Indiana Tribüne, Volume 24, Indianapolis, Marion County, 6 January 1901 — Page 10

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Von Freiherr v. Schlickt. Lk Jeder weik es tont 1 tnoiiil' kl' h:iü, sagt der Cyines?. wen" kr in Paris ans der Aufstellung so viel französisch gelernt hat ein Jev lveisz. daß nach Ansicht Der Äoraesedten Alle, wa die ttnterqebenen SVTr " . 1 TZT . !7 yaijniiu'cii ujiü uciijciugcu uniuriui, die. einerlei in lvelcher Stellung sie sich befinden, nach Ansicht der Höheren zum sterben bereit sind und die selbst zwar nicht um ihr Mtbcn. sondern um eine schicdetc Offizier nicht vollem Recht ist sein Schelten am abendlichen Stammtisch um so größer, je geringer die Pension ist. mit der er sich mit den Seinen zuweilen durchhungern muß. Na überhaupt die Verabschiedungen? Vtix wird immer gar traurig zumuthe. wenn ich am Ersten eines jeden i!!nats zu der Pensionstalle gehe, um mir ein .cherflein abzuholen und dann die zahllosen verabschiedeten Ofsicierc sehe, die zum großen Theil noch Im besten Mannesalter stehen und die nun dazu verurteilt sind, 'ich ihrem Tvd entgegen zu langroeileu. Wenn die iilic erzählen wollten, warum sie den bunten sJiod mit dem schwarzen dertauschten und vertauschen mußten na. ich sage weiter nicht, alö: ..ute Nacht, limina." Der Unfug, den Einer thatsächlich aber nur nach Ansicht der Höheren macht, ist an dem ganzen Unglück Schuld. Ter Vorgesetzte singt: ..Oh. ich bin klug und weise." aber nicht Alles, wa man singt, ist wahr. OfficÄi haben die militärischen Borgesetzten immer Recht, aber auf of siciös ? a ist eine zweite ache. 0i u r der Untergebene macht Unfug der Höchstcommandirende in etnem cn . - i w. "V . . 'eglmeni oocr in einein nn .rup- , penverband nach seiner Meinung na- ; türlich nie. Die Rekruten sind tvieder da, sie sind mit Stöhnen und Seufzern gekommen und ebenso in Empfang genommen worden. i in keine Freude, wenigstens keine reine, ungetrübte, sich ausbilden zu lassen, es ist aber auch kein Genuß, wenigftenS kein allzugroßer. Rekruten auszubilden und Monate lang jeden Tag bei jedem Wind und Wetter auf dein ttaserneilkof seine sechs Stunden lienen. u, ganz geniale oder nur ganz diimme Menschen halten das aus die , Dauer aas. der nor.na veranlagte . . i : : . . i w u . : t..J.i. t iiia)c vvivniini uuuci einen uiuiru fbitn!Iopl Die Nekruten sind da und der Herr C Lf nt entwickelt in einer OssicierSveitiniinlung die Grundsätze, nach denen er die Ausbildung der neu eingestellten eute gehandhabt wissen will. Die Nede ist lang, aber keineswegs lehrreich und außerdem überflüssig. Da ceiste wisseu die Meisten schon uus dem iFrercierregleuient. ''.usutze zum Reglement werden aber uunachsichtlich durch Verabschiedung geahndet. So steht geschrieben, aber wa kein Kläger ist. ist auch kein Richter und der Herr Oberst wird sich schon hüten, sich selbst bei seinen Vorgesetzten zuiu Abschied einzureichen. Da wäre er ja noch dümmer als seine UntergeV. nen glauben - na. und das gibt es nicht. Das Exercieren beginnt. Die Un-t.-rosficiere controlliren die Rekruten Gefreiten, die Lieutenants passen auf die llnterofficiere auf. die Haupileut? auf ihre Lieutenant, die Herren Bata'llous Comiuandeure auf ihre H ,'.iis'llinge" und der Herr Oberst, der es für seine Pflicht und Schuldigkeit bclt. jeden Tag wenigstens einmal über den Kasernenhof zu gehen, paßt auf llle auf. auf die Rekruten und auf die Lieutenants, auf die ..StabsHengste" und auf die Ullterofficiere. auf die Hauptleute und auf die Gefreiten. (5r sieht Alles. Alles, aber merkwürdigcr Weise nur Unfug. In Sonderheit kann er sich ??it der Haltung der Ellenbogen absolut nicht einverstanden erklären, diese nach dein Reglement leicht gekrümmt und ebenso wie der Oberarm etwas vorgedrückt werden. Aber ..leicht" und etwas" sind zwei W ff ,pen J ! kruteuofficiere das noch nicht wußten, so erfahren sie es jetzt. Bei der ersten Compagnie ist die Krümmung der CUcnbogen zu viel", bei der zweiten viel zu viel", bei der dritten eineJdee ! zu wenig , bei der vierten annähernd richtig", bei der fünften ..über alle Begriffe mangelhaft", bei der sechsten in keiner Weise mit dem Reglement in Einklang zu bringen", bei der siebenten ist es nicht ganz so schlimm wie bei der ersten, aber beinahe so", bei d?r achten haben dir Leute keine Ahnung", was sie mit ihren Ellenbogen anzufangen haben, bei der neunten scheint der Lieutenant unfähig" zu sein, bei der elften hätte der Herr Oberst Besseres erwartet" (warum gerade bei mir? denkt der Officier) und bei der zwölften lohnt es sich überhaupt nicht, über die vollständig fehlerhafte Haltung der Ellenbogen auch nur ein Wort zu verlteren trotzdem setzt der Comman. deur dem Lieutenant in längerer Rede auseinander, das es so nicht weitet ainae. dafe der Officier es mit seinem Dienst viel gewissenhafter nehmen müßte, wenn er ernstlich daran dächte. jemals in seinem Leben Hauptmann zu werden. ann ruft der frerr r6rst kine Lieutenants zusammen und hält tönen

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eine Webe, nicht die erste und nicht die letzte und setzt ihnen ganz genau auseinander, wie die Haltung der Arme sein soll ja er läßt sogar bei einem vorschriftsmäßig aufgebauten Mann" den lichten Raum zwischen dem Körper und der inneren Seite der gekrümmt? Ellenbogen ausmessen. Aw.VOIIS ÜIOIS: Hast Du Worte?" denkt ein Lieutenant, der nicht so dumm ist. wie sein vorgesetzter atlösieht. dann prägen sich Alle das Maß ein und warten mit Ungeduld auf den Aucfinblick. wo der Herr Oberst von der Erdoberfläche verschwunden ist Endlich geht er und die Ofsiclere bilden ,ofort eine Gruppe. Räch kurzer Berathung nehmen sie einstimmig eine Reiolutwn an. die dahin lautet, daß oer oonimandeur über Rächt verrückt geworden sein muß. (ii ist sehr schwer, den Leuten etwas beizubringen, grausam schwer aber ist es. die Leute etwas umlernen zu lanen. Aber was hilft's? Ja nun. man tragt, was man nicht ändern kann," singt der Dichter. Der Unfug ist be-

foklen folglich wird er ausgeführt, hj fmD, können sie meinetwegen auch Wenn die oldateska nur die ver- hj bleiben." fährt der Commandiständigen und vernünftigen Befehle rnde fort

ihrer Vorgesetzten erfüllen wollte, hätte sie oft Tage lang nichts zu thun, dann fiele beispielsweise auch sehr häufig ein großer Theil der Ä!anöve,r aus. bei denen notorisch zuweilen oft vom frün rgen bis zum späten Abend ts als llnfua befohlen wird. Die künstliche Haltung der Ellenbo- , , s i , gen beginnt, schön ist etwas Anderes, nur von weitem macht sich die Sache ganz entfernt, nahebei ist sie scheußlich , W tr sTt ?btt? dieses Mal die Retruten allein belichtigen

wlro uno oa oer owmanoirenoe m, rer Haltung vor ihm steht, fcharf auseinem Rheumatismus zu Bette liegt. Knm Auch der Commandeur sieht denken die Lieutenants. ..innst gäbe eö Pn Jüngling an grausames Unglück." ' er Mann steht gut." denkt der

'ayreno me iranieu unkergevenen ö Prinzip niemals zu einer Besichtig au ouna aesund werden, klettern die huben Borgesetzten stets, tvenn ein solcher suag". den der Teufel erfunden t. vor der Thür steht, aus dem Bett fieTCIU Auch der Commandirende war wieder gesund. Kraft seines Amtes hat er seiner Gicht befohlen: verschwinde" und weg war sie. Nun steht die l?zcellenz aus dem Ka sernenhof und sieht zu. lvie der Oberst die vtekruten besichtigt. vfsi.iu ist er nur Zuschauer, osflciös ader hat er doch ein Wort, und zwar ein seyr gewichtiges mitzureden. Wahrend der Oberst sich Griffe. Wendungen und andere schöne, mehr oder weniger brodlose Künste von den in Freiheit dressirten Jünglingen vorsuyren laut, gern der commandirende die Reihen der jugendlichen Krieger entlang und mustert ihr Aeußeres. Die Leute rühren", sie stehen bequem und warten des Augenblicks, da sie etwas vormachen sollen, es in der Erregung aber, in der sie nch befinden, ganz sicher schlecht machen. Sie rühren, aber Jeder, dem sich der (iommandirende nähert, nimmt die .Hacken zusammen, steht still und sieht den hohen Herrn, wie es ibm befohlen ist. offen und frei an. Derjenige, der von Euch am allerwenigsten kann, muß das klügste Gesicht machen!" hat der Unterofficier befohlen und danach bandeln die Leute. Alle bemühen sich, ein sehr intelligentes Gesicht zu machen und der llommandirende ist mit dein ..geistigen Ausdruck" der Mannschaften sehr wohl zufrieden. Auch an der Haltung der Rekruten

f n7n hat er nichts auszusetzen, nur die HalIwen . c .v.t ..: ,

liiiiy uci uucjiuugcn iiü-.'ci iiiuji tjciiiz seinen Beifall, er glaubt, fcafc die Leute versehentlich so stehen und er tritt an den Ersten heran, um ihm die Arme richtig zu legen. So ist es gut, mein Sohn." lobt er, dann kommt tx zu dein Zweiten, auch diesem corrigirt er stillschiveigend die Haltung der Ellenbogen. Bei dem Dritten sagt er schon, wenn auch väterlich wohlwollend: Strecken Sie die Arme etwas inehr aus. mein Sohn." Bei dem Bierten ist er schon nicht mehr ganz so freundlich: Länger die Arme!" sagt er kurz und bündig, immerhin noch freundlich. Bei dem Fünften wird er ärgerlich: Aber warum stehen Sie denn so unglücklich da? Strecken Sie gefälligst die Arme mehr aus. wie Sie es gelernt haben!" Bei dem Sechsten wird er nachdenklich. Ist das Zufall, wie die Leute die Ellenbogen krümmen, oder sollte es Absicht sein? Er wendet sich zu dem Commandeur, der inzwischen dem Wunsche des Commandirenden gemäß ruhig weiter besichtigt hat und ruft: Ach. einen Auaenlick. 5err Oberst. wenn ich bitten darf. ..Excellenz befehlen?" ; Der Herr Oberst eilt herbei, sein Adjutant begleitet ihn und als kluger Mann winr: oer Commandeur auch' I dem Herrn Major, dem Hauptmann

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und dem Rckrutenofneier, in seiner Suite ;u folgen. ?!icht ohneGrnnd vermuthet er, das; irgendwo irgend etwas nicht in Ordnung ist U7td da ist es sehr gut, wenn gleich sämm:liche ditesten Vorgesetzten des Rekruten zur Stelle sind, um über dessen Heimath, 5harakteranlagen. geistige Fähigkeiten, Unordnungen im Anzug oder ivaö eben den hohen Herrn sonst irgendwie interessirt. die nöthige Auskunft geben zu können. Der Commandeur meint es gut gemacht ju baben der (5 ommanbirende ist aber anderer Ansicht: he Sie nur allein gerufen, fn OkMl. wenn ich die anderen errcn auch haben wollte, hätte ich es sl.flint z i a Siehst Du." denkt der Lieutenant, ..es liegt viel Wahrheit in dem alten Wort: Gehe nicht zu Deinem Fürsten, wenn Du nicht gerufen wirst." Ra. nun können wir ja wieder nach Haus geben." ..Wenn die Herren aber nun einmal Gott, wie freundlich." denkt der freche Lieutenant, hoffentlich nimmt Excellenz es uns nicht persönlich übel, daß wir geboren sind." Der Herr Oberst hat sich inzwischen an die linke cot6 Seite Sr. Ercellenz voltigirt und spitzt die Ohren, um keines der Worte zu verlieren, die aus dem vorgesetzten Munde fließen werden. öorlänfk,? asm fltfet nntft n.tr nichts, sondern Excellenz beschränkt sich atauf, einen Rekruten, der in Nram. 5rr Oberst, er steht svgar sehr gut. Die linke Fußspitze ist nach meinem Geschmack ein klein wenig zu weit auswärts genommen, aber auch nur ein ganz klein wenig. Sonst steht der Mann brillant, namentlich die Haltung der tLllenbogen ist hervorragend schön, betnahe militärisch klassisch." ..Sagen Sie. bitte. Herr Oberst." erklingt da die Stimme Sr. Excellenz, wer hat denn nur diese blödsinnige Haltung der Ellenbogen angeordnet? Das sieht ja einfach schrecklich aus. wie die Leute dastehen. Wer hat denn das angeordnet? Ich muß wirklich offen und ehrlich gestehen: ein höhettk Unfug ist mir bisher in meinem militttischen Leben noch nicht vorgekommen." Da knackt etwaö. es sind die Kniee des Commandeurs und soweit hie Dis. un0 hie Subordination es - statten, sinkt der Qerr Oberst in sick ,usammen auf die Kritik war er 1 - , - w m nicht vorbereitet. Tas dürfte nicht kommen. Nun. es ist aber da und der Commandeur versucht es zu verdauen, aber die Worte Sr. Ercellenz liegen ihm schwerer im Magen, als den Rekruten das vorschriftsmäßige Eommißbrod, mit dem sie zioar drei Tage auskominen sollen, aber häufig nicht einen einzigen Tag auskommen. Unfug", hat Excellenz gesagt, sogar ..höherer Unfug". Und das mutz dcr Herr Oberst hinnehmen, in Gegenwart der ihm unterstellten Officiere. Auch die Rekruten wissen, daß er persönlich diese Haltung der Ellenbogen anordnete und auch sie haben das Wort höherer Unfug" vernommen. Run. wer ist der Schuldige?" fragt da Se. Ercellenz. Jetzt Muth!" denkt der Eommandeur. dann sagt er: .Ich. Ew. Excellenz." Erstaunt sieht der Edmmandirende den Eonimandeur an. Sie. Herr Oberst?" fragt er schließlich. Mehr sagt er nicht, ihm fehlen die Worte für einen derartigen Unfug. Worte hat er nicht für den Untergeber nen. wohl aber einen Blick, nur einen einzigen, aber der genügt vollständig. der drückt Alles aus. Alles, nur keinen Unfug. Denn dafür hielt es kein Untergebener. wenn der Vorgesetzte ihm zu verstehen gibt: Mein Sohn, such' Dir ein anderes Reich, der Kasernenhof uv dcr Erercierplatz sind für Dich zu groß, da kannst Du mir zu viel Unfug ma chen." B'o s h a's t. Frau Ä: Scbe ich recht. geht dort nicht dier Wittwe Melier am Arme eines Herrn? Die j hat ja pechschwarze Haare und war doch schon fast iveiß!" Frau Hz Ja ia vie yat naz mir einem reichen Bankier verlobt, und aus Freude darüber ist sie über Nacht schwarz geworden!" Faule Ausrede. Bettler: Gnädiger Herr, erbarmen Sie sich meiner! ... ich habe drei Kinder, die vor junger neroen: Hrr: ter nehmen Sie diese 5 Dollars und jetzt führen Sie mich zu Ihren Kindern und zeigen Sie mir dieselben." Bett ler (ablehnend): Ich pflege meine - Kinder nickt füi Geld .u iaen."

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