Indiana Tribüne, Volume 24, Number 125, Indianapolis, Marion County, 22 January 1901 — Page 3

Jndiana Tribune, Dienstaq. den SS. Januar 1901.

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Vom Auslande. I m Dorfe Sennecey bei CHalon-sur-Saone stellte sich ein seit del K'eg 1870 oermiftter Mann

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vuib-ti. j;(iU4Ui ' vyvuuiiii) v ...v. . . . gewesen zu sein wegei-. Widersetzlichkeit gegen die Brutalität eines preßisch?n Offiziers. Sechs seiner Karneraden seien noch im Lerliner Gefänzniß. Gin reuiger Sünder ist Konrad Huckle in Dürnau. der in dem dortigen Käsebläitchen folgende öffentliche Abbitte" leistet: Ich hab in einer Wirthschaft in Riedlingen unter Verleugnung meines eigenen Namens und fälschlichem Gebrauch eines anderen Namens auf eine unmäßige übermüthiae Weise mt Damen g?-

t zecht und mich sodann auf gleiche Wei-

se von eine? Frau aus Nieollngcn nach Hause führen lassen und habe hierdurch einen ehrbaren Bürgerssohn von hier kompromittirt. Nachdem diese Handlung geeignet ist. denselben in der öffentlichen Meinung herabzuwü?d' gen. leiste ich hiermit öffentliche Abbitte und bitte ich m VerLeibuna.Sie waren zwei junge Wiener Kinder, hatten den größten Theil der Jugend miteinander gespielt, getollt und auch geweint; was Wunder.daß sich aus derJugendfreundschaft und Spielkameradschaft in den ernsteren Jahren innige Liebe entwickelte.. Kein Hinderniß schien den Liebendm in Wege zu stehen, die Eltern Beide? sahen mit Wohlgefallen auf ihre liebenden Kinder, auch die materielle Zukunft schien gesichert. Ein rosiger Zkunftstraum! Da plötzlich werden sie aus ihrem Traum gerissen: er mus;te auf drei Jahre zum Militär! Drei Jahre! S lange sollen sie warten? Lieber gingen sie aus dem Leben!" Sie, Bertha Leinweber, war die Tochter eines aus Prag stammenden Instrumentenfabrikanten, er der 21jährige Optiker Johann Wies. Vor einiger Zeit wurden in einem Walde bei Wien die ziemlich stark verwesten Leichen eines jungen Mannes und eines jungen Mädchens gefunden. Zwischen ihnen, und zwar nahe der rechten Hand des jungen Mannes, lag ein sechsläufiger Revolver. Drei seiner Läufe waren ausgeschossen. Es wurde c?nstatirt. daß das junge Mädchen eine Schußwunde an der linken Schläfe, der junge Mann eine solche an der rechten Schläfe hatte. Beide Wunden waren absolut tödtlich. Zweifellos erschien gleich, daß der junge Mann erst das Mädchen und dann sich selbst erschossen hat. Jetzt erst wurden die Leichen als die des Leopold Wick und seiner Geliebten agnoscirt. Amsterdam rüstet sich. Im Haag. 2U Jan. Der Einzug der Königin Wilhelmina und ihres Bräutigams, des Herzogs Heinrich von Mecklenburz-Schwerin. wird auf feierliche Weise in Amsterdam am 3. März erfolgen. Mascagni's neue Oper. Rom. 21. Jan. Maschere". die neueste Oper Mascagni's, hat hier tU nen großen Erfolg errungen. Es ist das bedeutendste Werk, das der Komponist seit Eavalleria Rusticana" ge schaffen. Aus dem Deutschen Reich. B e r l i n . 21. Jan. Das Herzlei den des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg hat sich derart verschlimmert, daß man ernste Befürch tungen hegt. Der Großherzog regiert erst seit dem im Juni v. I. erfolgten Tode seines Vaters. Der ausgezeichnete Jahresbericht des Norddeutschen Lloyd hat keinen Einfluß auf die Anteilscheine gehabt, da man glaubt, daß sehr bald eine neue Anleihe nöthig werden wird. Die Zeichnungen für die bayerische und die sächsische Anleihen sind sehr bedeutend gewesen. Der Frankfurter Zeitung zufolge beabsichtigt Rumänien, in Berlin eine Anleihe zu placiren. Die Berliner Straßenbahn - Gesell schaft will ihr Kapital um 17.000,000 Mark vergrößern. Die Vulkan Schiffsbau-Gesellschast hat eine Dividende von 12 Prozent auf ihr vergrößertes Kapital erklärt. Die Einnahmen der deutsche Staatsbahnen im Dezember beliefen sich auf 123,300,000 Mark, eine Zunähme von 5.000.000 Mark gegen Dezember 1899. Das Budget gutgeheißen. Santiago d e E h i l i . 21. Jan. (via Galveston). Der Kongreß hat das Budget für das laufende Jahr in der Höhe vo.r 115.000.000 Pesos gutgeheißen. Schlagen sich. P a r i s , 21. Jan. Das lange erwartete Duell zwischen dem Grafen Lubersac und dem Baron Robert de Rothschild wurde Sonntag Morgen auf einem Gute des Letzteren in Boulogne an der Seine zum Austrag gebracht. Die Wagen, die die Duellanten, ihre Sekudanten. einige Freunde und zwei Aerzte brachten, kamen Samstag an. Des Grafen Lubersac's Sekundanten waren die Herren Schege und Graf de Laborde, während Baron Leonino.und Vicomte Bondy die Sekundanten des Barons Rothschild waren. Das Duell begann Sonntag Vormittag um die festgesetzte Stunde, 11 Uhr, und die 16 Gänge, welche ausgefochten wurden, dauerten zehn Minuten. Schließlich wurde Graf de Lubersac durch den Arm gestochen und die Aerzte

crgc: uno Ponrier enianen, oay c: nicht weiter kämpfen könne, obwohl sein Leben nicht in Gefahr sei. Der Verwundete wurde iidann nach Paris zurückgefahren. Baron ve Rothschild, der erst am Samstag maorenn geworden war .gehört dem 54. InfanterieRegiment an. Die erste Veranlagung zu dem Duell gab ein Streit, den die Beiden hatten, als sie zusammen die Schule besuchtem Graf Lubersac nannte damals den Varon de Rothschild einen schmutzigen .Juden". Mehrere andere Duelle sind in Folge dieser Bemerkung schon ausgefochten worden. Graf Lubersac duel lirte sich mit Baron Edouard de Roth schild und mit Michael Ephrussi. und verwundete Beide. Außerdem standen sich De Dion und De Saint Alary gegenüber. In diesem Ehrenhandel wurde der Letztere verwundet.. Zirkusbesitzer Bailey beschenkt. Wien, 21. Januar.' Der Korrefpondent der Associirten Presse" hat in Erfahrung gebracht, daß der Zirkusbesitzer James A. Bailey von Amerika von Kaiser Franz Joseph ein mit Dia manten, Rubinen und anderen Edelsieinen geschmücktes Kästchen zum Geschenk erhalten hat. Schiffsunglück im Kanal. Eherbourg, 21. Januar. Der britische Viermaster Moel Tryvan", Kopt. E. Jones. ist im Kanal gesunken. Von der 13 Mann starken Besatzung wurden nur sieben gerettet. Die Geretteten hielten sich an dem Kiel eines der Boote fest, als Hilfe kam. Das Schiff war Eigenthum von Roberts. Owen 6c Company von Earnaroon und war im Jahre 138-4 gebaut worden. Es war 258 Fuß lang und 33 Fuß breit. Kalt auf Cuba. Santiago e Cuba. 21. Jan. In diesem Theil der Insel ist es zur Zeit sehr kalt. Seit Jahren hat man nicht so kaltes Wetter gehabt. Eine Temperatur von 60 Grao ist etwas Ungewöhnliches hier. Auf dem Torquino liegt sogar Schnee und telezraphische Nachrichten aus dem Norden besagen, daß die Schifffahrt in Folge eir.es heftigen Nordwindes leidet. Ungetreuer Postbeamter. Havana. 21. Jan. John Sheridan. der Vorsteher des Geldanwei sungs - Departements in Havana, wurde Sonntag unter der Anklage verhaftet, 51.300 unterschlagen zu haben, dic der Postmeister von Guatanamo am 6. Dezember ihm zuschickte. Sheridan sagt, er habe $65 in Baar unterschlagen und den Check für $1,235 zerstört. Sheridan war früher in Boston thätig und. wurde zum Postmeister von Matanzas gemacht, als der Postdienst auf Cuba reorganisirt wurde. Später wurde er nach Havana versetzt, wo er ein Gehalt von $1000 bezog. Was zuerst Verdacht auf Sheridan lenkte, war der Umstand, daß er Bonds im Werthe von Z1.800 in Boston kaufte. Eine Massenversammlung vonPflan zern beschloß Sonntag, die Ver. Staaten zu ersuchen, den Zoll aus kubanische Produkte herabzusetzen und den Aus fuhrzoll auf Tabak abzuschaffen.

Vom Jnlandc. I n "der 'S anst r"- 5the ilung des Bellevue - Hospitals zu New Jork wurde der Congreßmann Thomas I. Bradley untergebracht, nachdem ihn ein Polizist in bewußtlosem Zustand auf der Straße gefunden batte. Seitdem Tammany Hall statt seiner Ex-Richtcr Goldfogle als Eongreßmann nominirt hatte, ergab Bradley sich dem Trunk. Er war früher einmal Assistenz - Distriktsanwalt gewesen und beschwor einen Skandal herauf durch von ihm organisirtes Spitzelthum; er ist jetzt 35 Jahre alt. Als ein Wolf im Schafs kleide hat sich der Anwalt, Politiker. Kirchenlicht und Vereinsmeier Percey L .Johnson in Bridgeport. Conn.. entpuppt, denn er ist flüchtig und soll große Schulden hinterlassen und Erbschaftgelder unterschlagen haben. Man nimmt an. daß er die ihm anvertrauten Gelder in Börsenspekulationen verloren hat. Der Methusalem vonNew Jersey. Noah Ruby in New Brunswick. hat seinen 128. Geburtstag bei gutem Wohlsein gefeiert. Der Jubelgreis, der vor 85 Jahren auf dem Kriegsschiff Brandywine" diente, ist seit 122 Jahren ein leidenschaftlicher Raucher und seit über 100 Jahren nimmt er täglich einen Schnaps. Einen ebenso reichen, wie seltenen Fund machte Wm. Garland aus New Bloomfield, Pa.. in einem alten Baume. Als er den Stamm zerhackte, entdeckte er in demselben einen Blechkasten mit $24.000 in vollwichtigen Goldstücken. Es wird vermuthet, daß Tom Lewis, ein verwegener Näuber. welcher im Anfange des vorigen Jahrhunderts die Gegend terrorisirte, diese Beute in dem Baume versteckt hatte.

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O (J 5jv v t U siä'ndnisses wurde der 69 Jahre alte Adam Lamm in San Antonio, Texas, von Emil Hofauer erschossen. Lamm war zu Hofauer's gekommen, um dem Vater des Emil Hofauer die Nachricht zu bringen, daß derselbe im Gericht zu erscheinen habe. Die Mr.tter des jungen Hofauer erwachte durch ein Geräusch im Hofe und als sie ihren Sohn .Emil weckte,, nahm derselbe sein Ge-

weyt, um naVzuf:yen. Km er auf feine Frage: Wer ist da?" keine Antwort erhielt, schoß er und Lamm stürzte todt zu? Erde. In dem fashionablen See-bade-Orte Atlantic City. N. I.. hat sich ein Selbstmörder-Club gebildet, welcher 26 Mitglieder zählt. Aus naheliegenden Gründen werden die Namen der Beamten und Mitglieder nicht veröffentlicht. Jcdes Mitglied hat beim jährlichen Bankett eine Umlage von $5 zu entrichten, und es ist ein Bearäbniß-Fonds vorhanden, in wel-

! chem $130 für Jeden angewiesen sind. ! cn . x. cn r.j w . s ffr..t3

jiuu ueu jicucuyccgcn .s Viiuüa muß jährlich ein Mitglied sich entleiben. wer. das wird durch's LooZ bestimmt. Durch ! r r rr USTCZi ' 18 Jahre alte Oscar Bär ans Reading, Pa., auf den Weg zum Reichthum gelangt. Vor einigen Iahren verließ Oscar seine Heimath und wanderte nach dem Staate Washington aus. wo er an einer Bahn bei Tumxel City Arbeit erhielt. Eines Tages stürzte er beim Fischen in einem Gebirgsbache einen 15 Fuß hohen Abhang hinunter und sein Fall verursachte eine kleine Erdrutschung, durch welche ein reiches Goldlager blosgelegt wurde. Mit seinem Freunde Julius Gill sicherte Oscar Bär sich Besitzrechte auf das betreffende Land und jetzt wird dort ein Bergwerk angelegt, das ttt Ausbeute versvricbt 'Wie viele andere vegao sich John N. Baptie aus Bayonne. N. I.. vor drei Jahren nach Klondike auf die Jagd nach dem Glück. Dieses hat er freittch nicht gefunden, wenn er auch heute $10.000 in Baar und die Besitztitel auf zwei reiche Claims sein eigen nennt, denn er ist in dem arktischen Dorado zum Krüppel geworden. Eines Abends brach der junge Baptie auf dem Granite-Creek durch das Eis und bevor er das nächste zwei Meilen entfernte Haus erreichen konnte, waren seine beiden Füße derart erfroren.

i daß die Aerzte dieselben nicht mehr

retten konnten. Jungst lft Baptie zum Besuch bei seinen Angehörigen in Bayonne eingetroffen,' aber er will, wieder nach Klondike zurückkehren, um seine Claims zu bearbeiten. JnihremHausebei Keedysville. Washington County, Md.. kam Frl. Elizabeth Shiffler auf grausige Weise um's Leben. Die Frau war neunzig Jahre alt und lebte seit vielen Jahren allein in dem alten Log-Hause. Das Haus wurde 1780 von Moses Chaplaine, dem ersten Ansiedler in jenem Theile des Countys gebaut. Früh um 4 Uhr wurde Elmer Rohrer, der ungefähr 30 Fuß entfernt wchnte. durch Feuer, das sein Haus ebenfalls in Brand gesetzt, aufgeweckt. Das Haus des alten Fräulein stand vollständig in Flammen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Nachdem das Feuer ausgebrannt war, suchten die herbeigeeilten Menschen nach der Leiche, ohne sie zu finden, und man nimmt an. daß sie im Keller liegt, wo sie ihr Geld versteckt hielt. Verschiedene Leute hatten sie am Abend vorher mit einem Licht im Keller gesehn, wo sie ihre Ersparnisse nachzählte. Man vermuthet, daß die Unglückliche ein Opfer von Raubmördern geworden ist. Feuer. ' Chicago. Jll.. 21. Jan. Der Oakdale Getreidespeicher, an der Ecke von Harvard Av. und 90. Str., wurde Samstag Abend durch Feuer zerstört. Erhalten vierzig Prozent. New ?) o r k. 21. Jan. Das Kommittee. welche damit beauftragt war, die Angelegenheiten der bankerotten Firma W. L. Strong & Co. zu untersuchen, empfiehlt den Gläubigern, sich mit 40 Prozent ihrer Forderungen zu frieden zu geben. Der frühere Bürgermeiste? Strong, der im November v. I. starb, war das Hauptmitglied der Firma. Leö endig verbrannt. Z a n e s V i l l e, O., 19. Januar. Während am Freitag Abend Charles H. Moore und seine Frau von Hause bwesend waren, gerieth das Kleid ihrer fünfjährigen Tochter Gladys an einem offenen Kaminfeuer in Brand und das Kind verbrannte lebendigen Leibes. . Die ältere Schwester der Verunglückten, Goldie, die einen Versuch machte, das Kind zu retten, erlitt tödtliche Verletzungen. Mißglückte? Raubversuch. New York, 19. Januar. Zwei mit Revolvern bewaffnete Räuber betraten in der Nacht zum Samstag, um Mitternacht, Maillard's Konditorei und Restaurant, in der Nähe des Fifth Ave. Hotels, gerade als der Platz ge schlössen werden sollte. Dem Kassirer die Revolver vor den Kopf haltend, forderten sie ihn auf, die Hände in die Höhe zu heben. Der Kassirer hatte vor sich, auf dem Pult, mehrere hundert Dollars liegen, und es scheint, daß er nicht schnell genug dem Befehl der Räuber nachkam, denn einer von ihnen schoß seinen Re volver ab. Durch den Schuß wurden die Passanten am Broadway aufmerksam und sie benachrichtigten die Polizei, bei deren Erscheinen die Räuber davonliefen. Einer lief in die 24. Str. hinein und entkam, der andere wurde am Madison Square von einem Polizisten. dem er in die Arme lief, verhaftet. Er gab seinen Namen als Edward Burgeß an und sagte, daß er ein .Ctecun litte?" sei.

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HE HAD A P00R OPINIOiN. ' 1 The insluence of some sree advertisin rnust be consüerjble. The eJitor osa New York traie journal was irnpressed wilh this sact by a c'rcurnstance which he relatcs, as sol'ows: Corning down on the "L" this rnorning. I sat ne.t a man perh:p:; ooyejrs old, betöre whom was stjnding another man about 40 yirs o!d. They started to talk about dyspepsia, and I listL'ned.. "I 1. ;ve been suiTering for eight months horribly with dyspepia," sJd.the cüjr man. "You know what a poor opinion I h.ive of all patent '-:ed:cines, but here h one that is periect." Half my eye was on my r-.r.gazine and the other half on his runi and I saw him hold up a livecem package of R'I'P'A'N'S. '"ANTr.nr Acaof bad W'rh ttt R I PWs will tit honHIt. Tot Mnih pn:n inl p- .l..nir (fe rn r'-frl'. Note ib" -vnrl :flP i'N H tue ri'V Mi vpt n. iitiNinr.r H I i-vs m f.ir.'.V.u. !. - iic bij nt hiiv liMi s:.re. Ten ;.m.l.is ai,.i o: e iDoii-mci tciinKtniai wui Ue uilicvI a kldrt. tJr i- .vnri.'ri 'MUt kitNUid Cbn.i'l Cw- Nv. 10 Sum. S... Nc V.orfc.

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