Indiana Tribüne, Volume 24, Number 122, Indianapolis, Marion County, 19 January 1901 — Page 2

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ndiana Tribüne, samfta, den 19 Januar 1901

Psradits der (Zaöl5ottsumcnlett. Andere Städte mögen sich mit ihre? Einwohnerzahl, oder mit dem Reichtfjum, der in ihrem Geschäftslcben repräsentirt ist, oder mit ihrer gesunden Luft u. s. w. brüsten; das Kansaser Städtchen Coffcyville erhebt bis jetzt

ouf keiner dieser und andere der gewohnlichen amerikanischen Ruhmestitel besonderen Anspruch. Wohl aber macht es einen anderen Vorzug für sich geltend. einen Vorzug, an welchem das ganze Publikum ohne Ausnähme theilnimmt. Es beansprucht nämlich, an der Spitze aller Städte der Ver. Staaten hinsichtlich billiger Beleuchlung und Heizung für öffentliche und private Zwecke zu stehen! Thatsache ist, daß die Straßen von Coffeyville unentgeltlich beleuchtet wer den, und die Bürger alle Beleuchtung und Heizung, die sie überhaupt haben wollen, zu weniger als 80 Cents pro Monat bekommen, und der Preis noch immer weiter heruntergehen wird. Es ist interessant, der Geschichte dieses praktischen Systems ein wenig nachzu gehen; theilweise ist sie eine Geschichte verfehlter Spekulation. Vor ungefähr zwölf Jahren bohrte eine Gesellschaft 15 Brunnen innerhalb der Stadtgrenzen, in der Hoffnung.

Oel zu finden. Aus zedem der Bohrlöcher kam ein guter Strom Naturgas, und das war Alles. Gerade damals schienen die Aussichten auf das künftige Wachsen und Gedeihen von Coffcyoille nichts weniger als vielversprechend, und die Gesellschaft besann sich nicht lange und veräußerte ihre Ansprüche sr. eine ndereGesellschaft. die aus Eoffeyviller Spekulanten selbst bestand. Letztere warteten einige Jahre auf das Wachsen der Stadt, verloren aber schließlich die Geduld und nahmen dahe? den ersten, ihnen gebotenen Vorschlag an, der ihnen die Aussicht eröffnete, irgend etwas für ihr angelegtes Geld herauszuschlagen. Dieser Vorschlag ging vom Stadtrath von Coffeyville aus und bcstimmte, daß die Gesellschaft auf die Dauer von 40 Jahren das ausschließliche Recht haben solle. Gas in der Stadt zu verkaufen, aber während dieses ganzen Zeitraumes die Gas - Beleuchtung für die Stadt .unentgeltlich liefern müsse, und nachher alle Ansprüche auf die Brunnen und Gas - Leitungen verfallen sein sollten. Aus Menschenfreunden bestand diese Gesellschaft sicherlich nicht. denn als sie die Vorkehrungen für die Gasversorgung vollendet hatte, berechnete sie dem Publikum für privaten Gebrauch einen Preis, welcher den Neid so mancher räuberischen großstädtischen GasGesellschaft hätte erwecken können. Aber d Bürge? weigerten sich einfach, das Gas zu nehmet, und bildeten besondere Gesellschaften, um unabhängige Brunnen zu bohren. Unter solchen Umständen würde sich die Gasgesellschaft un-

fehlbar ruinirt haben; denn ihr einzige: Kunde wäre die Stadt selber gewesen, von der sie ja während der ganzen 40 Jahre der Privatcontrolle über die Brunnen und Leitungen keine Bezahlung zu erwarten hatte. Daher steckten die Herren Actionäre die weiße Flagge heraus und ersuchten um Friedensbedingungen. Ein Comite der Gesellschaft wurde zur Unterhandlung mit dem Stadtrath eingeladen, und man einigte sich endlick auf folgenden Frieden: Ein Jahr lang solle die Gesellschaft ihr Gas - System betreiben, ohne einen Pfennig zu ccllectiren. Alsdann solle ihr gestattet sein, im Ganzen 10 Procent ihrer thatsächlichen Kosten zu berechnen; die betreffende Summe solle aber durch die Anzahl der Verbraucher dividirt werden. und das Ergebniß dieser Theilung die Gasrechnung für jeden Verbraucher bilden. Außerdem solle der Preis jedeZ Iah? um ein weiteres Procent herabgesetzt werden, bis er nur noch 5 Procen! der Kosten im Ganzen bet?aae. und diese Rate solle während des Restes der vierzig Jahre bestehen bleiben. Und nun wurde tüchtig darauf los beleuchtet und geheizt mit dem Gas; denn da der Preis ein fixer war, so suchte Jeder so viel wie möglich für sein Geld herauszuschlagen; ja man unterstützte sich sogar gegenseitig bezüglich der nöthigen Sicherheits - Einrichtungen. Nach Ablauf des ersten Jahres fand man. daß die Kosten pro Jahr und Haus ein Bischen über $15 betragen hatten; in fast allen Fällen hatte das Gas zur Heizung und zum Kochen ebensowohl wie zur Beleuchtung im reichlichsten Maße gedient. Wegen der Zunahme der Zahl der Consumenten und der entsprechenden Ermäßigung für den Einzelnen beträgt der Preis aber heute nur noch etwa9 pro Jahr und Haus, und er sinkt imme? weite?, so lange die Bevölkerung wünscht!

Als der Bischof von Norwich neulich durch eine stille, hübsche Straße diese? Stadt ging. wur. en seine Gedanken durch in piependes Stimmchen unte?b?ochen das ihn bat: O, bitte schön, würden Sie mir dies Thor wohl öffnen?" Als der Bischof niede?sah. gewah?te e? ein kleines Mädchen von 8 oder 9 Jähren, mit einem von blonden Locken umrahmten Engelsgesicht, und sogleich kam er der Titte nach. Er hielt das 2fy? zu?ück. damit das kleine Mädchen indurchgehcn könne, und fragte, als es ihm Yd chelnd dankte, ob es nicht groß genug sei. die Gartenthür selbst zu öffnen. O ja", antwortete ö, aber sehen Sie. die Thür ist frisch angestrichen und ich würde meine Hände schmuig gemacht dabcn."

Feststellung von Goldminen-Werth. Nicht lange vor Schluß des alten Jahres kam die Meldung, daß de?. auch von Südafrika her sehr bekannte amerikanische Bergwerks - Ingenieur

John Jays Hammond die vielgenannte, angeblich erschöpfte JndependenceGoldgrube in Colorado sachverständig geprüft und erklärt habe, das Erz in Sicht" berechtige ihn, noch auf längere Zeit eine Dividende von 10 Prozent zu garantiren, und daß sein diesbezüglicher Bericht von den Besitzern des Bergwerks angenommen worden sei. (Das früher eine 49prozentige Dioidende gebracht hatte.) Was heißt nun eigentlich Erz in Sicht?" In fachmännischen Kreisen ist dieser Ausdruck sehr gebräuchlich und kann nicht mißverstanden werden; wohl aber kann sich der durchschnittliche Laie einen ganz falschen Begriff davon machen. In Wirklichkeit ist das Erz nicht an der Oberfläche in Sicht", und nur der Sachverständige

lernn es nach einer eiye Operationen, die in vielen Fällen recht schwierig, mühsam und kostspielig sind, ungefähr ersehen". Man kann die Existenz, Menge und Qualität von Gold-Erz. oder irgend welche andere Thatsachen über dasselbe

nur feststellen, wenn man die Erz-La-gerung von dreiSeiten her erreicht hat. und selbst dann 'sind Irrthümer nicht ganz ausgeschlossen. In einem Fall, wie der obige, verlassen sich die Interessenten eben hauptsächlich auf den technischen Ruf des Untersuchenden, und Hammcnd wird ja auch selber die Weitertreibung des Bergwerkes leiten. Was man aber Erz in Sicht nennt, ist der sich ergebende Befund, wenn man einen gewissen 2ril des Bodens ausbloclirt" hat. Daö geschieht, je nach den Umständen, auf verschiedne Weise; Folgendes mag als Beispiel dienen: Es wird ein Schacht von 20 Fuß Weite 100 Fuß in die Erde gelegt, und vom Grunde dieses Schachtes wiederum ein ebener Gang, vielleicht 200 Fuß weit, nach einem anderen Schacht geführt, welcher dieselbe Tiefe und Weite hat. wie der erste, on drei Seiten des solcherart geoi.deten Geviertes oder Blockes (die Oberfläche braucht nicht mitgezählt zu werden) werden alsdann Proben des Erzes oder Felsgesteins genommen, und darnach wird die Ertrags - Qualität dieses einen Geviertes (das ungefähr 400.000 Cubikfuß oder 20.000 Tonnen darstellt) berechnet. Dies mag für die Schätzung des ganzen Werthes der Mine maßgebend sein; es mögen aber auch noch ein oder mehrere andere solche Geviert - Auslegungen erforderlich sein, je nachdem! Zu einer zuverlässigen Berechnung im gewöhnlichen Sinne auf diesem Wege gehören gründliche Kenntnisse nicht nur allgemeiner Art, sondern auch vom geologischen Charade? de? betreffenden Gegend. Und dabei mag man sich noch imme? verrechnen, soweit das des Blocks und andere BodenPartien in Betracht tommen. Das

Centrum des Blocks, welches erst nach dem Beginn thatsächlicher BergbauOperationen erreicht werden kann, mag einen viel größeren Ertrag liefern, als abgeschätzt worden wa?. abe? auch sich als ganz werthlos erweisen! Denn die Gold - Ade?n laufen eben oft ga? unregelmäßig, und sogar den Erfahrenen können diese Unregelmäßigkeiten manchmal i??efüh?en. Vielleicht geht ein Schacht 100 Fuß durch lauter reichhaltiges Erz. während sich in einem. mit ihm parallelen. 200 Fuß entfernten Schacht erst, nachdem man tiefer als 100 Fuß gekommen ist, ergiebiges Erz findet. Das ist nur eins der vielen Phänomen. nlche sich auf

d'.em Felde bieten können, und mit festen Regeln ist da herzlich wenig anzufangen. Japanischer Bauernstand verlangt. Die Regierung der argentinischen Republik ist daran, ein interessantes Experiment zu machen. Sie sucht EinWanderung so lebhaft, wie sie nur jemals Onkel Sam zu anderen Zeiten gesucht hat. Die deutschen, englischen und französischen Einwanderer, welche sie bisher erhielt, wären ihr schon gut genug gewesen, wenn sie sich nicht allermeistcns nach den Städten und großen Bevölkerung - Centren gezogen hätten, iv j sie viele Industrien unter ihre' Controlle bekamen. Die Italicner widmeten sich meist der FlußSchifffahrt, die Jrländer suchten Arbeit an Schiffsbauhöfen und Docks. aber aus keiner dieser Nationalitäten wollte sich der 5tern für einen neuen großen Bauernstand bilden, trotz einer Anzahl kleiner deutschen, polnischen und russischen Landwirthschafts - Colonien. Immer mehr gewann die Regierung die Ueberzeugnug, daß sie anderswo Umschau halten müsse, um einen zahlreichen Bauernstand zu gewinnen, um den es ihr vor Allem zu thun ist. .Und so entschloß sie sich endlich, eine große Landbauer - Einwanderung aus dem Reiche der aufgehenden Sonne in Fluß zu bringen. Bereits sind Vorkehrungen getroffen, mehr als 20,000 japanische Farmer in Argentinien anzusiedeln! Für die erste erwartete Colonie ist in der Provinz Formosa eine große Concession gemacht worden, und viele andere sollen noch folgen. Man erwartet, daß der javanisch-argentinZ-sche Bauernstand größtentheils an der Scholle seiner neuen Heimath kleben werde. Es mag aber auch anders iommen..

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- V "Wisweilsn y find n!r in Folge schwerer Arbeit oder einer Zugluft am ganzen Körper fteis, man vergesse deßhalb nicht, daß et gegen Steiffeit in den Gliedern nichts bessere giebt wie St. Jakobs Gel.

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Deutscher Vereins- und Logen-Kalender.

MexikoS Zie'genkönZgin".'

Cine junge Amerikanerin ist es. welche in Mexico den obigen Titel führt, und die Geschichte, wie sie dazu kam. ist wenigstens in unserer Zeit, in loelcher die echte wildwestliche Romantik immer seltener wird, bemerkcnswerth nn,ug. Vor etwas über sieben Jahren erschien auf einer Viehweide am Devil River. im westlichen Texas, ein schmuckes junges Bürschlein und bot seine Dienste an. Der Aufseher brauchte zur Zeit Leute; doch kam ihm dieser

Bewerber ein Bischen gar zu jung und zart für das strapazcncolle Ranch-Le-1 den vor. Schon wollte er ihn abweisen; i

da siel ihm bei, daß ein Koch für eine Partie gebraucht werde, welche nächstdem für einen Stier - Zusammentrieb

aufbrechen follte, und nach einigen !

weiteren fragen lourde das Bürschlein dafür engagirt. Die Stelle behagt mir nicht sehr", sagte es. ich würde lieber noch Ochsen oder Ziegen reiten ; aber ich kann kochen und vorläufig ist mir das gut genug. " John Rollins so nannte sich der neue Koch hatte während der sechs Wochen, die der Vieh - Auftrieb in Anspruch .nahm, das Essen für ein Dutzend oder mehr Cowboys zu bereiten und bekam dafür $40 den Monat. Bald war man darübe-r einstimmig, daß man noch nie einen so guten Koch gehabt habe. Aber auch sonst wurde der Bursche außerordentlich beliebt bei der ganzen Partie, zumal er gelegentlich auch zeigte, daß er ein schneidiger Reiter und guter Schütze war. wie es ihm Niemand zugetraut hätte. Anderen würde es geschadet haben, so zurückgezogen und philisterhaft sparsam zu leden; abe: .John stand hoch gerag in der allgemeinen Gunst, um sich auch Solches gestatten zu können. Als er mit diesem .Job- zu Ende war. hatte John $60 in der Tasche, und schon nach wenigen Tagen erhielt er eine andere Arbeit, nämlich eine Heerde Angora - Ziegen zu weiden. Er hatte ganz allein in einer kleinen Blockhütte im Gebirge zu leben, volle zehn Meilen vom nächsten Nachbar entfernt. und viele Abenteuer zu bestehen, erwarb sich aber das Vertrauen seines Arbeitgebers im höchsten Maße, und dementsprechend stieg sein Lohn, der fast ganz unangetastet blieb. Aus der Lohnstellung wurde schließlich eine Theilhaber - Stellung, da John auch großes Geschäfts - Genie zeigte. und kurzum, der ehemalige Ziegenhirte hat heute eine prächtige Ranch drüben in Mexico, schier zahllose Ziegenheerden inMexico undTexas und große Geldsummen auf der Bank. Seine merkwürdigste Verwandlung jedoch bestand in einem Wandel des Geschlechts! Sieben Jahre lang war Johnnie Rollins in Männerkleidern herumgegangen, jetzt wurde ihn die Maske lästig, und außerdem wollte sie mit einem ehemaligen Liebhaber quitt werden. Doch dies nöthigt, nochmals flüchtig in die Vergangenheit zurückzuschweifen. Johnnie stammt aus unserem mittle ren Westen, keine tausend Meilen vom Michigansee. dies ist das Genaueste, was sie selber darüber sagt. Im Alter von zehn Jahren wurde sie ein Waise, und im Alter von 16 Jahren wurde sie mit einem jungen Manne, dem Sohn eines reichen Farmers der Nachbarschaft. bekannt. Bald verlobten sich die Beiden: abe? der junge Mann fand im-

mer ein? Anlie:, die Heirath hinauszuschieben. Da kam eines Tages ein schwerer Augenblick, der das ,az des Mädchens beinahe brach. Das Paar hatte sich, da die Eltern des jungen Mannes absolut nichts von einer Verbindung mit einem armen Waisenmädchen wissen wollten, auf eine Escapade und heimliche Heirath endgiltig geeinigt; aber an dem bewußten Abend wartete Johnnie vergebens an dem Gartenpförtchen, bis eine Freundin ihr die niederschmetternde Kund: brachte, daß ihr Geliebter, auf den sie Alles gesetzt, sie verlassen und mit einer. ihm angekuppelten reichen Braut eine Hochzeitsreise angetreten hatte! Aber Johnnie ließ sich nicht lange vom Schmerz meistern; sie fühlte sich vollauf befähigt, den Kampf mit dem Leben selbstständig aufzunehmen, und sie war jung und ehrgeizig in hohem Maße. Nur in das Gespräch des Dorfes wollte sie uiUer keinen Umständen kommen, und so machte sie die geplante Escapade einfach allein! Ein Bischen Geld hatte sie zum Glück noch, und zu mitternächtige Stunde verschwand sie. , Sie tauchte in der cbia:n Rolle in

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kennt der Leser'berei'ts. Doch Eines muß noch erMhlt werden. Als Johnnie in der Wolle saß und Viehkönig von Mexico" geworden noch immer in ihrem wahren Charakter unbekannt drängte es sie, die Maske endlich abzuwerfen. Für ihr Geschäft bedürfte sie derselben nicht mehr, und überdies mußte sie wieder als Evastochter umhcrwandeln. um den einen Wunsch zu verwirklichen, de? noch unerfüllt in ihr schlummerte, nämlich ihren ungetreuen Liebhaber zu beschämen. Die Gelegenheit hierzu fand sich auf ganz unvorhergesehene Weise. Durch wichtige Geschäfte nach Del Rio gerufen, wo sie gut bekannt war, begegnete sie auf der Straße einen Fremdling, der. an denArm einerFrau gelehnt, sich offenbar im letzten Stadium der Schwindsucht befand. Für Johnnie aber war es kein Fremder! Sie folgte dem Paar nach dem Hotel, wo viele ihrer Freunde oft abstiegen, bestellte ekenfalls ein Zimmer, warf sich dort, zum ersten Mal seit sieben Jahren, in Frauenkleider, und zwar sehr vornehme, schritt dann nach der Mahlzeits - Tafel und setzte sich jenem Paar direkt gegenüber. AllerBlicke zog sie auf sich. ..Möchte wetten, oas

ist Johnnie Rollins' Schwester ia seine Zwillingsschwester", rief ein anderer Gast verwundert aus. Als dieser Name laut wurde, blickte der Invalide undwillkürlich auf, und Johnnie's funkelnde Augen trafen ihn bis in die Tiefen der Seele! Mit einem Aufschrei siel der Kranke bewußtlos zu Boden. Am selben Abend enthüllte Johnnie ihre ganze Lebensgeschichte vorFreunden. während in einem anderen Theil des Hotels ein gebrochener Mann im Sterben lag.

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V c r la u f s d a t un! : 1. und lff. Januar, ff. und Februar, ff. und 19. Marz, 2. und 1. April 1901. l?rUk rödrrr Sinr!!,r::rn Nnd ?u rrfioqrn U Itn Aßkittkn trr Pig 4 Rou:e" et er man fätcibr an : Warren I. Lyn cd. W.P. D ex pe. Vcn. P. Jt ?. ?. 2sst. ?. 4 T. . Cincinnati. r.

, r. . I . . -p .w..tM. ..X

Gesangvereine. Harugari öängerchor. Jeden 1, Sonntag Geschästsvei sammlung. Probt jeden Donnerstag in 29 Süd Tclaware Str. Präsident, Conrad Rics, Sekretär, Jos. Pslügcr ; Dirigent, I. Guntcrmann. Indianapolis Männerchor. Gesangprvbe, gemischter Chor, jcdcn Dienstag. Manncrchor jeden Freitag Abend in der Männcrchorhalle. Präsi dcnt, Fred Francke; Sekretär, Rudolph Müller: Dirigent, Franz Bcllinger. Monatliche Vorstands Versammlung jcdcn ersten Sonntag im Monate. Indianapolis (iederkranz. Probt jeden Donnerstag in der St.

Marien Halle, S. Dclaware Str. Prä sidcnt, Fritz Weiffcnbach sr.; Sekretär, Valentin Hosfmann; Dirigent, Ernst Knodcl. Monatliche Geschästsvcrsamm lung jeden zweiten Sonntag im Monat. 4 D. R. und ZNusikverein. Gemischter Chor, probt jcdcn Dienstag und Manncrchor Freitag Abend im Deutschen Hause. Präsident, George

Kothe; ckrctär, I. George Müller.

Dirigent, Alexander Erncstinon. Siegel

mäßige Vorstands-Vcrsammlung jeden

zweiten Montag im Monate. sozialistischer Sängerbund.

Probt jcdcn Dicnslag Abend in der

Columbia Halle. Prändcnt, Gustav

Töppcr; Sekretär, Louis Meyer; Dir! gcnt, Joseph Guntcrmann. Geschäft-

Versammlung jcdcn crstcn Freitag im Monat. Südseite Alännerchor. Probt jcdcn Mittwoch Abcnd in dcr Lyra Halle. Präsident, Albcrt Schrö dcr; Sekretär, Christ. Michel; Dirigent, Joseph Guntcrmann. Gcschästsvcr sammlung jcdcn vierten Sonntag im Monat. Turnvereine.

Socialer Turnverein. Versammlungen am crstcn und drittcn Mittwoch jcdcn Monats im Deutschen Hause. Erster Sprecher, 5)cinrich Mösch; Schristwart, Konstantin Bcchcrcr; Turnlchrcr, Hugo Fischer. Südseite Turnverein. Versammlung am ersten Dienstag jcdcn Monats in dcr Südseite Turn halle, 230 und 236 Prospekt Straße, Erster Sprecher, Henry Victor; Schrift wart, Otto Tcppcrmann; Turnlchrcr, Curt Toll. Unabhängiger Turnverein. Versammlung am zweiten Mittwoch jcdcn Monats in dcr Halle dcs Unabh. Turnvereins, Cckc Ohio und Illinois Str. Erster Sprcchcr, Joscph Kcllcr; Schriftwart, Adam Grohkopf; Turn lchrcr, Oskar Nuthcr. Vorort des Nordamerikanischen Turnerbundes. Vcrsammclt sich zcdcn crstcn Samstag im Monat im Dcutschcn Hause. Erster Sprcchcr, Hcrmann Lieber sr.; Erster Schriftwart, Theo. Stempfel, P. O. Box 166.

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Orden der Larugari. HerthaLogeNo.43. Vcrsam

melt sich jcdcn zweiten und vierten

Sonntag im Monat. Schiller L o ge N o. 38 1. Versammelt sich jeden 2. und 4. Montag im Gebäude dcr Deutschen Fcucrvcr sichcrungs Gesellschaft an dcr Süd Dc laware Str. Präsident, Christian Orthwein; sckrctär, John Dietz. Frieda Loge No. 114. Vn sammelt sich jcdcn crstcn und drittcn Sonntag im Monat am Nackmittage. Präsidentin, Frau Caroline Emhadt; Sekretärin, Frl. Pauline Emhardi. Rnights and (adies of Lzonor.

Martha Loge 23 6. Vcrsam.ia KX "V r. . - r i.

cu jenen icniiag ocno in ocr nidcn Halle. John Wcrner, Sekretär.

tiladcth oge N o. 498 Versammelt sick, im Morrison Vlcck jcdcn Freitag Aocnd. Rnights of onor. Eurcka Loge ?! o. 2 4. Vcrsammelt sich jcdcn Freitag Abcnd No. 132 ?!. Pennsylvania Str. Germania Loge No. 263 4. Vcrsammclt sich jcdcn crstcn und lchtcn Donnerstag im Monat No. 138 'Ost Washington Str. Schiller Loge R o. 40. Vcr sammelt sich jcdcn crücn und lchtcn Donnerstag im Monat No. 29 S. Dc laware Str. Hermanns Söhne. Cherusker Loge N o. 1. Vcrsammclt sich jcdcn 2. und 4. Freitag in der Columbia Halle. Präs.. Sebastian Ocftcring; Sckrctär, Chas. Thiclmann.

Tcutonia Frauenloge No. 1. Ordcn dcr Hermanns Schwestern. Vcrsammclt sich jeden 3. Donnerstag im Monat in dcr Columbia Halle. Präsidcntin : Anna Tux ; Sekretärin : Agnes Zernickc. Germania Loge No. 2, O. D. H. S., HaughviÜc. Vcrsammclt sich jcdcn 1. und 3. Montag im Monat in Vaists Halle. Präsident : Fricdr. Eoctschc; Sckrctär : Henry Klingcrth. Adclina Loge N o. 2. O. D. H. S., 5aughville. Vcrsammclt sich jcdcn 1. und 3. Mittwoch im Monat in Baists Halle. Präsidentin : Marqarctho Kühn; Sekretärin: Vauline Möller.

Logen. Odd Zellows. Germania Loge N o. 129. Versammelt sich in dcr Grand Lodge Halle jeden Donnerstag Abcnd. Frank Dcckcrt, Präsident; Henry Thoms, Sc krctär. Mozart Loge N 0.631. Ver sammelt sich jcdcn Freitag Abend. John Dich, Sckrctär. verbesserter Orden der psthiasritter. Castle Hall, 14 W. Ohio Str. G r o ß l o g e. Vcrsammclt sich in dcr Castle Hall jeden zweiten Dienstag im Fcbruar. Columbia Loge No. 9. Vcr. sammclt sich in dcr Castle 5)all jcdcn Donnerstag Abcnd. Jamct Ncagon, Sckrctär. Körner Loge No. 1. Vcr sammelt sich jcdcn Montag Abcn.d in dcr Castle Hall. Aug. F. Dick, Präsi. dcnt; Friedrich Wenzel, Sckrctär. Liberty Loge No. 5. Vcr. sammclt sich in Castle Hall, jcdcn Mitt woch Abend. Gustav Kothe, Sekretär. Phönix Loge N o. 4. Vcr. sammelt sich jeden Freitag Abcnd in Castle Hall. Schiller Loge No. 2. Vcr. sammelt sich jeden Dienstag Abcnd in der Castle Hall. (Orden der Druiden. Germania Circlc N o. 1. Vcrsammclt sich in dcr Druidcnhalle jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. Octavia Hain No. 3. Vcr. sammelt sich jeden Montag Abcnd in dcr Druiden Halle. . M. Dammcl. c clrclär.

vnterstütznngs- und sonstige Vereine.

DeutschcrGärtner'V crcin. Vcrsammclt sich jcdcn crstcn Sonntag im Monat in dcr Germania Hallc. Deutscher Veteranen Vcr.ein. Vcrsammclt sich jcdcn zwcitcn. Sonntag im Monat im Dcutschcn. Hause. PfälzerVerein. Versammel sich am 1. Sonntag im Monat im Loka von Fritz Bernhardt. Präsident, Daniel Monningcr, Sekretär, Heinrich Mcycr. PreußenVerein. Versammelt sich am letzten Sonntag im Monat iit der Columbia Halle. Präsident, Chris. Brehob, Sckrctär, John Hoffmark. PionierVerein. Vcrsammclt sich jeden drittcn Sonntag im Monat im Lokal von O. Kellcr. Präsident Fritz Schradcr; Sekretär, Wm. Weiland. Sachfcnbund. Versammelt sich jcdcn 3. Sonntag im Monat in dcr Columbia Halle'. Präsident, Theodor Hausse; Sekretär, Hugo Keil. Bäcker Verein. Versammelt sich am lSonntag im Monat im Ge bäude dcr Deutschen Feuerversicherung' gcscllschaft. Präsident, Bernhardt Thau; Sekretär, Bcrthold Schrcibcr. Deutscher Gegen s. llnt. Verein. Vcrsammclt sich am lctztcn Sonntag im Monat im Jcffcrfon Ha'usc. Präsident, Louis Hellmann; Sckrctär, Louis Zicglcr. Verband DcutschcrVereine von Indianapolis. Vorstands Versammlung in dcr Männcrchor Hallcjcdcn zwcitcn Montag dcs Monatcs. Präsident, Fritz Francke; Sckrctär, I. W. Löpcr. Indianapolis Schützen Verein. Vcrsammclt sich No. 110 Süd Tclaware Str. Schützenpar! an dcr Süd Meridian Str., südlich vom Pleasant Run. Präsident. Philip Zaps; Sekretär. Edward A. Brctz. Westphalia Unt. Verein. Versammelt sich jeden letzten Freitag im Monat in Warwegs Halle, Ecke Mich. 'BevilleAve. Präs.: Anton Wiese ; Sckr. : Heinrich Tccrbcrg. Schweizeröund. Versammelt sich jcdcn zweiten Sonntag im Monat in der Germania Hallc. John Stoll, Präsident, Jos. Kcllcr, Sekretär. Zweiundzwanziger Unt. Verein. Versammelt sich 1. jeden. i t'lIHt) ...