Indiana Tribüne, Volume 24, Number 100, Indianapolis, Marion County, 27 December 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Donnerstag, den 7. Dezember 19GO
(chinesische Pagoden
Mit den Paaoden in China verhält es sich ähnlich wie mit de'n Zopfe: sie sind nicht so urchinesisch, wie gewöhnlich angenommen wird. Wie an einem egyptilchen LandschaftLbtlde ohne Pyramide. scheint an einem chinesischen ohne Pagoden etwas zu fehlen, so sehr j sind wir an sie aewöhnt. Weiter als in s dritte Jahrhundert nach Christus, wo die chinesische Geschichte doch schon etwa dreitausend Jahre alt war, reichen auch sie nicht hinauf. Denn sie sind nicht einheimischen, sondern sremden Ursprungs, da sie mit dem Buddhismus aus Indien in's Land getomrnen sind. Tas Bewußtsein davon ist fast überall im Volte verloren. Jetzt schreibt man ihnen nur noch geomantische Bedeutung zu. Die Pagoden spiejen in dem merkwürdigen. Fengschui genannten Glauben an die allgegenwältige Einwirkung der Geister des Windes und des Waffers eine große Rolle. So sagen z. B. die Geomanten von Kanton, die betriebsame Stadt mit ihren beiden Paaoden gleiche einer rech deladenen Dschunke mit zwei Masten, ein Gleickniß, das dem Bclte sehr gefällt. Die Pagoden haben die Kraft, alle guten Geister herbeizuziehen und alle übelwollenden fernzuhalten. Eine Stadt ohne Pagode würde sehr geringe Aussicht toben, daß ein aus ihr geburAi r.w:vi fc on:r ... . ilgei anoioai o gioru -pruuiiycii bestände. Hiernach wird es nicht Wunder nehmen, daß es überhaupt keine , chinesische Stadt ohne wenigstens ein j solches Bauwerk gibt; die meisten kön- , nen zwei oder mehr aufweisen, so Pe- j ktny inncryaw und aufzer!aio der Mauer ihrer scchs. Seitdem um das Jahr 250 nach Christus die erste laßere in Nanking erbaut wurde, müssen sie sich ziemlich rasch vermehrt haben, denn die meisten machen jetzt einen verwitterten Eindruck, obgleich man sehr viel besseres und wit-ersiandsfähigeres j 2)iaterial dazu verwandte, als zu troend welchen cmdcren chmemchcn Bauiverken. Gelegentlich sollen auch etzt noch einzelne errichtet werden. Wahrscheinlich ist dies nur dann der Fll, wenn ein Ort zur Stadt gemacht wird, was aber in China, wo es toahrlich schon Städte genug gibt, recht selten vorkommt. Nach Williams gibt es d ganzenReickje mehr ls 2000 Pa goden. Sie verleihen dem lirchthurni n Lande entschieden einen hübschen
architektonischen Schmuck. Ihre ur- dem goldenen Zeitalter da egyptischen ftn hervorblitzte. Als man unser ge,prl!Ng,:!h etwae steifen Linien erlchei- Macht stammt, der Reaierungs)eit der wahr wurde, erscholl ein lautes Genen meistens durch das Wter gemil Könige Thothmes 111. und Amenophiö ; schrei. Ten Boxern mußte unsere
' t v i n r i t i ' . r.rt ru -n 11m liirii j ' gelockert und sind herousgefallen. und in die Lücken haben dann Bögel oder der Wind Somen getragen, die zu turn uuv w i'ui; uai wiuiu wras Uno iraucr,ern aeworoen nno. aal weil sie oft an Ruinen erinnrn. machen dies Thurme auf den beschauenden Europäer, dessen Auge in den überall gleichmäßig einfachen ch'nesischen Städtebildern sonst fast nie länger gefesselt wird, einen gefälligen und wohlthuenden Eindruck. Tie Pagoden bestehen aus verschicdenen Stockwerken, meistens aus siebn oder neun, wie denn die Chinesen durchweg eine große Vorliebe für ungerade Zahlen haben. Ter berühmte Porzellanthurm in Nanking ist nichts Anderes eine besonders prächtige Pagode; man wollte ihn eigentlich auf dreizehn Stockwerke bringen, aber dr Bou verschlang so große Summen, daß man sich ui neun Stockwerke b. schränkte, deren Herstellung mehr als drei Millionen Dollars kostete. Als durchschnittliche Höhe der größten Pagoden wird 200 Fuß angegeben. Der Porzellanthurm war nicht weniger a.s 275 Fuß tcch. Die Mauern sind un ten von gewaltiger Stärke und erinnern an solche von alten Schlössern, ein Teilte! des ersten beträgt. Jedes :
viact) oben zu nehmen umfang und auf dem Ricklerstuhle. v?r ihm liegt Gewehre befanden sich lm
ia oer ,cauern aumalig ao. dts der , e'ne Bibliothek von 40 ernsu.;. Die Kosaken brachten ihre P
Uinfang des neunten Stockwerkes etwa ' genannt ..die Bücher der Erlenntnin". Steben und lockerte, indem
Stockwerk hat Oeffnungen. die ohne der Entscheidungen unseres Ober-, breiten Säbel in den Scheiden, die Thüren und Fenster sind, ferner immer Bundesgerichts entsprechend, zu jeder starken Riemen fest um das Handgelenk einen Vorsprung oder Sims, der ' Seite stehen in Reihen die Mitglicdcr wickelnd. Das Gebet um Unverwundhäufig die Form einer rings um da . des Rathes, ferner Schreiber und barkeit und Rettung war ein letztes Gebäude führenden Galerie annimmt. ' porter, an den Thüren zwei Pförtner ' Gebet von Todgeweihten. Der Tod Von dort ist die Aussicht auf die Stadt und zwei Eilboten. Die ganze Ein- warf sein Auge auf die Fanatiker. Die sowie auf das umliegende Land ge- j ricktung die Gerichtshofes unierschei-' Boxer sind aufgestanden; ihre Säbel wohnlich sehr schön. Richt alle Pago- , bet sich wenig ccn der heute in Egyx::n wirbeln in der Luft und es erschallt den sind zugänglich. Einige befinden üblichen. V.'n den viclen lebensvoll ,i der wilde Ruf- Scha! Schal (Tod! sich in einem so verfallemn Zustande. Malereien an den Wänden der Grac- Tod!). Dann beginnen sie vorzurücken daß die Mandarinen ihren Besuch ver- j kammer seien nur noch zwei hervorg- mit einem Muthe, der zugleich toll und bieten. Bei anderen, deren Galerien hoben, die die Einsammlung und hinreißend war. Ich ivar ganz Auge keine (Ständer haben, geschieh: das- Ueberwacbung der Steuer darstellen und dachte weder an meine Waffen selbe, auch wenn sie gut erhalten sind. und einen bewunderungswürdigen Ve- noch an etwas anderes. Eine Salve weil die in China seh? zahlreichen griff von dem damaligen Reichthum erschütterte meine Gehörorgane. GeSelbstmörder allzu oft von dort oben i Egyptens aeben. Hier zahlt Jemand nau weiß ich nicht, was folgte; mein den Sprung m's Jenseits gemacht ha- ; eine Menge Gold in Form von Rina- Pferd machte erschreckt einen Satz, so
oen. treppen irnv zuwei.en in der . dicken Mauer angelegt, meistens aber innen an der Mauer, und dann haben sie oft genug kein Geländer. Der Auiö stieg erfordert in solchen Fällen völlige Schwindelfreiheit. Noch mebr ist diee nöthig bei denjenigen Pagoden, die überhaupt ohne Treppen sind. Waghals.ge Ausländer besteigen gleichwohl auchdiese mitunter. Sie lassen sich von umwohnenden Chinesen eine breite Latte geben, die von der Oefnung eines unterenStocknxrkes nack der Oefsnung des folgenden herübergelegt wird. Dann muß der beherzte Fremde die'e improvisirte Brücke hinaufgehen. Ein Fehltritt oder das Nachgeben eines Steines, und er liegt mit zerschmetterten Gliedern unten. Eine weitere G fahr besteht darin, das? die begleitenden tjlir.efcn auf den Einfall kommen Zönnen, die Latte wegzuziehen und den Ausländer in gänzlich hilfloser Lage , ben zu lassen, bis er ihnen mehr Geld ahit. ls ursprünglich usgrnickt Ml. welche Fälle smd thatsächlich
vorgekommen. Obwohl die Pagoden selbst jcht nur och in wenigen L.rndestheilen religiösen Zwecken dienen, so si.'.d doch recht häufig buddhistische Tempel an ihrem Fuße erbaut. Deren Mönche sind meistens sebr habgierig.
Sie erwarten von jeden: Fremden, der auf die Pagode hinaufsteigen will, ein efcenf Vlucf) wenn die Chinesen die Pagode '.llumimren wollen, was in einigen Gegenden, z. B. in Fulfcho, im Herbst geschabt, muffen sie dafür l'ezahlen. Eine von oben bis unten mit chinesischen Papierlaternen bebängie Pagode gewährt an rubigen Abenden einen unacmein präcHiq:n Anblick. Llus cgyptifchctt Gravcrn. Die altegyptischen Gräber, die in so großer Zahl und ausgezeichnete: Erhaltung der Forschung unserer ctt tigen Gelehrten unterliegen, bieten ri nen ungewöhnlich reichhaltigen Schatz
von Aufklärung Über ixis Leben jenes alten E ulturvolies vor einer Reihe von Eine dramatische Schilderung entJahrtausenden. Das Grab eines vor-! wirft ein Correipondent von einem Z inehmen Egypters wurde mit einer sol- sammenstoße zwischen Russen und cton Sorgfalt und einem derartiaen Boxern, dem er als Augenzeuge beige-
Uebcrfluß von künsticrijem. auf das Leben des Verstorbenen binweisenden Schmuck ausgestattet, daz die Grabstätte dem, der die alten Darstellungen zu deuten weiß, wie eine Autodioqraphj des dort deiqkfctztcn jJlanna er- , J . . ' cyeint. sind jetzt einige hervorraacnde veröffentlicht worden, die" sich mit den in den letzten Jahren entd.c!' In und erforschten Grärn aus alter geil beschäftign. Das eine ist ds Grab eines Prinzen Ptankctep, d?r vor 560 Jahren Uhu. lk errielt eine fo sondere Grabkannner in der 2ct!r.v stadt von Sakkarad. Die Wände des Raumes sind mit Jaadscenen und Darstellungen des ländlichen Lebens der durste.: iener .Heil. desonters il,r-:r Sportiibunaen und Spiele aeschmüctt. Die gemalten Hieroglyphen sin sind so Zchon ausgeführt und crdalten. düfe ihre Entzifferung keine besonderen ochirierigtcuen geboten hat. Bon Be-' deuluug ist die durch die Erforschung dicses Grabes zum ersttn Male unzweifelhaft festgestellte Thatsache, daß 1 die Eanpicr ihre Muster zur Aus- j schmückung von Wänden zunächst von ihren Webereien hergenvmmn haben. .'ioch anziehender ft die Enthül-! lunaen eines anderen Grabes, das au- ! w w t. rx m. a h i a rm i i I ,n ivn fvoti i.i.i v. u1.. j ui it j.. .ii-u i7u iTio v. i; jetzt erforschte Grab dieser Epock.' qcf)i5rt einem hohen Beamten amenö Rekh-ma-Ra. Er war Vezier und inUhnUer nnn Theben Ucinrvn nnrh !
mit einer ülle von Rechten undPflich- ' schirten in dichtem Haufen, ohne Ordten bekleidet. Die Iakreien und In- nung. Um den Kops hatten sie breM Schriften dieses Grabes, an deren Stu-1 nend rothe Tucher; ihre bunten gM dium Nemberry drei ganze Jahre g- wänder strahlten in der Sonne; darwand! hat. gehören zu den wichtigsten über ein flimmern von Klingen, ein Berichten über das bureaukratiscke Le .Zittern von Lanzenspitzen, an denen ton im orientalischen Alterthum, die ' rothe Quasten hingen. Plötzlich sab jemals entdeclt worden sind. Gerade- 1 man zuerst die Bordersten. dann alle
zu verblüffend wirkt die Wahrnehmung. daß die Eigenart dieses Lebens in Egyptcn sei: jener Jeil bis auf dtN heutigen Tag nur geringe Aenderung erfahren hat. j Die dem Vezier des Pharao vor 3000 Jahren auf dasGrab gefetzte Inschiift könnte sehr wohl auch für einen egyptischen Premierminister des 19. Jahrhunderts bestimmt sein. Aus,:r seinem Amt als Statthalter von The-! ben hatte Re!h-m-Ra noch das eines ; Oberrichters und das eines Leiters ' aller unstwekc in Karnak". Eines der Bilder an den Wänden der Grabkammer zeit den hohen Beamten in der Ausübung seines richterlichen Berufes. Er selbst sitzt in feiner Rob: dem Inhalt nach etwa der Sammlung münzen und Lochkuaelchen. dort brinat
Jemand 500 Tauben, ein Anderer Gewalt bekam. Das Schießen dauerte Körbe, ein Dritter Haufen gedrebten fort. Unter dn Boxern entstand eine Seils. Zur Abnahme der Steuer ist Bewegung wie in einem Bienenein Oberbeamter, ein Reaistrator. ein ' schwärm. Es mußten mehrere gefalControleur und ein Schreiber zur 1 len sein; aber in dem Gewübl war es Stelle. nicht zu erkennen. Ihr Vordringen Von ungewöhnlicher Schönheit si?.d stockte, dann begann eö wieder. Dann die Bilder, die den Verstorbenen in sah man unter den Schüssen die Vorseiner Thätigkeit als Minister der , dersten sallen. schönen Künste" feiern und auf denen Ein Mann, der mit einer iieckig:n eine Menge schöner Gold- und Silber- i rothen Fahne allen voranschritt. stür-:e arbeiten. Bronzen. Skulpturen u. s. w. ! vornüber, alle, die ihm nahe war.en. wiedergegeben sind. Die Kunst befand fielen einer nach dem anderen in dxn sich damals auf einer sehr hohen Stufe, ' Staub. So ging es fort ; viele erda unter Reth-ma-Ra der Benvenu:o griffen schließlich die Flucht indem sie Cellini Eqyptens. Namens Tehuti. ! sich rechts und links in die Felder war-
arbeitete und den großen Tempel von Karnak in einer bis dahin nicht dageroesenen kunstvollen Weise ausschmückte. Wenn die Leute von Einem sagen: Ter hat Glück, so wollen sie in der Regkl sein Verdienst nicht anerken- ! nen.
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Wahrend des ganzen Jahres. gu jeder Saison tt Zabels kommen und geben nsereLetden und Unordnungen deck Magenck. Dyspepsie und UnVerdaulichkeit
machen eine Behandlung tt Sr.Auzust-KaeniA's Hamburger Tropfen
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Kopakcn und Borcr. wohnt hat. Auf Einladung eines Hauptmanns Makofkin, der mit 40 Ko'alcn und 600 Mann Jnsanterie die Verindung zwischen Peking und bei Eisenbahnstation Matschapn aufrecht zu halten hatte, hat er an einem Aufklärungsmarsche südlich von der Hauptstadt theilgenommen. ..Wäbrend n der .anp:mann". so schreibt er, ..die Heldenthat eines seiner Leute erft'itiH, der kürzlich eine chinesische Feldwache von sieben Mann niedergemetz?it . l,nt. nachdem a unbemerkt ihre G weh beiseite geschasst hatte, hörten wir einen Schutz fallen, aus den bald , mehrere solaten. Gleich darauf spreng ten die zehn Mann desVortrabs heran, eine Staubwolke aufwirbelnd. Ein starter Trupp Boxer, nach Schätzung der Leute 23000 Mann, war im Anzüge. Die Straße zog sich zwischen Htm hin, d mit weihn Gras-f-st f.!. ;- GnUr, oinaen zu beiden Seiten, ziemlich weit l.vi'.'.ii un.Tu;;imn. . mM von der Straße vor; die Infanterie formirte zwei Reihen aus der Straße und hielt das lÄewehr schußbereit. Ich ritt hinter den Soldaten. Bei der Biegung des Weges erblickte ich in der erne einen wirren Menschenknäuel nie eine Heerde mitten m einer dichten Staubwolke, aus der es wie von Wasw i 3 ctHI als sehr gering erscheinen, denn die Reiter waren im Reis zerstreut, und aus der Straße kaum mehr als 30 Mann zu zählen. Wir kamen bis auf ftn (if.r nn 1ic kvr.in v.tP mar: anderen sich vornüber auf den Boden werfen. Es schien ein Akt der AnlXtUNg; UNS lvNNte (ö VvrkoMMkN. als seien wir Gottheiten geworden, zu denen man slehte. Weithin blickten wir auf gekrümmte Rücken, eine bunte ZflLche. wie sie dem mohammedanischen Priester erscheinen mag. wenn alles Volk in der Moschee niederkniet. Es lag etwas Großartiges und Geheimnihvolles in dein Vorgange.. Wir dachten in dem Augenblicke nicht an die Sinnlosigkeit des Gebetes um Unverwundbarkeit, an die Thorheit dieser Menge, die sich einem solchen Aberglauben ergeben hatte; die Feierlichkeit des Auftrittes nahm uns gefangen. Die Soldaten hatten Halt gemacht; die Anschlage. ferd? zum sie svähend durch das Röhricht blickten, ihre dak ick es nur mit Mübe wieder in d:e ! fen. Dreißig bis vierzig Mann aver gingen immer weiter vor, bis keiner j mehr übrig war. Der letzte, der fiel. war ein Mann mit zwei Schwerern. die er tanzen ließ wie ein Gaukler. Er stürzte nieder, erhob sich wieder auf ein Kni und schwang einen Säbel; ein neuer Schuh streckte ihn adermalö nieder: no.ch einmal richtete er .sich af.
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j ans den iUrogen gestutzt und nom immer k Waffen in der Hand, bis eine letzte Kugel ihm den Garaus macht, etzt erhob sich in den Reisfeldern ein Rauschen wie das des Sturmes. Die Kosaken machten sich an die Verfolqung. Auf den Hals der Pferde gebeugt, den Säbel in der Luft schwingend, mit dem Geschrei a-ih! i-ab! sprengten sie dahin wie eine Meute hinter dem Wilde. Eine Staubwolke k)üllie sie ein. aus der die weißen Röcke und die Säbel hervorleuchteten. Bald verkündete wüster Lärm, daß die Hauptschaar rr Fliebenden erreicht war. Ein Theil floh auf un? zu und rannte mit vorgestreckten Armen in die Bajonette der Unserigen Ein hochaeirack'ener junger Mann blieb sechs bis c.d-,t Tckritte entfernt stetzn. iiß sick das Gewand auf und schlug mit beiden Handflächen cu) die siaeye tun. um M zeigen, wo er aetrosfen sein wolle. EinSoldat Hai ihm den Willen gethan und ihn mit dem schmalen Bajonett durchstoßen, um dann dem Gefallenen riurei Stöße mit dem Stiefelabsatz in's l m , s nn 77'..'' v-eii, 0 ynaii. i'U5 .,z h.u4 wurde. " Die Kosaken rtnfvn fpinPrt Tstn ihr srfm I v 4vukii "V ' K 1 4 ; v j v- v - len Säbel niederfielen, stürzte ein! Borer an oben: sie stncken nickt, sondein hieben nur. Ein fliehender Borer hielt die Lanze waaerecht über dem Kopfe und suchte das Reisfeld zu erreichen. Ein Kosak galoppirte ihm nach. Er erreichte ihn und der Säbel 1 sauste nieder, die Lanze wie ein Stockcken durchschneidend und tief in den ! Kopf dringend. Die meisten Gefallenen hatten den Kopf und die Schultern 1 zerhauen; ein Alter mit grauem Bart lag auf dem Wege mit buchstäblich in zwei Theile getrenntem Kopfe. An 200 mögen getödtet worden sein, ich zählte auf der Strafe allein 78. Es war unnütz, daß zum Sammeln geblasen wurde; die Kosaken hörten nicht auf die Signale. Zuweilen jagte eincr quer über die Straße; die Ossiziere riefen Halt! Halt!, aber jene setzten die Jagd fort; es war. wie wenn die Hunde dem Hirsch auf der Ferse sind. Ter 5)auptmann Makostin kam zurückgehabt. Er sagte zu mir: Sie werden bei unseren Leuten . , . n. , , . ff . oen recoien seooricim vein'ru, uri, der Kosak läßt sich nickt gern stören, wenn er arbeitet." te Fayal - Mine" in Eveleth, Minn.. ist sicher d größte Eisenmine der Welt, denn in der oergangenen Saison wurden dort fast 1 ÄiÜion Tonnen Erz gefördert und verschifft. Die Mine hat drei Schächte und e6 wird aiich im Winter gearbeitet. Eine andere arofie Mine ist die ..Adams", aus welcher 775.XX) Tonnen geforoen wurden, wwle Die ..Spruce" mit 110,000 Tonnen. Es ist alles das beste Beffemer Erz. , 11 n 1 1 x den neuen M i z g . ? edern des 56. Kongresses befindet sich v.: Mann, der einmal zum Tode durch dcn Tirana verurthcilt war. Es ist William Richardson von Tennessee. Tiefer diente im Bürgerkriege in der conföderirten Armee, wurde gefangen genommen, entfloh, fiel abermals in die Hände der Feinde und wurde von einem Kriegsgericht unter General C rittenden als Spion zu dem schmählichen Tode durch Erhängen rerurtheilt. Am 'lcraen des Tages, an
welckem die Hinrichtung stallfindn sollte, erschien aber Genera! Fcrest auf der Stelle, schlug die Unionsolten in die Flucht und rettete Nickardscn mit st inen Mitgefanc.e!n. der in WirtlichZeit ei:::r ter wttthvsllft Spione rxr 2ürürrn war. :xardsii stndir.'e später Jus und ist nun als Nachfolger des Generals Ire Wh.'eler in das Äeprasentantenhaus gewählt worden. DieserTagctrafin Taml, Fla., aus Singapore der britische Tampfer Ecroline S." ein, dessen Mannschaft ein merkwürdiges Aoenteuer mit Affen zu bestet?n hatte. Als das Schiif Singapore oeriieß. hatte es eine Ladung von 5u Affen an Bord. Tchon nach zwi Tagen hatte sich die ganze Affengesellschaft dieFreiheit verschafft und raste nun auf dem schiffe un'.her, dabei wählten sie sich da Takelwerk als ständiges Quartier. Nach langen aufreibenden Tagen kam der Capitän schließlich auf den Einfall. eiie Mischung von Schnaps und Molasses zurecht zu machen und sie auf Deck zu stellen. Es dauerte auch nicht lange, bis die Assen sich gn dem Schmaus gütlich thaten. Bald stellte sich jedoch die Wirkung ein und die Affe torkelten betrunken auf dem Deck umher. So fing man fast alle Thiere tiieder ein und die anits&'ift athmete wie erlöst aus.
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