Indiana Tribüne, Volume 24, Number 116, Indianapolis, Marion County, 13 January 1901 — Page 10
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Heut' WS, er aoamirt! Tr 6t)f Mann; der kannte kein größeres Vrhalte ihn in sein Privatcvuiploil rufen i nügen. als in vergilbten 5)andschrrf-
lajien und itzm gesagt: v-äWiKlm, ich j bin mit t)ueii eiztungen zufrieden. Sie sind fleiszig und ehrlich. Die Portokasse könne. lk jetzt ütxrueh ntn. Außerdem eriöre ich den Juschich für Jh iixitae Ausbildung uin zwanzig Mark pro Womit" Tit Portotaffe! Wilhelm Künler's Augen glänzten: er war ein gewaltige Snife auf der Leiter zum (?t-,rbarett Aausmann" emporgestiegen. Du lieder Hiininel, bisher nar es ihm auch immer recht trübselig ergangen. $u Haus war Schmalhans Küchenmeister, da gab ee kein Taschengeld, so daß er zusel)en mußte, wenn sich seine gleichalterigen Collegen amiisirten. Jetzt hatte er die Portokasse! Nun, in die flössen Hunderte und aber Hunderte. Weshal? sollte er sich denn nicht auch 'mal amüsiren? Da wurde nach' sten Sonntag im Stadtttttater Goethe's
. Faust" gegeben. Ter Platz kostete eine ersuuie rnn noize reuoe. i)enn es ''ark eine lumpige DUil Aller- war ja augenscheinlich ein uralter, ding loar er nicht im Bsie von einer längst verschollener Codex, der von den ÜKart aber in der Portolasse ! sagenreichen Kämpfen des großen KiAm Sonntag saß Wilhelm Kühler sers Karl gegen die spanischen Sarazeim Stadttyeater. Er war ganz Auge erzählte. und Ohr, so schön hatte er sich die Sogleich schickte er der angesehensten Saa denn doch nicht vorgestelll, e? Fachzeitschrift eine Notiz, in der er war ordentlich gruselich! Dieser s)Jlt mit kurzen Worten auf den kostbaren phisto und das arme Kind, die Mar- Fund und seine baldige Veröffentligaretbe. sDlü der empfand er innigeö chung hinwies. Zitleid. AI er sich aber an die Uebertragung Aber das verlor sich im aufe di der Chronik machte, sah er sich gar bir Wochen, nur ein Wort schwirrte ihm ' se enttäuscht. Da stieß er auf seltsam immer und immer wieder durch den , verschnörkelte, nie gesehene Abkürzung Kopf. Das hatte Gretcken mit ganz gen. deren Deutung ihm. trotz angebesonderem Nachdruck declatnirt: strengtesten Nachdenkens, nickt gelingen Nach Golde drängt, wollte: krause Worte, ohne greifbaren Am Golde hangt Sinn - ja ganze Sätze schienen ihm in Doch Alles! bunter Willkür durcheinander geschütNun war übermorgen Turnerball ; telt. Woche um Woche verging, ohne der kostete freilich mehr als eine Mark. fcafj er auch nur ein Kapitel bewältigen, ein Zwanzigmartstück adr würde siaer geschiveige denn eS irnt dem gewohnten reichen. Cr hob den Pulkdeckel auf und Apparat gelehrter Anmerkungen und zog die Portokasse hervor. Da lagen Glossen hätte umklerden können. Schon
cchö blanke ivanziger dirn. Viach Golde bränat doch Alles das schoß ihm jähtings durch den Sinn. Und auf dem Balle war Wilhelm Kühler einer der autestrn und Flottesten! So ging es denn zwei I.hre fort, der etirling Kühler sollte eben gut bestallter Commti werden - da war er plötz lich verschwunden! In der Stadt erzählte man sich, er habe dedeiltlich lange Hinger" gemacht und da habe ihm sein Chef die Alternative gestellt: entweder Gefängnis oder Amerika. Und da habe Wtlfclm Kühler das tere gekvählt. Eine funoervare Eidesformel Im Strafprozeß aller Völker, ob Christen oder Heiden, spielt der Eid eine groe Wolle, und die Heiligkeit des ideS wird überall mit den schärfsten Strafen hochgehalten, ob dieser nun in Konitz oder Moabit, -in Apia oöer Peking geschworen wird. Manche Völker beobachten dabei sonderbare Bräu che. In China wird bei der EidMsleistung ein schwarzer Hahn geschlachtet oder eine Pprzellanschale zerbrochen, und auf der Insel Man. der keltischen Insel im irischen Meere an der Küste von Schottland, schwört man beim Hering. Die sonderbare Eidesformel, die dort jeder Richter beim Antritte seines Amte nachsprechen muß. lautet dahin. ..daß der Richter die Gesetze der Insel gerecht ausführen wird zwischen unserer gnädigen Herrscherin, der Kö nigin. und ihren Unterthanen im Bannkreise der Insel, und zwischen Partei und Partei, wie das Rückgrat des Herings mitten zwischen dem Fleische liegt". Die Bedeutung des Eides liegt darin, daß in früheren Zeiten der Hering, wie Fische überhaupt, die Hauptnahrung der Inselbewohner, auch der Deemster". wie die Richter dort heißen, war. Der Richter soll sich also täglich bei seinen Mahlzeiten an den lZid mnnern, den er geschworen hat. ' Protzig. Besucher: Da im Bück steckt ia ein Tausendmarkschein!" Banquier (nachlässig): ..Lesezeichen j von meiner Frau?" Eiifuut terrfble. Mutter: Beim Husten. Äreti. hält man die Hand vor den Mund." Gret: Ader bei mir. Mama, fliegen ja keine Zähne heraus." Zu fleißig. . . Haben Sie ?tne fleißige Frau? Die ist wohl früh nad spät thätig?" Was meinen Sie. die schneidet mir die Knöpfe von den Sachen, bloß um ste wieder annähen zu können." Militärisch' a u s g e -drückt. Erster Lieutenant: Unser Rittmeister hat um die Hand von Eom meccienrathstochter anjeha!ten?"Zwei ter: Allerdi, At'er der Olle hat Kavallerie Attacke jlänzend abjeschlaaen!" Präcise Auskunft. An walt: Wo hat er Sie geküßt" Die hübsche Klägerin (schüchtern): Ans die Lippen, mein Herr." Anwalt: Nein, nein. Sie minverstelxn. Ich meine: wo waren Sie?- Klägerin (erröthend): In seinen Armen." Wasserscheu. Hausherr : iiks, Sie Ivvllen kündigen, Herr
Pnvjtier Wuzerl jetzt, ir-u der dabei von großem Nutzen sein!" schön ÄiSnumentaldrunnen tm den, Bei diesen Worten überreichte e? Hause errichtet worden ist?!" Priva-! ihm ein Buch, das den Titel führte: tir: i5ben d'rum. tch sann das Vollständiges Regel- und Wörterver viel Wasser nt sh'n?" zichniß für die deutsche RechrschreiE t n kl in? Untr, bung. schid. Bater: Höre nur, Frau.! Der Teufel ergriff eS hasteg und unser Junge denkt mit seinen 20 Jah ' degannn eifrig Seite um Seite zu sturen schon an in ernstliche Verlo- diren. Aber je länger r las. desto imhr bnmj!" Mutter: DU Sache vrdint. verzerrten sich seine Züge; kalter wenn es ein passendes Verhältniß ist. Angstschweiß perlte auf seiner Stirn, überlegt zu werden." Vater: Und der uröd schließlich warf er S voll Wuth Bengel oerdien.t überaelest .u sxrden!" tu Äoden nvä tisiilitf Tisuick icrax
Archivar und der Teufe!.
ES nwr einmal in hochstudirter yerunizusorcren. in oenen Die itw ten der Vorzeit und Kuriosa aller Art verzeichnet waren. Dpielend löste er die schwkriaften Abkürzungen auf und entzifferte fast verloschene SchriftzeiUxn, die kaum wie ein gelöiicher Hauch, von dem gebräunten Pergament sich anöden. ctrni Wuttder. daß der Ruf seines gelehrten ScharflmrieL sich nicht nur unter Seinesgleichen verbreitete, sondern sogar bis zu dem Krwige drang, oer ihn an die spitze seines ge Heimen Archivs stellte. Dort waren Tausende von urkundlichen Aufzeich nungen usam.nngehäu!ft, unid fand er Gelegenheit, seiner Leidenschaft nach Herzenslust zu fronen. Da entdeckte er eines Tages in einer versteckten Kammer des nzeitläufigen Gebäudes ein wurmzernagtes Schriftstück, und als er es bei dem SSmnrner der einsamen Lmpe genau musterte, fehlte (8 nicht an bo Schäften Anfpielungen, ivann docd 100hl die angekündigte Herausgabe des seltenen Werkes der wissenschaftlichen Welt geboten werden sollte. DaS wurmte ihn gewaltig. FtilU Seligkeit würde er hingegeben haben, hätte er nur endlich zum iele kommen können. So saß er auch einstmals die Uhr wies gerade aus Mitternackt in brutender Verzweiflung über dem oerwünschten Folianten, als er aufblictettd an den Schreibtisch gelehnt einen l'i'ann erblickte, der auf räthselhafte Weise eingetreten sein mußte. Schwarz gekleidet, glich er eineni Gelehrten, dem das Uebermaß geistiger Anstrengung vorzeitige Falten in die gedankenreiche Stirn gegraben hat nur. daß hinter der Brille die scharfen Augen gar tückisch funkelten und ein widerwärtiger Zug die schmalen Kippen entstellte. Es war der Teufel. iun war der Archivar keineswegs furchtsamer Ratur. aber es riefelte ihm doch eiskalt über den Rücken, als der Eindringling sprach: Du hast mich in letzter Zeit häufig gerufen. Du bin ich. Womit kann ich Dir dienen?" Denn nun wußte er. mit weni er es zu thun habe. Als literarrsch gebildeter Mann erinnerte er sich aber auch, wie oft schon der ..dumme Teufel" von einem pfiffigen Kopfe geprellt worden sei. Also aßte er sich schnell und überreichte dem unheimlichen Gaste kurz entschlössen das Manuskript. Ich glaube. Du kannst mir helsen." sagte er. Wenn Du nVir hiervon bis morgen eine wohlcommentirte, und, merke es wohl, völlig druckfertige A'bscdrrst lieferst, dann ja. dann sollst Du Deinen gewohnten Lohn haben!" Nichts leichter als das." entzegnete SatanaS. morgen um dieselbe Stunde wird das Gewünschte in Deinen Händen sein. i Mann, ein Wort." Damit streckte er ihm eine schmale, gekrümmte Hand entgegen, und durch den schwarzen Lederhandschuh hindurch brannte ihr Druck wie höllisches Feuer. Pünktlich auf tk Sekunde stellte sich der Teufel wieder ein und überreichte dem Professor ein dickleibiges Schrift stück. Darin war kein Wort auSgestricken. und eine Anzahl gelehrter Anmer, kungen prägten ihm den Charakter strengster Mssenschaftlichkeit auf. Auf ein Wort Text kamen mindestens drei Zeilen Erläuterung Das alleö itder. sah unser Archivar mit weniaen Blicken; aber plötzlich legte er die Abschrift mit kühlem Achselzucken bei Seile. Eine ganz treffliche Arbeit", sagte er oder leider nicht druckfertig. wie unser Pakt e bedingt !" Wieso denn nicht?" fragte derTeufsl stirnrunzelnd. Run. der ist ja -alles noch nach der alten Orthographie geschrieben: damit würde ich bet meinen Kritikern schön ankommen", entgegnete der Andere. Ich habe so geschrieben, wie es mich mein Großmutter gelehrt hat!" Ja", versetzte der Professor, wenn ich heutzutage so schreiben wollt, wie meine seliae (dr Teufel schrak zusammen) Broßnmtter. wurde mich jedn Sckuliunge auslachen. Wie gesagt, sehr nett, jedoch in dieser yorm leider nicht zu verwerthen. . . Aber vielleicht", fuhr er mit ironischem Lächeln fort. laßt sich die kleine Aenderung schnell noch vornehmen. DieK hier wird Dir
X Eine der unangenehmsten Nnsillle) i ich eine chM I Verrenkimg, besonder scdlimm enn mit einer Quetschung verbunden. X Der beste cg um deide Unfälle ju heilen gesehieh, durah d, 2 Ilnndung eon i 1 8t. Jaf.obs Oekt I Y wodurch ine prompt Hellung bewirk wird. 5
ja selbst der Teufel nicht klug werden!" jn demselben Augenblick schlug es (Zins, und der Teufel verschwand mit solcher lile. daß er das Manuskript mitzunehmen vergaß. Beklemmender Schwefeldunst füllte da Zimmer, weßhalb sich der Professor eine frische Pfeife stopfte. Sie schmeckte ihm vorzügtich. Bald darauf erschien sein Werk und erregte ungeheures Allfsehen; es wurden viele Bände darüber gescheielien. (5r selbst aber bekam wegen seiner großen Verdienste einen hohen Orden und wurde Wirklicher Geheimer Rath. Geschiedene lürften-eyen. ts gibt keine Familienangelegenheit, welche heikler und diifiziler wäre als eine Ehescheidung. Selbst dann, wenn sie noch gemeinsamer, vorher getroffener Abmachung zwischen den feindlichen Galten durchgeführt wird, läßt sich doch nur selten vermeiden, daß intime und intimste Vorgänge be? hauslichen edeni ur Sprache gebracht werden, und obgleich die Oenentlichkeit meist von den Verhandlungen ausgeschlossen wird, so ift die Nothwendigkeit, sich über solche Vorgänge mündlich oder auch nur schriftlich zu äußern, für jede feinfühlig g' Natur, namentlich unter den grauen, allein schon oft in höchstem Grade pein lich. Man kann daher ivohl annehmen, das; eS der Prinzessin von Anhalt, die sich von ihrem Gatten, dem Prinzen Arider! von Anhalt, scheiden lassen will, nicht leicht geworden ist, aus eigenem Entschlüsse die Herdeisührung der Aus' Hebung ihres EhedundeS zu erzwingen. Daß dem so ist, darüber dürste ein Zweifel kaum mehr bestehen. Bethei ligten Personen sind, die ihre Stellung, ihren Rang der verstärkten Beachtung des Publikums aussetzen, immer einen leichten Beigeschmack von Sensation, so lehrt die Geschichte, daß sich auch in Fürstenhäusern solche delikaten Zwiste mW Geschicklichkeit und Takt so abwickeln lassen, daß die neugierig Außenstehenden, denen es, um mit Victor Hugo zu reden, schon ein Genuß ist. vor einer Mauer zu weilen, hinten der etwas vorgeht, gewissermaßen erst von dem kait looornpli erfahren und sich schnell an das Geschehene gewöhnen. Andererseits können wir der Vergangenheit auch die Belehrung entnehmen, dc.ß ungeschickt, leidenschaftlich durchgekämpfte Familienstreitigkeiten, so untergeordneter Natur sie im Grunde gewesen sein mö gen. oft schon daS Ansehen eines Für ftenhaufeS ärger untergraben, als politische Handlungen es vermocht hätten, und damit ernste Folgen allgemeiner Natur nach sich zogen. Man braucht sich, um dieS zu erkennen, zum Beispiel nur an die Vorgänge im Hause Kur Hessen während der Regier ungSzeit der letzten Kurfürsten zu erinnern! Und hat man nicht in der brutalen Weise, mit der Napoleon 1. sich seiner Gemahlin osephine entledigte, das tragische Gchuldmoment erblicken wollen, welches den Untergang des gewaltiaen mpera trs schließlich herbeiführte? Wenig fpa ter war England der Schauplatz des skandalösesten ScheidunSproz sses. den je fürstliche Gatten miteinander gesithrt, indem vor dem Parlamente, als deni obersten Gerichtshofe des Landes, offen darüber verhandelt wurde, ob die Konigin Karoline deö Ehebruchs schuldig sei oder nicht. Dies traurige Kapitel der britischen Geschichte ist zu bekannt, als daß eS lohnte, hier näher darauf einzu gehen und ausdrücklich darauf hinzu weisen, wie wenig der Schmutz, der dort aufgewühlt wurde, dem Ansehen de? Kdnigs Georg III, obgleich dieser der siegreiche Theil blieb, zugute kam. Ungefähr um die gleichc Zeit führte eimr der mächtigsten '.'.Monarchen eine geschiedene Frau heim, ohne düh irgend Jemand an dieser Thatsache Anstoß nahm: Kaiser Franz I. von Oesterreich. König von Ungarn, wählte sich als vierte Gattin die Prinzessin Karolino Auguste von Baiern. Tochter des Ko nig Mar Joseph, nachdem deren lde mit dem Konig Wilhelm I. von WUrt temderg getrennt worden war. Nicht einmal die Beziehungen zwischen dem Stuttgarter und dem Wiener Hose trübten sich in Folge des Ereignisses, denn auch der König Wilhelm tröstete sich schnell, indem er einer Tochter de Kaisers Paul von Rußland, der der mittweten Herzogin Georg von Oldenbürg,' die Hand zum Ehedunde reichte. Etwas romantischer erscheint dagegen der Fall", wie wir heute sagen wür den, deS Großfürsten Konstatin, eines Bruders der oldenburgischen Herzogin, späteren Konigin Katharine von Würt temberg. Ihn bewog die leidenschaft le Neigung zu einer schönen Polin, der Gräfin Johanna Antonowna Grund zynSka. die Aufhebung seiner lhe mit der sachsenkodurgischen Prinzessin Julie Henriette Ulrike zu veranlassen. Räch nicht geringen Schwierigkeiten er ; reichte er endlich 'ies Ziel und konnte mit der Geliebten, die sein Bruder. ' Alezander I., zur Fürstin von Lowkz I erhob, an den Altar treten. Beide
führten in Warschau, wo der Großfllr? als Vicekönig von Polen residirte, elf Jahre lang das glücklichste Liebeöleben, bis der Tod sie. 183t, kurz hinterein ander dahinraffte. Der Umstand, daß der Großsürft, in Folge dieser uneben dürtigen Heirath, heimlich zu Gunsten seines jüngeren Bruders Nikolaus auf die Thronfolge verzichtet hatte, führte beim Tode Alezander's I., 1825 in St. Petersburg zu dem bekannten Tekrabri sten-Aufstande einiger von französischen Freiheitsideen erfüllten Garde-Offiziere, den Nikolaus durch muthiges perfönliches Eingreifen im Keime zertrat und an den Schuldigen blutig rächte. Im Hodenzollernhaufe ist strenge Familienzucht eine alte Tradition. Daher sind die Fülle, in denen Ehen seiner Sprossen nachher wieder aufgehoden wurden, große Seltenheiten. Zwingende Gründe waren es jedenfalls, wel che den späteren König Friedrich Wil Helm II. als Prinzen von Preußen ver anlaßten, unter Zustimmung seines Qheims. Friedrich's des Großen. 1769 nach vierjähriger Tauer seiner Ehe mit der Prinzessin Elisabeth Christine von Braunschweig scheiden zu lassen. Wel cher Art diese Gründe waren, darüber in Zuverlässiges nie bekannt geworden, und immerhin fehlt es nicht an Histori kern, welche behaupten, die Prinzessin habe sich nur einer jugendlichen Leicht fertigkeit, keines wirklichen Vergehens schuldig gemacht. In jedem Falle hat sie ihr Thun schwer genug gebüßt.da sie ihr ferneres Dasein, das sie auf 94 hre brachte, in fast ununterbrochener Verbannung und Einsamkeit auf einem Landgute bei Stettin verlebte, wo sie erst I84u starb. Ihrem Wesen fehlte der große Zug, der ihr Schicksal zu ei nem vielleicht tragischen gestaltet hätte, und darum erhob sich auch kaum je eine Stimme des Mitleids für sie. Gerade in den vor die unparteiische Beurthei hing des Richters getragenen ehelichen Streitigkeiten zeigt es sich oft am deut lichsten, wie schwach, wie leicht Verir rungen zugänglich die Natur des Men scheu ift. mögen sie nun hoch oder nie drig geboren sein.
ine Vrakmsnekdote. In seiner früheren Wiener Zeit, zu Anfang der siebziger Jahre, hatte Brahms im Gasthaus Zur schönen Laterne" mit mehreren Freunden einen Tisch. Als er gewohnheitsmäßig eirrs Adelids hinkam, fand er das ganze Lokal ausgeräumt und zu einem Balle hergerichtet. Die Fiaker - Milli", eine der feschesten" Wiener Lokalsängerin nen. gab dort ihre Gesellschaft. Brahms wollte wieder weggehen, aber der Wirth lief ihm nach und sagte, das Fräulein habe eigens angeordnet, daß sein Tisch respektirt werde; es sei daher für ihn und die anderen Herren am gewohnten Platze aufgedeckt. Brahms fand diese zarte Rücksicht ..wundernett" und befad sich das Ganze mit vielem Behagen. Da wollte es das Mißgeschick, daß der Klavierpauker in letzter Stunde rkrankte, ein Ersatzmann aber nicht aufzutreiben war. Allgemeine Niederg? schlagenheit und Rathlosigkeit. Die Mädchen streckten die Köpfe zusammen. Endlich löste sich der Knärel und ein halbes Dutzend der schönsten, die Festgeberin ar, der Spitze, kam auf den Tisch lo. Fräulein Milli hielt eine feierliche Ansprache an Brahms. die mit der verzagten Bitt endigte, ihr aus der Noth zu helfen. Und Brahms ließ sich nicht lange bitten, sondern setzte sich an den Flügel und spielte den gan. zen Abend, was von ihm verlangt wurde. Dafür bekam er nach jedem Tanze von einem anderen hübschen Mädchen einen Kuß und nach der ersten Quadrille von der Fiaker - Milli drei. Schwer zu bestimmen. Richter: Wann verließen Sie das Lokal.'" Angeklagter: Als mein Iedlänk alle war." Richter: Um welckx Stunde war da?" Angelagter: ..Ader, hoher Jerichtshof. wenn mein )edränk alle is. bin ich nicht mehr in der Lage, die Zeit so jenau zu besiimmen Schlimm. 8L: Ihr Kind scheint sehr aufgeweckt zu sein." B.: aber leider Gottes nur Nachts." Ursache und Wirkung. Papa: Aber Iuilge, wie siehst Du heute ivieder verkatert aus!" ohn: Möglich; ich habe nämlich gestern im Restaurant Hiienbraten qeaeNen!" i r t st t Pat ie n t. Die ii-' (aufgeregt): Herr Doctor. was sehlie dem Kerl, der Sie da eben consiiltilt hat" Arzt: Nichts fehlte ihm!" Diener: Das habe ich mir gedacht; aber uns fehlt lvas . . . nämlich die Tischdecke im Wartezimmer!" Eine nett Auslage. Hübsches Dienstmädchen: Wenn das Fräulein zu Haufe wäre, würden Sie für den schönen Blumenstrauß gewiß einen Kuß bekommen." Herr: Sagen Sie 'mal. den könnten Sie am Ende für das jräulein auslegen?" ,
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