Indiana Tribüne, Volume 24, Number 107, Indianapolis, Marion County, 4 January 1901 — Page 2
sÄMÄ;itf WCT H , .f 1 7 rKwNf v Jndiana Tribüne. Jreitag, den 4. Januar 1901.
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Schach den Eonducteur!" In 'den häufiaen Streitigkeiten pfo schen den Conduc teuren unserer El'senbahnen urvo profksswmUen Freibergern tragen allermeisten d unifornnrten Cerberuffe den Sieg davon. Aber auch !das Latein .der Conducteure ist irgend' wo zu Ende, und mitunter werden sie sogar auf verblüffend einfache Weise gezivungen die Waffen zu strecken? Ein solcher Jall ist der nachstehende, welcher sich rürzllch auf einer westlichen Bahnlinie zutrug und, trotzdem er nicht an die große Glocke gehängt wurde, bald ruchbar geworden ist, wenn auch nicht von der geschlagenen Partei aus. Die Geschichte ermangelt n:cht 'der Komik; manche Nassauer, wenn sie davon erfahren, dürften es nur lebIzaft bedauern, daß .ein solcher Kniff, qlekch dem bewährten t?i des Columbus, nicht leicht eine Wiederholung verträgt ! Zu den Passagieren deö betreffenden Zuge gehörten zwei junge Männer, toie neben einander Platz genommen hatten, obgleich sie anscheinend einander völlig fremd waren. Es war schon spät Abends und nicht lange 'dauerte es. so lagen diese beiden Passagierc. gleich vielen anderen, in Morplus' Armen, soweit sich wenigstens ersehen ließ; sie hatten kein Wort miteinander gesprven. i5s nahte der große Augenblick, da der Conducieur nach den Fahrkarten fragte. Keiner jener Beiden regte sich; auf der Sitzlebne zwischen ihnen lagen Mi hübsch zusammengefallene Ueber zieher, und "da 'der onducteur auf denselben die Fahrkarten liegen sah, so hielt er er nicht für nothwendig, die Passagiere aus ihrem süßen Schlummer zu rütteln. Er zwickte die eine Fahrtarte durch un'd sah sich dann nach der anderen um. konnte sie aber wed?r auf. noch zwischen den Ueberziehern finden. S ging also doch nicht anders; er schüttelte den auf der äußeren Seite Sk losenden und fragte nach dem Bllle: Dieser rb sich die Augen, blickte verschlafen um sich und deutete dann auf den Ueberzieher; dann fielen ihm die Augen wieder zu. Der Schaffner berührte auch den Anderen sachte und erhob die schicklalsschwere Frage. Ei, sehen Sie denn nicht, daß das Billet auf meinem Ueberzieher liegt." antwortete der Gestörte in sehr geregtem Tone. Der Mann da sagt aber, das sei seine Fahrkarte." versetzte der Schaffner stirnrunzelnd; Keine Faxen, junger Mann, oder Sie fliegen hiliaus"' ..Was? ? ? polterte der Verdächtigte. der Kerl will mir mein Billet weg' lügen? Ich sage Ihnen. Sie haben mein Fahrkarte in der Hand, und nun lassen Sie mich, ditte, ungeschoten!" Seine Entrüstung imponirte den 'Kenn in der Uniform, und er rüttelte den Ersten, der inzwischen schon wieder die Augen geschlossen hatte, zum jfceikl Mal und sagte, schon puterim GesiÄt energisch: Heda! Falrkorte zeigen oder blechen oder der Ult rst weit genug gegangen!" Jetzt sprang der Angerempelte aber ',""! ttjenb auf. beschuldigte mit heftigen Htesticulationen seinen verschlafenen Nabar und verwehrte sich ganz entschieden dagegen, das Fahrgeld zwein'.ll zu zahlen. Im -höchsten Tenor beleidlater Unschuld drohte er dem Condtteur, ihn bei der Gesellschaft anzuze:gen, wenn er ihn nicht in Ruhe lasse. Fast gleichzeitig aber schnellte auch der Vtr;bere wie eine gereizte Natter emPo:, Beide ballten einander die Fäuste en'aegen und schrieen immer zorniger auf oen Conducteur ein. Dieser war sich jetzt seiner fürchterlieben Klemme und zugleich seiner Qhn'.acht voll und ganz bewußt! Mit Mrater Geberde lief er weiter, ohne noch ein Wort an die Beiden zu verliettn. Aber zu einigen Augen- und Oihrenzeugen seiner Niederlage bemerkte er. bitter lächelnd: ..Das ist der niedlichste Frerfahrt-Kniff, der mir noch je meiner Praxis vorgekommen ist; da hü der Teufel den Karren weiterziehen!" Wit dem edlen Paar aber hatte es einfach folgende Bewandtniß: Sie rnafcta nothwendig die Reise machen, vcrfüaten Her zusammen nur üder so vielc christlichen Linsen, daß sie ein einz'.ge Fahrkarte von einem B:Uet-Mak-l?r erstehen konnten. Mit dieser mußten sie durchkommen, und wenn der T"'.ifel auf Stehen ginge: Dabe: recficlen sie auf den Krgsp!a. dessen folc.?e:che Ausfübrung oben geschild'kt ist. Der Conducteur merkte bald, n c der Nigaer im Holzstoß saß. knnt? adcr nicht beweisen, daß das !taaf zusammen operirtk. und wußte c :cb nicht, an welchen von Beiden er sch Ultra sollte! AI- die Halb-Nassauer ihren Bef iTunasort erreich:, sprangen sie ab, nnd m'v ibrem letzten Quarter feierten sie ihren Sieg. I n der bosnischen Ortsckaft Otoke lebt ein dreijähriger rv ner Knabe, der sich von ' genossen durch einen 1 Schnurrbart untersche I schnurrbärtige Kind ist l ', Bauern Smajo Okic; sch ) der Geburt zeigte sich der Bartes an dem Knaben, i ir einen so schonen Schnl. . ihn zede: Erwachsene baii... tonnte.
Polarnacht-Legendt.
$ie l?5kimo l'abcn aerade ke ncn pioßen Schatz an Stammes - Legenfc; aber sine dik'er. welche ror, einem Mitglied rinn der Pearr? - Epeditio- i neu zum eisten Mal :v. der aroßenWilt erzählt wurde, bürste ikden Liebhaber vrn oilssagen iTüercsircn. Sie bilbet eine polti'chk Erklärung für die langen und Zaltcn Polarnächte und lautet im Wrtn'.'.ito folgendermaßen: gab einmal eine Zeit, da die Sonne 7-iemalb über den Regionen des Norden unterging, und die Gestade an der See entlang stets mit üppigem Grün bedeckt waren. Friede. 10ob! stand und Glück herrschten bei den Bewohnern. Aber eines Tages trug sich etwas Seltsames zu. Wahrend das Bolk unter den Baumen xuliU und schmauste, seit) man plötzlich ein schönes Canoe. fr weiß wie Elfenbein, ganz still an das Gestade herantreiben. aus der Richtunq bei Schlosses, wo der Geist der Winde wohnte. Als dieses Boot den Strand erreichte, kam eine bangel?brfurcht über das Volk: denn in dem Boot lag, unter den Falten eines langen 5ermelinkleides schlafend, eine wunderscböne Maid, deren Haut so bell war wie eine Scbneeblumk. und deren Haar wie e'n Mantel von Sonnenschein schimmerte. Als aber der Häuptling das Mädchcn an das Land trug und sie fragte, woher sie kam der Fabrt". tig in seinem Herzenein unruhiges Gerühl auf; denn sie antwortete: bin Telfa. die Zochter des Geistes der Winde, und ich bin von jenem schneeweißen Schloß im Norden gekci?imcn. um nimmermehr zurückzukehren, fortan will ich di Dir und Deinem Volte wohnen." Und alsbatd erbob s?ck der Geist der Winde im Werben und verlangte mit schrecklicher Stimme, daß seine Tochter ihm sofort zurückbegeben werde. Als aber die Stammes Angehörigen vor ihren Häuptling traten und ihm riethen. die Prinzessin in die Hände ihres Vaters zurückzugeben, stand der Jüngling stumm vor ilnen. Schmerz in seinen Zügen. Einem stillen Winke folgend, traten sie in sein zerstörtes Haus, und dort lag auf einem Ruhebett dn schönePrinzessin. ihre weißen Hid? jetzt noch weißer, als die Schneeblumen regungslos über die Brust gefaltet. Der Geist der Winde kam. und als er seine Tochter todeskalt daliegen sah. erfaßte ihn ein noch schrecklicherer Zorn über die knieende Menge, und er verfluchte sie und ließ Dunkelheit und Kälte über sie herabkommen. Und das Eis und die Kälte und die Dunkelheit hielten gar viele Tage an. bis endlich der beleidigte Geist ein wenig milder gestimmt wurde und gestattete, daß dr Sonnenschein fortan wenigstens auf eine kurze Zeit zurückkehrte. Aber die alte Herrlichkeit ist niemals wiedergekommen; nur manct Svuren unter der Erde zeugen noch von ihr. Krankheit und evensverstchcrung. Recht lehrreich bezüglich des Verhältnisses zwischen beiden obigen Dingen ist eine Zusammeustellung. welche unlängst eine der hervorragendsten Lebenörersicherungö , Gesellschaften veröffentlicht hat. und welcke -sick über fünfzig Jahre erstreckt. Eine ärztliche Fachschrist hat denn auch besonderen Vermerk davon genommen. Trotz der großen 'Sorgfalt, mit weleher Lelxnsversicherungs Gesellschaften unter Aufgebot aller modernen Hilfsmittel sich gegen jedes zweifelhafte Risico" zu sichern und namentlich Alle, die mit orgrnii'chen Krankheiten behaftet sind, ferrzuhalten suchen, ergibt sich aus dieser Zusammenstellung mit hoher Wahrscheinlichkeit, daß die Todes-Ursachen bei Versicherten und Nicht-Versicherten nur wenig verschiden sind! Von den 44.963 Todesfällen Versicherter. die in dieser Zusammensiellung erwähnt sind, entfallen nicht weNiger als 5585. also über ein Achtel, auf Tuberkulose. Und fast ebenso viele (5542) kommen auf Scklagfluß. Gehirnerweichung und verwandte Gebrechen. Ein Neuntel aller angeführten Todesfälle wurde durch Herzleiden, ein Zebnte! durch Veroauunqs-Be-schwerden. ein Elfte! durch Lungenentzündung, und beinahe 3000 durch Brights Krankheit verursacht. Interessant ist noch u. A., wenn man die Gesammtzabl dieser Todesfälle auf drei verschiedene Lebens -Perioden vertheilt, nicht weniger als 59 Procent der Tuberculose-Fälle und 68 Procent der typhösen Krankheiten auf das Alter von 45 Jahren und darübe? entfallen. Die Verdauungs-Lciden aber sind über alle Perioden hin beinahe gleichmäßig vertheilt. Großes Aufsehen erregt in Moskau ein verwegener Versuch, die HimmelfayrtsKathedrale. in der die Krönungs - Ceremonien stattfinden, in der Nacht zu berauben. Als die Wächter die Runde machten, bemerkten sie, daß mehrere Sammelbüchsen erbrochen und ein geweihtes Bild der heiligen Jungfrau dreier großer Diamanten und eines Smaragds be - raubt war. Sofort wurde eine sorgfältige Nachforschung in dem Gebäude vorgenommen und der Räuber, ein Bauer aus der Provinz Tula, unter dem Altar verborgen entdeckt. Alle Werthgegenstände, mit Ausnahme tu I ms Diamanten, fand man noch in sei uem Besitz.
Eine der onangenehmftrn NnM ' tft tne Verrenkung, tofonbcr flirnrn rnn mit cfncr Curfdung bunden. Cr tt rg um btitt Unfälle zu bellen geschieht durch tu vn,ndung ron t. Jakob Gch wodurch ein ptomptt Heilung fccwtrft w.ir.
Verwundungen durch Uniform stückc. Schon maucher Soldat ist aus dem Schlacnelde nict,: durch da Geschoß, das ihn getroffen Hai, sondern durch andere Gegenstände zu Grunde aeganoen. die mit dem Geschoß in leinen 5törpe: gelangten. Namhafte Chirurgen, die vielseitige Ersahrungen im ! Kriege gesammelt haben, haben da:- ! ttbtl bcrichlet. daß gelegentlich Unisormknöpfe, Sabelspitzen, Geschütz- '. n'dqti, außerdem auch Münzen und ! Steine in die Wunde gelangen und ! diee erst eigentlich gefäbrlich machen. ; Äldstrerständlich geschieh: die am ! häufigsten mit den MeiaUtdeilen. die l der Soldat an seiner Uniform trägt, i also besonders mit den Knöpfen, j SchnaUen, Halcn usw.. die inm dann ' als sogenannte indirecte Geschosse" übel mitspielen tonnen. Auf Grund dieser Thatsachen hat jetzt der öfterrcicbische Regimentsarzt Dr. Majewski Versuche unternommen, bei denen er lein mi: Knöpfen und anderen Metall- ; theilen der Uniform besetztes Ziel aus ! einer Entfernung von 600 Schritten mit dem 8 Milliineter-Mannlicher-Ge ' webr beschoß. Es stellte stch beraus. ! daß aus dieser Entfernung die Mes- ' sinaknöpfe entweder vollständig zerMütter: wurden oder nur unvollständige Sprünge erlitten. Die Zertrüm merung der Knöpfe ist eine so gründliche. daß dae Hineinreihen ihrer keile in die Wunde unvermeidlich er- ! scheinen muß. Außerdem lieg: noch eine weitere Gesah? der MetaUtheile , der Uniform darin, daß die daraus ! prallenden Geschoffe platt gedrückt und ' aus idrer Bahn gelcntt werden, wodurch sie entweder den betreuenden Soldaten oder einen seiner Nachbarn meist in ganz besonders verderblicher 1 Weife verwunden. Dr. Majewsti ist ; infolge dessen zu der Ueberzeugung gcj kommen, daß im Felde möglichst alle i MetaUtheile der Uniform durch ein anderes Material ersetz: werden muß- ' ten. vielleicht, soweit es möglich ist, ! durch hartes Holz ode? durch einen an- ! deren unschädlichen Stoff von genügender Härte. Im Anschluß an diese bemer!enswer:hen Auseinandersetzungen hat derselbe Arzt noch eine Reihe anderer bedeutsamer Experimente beschrieben, durch die er erfahren wollte, ! um wieviel die kleincalibrigen Ge- : schösse an Energie verlieren, wenn sie , durch Knochen hindurchschlagen. Zu diesem Zwecke ließ er du 8 MillimeterGeschosse aus einer Entfernung von 500 'Schritt zuerst durch Tb:ertnoch:n hindurchgehen und dann in eine mit trockener gestampfter örde gefüllte 5viste einschlagen. Er fand, daß die Geschoffe, wenn sie durch eine dreifache Schicht von Knochen hindurch gegangen waren, fast bi zur Unkenntlichkeit deformirt wurden und ihre Kraft vollj ständig einbüßten. Daraus ergiebt ! sick. daß innerhalb der Entfernungen ! des Enrscheidungsrampfes ein Pferde- ! leib oder der Körper eines liegenden Soldaten genügt, um ein Geschoß völ- : lig aufzuhalten. In allen anderen :ellungen aber wird der Körper eines Soldaten nicht im Stande sein, das i Geschoß aufzuhalten, sondern dieses , wird entweder in die Erde eindringen oder noch einen zweiten Mann treffen. Ein Geschoß, das nur einen Knochen durchdrungen hat. verliert im Höchstfalle die Hälfte seiner Durchschlagskraft, und bei den schmalen Rippen- : knochen ist der Energieverlust ein noch geringerer. Von besonderem Intereffe : war die Entdeckung, daß sich in dem Geschcßsang in einer Tiefe von 8 Zoll .nochn-splitter fanden. Daraus geht beroor. baß die Splitter eines getrofsenen Knochens mit einer solchen Gewalt fortgerissen werden,, daß sie ihrerseit als Geschosse wirken und einen I zweiten Soldaten verletzen können, was übrigens in früheren Kriegen ihatsächlich beobachtet worden ist. Die letzten Wiener Basteien. Von jenen schützenden Bastionen, so schreibt ein Mitarbeiter der Wiener Abendpost", die zweimal Wien und die Civilisation gerettet haben, besitzen wir heute nur ein Stückchen Mölker- und Dominikaner - Bastei. Und auch die Tage der letzteren sind gezählt, denn der Abbruch der Franz Josephs - 5iaserne ist beinohe zu Ende geführt und ein neuer Stadttheil wird sich bald dem Grunde derselben erheben. Es ist ein eigenartiges Zusammentreffen, daß sich gerade diese? Theil der ehemaligen Festungswerke, der zuerst entstanden ist. am längsten erhalten hat. Mit dem Bau der Bastionen deaann man nach
ven schrecken der e-r'ien flirten -Be-laqerung. Zunächst entstanden die Bider und die Bürgerbastei. so genannt, weil sie von den Bürgern errichtet wurde. Man nannte si auch Predigerbastei von dem nabegelegenen Eonvent des Prediger- (Dominikaner-) Ordens. Zum Bau, der 30,000 Gulden kostete, vkiwendete man auch Steine der alten und damals in Ruinen liegenden Dominikaner , Kirche. Den Plan zu der Bastei entwarf der Meister Dominik Illarlto. ausgeführ: wurde der Bau von den Baumeistern Tschert und und Schallautzer. Die Mölker - Bastei ist von historischer Bedeutung, weil sich bicr die Wiener im Jahre 1683 durch ihren Heldcnmuth ausgezeichnet haben. Hundert Jahre später war ein Haus auf dicser Bastei berühm:. Es war dies das sogenannt .,Ho:el de Ligne". das Wohnhaus des geistreichen FeldmarschaUs Kar! Joseph Fürsten von V.Q.r.t H735 1814) mit der Hauptfroni auf dem Stadrwall geleaen. Die' ser sechs Schritte vom Pasqualati'schen Hause sich erhebende Jürstensitz war klein und halte auf dem Walle rei vorspringende Säulen. Wie das S:allund das Domestikengebäude nebenan, war das Haus rosenroth das war die Lieblinqssarbe des Fürsten. Seine BoNicbe für sie erstreckte sich 'o toeit, daß auch die Livree seiner Diener, se'N Wagen und seine Briefpapier rosenroth waren. Bon hier fuhr er wöchentlich mehrmals in sein ..Refuge" auf dem Leopoldi - Berg. Tort hatte er einen Erinnerungs - Tempel gestiftet mit der Inschrift: Optimis Bindobonensibus". Es ist dies derselbe Tempel, in dem eine der zahlreichen Wienerinnen, die ihn verehrten, folgende echte Wiener Bolksverse geschrieben hatte: DesFürsten Leben sei süß wie Weinberl und Zibeben" sRossn'.'n). Sein: Fahrten machte der Fürst in einer sehr altmodischenKalesche, die sich, in allen Fcdern und Fugen kreischend, in B-:we-aung setzte, und von ein Paar stadtbekannten lebensmüder', maacrcn Schimmeln gezogen wurde. In Fried n-zeiten bildeten die Basteien die Li:blingsspaiergängc der Wiener. - Hauptsächlim wurde ,u solchen Promenaden die Notbcntburm - Bastei gewählt. Man ging zwischen dem kleinen Nothentburmthor und der Spezereidindlung zum rothen Apfel" auf die Bastes hinaus und sah vergnügt auf das Gewoae auf der Schlagbrücke. auf die Obstschiffe, welch die Donau heruntergefahren kamen. hinüber in die Lecpoldstadt, wo die Gäste der beiden an der Brücke befindlieber,' Kaffeehäuser vor diesen im Freien saßen, und auf die Equipagen, die in oder aus dem Prater fuhren. Ja. es ist eine schöne Erinnerung, die an die Herrlichkeit der entschwundenen Basteien!
Ein unverbesserlicher Büffel ist der Mayor James G.Woodrard von Atlanta. Ga. Vor tmxtfx Zeit hatte ihm berciis der Stadtra:h mit Strafmaßreaeln gedroht, doch versprach er damal-. sicb zu bessern und reichte seine Resignation ein unter dem Uebereinkommen, datz dieselbe angenommen werden sollte, sobald er wieder in sein altes Laster verfallen würde. Jetzt wird es ihm wohl an den Kragen gehen, denn er wurde im Zustände völliger Trunkenheit aufgegriffen und einaesperrt. Fünf Meilen westlich von Tishomingo im Indianer - Territorium wurde Robert Patrick von Samuel Keel erschossen, während er einen Versuch machte, zwischen Keel und streitende Nachbarn zu treten. Keel wurde durch die Schulter geschossen und schwer verwundet. Patricks Vter. ein 80 Jahre alter Greis, stürzte, als er von dem Tode seines Sohnes Kunde erhielt, todt zu Boden. ..Ihr Herz entdeckt" hat jetzt erst Frau Aurelia Zierer in Altoona, Pa.. trotzdem sie bereits 45 Lenze gesehen hat. 27 Jahre verheiratet, Mutter von 10 Kindern im Alter von 6 bis 26 Jahren ist und einen kranken Mann als Gatten hat. Die Närrin ist ihrem Gatten Victor mit einem Küfergesellen Namens Sebastian Ho henberger durchgebrannt. Was für Glück doch manche Leute haben! Im Armenhause zu San Francisco hat der einst viel genannte Tenorist Friedrich Moosbcugger einen Unterschlupf gefunden. Moosbrugger stammt aus Tyrol. Er trat unter dem Namen Brucci in Deutschland an mehreren Hoftheatern auf. Später begab er sich nach Paris und London. Dort versagte ihm die Stimme und seit jener Zett degann sein Elend. Das ist Kunstlers tzrdenwallen!
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