Indiana Tribüne, Volume 24, Number 102, Indianapolis, Marion County, 29 December 1900 — Page 5
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Jndiana Tribüne Samstag, den 29. Dezember 1900
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Kingerfertigkeit beim lavierspicl
Besi: ti Klavicrspikler ein Vfon da cMl5kn!iche Mtz gesteigerte Beweglichkeit txi Fincer? Alle Musiklel ler unid Klavierspieler werben dieZe Frage zu bejacher. yeneigt sein; trotzdkm ist dik Annahme, wie Osfai Raif, wetlanid Professor an 'der Berliner Hlxbschule für Musik, in einer hinterlasierten Arbeit nachweist, irrig. Zahlit :ä Versuche mit Pnstme üüö allen Ständen und Berufsklaen hober. ihm ergeben, daß wir in einer Selunde durchschnittltch 5 biö 6 Akblaabewegungen m:t dem zweiten und dritten Finder, aber nur 4 bis 5 mit den übn aen Fingern hervordringen können. Nach Raifs Unters uckungen haben im allgemeinen Gebildete wtchl eine gro sere Fingerbeweglichkeit als Personen niederer Ctäwde. keineswegs aber Klavierspieler eine größere Beweglichkeit als Nichtrlavierspieler. Manche von letzteren konnten mit Leichtigkeit sieben Anschlogbewegungen in einer Sekunde hervord:.'en, während eine ganze Reihe guter Klavierspieler es im gleiche Zeitraum nur aus fünf Bewegungen brachte. Wir überschätzen also weit 'die T'hätigkeik der einzelnen Finger beim Klavierspielen. Bei allen Läusen (Tonleitern. ArpegHien u.s.w.) bleiben die Anforderungen an den einzelrn Finger lveit hinter seiner mittleren Le'.stungsfähigktit zurück. Nur toim Triller wirb die vorhandene Beweglichkeit der einzelnen Finger ausgenutzt. Ein Triller oon 8 bis 12 Tönen entspricht 4 bis 6 Anschlagbewegunaen der einzelnen Finger; ein Triller von mehr als zwölf Tönen in elnlr Sekunde ist für unser Ohr ke'n iiVujika!i'"cher Triller mehr, 'woraue sich ergiebt, dah die Grenze unserer Finacrsertigkeit mit der unserer Hörfähigkeit zusanrmenfällt. Auch bei Läusen können kaurn mehr als 12 Töne in der Sekunde deutlich wuhrgenonkmen werden; eine über 'dus gewöhnliche Maß gesteigerte Beweglichkeit der einzelnen Finger wäre also gar nicht m verwerthen. Einige Beispiele werden zeigen, wie gering selbst b?i den rcrsen'dften Läufen die Betheiligung der einzelnen Finger ist. Wer je Tauslg den Schlußsatz aus Webers Comertftück oder Rubinstein den letzten Satz aus Chopws B-inoll-Sonute cber Bülow die Tonleiter stelle aus Chopins Fis-dur-Jm-prornptu spielen gehört hat. -wird deren Leistungen als an der Grenze des Möylichen, fowohl für Hörer wie Spieler, angekorninen erklären. Und doch wurden in 'diesen drei Stücken nicht mehr als Fwölf Töne in der Sekünde gespielt; jeder der dabei betheiligten Finger hatte nur drei Bewegungen in einer Sekunde zu machen. Die lktenmn'dung der Schwierigkeiten im .tlavierspiel ist also nicht in der Ausbiwung der einzelnen Finger zu suchen. nicht in der Bewegung an sich, sondern in der Aechtzeitigkeit de? Bewegung. d. h. in dem Zeitverhältnip von einer Bewegung zur anderen liegt die Schwierigkeit? Diese Rechtzeitigkeit ist jedoch ein Erzeugniß unseres Willens; wir haben also den Ausacinospunft für die Fingerfertigkeit in unserem Centralnervensystem zu suchen. Im Augenblick der eingeübten '...lösührung komtnen die Bewegungen worl reflektorisch zu Stande, aber sie muffen doch vorher einmal gewollt ausgefübrt worden jein. bevor sie durch Uebung reflektorisch ausgeführt werten. Nach Raiss Untersuchungen äußert sich die durch anhaltendes Ueben hervorgebrachte Veränderung in der Muskulatur nur in gesteigerter Kraft undAusdauer, nicht aber in gesteigerier Beweglichkeit der Finger. Aber die gewollte Bewegung wird sozusagen schon durch das Gchirn eingeübt, denn jeder Klavierspieler kann die Erfuhrung machen, daß er ein Musikstück, das er oft vorher gehört hat. schneller m die Finger" bekommt, als ein völlig neues. Auf Grund zahlreicher Versuche über Fingerfertigkeit an seinen Schülern kommt Professor Raif zu dem Schluß: Wir verlegen das Hauptgewicht der musikalischen Erziehung unserer 5Navierspieler zu einseitig auf die Fingerfertlgkeit und tragen 'dem Zusammen wirken von Finger. Ohr und Auge zu wenig Rechnung. Nicht Fingerfertigkei:. sondern Denlfertigkeit haben wir bei unseren Klavierschülern zu erzi lcn. In Huai-la.-ysZcttS. Den Otf Huai , kri hsiens, wo der preußische Oberst Graf York von Wartenburg das Opfer einer Unvorsichtigkeit geworden, hatte auch Otto Ehlers aus einem Ausslug in die Mongolei berührt. Wir finoen in der soeben erschienen vierten Auslage feines Reiseiverkes ..Im Osten Asiens" folgende Schilderung des Ortes: Mit Sonnenuntergang hielten wir unseren Einzug in Huai - lai - hsien. einer kleinen Stadt, die nicht nur durch eine zwölf Fuß dicke Mauer, sondern auch noch buch verschiedene Forts auf den umliegenden Höhen gegen feindliche Angriffe geschützt ist. Außerhalb der kT. rrh4 fiif inhpn ftrf 11ftrrf w uv i VV UIVVIl '7 MvvvttVll vltlvl n.nernen Bruae, einjt etn machtiges Lauwerk, welches allem Anschein noch in kriegerischen Zeitläuften zerstört wurde. Die Hauptstraße Huai - laihsiens' ist breit, gut gepflastert und sogar an beiden Seiren mit erhöhten Bürgersteigen versehen, was ich bisher noch in keiner chinesischen Stadt beodachtet hatte. Die Bewohner des Städtchenö schienen in der Hauptsache von
durchziehenden Karawanen zu iedes zrreite Haus in ein Kramladen., eine Garküche oder ein Gasthaus. Der fremde Teufel muß sich aber wohl bei den hiesigen Wirthen keiner allzugroßcn Beliebtheit erfreuen, denn wo iminer unsere Diener Nachtquartier für uns begehrten, wurden sie barsch abaewiesen, so daß wir uns glücklich schätzcn konnten, als wir nach langem Umherirren am äußersten Ende der Stadt in einem von Maulthiertreibern und Kirrensührern besuchten Kruge ein Ilüterkonrrnen fanden. Alle WirthsHäuser hier zu Lande, ob klein oder groß, gleichen einander in der Art ihrer Anlage. Durch einen hohen Thor weg, vorübe? an der Küche und öfsentlichem Gastzimmer, gelangt man in einen Hof. der von zellenartig nebeneinander liegenden Schlafräumen umschlössen ist. In jedem dieser Räume sindet man neben dem sogenannten ..Kang", einem etwa meterhohen und zwei Meter tiefen, die ganze Breite des Raumes einneÄmenlden Lehmosen. der vt ln Zimmer aus geheizt wird, und dessen Oberfläche den Gästen als Schlasstätte dient, meist noch Tisch und Stuhl oder dreibeinige Holzschemel. Die Fenster sind nickt mit Glasscheiben versehen, fondern rnt weißem Papier verklebt, in welches nicht selten müßige Gaffer von außen mit den Fingern Löcher zu bohren pflegen, um zu beobachten, was der fremde Teuftl im Inncrn treibt. Sobald man angekommen ist. wird das Zimmer mit Besen oder Gänseflügeln ausgekehrt und soviel Staub wie mvalich ansgewirbelt. auch dann, wenn man lange zuvor einen Bcten mit der Weisung vorausgescn: lat, Quartier bereit zu halten. Es handelt sich dabei nxniger um die ReiNigung. ttl um einen Akt der Höflichkeil gegen den Gast. Das Staubaufwirbeln muß in seiner Gegenwart erfolgen, dam't er selber sehe, welcbc Scherereien man sich seinetwegen auferlegt. Im Hofe pflegt es wie in eitlem Feldlager auszusehen. Zu beiden Seiten stehen und liegen in buntem Durcheinander Karren. Sänften. Maulthrerlasten. Kochgeschirre der Treiber und Diener. Esel. MaulMere und Pferde, angebunden oder stch selbst überlassen, stechen fressend, futterneidrsch und nch thren Nachivarn schlagend und beißend dazwischen oder lvälzen sich, dicke Staubwolken emporwirbelnd, am Baden. Sobald neue Reisende ankmumen und für sich selbst und chre Thiere Raum begehren, entsteht ein Getöse, das eineni Hören und Sehen vergeht. Man glaubt jeden Augenblick. Zeuge einer regelrechten Rauferei zwischen 'den bereits anwesenden und den neu ankomanenden Gästen sein zu sollen; aber bald sieht man, daß es viel Geschrei und keine Prügel gibt. Die Lasten. Karren und Thiere wer'den näher zusammengerückt, und AIles ist ein Herz und eine Seele." Gefährdete Wintcrpftanzen.
. . -t. r. , Yt..-. Dldfftftthrtff tflrfnif hrrn fftuitrt.
Manche wundern stch darüber, daß ihre winterlichen Fcnstergarten-Pflan-zen so leichi zu Grunde gehen, wenn sie auch noch so vollkommen gegen die rauhen Elemente geschützt sind. Das liegt aber fast ausnahmslos an den Jnsecten, die geradezu der Todfeind des Fenstergartens sind. Es ist eine noch nicht allgemein dekannteThatsache. daß Jnserten diesen Hauspflanzen weit gefährlicher sind, als denjenigen im Garten! Bor Allem hängt dies damit zusamrnen, daß diese Pflanzen unter hochgradig künstlichen Verhältnissen cultivirt werden. Sie haben schon an sich eine mehr oder weniger ungesunde Umgebung; die Wurzeln haben wenig Spielräum und kriegen meistens entweder zu viel oder zu wenig Wasser. Außerdem ist die Zimmer - Atmosphäre mit Staub und Kohlenrauch beladen oder überladen. Das Alles begünstigt das Aufkommen der Jnsecten und ihre verhängnißvolle Thätigkeit sehr, und da Jnsecten stets schwaches oder schmutztges Blätterwerk zuerst angreifen, so hat jede, unter solchen Umständen vegetirende Hauspflanze eine besondere AnZiehung für sie und leidet mehr, als wenn sie im F.eien stände. Sind die Jnsecten einmal da und werden nicht belästigt, so vermehren sie sich wie die Horden Egyptens, fressen nicht nur die Vlätter. sondern saugen auch den Lebcnssaft aus, bis das Wintergärtchen vcllitändig ruinirt ist. Der häufig empfohlene PetroleumAufguß ihut zwar eine gute Wirkung, aber es ist dabei nicht außer Acht zu zu lassen, daß schon bei der ersten Besprenkelunq viele Jnsecten. ohne getödiet zu werden, auf die Topferde fallen, sich dort verbergen und. sowie die Bescheerung vorüber 'st. wieder die Stcngel hinaufklettern und ihr Treiben aufs Neue beginnen. Man sollte dader. wenn man eine Zimmerpflanze auf Jnsecten behandelt, sie sehr sorgfältig von dir Stellage wegheben und alle Erschütterungen vermeiden, außerdem oben um den Topf, bis unmittelbar an die Stengel heran, ein Stück Zeug wickcln. sodaß weder die Jnsecten auf die Erde fallen können, noch diese herausfallen kann. Alsdann ist es fehr vortheilhaft, die Pflanze rasch urnzukehren und in eine Pfanne warmen Wassers hineinzutauchen, sie wieder herauszuHeben und kräftig zu schütteln. Das kann man mehrmals wiederholen. Natürlich empfiehlt es sich auch im AUgemeinen, die Blätter sowie den Topfrand recht rein zu halten und d her häufig abzuwaschen.
Massenhafte Arsenikvergiftung.
Großes Aufsehen hak. wie vom Teleczraph kurz aerneldet wurde, in Manehester und Nachbarschaft die Festste!lung massenhafter Arsenikoergiftung verursacht. Bisher sind zur öfsentlieben Kenntniß und Behandlung über 1000 gelangt, von denen über sechzig tödtlich verlaufen sind. Eine ganze Weile schien der Ursprung dieser zahlreichen Bergistungsfälle. die sozusagen ohne Ausnahme sich unter die Arbeiterbevolkerung vertheilten, im höchsten Grade rätliselhaft. dann aber stellte sich nach langen Untersuchungen heraus, daß hier und da Arsenik im Bier gefundn wurde. Nunmehr begannen neue Untersuchungen. Bierproven aus Kneipen, die meilenweit von einander entlegen waren und aus Brauereien im ganzen Norden Englands und BrauJngredenzien aus dem ganzen Lande wurden untersucht. Man kam dabei auf alle möglichen Gedanken und glaubte vorübergehend sogar. der Hopfen sei durch Bespritzung mit Ehemikalien zum Schutze gegen Jnsecten äußerlich arsenikhaltig und in der trockenen Jahreszeit nicht durch Regen vom Giftstoffe wieder befreit worden. Dock bald gab man diefe Annahme wieder auf und neigte sich dem GedanUr. yd, daß der in der Brauerei gerincner Biere verwandte Zucker in einigen Fällen arsenikhaltig gewesen sein könnte. Sobald übrigens diese Annadme an die Öffentlichkeit gelangte, büßten sick die Sachverständigen in tiefstes Schweigen. Jetzt will nun ein Londoner Blatt trotz dieses Schweigens in lxr Lage sein, die genaue Erklärung des Geheimnisses zu geben. Eine spanisch Kupfergrube war nach feinen Darlegungen der Ausgangsort des Arseniks, das diese große Anzahl Menschen vergiftet hat. Es wurde nach England eingeführt durch eine chemische Fabrik in Aorkshire in Gestalt von Prrit. das in ihren Werkstätten zu Schwefelsäure verarbeitet wurde. Bei Schwefelsäure macht man den Untersckied zwischen reiner Schwefelsäur. und der billigeren Sorte, die als ordm&rv coiiiiiiercial k zeichnet wird, hauptsächlich zur Färberei dient und wobei ein Beisatz von Arsenik bekonnt ist und als kein sonderlicher Nachtheil gilt, während die reine Schwefelsäure bei der Verarbeitung von Glucofe und Zucker zu Fabrikationswecken benutzt und als arsenikfrei verbürgt wird. Nun soll aber eine Glucosefabrik statt der reinen Schwefelsäure die Marke ordinary coniniercial bei ihrer Fabrikation verwandt haben, sodaß ein nicht unbeträchtlicher Arsenikniederschlag in ihre sämmtlichen Fabrikate gelangte, die mit dieser PartSchwefelsäure behandelt worden waren. Es gibt in England nur etwa ein Dutzend Glucosesabriken. da ein lxträcktlicher Theil des Erzeugnisses von Amerika eingesührt wird. Die meisten dieser Fabriken haben ihren Absatz in Brauereien. Gerbereien und Fabriken von Eingemachtem und Sirup, diejenige Fabrik aber, die hier in Bertackt konimt. liefert nur an Brauereien, und zwar in einem bestimmt abgegrenzten Kreise. Als man erst auf bestimmte geringe Biersorten bei der letzten Suche nach Arftnik aufmerksam wurde, stellte sich heraus. daß in allen Fällen bei der Herstellung Glucose oder Stärkezucker verwandt worden war. Man dachte alsbald auch an Eingemachtes und Sirup, fand aber dabei in der Untersuchung massenhafter Proben keine Spur des Giftes und schloß, daß zur Herstellung der dabei benutzten Glucose nur reine Schwefelsäure gedient habe. Damit war das Untersuchungsfeld auf Bi beschränkt und da stieß man denn auch auf Proben, die Arsenik in lebensgefährlicher Menge enthielten. Es wird sich also demnächst um die Frage handein, ob Glucosefabriken die Marke ordinary cominerrial als ine Schwefelsäure verkauft, oder obBrauer in sträflicher Unwissenheit oder mit bloßer Rücksicht auf die Billigkeit wissentlich ordinary commercial statt reiner Schwefelsäure gekauft und werwandt haben. Eine Brauerei, deren Bier arsenikhaltig befunden wurde, legte sofort die Hand auf sämmtliches Bier, das sich noch in den Kellern ihrer Kunden befand, und warnte die Schankwirthe, keinen Tropfen mehr zu verzapfen, bis es durch sachverständige Untersuchung als rein und unschädlich befunden sei. Die sragliche Brauerei soll bereits den Schaden auf Tausende von Pfunden berechnen. Die Mäßigkeitsapostel haben sich alsbald die Bier Panik zunutze gemacht und für den Auqenblick glänzende Erfolge zu verzeichnen. Ob aber nicht im weiteren Verlaufe die bisherigen Bierfreunde sich dem Schnaps zuwenden werden, bleibt abzuwarten. Prof. Adam Paulsen. der verdienstvolle Leiter des meteorologischen Centralinsritutes in Kopenhagen, hat eine neue Reise zur Beobachtung und Erforschung der während des Winters in höheren Breiten bekanntlich sehr häusig erscheinenden Nordlichter angetreten, die eine Ergänzung der im vorigen Winter nach dem närdlichen Island unternommenen Expedition bilden soll. Das Reiseziel der .diesmaligen Ervedition ist der Norden von Finland, unid es ist beabsichtigt, dort spezielle Untersuchungen über die Natur der hellen Linien des Nordlichtjpertrum ntiszusühren.
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