Indiana Tribüne, Volume 24, Number 125, Indianapolis, Marion County, 22 January 1901 — Page 2

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Jndiana Tridunc, Dienstag, bett 32. Januar 1901

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Zdi, Entdetkung dcö MagnetiSmuS.

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i In der Glecincal World" erzay:! krederick Trimer eine hübsche Geseichk über die Entdeckung des Magnetis, lnus. Während viele Forscher diese bei jxn Chinesen suchen, hat er seine Aufimerlsamkeit den Arabern zugewindet und gefunden, dß diese jene vor Allenl für die Schifffahrt so überanZ wichtige Eigenschaft des Eisens und Stahls am frühesten von allen Völkern des ErdHalls gekannt haben wollen. Und es ist nicht ausgeschlossen, daß dies der Wahrheit entspricht, denn wie man reife, zählen die Araber zu denjenigen Nationen, die zuerst Schifssahrt betrieben haben. Fragt man den Nakhuda (Capitän) eines der im Persischen Vrbusen oder im Rothen Meer sich tummelnden Fahrzeuge, woher den Arabern das Geschent des Kompasses geworden, so wird er erst gen Himmel deuten, dann in die Richtung nach Mekka und in den tiefen, guturalen Tönen seiner Sprache sagen: Hajar ü'l Aswad": der schwarze Stein. Und tvenn man ihn näher kennt und er ist Heradc zum Erzählen aufgelegt, was flicht oft der Fall ist, so wird er Einem auseinandersetzen, daß diese Kenntniß ihnen der Hajir ü'l Aswad, der heilige Stein vermittelte, der in der Kaaba zu Mekka aufbewahrt wird und der eigens zu diesem Zwecke zu Jsmael's Zeit vom Himmel gefallen und gerade an der Stelle auf die Erde gelangte, wo heutzutac?e das Heiligthum der Kaaba jteht7 Ein muhamedanischer Gelehrter würde, wenn man an ihn die Frage nach der Entdeckung des Magnetismus stellte, das Gleiche antworten und wohi noch Folgendes hinzusetzen: Jsmacl, Hagars Sohn, den derErzrater Abraham verstoßen, wurde, als er herangewachsen war, der Häuptling eines Stammes, der sich im Mekkathle auf-

hielt. Einmal, als gerade der Stamm von mächtigen Feinden hart bedrängt wurde, erkrankte sein Führer so schwer, daß die Möglichkeit, menschliche Kunst tönn ihm Genesung bringen, dem Volke vollkommen ausgeschlossen erschien, und jn seiner Verzweiflung beiete dieses inbrünstig zum Allah. Und noch während dies geschah, erschien plötzlich ein prächtiger Meteor am Himmel, nahm seinen Weg von hier zur Erde und fiel in nächster Nähe der Vetenden nieder, diesen zum Segen gereichend. Denn von dieser Stunde an war der kranke Häuptling genesen. Der Meteorit, den man tief im Erdreich versunken fand, wurde sofort der Gegenstand größter Verehrung, da man ihn als einen von Allah gesandten Boten ansah, bet dem für die Gesundung seines Führers zu ihm flehenden Stamme verkünden sollte, daß seine Gebete erhört seien, und auch in der Folgezeit wurde er als großes Heiligthum mit aller erdenklichen Sorgfalt gehütet. Dieses soll sich vor etwa dreiunddreißig Jahrhunderten ereignet haben. Zwei- bis dreihundert Jahre später gab dieser Stein Anlaß zur Entdeckung des Magnetismus, wenn der arabischen Ueberlieferung Glauben zu schenken ist. Dies ging so zu: Die Angelegenheiten des vorerwähnten Stammes im Thal; von Mekka entwickelten sich von Jahr zu Jahr in einer für diesen höchst erfreulichen Weise, und dies war dem Volksglauben gemäß nur den Wunderträften des schwarzen Steines zu verdanken. Er bewahrte seine Besitzer vor Krankheit oder sorgte dafür, daß kranke Stammesangehörige bald genasen; seine Berührung machte den Verlauf einer Reise zu einem glücklichen; auch hatte er unter vielen nderen guten Eigenschaften noch die für den Araber so überaus werthvolle, daß er von den Kameelen des Stammes alle Seuchen fernhielt, während die Thiere ihrer Nachbarn schwer darunter zu leiden hatten. Seinen glücklichen Schützlingen schien es daher selbstverständlich, daß ein Tempel errichtet würde. der ihm Schutz und Unterkunft verlieh, und das geschah an der Stelle, wo

heutigen Tages die Kaaba steht. Auch die Nachbarn der Jsmael'schen Araber hatten deren Wohlergehen beobachtet, und zwar mit neidischen Augen. Auch sie glaubten fest an dieWunderkraft des Steines und hätten diese gerne am eigenen Leibe und an ihren Kameelen verspürt. So reifte denn der Entschluß, den Stein zu entwenden, und zwei junge, der feindlichen Sippe angehörige Männer unterzogen sich dessen Ausführung. Sie brachen nächtlicher Weile in den Tempel ein, gelangten uch ohne Schwierigkeiten zu dem heiligen Steine, hier standen sie aber incm neuen Hinderniß gegenüber: Der wunderth'ätige Stein war zu seiner grösseren Sicherheit in einen ansehnlichen Granitblock eingelassen, der erst umgeworfen werden mußte, ehe das ersehnte Kleinod zu erlangen war, und diese Aufgabe überstieg fast ihre vereinten Anstrengungen. Doch gelang es ihnen nach vieler Mühe, sich in den Besitz des Steines zu setzen. Glücklich hierüber, wollten sie sich auf dem Wege. lus dem sie gekommen, wieder entfer--nen. Da plötzlich wurde die Wache aus die Diebe aufmerksam und man schlug Alarm. Dies bedeutete für die Tempelräuber den sicheren Tod, denn Entrinnen war unmöglich. Wüthend hierüber, zertrümmerten sie den Stein aus dem Fußboden des Tempels, gerade als die Wachen mit gezückten Schwertern aus sie losstürzten. Nachdem man sich ' der Eindringlinge versichert, sammelte man die einzelnen Stücke des zerbro-

henen Steins und paßte sie zusammen. Und hierbei kam man einer neuen wunderbaren Naturkraft auf die Spur: man entdeckte die magnetischen Eigenschaften des Meteoreisens. So geschehen vor dreitausend Jah ren. falls Ite Araber nicht flunkern. Bom Boerenkrieg. Von einem deutschen Mitkämpfer Wird dem Frankfurter Generalanzeiger" mit zuversichtlichem Muth geschrieden: Krieg kostet Geld. Geld und nochmals Geld und jeder Brunnen schöpft sich aus", denkt man in Europa und bedauert die Boeren, die aus diesem Grunde doch bald aufhören müßten. Bewahre! Der Boer. dessen Farm verbrannt, dessen Vieh geraubt md dessen Frau vertrieben, todt oder geschändet ist. hat seine Sach' auf nichts gestellt-, für ihn ist Geld zur Kriegführung nicht nöthig. Was er braucht, holt er sich zum Ueberfluß von den Engländern. Nimmt's ihm dieser heute wieder ab, holt er sich's morgen wo anders wieder. Bei seiner unglaublichen Bedürfnißlosigkeit genügt" ihm getrocknetes Fleisch und Maismehl, das ihm bereitwillig jeder Kaffer bringt, völlig zum Lebensunterhalt. Aus dem Mehl backt er sich Fettkuchen. Eine Feldbäckerci braucht er dazu nicht, denn überall sinden sich natürliche Backöfen in Afrika: die Termitenhügel. In einem solchen harten Ameisenbau wird unten in den Gängen Feuer gemacht, oben darauf legt man einen flachen Stein, auf den das Mehl mit etwas Hammelfett kommt, und bald ist das Mittagessen fertig. Dazu lassen wir uns dann meistens die schönen englischen Conserven schmecken. Mitunter giebt es ganze Wagenladungen von Spargel und süßem Eingemachten. Aber auch ohne das. was den Briten abgenommen wird, hat noch kein Burencommando jemals zu hungern brauchen. An Munition fehlt es niemals. Unsere schönen Mausergewehre sind, für die Briten unauffindbar, eingegraben. Die ganze Armee der Boeren ist jetzt mit den Briten abgenommenen Martini-. Henry- und LeeMetford - Gewehren ausgerüstet, für die jeder Ueberfall einer englischen

Feldwache reichlichen Munitlonsersatz schasst. Wenn der Engländer zu laufen anfängt, wirft er immer seine ganze Munition weg. Der Boer aber ist damit sehr sparsam. Mit hundert Patronen kommt er sehr lange aus. denn er schießt nur dann, wenn er sicher ist, daß die Kugel auch sitzen wird, nicht so ins Blaue binein, wie Tommy Atkins. Daß das humane Mausergewehr jetzt außer Dienst gestellt ist. spüren die Briten zu ihrem lebhaften Mißvergnügen, denn

die Lee - Metfords reißen gründlich? !

Löcher. Sie tragen ja nicht so weit, aber überilwoMeter hinaus schießt derBo-r doch sowieso nie. Die .Pferde schließlich werden ebenfalls aus den englischen Beständen ergänzt. Es ist merkwürdig, wie die abgetriebensten englischen Pferde bei den Boeren bald spckfctt werden. Das kommt daher, weil d'.e Engländer kein Herz für ihre Thiere haben, oder auch ihre Behandlung nicht verstehen, da sie ihre Infanterie beritten machen, die gar keinen Pferdererstand hat. Diese berittenen Jnfanteri sten trotten stundenlang mit ihren Gäulen einher, ohne ihnen Gelegenheit zur Ruhe zu geben. So schwillt den am Wasserlassen verhinderten Thieren dann dieBlase an und über kurz oder lang stürzt dieZ und jenes Pferd mit aufgetriebenem Leibe zusammen. Ganz anders bei tn Beeren. , ,

Zwei Tchuldfordcrungcn. In Tomsk spielte sich vor dem Tribunal eines Friedensrichters folgende Scene ab. die die Beziehungen, in denen die Kaufleute der großen sidirischen Handelsstadt zu den Polizeibeamten stehen, hübsch illustrirt: Prozeß Saroschwilli contra. Kuskowski!" ruft der Friedensrichter. Der Kläger Saroschwilli. ein Kaukassier, tritt vor. Es handlet sich um eine Schuldforderung. Ich ziehe die Klage zurück!" zu klärt er. Herr Kuskowsli hat Ihnen sein: Schuld wohl schon bezahlt?" fragt der Friedensrichter den Kläger. Nein." Aber warum wünschen Sie dann trotzdem die Einstellung des Versahrens?" Weil Herr Kuskowsli jetzt Polizeirevier - Aufseher in Tomsk geworden ist!" lautet die Antwort. Ja. was hat denn aber das damit zu thun?" fragt der Richter verwundert. Nun das ist doch wohl klar!" erwidert der Kläger, den die Frage des Ricbters stutzig macht. Ich bin doch Besser einer Weinhandlung. . Ach so!" sagt der Friedensrichter, dem der Zusammenhang jetzt verständlich wird. Schön! So haben hier aber noch eine andere Schuldforderung. Herr Saroschwilli. An Herrn Alezejew. Ziehen Sie diese Klage eben, falls zurück?" Nein, ich bitte die Verhandlung zu beginnen." Warum wünschen Sie denn nicht auch in diesem Falle Einstellung des Verfahrens?" Weil Herr Alexejew n i ch t bei der Polizei angestellt ist!" antwortet Saroschwilli gelassen.

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Man Hute sich davor O , gieb ,! itcn, ntde lelkicht 11$ mtlften schmerzen erursachi und bekannt sind als Hüften- und Vkückenschmerzen. 9$ Ist auch bekannt, daß St. Jakobs Gel daß deß Heikkitttl dagtgi tft.

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(sin königlicher Garten.

1 Der Obst- und Gemüsegarten Ludwigs XIV., der an's Schloß von Ver. sailles angrenzte, umfaßte zebn Hektar (ein .Hektar - 2.47 Acres). Der Boden War ursprünglich gänzlich unfruchtbar, aber Ludwig XIV. wollte dort seinen Gemüsegarten haben, und es gelang La Quintinie, dem Gärtner des KLnigs. mit vieler Mühe, die Sandwüste in fruchtbares Erdreich zu verwandeln. Damit hatte der ehemalige arme Advokat sein Glück gemacht die Gärtnerei trug ihm bessere Früchte als die Advokatur. La Quintinie wurde geadelt und bekam ein silbernes Wappen.. Der König liebte ihn wie einen seiner ersten Mundköche, ihm verdankte er das Frühgemüse und das Frühobst, das zu gleicker Zit seinen Gaumen kitzelte und seiner Liebhaberei f :lr den Gartenbau schmeichelte. Denn der Sonnenkönig verrichtete gerne selbst Gartenarbeiten, und Pluche erzählt, daß man ihn oft mit der Baumsäge in der Hand in Begleitung seines Gärtners die Bäume zuschneiden sah die Erde war stolz auf die Ehre, von Händen bearbeitet zu werden, die gewohnt waren, das Szepter zu tragen, und die Pflanzen konnten nicht ermangeln zu gedeihen, wenn sie mit derselben Klugheit behandelt und geleitet wurden wie dieStaatsangelegenheiten. Als der Gärtner - Edelmann starb, geruhte der König seiner Wittwe zu sagen: Madame, der Verlust, den Wir erlitten haben, ist unersetzlich." Wer sollte Ludwig XIV. künftig zu jeder Jahreszeit die ausgezeichneten Spargel liefern dieses Gericht, dessen Anblick sein Herz und seinen Magen so sehr erfreute? Der Sonnnenkönig war ein Feinschmecker, er hatte aber auch einen Appetit wie ein Wolf. Das Frühgemüse und das Frühobst seines Gartens ging ihm über alles. Unter Ludwig XVI. prosperirte im, königlichen Gemüsegarten zu Versailles besonders die Kultur tropischer Früchte. Es war die Epoche der SÄäferpoesie, wo Florian' die ländlichen Vergnügungen besang und Marie Antoinette als Schäferin gekleidet in dem niedlichen Schreizerhäuschen des Weilers die Bäuerin spielte. Der Gemüsegarten aUz bildete einen Theil des maßlosen Lurusapparates Ludwigs XIV.: er verfah die königliche Tafel mit den seltensten und kostbarsten Speisen in Hülle und Fülle. Jeden Tag brachten mit großem Kostenaufwand Wagen. puinjrwtU's genannt, die Speisevorräthe nach den königlichen Residenzen in Compiegne. Choisy und Fontaineblau. Jn der Schloßmauer zu Versailles, die der Straße entlang läuft, steht man noch heutzutage zwei Thorwege mit Holzpforten. "Dahin brachten die Gärtnergehülfen des königlichen Gemüsegartens jeden Morgen die Früchte und Gemüse für ja bou ehe du Roi" in drei Abtheilungen: die erste für den König und seine Familie, die zweite Je zxtit connmin", für den Obersthofmeister und den Oberstkämmerer, die dritte. oder gnrnd cornmun", für die Haushofmeister, Almosenpfleger. Edelleute und Kammerdiener. Das Ganze wurde don 383 Mundköchen zubereitet. Die königliche Tasel kostete jährlich vier Millionen Francs. Die Mundköche wählten im Gemüsegarten den täglichen Bedarf aus. den ihnen alsdann die Gärtner brachten die Abfälle wurden durch die Schalter an den beiden Pforten dem Volke zugeworfen, ein Leckerbissen für seine Küche. Zur Regierungszeit Ludwigs XVIIl. war Graf Lelieur Direktor des königlichen Gemüsegartens. Er verlegte sich besonders auf Rosenzucht und that sich viel zu Gute auf eine Varietät, die er nach sich rose Lelieur benannte. Als Ludwig XVIII. und die Herzogin von Angoume eines Tages den Blumenzüchte? in seinem Rosengarten besuchten, der König vor einer prächtigen Blume stehen blieb und zu Lelieur sagte: .Da haben Sie aber eine schöne Rose!" .Sire, sie hat an Schönheit und Wohlgeruch nicht ihresgleichen": mit diesen 'Worten schnitt Lelieur das schönste Exemplar ab und überreichte es dem König. Sie vergaßen," bemerkte dieser weiter, mir den Namen p nennen." Und der Direktor erwiderte ehrfurchtsvoll: Sire, sie heißt rose du Roi." Am nächsten Tage sprach man am ganzen Hofe von dr rose du Roi. DieS verletzte die Eigenliebe Lelieur'S und er hätte die Nose gern wieder nach sich, ihrem Schöpfer. umgetauft, abe? es war zu spät und noch heute heißt sie die Nose des Köni;. ,eit dem abre 1872 befindet

',cy"aK'der Grelle, wo tmt ver rontgttehe Gemüsegarten zu Versailles stand, Sie National - Gartenbauschule: sie umfaßt einen großen Komplex und ist auf das Zweckentsprechendste eingerich-tet.

An der österreichischen Grenze, in der Oertlichkeit Val Fredda, wurden drei Leichen, die unter einer Schneelawine begraben waren, gefunden. Sofort nach Bekanntwerden des Unglücksfalles waren die Ortsinfassen herbei geeilt und hatten sich mit allem Eifer an die Arbeit gemacht, um die Begrabenen zu retten. Es war umsonst. Die Erstickten sind Schmugzler, welche von Oesterreich Tabak, Eigarren. Zucker, Spiritus etc. aus Schleichwegen nach Italien brachten und bei dem gefährlichen Gange ihr Leben einbüßen mußten. Tic tägliche Tribüne" kostet nur sechs (5ents die Woche durch den Träger ins Haus geliefert. V!it dem Tonntagsblatt zusammen kostet das Blatt nur 10 Cents die Woche.

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