Indiana Tribüne, Volume 24, Number 128, Indianapolis, Marion County, 25 January 1901 — Page 2

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Jndiana Tridune, S S. Januar 1UU1

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Paris im Januar. ' Es steht zwar geschrieben, der Mensch solle nicht fragen: Was werden wir essen, 'was werden wir trinten? Doch ist ein praktisches Mittel noch nicht gefunden, diese prosaische Frage von den Lippen der Sterblichen zu verbannen. Für einen großen Theil der Pariser, die sothane Frage täglich zweimal zum Frühstück um 12, zum Mittagessen um 7 Uhr stellen, übernimmt Duval" die Antwort. Duval ist einer der bedeutendsten Pariser Restaurateure, der in der ganzen inneren Stadt, von der Gare Samt Lazare" bis zum Bon Marche" in bestimmten Abständen Speisehäuser ngelegt hat, bekannt als Eiablissements Duval, ls Bouillons Duval der als Duvals kurzweg. Bel Duval verkehrt der wohlhabenbe Pariser Mttelfta?id. Der Feinschmecker, die Lebewelt suchen andere Restaurants auf. Durand, Maire, Marguery. Paillard, Le Doyen, Cubat, etc., Restaurants der sogenannten großen Karte", ohne Preisangabe, mit theuren Weinen und luxuriöser Einrichtung. Es wird dort durchus nicht immer besser gekocht, als bei Duval. Aber die Räume stnd eleganter, das Publikum weniger zahlreich, verweilt länger und setzt sich, da die Preise viel höher als bei Duval, auch nders zusammen. Ein Restaurant Duval hat einen Fußboden aus dunklen Kacheln, Wände aus Spiegeln und mit Holztäfelung oder oft sehr geschmackvollen Majolikapaneelen. Die großen Fenster der Front stnd zu einem Drittel von zierlichen Seidenaardinen mit Entre

deuz- von Spitzen verhüllt. Nimmt das Duval zwei Stockwerke ein. so bietet stch von den oberen Fenstern aus ein lebhaftes Straßenbild, denn die Duvals liegen stets an verkehrsreichen Punkten der Stadt. Duval setzt seine Gäste an Marmortischchen zu zweien, vieren, seltener sechsen. In diesem Sinne haben die Duvals eine Verändrung der französtschen Sitten bewirkt. Während es früher für unschicklich galt, stch an den Tisch eines Unbekannten zu setzen, geschieht das heute als etwas Selbstverstandliches. Während der gewöhnlichen Essenszeiten von $12 bis 2 und von 6 bis 8 ist es in den Duvals gepackt voll. Kahle Schädel alter Herren, lockige Mähnen junger Männer, die Federhüte der belles Mesdames", die Kapotten alter Damen, die Blondköpfe der Kinder bilden lange Reihen an den weißen Duvaltischen. Das Haupt - Duval in der Rue Montesquieu, das mit einem Hotel verbunden ist, hat Kellner zur BedieTiung, die aber nicht den Frack, sondern schwarze Lastingjacke und reinliehe weiße Schürze tragen. Die weibliche Bedienung in allen anderen Duvals ist jedoch viel ansprechender und steht in ihrer Art einzig da. Eine solche kokette Sauberkeit und unermüdliche Freundlichkeit sind meiner Erfahru'.:q nach nur mit französtschem. vielleicht gar nur Pariser Personal zu erreichen. Es jftb sowohl Mädchen, wie Frau:n und Wittwen, die hier aufwarten. Viele sind seh? aZmuthig. die meisten angenehm und nicht wenige machen durch ihre entgegenkommende Art vergessen, daß die Natur sie nicht besonders gut bedacht. In ihrer schmucken Tracht schwarzes Kleid, weiße Schürze, weißes Häubchen, Ueberziehärmel, mit bunten Bändern am Ellbogen festgehalten huschen sie eilfertig von und zur Küche. Eine Jede versieht eine Reihe von Tischchen und streicht das dort verabfolgte Trinkgeld ein. In den Stunden großen Andranges gilt es, Augen und Ohren offen zu halten, nichts zu vergessen, hin und her zu eilen, flink und geschmeidig wie ein Wiesel, nichts zu verschütten. Die meisten erledigen sich dieser Aufgabe mit großem Geschick. Die Gäste wählen ihre Speisen auf der Karte, welche, gut bürgerlich, die Preise daneben setzt. Zu den unver

meidlichen Ausgaben des Duval gehoren Servietten und Brod, letzteres dem Franzosen unentbehrlich, während der Deutsche anfangs gar nicht weiß, was er mit der gelben Stange beginnen soll. Ter tägliche Brodconsum der Franzo sen ist für uns eben ein tägliches Wunder. Weinzwang besteht nicht, wer Durst hat. bestellt Weißen oder Rothen. wer nicht hat. bleibt bei Ehateau la Pompe" (Gänsewein). Auf einer Duvalkarte sind Rostbraten. Kalb und Hammel natürlich die Pieces de resistance". Feinere Speisen, wie Kalbsgehirn, geröstete Nieren, farcirte Tomaten. Geflügel und Ehateaubriand. sind aber jederzeit erhältlich. Fisch fehlt niemals. Die hors d'oeuvres" sind zahlreich und der Jahreszeit entsprechend. Beim Dessert hat man die Wahl und die Qual. Frankreich ist das Land der Kuchen, süßen Speisen und der Käse. Da braucht es lange, bis der Neuling sich vom Riz a l'Jmperairice". dem Reis der Kaiserin, bis zum .Petit Suisse", dem kleinen Schweizer, einem weißen Sahnenkäse, durchgeges? sen hat. Der Umgangston ist bei Duval von Seiten des Publikums wie von Seiten des Personals ein durchaus gesitieter. Die Duvals sind daher auch bei Damen und selbst bei Damen, die Qllein zum Essen gehen, sehr beliebt.

Seine Ausgaben kann Zeder dort ein-

richten, wie er will, das Verzehrte wird

auf emem Kartchen bemerkt und am Allsgang an der Kasse verrechnet. Ob du für 1 Franc oder für 10 Francs verzehrst niemand zählt dir's nach. Ein mäßiger Esser kann dort für 2 Francs incl. Trinkgeld, ohne Wein. recht gut frühstücken oder Mittag essen. Und das ist in einer Stadt wie Paris und für eine so gute Küche wie die Duvalsche nicht zu viel. Das Trinkgeld benußt man nicht zu niedrig; 10 Centimes sind natürlich das Minimum sür eine Person. Je mehr man giebt, desto besser steht sich das Duvalfräulein. das uns so munter bediente. Es erhält nämlich kein Gehalt, sondern nur zwei Mahlzeiten und den Theil des Trinkgeldes, der ihr nach Abzug des Tagegeldes von 3.50 Francs, das sie an den. Restaurateur entrichtet, übrig bleibt. eplelhöllen.Lohnvtryältnisse. In Kreisen, welche der Spielerwelt fernstehen, ist es nicht allgemein bekcmnt, daß die Angestellten von Poolrooms" und ähnlichen Gämbel - Geschäften stets nach dem Tag abgelöhnt werden, statt nach der Woche. Wenigstens gibt es keine wichtigen Ausnahmen von dieser Regel, und in solcher Hinsicht kann man sagen, daß diese Geschäfte wahre Eintagsfliegen" sind. Ein richtig geführtes SpielhauZ nach den bei uns herrschenden Begriffen wickelt allnächtlich seine Angelegenhei-

ten geradeso ab. als ob es den Betrieb einstellen wolle; alle seine Rechnungen werden bezahlt, die Angestellten abgelohnt, und alle etwaigen Streitigkeiten geschlichtet. Wenn man den oder die Eigenthümer des Hauses am Morgen todt im Bette fände, so würde die Ordnung des Nachlasses nicht die geringsten Umstände verursachen. Letzteres mag unter Umständen sich ja als zweckmäßig erweisen; doch hat die Rücksicht auf einen solchen Fall nichts

mit der vorliegenden Gepslogenhelt zu thun! Vielmehr ist diese Einrichtung Hauptsächlich wegen des Elements der Ungewißheit. das in jeder Form des Gämbelns steckt, üblich geworden. Denn selbst das stärkste derartige Etablissement kann ja, ehe der Tag zu Ende ist. durch irgend - einen phänomenalen Glücksstreich mit Einem Schlag gesprengt werden. Daher sind solche Plätze natürlicherweise nur EintagsGeschäfte, welche allabendlich schließen und allmorgentlich von Neuem anfangen. wenn sie können. Mit der täglichen Ablohnung der Angestellten aber hat es noch eine besondere Bewandtniß. Ein großer Theil dieser Löhne wird nämlich gleichfalls mit zu Spiel-Ein-sätzen. Die Angestellten gelüstet es. ebenfalls mit zu gewinnen, selbst auf das Risico. Alles zu verlieren, wenn sie sich nicht auf der gewinnenden Seite befinden! Und so kommt es auch, daß der Besitzer eines solchen Platzes darauf rechnen kann, mindestens die Hälfte der Löhne auf diesem Weg zurückzuerhalten. Würden die Angestellten wöchentlich ausbezahlt, so würde sich eher bei ihnen die Neigung entwickeln, wenigstens an einen Theil des Geldes unter allen Umständen festzuhalten und denselben ihren Angehörigen zu übergeben oder auf der Bank zu deponiren. So aber leben sie ganz in den Tag hinein". An und für sich ist ihr Lohn ein hoher; zehnDollars pro Tag ist nichtsUngewöhnliches, und im Verhältniß zu der geleisteten Arbeit kann man nicht sagen, daß dieses Geld sehr sauer verdient wäre. Aber auch auf die Angestellten der Spielplätze trifft das Wort zu: Wie gewonnen, fo zeronnen". Es mag für Viele überraschend sein, daß die meisten dieser hochsalarirten Angestellten am Ende Uz Spiel - Saison nicht Geld genug haben, um die Stadt verlassen zu können! Sie gehen Alle darauf aus. sich wenigstens für diesen Zweck etwas beiseite zu legen, aber die Verlockung, auch ihre Angeln in den Maelstrom der Gämbelei auszuwerfen, ist gewöhnlich zu groß; sie verschieben das Beiseitelegen von einem Tag auf den andern, bis der Schluß der Saison sie völlig abgebrannt findet, und dann müssen sie froh sein, wenn sie das Geld für eine Fahrkarte irgend wo gepumpt kriegen. Manche dieser armen Schlucker haben schon in anderen Landestheilen Stellungen an Spielplätzen gesucht, sind besonders vom Süden nach Norden gegangen, in der Erwartung, sich da günstiger zu stellen; aber sie kommen nirgends auf einen grünenZweig. wenn nicht Fortuna ihntn einmal ganz besonders hold ist. R e ch geworden ist noch niemals ein Angestellter in dieser BerufsSphäre. Es ist anzunehmen, daß, wcnn ja ein wöchentliches, statt ein tägliches Auszahlungs - System an solchen SpielPlätzen eingeführt werden sollte, die Löhne um mindestens die Hälfte beschnitten werden würden. Dabei möchten stch die Angestellten immerhin bedeutend besser stehen, wenn eine Garantie dafür vorhanden wäre, daß sie dann gar nicht mehr oder nur glückiich mitgämbeln würden, und daß sie regelmäßig ihr Salär erhielten! MißverstandenesBeileid. Herr: Mit aufrichtigem Herzen bedaure ich. Sie. meine Gnädige. in Trauer sehen zu müssen!" Dame: Also auch Sie finden, daß mir Trauerkleider nicht gut stehen?"

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Htvci große Leiden Q scheinen allenthalben ein Erbtbeil der menschlichen Familie ,u sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. Diese Leiden werten jedoch geheilt durch daö Nelperheilmittel

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Sie Commsnwealth vonstral!e Mit der Jahreswende ist die neue Qustralische Bundesverfassung in. Kraft getreten, für das britische Reich ein großes Ereimß in seiner Entwickelung. Es gab vor zwanzig Jahren und noch später im vereinigten Königreich zahlreiche Politiker, die nur mit Besorgniß nach Australien blickten, dessen einzelne Colonien nicht blos centrifugale Bestrebungen auf dem eigenen Festlande verfolgten und hier und da ihre Zollpolitik gegen einander richteten, sondern auch bereit schienen, das lose Tnd. das ste noch an das vereinigte Königreich knüpfte, bei gegebener Gelegenheit zu zerreißen. Die Frage der Errichtung eines Staatenbundes, die feit 1852 aufgeworfen war, fand keinen Anklang 'bei den Australiern, bis 1886. wo unter der Genehmigung des britischen Reichsparlamentes in Hobart, der Hauptstadt Tasmaniens, eine Art Bundesrath zur Berathung über die Einigung zusammentrat. Dann gab im Jahre 1889 der damalige Premier von Neusüdwales, Sir Henry Parkes, den Anstoß zur Einberufung eines Nationalconvents zur Berathung und Berichterstattung über ein geeignetes System einer Bundesregierung." Die Einzelregierungen beschäftigten sich bald darauf mit der Angelegenheit, und ihre Vertreter ;aßten bei einer Zusammenkunft in Melbourne Beschlüsse zu Gunsten eines Bundesrates. Im Jahre 1891 gewannen die Unterhandlungen schon einen förmlicheren Anstrich: sämmtliche Colonialregierungen waren auf einer Bundesversammlung" inSydney vertreten, um die Verfassung für eine australische Dominion" zu entwerfen. Dann ruhte die Angelegenheit wieder bis 1895. wo die Premierminister der Colonien auf Berufung des Premiers von Neusüdwales, Reid, sich in Hobart versammelten und einen Gesetzentwurf zur Einfügung einer Bundesverfasfung entwarfen. Auch Neuseeland sollte auf seinen Wunsch in das Gemeinwesen einbczogen werden. Die FestlandsColonien, mit Ausnahme Qucenslands, sowie Tasmaniens, erwählten Vertreter, die 1897 und 1898 Beschlüsse für die Einführung der Bundesverfassung auf dcr Grundlage von

1891 vorbereiten sollten, worauf zunächst in vier Einzelstaaten, Neusüd-, Wales, Victoria, Tasmanien und SüdAustralien. Volksabstimmungen statt-

fanden, die nur in Neusudwales einen starken Widerstand (71.000 für und 66.000 gegen den Entwurf) ergaben. Darauf berief Herr Reid die übrigen Premiers nochmals zusammen, um die einzelnen Punkte, die noch angefochten

wurden, nochmals durchberathen zu lassen. Es wurde im Januar 1899 ein volles Einvernehmen hierüber erzielt, und eine weitere Volksabstimmung, an der sich diesmal auch Queensland betheiligte. zeigte, daß der Widerstand im Wesentlichen gebrochen war. Der Enturf hatte die Prvbe der Volksabstimmung nun glücklich bestanden und bedurste nur noch derGenehmigung durch das britische Parlament. Die Colonien mit Ausnahme Westaustraliens fertigten Abgesandte nach London ab, um die Angelegenheit bei derReierung und dem Parlament zu vertreten. In London entspann stch nun eine Streitfrage über die Zuständigkeit d?Z obersien Staatsgerichishofes des Vereinigten Königreiches, des Privy Council, dem die Australier unter Beschneidung der Rechte der Krone gewisse Fragen vorenthalten wollten. Es kam schließlich zu einem Ausgleich dahin, daß das Recht der Berufung an das Privy Council auf die Fälle beschränkt wird, wo Verfassungsfragen vor dem Obergericht der Commonwealth mit Bezug auf die Rechte der Einzelstaaten unter stch oder der Einzelstaaten gegenüber der Bundesregierung in Frage kommen. Nachdem das Parlament den Entwurf verabfchiedet hatte, erfolgte die königliche Vollziehung am 9. Juli, und damit war der Schlußstein für das neue Staatengebilde, die Eommonwealth of Australia oder das Australische Gemeinwesen, gelegt. Die Verfassung ist etwas weniger centralistisch als diejenige des deutschen Reiches und erheblich mehr als die der Ver. Staaten. Sie enthält eine namentliche, aber nicht erschöpfende Aufzählung der Bundesbefugnisse. Unter Anderem gehören hierher die auswärtigen, militärischen und Zollangelegenheiten und bezeichnenderweise das Personenrecht im bürgerlichen Recht. Bundesrecht bricht Staatsrecht. Die Hauptftadt des Bundes, deren Wahl noch u

treffen ist, wird nach Neusüdwales ver-

' !t, doch nicht nach Svdney. sondern

Mug 'ntti&i&Tifc iw Scenen von Dieser Staatshauptstadt entfernt sein. Von der Bestimmung, die Westauftralien dn Leitritt offen ließ, hat letzteres, nachdem es wegen der Finanzfrage gezögert hat. vor einigen Monaten bereits Gebrauch gemacht, so daß nur noch Neuseeland aussteht. Der Generalgouverneur. Lord Hopetown, hat bereits die Bildung des Bundes - Cabinets vollzogen und bei der feierlichen Eröffnung des zweikammerigen Bundesparlaments, das im Frühjahr zufammentreten soll, werden der Herzog und die Herzogin von Aork die Königin vertreten. Der neue Bund mit seinen wohlgeordneten Einzelstaaten und einer Bevölkerung, die nach kaum 60 Jahren schon auf 3z Millionen angewachsen ist. erscheint als ein sehr entwicklunqsfäbiges Gemeinwesen. Me sechs Einzelstaaten haben zwar zusamnv.n eine beträchtliche Schuld 190 Millionen Pfd. Sk. . allein diese Schuld dient meist productiven 2Inlo gen. Die Einigung, die in ebenso gedeihlicher Weise vollzogen wird wie die der kanadischen Dominion, ist nicht zum kleinsten Theil das Werk des Colonialministers Chamberlain. der seit fünf Jahren die Schwierigkeiten, die sich dem australischen Plan entgegenstellten, aus dem Wege zu räumen

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Herren und KeUnertracht.

Die Herrenschneider des Londoner Westend machen wieder einmal einen Versuch, ein bedeutendes Problem, das ste und ihre elegante Kundschaft schon lange beschäftigt, zu lösen. Es handelt stch nämlich um die alte Schwierigkeit, wie man die Männerkleidung so gestalten kann, daß man einen sogenannten Herrn" unfehlbar von einem Kellner unterscheiden kann. Die ersteren beklagen sich immer häufiger, daß ste Opfer der Verwechslung" geworden stnd. und sie rebelliren entschieden. So will man es denn mit einer großen Revolution" des Gesellschaftsanzuges versuchen. Es handelt sich vor Allem darum, das Vordertheil der Weste durchbrochen" zu arbeiten. Ter Rand der weißen Weste soll durchlöchert sein, darunter wird farbige Seide sichtbar. Eine andere Neuerung ist das gefältelte Oberhemd, das scho. getragen wird, aber noch nicht allgemeine Verbreitung gefunden hat. Es ist besonders interessant, daß die sogenannte decorative Weste" und das gefältelte Hemd schon vor 100 Jahren in Mode waren; die Piccadilly - Schneider, die nach langen Ueberlegungen diese neueste Mode" erdacht haben, sind also schon von ihren Großvätern übertroffen worden! mm ni r ' Die neuesten Tapeten bei Carl Möller. 152 N. Dclaaare Str.

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