Indiana Tribüne, Volume 24, Number 123, Indianapolis, Marion County, 20 January 1901 — Page 8

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Jndimm Tribüne, Tonntag, den 20. Januar 10O1.

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2U?eumati5mus geheilt durch ein einfaches AUttel, das Sie probiren können olrne einen Cent auszugeben. Hat manche Fälle von 50 vjähriger Dauer geheilt.

FSMZMMN Ät'K??5;,?- " ??-ÄV'rvÄvV'' Vv jffjL. - - ' - KMMM ßf?JU rÄ' fjlß A- iU'T ä9" - . .J'ky.t SViJVVtf-V5 sb&triv& rJz Attfi&lT - - rs. LUv'U M , VzsÄM' '. -Wz VM?, wy V v M V X. O TrilM ...'-M'-'? 'MvL, 5V ÄMMUMWMMW ---KMMÄS M?WH:KMW 'y ! 'M Ei ifevV- . ?-'-'-?v if -l GÄsMM yLwM:S i&fäi - :MWWW MMW ' ' ' 'fi?-

8 Jahre alt. vollständig von Rheumatismus aebeilt nach 4jähriaern Leiden.

' ?!ack dcii? rundmn. Paj Scheu awiil'cn bcint." rsuctn Iolin Ä:. Zmilli von 1'iiHi'auh'O ,"U?crniann, ein Heilmittel iir JKlH'umattemiii aus ieine ttoiton zu ersuchen, dem Zwecke iviu er -.'.',.,,, ,"rei l-arfcte

andeute vrr heilen, ote itiiu inrc viorenen eunenoen.

freien t'rohe t:acfctf an alle rertar.M, die daniacli ictircitu'it. li lu-iltC raulciii limnta liaUcitDcr, ron )io. Ca! Strafte, iineinic. nd., die. nachdem sie .vxi Xc-Uar für !lente ai:aea.elu,ii. al tKtntinta,s lr-jtrrnlotic verfallen erklärt wurde, n roier.

Herr Smith hat alle Cnalen und Schmcricn dc ! Wotr., heilte c- jvrau ISarl Worin, cir.f laute rp:t

ftl)eiimati-?ntin durchaemacht. hat alle bekannten

Mittel ccriudit, und fanö Poch nit Pie geringe l'in derniic,. Manchmal war er so hüsto-:-, das; cr Morvhiinn ein nahm, und nach vielem lottern eraav er fi ent

mukdit in sein Schtcfial. irr begann den Ursachen

ti7 fahren. Pie ieit :: fahren qelitten hatte. ,111 ."onntaiil li itn. Wisc.. heilte er den x'lchtli. atvb Seraner, einen verrn von 7 fahren, der ieit a'.ireit ftelincn hatte. 3n ermohnra, Chto, knrirte er .öerrii Wi. Wnili, einen Herrn vom 70 fahren.

.In Heron .'ate. Winn.. heilte er vrcni ,ioti!i icctir.

des :Ktiettmatimit nau'orien. itiiD na vielen ; pje :jo Satire gelitten hatte. Herr aitcr li. .sund

eriucken erranv er ,lell eine iiiammeütteUun. von Harri--vi:ie. 5!.. versuchte P-teie hemertettjDif ihn voUstandict heilte. Tic Wirkung tür seinen werthe Mittel an zwei Mitgliedern ieiner Gemeinde, ganzen örper war so wohlthuend, das; er sein neu von Penen Per (iine I.' und per Andere i." ahre ge getunoenes Heilmittel (loria Ivnie" nannte. ?ie j litten hatte. Beide wurden vollständig turirt. 2olcnuien seiner freunde unö verwandten iind Na , qar hervorraaende Aerzte mußten zureden. Pas, barn. die an Rheumatismus litten, wurden zunächst Gloria Tonic" ein wiinderdarer lirü'lrt ei. darunter kurirt. und Herr Smith veschlos;. ieiit Mittel Per i Tr. Quintero von Per Universität von Venezuela, gauzen Menschheit zn oncriren. Aber er sand die dem es vom amerikanischen oniul rmrtohlen war. Ausgabe so schwer, da fast jedermann bereits ein , lausenden von anderen fallen iit die Wirkung Hundert oder mehr Mittel versucht hatte und nicht zu , pieielbe gewesen. Es heilte viele ,älle, Pie den überreden war. Vag ein Mittel tiir Pie Heilung von Hospitälern. Troguen. Elektrizität und ärztlicher Rheuma. ismus im Bereich Per Möglichkeit liege..Aver unst wiPerslaudeii. darunter Personen im Alter von ein alter Herr von Tcauin. Texas, schrieb ihm. daiz, über 77, Jahren. falls Herr Tmith eine Probe schicken wollte, er sie I Herr -mith verschickt ein Probe - Packet absolut versuchen wurde, aber Pa er seit eiiiunPoierzia fahren I kolen'rei an jeden 'eier. denn er wünscht. Pan sein gelitten uPP ein vermögen für Aerzte rniD Heilmittel i gutes liicf bedeut zu lute kommt. Es ii't ein merkansgegebkn habe, wolle er nichts mehr kaufen, bis er j würdiges Heilmittel, und es giebt keinen Zweifel darwüxzte. da es was werth sei. ?ie Prbe wurde ge- über, pasz es iePen 7M von ?heumatismus heiit. ganz schickt, er kaufte mehr und Pie Wirkung war erstaun j gleich, wie hartnackig er sein mag. Herrn Zmith's volle lich. Er wurde vollständig geheilt. Tas gab Herrn Adresse ist : ohn Ml Smith, llil Germania Gebäude, Smith eine neue Idee, und seit der eik ha: er seine I Milwaukee. Wis.

Theater, Nunst und Mus!?.

König Harlekin", die phantasti sche Tragödie von R. Lothar, ist in Genua von der Censur verboten worUtt. " Der Chef des berühmten MusikVerlags C. F. Peters in Leipzig (Coition Peters"), Dr. Max Abraham, ist, 69 Jahre alt, gestorben. Am Bußtag wurde in der Dreikönigskirche zu Dresden zum ersten Male der dritte Theil des Mysteriums Christus" (Tod und Sieg des Herrn) von FelirDraeseke aufgeführt und hinterließ tiefen Eindruck. Begeisterten Beifall erweckt: Magner's Tristan und Isolde" im Monnaie - Theater zu Brüssel. In der Großen Oper zu Paris erlebte Wagner's Tanhäuser" am 2. November seine 100. Aufführung. Die erste Aufführung von Naeines Phedre" mit der neuen Musik, die Massenet dazu geschrieben hat. erfreute sich eines lebhaften Beifalls seitos des Publikums des Odeon - Theaters in Paris. Wenn auch Massenet die Schönheiten des klassischen Dramas nicht zu erhöhen vermochte, so störte er sie doch wenigstens durch seine Partitur nicht, die zweifellos elegant und discret ist. Der Leibalte" von Lothar Schmidt hatte auch am Stadt-Theater zu Posen einen durchschlagenden Erfolg.Die Komödie, welche sich für die Secenionsbühne in Berlin als Zugstück erweist, wurde bereits von einer großen Anzahl auswärtiger Bühnen angenommen, darunter das Stadt- und ThaliaTheater zu Hamburg, das ResidenzTheater in Wiesbaden, die StadtTheater in Stettin und Barmen, das Kur - Theater in Berg-Stuttgart, das Thalia - Theater in Halle a. S. etc. Die Zeitschrift für Jnnendeco ration" von Alerander Koch in Darmstadt eröffnet einen Wettbewerb für Entwürfe zu einem herrschaftlichen Wohnbaus eines Kunstfreundes und setzt hierfür Preise von 2400, 1800, 1200 und 800 M.. sowie für weitere Ankäufe einen Betrag von 1800 M.

aus. Zur Theilnahme berechtigt sind

alle Künstler des In- und Auslandes.

die Abonnenten einer der Koch'schen

Zeitschriften sind.

Ueber Frau . Agnes Sl rma'S

Enttäuschungen in Wien erfährt man

iett von dort darüber: Tie Austritte, welche die Absage des Gastspiels der

rau Sorma vorausgingen, werden

als aanz außerordentliche geschildert.

Schon während Frau Sorma die ersten

Kritiken der Blatter zu Gelicyt bekam.

verfiel sie in Weinkrampf, bestand aber darauf, alle von Anfang bis zu Ende durchmlesen. Namentlich der vielfach

vorgebrachte Vergleich ihrer Nora" mit

der Duie verletzten ne aus liesue. da

der Duse mehr Innerlichkeit und Seele nachaerühmt wird. Zuletzt fiel Frau

Sorma in Ohnmacht. Der herbeige

rufene Arzt konstatirte einen ernsten

5?ervenchoc. den ganzen Tag jammerte Frau Sorma wenn ich nur schon so

weit gesuno wäre, um oas veruazzie

Wien verladen zu können. Ihr ee

lenzustand ist derart, daß sie auch nicht

nach Budapest gehen, die Nundreife

überhaupz abbrechen und eine Zelt lang

oar nicht mehr die Buhne betreten will.

?)te cyausvleler, vie' mir iqt anmalen, sind durch Eontracte gesichert. Sie bekommen eine zweimonatliche Gage und die Reisekosten nach Berlin vergütet. Nachdem der a'te Aeschylos durch die Aufführung seiner Orestie in der mustergiltigen Uebersetzung von Professor v. Witamowitz - Möllendorff in Berlin großartig seine Auferstehung gefeiert hat, ist seinem Landsmann An-

stophanes ein ähnlicher Triumph zu

Theil geworden. Am 15. Dezember hat das Berliner Tl'cater unter dem Titel Frauenherrschast" eine vo

Adolf Wilbrandt verfaßte Bearbeitung

und Verschmelzung der Arlitopbanisehen Stücke : Tie Etklesiazusen" und

Lysistrate" aufgeführt, und zwar mit

glänzendem Erfolge. Im Zuschauer-

räum war das weibliche Element, ver-

muthlich durch den .itel angelockt, stark vertreten. Im Anfang des ersten Aktes hatte das Publikum wohl das Ge-

fühl, daß für die naiven Boraussetzun

gen. aus denen der antike Dichter sein?

Wirkungen herleiten will, kein rechter

Boden mehr in unserer modernen jeit ist, aber je weiter die Komödie fort-

schritt, um lo mehr landen sich die Zu-

schauer in das zuerst vielleicht fremd artig Anmuthende, und schon der erste

Aktschluß, an dem die Genäschigkeit und die heimliche Freude der Athenerinnen

an einen guten Schluck wirkungsvoö verhö.nt wird, brachte reichen Beifall,

der sich von Akt zu Alt steigerte. Den

Höhepunkt erreichte die allgemeine Heilerkeit, als zum Schlüsse die spartani schcn Gesandten auftraten und ihre Klagen über die Grausamkeit ihrer Frauen, die, ebenso wie die athenischen, gegen die ewigen Kriege zwischen Athen und Sparta rebellirten und ihren Gattcn jeden Liebesbewcis versagten, bis der Friede hergestellt sei, im unver fülschtestcn bajuvarischen Dialekt vor brachten. Aber das sind nur einzelne kleine Züge, die von der das ganz? Stück durchsetzenden geistreichen und witzigen Satire keinen Begriff gebe?i können, einer Satire, die obendrein als eine Parodie so mancher Bestrebungen der Neuzeit gelten kann und all solche ihre Wirkung ausübt!,. Mit großem Geschick hat Willbrandt die bt den Komödien ineinander verschmolz? sodaß das Ganze einen völlig elnhe chen Eindruck macht. - Ueber die Ausführung der 5refl:e am Burgtheater in Wie.i meldet uns ein Telegramm: Die Orestie vermochte auf das Publikum des Burgtheaters .'einen ergreifenden oder erschütternden Eindruck zu machen, ja nicht einmal wärmeres oder lebhafteres Interesse für das neuartige theatralische Experi-

ment zu erwecken- Die Aufführung an

sich war ungemern sorgfältig vorberei

tet und auch sehr interessant. Kainz übertrieb als Orestes in Spiel und Sprache. Er war im zweiten Theile

zuerst Hamlet, dann Franz Moor. Der letzte Theil wurde zum Melodrama mit der Ausstattung eines Zauberspiels.

Die Hohenfels alsAthene, Reimers als

Apollo, in elektrischer Beleuchtung,

wirkten balletartlg. Die Eumemden sa

hen wie indianische Zauberpriester aus.

Nür die Schlußscene und Athenes

Staatsweisheit hatte das ganze Publikum gar kein Interesse mehr. Die ganze

Aufführung war eine theatralische Eu

nositat.

Weber's komische Oper üvü Hassan" fand im königl. Opernhaus zu Berlin beifällige Aufnahme. Die neue Oper Die versunkene Glocke" von Heinrich Zöllner trug im Neuen Theater zu Leipzig starken Erfolg davon. ' Die neue Komödie Lord Quex" von Arthur W. Pinero ging im Deutschen Bolkstheatcr zu Wien mit Erfolg in Zce In Moskau' erzielte die neue Oper Das Märchen vom König Soltan" von Rimsly - Korsakow aroßer Erfolg. König Harlekin", die phantastische Tragödie von Rudolf Lothart ist, in Genua von der Eenfur verboten worden. Tie große Berliner Kunstausstcllung d.s Jahres 11K)1 wird am 4. Mai eröffnet werden und bis 29. Septembcr dauern. Im königl. Theater u Stockholm ging zum ersten Mal Strindberg'S neues Drama Nach Tamastus" (l. Theil) in Scene. Die neue Oper die Bettlerin von Pont des Arts" von Ziaskel ging mit großem Erfolg im Hoftheater zu Darmstadt in Scene. Eine neue Oper Lady Lonafred" von L. E. Bach (Text von Ha ris und Weatherley) hatte im Stadttheater zu Hamburg wenig Glück. Ein neuer Schwank Tie Liebesprobe" voll Jul. Freund und Tbeo. v, Trotha erheiterte im Teutschen Thcatcl, zu Hannover das Publikum. Zu Ehrenmitgliedern hat die Berliner Secession Hans Thoma in Frankfurt a. M. und den lclgischen Bildhauer und Maler Eonstantln Meunier ernannt. Im Kaiser-Iubiläumstheatcr zu Wien ging ein neue- Bollc-stück Tas l!ind" von Antonie Bamberg zulii ersten illai in cene und fand freundliche Aufnahme.

Im königlichen Schauspielhaus H Trcsdcn ging eine neue Tragödie , .Giganten" von Otto Erlcr zum ersten

vcal m Scene und wnrde mit Beifall cufgenommcn. Nur zuletzt erhob sich Z'.'idcrspruch. Bon der Stadt Müncken ist die coße Ringergruppe des Bildhauers Matthias Gasteiger angekauft worden, um in den Anlagen bei dem städtischen Freibad aufgestellt zu werten. Siegfried Wagner's neue Oper, betitelt Herzog Wildfang", soll im Februar zum ersten Mal im Hoftheater zu München zur Aufführung kommen. Aus Breslau kommt die Nachriebt, daß die Coloratur Sängerin Frau Alma Webster - Powell aus Brooklyn auf fünf Jahre an die Berliner Hofoper engagirt worden sei. Tie Eröffnung der 2. großen Aquarellausstellung im Kunstgewerbe Museum zu Düsseldorf fand am 2.',. November statt. Es sind etwa 300 Aquarelle aus allen Kunststädten Teutschlands sowie Belgiens und der Niederlande zur Ausstellung gelangt. Ein neuer Schwank Die liebe Eitelkeit" von M. Brociner ging im Theater an der Wien zu Wien mit Erfolg in Scene. Tas neue französische Stück Tas blaue Boudoir" von G. Tnwal und M. Hennequin erweckte im Josephstädter Theater lebhaften Beifall. Tie Tragödie Agnes Bernauervon Martin Greif wurde mit Erfolg im

Hostheater zu München aufgeführt. Tas in Berlin verbotene Stück Ein Ausflug ins Sittliche" von Georg Engel brachte es im Münchener Schauspielhaus nur zu mäßigem Erfolg. Beifall und Zischen wechselten mit einander ab. In Birmingham veranstaltet ein Theater-Eomitc Aufführungen deutscher Tramen im dortigen Teutschen Thcater. Am 24. ?covember wurde Lessing's Minna von Barnhelm- zum ersten Mal in deutscher Sprache aufgeführt. Tas Lustspiel erlebte 1760 seine erste Aufführung in England unter dem Titel "Tho Disbamled Oflicer".

Die Litterarische Gesellschaft von

Köln erläßt einen Aufruf an alle deut-

schen Dichter und Dichterinnen zur Betheiligung an dem am 5. Mai 1901 hier stattfindenden poetischen Wett-

kämpfe der Blumenspiele. D:e Einsendungen sind bis zum 1. März an

Hofrath Dr. Joh. Fastenrath zu rich-

tcn. Preisgekrönt werien: ein Liebesgedicht, ein religiöses und ein Vaterlandsgedicht, eine Novelette und eine Humoreske in Vers oder Prosa in Umfang eines Feuilletons. Ein neues vieraktiges Schauspiel Die Königssöhne" von Helgo Rode wurde auf der Secessionsbühne in Berlin zum ersten Mal aufgeführt, fand aber bei der mangelhaften Tarstellung nur mäßigen Beifall. Die visionären Scenen und grüblerischen Reden gereichten der Wirkung des Stückes nicht zum Bortheil. Im Luisen-Theater wurde die früher verbotene neue Komödie Amaturi" von Paill Gernsd?rf znm ersten Mal i'ufgesührt, blieb aber wirkungslos. Ter wahre- Verfasser von Earleys Tante", der amerikanische Possendichter Charles H. Hoyt, ist vor einigen Tagen in geistiger Umnachtung in ,'iner Irrenanstalt gestorben. Tie schnelllebige Welt hatte ihn schon beinahe ganz aus dem Gesicht verloren, obwohl erst wenige Jahre verstrichen waren, seitdem er, der so unwiderstehlich an die Lachmusleln des Publikum zu apvelliren wußte, seine letzten Triumphe als Bühnenschriststeller gefeiert hatte. Er war in Amerika der Schöpfer zahlreicher Possen. Charles Hoyt hat ein sehr großes Vermögen hinterlassen; in seinem Testamente bedenkt er in generöser Weise seine Freunde, sowie auch die beiden großen Bühnengenossenschastcn der Vereinigten Staaten, denen cr einen großen Theil der Tantiemen, die seine Bühnendichtungen noch abwerfen, hinter-läßt.

Das Residenitheaier in Wiesdäden .führte mit Erfolg das neue dreiactige Lustspiel "der schöne Arno" von K. Laufs und Hirschbeiger auf. Freundliche Aufnahme fand im Stadttheater zu Zürich das n:ue patriotische Volksschauspicl Karl der Kühne'und die Eidgenossen" von Arnold Ott. . Die Deutsche Theatergesellschaft In London brachte im Comedy Theatre Lessing's Nathan der Weise" mit gutem Erfolg zur Aufführung. Freitag'S Lustspiel Die Journalisten" ging in deutscher Sprache im Theater zu Birmingham in Scene. Im Münchener Schauspielhaus zu München erzielte Ibsen's Drama Der Bund der Jugend" guten Erfolg. Die Volksbühne führte im Neuen Volksiheater München-Ost Anzenaru.

ber's Vauernkomödie .Die Kreuttifcf:h.T', it iv;:ir.'t r . - Die Autorität" betitelt 'sich ein neues Lustspiel von Hans L'Arronge, das im Residenztheater zu Hannover dem Publikum gefiel. ' Eine neue Tragödie .Herodes" von Stephan Phillips brachte es im 5err Majesty's Theatre in London zu einem starken Erfolg. Im Gärtnerplatztheater zu München gefiel die neue Operette Messager's Brigitte" außerordentlich, besonders durch ihre melodiöse Musik. Der neue Schwank Die strengen Herren" von Blumenthal und Kadel--bürg erweckte im Alten Theater zu Leipzig lebhaften Beifall. Eine neue historische Tragödie König Tod" von Hans Erdmann erweckte im Teutschen Landestheater zu Prag lebhafte Zustimmung. Die neue Operette Ter Landstreichet von E. M. Zieher (Text von Krenn und C. Lindau) erweckte im Wilhelm-Theater zu Magdeburg Beifall. Im Stadttheater zu Hamburg hatte die neue Over Mandanika" vrn Gustav Lazarus (Text von Jul. Freund) nur theilweise günstigen Erfolg. Im königl. Opernhaus zu Tresden wurde die Oper Samson und Telila" von Saint-Saens in glänzender Jnscenirung mit großem Erfolg

aufgesuhrt. Eine neue Märchenoper König Drosselbart" von Gustav Kulenkampff! (Text von Axel Djelmar) wurde im Stadttheater zu Halle mit glücklichem Erfolg aufgeführt. Aus Hannover wird gemeldet: Kapellmeister Josef Frischen. Dirigent der Musikakademie und der Philharmonischen Concerte, wurde zum königlichen Musikdirektor ernannt. Die neue Operette San Toy" von Sidney Jones ist im Carl-Theater zu Wien trotz der unbedeutenden Handlung und der nicht gehaltvollen Musik günstig aufgenommen worden. Eine neue Oper Der Bundschuh" von Jos. Reiter brachte es im Hosopernhaus nur

zu einem äußeren Erfolg. Man schreibt u. A. ausMailand: Die erste Vorstellung der neuen Oper Leoncavallos Zaza" hatte Abends im Teatre Lirico wieder einmal das internationale Publikum versammelt, bas man bei den Erstaufführungen einer neuen Oper Mascagnis, Puccinis oder Leoncavallos immer sieht, denn trotz aller Mängel, mit denen die Werke dieser Maestri behaftet sind, haben sie doch die Gabe, Interesse in der ganzen

Kulturwelt zu erwecken und von Mos-

kau bis nach Valparaiso, von Kairo bis nach Edinburg das Opernpublikum anzuziehen Die literarische Welt Berlins hat einen herben Verlust erlitten: der Dichter und Romanschriftsteller Dr. Luowig Jacobowski, Redakteur der Gesellschast", : ist im jugendlichen Alter von 32 Jahren gestorben. Aus Jacobowski's Feder stammen eine Anzahl kritischer Werke, darunter Klingcr und Shakespeare", die Romane Werther. der Jude", Loki, Roman eines Gottes"; mehrere Gedicht- nud Liedersammlungen, darunter Aus bewegter Stunde". Funken", Aus Tag und Traum", die Novellen Anne Marie". Satan lachte", das Schauspie! Diyab der Narr" u. s. w. Jacbowski war aus Strelno in der Provinz Posen gebürtig . Eine Entschädigungsklage von 100.000 Rubel hat die italienische Tänzerin Lina Campana gegen die

Direktion der kaiserlich: Theater in

Petersburg anhängig .gemacht. Die

Tänzerin war nach Petersburg brufen worden; ihr Debüt auf der kaiserlichenBühne kam aber nicht zu Stande, und die Direktion bot ihr 3000 Rubel Abstandsgeld. Fräulein Campana

wollte das Geld jedoch nicht annehmen und reiste nach Paris ab. Motivirt

wird die Klage gegen die Theateroireltion durch den Umstand, daß die Direktion durch ihre Handlungsweise den künstlerischen Ruf der Tänzerin besch'ädigt habe. Vertheidiger der Interessen der Dame ist ein Petersburger Rechtsanwalt und Poet. Das königl. Hoftheater in Berlin brachte zur Geburtstagsfeier Schiller's die wenig bühnengerechten Dichtungen Semele" und Turandot" zur Aufführung, erreichte damit aber nicht mehr als einen Achtungserfolg. Am Lessing - Theater wurde das neue dreiactige Schauspiel Die Mission" von Felix Philipp! vom Publikum mit lebhaftem Beifall aufgenommen, wenn auch die sensationellen Effecte des Stückes viele nicht befriedigen konnten. Die Secessionsbühne im AlexanderPlatztheater führte Maeterlinck's phantastisches Drama Ter Tod des Tintagiles" und ein neues groteskes Stück Ein Heirathsantrag" von Tschechow mit ziemlich günstigem Erfolg auf. Im Luisen-Theater ging das neue Schauspiel Meine Tochter" von Fritz Skowronnek. ein erster dramatischer Versuch des Autors, in Scene, erweckte aber nur nach den ersten Acten lebAfrr Äultimmuna.

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reußensi'.ick AufZehen. Das Schau'A K'önigsrecht" und hat ei-1 nen holländischen Advokaten. Herrn Paap, zum Verfasser. Das Stück be-; handelt die bekannte Anekdote vom ; Müller von Sanssouci. i Ludwig Fuldas Heroltrat" wurde im Gerbino - Theater zu uri-: ! von der Gesellschaft Raspantini zur Aufführung gebracht. Der erste und : eine großer Theil des zweiten Aktes er-1 regten wenig Interesse; die beiden letz-! ten Akte hatten größeren Ersolz. Die Uebersetzung dcs Dramas rührt von Easimiro Varese.l,:r. I Aus Tortmund wird gemeldet, ; daß die Direktion des Siaotih:.i1er ' wegen des Verbots cerAufführuug ron Schiller's Maria Stuart" an einem

Sonntag die Entschädizungsklage gegen den Regierungspräsiccnlen eingereicht hat. Die Direttion hält das Ver-: bot für rechtsungiltig, weil der todte Sonntag zwar ein evangelisches Fest, aber für den Staat ein gewöhnlicher Sonntag sei. Es wird immer schlimmer mit der Kunst und Kunstauffassiini? in Deutschland. Fulda's Lustspiel Unter vier Augen" hatte im königl. SchauspielHaus zu Dresden durchschlagenden Erfolg. Zum ersten mal gingen auf dieser Bühne die beiden neuen Lustspiele Der Fremde" und Münchhauscn" von F. Lienhardt in Scene und fanden günstige Aufnahme, jedoch erhob sich nach dem zweiten Stück auch Widerspruch. Im Residenztheater fand Wildenbruch's Drama Die Tochter des Erasmus" mit Adelbert Matkowsky vom berliner Hoftheater als Hütten viel Anklang. Björnstjerne Björnson, welcher augenblicklich die letzte Hand an sein neuestes Bühnenwerk Laboremus" legt, 'daröS die norwegische und die deutsche Ausgabe bald nach Weihnachten gemeinsam erscheinen können, befindet sich zur Zeit in Kopenhagen und wird demnächst in Berlin erwartet. Bei dieser Gelegenheit beabsichtigt der Dichter vor allem die Aufführung des ersten Theiles seines Dramas Ueber unsere Krast" im Berliner Theater kennen zu lernen, von welcher ihm sein Sohn Erling viel Lobenswerthes berichtete. In Björnsons Begleitung wird sich wahrscheinlich seine Schwiegertochter befinden, die Gattin des Directors vom Nationaltheater in Ehristiania, eine Sängerin von hervorra gcndem Ruf. Flachsmann als Erzieher", das neue, stark polemische und satirische dreiaktige Lustspiel Otto Ernsts, das den schließlich siegreichen Kampf eines köpf- und herzstarken, von resormato rischem Geist beseelten Schullehrers gegen einen intriganten Schulpedanten und gegen heuchlerische Collegen behandelt, erzielte bei seiner Erstaufführung im Königl. Scbauspielhause in Dresden, wie man uns meldet, einen kolossalen, allerdings zum Theil bestrittenen Erfolg. Nach jedem Akt wurde derVerfasser immer und immer wieder stürmisch hervorgerufen. In der vom Oberregisseur Erdmann geleiteten glänzenden Darstellung thaten sich besonders die Herren Wiene in der Titelrolle. Stahl als Fleming und Frau Vast6 als junge Lehrerin hervor.

Das von Dr. Adolf Kohut im Verlage des A. H. Payne in Leipzig herausgegebene Werk: Berühmte israelitische Männer und Frauen in der Culturgeschichte der Miischhe':t" verdient nach jeder Richtung hin die größte Anerkennung und die allgemeinste Verbreitung. Es ist ein bedeutendes Wer!, das der Welt die Augen öffnet über das, was Juden und Jüdinen auf allen Gebieten der Wissenschaft. Literatur, Kunst, Philosophie, des Welthandels, des Gewerbes und der Industrie geleistet haben. Ein großes Stück Weltgeschichte zieht hier an unserem Geiste vorüber und manche Lücke des Wissens wird durch dieses Buch ausgefüllt. Möge dieses prächtig ausgestattee und reich illustrirte Werk, von dem nun schon die dritte Lieferung vorliegt, zur Aufklärung und zur Belehrung beitragen.

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