Indiana Tribüne, Volume 24, Number 100, Indianapolis, Marion County, 27 December 1900 — Page 7
Jndiana Tribune, Tonnerftag, den 27, Tezemder lw.
eportirt. Uswu von C. W. fcr g. (Fons.tzuna.) Nat las diejföirte laut und schwankte in' Nebenzimmer um sich in eine anständigere Verfassung zu bringen. Peggy befand sich in ein- seltsamen -d. Sie selbst halte Tom vieliciiii verrathen tonnen, aber daß 4 ihr Herr that, war ihr unerträglich. Dazu hörte sie. daß die Hochzeit verschoben war. und erriech einen Grund, der ihr Tom für immer rauben würde. Mit dieser Gewißheit lehrte auch ihre Freundschaft für ihn und ihr guter Wille zurück. Sie blickte auf Ginger und benertie. daß rieser sie unverwandt an'tarrte. 9to Ca'tle SuUivan wa: er stets ihr geheimer Berehm geWesen; jetzt versuchte er seine Aewunrung nicht zu verbergen, da Nat nicht im Zimmer war. Nun. Ginaer. was trirst Du aussagen? Ich rnuß ve'ckwören. datj ich ihn gesehen habe. O. hätte ich nur darnals im Rausche nicht geplaudert! Er hat mir das Leben gerettet, und ich hätte gerne das Nämliche für ihn geivan. DaZ mußt Du autf; sage, da st D.: Dich geirrt hast bedenke, daß Du ihn an den Galgen bringst, wenn Du icbwörst! Aber es ist wahr. Peggy. daß cr dabei war. Du sollst e- rnevt bereuen, lieber, einziger Ginger. wenn Tu an Tom so landelst. wie er an Dir gehandelt hall '.e konnte nicht weiter sprechen, denn Nat trat ein. der von dem ihn im Ballsaale erwartenden Fiasko keine Ahnung hatt. Als man ihn zu EricHen führt.', schüttelte der Ausseher mit dem stopf. Nein, sagte er. der Räuber war ein'ge Zoll größer. Ich kann dech nicht besckwören. daß e? es war. Was? brüllte 9fo Nat. .Hast Du mir nicht gesagt, daß Du Deimr Sache ganz sicher bist? Er kann es nickt beschwören? fiel Daintree ein. Nun. zum Glück, mein lieber Freund Tom schaute ihn durchdringend an. so daß er verlegen innehielt. Man sollte das Mädchen verhören! schlug der eine Eonstabler vor. Ginger bat Rech:' verhetzte Peggy scfort. Der Räuber war bedeutend größer. Verfluckte Lügner! schrie Nat SuUivan. Und Ihr zwei Narren glaubt dieser lügnerischen Bande! El stürmte, weinte, beschwor die Männer. Tom sestzunehmen. und erging sich endlich in so lästerlichen Verwünschunaen. daß ihm die Eonstabier mit Gewalt entfernten. Im Getümmel sand Ginger Gelegenheit. Tom warm die Hand zu drücken und ihm zuzuflüfiern, daß er jeHt wohl seine Dankesschuld getilgt habe. Peaan ginq ohne ein Wort des Abschiedes. Die Beiden sahen sich nie wieder. Klfl die Drei Männer allein waren, wandte sich Tom ruhig zu Dairnv-, der vor Wutn leichenblaß war. iinc srazie ih, ob er sein Btrrrechcn auch je 5t noch leugne. Leugnen! rief Daintree erbittert. Elne so lächerliche Anklage ist es man nxrth, daß man sie leugne. Aber pt gen Sie mir. was Sie gestohlen haben-, lasten Sie doch diesen kostbaren Beweis sehen! Ich lasse auch einen leoenden Z:u gen sehen, wenn Sie mich zwingen, ihn zu rufen. Tom ging zum Fenner, welches er öffnete, worauf die beiden anderen Herren gleichfalls zu demselben t:::cn. Draußen stand der Wagen mit Faycett und Wyeth. Rufen Sie ibn nicht. flüsterte Daintree. Leugnen Sie noch immer: Ja nein hören Sie m:: zu! Nun? Ich habe ibn getödtet. Gott im Himmel 1 stöhnte N:chclas Harding. Tom schloß das Fenster. Ja. ich habe ihn umgebrackt? rief Daintree. Und in dieser Sx;r thäte ich es wieder! Warum? Das sollen Sie auch hören! An jenem Abende wies Ela:re meine Werbung ab. Gott allein weiß, warum, denn sie liebi mich jetzt und wird Euch Allen zunl Trotz treu bei mir ausharren aber damals wies sie mich ab. Ich verweilte eine Stunde an der :eu, wo sie mich verlassen hatte, dann schlug ich den ueg in 0 zeioer ein und wanderte lange planlos umher. ndlich vernahm ich Stimmen, d sernige tvt icij.;,., ffr; k.. - , . wv v i- t uno yre. , rade Abschied von einander. Ich hörte ihn sagen, er denke sich zu verheirathen. ms weg waren, jojiub uuu - ' . . - . ihm an und fragte nach dem Flamen der Glücklichen. Was glauben S'.e wohl, wen er meinte? Clalre? fragte Nicholas .rdina. Ya cnaire! sckrie Daintree. Dieser eingefleifchte Teufel und mein nkvbeteter lnae MX uno iaaie. er liebe sie. und sie hatte mir angeveuier. ibr tf aeböre einem Anderen. Sie ' " -7- tt u i - - " . ?: V fPT'.m würden inwilliaen. denn Sie wären ganz in seinen Händen. Ich war euker mir vor Wutd. suchte nach einer
Waffe, um ihm den Schädel mzuJAIaqen, und fah gerade vor um einen mächtigen Knüttel liegen. Was glauden Sie. fand ich in seiner Tasche?
Nein. Harding. es handelt sich nicht
um Sie. mem ehrlicher Freund! Es . Kutiosa bekannt: das ftcute - Ladcrawar ein Brief, der deutlich bewies, was ; torium von Raoul Pictet (der kürzlich
für ein schurkischer Hund er war. ch i fand Geleqenyett. iyn laire in ext Hände zu spielen und sie auf diese ! Weise von ihrer thörichten Leidenschaft j zu heilen. Das Alles sollte ny , dauern, bereuen? Nie und nimmer: Ein Unschuldiger hat sur Ihr Verbrecken büßen müssen! warf N:ch-- j las jncrc'.nq oou uowku w - . - i
Ihr leid ein edle- Paar! Ein de- wisscrmaßen die heftigsten Reaktionen portirter Wegelagerer und ein Paria- ! umkehrt, ist es andererseits Pictet gementsmitalied. das seinen Sitz mit lunqen. Kochsalz und Schwefelsäure,
Geld erkauft hat! Verbündet uch nur. einen ehrlichen Mann zu Grunde zurichten! Thut Euer Schlimmste-: sie wird doch mein Weib. Euch Allen zum Trotz! Niemals! ries Harding. Eber wollte ich sie im Grabe sehen! Da wird ohnedies geschehen, wenn Sie zwischen uns treten! Möchten Sie sie vielleicht ach ermorden? O, ich glaube ee :venn man Ihnen nur Gelegenheit dazu gäbe! Sie Narr sprach Daintree mit überlegenem Lächeln. ?ehen Sie denn nicht, daß sie vor Gram sterben würde, wenn man sie von mir trennte? Harding schüttelte den Kopf. 2ie liebt mich ebenso rasend, wie ich sie liebe! Sie liebt Sie überhaupt nicht. Bei diesen grausamen Worten regte sick in Tom's Herzen tiefes Mitleid; sie schienen den Mann, der für seine Liebe einen Mord begangen hatte, mit ihrer Wucht zu Boden zu schmettern. Nein? schrie Daintree fassungslos; das werden wir gleich sehen! Mtt ganz verändertem Gesichtsausdrucke stürmte er die Treppe hinauf in da- Wohnzimmer der Damen, die beiden Anderen ihm auf den Fersen. Auf der Schwelle blieben Tom und Harding stehen, während Daintree sich Elaire zu Füßen warf, die neben ihrer Tante aus dem Sopha saß. Sie saaen. dak Tu mich nich: liebst, flüsterte Daintree mit unendlich j wiichr. zärtlicher Stimme. Ich liebe Dich mehr als mein Leben und Alles auf der Wett. Sage Ihnen, datz nichts uns trennen kann, nichts, wzs ste gegen mich vorbringen, nichts, was ich verriocden habe. Sag ihnen, vatz Du mich ebenso heiß liebst, wie ich Dich liebe! Elaire wurde erst roth, dann todtenbleich. Mein Engel! fuhr diese verrück: zärtliä Stimme fort, gewiß hast Tu Grund zu erröthen, daß Dein Bräutigam an seinem Hochzeitsmorgen eine si-'lce Temuthigung über nch ergeben lasten muß: aber Tu kannst ja nich: dafür. Tu liebst mich, wie Du mich stets geliebt hast, wie icb Dich l'be. Sage es ihnen! Sage ihnen, daß Tu mich auch dann heirathen wü:dest. ircnn sie mich vom Altare nxg in den Kerker steppten! Sie sebü.telte sonst den ßdf. Was! Es könnte w.-.t r ''ein verzeihen Sie mir! 'rzihn .-,! mir! Es ist also wahr.' Er sprach mit wunderbarer Fassung. Auf den Knien flehte er sie an. ihm wenigstens anzuvertrauen, wen sie liebes Sein Auge blieb aus Tom hasten. dieser eine Blick genügte, den Wahnsinnigen auf die rechte Spur zu fübren. Also Erichsen nickt Blaydes! sagte er anscheinenv ruhig, indem er stch erhob. Im nächsten Augenblick ertönte ein betäubender Knall; er hatte den Revolver auf Tom abgefeuert. Weißer Qualm erfüllte das Zimmer; als derfelde stch zertheilte, stand Tom unverletzt in der Mitte des Zimmers. Er hatte den Revolver am Margen zum Glück blind geladen. Aber Daintree warf stch auf ihn und ging ihm mit Zähnen undNägeln zu Leibe, stöhnend, fluchend, rasend, rang mit Tom und Nickolas Harding. den Eonstablern. den Kellnern schrie, fluchte, tobte, wäbrend er um sich schlug. Es waren schreckliche Töne, die er ausstieß sie hatten nichts Menschliches mehr. Nur die Hülle eines Menschen kennte man nack hartenümd?e überwältigen und fortschaffen Daintree war se-ner Sinne für ewig beraubt; der ihm an??borene W5.ünsinn hatte sein rier qesordert. 38. Die Sydnerer Zeitungen aus dem ' Jahre 1838 enihalien nichts über die j soeben erzählten außerordentlichen i Vorgänge, die sich im Pultencp-Hote! : abspielten. Doch eine Aniae können Neugierige ".och heute finden, welche . -v ii , . ady tarkie etwa eine Slunde nach n schilderten Ereignissen aus um .,Hrald" vorlas. S'e bezog sich auf , r , ' ..oen icyon-.n a-.-.eU-,ea'cr ..Florett' tia", direct nach LoNdon bestimmt", und rief in zwei iunaen Oerzen. die u v " ' (I ' tct, nach o langer Trennung endlich hatten finden dürfen, freudige Aufregng hervor. So aerne jedoch die ganze Gesellschaft dies herrliche, unlücklicke Land in möalickst kurzer Zeit verlassen hätte, segelte die ..Flo- . m m 1 nti rft i.i,,-. nh . 1 unD während dieser Zeit trug sich noch ;iv2 im - y n ( 2ck)I;in folgt. wnhnn a. s5,l?i,d. deutsch? gril. und Criminal.Advo!a:e7., R. i0 üd Delaware 3:r.
üttftttche Diamanten.
3" den wissenschaftlichen Kreisen von Baris waren bis vor Kurzem zwei chemische Laborato rien als interessante vollständig nach Gens übersiedelte und , ras Hitze - Vadoratcrium von Mtiiv In chnn Ausganospuntten so oerschie- j den, haben steh diese beidenForschungkMethoden, schon m : all einmal rn iy- ; un Resultaten gekreuzt. Wahrend Moi ssan durch Anwendung außeror- i Deutlich hoher Temperatur die bestän- ! . n cm r. c r . i j. i in welchen die stärksten chemischen Verwandschaftskräfte wirken, in seinen Kältemaschinen (bei 120 Grad C. unter dem Gefrierpunkt) ruhig neben einander liegen zu lassen. Das Werkzeug, dessen sich Moissan bei seinen versuchen bediente, ist der sogenannte ..electrische Ofen", dessen Temperatur an diejenige des Knallgasgebläses (über 2000 Grad E.) heranreicht, der ab:r viel leichter und gefahrloser gehandhabt werden kann. Im ..elektrischen Ofen" wurde zum ersten Male durch Moissan aus Kalk und Kohle Calciumiarvid dargestellt, das gegenwärtig als Ausgangsproduct für das leuchtende Acetylen - Gas eine täglich wachsende Vedeutung gewinnt. In ihm ist, wie es scheint, auch die lange vergebens angestrebte Uebersübrung des Kohlenstoffs in kxn gar sämigen Aggregatzustand gelungen. In ihm hat endlich Moissan seine berühmten Versuche über die Darstellung künstlicher Diamanten durchgeführt, die manches Juwelierund Frauenhcrz im bangen Hoffen crzittern ließen und über deren Resr.ltäte und Technik zumeist ganz unrichtige und pbautastiscke Anschauungen verbreitet sind. Vorläufig sind diese künstlichen Diamanten viel tbeurer als die natürlichen; einige Worte seien hier aber dem Gedankengange gewidmet, der Moissan zu dieser neuen povuläisten Entdeckung süblie. Zahlreiche geoloaiscke Studien an den Fundorten des krystallisirten Kohlenstoffes erweckten in loiyan zunaa: oie ueoerzeuguag. daß der Diamant kein sogenanntes Gangmineral ist. Kein Diamanti ,'.;stall kommt auf einem Gestein vor. das ihm direct als Stütze gedient hatte. Bald findet man die Diamanten im Schwemmsande, bald in Geschieben von geringer Härte, bald im Serpentingestein. Auch fand man in denGruden am Eap niemals zwei Theile eines zerbrochenen Stücks nebeneinander gelagert. Die in diesen Gruben enthaltene Masse war von unten nach oben in nebeneinander lausenden Strömen befördert worden. Der Diamant muß also aus den tiesen Schichten des Erdballes stammen, dort muß er entstand den fein und daher hat fo schloß Moissan der Druck im Augenblick seiner Entstehung eine wichtige Rolle gespielt. Es pflegt vorzukommen, daß Diamanten aus der blauen Erde vom Eap nach einiger Zeit stch spalten oder springen. Könnte man nicht auch diese Erscheinung, fragte Moissan. alsKennzeichen eines unhaltbaren phystkalifchen Zustandes auffassen, verursacht durch außerordentlich starken Druck im Augenblick der Entstehung der Dia. manten und analog der Sprödigkcit gewisser Glasarten? Keiner von allen Diamanten, die je gefunden worden, zeigte deutlich einen Veroindungspunki mit irgend welchem Gestein. Einzelne Krystalle stnd vollkommen regelmäßig ausgebildet. Es scheint also, daß der Diamant inmitten einer flüssigen oder tc.gigen Masse entstanden ist, und es tauchte die Frage auf, welches das Lösungsmittel gewesen sein kann? Durch eine Reihe von weiteren Versuchen u: t Beobachtungen gelangte Moissan zur Annahme, daß der Kohlenstoff in geschmolzenem Eisen unter Druck kn, stallisirte. Den letzten Beweis lieferte ihm der merkwürdige Fund des Eisens vom Canon Diablo. in welchem sich mitten in einer Memllmasse. umgeben von amorphem Kohlenstoff in deutlich zusammengepreßten Streifen, zwei kleine durchsichtige Diamanten von runzeliger, narbiger Oberfläche fanden. .Hier scheint die Natur auf frischer That ertappt worden zu sein. Dieser Kohlenstoff muß offenbar unter EinWirkung eines starken Drucks krystalliürt haben; das Eisen befand sich in -chmelzflüssigem Zustande; in Folge ?iner plötzlichen Abkühlung trat eine heftige Zusammenziehung der Masse ein und der Kohlenstoff änderte hierbei feine Dichte von 2 zu 3.5; er ging in Diamant über. Dies waren die Anschauungen, welche Moissan bewogen. seinen Versuchen über die künstliche Darstellung von Diamanten eine neue - 1 , ' . v. a Nicriung zu geoen uno lku ruu mnwirken zu lassen. Es rst bekannt, daß sein Beginnen, wenigstens theoretisch, , rcrf i v ri : rr ovll Isvtg geilvnt iuui. streute Kvhlenpartikelchen in die Fuaen eines gewöhnlichen Eisenblechs und lr . . ' . leyie oann oie via orr isinroiimng seines elektrischen Ofens aus. Das , geschmolzene Eisen wurde hierauf rasch j abgekühlt und unter dem Einfluß des ! gewaltigen Druckes, den das erMrrenj Metall auf die Kohlenpartikelchen . . 2 . Lft 1 j hm M tM W rt 1 w A J- V a 4 a . . . i ! ausübte, verwandelten sich diese fo eine hart krystallinische Masse, welche nichts Änoeres wai ms lumuni: Blasiert. ,Me hast Du Dich auf Deiner Hochzeitsreise unter: bitten?" ZzÄoich madf nie meti I kUlk.
Wt lei fiir'5 ani
1 n c I e u m in i et f ?. Um Linoleum nieder auf-urischen. V3 Ziltt man es mit nachstehend?? Mischung ein: Ein Theil Palmöl wird mit seckzebn Tbeilen Paraffin uammengeschmolzen, worauf man der 99ta Djr theile Parassinö! hinzufnat. F e t t f l e ck e t n 1 1 t r n t " rn a n au naptx indem man aebrannte ÖQnefta (Magnesia asta) oder !ohisaure Maanesta mit Wasser zu einen grei anrührt und denselben dann i mittels eines Vinsels auf die Flecke I . i auftragt. Nacd dem mircctnen wiio die Masse mit einem Messer oder einer weisen Bürste entfernt. Sollte der Fleck ncck nirbt vollständig versckwunden sein, so wird das Verfabrcn wie-
derholt. Gewöhnliche leichte Rinder 2.50 Wasserdichtes S ch u h w e r ! j Gute bis gewählte Kühe . . 3.35 im Winter. Der Winter mit sei- ' Mittlere bis gute Kühe.. 2.50 nen nassen Tagen, mit seinem das Le- .Gewöhnliche lie Kühe . . 1.00 der durchdringenden sckneewasser und j Kälber 5.00 dem schmelzenden Eis bringt uns gar Schwere Kälber 3.00 manchmal nasse Füße und in Folge i Prima bis fancy Export davon allerlei Erkrankungen. Um das ! Bullen 3. 60 Schutwerk wasserdicht zu machen, be- Gute bis gewählte Schleichnunte man Ricinusöl. Das Leder , lcr Bullen 3.60
! schluckt begierig große Menge dieses ! Oeles. süla damit seine Poren und z mackt sie undurchlässig für das Waiser; zugleich wird das Leder zart und c.rS mtit'iq, widersteht also leichter dem Bruche, der sich so gerne einstelli. namentlich wenn die vom Schneewasser durchtränkten Schuhe am warmen Ofen getrocknet wernn. Neue Sohlen behandelt man am ocrtheilbafteften mit heißem Leinöl, das man so lan?e aufträgt, bis ds Leder kein Oel melr schlucken kann. Vor dem Tragen lasse man die Sohlen gründlich trocknen. Russische Methode. Aepfe! zu überwintern. Eine in Rußland vielfack, angewandte Art. Aepfcl zu conseroiren bestebt in dem Einsalzen derselben. Dazu eignen stck am besten die Herbst- und Wintersorten Hauer Wirtbsckaftsäpfel. Die mit Leimn sauber abgeputzten oder gewaschenen und wieder abgetrockneten Früchte werden in ein reines Fäßchen gelegt und mit Salzlösung derart üvcrgossen, daß ste vollständig davon bedeckt sind. DaL Fäßcken wird sodann zugeschlagen und bis zum Eintritt der ersten Fröste in einem Eiskeller und später in einen kühlen Kellerraum gestellt. Zur Herstellung der Sälzung verwendet man auf dreißig Quart Wasser ein Wasserglas voll Kochsalz, ringt die Flüssigkcit zum Sieden und läßt sie vor ihrer Verwendung wieder erkalten. Einige setzen uuf je dreißig Liter der Lösung ein Kilo Roggen- oder Weizenmehl zu, was den Aepfeln mit der Zeit einen etwas säuerlichen Geschmack verleiht. So conservirt halten sich die Aevfel fast das aan'.e ahr hindurch. Gegen Wadenkram pf genüqt für gewöhnlich ein Schlüssel oder ein Stückchen Eisen, das man an die Wade bindet. Auch das tüchtige Reiben der Waden oder das seste Anstemmen der Füße an die Bettlade hebt oft den Krampf. Zuweilen aber und besonders bei älteren Personen ist das Leiden hartnäckiger. und in diesem Falle sollte man die Waden Früh und Abends (unmiitelbar rcr dem Zubettegchen) tüchtig mit kaltem Wasser abreiben. Werden dadurch allein die Anfälle nach mehrtägigem Gebrauch nickt gehoben, so empfiehlt sich, um die Waden unmittelbar vor dem Niederlegen ein in kaltesWasser gelcuchtes uno wieder etwas ausgewundenes Handtuch zu wickeln und darauf ein trockenes Handtuch oder cinen Flanellstreifen zu befestigen. Es stellt sich sehr bald an der eingehüllten Stelle eine feuchte Wärme ein, die sehr wohlthätig wirkt. Das Abreiben der Wunden mit kaltem Wasser sollte dabei nicht versäumt werden. Nach der Anwendung desselben muß man s:cb warm halten. DieFalteim Teppich. Durch das Rücken schwerer Möbelstücke, durch unvorsichtiges Umklappen und Verschieben der Fußteppiche entstehen in denselben oft hochstehende Falten, die anscheinend auf keine Weise geglättet werden können und schließlich an den Seiten entlang brechen. Die theuersten und besten Teppiche werden auf solche Weise in kurzer Zeit ruinirt, und kein Annageln der Ränder, kein Ziehen und Pressen will helfen, im Gegentheil wird dadurch auch noch die Form ver dorben. Es giebt nun aber ein höcbst einfaches Mittel, die Falten zu befeitigen. Man begießt den hochstehenden Rücken oder Kamm der Falte mit kaltem Wasser bis er ganz durchtränkt ist und iatzt oen eppicy 10 etwa eine j Stunde ausqeoreitet lieqen. Dann . j wird die noch feuchte aber tchon glatt ! gewordene Falte mit einem ziemlich j heißenEisen auf der Rückseite vollends :. " 1 .. '. . . .. . . trocken geglättet, und alsbald Ist sede , Spur der Erhöhung verschwunden und ?,nnick noNknmmn flick und r T v 4 v rade. Auch die zartesten Farben vertragen das kalte Wasser, nur muh man sorgen, daß der Teppich vor dem Begteßen vollkommen rein und staubfrei ist. weil sonst durch die Nässe unj lgbare Schmutzflecke entstehen. Das . Mittel ist auch da anwendbar, wo sich rni Teppich an den Randern umgerollt oder an einer Seite schief gezogen hat, überhaupt in allen Fällen, wo eineZer- ! rung oder Verlängerung stattgefunden I hat. Beide wird mittelst des Wassers durch Jusammenziehung beseitigt.
Taglicher Marktbericht.
Viehmartt. Indianapolis Union Viedhöfe, 27. De: R i n dv i e d. Auserlesene bis prinia Sliere. 1350 Pfd. und aufwärts $5.00 63u:e bis mittlere Stiere 5 0 1350 Psd. und aufwart 4.40 A?. u& rm( (0 stiere 1150 bis 1300 4 35 Ufetfo' ru'h 5.00 , 1300 Pfd. Stiere. . .. Mittlere öis gute Stiere j 900 bis 1100 Pfd !(Zute bis gewählte Rinder, 'Mittlere bis gnle Rinder. - - - - - 3. 90 4.40 3.60 3.50 3.00 4.25 4.2 An tJ TJ 2 90 A sia 225 6.25 5.00 4.00 .85 .00 Gewöhnliche bis guteBullen 2.50 Gute Kübe mit Kalo $30 40 Gcwohnliche.euhe mit ttalb ' 15 Schweine. Gute bis gewählte, mittlere und schwere $5.00 25 5.10 5.00 5.00 4.95 4.95 4.75 Gemischten, ickw. Packing j Gute bis gewählte lcichle ! Gewöhnliche leicktc ' Pi5s Roughs 4.90 4.95 4.85 4,25 4.25 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer Gewöhnliche bis miltlere Lämmer .,, Gule bis gewählte Schafe Ordinäre bis gute Schafe tockers 4.50 5.00 3.00 3.00 2.25 1.50 4.25 3.25 2.75 3.00 Böcke, per 100 Pfd 2.0'J Früchte und Gemüse. I r ü ch : e. Citronen, $3.00 für 300. Acvfel, $2.50-$3 ver Fah. Feigen. mc-15c. Bananen, 1.50-1.75 per Bunch . Datteln, Persische 5c-6c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 der Hundert. Trauben, Concord, 8 Pfund Korb, 1 r loi Delaware und Niagara, Cra:e von 4 Körben, 12c Birnen, hiesige, $1 per Bufhcl. Cranberrics $3.00 per Vushel Crate. Orangen, $3.25 $3.50 per Bor. Gemüse. Kraut, 90c per Faß. Zwiebeln , Spanische $1.50 per Crate; rothe Globe 70c ver Bushel ; weiße Globe$2.00 per Faß. Kartoffeln, $1.45 per Faß; prima BurbankS und runde weiße 50c per Bu'hel; zum Versandt gevackt. 5c mehr. Süßkartoffeln-Jersey $3.00 per Faß. Virginia $1.75. Celery, 25-50c per Bunch. Salat 50c per Büschel. vinat, 40c per Büschel. Weiße Rüben 40c per Büschel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Sliere 6j-7c; hiesige Sliere 7s 8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-?zc; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6zc; Sner Borderviertel 7c; Stier Hinterviertel 9c; Rind Hinterviertel 8c'; Rind Vorderviertel 6c; Kuh Vorderviertel 6c; Kuh Hintcrviertel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hin tervicrtel 12c; Borderviertel 8c. r'.icyeö cyarsteNch Kammer per Pfd.8c; Schafe 7c; Schenkel 8c: Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8c-! 94c ; Cottage Schinken 7fc ; gehäu. I tcte Schultern 7c, frische Schinken, 18! Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tenoer-! loins 15c; Spare Ribs 64c ; Tail ! vones oc. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Ouali tät: 20-18 Pfund 10Sc; 15 Pfund llc; 12-10 Pfund Ilse; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10jc; 15 Pfund lOc; 12 Pfund llc; 10 Pfund llc. Californifche Schinken 6 bis 8 ! Pfund 7c; 10 bis 12 Pfund 74c; 12 ! bis 14 Psund . Frühstück Speck Klarer Englisch Cured 14c; gewählter Sugar Cured 13c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 12 k; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt Ilse; , 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, Ilse; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, 11 ,'c. speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 1 ' Pfund im Durchschnitt, 12zc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. . ' r ' ! im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 ! bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9s c; Klare Koin ?o kis a. Oinr ( w v v m. j v w "V IV. v k v ) Qtiuv Bellies,25bis30Psd.,8zc; 18 bis 22 Pfd..9ie;14bis 16Pfd.,10ßc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 9Zc; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd.,9. Schultern, Engl. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnitt 8c; 16 Pfund im Durchschnitt, 8c; 10 bis 12 Vsund 84c Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig $19.00; Klares Bean 18.00; Family 16.50; Short Clear 15.00: Rumvs 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg.
3 cn fetten 13c; Knöchel lc. Schmalz, in Tieree-, 1. Q'ialllüt Blei 2. Qualität 8c; 3. Qualität 8c. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 7Cj WienerwUtst 7jc; Knackwurit 7c; Bologna in 6:.c, 'n Tuch 6ic arm'N Fische, Austern und Wildpret. Händler-Preiie: Clam Little Necks 75c per 10o. Hummern 25c per Pfund. "ivM'4.i'4,f,s O 1 r f c . Ty. j V vx.ov-z pcx -v$o. Aunern Beste Baltimore oder Stand ards, $1.00 per Gallone; beste Baltitimore elccts, $1.10 per Gallone; New i Vork Counts, $1.00 per Hundert; New 1 w. n,1 t0rI UU, 70c per yunderl; Blue ! Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen Re York Eounts 35c; I. S. F. k Co. Selects 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. K. 18c; R. 15c. 5ee-Fiiche. Knochenlose .Häringe 7c; Häringe 54c: Perch 5c; Wcißstsch 9c; See Forellen 9c; Red Snapper 8c; Kennebec Hechte 15c; Blauniche 10c, Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c'; Tatfisch 10c; No.l Pickcre! 10c; No.2 , Pickerel oder Blue Pikc 0c; Black Baß löc. Butter, Eier und Gcilügel. Händler befahlen folgende Preise : Butter, frifche, 11c ' Eier. 19c per Dutzend. 5ühner 5c; Türken- : juttge5?älme 10 Pfund und darüber 7c ; hge Hennen, 7 Pund und darüber 6 ; al:e Kennen 5c ; alle Hähne 44c; (sulls und Krttmbrüstige 4c ; kte c; ftaiis 5.40-6.00. Getreide. Wcizcn-Ro. 2 rother 7 .. auf den ! Geleisen, 73ic von der Mühle ; No. 2 rotyer 097-ic; xovor.isk auf den Geleisen; Wagenwcizen 73c. Korn-Ro. 1 weiß 3c; No. 2 weiß o;;U; Ro. 3 weiß ?6k; No. 4 weiß 3u,z-34,;c; No. 2 weiß gemischt 36:; Vo. 3 wei gemischt 3c: No. 4 weiß ocmifcht32 - 34c; No. 2 gelb 37c; No. 3 gelb 3i!c; No. 4 gelb 32-34fc; No. 2 gemischt 36c; No. 3 gemischt 36c; No. 4 gemischt 32 - 34c; an ! Kolben 35e. Hafer-No. 2 weißer 25s:; No. 9 weißer 24c; No. 2 gemischter 23c; No. 3 gemischter 221c ' Heu-altes No. 1 Timothy 13.0013.50 No. 2 Timo'thy 11.50-12.50. Kaffee. Folgendes find die Jndianapoli Preise : Gewöhn!, bis guter 12c-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-3 1c. In Packetcn: Ariosa $11.75, 81 10.75, Jersey 11.75, Caracas 11.25,- i&0Ct1 11.75 Tulch Java Blend 17. 00, Mail Pouch 10, 75, Gare Blendcd Java 10.75, Groceries. Zucker Tominocs 6.17c: Slückzucker 6.32.; pulvcrfirler 0.02,; XMXM pul- ! verinrter 6.07c; Standard granulirter ! 5.92c; feiner granulirter 5.02c; Cubes j 6.07c; Confectioners' A 5.72c; Ridge wood A 5.62c; Phöniz A 5.47c; Empire 'A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.3c; Windso, Ertra C 5.27c; Ridgewoad exna C 5.17c; gelber C 5.02 ; 16 der 4.87. Eingemachte Früchte Black berrieS, 3 Pfund, 51.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25: Seconds 3 Pfund $1.60 . 1.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; ftühe Juni $1-1.26, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c: Tomatocs, 3 Pfund, 90c-$1.00;Zucker. korn 80c $1.40; Avfelbutter, per Tutzcnd. 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufvreife: Kleesamen, Rother, $5-$5.50: eng lifcher. je nach Qualiiät $5-5.50; Al fy?e 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 per ! Bushel. Timothy $1.3O-$1.40. Tetail-Preise : Kleesamen, alter, prima, $5.50; ! neuer $5.00-6.50. Timothy, gewählter $2.25; prima ! $2.00-2.10. Blue Gras, FamyKentucky $1.20 per : Bushel; extra reines 50-65: per Bushel. Kohlen. Xov.nt K Tonne Anthracit- $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.15 Pittsburg 4 00 2.16 Raymond City 4 00 2.15 Winifrede 4.00 2.16 Kanawha 4.00 2.15 Lukrig 3.50 1.90 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.66 Jndiana Lump 3.00 1.66 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lump Coie 11c per Bufh. $2.75 pe, 25 Bufhel. $1.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Coke 13c verBu. $3.26 per 25 Bu. $1.75 ver 12z Bu.
Tets. Ne; Außenseiten 8. :
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