Indiana Tribüne, Volume 24, Indianapolis, Marion County, 21 January 1901 — Page 2

Jndiana Tridunc. Montag, iicn 31. Januar 11101.

Das Wirtschaftsjahr 1900.

Interessante Mittheilungen über die Entwickelung von Teutschlands Jndustrie, Handel und Gewerbe im Jahre 1900 und über die Wahrnehmung der bezeichneten Erwerbsinteresicn enthält der Jahresbericht des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller. Ueber die allgemeine wirthschäftliche Entwickelung bemerkt der Bericht: 9co.es) einer fünfjährigen Periode des Wirtschaftlichen Ansteigens weist dai Berichtsjahr zum ersten Mal deutliche Zeichen eines gewissen Stillstandes, vielfach sogar eines entschiedenen Rückgangs der Konjunktur auf. Diese Wendung kam nach tern beispiellosen Aufschwung, den die Deutsche Volkswirthschaft seit 1895 genommen hat, nicht unerwartet. So lange das Deuische Reich besteht, war niemals eine solche Aufeinanderfolge von guten Jahren zu verzeichnen gewesen: stets war vielmehr nach zwei oder drei Iahren guten Geschäftsganges eine von krisenhaften Erscheinungen begleitete Stockung eingetreten. Auf Grund dieser Erfahrungen haben Pessimisten schon vor geraumer Zeit das Ende der günstigen Konjunktur als unmittelbar bevorstehend angesehen. In Wirklichkeit jedoch haben die letzten Jahre die stärkste Aufwärtsbewegung gebracht, so daß bis zum Berichtsjahre die gesammte ökonomische Entwickelung seit 1895 alle ähnlichen Perioden in der Wirthschaftsgeschichte des Deutschen Reichs nicht nur an Dauer, sondern auch an Intensität weit hinter sich läßt!" Dcr Verein hat bereits am Ende des Jahres 1899 aus zahlreichen Anzeichen die Folgerung gezogen. ..daß die Periode bei stürmischen Aufwärtsstrebens bald durch eine Zeit ruhiger und besonnener Festhaltung des Gewonnenen abgelöst werden müsse, solle nicht ein verhängnißvoller Umschlag die Folge sein." Die so nothwendige Zurückhaltung dcr Produktion und der Spekulation trat nicht ein, die Ansprüche cm den Geldmarkt blieben (in den ersten Monaten des Berichtjahres) ungewöhnlich stark noch weit über dem Stande der gleichen Monate des Vorjahres und alle objektiven Beurtheiler mußten mit Besorgniß der weiteren Entwickelung entgegensehen. Dzu traten am politischen Horizont Wetterzeichen auf. Die chinesische Krisis mit ihren unabsehbaren Folgen für die Kulturmächte warf ihren Schatten voraus. D TransvaalZrieg. der die Goldgewinnung auf dem wichtigsten Produltionsgebiet lahmlegt und fortgesetzt große Ansprüche an den englischen Geldmarkt stellt, dauerte sort,' ohne daß sich ein Ende ebsehen ließ. Der erste Anstoß zu eicm Umschlag der Konjunktur ging Den den Vereinigten Staaten aus. Dereits im Frühjahr kamen von jenseits des Oeans ungünstige Berichte iiber den Eisenmarkt. Das Schreckgespenst der amerikanischen Konkurrenz uf den europäischen Märkten übte zunächst eine verheerende Wirkung auf die Börse aus. Die Entwickelung der einzelnen Geschäftszweige verlief während des Berichtsjahres nicht ganz in einer einheitlichen Richtung. Selbst in jedem einzelnen Produktionszweige trat die Wirkung des Konjunkturumschlages auf die ein-zelnen für die Lage und die Entwickelungsrichtung einer Industrie charakteristischen Symptome durchaus nicht gleichzeitig ein. Am frühesten ließen die Vörsennotirungen auf einen Umschwung schließen; spater und nur sehr allmählig traten in den Produltionszahlen. in der Lage des ArbeitsMarktes, in den Umsätzen, in den Preisen und im Umfange des AußenHandels Anzeichen für eine Veränderung der Situation zu Tage. Freilich darf, insbesondere da. wo statistisches Material zur Beurtheilung der gesammten Lag herangezogen wird, als ein gewichtiger, die Klarheit des Gesammtbildes überaus erschwerender Faktor der Umstand nicht außer Acht gelassen werden, daß vielfach noch bis in die letzten Monate hinein die EinWirkungen der jahrelangen Hochkonjunktur in noch laufenden Bestellungen und Aufträgen, in den auf früheren günstigen Geschäftsgängen fußenden Dividenden und in den auf theilweise längst gemachten Abschlüssen beruhenden Preisausgaben zur Erscheinung gelangen, während sich die Wirkungen des Umschlages in voller Schärfe erst in den noch nicht vorlieqenden Ergebnissen des letzten Monats des Jahres 3900, noch mehr aber, wie leider nicht ohne Grund befürchtet werden muß. im kommenden Jahre zeigen werden. Daß die Aufwärtsbewegung des letzten Jahrfünfts nicht mit einer allgemeinen Krisis endete, dazu haben nach der Auffassung des Berichtes ein: große Anzahl Umstände beigetragen, am allermeisten die Entwickelung unseres auswärtigen Handels. Die allgemeine Rückschau auf die Verhältnisse des Berichtsjahres schließt mit nachfolgender Betrachtung: Ermöglicht ist diese seit dem Jahre 1894 ununterbrochen andauernde Steigerung unseres Absatzes auf den ausländischen Märkten, die unsere Ausfuhr von drei Milliarden Mark im Saqre 1894 auf schätzungsweise 4.5 Milliarden Mark im Laufe des Berichtsjahres gehoben hat. ausschloßlich durch die in den Handelsverträgen gegebene stabile Grundlage für den Ouswärtigen Handel. Die nationale ZiU'xt", 'die in 4z Milliarden Mark

deutscher Ausfuhrwaaren verkörpert ist. hat für die gesammte deutsche Volkswirthschaft keine geringere Bedeutung und demgemäß kein geringeres Anrecht auf Schutz und Berücksichtigung als diejenigen Zweige der deutschen Produktion, die mit Vorliebe das Schlagwort vom Schutz der nationalen Arbeit für ihre Sonderinteressen in die Waqschsle werfen. Die wirthschaftliche Zukunft Deutschlands wird wesentlich davon abhängen, ob durch eine Fortsetzung der Politik der Handelsverträge unserem auswärti gen Handel seine Ezistenzbedingungen erhalten bleiben, oder ob man es wirklich unternimmt, die Axt an eine der Wurzeln des nationalen Wohlstandes zu legen. Richt nur in wirthschaftlieher, auch in politischer Beziehung würden die Folgen verhängnißvolle sein; denn von unserer Mrthschaftlichen Bedeutung hängt in großem Umfange unsere politische. Weltstellung ab. Weltmachtpolttik ohne wirthschaftliche Weltpolitik ist nicht nur zwecklos, sondern auch undurchführbar."

Ter rieg und daö Sparen in England. Nach übereinstimmender Schätzung namhafter englischer Nationalölonomen betrug der Capitalwerth des gesammten beweglichen und liegenden Eigenthums im Staate um die Mltte des 19. Jahrhunderts ungefähr 8700 Millionen Pfund: bemerkenswerther als diese Summe ist der Umstand, daß sie eine Zunahme in 30 bis 40 Jahren um mehr als 120 Procent darstellte. In demselben Zeiträume hat sich daZ Einkommen der Bevölkerung ziemlich in demselben Maße vermehrt, von 515 Millionen 1843 auf 1200 Millionen 1883. Bon 800 Millionen Pfund Einkommen Ende der sechziger Jahre fallen 123 Millionen ai nur 8000 Personen; durchschnittlich etwa 234 Pfd. Einkommen hatten 1.120.000 Personen, dagegen sahen 12.487.000 Personen sich auf jährlich je 41 Pfund beschränkt. Bon 1872 bis 1892 l-aben sich die mittleren und großen Einlommen wieder um 50 Prozent vermehrt. Der Gegensatz von kleinen und großen Einkommen ist noch sehr groß, aber die Armuth ist wesentlich vermindert. die Löhne haben erheblich zugcnommen. die Preise der Nahrungsmittel sind gefallen. Das Capital der Sparkassen hat sich von 1871 bis 1892 um 129 Proz:nt vermehrt. Gegenwärtig zeigen sich Aeußerungen von Unzufriedenheit, nicht nur w: gen der Fortdauer des Krieges, sondern auch wegen der enormen Kosten, deren Mißverhältniß zum möglichen Nutzen allgemach begriffen wird. In der Presse wird die Beeinflussung der Staatssinanzen und die des Haushalts des einfachen Bürgers in der Zukunft berechnet. Man hat aufgehört, sich an die Illusion zu klammern, daß die Goldminen in Transvaal die Hauptlast der außerordentlichen Ausgaben tragen würden. Die Actionäre haben schon 18 Monate keine Ausbeute erhalten. und zu ihnen gehören nicht bloß reiche Barone, sondern auch mit kleinsten Antheilen viele Arbeiter und Gewerbetreibende. Außerdem ist jede Auflage auf den Minenertrag in Südafrika selbst zu verwenden, um daausgeplünderte, zu? Wüste gewordene Land allmählich wieder ertragsfähig zu machen. Der vor kurzem bewilligte Kriegscredit von 10 Mill. Pfund reicht nur für die nächste Zeit. Der Schatzkanzlcr hat stillschweigend angenommen, daß der Krieg nicht in das neue Rechnungsjahr hineinreiche, obwohl er andererseits die Kriegssteuer forterhebt. Diese würde nicht besonders hart treffen, wenn nicht die Einnahmen vermindert, die ?lusgaben erweitert würen, und wenn nicht weitere große Lasten durch die Schaffung einer Armee und durch den infolge des Krieges unterbrochenen forcirten Flottenbau sich ankündigten. Die Production stockt in vielen Zweigen, in anderen ist die Nachfrage lässig. Die Gebrauchsgegenstände steigen im Preise, die britischen Eisenbahnpapiere haben große Courseinbüßen. Viele Arbeiter sehen mit Sorge dem Ende des Krieges entgegen, weil dann ein Strom entlassener Soldaten in die Arbeitsstätten faen wird; die Fabrikanten freuen sich di?ser Ehance für Lohnreduction nicht, denn sie sehen daraus lange 5tämpfe mit den Gewerkvereinen hervorgehen. Die Berichte der zurückgekehrten Mannschaften über die wirklichen Hergänge auf dem Kriegsschauplätze wirken tief oecstimmend. Unbebaqen ist dem Jubel beim Einzug der " CitrFreiwilligen bald gefolgt.

Zu einer Verzweislungsthat. wie sie schrecklicher kaum gedacht werden kann, hat in Myslowitz in Schlesien das Schicksal einen schwer, geprüften Familienvater getrieben. Dcr in der Heinrichsthaler Papierfabrik angestellte Nachtwächter Wiesner war infolge von Krankheiten in seiner Familie in Schulden gerathen. In der Verzweiflung hierüber ergab er sich allmählig dem Trunke. Die Folge davon war, daß ihm in der Fabrik der Dienst gekündigt wurde. Aus Gram über diesen neuen Schicksalsschlag erhängte er seine beiden ältesten Kinder und dann sich selbst. Der Unglück!:.!: hinterläßt außer der Wittwe drei unerwochsene Kinder. ,

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Das alte Leiden

klch das Leben des vmerlkavert am weiften plagt und verbitte?, ist bekannt cli ctC?lCt&Ctt In vielen Formen, wilche alle leicht geheilt erden könne durch ?r. August Köllig's Kamöurger Hropfen dessen Wirkung allenthalben bekannt find als prompt und sicher.

Eisenbnhn - Itthrplun.

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Tie Zeitungen in China. Obgleich periodische Publikationez. in der Form von Zeitungen in China schon seit dem neunten Jahrhundert bekannt sind, so äßt sich doch nicht verkennen, daß das Zeitungswesen, wie es sich in seiner ietziqen Gestalt

im Laufe der letzten 25 Jahre in Chi-i na entwickelt hat. der Hauptsache nach ! als ein Produkt ausländischer Einslüsse anzusehen ist. An der Mehr-! zahl der dortigen Zeitungsunterneh-j lnunqen sind ausländische Capitalien ' betheilig!. Als Redakteure dieser Zei-. tur.gen sind ausschließlich Chinesen thätig, und sie sind nicht schwer zu sin-'

den :n einem Lande, wo zeder Mensch, dcr et.-ras erreichen will. Literat sein muß. Tie Setzer und Drucker sind ebenfalls Chinsen. Die chinesischen

Leitungen werden vorwiegend in den- ! jenigen Toestädten herausgegeben, in j denen sich europäische Ansiedelungen j befinden. j Im Allgemeinen verhält sich die chi-! nesische Presse feindlich gegen die Eu- i ropäer. und sogar solche Blätter, die !

unter dem Einfluß europäischer Capitalien stehen. Hetzen aus rein kcmmerziellen Gründen das Volk gegen die Ausländer auf. Gesetzliche Bestimmungen für die chinesische Presse giebt es nicht; die Mandarinen verfahren daher ganz willkürlich mit ihr. Auf Anordnung der Behörden wird häufig die Druckerei einer allzu liberalen Zeitung aufgehoben, und die Redakteure werden in's Gefängniß gesetzt. Um dem zu entgehen, erscheinen manche chinesische Zeitungen unter europäischer Firma und melden als Redakteur (allerdings nur zum Schein) irgend einen Ausländer an; dann ist die chinesische Regierung außer Stand, einzuschreiten. Die älteste chinesische Zeitunq ist die Pekinger Zeitung". Ihre Gründung wird in die Zeit der Sungdynastie gesetzt, die 970 n. Chr. zu herrschen ,begann und 1366 erlosch. , Es ist v'ies kein offizielles Organ im gegenwärtigen Sinne des Wortes, sondern nur eine Zeitung, die mit Erlaubniß der Regierung erscheint. Sie theilt der Bevölkerung die kaiserlichen. Erlasse und die Verordnungen der höheren Regierungsinstitute mit. Redaktionelle Erläuterungen und Anmerkungen sind nicht gestattet. Sie sind auch nicht nöthig, weil bei der Bestimmung der Belohnungen oder Strafen immer die Entscheidungsgründe ausführlich angegeben werden. Die Pekinger Zeitung" erscheint täglich und wird von allen gebildeten Chinesen in allen Theilen des Reiches gelesen. Gedruckt wird sie mit beweglichen Holzlettern. Sie besteht gewöhnlich us 10 bis 12 dünnen, zimmetfarbig Blättchen, die zusammengeheftet werden; rothe Linien theilen jede Seite in zehn Spalten und jede Spalte enthält 14 Cchriftcharaktere. Fast jede Nummer des halboffiziellen Organs wirft ein grelles Licht auf die Vergehen der Mandarinen. Die bedeutendste Zeitung in Shang Hai ist die Sche-wu-sche-pao" (Lau sende Nachrichten"). Sie hat ein längliches, schmales Format, weil die Chinesen die Worte untereinandersetzen und von oben nach unten lesen. Jede Nummer hat acht Seiten. In der rechten Ecke der letzten Seite (der Chinese liest von rechts nach links) befindet sich der Titel, an beiden Seiten desselben stehen Monat und Datum, nach chinesischer und europäischer Zeitrechnung. Nach dem Muster englischer Zeitungen ist die erste , Seite mit zahlreichen Anzeigen gefüllt. Die zweite Seite nehmen Schriftstücke von politischer Bedeutung ein: kaiserliche Erlasse, Dicnsterhöhungen von Beamt:n u. s. w. Dann folgen ausländische Telegramme. Da die chinesischen Zeitungen keine eigenen Telegramme haben, so entnehmen sie solche den englischen und japanischen Blättern, aber immer mit gewissenhafter Angabe der Quelle. An den ausländischen Theil schließt sich der chinesische mit Correspondenzen aus den Provinzen. Zu letzt kommt der Leitartikel, in dem wichtige Fragen des inneren Lebens, aber auch die äußere Politik erörtert werden. Die Zeitung, ein ernstes Literaturblatt, hat -ihre Reporter, und der Chronik wird viel Raum zugetheilt. Das Volk aber liest -lieber die färb- und charakterlose Zeitung Sching-wen-tao- (Nachrichten"). Außerdem erscheinen noch einige andere Zeitungen. Es giebt sogar illustrirte Zeitungen, die populärste ist Huo-po-, eine Art humoristischen Blattes, das sich zur Hauptaufgabe geM2ck?thai. uU 3uTTcr .3 uirfacl

ten. Mese Zeltung erscheint wöchentlich einmal in länglichem Format mit einem grünen Umschlag. Jede Nummer enthält 1020 Seiten Abbildungen und einige Seiten Tert. Wer sich in China auf dem Gebiete b:r Journalistik hervorthun will, muß vor allen Dingen eine gründliche Kenntniß der chinesischen Klassiker haben. Für den chinesischen Journal!sten hat die Originalität weit weniger Bedeutung als das Vermögen, in seine Arbeiten die Aussprüche berühmter Schriftsteller geschickt einzuflechten. In dem Handbuch der chinesischen Ci-

täte von Stuart Lockhardt heißt es n. a.: Man kann fast behaupten, daß bei den Chinesen Citiren und Stil ein und dasselbe ist. Citiren ist bei ihnen eine der ersten Bedingungen der literarilck-.en Kunft. Ein Chinese, dcr nicht versteht, selbst in den gewöhnlichsten Artikeln Phrasen anzuwenden, die in den Büchern dcr Vergangenheit enthalten sind, kann auf den Namen eines Literaten nur in dem Grade Anspruch machen, wie ekwa ein Europäer, der mit der Orthographie und Grammatik auf gespanntem Fuße steht. Die Zeitungen werden in China sehr gern gelesen, weil es unter den Chinesen fast gar keine Leute giebt, die des Lesens und Schreibens unkundig wären. Auf jeder Zeitung kann man folgende Bemerkung finden: Schätzet das Papier, auf dem etwas gedruckt ist; der Gewinn davon ist oh-

ne Grenzen. Dieser Rath wird trn Allgemeinen gut befolgt; in den Verkaufsläden. den verschiedenen Anstalten u. s. w. sammelt man sorgfältig die Zeitungen, liest sie immer wieder, bis sie so abgenutzt sind, daß man sie kaum mehr berühren kann. Dann kommen Angestellte einer Gesellschaft, die dafür sorgen, daß jedes beschriebene oder bedruckte Blättchen Pavier ein würdiges Ende finde: die Zeitungen werden nach Wenmiao gebracht und daselbst in einem besonders dazu erbauten Crematorium verbrannt. Die tägliche Tribüne" kostet nur sechs Cents die Woche durch den Träger in's Haus geliefert. Mit dem Tonntagöblatt zusammen kostet das Blatt nur 10 (5ents die Woche. F- Telephon alt und neu 11 ii.

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