Indiana Tribüne, Volume 24, Number 128, Indianapolis, Marion County, 25 January 1901 — Page 7

Jndiana Tribüne, S 5 . Januar 1901

Argusaugen. Roman v?n Paul Oskar Höcker. (Fortftzung.) itizvfi uno "jcnic tfvau orUZ?? Gegentheil: Beyer habe links von der Amerikanerin gesessen. Es war also kein Zweifel mehr für Felicia vorhanden, daß ihr Gatte bis zu diesem Augenblick die beiden Compagnons mit einander verwechselt hatte. Als sie wieder vernommen wurde, sagte sie: Welchen Grund könnte Stanway denn gehabt haben, an Beyer's Statt in's Bureau zurückzulaufen? So fragt man sich unwillkürlich. Nun, die Antwort ist leicht ertheilt. Man hatte ihm den Vertreter der Gesellschaft Hammonia- aus Berlin gemeldet. Und da er sich in Berlin der Legitimationspapiere meines Vetters bedient hatte, um ohne Beyer's Wissen die hohe Versicherung abzuschließen, laut deren ihm nach Beyer's Tod einmalhundertundfünfzigtausend Mark ausgezahlt werden mußten, so sah - er an jenem Morgen sein gewagtes Spiel entdeckt, wenn er nicht auch im Bureau dieRolle Beyer's weiterspielte!Vielleicht irren Sie hierin doch. Frau Zeugin!" revlicirte derPräsident. Denn Stanway braucht es ja nur darauf angekommen zu fein, die Rolle Ihres Vetters wegen einer ablehnenden Haltung in Betreff der Herausgabe . der Briefe durchzuführen." Wenn der Groom dem Amerikaner gegenüber den Namen Hüttl ausgesprechen hätte, so wäre dies vielleicht anzunehmen!" erwiderte Felicia resolut. Aber wir hörten ja soeben aus dem Munde des Knaben, daß ihm dieser Name entfallen war!" Ich bitte zur eigentlichen Anklagefache zurückzukehren!" sagte der Staatsanwalt. Der Präsident hatte mit Dr. Holzingen eine kurze Auseindersetzung. Dann rief er noch einmal den Criminalcommissarius Weindel auf. Sie haben in Gemeinschaft mit Stanway die Fährte des nach Portsmouth gereisten Ehepaares verfolgt. Herr Zeuge. Ist bei den verschiedenen Begegnungen auf der Insel Wight Ihr Gefährte denn niemals dem Angeklag ten direct aegenüber getreten?" Nein Herr Präsident!" erwiderte der Commissar, der immer verlegener geworden war, Stanway hat dieö auf der ganzen Reise vermieden. Auch bei unserer Trennung in St. Lawrence nahm er die Verfolgung der Frau 'Hüttl auf sich, während mir die Fest nähme des Angeklagten übrig blieb." Und hat dieses seltsame Gebühren denn niemals einen Verdacht in Ihnen hervorgerufen, He?r Criminal-Com-missarius?" Weindel erbleichte. Das Kichern der Zuhörer verletzte feine kriminalistische Ehre. Ich war zur Beobachtung der muthmaßlichen Thäterin. Frau Felicia Hüttl. ausgesandt worden nachdem ich es doch gewesen war. der die erste Angeklagte Miß Ellen Worcesier. gegenüber der Meinung der Untersuchungsbehörde, als unschuldig bezeichnet hatte." Kleist konnte nicht umhin, seiner Gattin lächelnd zuzublinzeln. Trotz des Ernstes der Sache war es doch amüsant zu sehen, wie ein Theil dem anderen nun die Schuld an den verschiedenen Mißgriffen zuschieben wollte. Nach der Vernehmung des Commis sarius verließ der Präsident seinen Platz am Richtertisch und begab sich zum Pult des öffentlichen Anklägers. Niemand vermochte zu hören, was die Beiden mit einander verhandelten. Doch entnahm man den lebhasten Bewegungen. des Staatsanwalts, daß er sich entschieden gegen eine Zumuthung des Präsidenten wahrscheinlich die, die Anklage gegen Theo Hüttl fallen zu lassen sträubte. Stirnrunzelnd kehrte er an denTisch zurück. Das Richtercollegium debattirte im Flüsterton. Dann warf der Präsident in Eile mehrere Zeilen auf einen Bogen Papier, den er in einen Umschlag that und mit der Adresse versah: An den Herrn Oberstaatsanwalt. Geheim." Als er die Verhandlung, nachdem er den Nuntius mit dem geheimnißvollen Schreiben fortgeschickt hatte, dann wieder aufnahm, erhob sich Dr. Helms, der Vertheidiger des Angeklagten, und rief: Auf Grund des von der Zeugin Frau Hüttl über die höchst bedenkliche Handlungsweise des Mr. Stanway beigebrachten Materials beantrage ich die Vertagung des Processes zwecks Vorladung dieses Zeugen zur persönlichen Gegenüberstellung 'mit dem Angeklagten!" Lebhaft protestirte der Staatsan. walt hiergegen: Nach dem ärztlichen Gutachten ist Mr. Stanway vor Beginn des nächsten Monats nicht im Stande, Southsea zu verlassen. Ich halte es nicht sür opportun, die Verhandlung bis dahin zu vertagen, da diese Verschlep pung des Processes nur das im Gefolge haben würde, daß das frische Bild der Vorgänge in der Erinnerung der Zeugen verwischen könnte." Nun trat Felicia wieder vor. Man sah es ihrem heißgewordenen Antlitz, dem Feuer ihrer Augen an. daß sie dem Gerickitshof noch eine wichtige

Uttttyetiung zu macyen yalie. iosogi wollend ertheilte ih'r der Präsident das Wort. Herr Präsident, ich bitte um Verzeihung. wenn ich mich in einer Weise vordränge, die sich mit der sonst so bescheidenen Rolle einer nicht einmal vereidigten Zeugin kaum verträgt, aber prüfen Sie darum flehe ich Sie an das Zeugniß dieses Mr. Stanway sorgfältigst! Ich habe nämlich den Verdacht, daß dieses ärztlicheGutachten durch den Mann, der ja erwiesener Maßen schon einmal einen Betrug in Scene gesetzt hat, gefälscht sein könnte!" Diese Worte riefen geradezu Sensation hervor. Man bewunderte die muthige junge Frau. Auch der Ange klagte hatte bangen Herzens die Hände wie in stillem Gebet in einander geschlagen. Mehr und mehr theilte sich seinen Zügen und seinen fiebernden Blicken Siegesfreudigkeit mit. Haben Sie irgend welche Anhaltspunkte dafür, Frau Zeugin, außer Ihrem perfönlichen Verdacht?" Ja!" erwiderte Felicia fest. Ich kann sogar beweisen, daß die Verletzung des Mr. Stanway nicht so groß und schwer gewesen ist, daß sie ihn heute noch an einer Reise sollte hindern können. Stanway wollte aber dieser Verhandlung nicht beiwohnen, weil er dann " die junge Frau wandte sich nun der Anklagebank zu und fuhr, in einem erschütternd wirkenden Tone fort: weil er dann meinem Gatten, dem unschuldig Angeklagten, im Bewußtsein seiner mehrfachen eigenen Schuld hätte gegenüber treten müssen!" Frau Zeugin, wir begreifen Ihre Erregung", sagte der Präsident in ernstem Ton. aber wir müssen darauf bestehen, daß Sie hier nur Verdächtigungen vorbringen, die Sie beweisen können." Stanway erschien zu dieser VerHandlung nicht, unter dem Vorwand, daß sein gesundheitlicher Zustand den Transport von Southsea nach Hambürg nicht gestatte. Das Attest hierüber ist von einem Arzte ausgestellt, der ein Ignorant oder ein Betrüger sein muß, denn. . ." Oho!" unterbrach man sie von mehreren Seiten. Felicia ließ sich aber nicht beirren, sondern schloß mit erhobener Stimme: Denn sein Zustand hat es doch zuaelassen, daß er am gestrigen Tage die Reise von Southsea nach London ausführte!" Woher wissen Sie von einer solch: Reise?" Felicia führte den zitternden, schüchtern um sich blickenden Groom vor. Dieser Knabe, der noch in Lohn und Brod bei Mr. Stanway steht, erhielt gestern ein Schreiben seines Herrn, das er mir. als ich ihn beute früh in Gegenwart von Herrn Neubring und Dr. Katz scharf in's Gebet nahm, zagend aushändigte." . Warum hieltest Du den Brief geheim. Junge?" fragte derPräsident den kleinen Zeugen. Weil mir Herr Stanway androhte, ich würde sofort entlassen, wenn ich etwas davon sagte, daß er an mich geschrieben habe. Und meine Mutter ist doch krank und kann nichts verdienen und ich " hier schluchzte der Kleine ich bin doch der Ernährer der Familie." Ein gerührtes Lacken ging durch die Reihen. Der Präsident nahm den Brief entgegen; es waren nur wenige Zeilen. Aber die Chiffre für eine postlagernde Telegrammsendung war angegeben auf einem besonderen Zettel. An diese Adresse sollte der Groom sofort nach Schli; der Verhandlung das in dem Proceß ergangene Urtheil telegraphiren. Anscheinend wartete der Absender des Briefes den Eingang der Depesche auf der näher bezeichneten Postlsfice zu London ab. ES ist jedenfalls sehr verdächtig, daß Mr. Stanway nach London, aber nicht nach Hamburg reisen konnte. Bettlägerig ist er also anscheinend nicht mithin beruht das beigebrachte Attest auf einer Täuschung." Diese Worte des Präsidenten wurden zustimmend aufgenommen. Landgerichtsdirector Werner, den die fortgesetzten Aeußerungen des Auditoriums verstimmten, verwarnte das Publikum und drohte die Räumung der Tribünen an. Darauf trat wieder Stille wie in der Kirche ein. Ich behaupte, daß . Stanway nur deshalb London aufgesucht hat", nahm der Vertheidiger wieder das Wort, weil es ihm von dort aus, seiner Ansicht nach, ein Leichtes sein mußte, zu entfliehen. Ich bitte aber den Herrn Präsidenten, die Chiffre, unter der Stanway sich auf der Londoner Postoffice die Depesche abzuholen gedenkt, hier im Saale nicht bekannt zu geben, damit dieser Zeuge nicht von irgend einer mitleidigen Seele" gewarnt zu werden vermag. Die Adresse wird aber nach Beendigung dieses Processes, der nunmehr nicht mehr zu Ungunsten meines Clienten ausgehen kann, die Staatsanwaltschaft doch wohl noch interessiren müssen; da Mr. Stanway. trotz seiner feigen Abwesenheit. hier eines vollendeten Betruges überwiefen wurde, den er. meiner unerschütterlichen Ansicht nach, nur zu dem Zwecke in Scene gesetzt hat. um

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'"Der Staalsanrocm ereirerie yiQ aegen diese Einmischung des Vertheidigers in das Amt des öffentlichen Anklägers. In den Antrag des Dr. Helms auf Vertagung willigte er nicht ein. Nun denn", fagte der Vertheidiger, gerade als der Gerichtshof sich zur Berathung über diesen Antrag in's Richterzimmer verfügen wollte, so ziehe ich meinen Antrag aus freien Stücken zurück! Man verhandle also immerhin in der Anklagesache gegen meinen Clienten. Ich weiß, daß sich unter den Herren Geschworenen Keiner mehr finden dürfte, der die Schuldfrage meines Clienten bejahen wird!" So fand denn unter höchster Erregung aller Betheiligten und auch der nur aus Neugierde Hergetriebenen der Fortgang der Verhandlung statt. Mit der Vernehmung der alten Frau Hölderlin und des würdigen, durch die heftige Gemüthsbewegung fast gebrochenen Vaters des Angeklagten schloß dieser Theil der VerHandlung. Kein Auge war thränenleer geblieben, als der Generalconsul zum Schlüsse erschüttert ausgerufen hatte: Wenn ein Vater an eine so große Schuld seines Sohnes glauben könnte, dann müßte er zuerst davon überzeugt sein, daß die verbrecherischen Nklgungen mit seinem Kind zur Welt gekom men seien. Das hieße also, den Keim des Verbrechens m sich selbst suchen. Nein, ich kann nur sagen, in meinem Hause, dessen Glieder ich Jahrhunderte lang verfolgen kann durch die wshrheitsgemäßen Berichte einer Familienchronik. hat noch nie ein Verbrecher eristirt. Ich erinnere mich,. daß meine Eltern und meine Großeltern würdige, ehrbare Leute waren ich besitze nur wenige sonstige Verwandte, aber sie alle erfreuen sich des besten Rufes. Meine verstorbene Frau entstammte einem alten HamburgerPatricierhause. in dem der Senatorenrang heimisch war. Von beiden Seiten, väterlicher und mütterlicher Seite, blicken also auf diesen Unglücklichen ehrbare, rechtschaffene. hochgeehrte, m gutem Andenken befindliche Ahnen herab. Meine -Her-ren Richter, meine Heiren Geschwore nen wenn Sie an das Widerspiel der Natur glauben, daß aus einem solchen Hause Männer hervorgehen könncn, die derartige Verbrechen zu begehen vermöchten, so zweifle ich an mir selbst und meiner eigenen Recbtschaffenheit. Denn der Sohn eine? Ehepaares, das rechtschaffen das Gute anstrebte, kann tan Bösewicht sein. Und ist er's so muß die Sünde mit ihm geboren sein. Die That, wegen deren man den Unglücklichen anklagt, ist nicht in der Leidenschaft ausgeführt worden, sondern sie war dies haben die Erhebungen ergeben langer Hand vorbereitet worden. Ja, es war die That eines gewohnheitsmäßigen. Vccbrechers. Nun urtheilen Sie über den Sohn zugleich damit aber auch über den Vater!" Ein Beamter mußte den alten Herrn, der unter Schluchzen zusammezusinken drohte, stützen und fortführen. Einen schircren Stand hatte, nach all' dem Vorangegangenen. derStaatsanwalt in seinem Plaidoyer. Sein: Rede war nicht lang, aCer immerhin würdig gehalten. Nachdem er l'.och einmal alle Verdachtsmomente zusammengefaßt hatte, die gegen den Angeklagten vorlagen, schloß er mit len feierlichen Worten: Ich vertrete meine Ansicht, daß Hüttl der Thäter gewesen sein muß. auf Grund des Jndicie-lbeweises. unangefochten von den persönlichen EinWendungen der Vertheidigung. Sie, meine Herren Geschworenen, mögen urtheilen über Schuld oder Nichtschuld nach bestem Wissen und Gewissen. Allerdings ist es wahr, daß Niemand Zeuge der That war , nur Gott im Himmel sah von seinem hohen Throne die Blutthat des Bösewichtö; doch antWorten Sie, denen der Staat die Verantwortung über Tod und Leben des Angeklagten in die Hand gegeben hat. als Vertreter der göttlichen Vergeltung. auf die beiden Schuldfragen: 1. Ist Theo Hüttl schuldig mit planmäßigcr. kühler Ueberlegung in der Frühe des 12. März dieses Jahres den Referendar Fritz Beyer im Schlaf überfallen, beraubt und unter Anwendung eines eigens hierzu mitg:führten, das Leben gefährdenden Mordwerkzeuges getödtet zu haben? 2. Ist Hüttl über, führt, die Tödtung Beyer's im Affect nach einem voraufgegangenen Streit ausgeführt zu haben und sind ihm mildernde Umstände zuzubilligen?" Der Angeklagte hatte' sich, als der Staatsanwalt die Schuldfragen vor trug, erhoben. Er sah dem öffentlichen Ankläger frei und fest in's Auge fast eine Minute lang ohne mit einer Wimper zu zucken. Dann wandte er sich zu den Zeugen. Sein Blick suchte Felicia, während er die Arme, wie Rettung suchend, nach ihr ausstreckte. Da erklang aus der Brust der bleichen. jungen Frau ein erschütternder Aufschrei. Ohne daß Jemand sie zu hindern vermochte, stürmte sie über den freien Raum auf die Anklagebank zu und im nächsten Augenblick lag ihr Haupt in den zitternden Armen ihres Gatten. In der Erregung, die sich hierüber ZiTsnie Saale kundgab, vernabm

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man' metjt Das crgniTtnoc eqiuacn der beiden jungen Menschen und auch nicht die leise geflüsterten Worte der rnuthigen Frau: ' Ja. Theo. Gott der Allmächtige weiß es allein außer Dir und außer mir. daß Du unschuldig bist!" Entschlossen wischte sich dann Felicia die, Thränen aus den Augen und verfügte sich stolz und aufrecht an ihren Platz zurück. Der vom Obmann der Geschworenen im Hinblick auf die lange Dauer der Verhandlung eingebrachte Antrag auf Unterbrechung der Sitzung und Bewilligung einer einstündigen Ruhepause, war inzwischen, auf die Bitte des Vertheidigers hin, wieder vom Antragsteller zurückgezogen worden. So erhielt denn ohne Unterbrechung Dr. Helms das Wort zu seinem Plaidoyer. Er schien von den Vorgängen dieser ereignißreichen Verhandlung selbst mächtig bewegt. Die Klarheit seiner Ausführungen litt zunächst darunter. Und die Zeugen, die fast ohne Ausnähme von der Schuldlosigkeit Hüttl's überzeugt waren, begannen ihn engst lich anzusehen. Allmählich aber fand sich Helms doch in den richtigen Ton hinein. Mit Recht hat der Herr Staatsanwalt daran erinnert, daß kein Zeuge vorhanden ist. der den Angeklagten zu belasten vermöchte; denn der Jndicienbeweis hat ja nichts anderes ergeben, als daß Hüttl in der Zeit von sechs Uhr fünfzehn bis sechs Uhr zwanzig .Minuten in dem unglückseligen Haus geweilt hat. eine Thatsache, die er ja auch selbst nicht in Abrede stellt. Aber, meine Herren Geschworenen. der Herr Staatsanwalt vergaß es. daran zu erinnern, daß hier eine Anzahl Zeugen vorhanden smd. die mit fast jedem Wort, das sie vor Ihnen aussagten, den Angeklagten entlastet haben. Keinen Zeugen sah die Mordstelle. Nur Gottes Auge drang auch in jenen, noch im nächtlichen Dunkel liegenden Raum, und seine Richterhand schrieb die That in jene große Schuldbuch, das beim jüngsten Gerichte Furcht und gittern auch bei solchen, die nie daö irdische Strafgericht erreicht haben mag. hervorrufen wird. (Fortsetzung folgt.) Die Technik erschlägt die Kunst, die Clique erschlägt daö Ta-lent.

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