter dem hypnotischen Einflüsse von James A. MontgomerY gestanden zu haben und sich an die Vorgänge seit ihrem Verschwinden gar nicht oder nur dunkel erinnern zu können. MontgomerY. welcher eine Stelle als Hausverwalter bekleidet, macht kein Geheimniß daraus, daß er mit Frau McJninch in vertrauten Beziehungen zusammengelebt hat. Er ist 73 Jahre alt. während Frau McJninch 61 Jahre zählt. Während ihrer Abwesenheit sind vier von ihren neun Kindern gestorben. In dem EonestogaEreek bei Lancaster, Pa.. wird seit einiger Zeit ein ungewöhnliches Fischsterben beobachtet. Zu Slackwater, wo die Lancaster Electric Light Company ihre Kraftstation hat. welche die Stadt mit Licht versieht, schwimmen täglich Tausende von todten und sterbenden Fischen gegen die Bollwerke und Schleusen und die Stauung wird so groß, daß die Wasserzufuhr in Gefahr geräth. Tausende werden herausgefischt und auf die Brachfelder in der Nähe der Kraftstation geworfen. Von dem Personal der vorerwähnten Kraftstation sind in den letzten zwei Monaten wohl an vier Tonnen todter und sterbender Fische aus dem Creek gefischt worden. Viele derselben sind große Karpfen, einzelne derselk-en wiegen bis zu 30 Pfund. Auch an anderen Stellen des Creek werden die todten Fische faßweise jeden Tag gesammelt. Man glaubt, daß dem Wasser durch die Abfälle aus den am Creek befindlichen Fabriken giftige Chemikalien zugeführt werden. ObFrauleinJennie HoweU in Scranton, Pa.. verrückt oder verlieb! ist. soll das dortige Gericht entscheiden. Daß die junge Dame geistesgestört ist, behauptet ihr Bruder Franklin Howell, ein reicher Bankier und Grubenbesitzer, während ihre Freundinnen erklären, daß ihr Bruder sie unter Curatell gestellt haben will, um sie zu verhindern, den Mann, dem sie ihre Liebe geschenkt hat, zu heirathen. Als Frl. Howell im verflossenen Sommer in Atlantic City sich 'aufhielt, wurde sie mit Edward Dean von Hackettstown. N. I., einem 50 Jahre alten Wittwer. bekannt. Bei der ersten Begegnung faßten die Beiden Zuneigung zu einander und als , der Sommer sich seinem Ende nahte, machten sie ihre Verlobung bekannt. Frl. Howell ist die Erbin von Z100.000, während ihr Verlobter ein armerMann ist. Als sie ihrem Bruder ihre Verlobung mittheilte, widersetzte er sich derselben und erklärte, daß Dean sie nur des Geldes wegen heirathen wolle. Trotzdem weigerte sie sich, das Verhältniß zu lösen, und jetzt will der Bruder sie unter Curatell stellen lassen.
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D er Habererkonig Vogler, der seiner Zeit vom oberbayerischen Schwurgericht als Rädelsfüh rer der Haberfeldtreiber wegen Landfriedensbruchs zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilt worden war, ist im Zuchthaus St. Georgen gestorben. Er litt an den Handgelenken und den beiden Vorderarmen an furchtbaren tuberkulösen Eiterungen und konnte, da die Knochen ganz freilagen, in den letzten 2j Jahnn seine Arme gar nicht mehr gebrauchen, es mußten ihm deshalb von einem Mitgefangenen, der Tag und Nacht Krankenpflegerdienste bei ihm verrichtete, selbst die Speisen und Getränke in den Mund gegeben werden. Trotz seines schweren Leidenö und seiner großen Hilflosigkeit war es Vogels einziger und letzter Wunsch, nur noch einmal seine hein'.athlichen Berge sehen zu dürfen. Seme Leiche kam nicht in die Klinik, da wohlhabende Verwandte für de Beerdigungskosten aufkamen. -3lin gst verübte vtCzTaS bach ein 10 - jähriger Gymnasiast ein Nevolverattentat auf seinen Klassenlehrer, glücklicherweise ohne Erfolg. Die Untersuchung hat nun ergeben, daß in 'verschiedenen bayerischen Städten, wie München, Regensburg, Ansbach. Windsheim die lateinischen Buben" (in Bayern nennt man die Schüler der unteren Gymnasialtlassen Lateinschüler") thatsächliche Verschwörungen gegen ihre Lehrer angezettelt haben. In Ansbach kam es zum Ausbruch, weil in dem dortigen Alumnat eine ganz eigenthumliche Erzie hungsmetbode herrschen soll. Die Verschwörung war gegen den Director dieses Erzi'öhungslnstituts gerichtet. Allem Anschein nach konnte dieser Anschlag aber nicht durchgeführt werden, und man suchte sich ein anderes Object" aus. Der betreffende Schüfe?
war durch das Loos dazu bestimmt. Er reizte absichtlich seinen Lehrer zum Tadel, indem er seine Hausaufgabe nicht anfertigte. Als er wegen dieser Nachlässigkeit zur Nede gestellt wurde, schoß er auf seinen Lehrer. Kaum war der Schuß gefallen, so sagte in einem anstoßenden Lehrzimmer ein andere? Lehrzimmer, ein anderer Schüler: Jetzt ist ein Professor erschossen wo?den." Die Sache war also, wie man sieht, abgekartet. Hoffnungsvoll: Jugend! Nachts brach aus dem jetzt Krause'schen, früher Thode'schen Hofe in Osterende - Lüdingwo?th, (Hann?ve?) auf dem es be?eits dreimal gebrannt hat, in der großen Kornscheune Feuer aus. Gerade in dem Augenblick, als der Brand begann, ging ein Knecht auf der Straße vorüber, der in dem sich schnell verb?eitenden Feuerschein hinten amHofe einen Mann am Boden hinkriechen sah, den er für den Brandstifter hielt. Er sprang hinfort hinzu und erkannte in dem Verdächtigen den früheren Hofbesitze? Thode. Inzwischen hatte das Feuer in der großen, mit Stroh- und E?ntevo??äthen gefüllten Scheune seh? schnell um sich gegriffen. Thode wu?de
in das Gefängniß nach Otte?ndo?s aogefüh?t. Thode, ein f?ühe? wohlhabende? Hofbesitze?, verkaufte vor etwa einem Jah?e seinen Hof fü? 83.000 Mark an den jetzigen Besitzer, einen Landwirth Krause aus dem Oldenburgischen. Er hatte dann in Döse eine Gastwirthschaft, die vor Kurzem in Zwangsversteigerung verkauft wurde. Seit dieser Zeit hatte er in Lüdina.worth eine kleine Wohnung inne, die ihm aber gekündigt war. Dem Hofbesitzer Krause sind mit den Erntevorrälhen auch Wagen. Ackergeräthschaften, Dreschmaschine und Hornvieh verbrannt. Er leidet g?oßen Schaden, da Hof und Inventar nur zum Theil versichert waren. Das sogenannte G üb -senmoos. ein idyllisches Thälchen im Appenzeller Ländchen, ist von der Industrie in einen See umgewandelt worden. Das westliche Ufer desselben wird gebildet durch einen künstlich aufgeführten Damm von 120 Meter Länge und 13 Mete? Höhe. Den östlichen Abschluß nach der 'Sitterschlucht bildet eine auf Felsen fundirte kolossale Mauer, die am Fundament 15 an der Krone immer noch drei Meter breit ist. Sie ist 23 Meter hoch. Die Mauerkröne ist als prächtiger Weg mit Geländern angelegt. Der künstliche See bedeckt eine Oberfläche von 15 Hectaren. hat einen Umfang von mehr als 2 Kilometern und faßt 1j Millionen Kubikmeter Wasser. Die Zuleitung des Wassers geschieht durch einen 4000Meter langen, vollständig ausgemauerten Stollen, der durch die Saumhöhe nach dem Flüßchen Urnäsch getrieben worden ist. Der Stollen, der nun das Urnäschwasser in den Gübsensee leitet, hat eine Höhe von 2 Meter, sein Gefälle beträgt 0,75 Procent. Die ganze Anlage ist vom Elektrizitätswttk Kübel" geschaffen worden, einerActiengesellschaft, an der die Frankfurter Actiengesellschaft vormals W. Lahmeyer und Cie. hauptsächlich betheiligt ist. LetztereFirma hat auch die Dynamomaschinen, die Fernleitungen und die Ortsnetze geliefert. Das ganze Werk ist auf 2000 Pferdekräfte angelegt und soll den in dustriellen Betrieben in Herisau. St. Gallen und den umliegenden Ortfchaften die elektrische Kraft und das Licht liefern.
E-.neStretfpatroutlle der FeoAanry wurde bei Lindley qesangen genomm:n und vor General Dewet gebracht. Dieser, der die rasche Lewcgungsfähigkeit seiner Truppen nicht durch Mitnahme von Gefang'nen hindern will, theilte den Engländern mit, daß er sie sofort freilassen würde. wenn ftt ihm versprächen, einen Brief an den englischen General Rundle zu bestellen. 'Das schwuren die drei Gesellen hoch und theuer, erhielten darauf eien großen wohlversige!t:n Sckreidebrief. sattelten schleunigst ihre Gäule und jagten im Galopp davon. Beiin Hauptquartier Rundles ang:langr. bestanden sie darauf, die wichtige Depesche nur in die Hände des Generals abzuliefern. Nachdem di:sem Wunsche Folge geleistet war, las der Empfänger Folgendes vor: An dcn General Rundle .... Geeh?te? Herr, bitte legen Sie die Uebe?bringer an die
Kette, sonst lassen sie sich alle 2agi fangen. Ihr Dewet. Eine entsetzliche Seefahrt hat die Barke Almora" durchgemacht, die auf der Fah?t von Live?Pool nach Sydney begriffen war. Das Schiff gerieth in Brand, als es noch über 700 Meilen von dem nächsten Hafcn, nämlich Port Elizabeth, entfernt war. Der Qualm wa? so statt und die Hitze so sengend, daß kein Mann de? Besatzung in die inne?en Räume des 'Schiffes dringen konnte. Es trat Mangel an Lebensmitteln ein und die IDannschaft war in Gefahr, zu verhungern. Zehn von den Leuten, die ve?suchten, B?od und Mehl he?aufzubefördern, wurden bewußtlos. Nach zwanzig Tagen der entsetzlichsten Qualen und Sorgen kam das Schiff, noch immer brennend und rauchend, in Port Elizabeth an und es dauerte noch einige Tage, bis dann das Feuer vollständig ausgelöscht werden tonnte. 300 Tonnen der Ladung waren vollkommen zerstört worden. Durch das Geständniß einer Stc?benden ist zu Mecowo in
! de? P?ooinz Polen ein vo? zehn Iah-
ren verübtes Verbrechen enthüllt worden. Am 30. Oktober 1890 ve?schwand do?t de? Schulknabe August Sekel. Er hatte sich, um Fische zu angeln, mit
der Angelruthe nach der Uce&e vegeven. Als ihm sein Vater gegen Mittag das Essen bringen wollte, fand er nur die Pantoffel seines Sohnes am Ufer vor. Einige Tage späte? wu?de die Leiche des Knaben aus der Netze gelandet. Man nahm deshalb an, daß de? junge Sekel beim Angeln den steilen Damm hinabgeglitten und ertrunken war. Dieser Tage bekannte jedoch die Großmutter des Knaben auf dem Sterbebette, daß ihr Mann, also der eigene Großvater, damals den Jungen in die Netze geschleudert habe. Der jetzt in hohem Alter stehende Mann, der sich nur an Krücken noch fortbewegen kann, wurde daher verhaftet und in das Gefängniß nach Exin transporti?t. Was ihn zu dem Verbrechen an seinem Enkel veranlaßt hat, ist noch nicht aufgeklärt. Auf dem Lloyddampfer Kaiser Wilhelm-, der den Ve?keh? zwischen New York und Genua vermittelt, trug sich in der Nähe von Gibraltar eine Schreckensscene zu. E:n italienischer Fah?gast Namens Biscardi hatte sich auf der Ueberfahrt in eine junge Jtalicne?in. die Signo?ina Rosa Ruggeei, verliebt, die aber von ihm nichts wissen wollte. Als Viscardi das junge Mädchen von neuem mit seinen Liebensschwüren belästigt', suchte Signorina Ruggeri Schutz bei einem jungen Deutschen, der auf dem Schiffe als Dolmetsch angestellt war, und den sie augenscheinlich besser l?iden mochte als ilnen halbverrückten
! Landsmann. Als dieser die Signori- ! na Ruaaeri mit dem Dolmetsch zu-
sammen sah, überkam ihn ein so heftiger Eifersuchtsanfall, daß er seinen Revolver zog und auf das Paar vier Schüsse abgab. Dann sprang er über Bord ins Meer. Der Dolmetscher und die junge Italienerin wurden durch die Revolverschüsse schwer vermundet. Man verbrachte beide nach Gibraltar ins Hospital. Der unselige Signor Viscardi konnte aus . dem Meere nicht aufgefischt werden; er ist ert?unken. Die bildschöne Tochter des Kaufmanns R. Potter hatte mit einem jungen Mann ein Liebesve?hält niß angeknüpft und in der Hoffnung, daß die Eltern ihren Herzenswunsch erfüllen würden, den Erwählten in ihre Familie eingeführt. Da der Vater des Mädchens sich auf Reisen befand, so lernte der junge Mann nur die Mutte? kennen, die ihm gleichfalls sehr zugethan war und das Verhältniß unterstützte. Als der Vater indessen von seinerReise zurückkehrte, untersagte er aus unbekanuten Gründen der Tochter den Verkehr mit dem Geliebten. Trotzdem konnte er die Neigung in dem Herzen des jungen Mädchens nicht ausrotten. Dafür begann sie, den Vater, der sich ihrem Wunsche widersetzt, zu hassen, und reichte, nur um aus seiner Gewalt zu kommen, einem reichen, angesehenen Kaufmann G. die Hand. Doch das Glück blieb dieser Ehe fern, und als der jungen Frau eines Tages die Nachricht wurde, daß ihr ehemaliger Geliebter sich in den glänzendsten Verhältnissen befinde und noch immer auf ihre Treue baue, griff sie vor den Augen ihres Mannes jurn Nevolver und tödtetc sich durch emen .Schuß in den Mund. Vorher hatte sie brieflicb dem Vater den Grund des
l Selbstmordes mitgetheilt.
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