Indiana Tribüne, Volume 24, Number 115, Indianapolis, Marion County, 12 January 1901 — Page 6

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Jndiana Tribüne. Samftag. den 12 3r.mtar 1901

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Bom Auslande.

In Salzburg fand ein Pistolenduell zwischen dem russischen Grafen Josef Zakrzewski und dem russischen Gesandschaftsattache in München Grafen Orlow statt, wobei Gr-if Zokrzewski eine schwere Verwundung erlitt, der er erlag. Beide Gegner waren aus München gekomwen und Graf Orlow fuhr unmittelbar nach dem Zweikampf wieder nach München zurück. ckon im letzten Sommer machteOrlow durch ein Duell von sich reden, das e" in Paris mit dem Deputirten Grafen Boni Castellane hatte und dessen Ursache einige spöttische Bemerkungen waren, die er als Gast Calleanes über das französssche Officiercorps machte, worauf ihm die Thüre gewiesen wurde. Noch oor wenigen Tagen gab Graf Orlow in München dem dort anwesenden ErzHerzog Ludwig Victor in seinem Atelier ein Fest, zu dem neben Mitgliedern der bayrischen Aristokratie auch die Maler Kaulbach und Stuck mit ihren Frauen geladen waren. Der Ausgang des Silzburger Duells, dessen Grund unbekannt ist, erregt in München gewaltiges Aufsehen. Unter demVerdachtdes Kindesraubes ist der Zigeuner Grünholz in das Gerichtsqefängniß zu Jnowrazlaw eingeliefert worden. Grünholz wurde bei Argenau von einem Gendarmen angehalten und nach seinem Passe befragt. Er legte einen vom Jahre 1899 aus Labiau datirten Reisepaß vor, der auf ihn, seine Ehefrau und zwei Kinder lautete. Als man indeß seinen Wagen durchsuchie, fanden sich noch sechs andere Kinder vor, darunter eins im Alter von etwa znxi Monaten. Ueber die Herkunft der Kleinen befragt, gab er an, das jüngste und drei der alleren Kinder seien ebenfalls seine eigenen. Doch ständen o:c drei letzteren nicht im Passe, weil sie erst kürzlich nach längerem Aufenthalt bei seinem Bruder in Warschau zurückgekehrt seien. Die übrigen Kinder gehörten nach seiner Aussage einer Cousine. Die offenbar gut geschulten Kinder ließen sich keinerlei Auskunft entlocken. Auf oie Frage, wovon er den Unterhalt für alle bestritte, meinte er prahlerisch: Vom Baren", und wies auf seine reiche Verwandtschaft hin. Da der Verdacht vorliegt, daß Grünholz fremde Kinder geraubt bat, wurde er vorläufig in Haft genommen. Bei der Ueberführung ins Gefängniß entsprang eine zur Bande gehörige Frauensperson. Die Pariser Po st verwaltung um 300.000 Francs zu betrügen, ist im Laufe der letzten Monate einer raffinirten Gaunerbande gelungen. Diese offenbar stets gut unterrichtete ..Gesellschaft" war immer in Kenntniß davon, wenn bei den Pariser PostämternAnweisungen einliefen, und unter Vorzeigung von auf den Namen der Adressaten lautenden Pässen gelang es den Spitzbuben, die angewiesenen Beträge an den Postschaltern zu erheben. Natürlich reklamirten später die richtigen Adressaten und mußten voll entschädigt werden. Einer der Uebelthäter ließ bei solchem Anlaß den von ihm vorgewiesenenPaß zurück und. da sich bald ergab, daß bei dieser Bebebung wieder ein Betrug begangen worden war, wurde der Paß photographirt und jedem Pariser Postamt eine Copie eingehändigt. So gelang es bei nachstem Versuche, die Gleichbeit der Schrift auf dem vorgelegten Passe mit der festgestellten Fälschung zu erkennen, und der Herr Chambemois", der das Geld beheben wollte, wurde verhaftet. Auf der Polizei mußte er zugeben, daß er Albert Wolff heiße und geborener Deutscher sei. Auch sein Complice Arthur Groß, wurde festgenommen. Man fand in der Wohnung derBetrüger über hundert gefälschte Pässe. Die weiteren vier Mitichuldiaen werden noch gesucht. Die Bande hatte an einem Tage im Trocadero - Bureau an 20,000 Francs erhoben. Die im französischen Departement Tvubs noch vielfach Herrsehende Sitte, daß soeben erst bet schule entwachsene junge Burschen all heiliger Niklas" verkleidet, um Festgcrben einzusammeln, von Haus zu Haus, von Gehöft zu Gehöft ziehen, hat in dem Flecken Frasne-lesBuisenal Veranlassung zu einem schrecklichen Drama gegeben. In weihen, reich mit Flittergold besetzten Gewändern und mit einer hohen Bischofsmütze, einer Mitra. auf dem Haupte, klopften die beiden Bauernsöhne Louis Soudan und Jean Pourcenet an die Pforte eines von der Landstraße etwas abgeleaenen Gehöftes, das von dem 30jährigen Junggesellen Gaillard und dessen alter Mutter bewohnt wurde. Als Gaillard auf das ungestüme Pochen den Riegel zurückschob, wurde er durch den Anblick dieser unerioarteten Maskerade so consternirt. daß er in dem Glauben, bösen Geistern gegenüber zu stehen, halbtoll vor Schrecken, nach seinem in der Ecke stehenden Gewkbre griff und znxi Schüsse auf die unglücklichen jungen Leute abfeuerte. In den Unterleib getroffen, sank Jean Pourcenet, der einzige Sohn seiner E!iern. auf der Stelle todt zu Boden. Während sein Gefährte mit einem Streifschuß an der Schulter davonkam. Die empörte Nachbarschaft war noch in derselben Nacht der Gendarmerie behilflich, den traurigen Mörder don seinem Heuboden, auf den er sich verbrochen, herabzuholen und in das Bezirksgefängniß einzuliefern.

Eins der letzten Damvf-

schiffe das von Süd - Afrika zurückkehrte, brachte einen großen dänischen Hund mit nach England, der an rer Vertheidigung von Mafeting wacker mitgeholfen hatte. Er war früher als Hirtenhund verwendet worden und man entdeckte, daß er sich ausgezeichnet darauf verstand, die Schafe, die in der Umgegend herumirrten. unter dc:n Feuer wieder zurückzuführen. Um ihn gegen die beständigen Verletzungen durch Dornbüsche und Eisendrähte mit Widerhaken, die von den Buren ausgespannt waren, zu schützen, hat die Soldaten ihm eine Art Lederhosen gemacht, die er während der ganzen Belagerung trug. ZweiVerhaftungen von Herren aus den sogenannten besseren Kreisen erregen Aufsehen in Hannoder. Der auf großem Fuße lebende, u. a. auch in Börsentreifen wohlbekannte Kali - Bohrunternehmer Dehnhardt ist verhaftet, und zwar wegen Verdachts der Verleitung zum Meineid. Der zwei te in Haft genommene ist der frühere ecretär des Vereins zur Förderung der hannoverschen Landespferdezucht Julius Roethge, ein ehemaliger Officier. der sich der Protektion hoher Stellen zu erfreuen hatte. Er hat gefälschte Wechsel in Höhe von ungefähr 20.000 Mark in Umlauf gesetzt, und hierdurch sowie durch andere Manipulationen zahlreiche Bekannte und Freunde geschädigt. Eine furchtbare That wurde in Abadiano, einem Dorfe der spanischen Provinz Bilbao, im WoHnsinn von einer Bauernfrau Namens Estefania Olazabal begangen. Seit eiNiger Zeit behauptete die Irrsinnige, sie sei der leibhaftige Teufel, und wenn die Leute darüber lächelten, sagte sie: Ja. lacht nur, ich werde euch schon inmal überzeugen." Als sie sich neulich allein mit ihrem dreijährigen Kinde in der Stube befand, ergriff sie einen Hammer und zerschmetterte dem armen Geschöpf damit den Hirnschädel. Als die Nachbarn, die das Geräusch hörten, herbeigelaufen kamen, brach sie in eia gräßliches Lachen aus und rief: Nun werdet Ihr hoffentlich nicht mehr zweisein! Wenn ich nicht der Teufel wäre, hätte ich doch mein eigenes Kind nicht todtgeschlagen!" Ein Nürnberger Kauf mann wollte mit dem Durchgangszuge nach München fahren; das Dienstmädchen sollte ihm seine Reise decke auf den Bahnhof bringen. Der Herr wartete im Wartesaale, das Mädchen aber begab sich gleich an den Zug und suchte in diesem nach dem Herrn. Da ertönt ein Pfiff, und der Zug, der bis Müncben in etwa dreistündiger Fahrt nicht bält. setzt sich in Bewegung. Der Herr, der über dem Warten auf sein Dienstmädchen im Wartesaale glücklich die Abfahrt des Durchgangs - Zuges versäumt hatte, fährt mit dem nächsten Schnellzuge nach. In München angekommen, erblickt er auf dem Bahnhöfe zu seinem Erstaunen sein Tienstmädchen mit der Reisedecke! Nach geschehener Aufklärung kutschirte das Mädchen mit dem nächsten Zuge wieder heimwärts. Der Leibarzt des Königs von Portugal. Dr. Duartie Pinto Coelho in Lissabon, ist mit der Tochter des Generals Queiroz. einer der vornehmsten Persönlichkeiten der Hofgesellsckaft. verheirathet. Vor einiger Zeit wurde dem Arzte in anonymen Briefen mitgetheilt, daß seine Gattin mit Herrn Alberto 'N?il. einem bekannten Lissaboner Lebemanne, in einem bestimmten Hause heimliche Zusammenkünfte habe. Während seiner Nachforschungen beobachtete Dr. Duartie bei einem LawnTennis - Spiel unbemerkt das Mienenspiel seiner Gattin und des Herrn O'Neil, und nun glaubte er seinen Verdacht bestätigt zu finden. Unter dem Vorwande, daß er nach Oporto reisen müsse, verließ er bald darauf den Spielplatz und begab sich am Abend n.ch der Straße, in welcher das in den anonymen Briefen als Treffpunkt der Liebenden bezeichnete Haus liegen sollte. Bald darauf verließ Al'berto O'Neil dieses Haus mit einer tiefverschleierten Dame, in welcher er Arzt seine Gattin erkannte oder zu erkennen glaubte. Er feuerte zuerst auf die Dame, ohne zu treffen, und dann auf O'Neil, der todt zu Boden sank. W i e eine Mär f a st klingt die neueste Tragödie aus dem griechischen Räuberleben. Ein gewisser Karatoanasio hatte drei Tage, nachdem er mit der Tochter eines Landmanns Hochzeit gefeiert, einen Mord begangen. Er floh darauf und gab sich in der Umgegend dem Räuberwesen hin. Nun stellte er das Verlangen, daß seine Frau, die sich wieder in das väterkicke Haus zurückbegeben hatte, sein Räuberleben theile; dies forderte der Räuder in immer drohenderem Tone. Da er aber seinen Willen nicht durchzusetzen vermochte, beschloß er. Gewalt anzuwenden. Er bemächtigte sich des 10 - jährigen Bruders seinerFrau und drohte, ihn umzubringen, falls jene nicht zu ihm käme. Der Vater erbot sich endlich, seine Tochter dem Gefürchteten selbst zuzuführen. Gleichzeitig hatte er aber auch Militär requirirt. Doch der Räuber merkte, daß man ihm eine Falle stellen wollte. Aus Wuth über den Verrath richtete er die Pistole erst gegen seinen Schwiegervater. Dann gegen die eigene Frau und tödtete sie dann entfloh er mit dem Bruder, dessen Loos das gleiche sein dürfte. Bis jetzt ist es den Bemühungen des Militärs noch nicht gelungen, des Verbrechers habhaft zu werden.

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Die Klänge dieser Lieder prägen sich leicht dem Gedachtniß ein, der Inhalt aber wirc, Eigenthum des Volkes, und so bleib zweifellos manche mundsprachlichen Eigenbeiten. die sonst leicht verloren gingen, späteren Geschlechtern erhalten. Der erste der gedachten Liederabende fand jüngst in einem großen Saale zu Euden statt und war von etwa 600 Personen besucht. Die Vorträge behandelten durchweg Stoffe aus EupenerKreisen und fanden, zumal die Sänger größtentheils in entsprechenden Costümen" aus der Bühne auftraten, rauschenden Beifall. Der Dicbler wurde wiederholt herausgerufen. Der Ertrag der Liederfeste ist zur Verschöneruna der Stadt bestimmt. DieRadaumacher, g e -nannt Hooligans, die gegenwärtig die elegantesten Stadttheile Londons unsicher machen, sind nicht immer, wie man gerne anzunehmen geneigt ist, in den untersten Klassen der Bevölkerung zu sucben, sondern auch Sprößlinge der besten" Häuser Englands finden daran Gefallen. So wurden Lord Alan Jan Percy. zweiter Sohn des Herzogvon Northumberland, Han Jobn Spencer Coke, Sobn des Grafen von Leicester, Karl Dudley Ward, Vetter des Grafen Dudley und Neffe des Lord Esher, und ferner Robert Oppenheim, dessen Name auf Geld schließen läßt (was allerdings nicht direct mit Blut identificirt werden kann), mit je einer Geldstrafe von 20 Shilling oder den entsprechenden 14 Tagen Haft wegen gesetzwidrigen Betragens im Westend bestraft. Die Beweisführung ergab, daß die vier Angeklagten zuerst den Eintritt in ein Acusiklocal zu erzwingen suchten, ohne zu zahlen, und nachdem ihnen dies nicht gelungen, in geschlossener Reibe, Arm in Arm. die Piccadillystraße hinuntermars chirten. indem sie alle ehrbaren Bürger vom Trottoir stießen. Man kann daraus entnehmen, daß der sogenannte Hooliganism keine Blüthe einer bestimmten Klasse einer menschlichen Gesellschaft ist. Pierre Rassinier. einem würdigen und angesehenen Bürger von Saint-Denis. ist ein seltenes Abenteuer passirt, das der Phantasie Edgar Man Poe's entsprungen sein könnte, das aber nichts destoweniger wahr ist. Er ging neulich Morgens auf die Jagd. Den ganzen Tag streifte er durch die Felder in der Umgebung von Saint-Denis. ohne irgend eine Jagdbeute zu erhalten. Schließlich kehrte er erschöpft und niedergeschlagen nach Hause zurück. Als er in die Nähe des Ostforts der Stadt kam, erspähte er eine Taube, die sorglos auf einem Baum saß. Die Flinte knallte, und der Vogel fiel. Diese Trophäe bedeutete ein großes Ereigniß in dem Haushalt. Die Gattin des glücklichen Sportsmann betrachtete die Taube von allen Seiten. Im weiteren Verlauf ihrer Untersuchung fühlte sie einen harten Gegenstand an einem der F!ü' gel des Vogels. Es war eine kleine Röhre, die eine winzige Papierrolle enthielt. Darauf standen die verhängnißvollen Worte: Wer mich tödtet. wird in diesem Jahre sterben." Als Rassinier die Botschaft las, fiel tc in Ohmacht. Dr. Carette in Paris wurde gerufen und that alles mögliche, um den reizbaren Sportsman wieder zu sich zu bringen; aber ohne Erfolg. Er ist dem Wahnsinn verfallen und sagt beständig die Worte: Nur noch vierzehn Tage habe ich zu l'ven. nur nooh vierzehn Ta habe ich zu leb:n!"

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