Indiana Tribüne, Volume 24, Number 100, Indianapolis, Marion County, 27 December 1900 — Page 5

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Jndiana Tribüne Tonnerftag, den 27. Dezember 1900.

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Tcr gesundheitliche Werth deö

Singcns " Bezüglich seines gesundheitlichen Wrtbes kann das Singen, vom rein ärztlichen Standpunkt aus betrachtet, sich mit jeder gymnastischen Uebung vergleichen. Schwimmen, Rudern, Bergsteigen sind vorzügliche Kräftigungsmittel für Athmung und Kreislauf wie für den Stoffwechsel überhaupt, vernünftig betriebenesRadfahren verdient ebenfalls sehr empfohlen zu werden; das Singen hat den Vorzua. daß es zu jeder Jahreszeit gleichmäßig geübt werden kann, daß es keines besonderen Apparats bedarf und keiner bes2ndern äußeren VerhältNisse. Zunächst übt das Singen auf die Athmungeoraane den günstigsten Einfluß aus Jedes Organ ist übungssähig, und je mehr es in rationeller Weise geübt wird, um so kräftiger wird es. Das Mittel, unsere Lungen zu stärken, ist ausgiebige Athmung. Nun ist das Singen diejenige Art der Athmung, die an ihre Ausgiebigkeit die größten Anspräche stellt, und daher die beste Gym nastik sür die Lungen. Um die Luftmenge zu vergrößern, die die Lungen bei der Athmung aufnehmen können, dükfte es kein zweckmäßigeres Verfahren geben, als methodische GesangsÜbungen. Dadurch wird aber noch mehr erreicht als die bloße Vergrößerung des Fassungsvermögens der Lungen; durch methodtschefZiesangsubungen wird auch gleichzeitig für die ausgiebigste Entleerung der Luft aus den Lungen gesorgt. Wenn man erwägt, daß es derZweck der Athmung ist, die im Stoffwechsel für den Organismus überflüssig und sehr giftig gewordenen Gase mit der Ausathmungsluft durch dieLungen abzuführen und durch Sauerstoffzu ersetzen, so erhellt daraus, welche außerordentliche Wichtigkeit eine ausgiebice Athmung. wie sie beim Singen notbwendig ist, für den Gesammtstoffwechsel und für die Ernährung der Körpergewebe l)at. Auch die Muskulatur derBrust wird durch das Singen gestärkt. Die ausgiebige Athmung beim Singen nimmt fast die gesammte Muskulatur des Rumpfes in Anspruch; im gewöhnlichen Leben wird bei der einfachen flachen Athmung die Muskulatur der Brust fast gar nicht in Anspruch genommen. anders bei der tiefen und tiefsten Athmung; dabei tritt das Zwerchfell tief nach unten, die Rippen rxrden nach außen gedreht und gehoden, die Zwischenrippenräume werden erweitert, das Brustbein wird in die Höhe gehoben, auch die Wirbelsäule wird gestreckt, fast alle Sänger und Sängerinnen haben daher eine gute Haltung. So ist das Singen eine Muskelgymnastik. die einen wesentlichen Theil derKörpermuskulatur anspannt. Der Sänger muß die vollendetsteHerrschaft über die Athmungsmuskulatur zu erlangen suchen, er muß sie sowohl zur höchsten mechanischen Kraftleiftung entwickeln, als auch jeden Augenblick in der Lage sein, ihre Wirkung abzustufen. Der Athem des Sängers ist mit dem Bogen der Violine zu vergleichen." sagt Johann Miksch. Solange der Sänger seinen Athem nicht zu gebrauchen lernt, daß er mit ihm wie der Violinist mit seinem Bogen den Ton vom leisestem Piano bis zum Fortissimo an- und abschwellen und in tausend Teilchen theilen, stoßen und verhallen lassen kann, so lange kann er nicht saeii, daß er seines Athems mächtig ist." Neben der Geradehaltung der Wirbelsäule und der Verbesserung derKörperHaltung erzielen ausgiebige Athembewegungen auch die schöne gewölbte Form des Brustkastens. Singen ist also eine körperliche Uebung von weitgehendem Einfluß auf Gesundheit und Wohlbefinden. Unbewußt hat dieS die Menschheit schon immer gefühlt. Nicht allein des äfthetisehen Genusses wegen und nicht allein der Gedanken wegen, die im Lied zum Ausdruck kommen, wurde der Gesang immer und immer wieder geübt, zum wesentlichen Theil auch des körperlichen Wohlbebagens wegen, das sich des Singenden bemächtigt. Die gehobene Stimmung ist nicht rein physischen, fondern auch psychischenUrsprungs. So dienen auch die Marschlieder nicht allein der Unterhaltung, sie erhöhen auch die Marschfähigkeit, wie überhaupt die körperliche Leistungsfähigkeit. Soll das fingen aber von nachhaltigem Einfluß auf Wohlbefinden unlGesundheit sein, so mu es auch mit sorgfältigerGründlichkeit und Regelmäßigkeit nach den Vorschriften einer rationellen hygienischen Methode geübt werden. Nicht nur ein Kräftigungsmittel für die Lungen, sondern auch ein wirksomes Schutzmittel gegen Krankheiten der Lungen, oesonders gegen die Lungentuberkulose. stellt das Singen dar. Vielfachen Beobachtungen zufolge nimmt die Lungentuberkulose in den Spitzen der Lungen ihren Anfang; es wird dies so erklärt, daß bei der getrwnlichen normalen flachen Athmung die Lungenspitzen am wenigsten mit frischer Luft versorgt werden, daß sie daherden verhältnißmäßig schwächsten Theil der Lungen bilden und daurch für die Ansiedlung der Tuberkelbazillen den günstigsten Boden abgeben. Ausgiebige Athembewegungen, durch die reichlich frische Luft in die gewöhnlich schlecht ventilirten Lungenspitzen dringt, gehören somit zu den besten Borbeugungsmitteln gegen Tuberkulo se; bei Berufssangern treten daher, wie der berühmte Laryngologe Bernhard Fränkel festgestellt hat, Erkrankungen

cn Lungenschwindsucht ve7hältnißmä Hig selten auf Auch auf die Thäiigkcit der Verdauungsorgane üben die mit dem Singen verbundenen ausgiebigen Zwerchfellund Bauchwandbenxgungen einen wesentlichen Einfluß aus; sie üln gewissermaßen eine natürliche .'.'cassage aus, die künstlich überall da angewandt wird, wo infolge Schwache der BauchMuskulatur die Verdauungsthätigkeit darniederliegt. Vorwiegend sehen wir das roeibliche Geschlecht an solchenStörungen leiden, bei dem die Zwerchfellathmung von Natur schwächer ist. und, was von natürlicher Bewegungsfähigkeit übrig geblieben, durch ein beengendes Korsett lahmgelegt wird. In ähnlicher Weise werden auch bei Männern mit sitzender Lebensweife die Verdauungsorgane in ihrer Thätigkeit behindert, und es entwickeln sich bei ihnen Blut- und Gallenstauungen. Allen dieen Schädlichkeiten wirkt das Singen entgegen. Der Gesammtsioffwechsel wird ebenfalls durch das Singen aufs günstigste beeinflußt: fast alle Singer und Sängerinnen befinden sich in gutem Er.nährungszustand, und jeder Sänger bestätigt, daß mit' dem Beginn consequent durchgeführter und andauernder Gesangsübungen auch der Appetit zunimmt. Kampf mit einem Schlammberg. Ein merkwürdiger Kamps mit einem Naturhinderniß muß derzeit bei der Verlängerung der Haupt - Eisenbahnlinie in der mittelamerikanischen Republik Costa Rica, von San , Jose bis nach der Küste des Stillen Oceans, geführt werden. Nur an einer einzigen Stelle ist ein solchesHinderniß vorHanden; aber diese eine Stelle verursacht den Ingenieuren um so mehr Kopfzerbrechen! Es gibt an sich kein gewöhnlicheres Hinderniß für den Bahnbau in irgend einer unebenen Gegend, als einen Berg, und derselbe wird, je nachdem,, entweder tunnellirt oder von oben durchstochen oder umgangen. Auch im vorliegenden Falle dandeU es sich um einen Berg, aber um einen sehr eigenthümlieher Art, welchem man auf keine der genannten Arten beikommen könnte. Denn dieser Berg ist ebenso unsolid, wie hartnäckig. Ungefähr 600 Fuß weit geht die Bahnstrecke an der Seite des sogenannt ten Bluemud - Berges dahin, parallel ! mit dem Fluß Reventa Zon, welcher unmittelbar darunter vorbeifließt. Der Berg (der etwa 45 Meilen von Port Limon liegt) besteht nämlich aus lauter bläulichem Lehm, welcher sich in der Regenlaison stets in schrecklichen Schlamm verwandelt: dann stießt der Schlamm beständig auf das Geleise herab und nöthigt dazu, ine aroße Abtheilung Leute Tag und Nacht mit der Reinigung des Bahnbettes geschäftig zu erhalten. Sind die Regenfälle besonders stark, wie es beispielsweise im letzten Juli der Fall war. so ist oft mehrere Wochen hinter einander gar nicht daran zu denken, hier überhaupt Züge durchfahren zu lassen! Je weiter die Bahnlinie aufgebaut wird, eine desto größere Calamiiät mutz dieser S(blammberg bilden, der bereits große Summen gekostet hat. ohne daß er irgendwie dauernd zur Raison gebracht werden konnte. Auch an manchen anderen Bahnstrecken, z. B. da und dort in Colorado, sind bekanntlich von Zeit zu Zeit feuchte Erdmassen auf das Geleise gerutscht, die jedoch rasch so fest ' und hart wurden, daß man, wenn die ; Arbeit für die Beseitigung zu groß war, ein neues Geleise über sie hin le1 gen konnte; aber davon kann im vor- ; liegenden Falle auch keine Rede sein. Zu allem anderen Mißgeschick j liegt unmittelbar hinter diesem Berge auch noch ein See, und das Wasser , desselben sickert einfach durch den Berg hindurch und hält ihn beständig, auch ohne die Regenfälle, naß genug, daß sich nichts mit ihm anfangen läßt. Die Ingenieure machten sich schon ernstlich , daran, diesen See trocken zu legen, doch das war die reinste Sisyphus-Ar-beit, denn man entdeckte bald, daß der See durch eine Anzahl Quellen immer wieder neue Wasserzufuhr erhielt. So blieb der Berg allezeit naß. und mehr oder weniger floß der Schtamm auf das Geleise. Man war schon schier in Berzweiflung darüber. Endlich jedoch verfiel man darauf, den Berg mit einem hydraulifchen Riesen - Apparat anzugreifen, welcher in Californien unter den Namen Hydraulic Giant" bekannt ist und einen sehr mächtigen Strom Wassers mit großer Gewalt schleudern kann. Mit diesem Apparat versucht man jetzt, den ganzen chlammberg nach und nach in den besagten See zu schwemmen! Nach den , letzten Nachrichten war diese Arbeit so weit gediehen, daß man sich gute Hoffnung auf endgiltigen Sieg in diesem i eigenthümlichen Kampfe machen konnte. Ist einmal der Berg im See, dann braucht sich die Bahngesellschaft über beide nicht mehr den Kopf zu zerbrechen. In Pari hat mln die Absicht, dem Präsidenten Krüger den Ehrendegen zu schenken, den ein Comite ursprünglich für den General Cronie anfertigen ließ. Der Degen, in Werk de Bildhauers Lucien Pallez, ist etwas complicirt, aber nicht ; ohn Enrg!e in der Ausführung; den Griff bildet ein Bur in Kriegsuniform, der mit irxm Loparden kämpft.

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