Indiana Tribüne, Volume 24, Number 101, Indianapolis, Marion County, 28 December 1900 — Page 2
0Q? 2üV W. Wv t . , Jndiana Tribüne, Freitag, den 8. Tezcmber 1900.
WAR
AuS der TriloditcnZeit.
Das obere Mississippi - Thal, bi HfCl bei 3t. roifslusseS. ein Theil lvon Uwh und noch verschiedene andere ' Geqenden unseres großen Landes sind ! map oder weniger reich an interessanun ossilen Schalthieren, den verstei- ! nerten Bcrfadren unserer heutigen StitbU und Krabben, und diese Thiere , !den schon deswegen eine besondere ' Bedeutung, weil sie als die ersten in ' der Geschickte der Erde gelten, lvelche Beine besaßen und daher laufen konnten. Unser Nationalmuseum hat sich eine große und wohlgeordnete Sammlung solcher Fossilien zugelegt. Vielfach im Volke ist man noch sehr im Unklaren über den Charakter dieser Fossilien. Xa und dort hält man sie für versteinerte Schmetterlinge oder Heuschrecken oder sonstig? versteinerte Insecten und hat sie sogar schon als solche verkauft. Uebrigens haben sie auck unter ihrem richtigen Namen einen geschäftlichen Werth, der aber je nach der besonderen Gattung und ihrer Seltenheit sehr verschieden ist. Die Wiffenschaft faßt sie unter dem Namen Triloditen" zusammen, welcher aber eine Menge Gattungen umfaßt. Man hat berechnet, daß diese Geschöpfe vor beiläufig 30 Millionen .ährlein gelebt und florirt haben! Trotzdem sehen viele d Versteinerungen ungefähr so aus, als ob sie noch vor einem Monat lebendig gewesen wären. Es ist eine höchst bemerkenswnthe Thatsache, daß die Natu? vor so vielen Millionen Jahren eine Operation zuwege gebracht hat, welche die T:nfcfn erst in verhältnißinäßig neuer Zeit ausüben gelernt haben,, nämlich das Herstellen von Guß-Nach-schöphmgen. und daß sie sich dazu gewohnlich auch desselben Materials bediente, das später bei künstlicher Herjttllung von Gußbildern in Anwendunq kam. nämlich des Kalks. Alle Gattungen Trilobiten lebten und wandelten auf dem Grunde der See, in seichtere Gewässer. Zu ihrer Zeit standen, der vorherrschenden Annähme zufolge, beinah? alle Gebietsflächen, welche heute die Ver. Staaten bilden, unter Meereswasser: die Rockn Mountains sowie die Alleghenies hatten sich noch nickt über die Oberfläche des Oceans erhoben, und unfer Land" wurde nur durch einige verstreute Inseln repräsentirt, welche svi der weiten Wasserwüste da und dort auftauchten. Ties war das sogenannte paläozoische Zeitalter, das überhaupt ungeheuer wässerig war. denn beinahe die ganze Erd-Oberfläcke war mals mit Wasser bedeckt (während es heute nur drei Viertel sind.) Unter diesen Verhältnissen wimmelte das Wel'.mecr von einer sehr mannigfachen Tbierweit, -und vielleicht seine merkwürdigsten Vewoner waren gepanzerte Fische von einer längst verschollenen Art. welche sich wahrscheinlich zu einem sebr arcv.en T.eil von den Trilobi:en nährten. Tiefe kamen in ganz gewaltigen Mengen vor; denn heute findet man ausgedehnte Gestein - Lager, welche dcn verhärteten Schlamm uralten Seebodens darstellen, buchstäblich mit ihren Ueberresten bedeckt. Wie föoa gesagt, zerfielen sie in viele Gattungen, und die meisten derselben waren keines- , wegs von ungeheuerlichem Umfang, wie man ihn sonst bei vorgeschichtli'n Geschöpfen sucht, obwohl vielfach mit Unrecht; einige Gattungen je roch erreichten eine Länge von 7.abezu 2 Fuß, was immerhin für Krebse und Krab- ; ben eine Riesengröße ist. Wenn man sie ihrem Aeußeren nach mit ihren ferneren Naa kommen vergleichen will, so darf gesagt werden, daß sie den Hufeisen - Krabben unserer Tage noch am ähnlichsten sehen. Ohne Zweifel würden sie einer damaligen Menschenwelt ausgezeichnete Leckerbissen in unerschöpflicker Fülle haben liefern können. Da diese Thiere durch einen Panzer von Chitin" geschützt waren einem der unvergänglichsten Stoffe, welche man kennt. so hatten sie gute Au--ficht, als Fossilien für die Nachwelt erhalten zu werden, wenn die sonstigen Umstände dafür günstig waren. Mit ( ha Versteinerung ging es z. B. folgen- . dermaßen zu: .tp.qenommen. ein Trilobit wurde in ' dem Grundschlamm vom Meerboden teqraben. welcher im Laufe der Zeit zu trockenem Land wurde :m sich schließlich in weiches blaues Felsgestein vern.indelte. Tann durchsickerte Wasser das Felsgestein und schwemmte alle Thcilchen heraus, welche den eigentI: i;en Körper des Thieres bildeten, kim vollkommene Hohlform seiner Gestatt hinterlassend. Tas Wasser aber enthielt kohlensauren Kalk, und dieser Stoff lagerte sich im Innern der besagten Hohlform ab und füllte dieselbe vollständig aus, bis man nur die äußere teinhülle wegzubrechen brauchte, um eine vollkommene Nachschöpfung des dahingeschwundenen Schalthiens der Vorzeit zu erhalten. Tas war in den meisten Fällen die nlstehungsgeschichte dieser Fossilien. Vei manchen dieser Versteinerungen sind nicht nur die Beine, sondern sogar die zarten Fühlhörner vorzüglich erbalten. und der Kalkguß-Proceß vollzog sich mit einer Feinheit und Genauigkeit. wie sie niemals auf künstlichem Wege übertroffen werden könnte! Und während man in unseren Tagen bei der Präservirung todter Thiere so vielfach die Augen durch künstliche ersetzen muß. "d wenigstens bei den besseren ErempZittM dieser flossilen Gebilde die weit hervorstehenden Krabben -- Augen.
welche vor so vielen Millionen Iahren auf die Welt blühn, ebenfalls noch in vortrefflichem Zustande. Gegen Ende des paläozoischen Zeitalters traten übrigens, sowohl noch immer gleichzeitig mit den Trilobiten. Schalthicre von anderer dit auf. die mehr wie unsere Mutigen Hummern waren und meistens eine gewaltige Größe erreichten. Man hat denselben den Namen EuryptTroideu" gegeben, und ihre Ueberreste findet man z. B. in manchen Steinbruche zahlreich im ?ement-Fels (Wasset-Kalkstein.) Die größte Gattung der Eurppteroiden. Ptergus genannt, erreichte eine Länge bis zu fünf Fuß? Dagegen erschienen im Kohlen - Zeitalter Krebsthiere, die diel kleiner, als die beutigen Hummern waren, während die richtigen Krabben im heutigen Sinne sich erst im KreideZeitalter zeigten.
Schwierige Photographie. Subjecte. In Verbindung mit den winterlichen Pferde - Ausstellungen unseres Landes haben nicht minder, als in Verbindung mit den Rennbahnen des Sommers, auch die Photographen, soireit sie diesen Zweig ihrer Kunst besonders pflegen, ziemlich viele Aroeit. Denn die Besitzer von Preispferden oder solchen, für welche Auszeicknnngen erwartet werden, tiok auch viele Andere nehmen an guten Photcgrvhien dieser Thiere ein lebhaftes Interesse. öS ist indeß keine Kleinigkeit, wirklich gute Photographien dieser Art zu erzielen, d. h. solche, welche in oen LiebhaberKreisen befriedigen. Einer der betreffenden Specialisten sprach sich jüngst folgenoermaßen über diese Schwierigkeiten aus: Jeder Amateur cilcvi sich ein, daß er ein solches Bild leicht liefern könne, aber gerade tofel gehört zu den Gebieten, auf denen die Amateur - Photographen uns wenig Mitbewerb machen können. l?ine Pferde - Aufnahme ist ' schwer zu machen, wenn das Bild geschätzt werden soll. Ein Pferd muß vom richtigen Gesichtspunkt aus genommen werden, um seinen characteristischen Tvpus zu zeigen und wäre es selbst ein Bi-chen übertrieben zu zei- , gen oder der Besitzer erkennt das ; Bild überhaupt nicht an. Die Entfernung der photcgraphischen Camera von ; dem Ichier muß ganz genau beurtheil! 1 werd-en können. im Hinblick auf die Er- , zieluni des Eindrucks, und dies ist , nicht in allen Fällen gleich. 'Im Allgemeinen erzielt man die be- , sten ResuItale dm Photozraphiren, j wenn das Pferd auf eine etwas anstei- i gcnde Fläche gestellt wird, derart, daß j die Vorderfüße eine Kleinigkeit höber , stehen, als die Hinterfüße. Durch d.eft Stellung wird der Kopf gerade genü- ; gend in- die Höre ae.rcrfen. Dann macht man durch Knacksen mit den i Fingern oder sonstwie ein leichtes Ge- j räufcb, durcd ivelches das Pierd ge- ' wohnlich veranlaßt wird, die ZUtn zu : spitzen, und im selben Augenblick, in , freierem es die'e Haltung einnimmt, ! rriri sein -Lild lnq die Platte aufge- ' nmaxaen. Aber wie gesagt, in den einu.nen Fällen mag es noch mancherlei , Unterschiede geben, und nur.cre Pferde , sind sehr unvantbare Subjekte für den Photographen. "Auch das Photograpbiren einge- ! schirrtcr Pferde hat seine besonderen Regeln. Je nachdem, müssen diese Pferde entweder auf eine ebene, oder j ruf eine leicht anste c.ende Fläche gestellt ! werden. Damit sie recht lebhaft aus- ! sehen, wird manchmal zw. Hut oder cinc Karte vor ihnen in die Höhe gesä .ibst. In demselben Moment. a sie 'l aufblicken, wird auf den Knopf ge drückt, und das Bild ist fertig. Wenn Bilder von Pferden, die in Thätigkeit sind, aufgenommen werden sollen, so bringen wir in der Negel den pdctcgrapdischen Apparat in der )?ähe des Bodens an; gerade auf solche Weise können wir die besten Huf-Stellun-gen erhalten, die nicht erlangt werden könnten, wenn die Camera in gewöhnlieber Höhe gehalten oder angebracht würde. Ungefähr die nämliche Meihode wird angewandt, um gute, o. h. pa ckende Bilder von sprinzendcn Pferden zu erhalten; wenn man den Apparat unterhalb des Niveaus der Rennbahn ar.'bringt, kann man mitunter die Höhe des Sprunges übertreiben. Es wirb 9 diesem Behufe eine Ausgrabung im oden gemacht, und Liier. die von dort aus erlangt werden, spielen besonders bei der Darstellung von Hürden - Rinnen eine große Rolle; denn sie können die scheinbare Höhe des zu überspringenden Gegenstandes beträchtlich vergrößern und schon einen kleinen Sprung als einen ganz bemertenswerthcn erscheinen lassen! Solchermaßen lassen sie sich mit gewissen Jagd- und Fischangbildern oerglcichen. wie sie auf Wunsch der betreffenden glücklichen Rimrode hergestellt werden können. Nur darf das nicht in so auffallendem Maße geschehen wie es dort üblich ist, sondern es muß immerhk ein Bischen feiner gelogen werden, da man diese Pferde - Photographien doch stets mit einem Anspruch auf Glaubwürdigkeit macren lassen will?" Der H a u s i r e r Adolf, Weisse in Dresden stürzte sich aus dem dritten Stockwerk in den Hof und war sofort todt. In seine? Wohnung fand man seine Ehefrau todt vor. Man -ermuthet, daß Weisse in der Nacht nach vrlrgeH:naenem Streite seine Frau erschlagen ha:.
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iilnn gebe Ächt! Wrnn man flck nid, mit lern Magen in acht nimmt, wirb
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Flnreines Alut
di, unausbleibliche Folge sein. Dr. Anguft König's Hamburger Tropfen iign den Magen nd dack Blut, und da Skesulka mirW eine vollständige Heilung sein.
000000XKK00KKKKKKK 00KXKX0 Untergang deutscher Kriegsschiffe. Die deutsche Kriegsflotte ist noch fung und Lorbeeren im Kampfe mit ebenbürtigen Gegnern zu erwerben hat sie noch wenig Gelegenheit gehabt, allen trotzdem hat sie beereits große Verluste aufzuweisen, die, wie der Untergang des Schulschiffes Gneisenau", zum großen Theil durch Unwetter vernrsacht wurden. Den ersten Verlust, welchen seiner Zeit oie preußische Marine erlitt, war der Schooner Frauenlob", eines der vier Schiffe der preußischen Expedition, welche von 1869 bis 1862 an der ostasiatischcn 5tüste weilten. und welcher, gleich dem Iltis", eincm der vernichtenden Wiroelstürme jener ?Neere zum Opfer fiel. Schon im Jahre 18til folgte der zweite Verlust. Diesmal war es die Segclcorvette Amazone", mit deren Bau und Armirung in Stettin im Jahre 1844 die ersten schüchternen Versuche zur Gründung einer preußischen Marine begonnen hatten, seitdem mit der Verzichtleistung Friedrich Wilhelms des Ersten auf allen Eolonialbesitz (13. August 1720) die brandenburgisck)e Flagge vom Weltmeer verschwunden war. In der Zeit der Bundes - Kriegsmarine von 18671871 war kein Verlust zu beklagen. Verlustfrei waren übrigens auch jene vier Jahre gewesen, während welcher die von der Frankfurter Nationalverfammlung geschaffene sogenannte deutsche Flotte" bestand, die bekanntlich 1852 durch Hannibal Fischer versteigert wurde. Das neue Deutsche Reich hat nun schon 7 Kriegsfahrzeuge eingebüßt. Am 31. Mai 1878 erfolgte im Canal bei Folkestone der entsetzliche Zusammenstoß des König Wilhelm" mit dem Großen Kurfürst", der den letzteren in Zeit von einer Viertelstunde zum Kentern und Sinken brachte, während es mit schwerer Mühe gelang, den König Wilhelm" in's Dock nach Portsmouth zu bringen. Im Jahre 1884 strandete die Brigg Undine" in einem Sturm bei Agger an der Westküste Jütlands, und schon im nächsten Jahre kam der Verlust der Kreuzercorvette August", deren Rückkehr lange und bange erwartet wurde, bis es endlich keinem Zweifel mehr unterliegen konnte, daß sie im Golf von Aden in einem Cyklon mit ihrer ganzen Besatzung untergegangen sei. Am 16. März 1889 strandeten bei einem furchtbaren Sturm im Hafen tw Apia (Samoa )der Kreuzer Ad ler" und das Kanonenboot Eber". Am 23. Juli 1896 ging das Kanonenboot Iltis" in chinesischen Gewässern durch einen Teifun zu Grunde; und nun ist die Verlustliste um vas Schulschiff Gneifenau" vermehrt worden. Der Verlust an Menschenleben ist bei den meisten dieserKatastrophen ein sehr großer gewesen; nur der Äsatzung de? ,Undine" gelang es, sich fast vollzählig zu retten. Mit dem.. Großen Kurfürst" gingen 5 Officiere und 264 Mann untcr: mit der Augusta" waren und blieben 9 Officiere und 214 Mann verschollen; vom Adler" kamen 20Mann. vom Kanonenboot Eber" dagegen 5 Officiere und 70 Mann um's Leben, während der Capiiän der gleichfalls schwer gefährdeten Olga" das Schiff auf den Strand laufen zu lassen vermochte und es dadurch sammt der Besatzunq rettete. Mit dem Iltis" gingen 4 Officiere und 68 Mann zu Grunde, und die Verlustziffer des Gneifenau" beläuft sich wahrscheinlich auf über 100. Geringere Verluste an Menschenleben hatten in den legten Jahren wiederholt der Untergang von Torpedobooten im Gefolge. SondervarkO Erdreich. Tem Namen nach ist die eigenthiimliebe Gattunq. von welker hier die Nede sein soll, unserem allgemeinen Publikum sogut wie unbekannt. Denn wie Viele wissen, was Löß" ist. eine sowohl in der englischen wie m er deutschen wissenschaftlichen Sprache wohlbekannte Bezeichnung 'nren Sr-genick-aften nach ist diese 'Torte iZrde oder erdiges Gest 'in in den unuiitelbaren Gegender., in denen sie auftritt, allerdings bekanuter, und auf inen Theil unseres Bürgerkrieg-Schau-Platzes haben es seinerzeit Manche nützlich gefunden, sich etwas näher mit ihr vertraut zu machen. Und manche Nachkommen dieser in Onkel SamS Uniform haben dasselbe Erdreich aus dem Schauplatz der jetzigen chinestsän Wirren theilweise noch auffälliger vertreten gesehen. Das Löß bietet einen merkwürdigen Widerspruch dar. Wo immer es auftritt, ist es eine gelbliche, bräunliche
CK0XX00KX0X000tÄ' voer grauoraune Qrroc, die einesthetls so reich und brüchig ist, daß sie nck leicht zwischen den Fingern zu Pulver zerrewen läßt. anderntheils aber von so festem Zusammenhalt, daß sie sogar, wenn sie von starken Wasserströmen oder sonstigen störenden (5inflüsse unterwühlt wird, sie in senkrechten dauern bis zu mehreren Hundert Fuß Höhe darüber stehen und sich eHäupten kann! Zu einem großen Tb'il besteht sie aus den Ueberresten gewisser Schneckenfckalen. Indeß ist sie durch irgend einen, nicht näher bekannten Naturproceß in so ungeheuer kleine Theilchen zerlegt worden, daß sie, wie man versichert, in die Poren der Haut eingerieben werden kann und sogut wie völlig verschwindet,, ohne einen nennenswcrthen Rückstand zu hinterlassen. Wege treten sich ganz von selbst , in dieses Material ein und werden imnier tiefer, während zu beiden Seiten s.ch die senkrechte Löß - Mauern be- ! hauvten und mit dem Einsinken des.' Weges natürlich immer höher aussen ! hen; mitunter liegt ein solcher einz.'- ! sunkener Weg seine 10 bis 80 Fuß unttt dem ursprünglichen Niveau des ' Bodens. Im Übrigen kommt es natürlich sehr darauf an, wie dick eine , solche Löß - Schicht insgesammt ist. ! In den Ber. Staaten und Eurooa kommen keine solche von mehr als 100 Ml höchstens 200 Fuß Dicke vor. dagegen in China theilweise bis zum Zehnfachen dieser Dicke! Tort nennt ! man Löß einfach gelbe Erde", und sie ! hat auch dem, in letzter Zeit wieder so , oft genannten selben Fluß seinen Na- j men gegeben und wird mit der hau- , figen Veränderung seines Laufes in j Verbindung gebracht. Es gibt in d Ver. Staaten nicht ! wenige Löß-Tistriete. Eine der interessantesten dieser Lokalitäten ist in der i Nähe von Natchez. Miss., zu finden. , Dort und an vielen anderen Stätten 1 kann man eingesunkene natürlicheWege von zwanzig oder mehr Fuß Tiefe mit ; senkrechten Scitenwänden gewahren. ' Während der Belagerung von Vicks- i bürg im Bürgerkrieg gruben sich die Leute ohne sonderliche Schwierigkeit bombensichere Zufluchtslöcher in solches Erdreich. 2luch in Kansas und , Nebraska waren Ansiedler - Erdhüt- ' ten (dugoats") im Löß nichts Ungewöhnliches und sind zum Theil noch jetzt nicht verschwunden. Zwei niedliche f r a n -zösiche Ä?re'"en sind dieser Tage in Berlin eingerofftn. Tie eine lautete: Herrn Vorsicht -Glas, Oraninstraße", die andere: A Monsieur Preiscourant. Zimmerstraße". Da zum Glück die Straßennummer angegeben war, so war es den Postboten ein Leichter, di Briefe an die richtige Adresse zu befördern. Vom Schwurgerichte Budweis wuide der 66jäbrige L-.-mann Alexander Cizek wegen Ernrordung seines 39jährigen Sohnes zm Tode 'durch den Strang oerurtheilt. Cizek lebte seit Langem mit seiner ganzen Familie in Feindschaft; zumeist verfolgte er seinen Sobn mit seinem Hasse. Im heurigen Sommer gab er ihm in einer Erdäpfelsuppe Gift. Als der junge Mann vor Schmerzen sich wand, verließ fein Vater das Haus und kümmerte sich nicht weiter um den Stercenden. Bei der Verhandlung stellte der Angeklagte jede Schuld in Abrede, wiewohl alle Zeugen tu' gravirendsten Aussagen machten. Die eigeneFrauCizef s gab an, nur er könne d:r Mörder qewesen sein. Die Geschworenen bejahten mit neun Stimmen die auf Mord lautnoe Schuldfrage, worauf der Gerichtshof das Todesurtheil fällte. Interessante m i l i t ä -rische Uebung?n werden auf Veranlasfung des Kriegsminisieriums jetzt im Harze abgehalten. Das ArtillerieConstructionsbureau in Spandau will in Erfahrung bringen, welche von den neuen Belagerunas - Geschützen sich besser zum Transport auf bergigem Terrain eißnen. und hat zu diesem Zweck Schnellfeuer - Kanonen neuester Eonstruction und verschiedenster Art nach Magdeburg gesandt, wo sie bespannt und mit Mannschaften des vortigen Trainbataillons bemannt wurden. Von Magdeburg ging es in den Harz. Officiere und Mannschaften Verschiedener Truppengattungen nahmen an den Uebungen Theil. Der Transport durch das Gebirge erwies sich als nicht ganz leicht, namentlich nit in der Höhe des Brockens, wo es gali, die Geschütze, die ca. 8000 Pfund wiegen, durch den dort fußhoch liegenden Schnee zu schaffen.
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