Indiana Tribüne, Volume 24, Number 121, Indianapolis, Marion County, 18 January 1901 — Page 3
Jndiana Fribüne Freitag, den 18. Januar 1901
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Neues aus Natur- und Heilkunde.
Nordlichter. De? Ursprung der Nordlichter wird von eem schwedischen Forsche? Ärrher.vdl ii mbeen oersuck:! unb mit der ntgctio - ele'trischcn Strahlung de: Sonne in Zusammenhang gebracht. Diese elektrischen Entladungen sind gewissen Schnxtnlungen unterworfen, die sich auf einem Planeten je nach dessen Tbstand oon der Sonne und seiner Stellung zur Ebene des Sonnen--auators bemerkbar machen. Eine starte Entladung setzt sich in Kathoden-s--:uen um, denen die Entstehung der ?..rdlichter zuzuschreiben ist. Diese sind über die ganzeErde verbreitet, aber in der Nähe der Vole vorzugsweise siäirbar. weil die Strahlen dort unter größerem Luftdruck stehen, und dadurch stärker leuchtend werden. Nach Arrhenius besitzen alle Planeten Schweife, ebenso wie die Kometen, die aus hauptsächlich negativ - elektrisch geladenen Theilchen bestehen, aber sie sind viel weniger glänzend als die Kom?tenschweife. Auch der Mond sogar besitzt einen solchen, der während einer Verfinsterung nmhrgenommen werden kann. Diese Erscheinungen sind eine Folge des ständigen Austausches von Materie zwischen allen Hiimnelskörpern. DerSpürsinnderFische. Fische, ebenso wie viele andere Thiere, zeigen eine ausgeprägte Liebe ' für ihr Heim" wenn das Wort hier erlaubt ist und sie haben die geheim-' rützvolle Gabe, immer sicher und schnell dabin zurückzukehren. Fische, die in Flüssen oder kleinen Strömen leben, mögen sich dabei von der Gestal-; tung des Grundes und der Ufer, sowie von der Stromrichtung leiten lassen.. Wanderfische aber, die in großen Schwärmen weit durch dasMeer ziehen und. ohne Land zu sehen, genau nach 1 derselben Stelle zurückkehren, müssen durch eine Art Instinkt geleitet werden. ' der nicht so leicht zu erklären ist. Unzweifelhaft haben sie einen hervorragenden Ortssinn und ein merkwürdiges Gedächtniß für die von ihnen eingeschlaaene wechselnde Richtung, sowie eine getreue Vorstellung von der zurückgelegten Entfernung. Wie jeder andere Sinn, ist auch dieser bei 'alten Fischen sicherlich mehr entwickelt als bei jungen und wird also wohl durch die Ersahrung verfeinert, wie das ja auch z. B. von der Brief-, selbst der gewohnlichen Haustaube bekannt ist. Immerhin erscheint es als eine besondere Fähigkeit, die der Mensch mit den schärfsten Sinnen ohne Hilfe von Instrumenten auch nickt annähernd zu entwickeln vermag. ' Der Fisch kann sich nicht, wie der Vo- , gel, weithin umsehen, ein Umstand, der völlig ausschließt, dah er sich von der Umgebung auf seinen Wegen leiten ließe. Der Schweiß kein Gift! Nach den Untersuchungen von Pro- 1 fessor Arloing soll der menschliche Schweiß in allen Fällen eine giftige i Eigenschaft besitzen, die sich durch Ver- ' suche an Thieren angeblich haben feststellen lassen. Die bisherigen For- , schungen scheinen jedoch nicht ganz ge-' nau gewesen zu sein, denn es wird jetzt berichtet, daß ein Physiologe in Montpellier. Namens Mairet, festgestellt hat, der Schweiß eines gesunden Menschen sei nicht giftig. Der Forscher sam- I melte Sckweißvroben von gesunden Menschen, die besonders eine durchaus normale Beschaffenheit der Haut aufweisen tonnten, und dann stellte er damit Versuche an. Der Schweiß wurde ! direct in den Blutkreislauf eines Kaninchens eingeimpft, und von acht Fällen endete nicht einer mit dem Tode des Versuchsthieres, trotzdem die einge-; spritzten Mengen des Stoffes so groß waren. Es wurde vielmehr nur eine Erniedrigung der Körperwärme, eine Verlangsamung der Herz- und Ath-' munqsthätigkeit, unregelmäßige Veränderunq der Pupille, Verminderung der Lebhaftigkeit und Gewichtoerlust ! beobachtet. Da sich diese Folgen auch i bei Einspritzungen von Salzwasser j zeigen, die gegenwärtig als ein wichtiges Heilmittel gelten, so ist anzunehmen. daß sie auf den Salzgehalt des Schweißes zurückzuführen sind. Der gute Ruf des wohlthätigen Schwerßes" ist also wieder hergestellt, während der Angstschweiß" und ähnliche auf ein ungesundes Befinden zurückzuführende Absonderungen der Haut nachweislich giftig sind, ebenso wie die Flüssigkeit der Galle und des Harns. Fä.-bung der Krabben. Von der Krabbe (hippolyta .lirinns) weiß man seit langer Zeit, daß sie ganz verschieden gefärbt sein kann, und zwar durch alle möglichen Tönungen hindurcb. von roth bis zu violett. Viele dieser Thiere nehmen ganz genau die Farbe der Meerespflanzen an. in denen sie sich zu verkriechen pflegen. Zwei englische Forscher Gamble und Keeble haben jedoch neuerdings beobachtet. daß die Aenderung in der Färbunq bei dieser Krabbe noch viel weiter geht. Sie setzten solche Krabben in verschieden tiefes Wasser, als worin diese Tbiere gewöhnlich leben, und das kiatte zur Folge, daß die Krabben je nach der Dicke der über ihnen liegenden fflüssigkeitsschicht ihre Färbung änderten. d. h. sich ganz dem mehr oder weniqer abgeschwächten Lichte, das durch die Wasserschicht hindurchdrang, anpaßten. Mit dem Wechsel von Tag und Nacht veränderten sie auch ihre Färbung; je mehr die Dämmerung am Abend fortschritt, desto mehr ver-
loren die Thiere th?e TageSfarbe und erhielten ein himmelblaues Aussahen. Der Farbenwechsel setzte ein mit räth lich. das dann in's grünliche überging, um schließlich in blauer Tönung zu enden. Diese Ver-ärörnz ist zu einer t:s:än):gen Eigenschaft der Thiere geworden, so daß sie auch i.-r dem Wechsel vor sich geht, selbst wenn d'e Thiere beständig im Dunkeln oder Hellen gehalten werden. Gehirnaeographie. Zur Gehirngeographie hat der berühmte Hallenser Neurologe Julius Eduard Hitzig einen wichtigen Beitrag durch einen Vortrag gegeben, den er in der Londoner Neurologischen Gesellschaft kürzlich hielt. Er sprach über den gegenwärtigen Standpunkt der wissenschaftlichen Kenntnisse betreffs der geistigen Obliegenheiten der verfchiedenen Theile der Gehirnoberfläche. Seit Hitzig selbst im Jahre 1870 die Entdeckung gemacht hatte, daß ein Theil der Gehirnoberfläche in verschiedene Bezirke zu theilen ist. von denen jeder die Bewegungen gewisser Körper theile einleitet und beaufsichtigt, haben sich viele Forscher mit der Lösung der aus dieser Thatsache sich ergebenden ??rage beschäftigt. Die Untersuchgen der letzten drei Jahrzehnte haben zunächst das Vorhandensein derartiger geistiger Bezirke vollauf bsstätigt, so daß man jetzt in der Lage ist, genau die Stelle im Gehirn zu bezeichnen, die z. B. die Bewegung eines Armes oder einer Hand veranlassen, wenn eie freiwillige Thätigkeit, wie etwa das Schreiben oder Zeichnen geübt werden soll. Ein weiteres Problem, das für die Physiologie von großer Wichtigkeit ist. besteht in der Ermittelung, wie solche geistige Mittelpunkte auf einander wirken und vor allem in wie weit sie zur Aufnahme von Gefühlseindrücken und als AuSgangsstation zur Abgäbe von Befehlen an die Muskeln dienen. Es wird allgemein angenommen, daß die sogenannte Apperception, die bewußte geistige Auffassung allen Aeußerungen des Willens unmittelbar vorausgehen muß. Hitzig wies darauf hin. daß wenigstens bei den fleischfressenden Thieren die Pläne zu den von bestimmten Körpertheilen auszuführenden Bewegungen in dem sogenannten motorischen Centrum des Gehirns entstehen, das fraglich die Stelle ist, von der aus der endgültige Befehl zur Ausführung der Bewegungen durch Nerventelegraphie erlassen wird. Osmose der Meeresthiere. Eine biologische Entdeckung ersten Ranges ist dem Gelehrten Quinton gelunqen. Vor kurzer Zeit konnte bereits die in wissenschaftlichen Kreisen großes Aufsehen erregende Mittheilunq gemacht werden, daß nach Quinton eine außerordentlich nahe Verwandtsckaft in der chemischen Zusammensetzung. sogar eine fast völlige Identität zwischen der Blutflüssigkeit und dem Seewasser bestünde. Es wurde weiter darauf hingewiesen, daß diese Thatsache für die Annahme spräche, daß das thierische Leben, auch die Entwickelung aller Landthiere, vom Meere ausgegangen sein müßte Jetzt giebt ein Bericht von Quinton an die Pariser Akademie der Wissenschaften die eigentliche Erklärung für diese merkwürdige Behauptung. Der Forscher hat nämlich durch eine sehr große Zahl von Versuchen festgestellt, daß bei den Meeresthieren ein dauernder Austausch zwischen der Blutflüssigkeit im Innern des Thierkörpers mit dem umgebenden Seewasser durch die Körperoberfläche hindurch stattfindet. Die Versuche erstreckten sich bisher allerdings nur auf Wirbellose Thiere. Sie wurden auf die Zusammensetzung ihreö Blutes hin untersucht, dann wurden einige Exemplare in ein Bassin mit Seewasser gesetzt, dessen Salzgehalt und chemische Beschaffenzeit künstlich verändert wurde. Es stellte sich heraus, daß nach einiger Zeit die Blutflüssigkeit in den Thierkörpern sich genau in derselben Weise geändert hatte, wie es mit dem umgebenden Wasser der Fall war. Dies kann nur auf dem Wege geschehen, daß das Seewasser geradezu durch die Haut in die Blutwege eindringt. Einen derartigen Austausch von Flüssigkeiten durch eine Haut hindurch nennt die Wissenschaft Osmose. Auch bei den Landthieren und beim Menschen scheint diese Verwandtschaft zwischen Blutflüssigkeit und Seewasser vorhanden zu sein, da man einen großen Theil des Blutes durch Seewasser ersetzen kann, ohne das Leben irgendwie zu gefährden. wovon auch in der .Heilkunde zuweilen Gebrauch gemacht wird. Malariaforschung. Prof. Robert Koch ergänzt seine Mittheilungen über die Ergebnisse der Malaria - Erpedition durch eine AbHandlung, in der er insbesondere auf Streitfragen aus der Lehre von der Malaria und auf Einwürfe gegen seine Anschauungen eingebt. Von Interesse sind zwei Ausführungen Koch's. Zunächst eine Kritik der Mittheilungen über die verschiedenen Formen von Malariaparasiten, den Parasiten des Tertianfiebers, denjenigen des Quartanfiebers und den ringförmigen Parasiten. der sich bei Anfällen von vorwiegend tertianem Typus, oft aber unregelmäßigem Fieber, findet. Koch will den letzten Parasiten als denjenigen des Tropenfiebers bezeichnet wissen. Andere Formen hat Robert Koch, trotz der Untersuchung des Blutes von Malariakranken in den verschiedensten Gegenden der Erde, in Italien, West-
! afrika. Mittel - ytr.ietita, niemalz zu ' Gesicht bekommen. Die zweite Aus- , einandersetzunl,' Koch's bezieht sich auf i die ff rage von dcr künstlich erworbenen : Festigung geg Malaria. Koch beoj dacht te ,daß in einzelnen Orten, wo '. Malaria vorkommt, die Kinoer unter ! zwei Jahren sehr oft Malariaparasiten in ihrem Blute beherbergen, daß bei Personen mit mehr Jahren gar nicht ; oder selten Malariavarasiten festzustel- : len sind. Es ist bei den älteren Personen eine Festigkeit gegen Malaria : eingetreten. Koch deutet seine Beobach- ' rung dahin, daß der unbeeinflußte Verlauf der ftühzeitigen Malariaerkrankung in dem Körper des malaria- . kranken Kindes Immunität gegen Malaria erzeugt. Hingegen kommt diese langsam sich ausbildende, aber echt natürliche Immunität nicht zu Stande, wenn der Krankheitsverlauf ' durch Chinindarreichung beeinflußt und unterbrochen wird. Künstliche Diamanten. Die Herstellung künstlicher Diamanten wivd wahrscheinlich in der nächsten Zukunft erhebliche Fortschritte machen. Zuerst gelang es dem berühmten Pariser Chemiker Mvissan. die Gestaltung 1 von Kohlenstoff in der Form von Diarnanden zustande zu bringen, indem er i den Kohlenstoff als feines Pulver in ' Metall einschloß. Die theilweise Krystallisation des Kohlenstoffs war der starken Erhitzung der ganzen Masse, der Löslichkeit oes Kohlenstoffs in dem Metall und dem angewandten unge- : heuren Druck zuzuschreiben. Der ita- ! lienische Forscher Majorana beabsichtigt nun seinerseits Versuche zur Erzeugung künstlicher Diamanten, die zur ! Gewinnung großer Krystalle führen ' sollen. Dabei soll der Kohlenstoff un- ! ter einen noch höheren Druck gesetzt ! und für eine beträchtlich längere Zeit ! unter einer Temperatur gehalten wer- ! des. wie sie von Mvissan angewandt
wvrden ist. Majorana hält nach seinen früheren Experimenten die Lös--lichkeit des Kohlenstoffs im Metall für die hauptsächliche Bedingung seiner Umwanidlung in Diamcrntkrystalle. Jagd mit Dynamit. Zu den am meisten geschätzten Pelzen gehört nach der heutigen Mode, die den ! Pelzen überhaupt so viele Aufmerksam- ! keit widmet, das Fell des Chinchilla. Dieses Thier gehört zur Familie der Hasenmäuse und lebt in ungeheuren A!engen in den höheren Theilen des ; Andengebirges an der Westküste von Süoamerrka, besonders von Peru an südlich, wo oft alle Felsen mit den kleinen Nagern wie übersät zu sein scheinen. Auf gewöhnliche Art kann man dem flinken Thiere allerdings selten erfolgreich zu Leibe gehen, da es selbst nach einer Verwundung, wenn diese nicht unmittelbar tödtlich ist. noch in seine Wohnung, eine für den Jäger unzugängliche Felsenspalte, zu entrinnen vermag. Die eingeborenen Indianer haben sich ganz andere Mitel für den Fang der Chinchillas zurechtgelegt, indem sie sie entweder mit Schlingen fangen oder durch gezähmte peruanische ' Wiesel hetzen lassen. Eine andere merkwürdige Art des Fanges besteht darin. daß ein langer und scharfer Stachel einer dort wachsendenCactusart vor dem Ausgang einer Felsenspalte derart angebracht wird, daß das Thier sich darauf aufspießen muß, wenn es seinen Schlupfwinkel verlassen will. Jetzt aber, wo die Chinchillafelle so außerordentlicb hoch bewirthet werden, haben die Indianer die Pfählung der Thiere mit Cactusstacheln für unvortheilhaft befunden, weil sie die Haut durchsticht und deren Verkaufswerth beeinträchtigt; so ist aus rein praktischem Grunde eine überaus grausameJagdart aufj gegeben worden. Die Trapper haben versucht, die Chinchillas durch Anzün- ! dung großer Feuer in der Nähe der von i ihnen als Wobnung benutztenFelsspalten auszuräuchern, aber auch dieses Mitel erwies sich als. unvortheilhaft. indem das Fell der so gewonnenen Thiere durch den Rauch litt und sich feine Färbung in ein unansehnliches Gelb verwandelte. Die Indianer haben in neuester Zeit noch ein anderes Verfahren erdacht, das freilich nicht viel weniger grausam ist als das früher verwandte, dies ist die Jagd mit Dymit. Zunächst wird aus Grashalmen und zähen Pflanzenblättern ein Netz geflochten und dieses über den Felsen, m dem sich die Chinchilla - Höhlen befinden, dicht ausgespannt. Dann wird in der Mitte des Netzes eine Dynamitpatrvne mit langsam wirkendem Zünder angebracht, die sich nach einer bestimmten Zeit entladet und die Nagethiere dermaßen erschreckt.. daß sie ihre Löcher verlassen und auf der Innenfeite des Netzes wie unsinnig hin und her laufen. Alsbald eilen die Jndianer mit Keulen herbei und tödten die Thiere, indem sie den Wehrlosen einfach die Schädel einschlagen. Dies ist das roheste. aber jedenfalls das leichteste und in diesem Sinne beste Verfahren zur Tödtung der Chinchillas, da das Fell dabei nicht verletzt wird. VrofessorDr. Viverin ! Altona fand auf allen Pergamentj stücken, die zum Einband alter Bücher ! verwandt worden waren, Reste eines I mittelniederdeutschen Passionals. Es ! ist das sogenannte Alte Passional. Die Bruchstücke umfassen etwa 170 Verse. te stammen aus oem Ansang des 14. Jahrhunderts.
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