Indiana Tribüne, Volume 24, Number 113, Indianapolis, Marion County, 10 January 1901 — Page 2
J-W.
mmm Jndiana Tribüne, Tonncrftug, den 10 Januar 1901.
A o u übet die Anden! ine Weltreise, die irr inanchen BeZiehungen wohl einzig in ikrer Ar! ficht, hat Charles N. Simpson, ein geborener West-Virginier, hinter sich. Den Haupttheil oerselden bildete ein? höchst crbenteuerliche Ueberquerung des ganzen Anden HochgebirgeK in Südamcrika auf Schusters Rappen, (in ungefähre Vorstellung davon, roas dies heißen will, kann rnm sich schon machen, lvenn man die Beschreibungen Kort vorkommender Beschroerniffe und Fährnisse in Verbindung mit oer Aniegung der ewen oder andern Eisenbahn liest. Man fuhr von Simpfon's Abenteuer erst, als er auf der Rückkehr am GoTdenen Thore eintraf, und sein Aussehen legte stummes Zeugniß dafür ab. daß er in der That eine nicht gewöhnliche Reise hinter sich haben mußte. Simpson hatte seine Heimath mit $600 und dem Entschluß verlasien. von der Welt so viel wie möglich zu setyrt, und er legte sich einen WeltreisePlan ganz auf eigene Faust aus. wonach er erst über Land und Meer nach England, Dun dort nach Buenos Aires, Südamerika, fahren, dann über den üdamerrkanischen Continent durch heilweffe noch kaum betretene Regionen zu Fuß nach Chile pilgern u.id endlich über den Stillen Ocean und San Francisco wieder heimkehren wollte. Aber er hatte keine Ahnung, wie viele Löcher seine Rechnung, und wie viele Dornen fein Pfad belle! Do da? Weitere mag er selber erzähicn: Alles ging glorios bis zur Ankunft an dem tlrinen Städtcken Mendcza. das sich am Fuß der Anden versteckl, von dort an aber war es ein fast ununterbrochener Kampf aus Leben und 2co mit den El? mengen und Venschen. dis die blauen Waffer des Stillen Oceans dos müde Auge begrüßten! Ik wurde auf diesem Weg von einem jlmgcn Manne Namens Staple deglcikt, der in Buenos Äires von einem Schiff desertirt war und ebenfalls den Stillen Ocean erreichen wollte. Um Gesellschaft zu haben, nahm ich ihn mit und trug seine Unkosten. Wir machten einen furchtbaren Fehler, indem wir über das wilde, auch in günstigster Zeit von allen möglichen Gefahren wimmelnde Hochgebirge zu winterlicher Zeit zu kommen suchten, als die Gebirgspässe geschlossen waren. Wohl warnte man uns in Mtndoza auf das Eindringlichste; aber unsere Geldmittel waren begrenzt, und wir hatten keine Lust, die tausend Meilen über die Ebenen nach Buenos Aires zurückzukehren. ,' "25KT waren mit Revolvern und Mesfern wohlbewaffnet und fürchteten uns weder vor Bestien, noch vor wilden Eingeborenen. Meinen großen Koffer mußte ich in Mendoza lassen, und wir hatten blos eine Handtasche, einen 6e "geltuch Sack mit unseren Hleidcrn und meinen Regenschirm, von dessen Trümmern ich mich nie wieder trennen werbe: denn er ist unser einziger Schutz in mancher bitterkalten Nacht vor den unbeschreiblichen Hochgebirg - Winden gelvesen! Unser erstes Abenteuer bestand darin, daß der Wasservorrath in unserer Lederflasche erschöpft war. lange ehe wir die erste Gebirgshöhe erreichten, und wir daher nach Mendoza zurückkehren mußten, um uns mit dem unentbehrlichen Naß auf's Neue zu versehen. Dann beschlossen wir. so weit wie möglich der Bahnlinie am Menidozasluß entlang zu folgen, und die erste Nacht schliefen wir unter einem Bahn-Wasserbehälter. Wie out war es. daß wir mit Lebensmitteln versehen waren! Denn wir konnten weit und breit absolut nichts anderes finden, oder wenn wir ja irgendwo einer Menschenseele begegneten und etwas zu essen kaufen wollten, verlangte man mörderische Preise. In der zweiten Nacht hatten wir das Glück, eine kleine Hütte zu finden, die von einem alten Franzosen und feiner Gattin bewohnt war; sie waren froh, wieder einmal auf einen Menschen zu treffen, der vor Kurzem in Europa gewesen; unid obwohl wir uns gegenseitig kaum verständigen konnten, erhielten wir hier wenigstens ein Nachtlager auf den Pelzen wilder Thiere, die der Franzose erlegt hatte. Ohne Frühstück brachen wir am andein Morgen auf und wanderten den ganzen Tag unter schrecklichen Strapazen bis tief in die Nacht hinein. Dann stießen mir auf ein Häuschen eines Jrtänders. welcher für Nachtlager, Abendbrot und Frühstück die Kleinigkeit von $2T verlangte! Das konnten wir nicht erschwingen, und wir trabten verzweifelt in die Nacht hinein weiter, bis wir so müde waren, daß wir kaum einen Fuß vor den andern setzen konnte?.. Bald ging uns auch wieder das Wasser aus; wir waren auf dem hohen Gebirgspsad schon Tausende von Fuß über den Fluß, konnten zu unserem schrecken keine Spur von Wasser finden und litten entsetzlichen Durft. Einige der schlimmst ausseherrden Jivdianer, die ich jemals erblickt habe, begegneten uns zu wiederholten Malen und musterten uns. wie ein Aasgeier seine künftige Beute! Wir ließen unscre Revolver sehen, und der erwartete Angriff blieb aus. Endlich erreichten wir einen kleinen Gebirgsort und wir begegneten einem Priester und fragten ihn. wo wir etwas Warmes erhalten könnten. Er nahm uns nach einem Haus, dessen biederer Bewohner für das Frühstück
74 Dollars pro M?nn verlangte. Ich sagte dem Gottesmanne, wir seien beinahe abgebrannt, und er brachte durch vieles Zureden endlich den HaL.'oirt! !kahin. daß er auf 5 Dollars pro Mann herabftieg. Das Frühstück war übrigens nicht sct,lech:. und wir hauten tüchtig ein. Nach fünf Tagen waren wir etzt am Fuß de5 letzten Aufstieges ssur großen Wasserscbcidc der Anden angelangt; der Priester rieth uns drinzend. den Aufstieg nicht zu 'wagen, ebe wir einige Tage uns in dem Ort ausgeruht hatten, aber $5 pro Mahlzeit schieckte uns fort wie ein flammendes Schwer: ! Dieser Aufstieg war ganz fürctterlich. Nach drelsriindigem Laufen kann wir in nahen Schnee, durch den wir uns kaum durchkämpfen konnten. Ms wir endlich den Kamm erreichten, fanden wir. daß der Wind allen Schnee weggeweht und nur den kahlen Fels zurückgelassen hatte. Beim Absteigen aber war der Scbnee schlimmer, als je zuvor, und wir schwebten noch dazu jeden Augenblick in Gefabr. auszurutschen und in einen der zahlreMn riefen Abgründe fl stürzen. Wie wir lebendig nach Chile kamen, kann ich heute selber nicht mehr begreifen. Nachts schliefen wir stets unter me'.nem Regenschirm, den ich mit Steinen befestigte. Unse Glieder waren ganz starr vor Kälte, und unsere Kleider und Schuhe begannen, sich in ihre rc standtheile aufzulösen. An einer Eabel-Station fanden wir einen menschlich fühlenden Engländer, welcher uns mit Erfrischungen und einem Brod beglückte. Und um es kurz zu sagen' Räch vielen weiteren Abenteuern hatten wir uns endlich b:i nach Valparaiso aesä1c?pt, dort mußte ich unsere Revolver verkaufen, daß wir leben konnten, bis ber erste Dampfer nach Norden ful.r. Mein Geräbrt hatte das Fiel seiner Reise erreictt. und ich erhielt mit gütiger Hilse des amerikanischen Consuls Gelegenheit, auf einem deutschen Schiffe mich durchzuarbeiten. Ich weinie heiße Daiikcst! rä'nen und sana fromme Lieder beim Anblick der californischen Küste, obwohl mir dieselbe ganz fremd war. Und jetzt gebt es noch zu Fuß ülxr den nordanicritanischcn cnti nent. Was liegt mir an den ..Blizzards". nachdem ich über die Anden gegangen? V Eonservirung des Holzes
Ein Gegenstand, mit dem sich die Technik in letzter Zeit vielfach beschäftigt ha., ist die Conservirung des Holzes. Tiese bezweckt' einerseits die Brauchbarkeit des Nutzholzes zu verlängern und andererseits das als Nutzholz ungeeignete Material für die Zwecke der Technik brauchbar zu machen. Es geschieht dies meist dadurch, daß man den leicht veränderlichen todten Holzkörper durch geeignete Mittel vor der Zerstörung zu schützen sucht. Die einzelnen Holzarten verhalten sich in dieser Beziehung sehr verschieden. Während Eichenholz beispielsweise einer Conservirung überhaupt nicht bedarf, haben andere Hölzer eine solche unbedingt nöthig, um der zerstörenden Einwirkung der Mikroorganismen, insbesondere gewisser Fadenpilze wiverstehen zu können. Die bisher zu diesem Zwecke angewandten Verfahren suchten dies dadurch zu erreichen, daß sie den Holzkörper durch Trocknen, durch Anstriche, durch Erzeugung unlöslicher Verbindungen in den HolzPoren durch Auslaugen, d. h. Entfernen der löslichen, leicht zersetzlichen Saftbestandtheile, oder durch Durchtränken mit den verschiedensten, die Fäulniß hintanhaltenden Stoffen zu schützen suchten. Der allererste Versuch stammt von dem bekannten Ehemiker und Arzt Glauber (um 1657). Er verwandte Holztheer und Holzessig als Eonservirungsmittel; andere benutzten Harze und Fette. Sublimat (Quecksilberchlorid). Kupfervitriol, Chlorzink. Carbolsäure u. a. m. Alle diese Verfahren beruhen darauf, den Holzkörper mit antiseptischen und deshalb conservirenden Körpern zu durchtränken. Das neueste Verfahren zum Jmprägniren von Holz, das von G. Büchner in München herrührt, geht von ganz andern Gesichtspunkten aus. Büchner versetzt den fast ganz aus Cellulose und Lignin bestehenden Holzkörpcr durch Behandlung mit Chromoxyosalzen in einen für Lösungsmittel schwer angreifbaren Zustand: er gerbt gewissermaßen den Holzkörper und macht sc die vegetabilischen Faserstoffe widerstandsfähig pcgen die Einwirkungen aller Art. Um dies zu erreichen, entfernt er zunächst durch Kochen unter ' einem gewissen Dampfdruck die im Holz enthaltenen Harze, die sonst das i Eindringen von Jmprä'gnirungsflüs- ; sigkeiten verhindern würden. Hierauf i härtet er den. so vorbereiteten sterilen j Holzkörper durch Kochen mit Chromi falzlosungen, wodurch das Holz, nc- ! benbei bemerkt, auch schwn entflamm- ; bar, oder wie man zu sagen pflegt, j feuersicher wird und nachträglich auch noch wassrdicht gemacht werden kann. Das neueVerfahren, das sich im Großbetrieb nicht theuer stellen sollte, dürfte sich zum Jmprägniren von Eisenbahnschwellen. Telegravhenstangen. Bau- , und Grubenholz. Holzpflaster, Schiff- ! bauholz u. s. w.eignen. Eine ganzModerne. .Wie geht's denn der Frau Windig?" D, die hat in der letzten Woche ihre Zofe, ihren Gatten, ihren Glauben und ihre Haarfarbe gewechselt!"
Das alte Leiden
lotXdft da geben d rtkaner an, meisten plagt nd verbitte, tft bekannt I JcbCflcifrCTt S In viele,, ?oren, weid? alle leicht geheilt erde können durch Dr. August König's Kamöurger Hropfm teffcn trkunge aNenthakben bekannt sind alt prompt und sicher.
L Ein gefährlicher Beruf. Von vielen Gefahren umgeben ist j der Beruf eines Tauchers. Als Jllufnation kann der Bericht von vem jüngst erfolgten Tode des Tauchers I: i Teain dienen. Dieser ging an der irischen i-iu i Faoen tief m's Wasser, i um einen verlorenen Torpedo zu der- j gen; als er wieder an die berfläcb gebracht und sein Helm entfernt wure, fiel er todt auf dem Deck zusammen; a j war erstickt. Man stelle sich jene ungeschlachte Figur vor, wie sie die Schisfs- j lener hinabsteigt und in die grüne. ! durchsichtige Ticse versinkt. Die schlaugenarligen Tauwerts- und Schlauch roUn winlxn sich aus der schwerfälll- j gm Z'.onbedcckung heroor. Vie süilc Ml Wassers durchdringt seinen Korvn, wenn sich die kräuselnden Velleu über de?n verschwindenden Helm schließen. Die ersten zehn Faden verursachten dem daran Gewöhnten keinerlei j Unbehagen; erst lvenn er langsam.: hinuntergleitet, überkommt ihn ein be -druckendes Gefühl. Die Gefahr, Taucher in eine solche Tiefe zu senden, ist j ir grotz. daß jie nur durch d:e gron:: Dringlichkeit gerechtfertigt ist. Die muthigen Taucher sind sich derselben auch wobl bewußt, wenn sie über eine gewisse Tiefe hinuntersteigen; aber sie sind waghalsig und berechnen selten di? Gefahren, wenn ihnen unterseeische Nachforschungen aufgetragen werden. Die furchtbaren Gefahren des Berufs kennzeichnet sehr gut ein Bericht, den ein Taucher aus Whitestadle gab: Ein Schiff mit einer Rumladung war an der ftüste Kents gesunken: tne kostbare Ladung lohnte einen Beroungöversuch. ' Ich stieg also mit einem Svenen Un-! ur.ier, und eZ gelang uns. die Geltter a. ' ziehen. Da das Schiff mch in c: fecx Tiefe lag. waren di Tonnen bald sichtbar, und wir betraten den Schiffsraum, um sie herauszubrechen. Bald aber wurden wir g'.stl.' , denn mein Luftfchlauch und d c..ungsleine waren zwischen n- d großen Tonnen und den Deckbal. . oarül .7 eingeklemmt. Wenn man weiß, daß der Helm nur genügend Lus: für zwei Minuten Lebensdauer enthält und die Pumpe auf dem Fahrzeug darüber keine mehr durch den verwickelten schlauch bringen kann, in einer solchen Lage braucht man alle nur rxrfügbare Geistesgegenwart. Cs bandelt sich um Tod und Leben. Die Windüngen der Rettungsleine hingen um mich. Ich riß also das Messer, daß jeder Taucher bei sich trägt, heraus, durchschnitt das Tau und ergriff mit wahnsinniger Hast das freie Ende desselben über der Stelle, wo es von der 'p-ntdnne festgehalten wurde. Dann zog ich das Messer durch den Luftschlauch und zog sechsmal heftig an der Rettungsleine. das Zeichen. daß etwas in Unordnung ist. Wenn nun die Leute auf dem Fahrzeug das Zucken deö Taus nicht beachtet hätten, war ich verloren. So wurde ich halb ohnmächtig von einem Dutzend williger lrme an Bord gezogen." (5a 8000 Jahre alt. Der älteste Leichnam d:r Welt ist gegenwärtig im Mumien - Saal des Britischen Museums zu London ausgestellt. Er stammt aus einer vorgeschichtlichen Begräbnißstätte in OberEgypten. am westlichen Nilufer, einige Meilen unterhalb Assuans. Der Leinam lag in einer rundlichen, aul dem Sandsteinfelsen ausgemeißelten Höhlung. die mit SandstcinvI.-'.iten bedcclt war. Um den Todten herum standen einige Dutzend Gefäße die jni." die dem Todten ins Jensei:- mitgege bene Nahrung enthalten halten. In der Nähe befanden sich auch seine Wafftn. aus vier polirten Feuersteinen bej hend. von denen mindestens einer als" Speerspitze gebraucht worden, zu sein scheint. Der Leichnam selbst tcii fast nur noch aus Haut und 5inocheu Da Fleisch scheint meist durc:? :n d Haut gemachte Einschnitte kurz naeh dem Tode entfernt worden zu sei. Der Körper ist auch mit einem Pech Präparat einbalsamirt werden, das zweifellos aus den nahen Naphtaquellen genommen worden ist. Einige Locken röthlichen Haares befinden sich noch auf dem Schädel, und selbst wenn man den Einfluß des salzhaltigen Bodens auf die Haarfarbe in Betracht zieht, so gehörte der Todte doch o.-r.c Zweifel einer hellhaarigen Rasse an. Er muß im Leben etwa 5 Fuß 8 Zoll gemessen haben, besitzt aristokratisch kleine Hände und ist von dem lan.--Zöpfigen Typus, wie er unter den Hauptrassen Europas am häufigst?n ist. Der Zeiaeinacr der reckten 5:cnd
Jt yal zwei Glieder verloren, sonfl'tlt kein bestimmtes Merkmal einer Wunde sichtbar. Tie Haltung des Körpers ist sehr merkwürdig. Er liegt auf der linken Seite, die Kniee sind an die Vrust herangezogen und der Körper ilt so gekrümmt, daß dasRückgrat sich oben befindet. Der Kopf ist ein wenig nach vorn gebeugt und die linke 5and liegt unter ihm. während die reckte vor das Gesicht gehalten wird. Diese Haltung wird auf alle mögliche Weise zu klären versucht; am wahrscheinlichsten ist wohl, daß sie der eines unter einer Decke Schlafenden nachgeahmt ist. In diesem Falle macht sie einen besonders abschreckenden Eindruck, etwa als sei der Körper lebendig begraben worden uno haoe gegen 'die auf ihm lastende Masse gckämpft. Es ist jedoch in El Amrah und anderswo in allen vors'?schichtlichen Gräbern die gleiche Haltung der Leichen vorgefunden worden. Eine genaue Angabe über das Alter dieses Fundes läßt sich nickt machen. Der Todte war scheinbar kein Wildcr, sondern gehörte einer Gemeinschaft an, die eine verhältnißmäßig hohe Kulturstufe erreicht hatte, wie die Bearbeitung der Waffen und die Formen dc? in dem Grabe gefundenen Gefäße anzeigt. Tie letzteren sind alle nach einem Pflanzenmuster geformt und nicht auf der Drehscheibe, sondern mit der Hand gemacht und dann mit der Oeffnuna nach unten zum Brennen in Feuer gestellt worden, wie die schwarzen. noch an den Rändern erkennbaren Aschen-Ringe deutlich zeigen. Sie gehören daher nicht der späteren neuen Steinzeit an. in der solche Gefäße oft mit Thiergestalten und anderen Mustern geschmückt und dann in ein grö ßeres Gefäß gestellt und gebrannt wurden. Die bei dem Begräbniß bewiesene Sorgfalt deutet auch an, daß die Gemeinschaft an ein Jenseits glaubte und eine Religion besaß, welche leyrte, daß das Leben des Verstorbenen im Jenseits durch von feine? Familie in dieser Welt ausgeführte Riten beeinflußt werden würde. Das muß jedoch lange vor den Aegvptern der geschicktlichen Dvnastien gewesen sein, die ihre Todten, stets in der ganzen Länge ausgestreckt und mit Binden umwickelt, begruben und zudem von der frühesten Zeit an mit dem Gebrauch von Metallen und mit der Schreibkunst vertraut waren. Das späteste Datum, das man diesem Leichnam zuschreiben kann, ist etwa das Jahr 6000 vor Christi Geburt. , am I c i einem Z i m m e r b r a nde kamen drei Sölme von Dick Lamberson. die im Alter von 5 bis 9 Jahren standen, im Elternhause zu North Lttle Rock. Art., um's Leben. Ihr Aater hatte sie in einem Zimmer im zweiten Stockwert eingeschlossen, während er zum Babnhof ging. Sie verursachten durch Spielen mit Streichhölzern ein Feuer und fielen den Flammen zum Opfer, ehe die Feuerwehr sie retten konnte. Vor einem Friedensrichter in Hawleyion. Pa.. standen David D. Owen und Miß Nancy D. Vaughan. um getraut zu werden. Eben las der Friedensrichter den Beiden die übliche einleitende Formel vor. als die Thüre aufging und die Mutter der Braut hereingestürzt kam. Sie trat rafch zwischen das Brautpaar und erklärte dem überraschten Friedensrichter. daß er von allen weiteren amtlichen Funktionen Abstand zu nehmen habe, da die Trauung nun und nimmcr stattfinden dürfe. Wenige Minuten später wurde dann nicht nur die Hochzeit abgesagt, sondern auch das zwischen den junaen Leuten bestehende Verlöbniß aufgehoben. Was die Mutter veranlaßte, noch im letzten Augenblick die Eheschließung zu inhibiren. ist nicht bekannt. Vor dem Gericht in Ebensburg. Pa.. kam ein komischer Prozeh zum Austrag. Die Klägerin wzr Sadie Baldwin. ihr Nachbar George Reed der Verklagte und das Streitovject ein hölzernes Bein. Sadie hat nämlich ein solches und ebenfalls George, allein dem letzteren patzte das seinige nicht und er überredete Sadie zu einem Tausche. Bald fand die Letztere aus. daß George nach dem Princip Was Lust hat zum Tauschen. hat Lust zum Betrügen" gehandelt hatte, und deshalb klaate sie auf Herausgäbe ihres Beines. Der Richter gab der Klägerin Recht. George sah sein Unrecht ein und zum großen Gaudium aller Anwesenden, schnallte er vor Gericht Sadie's Bein ab. worauf letztere dasselbe mit George's Bein that. Versöhnt humpelten schließlich beide davon.
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