Indiana Tribüne, Volume 24, Number 131, Indianapolis, Marion County, 28 January 1901 — Page 3
I
Jndiana Tribüne, 28.
Januar 130 J.
3
UMOX TKÜST CO., Office : (Gebäude der GeseZschaft.) -No. 118 und 122 Lst Market Str.
Vom Auslande.
Vom Jnlande.
Stob ff. toütt, Träsii?!.
Heur'?ttel, 2. Liceräsive!-.t und Svnieister, ,
fc.fitt. Sola, Setretär.
Eounty und Municipal Sich' heitcn negocirt. Geschäfts-Agent in ctfcn Capa. Citaten, speziell oder allgemein. Interessen werden an Depositen bezahlt für eine bestimntte, übercinge kzmrnene Zeit. Kapital an den: be stimmten Tag zilrückbezahlt.' Versicherungen aller Art in erster Klaffe Gesellschaften. Testamente werden ausgefertigt und Vormundschaften und persönlich? Vertrauensposten aller Art über nzmmcn. Sprechen Sie vor. Natlzschlägk tosten nichts.
5Z.
V v.
wte U?U M vi i ff M$ ß w
i fn'bi i li
im m '. LffV1 m IM
JfcpiSöM Äfeks; te,
...-- -, .
(""-ali i --' : ' -"4 -- ' -?-- 1 r. "lrrr' " 1 ' ""i --i A
'f55-'-
(.FrT:::
iTiL----r .. -v
Möbel, Teppiche und Ccfen. It Pays To Trade At Willig's IM feilw Sisfs, 141 West Washington Straße.
Hy. L. Spiegel
Händler in
Kohlen
und
Coke.
Office und Iöfe : 48 S. (Mental "Str., Ecke Touthcastcrn Zlve. -SueZ ione 224").
Indianapolis, Ind.l
Tic neue temania Halle, (ehemalige ?eart se,) 37 und 39 Süd Telaware Strahe. YICTOll JOSE, Besitzer. Hanptquarticr der deutschen Vereine. Hübsch eingerichtete GfHfc5HüumIiö!eiten. Bcsteüchc. Feinst Lun. Vorzügliche Getränke ui-.d Cigarren.
Big $ Bahn. Ter neue Florikia Spczialzug via die Big Fonr Noute.
Dollständigor vestibulZug verläßt Jndianavolis um r:15 Uhr Nachmittag an jedem Mittwoch und Samstag an uns nach dem 16. Januar und geht ob. ne Aufcntbalt nach 2t. Auqustinc durch, kommt in IaCsonville um 7.30 Abends und in St. Auzustine um 8.30 Abends am folgenden 2aw an. Schlafstellen Raten von Jndiananach beiden Plätzen pi.öO. egen Tickets, Auskunft und Schtafwazgons spreche man bei Agenten der Big Four vor. H.M.Bronso,A.G.P.A.
Dem greisen s ch ä - bischen Dichter (t):tjtian Wagner in Warnibronn, der in ärmlichen Verhältnissen lebt, ist Vom König von Württemberg eine jährliche Ehrengabe von 400 Wlaxt bewilligt worden. Da Wagner außerdem von der SchillerStiftung 600 Mark jährliche Unterstützung bezieht, so ist er bei seinen außerordentlich bescheidenen Ansprüchen nunmehr für die Zukunft vor dem drückendsten Mangel geschützt. Im C a n t o n T e s s i n e r regt eine Vestechungsaffaire großes Aufsehen. Eine Untersuchungs - ComMission constatirte, daß sich der Tessiner Großraths - Präsident Peruchi und andere Mitglieder des Großrathes zu Gunsten einer Privatgesellschaft für die Ausnützung staatlicher Wasserkräfte haben bestechen lassen. Die Enthüllung dieser Affaire erfolgte in öffentlicher Sitzung und rief einen wahren Sturm der Entrüstung hervor. Peruchi mußte sein Amt sofort niederlegen. Sein Hauptmitschul? diger ist Großrath Marrani. Der Lestechung schuldig sind die FirmaKerbs und Olivetti und ein Ingenieur dieser Firma. Es wurde die Anzeige an die Staatsanwaltschaft erstattet, welche die Unterluckuna einlrÜc'L Ein Selbstmord erregt m denKreisen des englischen Hochadcls großes Auffehen. Die älteste Tochter des Herzogs von Rutland, Lady Kathrine Manners. 34 Jahre alt, ist in einem Teich bei Schloß Belvoir ertrunken aufgefunden worden. Ein Selbstmord wird angenommen. Die Aerstorbene war in der Umgegend des Schlosses Belvoir und in ganz Nottinghamsbire bekannt wegen ihrer großen Wohlthätigkeit. Sie war zu religiöser Schwärmerei geneigt und tr.r einigen Monaten zur katholischen Kirche übergetreten. Anscheinend hat dieser Ueberiritt ihre religiösen Skrupel nicht beseitigt und so nimmt man an. daß die Herzogstochter in geistiger Umnacktuna den Tod cirfu&XhzL Der Ä o h r m ei st e r H i l l e, der in der Gegend von Fulda arbeitete und in guten Verhältnissen lebte, war mit seiner Familie bei seiner in Liebenbürg wohnenden Schwiegermutter, der Schneiderin Beckmann, zum Besuch. Auch sein Schwager, der Eisendreher Hoberg aus Schladen, war mit seiner Frau bei Frau Beckmonn eingetroffen. Spät Nachts verließ Bohrmeister 5)ille das Haus. Bei seiner Rückkehr fand er dasselbe verschlossen, und er zerschlug, um den Einlaß zu. erzwingen, mehrere Fensterscheiben. Als er darauf eingelassen war, soll sein Schwager Hoberg ihm Vorhaltungen über sein Benehmen gemacht haben, worauf Hille einen Revolver aus der Tasche nahm und auf Hoberg drei Schüsse abfeuerte, die diesem in die Brust drangen und ihn schwer verletzten. Hitttach ging Hille, in die Schlaskammer seiner Frau und erschoß sich dort. Der schwerverletzte Hoberg wurde in das Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern gebracht. Ob es gelingt, sein Leben zu erhalten,ist .sehr fraalicb. Äo r einigen Tagen mietheten zwei Fremde in einer Vorstadt von Antwerpen ein leerstehendes Haus. Zugleich gelangte an die Nationalbant ein auf die beiden gezogene? Wechsel zur Einziehung. Am Tage darauf erschien ein Eassenbote der Bank, um das Geld zu erheben. Er fand das Haus verschlossen und klingelte. Ein Arbeiter" öffnete und führte ihn in ein Zimmer. 5)ier wurde der Bote plötzlich von zwei Unbekann-
ten überfallen, geknebelt und seiner an j 40.000 Francs enthaltenden G?ldta- j sche beraubt. Die Thäter flohen hinaus: zum Glück aber war dem Eas-!
senboten angesichts der bei dem gegenwärtigen Dockerausstand vorgekomme nen Unruhen ein Begleiter beigegeben. der auf der Straße wartete. Er setzte den Fliehenden unter Hilferufen nach, bis sie nach langer Verfolgung verhaftet wurden. Die Beute war unversehrt. Die Verhafteten .sprechen französisch und vlamisch, jedoch mit fremder BeiMischung, verweigern aber über ihre Persönliches etc. jede Auskunst. Dreißig Seemeilen südwärts von Kreta liegt wogenumbraust ein kleines Eiland, Gandos, oder auch Insel der Kalypso genannt. Die gesammte Einwohnerzahl der einsamen Insel überschreitet nicht die Zahl 400; Viehzucht und Fischfang bilden ihre Erwerbszweige. Während die Insel im Alterthum ihren eigenen Bischof hatte und sogar vom Apostel Paulus besucht wurde, ist sie seitJahrHunderten in völlige Vergessenheit zerathen. Abgeschlossen von jedem Verkehr der Welt, unberührt von den großen Ereignissen, die sie bewegen, leben ihre Bewohner in einer Art körperlicher und geistiger Abgeschiedenheit. Endlich hat sich nun die kretische Regierung, die über Gandos Hoheitsrechte ausübt, auch dieser Vergessenen erinnert. Es soll daselbst zur Errichtung einer Schule geschritten werden, und man wirdauch dafür Sorge tragen, daß zur Insel von Zeit zu Zeit eine Zeitung gelangt zu: Belehrung der sich zwar in der Minderzahl befindenden, einigermaßen lesekundigen Jnselö wohner. Vor allem aber soll die Cultu: des Oelbaums auf der bis jetzt durchaus vegetationslosen Insel Eingang finden. ... ; - -
Umfangreiche H e i r a t h sscbideien hatten mehrere Frauen i7. Littl; Fall. N. I.. verübt und war sind ihre Opfer Männer, welche auf dem nicht mehr ungewöhnlichen Wege" der Annonce eine Ehehälfte suchten. Die betr. Frauen beanttrorten die Annoncen, knüpfen eine Corresxondenz an und erklären sich nach einige? Zeit zu einer Zusammenkunft bereit, wenn die Anzeiger ihnen Äeld für die Eisenbahnfahrt zusenden. Die Hochstaplerinnen lassen dann natürlich nichts mehr von sich hören. Um außer dem Schaden nicht noch den Spott zu haben, wollen die Beschwindelten kein Strafverfahren anhängig machen. Das Nonplusultra von Gutmüthigkeit scheint John Darver im Town Plymouth bei Eonshohocken, Pa., zu sein. In Darver's Schlafzimmer schlich sich ein Spitzbube und versteckte sich unter dem Bette. Der Dieb scheint sehr ermüdet gewesen zu sein, denn bald lag er inMorpheus Armen und träumte von allem Schönen, nur nicht von der Anwesenheit des Hausbesitzers. Beim Entkleiden ließ Darver einen Kragenknopf fallen und als er denselben suchte, bemerkte er den Eindringling unter dem Bette. Darver zog ihn hervor und hatte große Müh:, ihn aus seinen Träumen zu rütteln. Der Einbrecher gab allerlei Entschuldigungen an und gutmüthig wies ihm Darver ein anderes Zimmer an, um seinen Schlaf zu beenden. Am folgenden Morgen war der Dieb verschwur.den und hatte Kleidungsstücke sowie werthvolle Schmucksachen als Beute mitgehen heißen. Ein Abenteuer, das für sie leickt sehr verhängnißvolle Folgen hätte haben können, haben Frau I. F. Schilling und. Frau G. A. Devenpeck. die unweit von Redding. Eal.. ansäiz sind, zu bestehen gehabt. Die beiden Frauen befanden sich auf der Fahrt nach dieserStadt und hielten wegen der Kälte vor dem Last Chance Saloon" nördlich von der Stadt an, um sich mit einem Gro? zu erwärmen. Als sie denselben getrunken hatten und weiterfuhren, sank Frau Schilling plötzlich mit einem Aufschrei bewußtlos im Wagen zusammen, und Frau Devenpeck verlor ebenfalls bald das Bewußtsein. In diesem Zustande wurden die beiden Frauen in ihrem Wagen von dem Geomeier James Burson aufgefunden und nach der Stadt gebracht. Zwei Aerzte mußten die ganze Nacht hindurch an ihnen arbeiten, ehe sie die Patientinnen außer Lebensgefahr hatten. Beide Frauen sind sehr anständige, geachtete Damen. Man glaubt, daß dem Grog ein Opiat beigemischt war. um den Damen das Bewußtsein zu berauben, so daß sie widerstandslos das Opfer eines Verbrechens würden. &ctl dte Mitglieder des Stadtraths von Hiawatha, Kan., ihm zu fromm" sind, hat der dortige Mahor S. Hunter seine Resignation eingereicht. Neulich sollte di: regelmäßige Stadtrathsitzung stattfinden, allein der Mayor wartete vergeblich auf die Rathsmitglieder. Als er erfuhr, daß dieselben einer sogenannten Erweckungs - Versammlung beiwohnten, schickte er den Sheriff dorthin, damit dieser die Säumigen daran mahne, ihren Pflichten im Rathhauss nachzukommen. Allein die Stadtoäter ließen dem Mayor sagen, sie könnten nicht kommen, denn sie müßten der Erweckungs - Versammlung beiwohnen. Und auf diese Weise konnten keine städtischen Angelegenheiten erledigt werden. Großes Unheil ist in dem Town West Finlen bei Washington. Pa., von einem tollen Hunde angerichtet worden. Während der Farmer Wm. Miller sein Geflügel fütterte, wurde er von dem Hunde attackirt und zweimal in die Hand gebissen. Darauf lief die Bestie nach der Farm von M. V. Sprowls und griff Sprowls an. Ein schrecklicher Kampf entspann sich zwischen dem Manne und dem Hunde, und schließlich mußte sich Sprowls. aus mehreren Wunden blutend, in's Haus flüchten. Der Hund stürmte nun durch die Nachbarschaft, Schafe und Kühe beißend, bis schließlich mehrere Männer ihn einholten und erschossen. Miller und Sprowls sind so schwer verletzt, daß wenig Hoffnung auf ihre Wiederherstellung vorhanden ist, und sollten sie wirklich genesen, so sind sie von der Tottwuth bedroht. Durch die Auffindung der Leichen von zwei jungen Eingeborenen unweit Honolulu wurde der überaus .'aurige Roman zweier Liebenden enthüllt. Die beiden Leichen lvurden nebeneinander liegend in einem Steinbrnch gefunden, in welchen sie sich allem Anscheine nach freiwillig gestürzt hatten, um zusammen zu sterben. Der Name des jungen Mannes war Kinimaka und seine Leiche wurde von seiner Mutter ideniificirt. Er war. weil er mit dem Aussatz behaftet war. verhaftet worden und sollte nach der Aussätzizen - Colonie Molokai gebracht werden. Seine Braut, eine junge Eingeborene, bat die Behörden fl,hentlich. sie mit ihrem Geliebten in die Verbannung ziehen zu lassen, aber all' ihr Bitten war umsonst. Sie wurde abgewiesen. Es gelang Kinimaka, zu entfliehen, und die Liebenden, denen ein hartes Geschick versagt hatte, zusammen zu leben, beschlossen, vereint zu sterben.
i f i i n t r a r v h ? ' t. r
seph. Mich., wurde der elfjährige Albert Faust beim Spielen mit Gewehren von seinem um zwei Jab:: älterenBruder August erschossen; der Knabe legte im Scherz auf seinen Bruder an, glaubend. das Gewehr sei, wie gewöhnlich bei ihren Spielen, mit eine: Platzpatrone geladen. Thatsächlich aber hatte der Knabe sich vergriffen, eine scharfe Patrone in den Lauf gesteckt und der schwer getroffene Brüder war wenige Minuten später eine Leiche. Nicht weniger als 46 Packete, die abgenutztes Papiergeld zum Werthe von 1.500.000 enthielten, wurden neulich aus dem Unterschatzamt zur Einwechslung nach Washington gesandt. Es ist dies die größte Sendung. die je von New Jork nach Washington gegangen ist. Papiergeld von kleineren Denominationen, welches zur Zeit der Ernte in Massen nach dem Westen geschickt wird, kommt immer im Winter, nachdem die Bezahlung für die Ernte geleistet worden ist. in stark ramponirtem Zustande nach New Jork zurück, und das dortige Unterschatzamt besorgt dann die Erneuerung der Laubfrösche Ein mehr als unangenehmes Abenteuer hat der Marschall Kortie in Whittemore. Ja., mit zwei Butterdieben gehabt, die er Nachts auf frischer That überraschte. Einer der Kerle entkam, während dkF Andere von dem Beamten gefenelt und nach dem Gefängniß transportirt wurde. Aber der entwische Dieb ließ seinen Kameraden nicht im Stich; er schlich sich vielmehr im Dunkeln unbemerkt an den Marscball und streckte denselben mit einem Todtschläger bewußtlos nieder. Dann knebelten die beiden Hallunken den Beamten und schlössen ihn in seinem eigenen Verließ ein. wo er am nächsten Tag: halbtodt aufgefunden wurde. AufWarren's Island an der Küste von Maine wird zur Zeit für den Millionär W. H. Forrell ein Blockhaus" gebaut, das die Kleinigkeit von 575.000 kosten wird. Als Baumeister fungirt Fred Hunter von Virginia. d:r den Auftrag hat, den virqmischen Baustyl, der vor 150 Jahren in Virginia modern war. in Anwendung zu bringen; als BauMaterial dienen unbehauene Tannenstamme. Das Haus, dessen Dimensionen auf 100 bei 103 Fuß bemessen sind, wird 22 Schlafzimmer, ein Speisezimmer von 20 bei 30 Fuß. einen Gesellschaftssaal von 30 bei 60 Fuß sowie viele andere Räumlichkeiten enthalten. . A l s P oTi fi st'V'Zrgil R. Bakulich von San Francisco vor einiger Zeit eine Ferienreise nach Italien und Griechenland unternahm, dachte er nicht daron, sich in Ehefesseln schlagen zu lassen, und doch brachte er eine schöne junge Frau mit. als er La Champagne" bestieg. Bakulich mißt 6 Fuß 4 Zoll in seinen Strümpfen, wiegt 350 Pfund und hat einen langen pechschwarzen Schnurrbart .mit ditto Haar. Als er von dem Dampfer stieg.' gab er sich einigen New Aorker Polizisten als Kamerad zu erkennen. Bald erzählte er bei einem guten Trunke, daß er bei den Ruinen des diocletianischen Palastes zu Spalato in Umbrien, Italien, sich in eine rothhaarige
! Italienerin 'verliebt habe, die genau so
groß sei als er. Sie gefiel ihm so gut. daß er durch einen Dolmetscher um sie warb und sie heirathete. N i ch t o h n e R o m a n t i k ist die Vorgeschichte der Verheirathung von Louis Wagner mit Anna Knecht in Sturgeon Bay. Mich. Vor etwa 15 Jahren war der Bräutigam ein angesehener Geschäftsmann. Da wurde er blind, verlor sein Geschäft und mit demselben Frau und Kinder zwei nrfi.r itnH ?rrTr Cnfrn ht irrfi
V w.y v V .IV vt.fcv. , iv
oer x:at des vlmden satten und Baters dadurch entledigten, daß die Frau eine Scheidung erwirkte. Seitdem wanderte Wagner über Land, Bücher verkaufend und von den Gaben wohlwollender Freunde lebend. Vor etwa sechs Monaten !cm er nach Sturgeon Bay, wo er auch bei der Familie Knecht vorsprach. Die kaum 20jährige Anna Knecht fühlte inniges Mitleid mit dem blinden Manne, und dieses Mitleid verwandelte sich nach und nach in herzliche Zuneigung. Dieser Tage wurden die Beiden Mann und Weib. EinNarrmachtviele, sagt das Sprichwort und wie ein Vorkommniß in Dryer, Ind., beweist, entspricht es der Wahrheit. Der dortige Krämer Albert Stummel beschloß, den Verkauf von Tabak einzustellen, weil ein Aeltester der Dowieten" gesagt hatte, der Tod des achtjährigen Sohnes Stummel's, Roy, sei der Thatsache zuzuschreiben, daß der Vater Tabak verkaufe, und aus dem Grunde seien die Gebete wirkungslos gewesen. Der Knabe war erkrankt, und Nachbarn bezeichneten die Krankheit als Diphteritis. Die Eltern sind Anhänger des Glaubensheilers Dowie und wollten nicht, daß ein Arzt gerufen werde. Das Kind wurde immer kränker, und endlich trat der Tod ein. Ein Aeltester des Zions - Instituts begab sich auf ein Gesuch nach Dryer und ging mit Stummel in dessen Laden. In Gefachen und Schränken waren große Vorräthe Tabak. Dort ist die Ursache des Todes des Knaben", sagte der Aelteste, auf den Taba! deutend. Deine Gebete konnten nichts nützen, so lange Du einen derartigen Handel treibst." Daraus verbrannte StumV.el allen Tabak.
VO Y0Ü GET ÜP WITH A LAME BACK ?
Kidney Troudle Makes You Miserable.
m
mm
I
Almost everybody vhc rsads the newspapsrs is surs to know c s the wondsrful
eures mada by Dr.
Kilmf s s Swamp-Koot,
the gi sat kidney, liver and t-faader rsmedy.
T t ic K Ä ffrfl m
WW lAWUl" rü cal trlumnh cf the ninc-
iji, teenth Century; diseevered aller years of M scientific research by v Dr. Kilmer, the emi- " rent kidney and bladder Specialist, and is
wonderfully successful in prcmptly curing lame back, kidney. bladder, uric acid troubles and Bright's Disease, which is the worst form of kidney trcuble. Dr. Kilmer s Swamp-Root is rot recemmended f or everything but if you have kidney, liver or bladder trouble it will be found just the remedy you need. It has been tested in so many ways, in hospital work, in private practice, among the helpless too poor to pur chase relief and has proved so successful in every case that a special arrangement has been made by which all readers of thispaper who have not already tried it, may have a sample bottle sent free by mail, also a book teilin? mors about Swamp-Root and how to find out if you have kidney or bladder trouble.
When writingmention reading this generous
! offer in this paper and
send your address to Dr. Kilmer 8t Co., Binghamton, N. Y. The
regulär fifty cent and Homaof s-ramp-Rooc
dollar sizes are sold by all good druggists.
Attgert Msij dein Ange. so nitze f I nicht aui und Werst cl nicht dg ti. foabeti Xstn". Tich an
iÖfelteSa lihir
Ä Ä Xf CSiy 1 Vfxisira
ms man Stt Ui ttxn uzze da nbkt!ge Via an ftttiL ftiinftate Auz?k? irtrbtn iQmcrtiol r.u&eftt
willen
totrbes nc$ Uz btltts Mettzod tta lugen asg pafcL
Blech-, Äupser- und Eisenblech-Arbeit. Wanne Lust Fumacc. Joseph Gardner, 87. 5 k 41 stentucro Ave. Tel. 322.
Telivkzon 1459. F. J. MEYER & CO. 802 S06 Süd East Straße. Indianapolis Ind. GroccricSFlcischwaarcll und Schubs llkk stritte delle Qualität.
A. B. Meyer & 5o
l
tyj
M
i
Wh liefern reine Rehle, keine Schlacke, auch in Säcken wenn verlangt. Versuchen Sie
anawha
Kohlen.
Joseph cliaub, Wein, Bier, Billiard und Pool Halle. Jmportirte Weme eine Spezialität. 158 Wst Washington Str. Neues Teleddoa 683. NndianadollS.
COLUMBIA HALLE 801 Süd Telaware Str. JOHNEBÄER, Eigenthümer
Gewählte Weine, Liquöre und Cigarren. Die Halle wird verrentet für Bälle, Hoch eiten ,c., zu mäßigen Preisen. Telephon (alt) 7063. Ottmar Keller 217 Ost Washington Str. : Feine : tveine, (iquöre und Cigarren. Extra-Lunch servirt auf Order zu jeder Zeit.
Hauptquartier der Bäcker. Badens
Metzger und anderer Vereine. Telephon 3327.
" s
?M
I am oii a Tcar.
Whea I can't stand, steal ny poctctlook, 6jonge my clothea an! CART ME IIOME. My n;ime is Residente Liquor nat at ' JOILX KUECIILElt, 1012 East Washington Street. Keep tliia out es the Newppapers and teil wiie it waa an otd Stomach Trouble.
SoftM C. flfloreo. Brorge Cetfccstlt Vdolph EeidkJfttckkr. Florea & Seidonsticker, Advolatcn und Notare, 111 tü Mttsm tll. Telephon 1772. 137" Gelder aus hypothekarische SIchM hcit zn önleihe.
ftvvvvvvvvv
mmm
19 Nord Pennsylvania Strasse. Mcs.Phonc 51C-184-154. Ncucs Phone 516. Fountain Saloon u. Billiard M,
192 Ost Washington Straße. Sohn lYoilacüor, Eigenthümer. Feines Gebäck Torten, Lebkuchen, Pfeffernüsse, Springer!!, Sächsische Stollen, Butteringe, . Zu haben bei Bernhard Thau, . 861 Hosbrook Straße, Vkarktftand l.
Neuerelephoki SZ53.
CAVEATS, TRADE MARKS COPYRIGHTS AND DESIGNS. Send your basiness dlrect to VTashlncton, saves Urne, costs less, better Service. My offlea cIom to TT. 8. Patent Otfic. TSXZ prelirnlotxj Tnnlntloni tuada Atty' 1n not dne bsuI ratest U ecured. PERSONAL ATTENTIOH GIVEN-1 TEA&S AC'itTAL EXPE&IENCE. Book "How to obUia PatnU." te., lent freo. Patents proevred thronen E. O. Slggen wceiT apaclal notica, without tharge, in tba INVENTIVE ACE Uloatrated Lionthly Eleven ta yeax term, l. yeax. E G SIGGEI1Ssi8FSt N W ' La Ua UIUULIlUaWASHINGTON, D. C.
aVav'-wwvv
neu Photograp!iisGii8 Gallerio, 150 üd JSinoi Straße. Irr Unterzei.ete ladet die Teutsch,, der Ltadt und Umzegend zu einera Bejach? seiner Gallerle ein. ute Bilder garantirt, Yreise ''7 CsltI Piper, SentsHer PdtGrptz.
J
5w rf
J.t
"JX? - V-
"tl sZfX&Mvz F
5?T5vJ:r-
w
WMt M 1 w M . Cvul'
mmm
X
Why try to stick thirgs wiJh somethinj; that doesn't stick? Buy MAJOR'S CEMENT; you know it stkks. Kolhing breaks away siom it. Stick to MAJOR'S CEKENT. Btiyonce. you will buy sorever. Tliere is nothing as good; j u-.
; : j uvii i i'cuo'c u;w . j substituter.
MAJOR'S RUBBER and MAJOR'S LEATHER.
Two separat wmnt the hont. Insirt on La iug Ikvax. EsTAntlslIKD IST. 15 an I SS oent i-r at all drcisrcLO. MAJOR CEMENT CO.. NEW YORK CITY.
Adolph Frey, (GH Freadom A Rht.) Ootary Pnblic, Translator. Correspondeut etc Ho. 370 West Walnut 3t Tak JlUk. 8v Cai.
