Indiana Tribüne, Volume 24, Indianapolis, Marion County, 15 January 1901 — Page 7

Argusaugen. Sic.:.an vri: V a u l C t a r ö ck c r. (Fortsetzung.)

Itesicia crer schien qrohe Freude i2 v.:. oq- i ir x über die Begegnung mit einem Deutschen zu empfinden oder legte sie wenigstens sichtbar an den Tag. Als man nach der Mahlzeit noch gemeinsam einen kleinen Spaziergang am Strand machte, plauderte die junge Frau anscheinend ganz sorglos mit dem Landsmann. schilderte auch als inan auf die Stockigkeit" derEnolander. ihren Haarstraubenden EgoisMus und die Dreistigkeit ihres Auftretens Ausländern gegenüber zu sprechen kam in fast humoristischer Weise manche Begegnungen auf der Reise. ..Wie es mich freut. Landsleute hier auf Wight zu finden!" sagte der Com- I missarius mit gemachter Herzlichkeit, i Ich besuche dieJnsel zum ersten Male. Um so werthvoller ist es für mich, Ge-' sellschaft zu finden. Ich hätte wohl i wenn es nicht zu unbescheiden ist I die Bitte, mich auf einigen Partieen an Sie anschließen zu dürfen." Felicia war damit einverstanden: da ' die Anfrage direct an sie gerichtet war. ' so erwiderte sie höflich, daß es ihr und j ihrem Gatten ein Vergnügen sein ; würde, die Partieen in seiner Gesell-' scbaft auszuführen. Sie warf dabei j it-i?:ri Manne einen lächelnden, fast ! schelmischen Blick zu. zuckte aber ficht- j lich zusammen, als sie die tinUere Miene wahrnahm, die Theo üttl a'.n- , seilte. Gleich darauf verabschiedete sich der Director von dem Landsmaun untcr einem nichtigen Vorwand. Felicia so-gte ihrem Gatten ein wenig bestürzt. Weindel sah das Paar, das sich nach dem Hotelpark verfügte, in lebhaftem, gcheimnißvollem Gespräch miteinandci die jungen, im ersten Grün sprossenden Parkanlagen durchschreiten. Nach der deüilichen Abweisung mußte er nun eine weitere Begegnung bis zum Diner verschieben. Aber zum Aerger des Commissarius ließ sich das junge Paar im großen Epeisesaal nicht blicken. Und als Weindel. de? das lange und theure Menu ohne jeden Appetit über sich ergehen ließ, einen Kellner nach seinen Landsleuten fragte, ward ihm zur Antwort, daß die Deutschen einen Ausflug im Segelboot nach Ventnor unternommen und die Absicht geäußert hätten, von jetzt an sich die Mahlzeiten ä part in ihrer Cottage serviren zu lassen. Das war auffällig. Sofort u&ie Weindel seinen Genoffen auf. um ihm : seine Erlebnisse mitzutheilen. ! Das Paar benelh die nächsten Dritte. Stanwav erklärte sich beSch reit, sein Hotel zu verlaffen und nach dem (5rcelsior - Palcce zu ziehen, und zwar wollte cr es so einrichten, daß man ihm die kleine Wohnung anwies. die Wand an Wand mit derjenigen des jungen Ehepaares lag. Die Teriasse. die den beiden Wobnungen gemeinsam zugehört?, war sogar nur durch eine Wellblechwand lediglich gegen Sicht abgetheilt. Als Hüttl und Frau gegen neun Uhr Abends ton ihrer Partie zurückkehrten und eine Mahlzeit in dem an die Terrasse stoßenden Wohnzimmer einnahmen, lagen Mr. Stanway und der Commissär in der Nackbarwohnung schon auf der Lauer. Felicia sprach auch jetzt, wo sie sich unbeobachtet glaubte, also keine Komödie zu spielen brauchte, immer in einem frischen, natürlichen Ton. Die Lauscher vernahmen zwar nicht alles, was drüben gesprochen wurde; dennoch gaben idnen einige zusällig aufgefanoene Gesprächswendungen genug Stoff zum Nachdenken. Felicia hatte während der Mahlzeit ihren Gatten wegen feiner Ungeschicklichteit im Tranckiren in scherzhafter Weise ausgezankt. Hüttl erwiderte darauf irgend etwas Unverständliches. ..Ja. ja. Deine böse Wunde, mein arme? Liebling!" hörte man die junge Frau sodann wörtlich sagen. Aber reich' mir Deinen Teller herüber.Theo. ich kann's nicht mit ansehen, wie Du Dich quälst." Man hörte darauf den Gatten sei ner jungen Frau danken es wurden Küsse gewechselt und das Mah! ging weiter. Vielleicht ist e? nöthig, den Derbcnd zu erneuern. Theo!" nahm Felicia nach einer Meile das Gespräch wik?r auf. ., .ber es ist doch nur eine so kleine, nebensächliche Verletzung. Verlieren wir doch nicht die Zeit damit." Er schien ordentlich brummig zu werden und seine junge Frau schalt ihn launig deshalb aus. Zwei Kellner traten nebenan ein. um abzutragen und den The? zu bringen. Währenddeffen sprach das Ehepac.r nur über Gleichgiltiges. Hatten Sie denn bei Tisch nicht auf die Hände der Beiden geachtet?" flüsterte tanway dem Commissarius zu. Weindel schüttelte ärgerlich den Kopf. Ich habe leider nur die junge Frau daraufhin beobachtet. Die VerWundung des Duntors ist jedenfalls von hoher Bedeutung für uns." Haben Sie aber das Haar derFrau Hüttl mit der von uns aufbewahrten Wrnfe veralicken Es stimmt ganz genau mit derProbe überein. Für mich eristirt kein Zweif?l mehr. do die langen Fraueare, iydx 2 d KNM 21:$ Lsle.

ime Tanoen. von tsli iiammen. Her

wbe dieses eigenthümlich warmeBlond w . - - nur NCCp einmal UNO zwar oei Vener gesehen." ..Hören Sie. Weindel!" unterbrach . 1W W " . Ci TS ' . inn der Ätneiiianer geoarnpfl. mvw . Kellner sind gegangen man spricht ht ;(r ietzt über Sie!

Aufmerksam lauschten sie. liefe M )o leicht Nicht wieoer aoweiien. 1 sagte Theo Hüttl ein wenig gefaßter. Felicia schien sich an den kleinen Ka- , Er simulirte eine herzliche Freude ob bafe ein so furchtbarer Fall einem min gesetzt zu haben; man hörte das dieses unvermmheten Wiedersehens i harmlosen Vergnügungsreisenden imKnarren des Bambus - Schaukel- , und setzte voraus, daß man gemeinsam merhin zu denken gibt. Hat man denn

stuhls. in dem sie sich wiegte. Theo ! war an die Terrassentbür getreten, de- i ren obere Scheibe er öffnete. Wie lind die Nacht ist!" hörte man i ihn sagen. lunge rau wanoie iicrj, im schaukeln innehaltend, nach ihm um. Ob wir noch eine Promenade unternehmen?" ..Jetzt so spät am Abend? Wir haben nicht einmal Mondschein." gewiß. Liebling!" rief Felicia. ..Der Mond geht nur etwas später auf. Und erinnere Dich doch, daß wir in der Nacht vor der Abreise sogar in totaler '.nerniß uns zurechtfanden. Die Parkanlagen sind hier aber so glänzend erleuchtet. . ..Um so schlimmer!" warf Tbeo ein. Dann wird man wieder von zudringlichen Reisenden belästigt." ..Ach. Tu sprichst von dem Officier? Ist er Dir wirklich so unsympathisch?" Tbeo besabte. Wirst aber doch nicht eifersüchtig werden?" Beide lachten. Nach einer Weile . c x. . f r.. -i . . v. .- 1 sf vXUilllu ju iiiu x unuvuu, uö i; die eri'tsn paar Wochen nach der langen Trennung, dem sehnsuchtsvollen Warten und all' der Angst der letzten Zeit in aller Ruhe mit Dir oerlcoen will? Es wird schon das Beste sein, wir fübren unsern Plan von neulich doch noch aus." ..Du meinst die Rcise nach Schottland?" ..Und vielleicht sogar noch weitcr." Weindel sah den Amerikaner bedeutungsvoll an. Und das alles nur wegen dieses einzigen, überflüssigen Deutschen, den wir noch nie im Leben gesehen und später vielleicht nie wieder sehen werden?" ..Ick habe zufällig herausbekommen, daß er aus Hamburg stammt; ich mag mich nicht über alle möglichen lokalen Angelegenheiten mit den Leuten unterhalten sie interessiren mich nun einmal nicht." Da eö Felicia zu frösteln begann, schlon Tbeo die Fenster. Die beiden zahmen an "ur noch das Geräusch der Stimmen, ohne zSZJCL n daher ihren Beobachtungsposten auf. Leise verließen sie die Wohnung. Im Park promenirend. tauschten si; inre Ansichten aus. . . . Anderen Tages war dem Commissarius eine Begegnung mit dem Ehepaar glatt abgeschnitten, denn die jungen Leute hatten schon in all:r Frühe bei Sonnenaufgang die Cottaqe verlaffen. 'Mißmuthig stellten die Beiden nun Nachforschungen an. Niemand wußte ibnen zu sagen, wobin sich die Deutschen begeben hatten. Man erfuhr nur. daß sie sich einen Wagen für den ganzcn Tag hatten geben lassen. Es ist möglich, daß sie eine Küstenfabrt nach Aarmouth ausführen wollen!" meinte der Eommiffär. Dadurch verlieren wir aber wiederum einen Tag!" Sie glauben nicht, daß das Pärchen Verdacht geschöpft haben und oersuchen könnte, zu entfliehen?" Sie baden ihr Gepäck im. Hotel zurückgelasscn." Vielleicht um ihre Verfolger irre zu führen." Weindel lief aufgeregt durch Mr. Stanway's Zimmer, in dem diese Unterredung stattfand. Wenn sie nach Aarmouth kämen oder über Newport nach Cowes dann wäre ihre Spur für uns unauffindbar." Ich halte es unter diesen Urnständen für das Sicherste, daß wir dieVerfolgung getrennt aufnehmen." Sofort beriethen sie das Weitere, verabredeten das nächste Rendezvous und machten sich marschfertig. Stanwan übernahm es, die Fährte der Flüchtlinge durch das Innere der Insel zu verfolgen Weindel. der ein guter Reiter war. ließ sich ein Miethspferd satteln und erkläre, die Küstenftraße nach Darmouth nehmen zu luuuni. Es war ein herrlicher Morgen. Der Ritt auf der gut angelegten Kunststraße mit der prächtigen Aussicht links über's Meer, rechts über die malerisch zerklüfteten Felsenschroffen war ein wahres Vergnügen. Der Commissär war aber nicht romantisch genug angelegt, als daß ihn diese Naturschönheiten heute sonderlich erbaut hätten. V 1 , w 1 O- r r v 3hn verdrotz die Zeitverschwendung nnS hr nrinn TfcnrllrhrtH loinuä nounu " v",," tl a nr,i V"11" i,lus"' Ueber Chale, Grange. Brook und

Camvan. wo er nur kleinere Rasten sichert?" machte, gelangte er endlich nach Ja, deswegen bin ich eben einieinem Ritt von mehr als drei deutschen aermanen betroffen!" saate 5)üttl.

Meilen bis nach dem entzückend UNweit den Needles" gelegenen Badeort ! reiywaier. Unterwegs hatte et auf verschiedene Anfragen leine ermuiyung oeiiangr v r r m lt r n 1 gefunden, datz das deutsche Hochzeits - ' paar die Küstenfahrt nach Freshwater UU9UCU1U lUilC. i 'r.e.C5:t creiniaung hr.l ,

Jndiana Tribüne, Tienftag, den 15. Januar I901.

Dem awntenniS - Plan vor oem Ladehotel daselbst gerade ein Sportfest ml j-i; v. , , i c -i ,.,4, UO. yxiujuy uu vzi uvmmiui uuuj die beiden Deutschen dort unter den Zuschauern O" C . . i 1 1 W . I k. -irjeo uiu iuui uicsmui uuu; juyc knopfter und Nowger als neulich. Mt?ind,l stellt? ttffl aber dickfellig und . . - , , , , z den Clinch emnernnen werde. Schade." sagte er. als Hüttl seiner Frau unter Augenzwinkern nahe legte, zu refusiren. ..daß mir das Vergnügen nicht noch öfter zu Theil werden wird. Allein ich muß hete Abend nach Deutschland zurück, schneller als ich dachte. Mein Regiment hat einen neuen uii iiiauucui wurnii. wir j j . v - .) v V- ii j-t 11 er . v cti i-t. aus oei oy ,uw. uiiü iu, iüiu daher um den geplan en Nachurlaub lieber nicht - nkommen! ; Theo Huttt athmete sichtlich erleich. tert auf. ,.ie wollen nach Deutsch-! land zurück? fragte er überrascht. Ja. aus diesem Grunde mußte ich mir heute doch noch schnell das elegante ! Bad Freshwater ansehen." Ich finde, ein englisches Modebad! glcicht dem anderen!" nahm Felicia , harmlos auf. ..O. dann nnd Sie doch wobl noch : nicht Kennerin auf diesem Gebiet. Sie sind wohl auch erst kurze Zeit hier, meine önodige?" Felicia sah ihren Gaiien. der schon wieder nervös wurde, lächelnd an. Dienstag, zwölften März. Vormittags acht Uhr dreißig Minuten!" JD. dann hatten Sie vielleicht noch gerade von der großen Angelegenheit gehört, die ganz Hamburg in Aufregung versetzt hat " Sie verzeihen. Herr Hauptmann, daß wir uns nun zurückziehen!" siel ihm 5züttl mit auffallender schärfe in's Wort. Ja wir haben bereits das Frühstück bestellt!" sagte Felicia, de? die deutlich zur Schau getragene Abneigung gegen den Landsmann wohl doch nicht ganz correct erscheinen mochte. Verzeihen Sie vielmals, .Herr Hauptmann!" Sie sagte das recht liebenswürdig und sah ihn dabei etwas verwirrt an. O. wenn Sie nichts dagegen haben, leiste ich Ihnen Gesellschaft. Man hat für sie bereits gedeckt? Ah, der reizende Tisch da drüben?" Ohne eine Aufforderung abzuwarten, reichte er der jungen Frau den Arm und führte sie nach einem appetitlich hergerichteten Frühstückstifch. Finsteren Angesichts folgte der Director. Als nun der Oberkellner herzukam, gab Weindel kurz Befehl, ein drittes Gedeck für ihn aufzulegen. Die Stimmung war eine so gereizte. daß es Felicia vorzog unter dem Voiwande, slch etwas'aus dem Wagen holen zu wollen bis zum Beginn der Mahlzeit sich zurückzuziehen. Weindel that so. als ob er von der Verstimmung nichts merke. Er spielte 'ich als den iovialen Schwerenöther auf. der nie um ein Gesprächsthema verlegen ist. Da Hüttl auf seine Reden verletzend wenig einging, zog der Commissär plötzlich eine Zeitung aus der Tasche, um über Hamburger Neuigkeiten zu plaudern. Der Commissar verwandte keinen Blick von der Miene seinesGegenübers, der die Zeitung mit brennenden, angstlichen. starren Augen verfolgte. Hierin las ich nämlich die Beförderung meines Obersten zum General major." plauderte der vermeintliche Hauptmann. ..und gleichzeitig erhielt ich Kenntniß von der allerneuesten Sensation Hamburgs." Und die ist?" fragte Hüttl mit seltsam gepreßter Stimme. Ein Einbruch bei einem Herrn Beyer in den Großen Bleichen." Dem Director wich alles Blut aus den Wangen. Unsicher sah er sich nach dem Eingang um. Doch sofort schien er sich wieder gefaßt zu haben. Ein Einbruch pflegte aber doch sonst nicht die guten Hamburger aus dem Häuschen ,iu bringen?" fragte er leichthin. O, diefer Einbruch hat aber ganz besonders viel von sich reden gemacht denn der unglückliche Beyer ist dabei um's Leben gekommen." Diesen kleinen Satz hatte der Comminär scharf betont, ohne die Miene des Direktors auch nur eine Sekunde unbeobachtet zu lassen. Die Wirkung seiner Rede war eine überraschende, ' Tbeo Hüttl fuhr bei den letzten drei Worten halb empor er war leichenj i l l. r blaß geworden und gleich 'darauf r v r cr 1 . fwi?i sog inni eine luiweue in s Anilin. ..Beyer todt! Richt möglich!" murmene er vor 11a, qtn. Kannten Sie denn den Unglücklichen?" Hüttl wollte erst ausweichend antWorten. Dann nickte er aber und sagte 1 . r? r verwirrt: acl tx er war bet der Gesellschaft versichert, die ick vertrete. ' ' ' ' ' ' r , Todt hm. hm, hm." i: .:xi 1 . vt utkil ic niu uiui iicuuu, uuß I a w r td w toic jirccior oer jparnmonia nno fa Berlin? Dort also war Beyer verEs war klar, daß er seine Erregung entschuldigen wollte. Es bandelt sich ; doch auch bestimmt um Wesen Herrn ftrife Beyer. den Mitinhaber der Zsirma I w .. . ' . w Argus- in Hamburg? , üm eben den!" sagte der Commissäi ernst und bestimmt. VNI x zer??irruna wer nc rmrr" . . " Kt- '-- MJ1 C .fc - Mi

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10 forschend an. Herr Hauptmann." i 4. w fl.iv . . ,f3W umi uucivmys uuuuiii m.ci Ihre Bestürzung. Herr Director. Ich mußte zuerst glauben, es handle sich . . sinm HAkAX SlInTVnnStix hn IM. um cumi Nllln wuwimn uuu nen. V'. Gr; s. r; .,.... wii tviiiivn iiiu uiuiii, die Mörder eingefangen?" ..Nein, leider noch nicht. Lesen Sie nur die Bekanntmachung der Hamburger Polizei. Denken Sie. man setzt eine hohe Belohnung auf die Ermittelung des Thäters aus." Der Director sah sich immer häufi- " ' qer uno immer unrumqer nach der Thür um. Wo meine Frau nur oleiw Un mag?" sagte er abbrechend. Er te die Zeitung zur Hand genommen, Wk damit Luft zu. wagte aber ,schtUch nicht, einen Blick hinein zu ' ' d werfen. Ihre Frau Gemahlin wird sich wohl gleichfalls ganzbesonders dafür interesnren ; meinen Sie nicht auch ?" Meine Frau? O. das eh glaube ich kaum." Aber als echtes Hamburger Kind. Ihrer Aussprache nach hätte ich wemanens oaraur geicyworen. oan 111 zwischen Elbe und Alster das Licht der Welt erblickt hat." Hüttl hatte sich mit zitternde: Hand ein Glas Wein e:ngeschänkt. Er nippte hastig daran. Dann sah er sich wieder llligstvoll nach der Thür um. ..Sie muffen nämlich wiffen. daß meine Frau ein wenig hm, wie soll ich sagen, an Neurose leidet Herzbeklemmungen auch Neroen. Ich bin deshalb hierher in die Einsamkeit mit ihr gezogen. Sie ist nicht gerade furchtsam aber solche Nachrichten erschüttern sie. versetzen sie in Angst und Aufregung Hm, trotzdem ihr der Erschlagene in diesem Falle doch wohl gänzlich fremd war?" Hüttl stieß mit dem in seiner and zitternden Glas an den Teller. Er zeigte sich plötzlich sehr ungeschickt, fast linkisch. Gänzlich fremd kann man wob! nicht sagen. Aber immerhin Hm, ich glaube mich nämlich zu erinnern, dag dieser Beyer mit meiner Frau sogar entfernt verwandt war." Nicht möglich!" rief der Commiffär überrascht, immer durchbohrender den Zitternden anstarrend. Der Director wischte sich den Schweiß von der Stirn. Gott, es war ja nur ein ganz entfernter Verwandte? der Herr Beyer und zudem hieß es, so viel ich mich entsinne, er sei ein hehe ein Sumpfhuhn" gewesen aber Sie können sick denken, daß diese Nachricht doch im.erhin mit einiger Aufregung für meine Gattin verknüpft wäre. Man ist nun einmal zum Vergnügen auf der Reise und die Gesundheit meiner Txau aebt mir über alles, so schmerzlich mir auch diese schreckliche Nachricht ist." Ich vergehe vollkommen. ..Und dann würden Sie mir einen Dienst erweisen. Herr Hauptmann, i wenn Sie neiner Gattin von der betrübenden Affaire nichts sagen wollten." Wenn Sie es wünschen kein Wort." Stecken Sie auch, bitte, die Zeitung fort! Da kommt meine Frau!" Felicia, die gleichzeitig mit den die Austern servirenden Kellnern eintrat sie war thatsächlich in ein Pelzjaquet geschlüpft, das sie sich aus dem Wäger! geholt hatte fand die beiden Herren in einer sehr lebhaften UnterHaltung über irgend eine Reise- Angelegenbeit. Theo schien sich mit dem deutschenHauptmanne beinahe befreundet zu haben; denn er lachte, freilich etwas gezwungen, über all' die humoristischen Bemerkungen des bithn kaum geduldeten Fremden. Auch Felicia suchte die bisherige schlechte Behandlung durch etwas gesteigerte Liebenswürdigkeit wettzumachen. Sie war sichtlich erfreut, ihren Gatten wieder bei guter Laune zu sehen. Während der Mahlzeit beobachtete der Eommissär aufmerksam die Eßweise seines Gegenübers. Als Hüttl nämlich die 5andschuhe ausgezogen hatte, bemerkte Weindel den Verband, den er an der rechten anv. uno zwar ! D0n DCT Innenfläche über Ballen und , , j Daumenwurzel weg. trug. Auf die 1 . . . . a ! age des scheinbar tyeitneymenven fremden antwortete der Director nur 1 yj . - . , . . flüchtig und ausweichend. UUemoel j afax, daß ihm plötzlich wieder das ' zglut in's Gesicht stieg. Auch Felicia ! mx was verlegen, als die Rede auf w;, N?rwunduna ihres Gatten kam. hm ihrem Manne das Geickan 1 tv tv4 -wj -w wv w - , 1 t.t, .vl-pns nh und unter I 153 viv I luunji vvj... - - - ! l)ieIt aI das Gespräch der Herren in'3 i ' u .r.nr je ti. tocifn kam. oie neine )eieuilliu,l 1 afliu allein. (Fortsetzung folgt.) THE "COZY" SAMPLE BOOM Tohn N. Matz, Eigenthümer. Hinter 123 Nord Pennsylvania Sti. Ite Teievdon 2984. J2?"" Wein?, ttttft ur yiflor.. "WZ ftttnet fcun4) tn gug U.

Täglicher Marktbericht.

Viehmarkt. Indianapolis Union Viehhöfe, 14. Jan, ' ' " V Rindvieh. Auserlesene bis prima Slicre. 1350 Pfd. und aufwärts $5.00 Gute bis mittlere Stiere 60 1350 Pfd. und aufwärts Auserlesene bis prima kliere 1150 bis 1300 Pfd Gute bis Mittlers 1150 bis 1300 Pfd. Sliere Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd Gute bis gewählte Rinder. Mittlere bis gute Rinder. 4.40 5.00 4.35 5.00 3.90 4.40 3.60 3.60 3.10 4.25 4.35 3.50 3.C0 3.85 3.25 2.35 6.00 5.00 4.00 3.85 3.00 40 25 Gewöhnliche leichte Rinder 2.60 Gute bis gewählte Kühe. . 3.25 Mitilere bis gute Kühe.. 2.00 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.10 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.00 Gute bis gewählte Schlächtcr Bullen 3.60 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 Guie Kühe mit Kalb $ 30 GcwöhnlicheKühe mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $5.25 Gemischte u. schw.Packing 5.20 fijute bis gewählte leichte 5.20 5.30 5.35 5.25 5.20 5.10 5.00 Gewöhnliche leichte 5.15 Pigs 4.25 Roughs 4.50 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.00 Gewöhnliche bis mittlere 5.50 4.75 4.00 3.00 3.00 3.00 Lämmer. . .00 Gute bis gewählte Schafe 3.25 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 -tockcrs 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.50 Früchte und Gemüse. Früchte. Citronen, $3.00 für 300. Aevfel. $2.50-$3 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln, Persische 5c-6c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Birnen, hiesige. $1 per Bushel. Cranberries 53.00 per Bushel Crate. Orangen, $3.25 $3.50 per Box. Gemüse. Kraut, 90c per Faß. Zwiebeln, Spanische $1.50 per Crate; roihe Globe 70c per Bushel ; weiße Globe$2.00 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima Burbanls und runde weiße 55c per Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.00. Celery, 25-50c per Bunch. Balat 50c per Büschel. Spinat, 40c per Büschel. Weiße Rüben 40c per Büschel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 04 7c; hiesige Sliere 7s 8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pf. nd 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 64c; Stier Vorderviertel 7c; Stier Hinterviertel 9c; Rind Hinterviertel 84c; Rind Vorderviertel 64c; Kuh Vorderviertel 6c; Kuh Hinterviertel 74c Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hinterviertel 124c; Vorderviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Pfd. 84c; Schafe 7c; Schenkel 84c; Racks. kurz, 16c. syrisches Schweinefleisch. Loins 84c 10c ; Eottage Schinken 7c ; gehäutete Schultern 7c. frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 17c ; Spare Ribs 7c ; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-18Pfund 10c; 15 Pfund llc; 12-10 Pfund llc; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10c; 15 Pfund 104c; 12 Pfund llc; 10 Pfund llc. kalifornische Schinken 6 bis 8 Psund 7fc; 10 bis 12 Pfund 7c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer English Cured 134c; gewählter ugar Cured l.c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 12ic; . n enc 1 cts i.u.:u H , . O 01s !' -Pluuu 1111 iiuuiiuiniu 115.. 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 114c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmu, 114c; 6 Pfu.id im Durchschnitt, fchmal, 114c. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 9 O . ' ' Pnd im Durchschnitt, 124c; 10 10 Pfund im Durchschnitt. 12c. bis 1 r 1 Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 8c; KlareSeiten, 30 bis 40 Psd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9c; Klare Bcllies,25bis30Pfd.,8Sc; 18 bis 22 nrn qiC: i4k,i lfiPfb.. c: Klare 1 -v v 1 - - ' - - r o J - ! .-.. um or im 1. ,; i y uui 1 1 , via nxß yi IV, v iiuu ui a. I his w Pfd., 9c; Klare Rücken 6 bis 9 . - . uzfd.. 94c. I r I ' & schultern. Enal. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnitt 8c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Pfund 84c Gepöckeltes Schweinefleifch, Knochen lofes Fancy Pig tz19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumvf 14.60

Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. SetS, llc; Außenfeiten 9c; Innen feiten 13c; lknochel 12c. Schmalz, in Tierces, 1. Qualttät 9:; 2. Qualität 8Zc; 3. Qalitü sje.

Würste, Geräucherte Brarwurst 8c; Frankfurter 7c; Wicnermucst 7e; Knackwurst 7$c; Bologna in Därme 6c, in TuchZ6jc.

Fische, Auftern nnd Wildpret. Händler-Preife: Clams Little Recks 75c per 10,. Hummern 25c per Pfund. Frofchschenkel, $1.60-2 per Dhd. Austern BesteBaliimore oderStand ards, $1.00 per Gallone; beste Baltitimore Selects, $1.10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per Hundert; New York Culls, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per H,undert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & Co. Sekctt 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. See-Fische. Knochenlose Häringe 7e; Häringe 54c; Perch 5c; Weißfisch 9c; See Forellen 9c; Red Snapper 8ic; Kennebec Hechte 15c; Blaufische 10c. Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; No. 1 Pickerel 10c; No. 2 Pickerei oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c. Butter, Eier nnd Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 11c ' Eier, lc per Dutzend. Hühner 5zc;Turkeys : jungeHähne IC Pfund und darüber 7c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 6c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4c; Kulis und Krumbrüslige 4c ; Enien 6c; 6änse 5.40-6.00. Getreide. Weizen-No. 2 rother 77c auf de Geleisen, 77c von der Mühle ; No. 3 rother 73-75c; Januar 77c auf den Geleifen; Wagenweizcn 76c. Korn-No. 1 weiß 38c; No. 2 weiß 38c; No. 3 weiß 38c; No. 4 weiß 33.z-3o4c; No. 2 wein gemischt 37e: No. 3 weiß gemischt 874c: No. 4 wetk gemischt 33-35c; No. 2 gelb 374lc; No. 3 gelb 374c; No. 4 gelb 33-35Zc; No. 2 gemischt 37c; No. 3 gemischt 37c; No. 4 gemiscb: 33-35c; an Kolben 36c. Hafer-No. 2 weißer 264c; No. 3 weißer 25c; No. 2 gemischter 244c; No. 3 gemischter 234c Heu-altes No. 1 Timothy 13.0013.50 No. 2 Timothy 11.50-12.50 Kaffee. Folgendes find die Jndianavoli Preife : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27e; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Palleten: Aliosa $11.75, Lion 11.25, Jersey 11.75, Caracas 11.25, Tillworth' 11.75 Dutch Java Blend lfi.n0, Mail Pouch 11.25, Gates Blendcd Java 11.25. Groceries. Zucker Tominoes 7.42c; Stückzucker 6.42r; pulverfirter 5.02c; XXMM pulverisirter 6.07c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter 5.92c; CubeS 6.17c; Confectioners' A 5.72c; Ridge wood A 5.52c; Phöniz A 5.42c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windsor Extra (5 5.72c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.27 ; 16 gelber 5.07. Eingemachte Früchte Blackberries, 3 Psund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Anana, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama - , Ananas $1.90-2.25; Gesiebie Erbsen .fi.io-$i.7ö; frühe Jum $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zuck korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend, 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Kleesamen, Rother, $5-$5.50; eng lischer, je nach Qualität $5-5.50; Alsyke 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 per Bushel. Timothy $1.30-$1.40. Tetail-Prcife : Kleesamen, alter, prima, $6.00; neuer $6.50-7.00. ' 7 Zi Ü r-. -.v. timothy, gewählter $2.30; pnma 1.0-2.20. Blue Gras, Fancy Kentucky $1.20 per Bushel; extra reine? 50-65c per Bufhel. Käse. Engros- Verkaufspreise, Jmportirt Schweizerkäst 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsin Crean: Käse 10c-12c; New York Ched dar Vc; einheimischer Limburger 12c; Blick 13c. Kohlen. Tenne M enat Anthracit? $7.00 8.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4.00 2.15 j Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 ! Green County 3.00 1.65

Jndiana Lump 3.00 1.66 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 6.00 2.66 Lump Coke 11c per Bush. $2.76 p 25 Bushel. $1.50 per 124 Bushel. Zerkl-iuerter ok 13 pt-rBu. tz3 26 p Zös B. HM PCX Iti 4&tt.