Indiana Tribüne, Volume 24, Indianapolis, Marion County, 8 January 1901 — Page 7

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Jndiana Tribüne, Tienftag, den . Jannar 1901.

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Argusaugen.

Ro,r.ar. von 1 a M l C I t a r Q ö c! t r. (Foufefruna,.) &t icnften vorhin mein Aus j merffarr.feii auf die Truhe, die mit ' dem Buchstaben w fignirt ist. Was , waren das für Akten, die Sie ver- j missen?" Stanwar, kämpfte sichtlich mit sich; endlich berichten er über die Angelegen- : heit. Als er geendet, sagte Weindel. ; der mit gespannter Aufmerksamkeit gelauscht baite: ..Also ist dock wohl anzunehmen, daß kein Anderer als jene Miß Warcester ein Interesse daran aehabt haden kann, in den Besitz dieser Briefe zu gelangen!" Herr Commiffarius fuhr Stanwar, auf. iii will doch nicht hoffen, daß Sie eine Dame aus der guten Gesellschaft auch nur im Entferntesten verdächtiaen wollten . . Weindel zuckte VK Achsel. Mein Grundsatz ist: von jedem Menschen das Schleckteste anzunehmen, bis er mick vom Geaentbeil übcizeugt hat. Und da Sie nun zudem noch selbst zuqeben. daß zwischen dieser Miß Worcesier und Ihrem Compagnon am ge- ! strigen Abend ein gespanntes Beitmlt i niß bestanden bat. so wüßte ich reicht, was mich diniern sollte, diese Dame mir auf die Möglichkeit eines Berdacht derTbäterschaft hin anzuseben." Aber, das i't ja so aben- ; teuerlich. Herr Comminar! Nein. nein. I auch nur der Sckatten eines Verdachts ' ist da Kränkung, Beleidigung. Weiß j Gott, ich bin sonst nickt gerade zartfüblend ein so barter Beruf wie der unserige stumpft ab aber es geht j mir ein Gruseln durch Mark und ' Bein, wenn ich mir vorstelle, Sie ; trauen diese . . . chlächterarbeit einem weiblichen Wesen zu. mit dem ich noch gestern in eincm der vornehmsten Restaurants der Stadt Hamburg, an einem Tische mit einer feinsinnigen Dame, wie Frau Ada Kleist, zusammcn gesessen habe." Bleiben Sie dock kühl und überlegt, Mr. Stanwav. Wir haben beide das gleiche Interesse daran, den Thäter zu ermitteln. Lassen Sie uns also nicht gegeneinander wirken, sondern gemeinsam vorgehen. Versprechen Sie mir das nicht, so muß ick allein handeln. Ihr Institut wird aber sicherlich gleichfalls einen Vortheil daraus ziehcn, wenn es an derAusfindigmachung des Verbrechers mit betheiligt ist." Der Argus" ist schwer geschädigt durch diesen traurigen Vorfall. 3nächst sogar materiell. l?ine geqenseitige Lebensversicherung setzt mich zwar in den Stand, die 15.000 Mark, die Herr Kleist uns gelieben t t, zurückzuzahlen. Das ist aber auch Allt. Wober künftighin Credit bekommen Woher Aufträge? Die Freundschaft Bever's mit Kleist war eigentlich das Hauptcavital des Bureaus." Um so mehr muß bnen daran ael?gcn sein, durch ein schärfte, schneidiges Vorgehen auszufallen. Zunäch: beantworten Sie mir. bitte, ohne Rüähalt die Frage, ob Ihnen bekannt ist, daß Miß Worcester dem Radsport huldigH" Das weiß ich sogar ganz genau." ., Stnd 2it auch über das Costüm orientirt. in dem ihre Landsmännin dem Sport obzuliegen pflegt Zufällig kann ich cu4 diese Frage bejahen, denn die Costümsrcye, die bei Radfahrerinnen ja eine kochst aktuelle ist. kam gestern Abend auf dem Wege von dem Alsterpavillon nach der Berzstrafe? zur Sprache." ..Nach der Bergstraße?" Nun ja, wir begleiteten die Miß nach ihrer Pension, die sich in der Bergstraße befindet." Der Commiffarius sah den Ämerikaner schier versteinert an. Miß Worcester womit in der Bergstraße ? Mr. Stanwan und all' diese Umstände haben Sie. einen geübten Criminalisten. nicht schon längst auf tie Spur gebracht? Mr. Stanway athmete etwas fäüth ler und erregter. Nun, ja denn", brackte er endlich, fast widerwillig dervor, ich habe schon heute früh so e;e Art von Verdacht gehabt. Aber ich muh gestehen, daß micki ein inner;: Widerstreben davon abhielt, meine Vermuthungen zu offenbaren. Heftn gens verblüffte mich auch das mutz ick gestehen die Sicherheit des E i.itsanwalts. der einen gemeinen R. .:bmord für unumstößlich feststehend annahm." Aber Sie haben jetzt doch wohl ein anderes Urtheil über die Sachlage be kommen und es erfckeint Ihnen nicht mehr zufällig, daß die Truhe mit dem Signum XV geöffnet worden ist ?" Bei den anfänglichen Turchsuckungen fanden wir die Briefschaften nicht es herrschte aber ein so fürchterliches Durcheinander, daß ich deswegen doch nicht gleich annehmen konnte, die Papiere seien geraubt." Jetzt wo wir im ganzen Raum jedes Blättchen umgewandt haben und die Brieffchaften trotzdem nicht fanden erscheint Ihnen in Raub, der es gerade aus jene unscheinbaren Papiere abgesehen hatte, aber weniger zweifelhaft?" Stanway gerieth in immer größere Erregung. Mein Himmel, man muß ja schließlich daran glauben an das Gräßliche. Entsetzliche, daß eine Lady von solcher Lebensstellung, solchem Umgana . . ." Schaudernd brach er ad.

Nun noch eins, Stt, Tianway. Sie beantworteten mir vorhin meine Franc nach der Sportbekleidung der Miß Worcester nicht." Miß Ellen Worcester." sagte der Amerikaner tief aufathmend. ..bedient sich nach Aussage ihrer Freundin Frau Rechtsanwalt Kleist bei ihren Radausflügen eines sogenannten Hosencostüm's . . ." Bestehend aus blauer Blouse und falligem, blauem Beinkleid vermuthlich!" ergänzte der CriminalCommissarius und fügte, den Wortlaut der amtlichen Bekanntmachung citirend, hinzu: Sie ist von schlanker Gestalt und hat schmale Hände ; ihr Alter wird auf 20 bis 25 Jahre angegeben." Weindel rief einen Geheimpolizisten und übergab inrn die Aufsicht über das Haus und die Beobachtung der nächsten Umgebung des Thatortes. Denn es galt auch ihm für ausgemacht, daß die Verbrecher durch die Macht des Gewissens immer wieder zur Stelle ibrer Untbat zurückgetrieben werden. Kommen Sie jetzt. Mr. Stanway". rief er dem Amerikaner zu. ein wichtige? Gang steht uns bevor!" An Stanway's Seite verließ er das Haus, vor dem noch immer ein ansebnliches Häuflein Neugierige? zu sehen war. und begab sich zum nächsten Droschkenhaltplatz. Das Middleton'sche Pensionat für In- und Ausländer" in der Bergstraße war das Ziel der Fahrt der beiden Criminalisten.

0. Ein freundliches Dienstmädchen im Hamburger Häubchen öffnete den beiden Herren, die die Klingel an der 2Uix des Pensionats in Bewegung setzten. Ist Miß Worcester zu sprechen?" Das Mädchen ließ die Herren in das elegant ausgestattete Entree eintreten und bat sie. sich einen Augenblick zu gedulden. Gleich daraus erschien Frau Middleton eine Dcne Mitte fünfzig, mit einem Kneifer auf der Nase und lud die Herren ein. sich in den Empfangsfalon zu bemühen. Nachdem sie dort umständlich Platz genommen hatten, erklärte ihnen die alte Dame, daß Miß Worcester leider nicht zu Hause sei. Aber wenn ich ihr etwas ausrichten kann so bitte ich, mir Bescheid zu sagen." Der Criminal - Commissarius lächelte. Wir können wohl die junge Dame hier erwarten?" fragte er ver.kindlich. Miß Worcester führt nämlich einen Proceß ich bin ihr Anwalt, Edward Stanway ist mein Name und es kommt mir sehr viel darauf an. die Miß möglichst bald zu sprechen." O. Sie sind ein Landsmann. Mr. Stanway?" fragle die PensionatsVorsteherin. Und als der Amerikaner bejahte, ging sofort eine lebhafte Un, lerl-altung los. :e beiden Criminalisten bekamen Yn Verlauf derselben au der gesprächigen Dame heraus, daß ZR'0 vce ster beute früh sehr lange geschlafen habe, erst um elf Uyr zum Lunch erlanenen und seit ein Uhr, zu welcher Ctante sie das Haus verlassen noch nicht wieder zurückgekehrt sei. Es war in dem kleinen Salon nicht geheizt: als die alte Dame daher zll frieren begann, cu;cb ic; ...?. -.tantvay und erklärte, mit seinem Freunde lieber im Zimmer der Mis, warten zu wollen denn sie gedachten durchaus leine Störungen U verursachen. Ich werde für den Fall, daß wir die Miß nicht mehr erwarten können ein paar Zeilen auf ihrem Schreibtisch für sie binterlassen. wenn Sie gestatten." Frau Middleton. der das Interesse all' ihrer Pensionärinnen sehr bock stand, erklärte sich sogar lere::, BriefPapier und Couverts zu bringen: doch fand sich das in einer offenen Schreibmappe im Zimmer der Miß vor. Der Raum, den die Ameritanerin bewohnte, besaß srrei r.ach der Strafe mündende Fenster. xt eine Thür öffnete sich nack dem kleinen Salon, die andere direkt auf den Tur. Doch war die letztere mit einer schweren Portiere verhangen. Auch in Miß Ellens Zimmer war es ncck nicrr warm. Das Mädchen schien -rst vor kurzer Frist Feu?r gemack: pi haben Sobald ftrni Middleton das Zinmer verlassen hatte, begannen die beiden Männer mit der Durchsuchung des Raumes. Weindel inoicirte den Kleiderschrank. Vornan hing das Radfahrercostüm der Miß. das er vom fiagd . nahm und gemeinsam mit Mr. Stanway betrachtete. Hauptsächlich mu- ; sterte er die beiden Aermel-Enden der Blouse. Blutsvritzer waren auf dem . dunkelblauen Tricotstoff nicht zu be- ! merken. Auch die Sckuhe und S:rümpfe. die auf dem Boden des Schrankes lagen, zeigten keine Blutfpuren. Inzwischen durchsuchte Stanway den Papierkorb. Er hatte sich noch nicht lange damit beschäftigt, als er . plotzllck einen nur halbunterdruckten ! Ausruf derUeberraschung von sich gab. Was haben Eie, Mr. Stanway?" Der Amerikaner zeigte ihm verschiedene Papierfetzen. Er legte sie hastig auf dem Schreibtisch neben einander, bückte sich noch ein paar Mal und holte ! die dazu gehörigen Bruchstücke aus j dem Papierkorb. Nur wenige Theilchen fehlten. Ich sah auf einem dieser Stückchen das Datum des beutiaen Taaes!" er-

klärte fc:r Amerikaner dem Commissarius. Gemeinsam überflogen sie das Schriftstück. Es war ein angefangener Brief an Herrn Generalkonsul Hüttl. Das ist der Vater des jungen Mannes." versetzte Stanway. gegen den Miß Worcester sich Material durch den Argus" verschaffen lassen wollte." Weindel's Augcn wurden immer größer, je weiter er in der Lectüre des Briefes kam. Miß Worcester gab in dem Briefe ihrem Unmuth darüber Ausdruck, daß der junge Herr Hüttl sie in so schnöder Weise verlassen hatte. An der interessantesten Stelle aber, mit einem Satz, der für die Sammlung von Indicien äußerst wichtig war. brach das Schreiben ab. Sie kündigte dem alten Herrn darin an. daß sie nunmehr da ein glücklicherZufall sie in den Besitz des langersehnten Materials habe gelangen lassen' unverzüglich die Klage gegen seinen Sohn anstrengen werde. Die Zuschrift war hier abgebrochen und vernicktet worden. Vielleicht erschien der Schreiberin die Tonart zu scharf dielleicht fürchtete sie. sich zu verrathen vielleicht auch war sie durch einen äußeren Umstand gehindert worden, weiterzuschreiben. Als Frau Middleton. die sich btt pflichtet fühlte, die beiden Herren zu unterhalten, nun wiederkam, war den beiden geübten Criminalisten auch nicht die leiseste Erregung anzumerken. Miß Worcester ist wohl eine eifrige Radsabrerin?" fragte Weindel die alte Dame zwanglos. ..) ja. gewiß. Fast alle Tag. rächt sie einen Ausflug, seitdem wir keinen Schneefall mehr baben." War sie heute früh auch fort?" Das glaube ich nicht. Sie müßte sich denn wieder in ihr Zimmer begeben

baben, ohne daß ich s horte. Da sie aber um elf Uhr mit solcher Migräne aufstand . . ." ..Oh. das Fräulein war leidend?" Miß Worcester war gestern Abend von einem befreundeten Ehepaar eingeladen sie verträgt wohl nicht viel denn sie fah heute Morgen so bleich und nervös aus!" Der Commissar lieh eine Pause eintreten. Wo steht denn dos Rad. das die Miß zu benutzen pflegt" fragte er dann leichthin. Unten im Hof ist ein kleiner Verschlag so eine Art Remise in den das Rad immer hineingestellt wird. Doch ich glaube, jetzt sind Sie von der langen Wirterei erlöst. Da kommt Miß Worcester." Man hörte vom Treppenbaus der Schritte, gleich darauf rasselte ein Schlüssel im Schloß. Ah. Ihre Pensionärin braucht nicht erst drüben zu klingeln an Ihrer Entreethüre. wenn sie nachHause kommt?" JH ist so bequemer für sie. Frübvr hatte sie allerdings Furcht, weil sie glaubte, man könne leicht einmal bei ihr einbrechen. Aber ick beruhigte sie: in den letzten zehn Jahren ist nichts m)i vorgekommen in der Alstergegeno." Die gute, alte Dame schien von dem Mord in den Großen Bleichen noch nichts zu wissen. Miß Ellen Worcester stiefc die Thür aus, hob die Porlwre und blieb wie vom Donner gerührt stehen, als sie die fremde Herren gewahrte. Mr. Stanway." preßte sie hervor. ii komme soeben vom Bureau des Argus" " Fräu Middleton hatte trotzdem das seltsame Gebaren ihrer Pensionarin sie überraschte sich discret nach der Thür zurückgezogen. Die beiden Männer schwiegen, so lange die Hausfrau in Hörweite war. Erst nachdem sie auch den anstoßenden kleinen Salon verlassen hatte, sagte der Amerikaner in ernstem Tone: Und Sie erfuhren dort, auf welch' barbarische Weise man meinen Compagnon umgebracht hat?" Mr. Slanway ja. ist es denn wahr? Wer in aller Welt kann ein so schauerrolles Verbrechen begangen haben? Hat man denn schon einen An salt ?" Gewiß, den hat man. Und Sie. Miß Worcester. können uns noch größere Klarheit verschaffen. Ich üabe mit daher erlaubt, einen Theilhaber der Firma mitzubringen Herrn Kindel." Der Amerikaner neigte leicht den 5top. Die Amerikanerin wich vor den beiden Männern, die sie scharf fixirten. betreten zurück. Ich könnte irgend etwas thun, um die Ermitteluno der Thäter herbeizuführen? Aber ick kannte den Erschlagenen ja nur fluchtiy. Sie selbst wissen. Mr. Stanway. daß ich ihm gestern zum ersten Mal in meinem Leben gegenübertrat." Miß Worcester." sagte der Inhaber des Argus". es ist für uns von ' größter Wichtigkeit zu erfahren, durch welchen Umstand Sie in den Besitz der I bewußten Briefe gekommen sind, wegen deren Sie mit mir und dem Er- , schlagenen gestern in Unterhandlungen ! getreten waren." Alles Blut wich aus den Wangen ! ds jungen Weibes. Miß Worcester ; trat abermals einen Schritt zurück und sagte in großer Verwirrung: Aber das müssen Sie doch sel- ! der wissen auf welche Weise ich ! mein Himmel, warum sehen Sie mich denn so scharf an?" Sie aeben also zu, im Besitz der ! betreffenden Vaviere zu sein. Miß

worcester?" fragte nun der Commiar streng. rfi Nf?st?si? di?s?n ?-n nimt

.Herr. Ich bin eine freie Amerikanerin " Ohne Umschweife. Erklären Sie auf der Stelle wie Sie zu den Briefen . r . 0 1 aelanat t:nd. ten v i i rj r n.',,pi, I,ss,'7' nrn .t,"nVnnh ! - V . V U.lllUiV W I W 4UI1IVW. rf,,r k, mc, (xnmn. """" '""v O4""- OV- -""A' ' non doch schon gesagt baben." Tlr )s rnri f n rrr ih (ino OK5-' - r- f, . : ' . l. 4. II II. 1 I 1 li 11L L. L. II LIIIL 11 IL'r;nui uvic4, Cup ssac Mark für die Briefschaften geboten haben." Ich bin auch bereit, sie beute noch zu zablen." Trotzdem mein unglücklicher Com- ;. K , c ; ,.;.,,. i o rrf nn si CVfim. r.; f ?T;VT;ss;n nuS.. ' . ' ' !!k4!iM s si., s.; n. eigener, großer Bortl-eil habe ihn bestimmt, mir die Briefe zuzuwenden." o r w o xi rft cv c Ujmciujciii -OMinji vu uiicu Herr Berzer die Briefe zugesandt haden ?" Weindel flüsterte seinein Genossen zu: Geben Sie Acht, jetzt verräth sie sich!" Zu der Amerikanerin gewandt, sagte er kühl: Um wie viel Ubr wollen Sie die Sendung erhalten baben?" Die Stunde, zu der st; eintraf, weiß ich nicht anzugeben, denn ich scblief etwas länger als gewohnlich. Als ich mich aber an meinem Platze i n p . um Umiii t n ror Icnf n pitiT.inr. jum nu, ... tilag oas Eouoert der ,irma Argus IlCLMl UillCUU ?liC IUIU ICil L'Cl UlClUCUl Gedeck." ..Ab also die Sendung soll mit Km t)f4 AtM sirrtttst1 iC? .Csi mm rX-, Uam C a -ava LXl ClUlJtlWI Ul jtiil 3ct.rcff wandte stch die junge Tame nach deni Frager um. Ich weiß nicht, mit welchem Recht Sie Zweifel in meine Worte setzen V Nun. Miß Worcester." sagte Stanway scheinbar einlenkend. Sie werden doch selbst zugeben, daß es einigermaßen verwunderlich für mich sein muß. von einer solchen iZigenmäcbtigkeit Fritz Beyer's zu hören. Wir haben gestern Abend, nachdem wir uns von Jhnen getrennt, kein Wort mehr über die Angelegenheit mit einander ge--sprochen. Auf mich machte es aber den Eindruck, als ob mein Compagnon trotz des Bortbeils, den Sie ihm boten. nach wie vor auf Seiten seiner Coustne gestanden habe." Tie Amerikanerin wurde immer unruhiger. Ich kann aber doch nicht mebr thun als die Wahrheit fagen. Daß Sie mich hier gewissermaßen in ein Verhör nehmen das beleidigt mich." ..Obne Empfindlichkeit. Miß Worcener. Also Sie fanden die Briefe in einem Couvert des ..Argus". Gut. War ein Schreiben beigelegt?" ..Nein." ..Auch kein Absender vermerkt?" Tcch Ihre Firma das sagte ich Ibnen ia bereits." We'che Farbe hatte das Couvert ? ar es gelb. grau, weiß,'" (ienau entstnne ich mich nicht. Ab.-: wenn Ihnen soviel darauf an5o?imt es muß stch ja noch im Papiertorb vorfinden." Tcr Commissar. immer mehr in Zorn gerathend über die Gewandtheit, mit der sich die raffinirte Amerikanerin aus der schlinge zu ziehen wußte, sagte in ziemlich höbnischem Ton : Scbade. daß Sie den Briefumschlag, aus dessen Stempel man doch die Aufgabezeil hätte ersehen können, nicht forafältiger ausgeboben haben." Tie Miß. die eifrig den Papierkorb durchwühlt hatte, wandte sich rafch hin. Äueroingö. meine cucii, uu rc . x ifx . c .:. 44 iw.w: .j r. w Couvert ist nicht mehr hier. Weindel und Stanway stießen ein kurzes Lachen au. Das Mädchen wird beim Feuermachen Papier aus dem Korb genommen baben . . Natürlich, natürlich!" spöttelte der Cominisiar. Gerade solche wichtige Beweisstücke pflegen ja auf so einfach erklärbare Weise aus der Welt zu verschwinden. Ick hatte es nicht andess erwartet." Die Amerikanerin lebnte sich an den Schreibtiich Sie athmete hastig und blickte die beiden Criminalisten mit starren, großen Äugen an Ich weigere hnen von letzt av l jel uttunft. Denn ich bin es Nicht gewohnt . . . mm,ewe Angeklagte fe bandelt werden. (Fortsemmg folgt.) n Ober . Egypten. wo in den letzten Jahren mehrfach Aus - r r m grabungen feitens der Archäologen, besonders von dem bekannten Forscher De Morgan, gemacbt worden sind, hat ! man überaus werthvolle Funde gemacht, besonders werthvoll deßbalb. weil sie über 'die Uracscbicht? der alten rr t. i c . i cc w i . gnpicr, rn oiresi oeren in oen archäologischen Kreisen verschiedene Theori?en berrschren. authentische Anbaltspunkte bieten. Man bat daselbst Mumien vorgefunden, die aus der i s. r ri 4. Äelt apu 0. üir. nammen und deren bestes Exemplar, der Leichnam eines Mannes von 5 Fuß 9 Zoll Länge, dir Direction des Britischen Museums in London für ihr Mumienzimrnr er worden hat. Es ist ein Ureinwohner Egyptens; er zeigt einen wohlgeform - ten Schädel und roeist ine einzige 1 r r . e JT udriaaeollevene lle oae auf. em Beweis, daß er blondhaarig war. Das Grcrb, in dem die Mumie aufbewahrt war. ist eine einfacde runde Höhle, vie , in Sandstein gehauen und n.it Stein pwtten bedeckt war.

Täglicher Marktbericht.

Viehmartt. Indianapolis Union Vichhöfe, 7. )an Rindvieh. Ä , . . Auserle'ene bis pnrna -,r liiere, 13o0 Pfd . und . ' rl r j - .A auswarlS 5". 10 :.7o M. kiS niUr ti.r. Vis v vi- iin.t.i u w illIV 135 Pfd. und aufwärts 4.50 5.10 Vliiecirlcicne d,s prima : Z.w 1150 bis 1300 .-Vrf . i -ri" 5.10 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere Mittlere bis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.... 4.00 4.50 3.70 4.35 4.35 3.50 3.(0 3.85 3.25 2.35 6.00 5.00 4.00 3.85 3.00 40 25 Gute bis gewählte Rinder. 3.00 Mittlere bis gute Rinder. 3.10 ! """"" t i3 Gewöhnliche leichte Rinder 2.00 Hute bis gewählte Kübe.. 3.35 bis gute Kübe.. 2.00 Öb ßüb , , oSSr- ril niaiütr O.VV 5cbwcrc Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Schläch ter Bullen .'. 3.60 Gewöhnliche bis gulcBullen 2.50 Gute Kübe mit Kalb $30 GewöhnIichcKühc mit Kalb 15 Schweine. Gute bis gewählte, milt- , V fx. a. - r v i . - , v- v v v .1 icrc uno 'wcre iro.zo 5.30 5.25 5.25 5.20 5.10 5.00 Geml'chteu. chw.Packing 5.20 Wxi, ftJ7Mf, Wx K I ' ' Gewöhnliche leichle, 5.15 4.00 4.50 PiZs Roughsx .... .Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 4.75 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.50 Guic bis gewählte Schafe 'S. 00 Ordinäre bis gute Schafe 2.25 Stockcrs 1.50 Böcke, per 100 Pfd 2.00 5.25 4.50 3.60 2.75 3. 00 2.75 Früchte und Gemüse. Früchte. Cilronen, 3.00 für 300. Acpfel, tz2.50-.D3 per Faß. Feigen, 12c-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch. Datteln. Persische 5c-6c per Pfund. Kokusnüfse, 3.50-4.00 per Hundert. Trauben, Concord, 8 Pfund Korb, 13c; Delaware und Niagara, Crate von 4 Körben, 12c Birnen, hiesige. $1 per Bushel. Cranbcrrics 3.00 per Bushel Crate. Orangen, $3.25 3.50 per Box. Gemüse. Kraut, 90c ver Faß. Zwiebeln, Svanische ßl.50 per Crate; rothe Globe 70c per Bushel ; weiße Globe ß-2.00 per Faß. Kartoffeln, tz1.4b per Faß; prima Burbants und runde weiße 55c per Buibcl: zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $2.00. Celery, 25-50c per Bunch. 3 alat 50c ver Bu'chel. vinat, 40c ver Büschel. Weiße Rüben 40c ver Büschel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6 7c; hiesige stiere 7-8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfunö jc; .llbe 550 bis 650Pfund ttjc; Stier Vordcrvicrtel 7c; Stier Hinterviertcl 9 ic; Rind Hinterviertel 8c; Rind Vor t?iiivtil tr: ifnh OorSrrhiurf f tKf l-i i ; hinterviertel ?zc. i c Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hintcrvicrtel 12c; Vorderviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lümmer per Psd. 8c; Schafe 7c; Schenkel 8c; Racks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8c10c ; Cottage Schinken 7c ; gehäu:cle schultern 7c, frische Schinken, 18 fllt.h im Dnrckscknitt. lOr : Sender loin lBl . SüQte ibs 6c : Z-ail Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. , (4 Schinken Erste Quali. i m. 2018funb 10fc. 15funb 11c; . ulQ Zweite Qualität , 2(18 10i 15 funb m u Q 10 Pfund llic. ' 'Caiifoifche Schinken -6 bis 8 Pfd 7c; 10 bis 12 Pfund 7c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück speck Klarer English red !c: aewäblter Suaar Kurcd 1 13c; ßf Pfund im Turchschnitt 12c; 1 ' bi 9 Pfund im Turchschnitt Ilse; 1( bis 12 Pfund im Durchschnitt 11 c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, INc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11 :. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 i Pfund im Durchschnitt, 124c; 10 bis rj ' ' ' . ' ! 12 Pfund im Durchschnitt, 11. -veck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 8c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Turchschnitt, 94c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9ßc; Klare k r r 9 - T O ' Bics. 25 bis 30Pfd.,8Zc; 18 bis Pfd., 9c; 14 bis 16 Pfd., 9c; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 8c; Rücken 12 bis 16Pfd., 9c; Klare Rücken 6 bis 9 - Pfy. 9 Schultern, Engl. Cured 10 bis 20 ! Pfund im Durchschnitt 8c; 16 Pfund I im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Pfund ' ' ' r ' 8ic Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fanen Pig 519.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumrs 14.50. Gedörrte Rindfleisch Schinken, reg.

Seis, 11c; Atttzenseilen 8c; Innen seilen 13c; Knöchel li, schmalz, in TierceS, 1. Qualität Sie; 2. Qualilat Sh; 3. Qualität Bfc. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 7c; icnerwurst 7e; X'-ckwurü 7Hcz Bologna in Tärm? 4c, Tuch ei:.

Mische, Austern und Wildpret. 5ändler-Preisc: Clams Little Nccks 75c per 1(o. Kammern 25c per Pfund. Froschschenkel, $U0-2 per Dp Aunern Beste Baltimore oderStand ard, 51.00 per Gallone; beste Baltt timore Select?, $1 .10 per Gallone; New York Counts, fi.ou per hundert; New York tkulls. 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c der 5)undcrt. Auttern in Kannen New Hör? Counis 35c; I. S. F. & Co. Sclec 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K.8c; R. 15c. Sec-Fische. Knochcnlo'c hürige 7c; häringe 54c; Perch 5c; WcißnsÄ 9c; See Forellen 9c; Red Snappcr 84c; Kenncbcc hechle 15c: Blaufts5e 10c. ,!ibut 15c; Stockst' Se; Vldd.'ck 8c; i.-:fisch 10c; Ro.1 Pickcrcl 10c; No.2 Pickcrel oder Blue Pkc 6c; Blacl Baß 15c. Butter, Vier und Geflügel. Händler befahlen folgende Pre-.se : Butter, frische, 11c ' Eier, Ihc per Dutzend. Hühner 5c:Tur!eys : jungesv.: nc IC Pfund und darüber 7c '; junge he 7 Pund und darüber 0c ; aNe .mnen 54c ; alte Hähne 4c; ßulls und Krumbrüüige 44c ; Enien 6c: 6)änfe 5.4.-tt.00. Getreide. Weizen-No. 2 rother 77c auf den Geleisen, 77c von der Mühle ; No. 3 rother 73-75c; Januar 77c auf dk Geleisen; Wagenweizcn 76c. Korn-No. 1 weiß 36c; No. 2 weiß 3zc; No.3 weiß 36c; No. 4 weiß 32z-34zc; No. 2 weiß gemischt 36c; No. 3 weiß gemischt 36c; No. 4 weiß gemischt 32 - 34c; No. 2 gelb 36c; No. 3 gelb 364c; No. 4 gelb 32-34c; No. 2 gemischt 3Cc; No. 3 gemischt 36c; No. 4 gemisckt 32 - 34c; an Kolben 34c. Hafer-No. 2 weißer 26c; No. 8 weißer 25c; No. 2 gemischter 24c; No. 3 gemischter 23c ' Heu-altes No. 1 Timoihy 13.0013.50 No. 2 Timothy 11.50-12.50 Kaffee. Folgendes sind die JndianapoliI ; Preise : Gewöhnl. bis guter 12c 18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; ! Golden Rio 23-26; Java 2-31:, In Packe ten: Ariosa $11.75, Lion H.'5, Jersey 11.75, Caracas 11.25. Tittworth's 11.75 Dutch Java Blend 16.50. Mail Pouch 10.75, Gates Blendcd Java 10.75. (roceries. Zucker Dominoes 5.32c: Slückzucker e.'S'lc; pulvcrsirtcr 5.92c: VUllk pul verisirter 5.97c; Standard granulirter 5.92c; feiner granulirter ö.82c; CubeS 5.97c; Confectioners' A 5.62c; Ridge wood A 5.42c; Phönix, A 5 .37c; Empire A 5.32c; Ideal l?xtra Golden C 5.32c; Windsor Extra C 5.22c; Ridgewood crtra C 6.12c; gelber C 4.97 ; 16 gel der 4.82. Eingemachte Früchte BlackbenieS, 5 Pfund, 51.10: Peackcs Stand. 3 Pf., 52-2.25; Seconds 3 Pfund 51.50 51.65; Pie 51.40-1.50; Anana, Standard, 2 Pfund, 51.65-1.90; See onds, 3 Pfund, 51.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, 51; Bahama Ananas 51. 90-2.25; Gesiebte Erbsen 51.10-51.75; frühe Juni 51-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-5 1.00: Zuckerkorn 80c 51.40; Apfelbutter, per Dutzend. 3 Pfund, 95c. Sämereien. ! Kaufpreise: Klcefamcn, Rother, 55-55.50; eng lisckcr, je nach Qualität 55-5.50; Al ''nkc 5-7.00; Alfalfa 5.5O-6.00 per Bu'hel. Timothy 51.30-51.40. Tclail-Prcise : Klccsamen, alter, prima, 55.56; neuer 55.00-6.50. Timothy, gewählter 52.25; prima 52.00-2.10. Blue Gras, Fancy Kcntucky 51.20 ver Bu'hcl; cztra reines 50-65c per Bushel. Kohlen. Xcr.v.t 4 loime Antbracite 57.00 Rauchloie 4.50 l Jackson 4 00 Pitlöburg 4 00 I Raymond City 4.00 j Winifrcde 4.00 j Kanawha 4.00 ! Luhrig 3.50 ! Brazil Block 0. Grcen County 3.00 Jndiana Lump 3.00 3.65 2.40 2.15 2.15 2.15 2.15 2.15 1.90 1.90 1.65 1.65 1.15 2.65 slack 2.00 Bloßburg 5.00 Lump Coke 11c per Bush. 52.75 per 25 Bushel. 51.50 per 12z Bushel. Zerkleinerter Coke 13c perBu. 53. SS pcrö Bu. Zl.76 ver 12 Bu.

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