Indiana Tribüne, Volume 24, Number 99, Indianapolis, Marion County, 26 December 1900 — Page 6

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Vom Auslande. Gin G a si l o k a l d e s Hotel Trento" in Trient war neulich der Schauplatz einer aufregenden Scene. D-?r Landesschützen - Lieutenant ota nivlaus Schlanczy verlangte vom Kellner Tosini Cigaretten. Dieser erwiderte. er habe seine mehr. Der Oberlieutenant faßte das als Beleidigung auf und in dem hierüber entstandenen streite b'itb er mit seinem Täbel dem Kellner auf den Kopf, daß die Hirnchale desselben zersplittert wurde. Der Kellner liegt hoffnungslos darnieder. Ter rabiate Oberlieutenant rourde von der Polizei entwaffnet und verhasiet. A l s neulich d e r K a p o U naer Gemeinderichter Franz Toih in Begleitung don zwei Kapolnaer Einwo'hnern aus St.-Gotthard sich nach (aase begab und den Alfaluser Wald passirte. hörte er ein Wehgeschrei. Bald nachher entdecke er. dafc der SzalaföPityeßerer Einwohner Johann Tamasko mit zwei Frauen ringe, von denen er der einen den Schenkel. der anderen den Oberarm durchstochen hatte. Der Richter eilte den attakirten Frauen zu Hilfe, und nur oer Hilfeleistung seiner Kameraden hat er es zu verdanken, daß er selbst nickt niedergestechen wurde. Tamasto hatte bereits dem Rickter das Messer angesetzt, um den Zeugen des versuchen Raubattentats unschädlich yu machen. Du Raute? wurde nachher entwaffnet und der Gendarmerie eingeliefert. Die Familie des Klabevaer Einwohners Jeodor Szatomirooics, bestehend aus dem Hausherrn, seiner Gattin und aus seinen zwei kleinen Bindern, wurde in ihrer Wohnung in gräßlichster Weise ermordet aufgefunden. Die sofort verständigte Gend.irr.erie stellte fest, daß die Mör"der der Nachbar des Ermordeten. Nainens Juon Burecsan und des Letzteren Schwager Juon Duncsa seien. Gegen Mitternacht hatten sich die beiden Mörder, mit Beilen bewaffnet, durch den Garten in die Wohnung Szatomirovics' geschlichen. Mit Beilhieben spalteten 'sie dem unglücklichen Manne den Kopf, schleppten sodann denen Frau in die Küche und streckten sie dort nieder. Auch die im Zimmer schlafenden zwei Kinder ihrer Opfer, einen fünfjährigen Knaben und ein sechs Monate altes Mädchen, brachten sie .un. Die verhafteten Mörder gestanden die grauenvolle That ohne Zeichen von Reue ein. Der wegen Mordes z u lebenslängliche? Zuchthausstrafe verurtheilte Franz Woiczichowski und der wegen Raubes zu 15 Jahren Zuchthaus verurtheilte Martin Mukowski smd aus der Strafanstalt zu Graudenz entflohen. Der offenbar lange oorbeleitete Plan wurde mit großem Rafftnement ausgeführt. Der Aufseher der im Hochpa?te??e belegenenTischle?werkstatte, in der 15 Sträflinge beschäftigt waren, bemerkte Abends das Fehlen der beiden Verbrecher. Er alarmirte sofort das Aufseherpersonal und die Militärwache; die Flüchtlinge konnten jedoch nicht mehr ergriffen werden. Sie häutn eine der vor dem Fenster angebrachten starken Eisenstangen oben und unten glatt durchgefeilt und durch eine gleich starke, mit schwarzem Anstrich versehene Holzsprosse erfetzt. Als sie einen Augenblick unbeaufsichtigt waren, entfernten sie die Holzsprosse und stiegen auf einer Leiter, die sie ebenfalls hierzu angefertigt hatten, zum Hof hinab und von hier aus über eine 15 Fuß hohe Mauer. Die ungemein finstere Nacht begünstigte ihre Flucht. Ein seltenes Chrysanthemum ist dasjenige, das seit JahrHunderten den Mikados als kaiserliches Siegel dient. Diese Riesen - Wunderblume hat einen Durchmesser von ca. 6 Zoll und kann die Königin de? Kiku nur mit unendlicher Mühe züchten. He?? Fabuka. de? Direktor des kaiserlichen Gartens in Tokio, theilt über die Geheimniye der Cultur diese? Pflanze Folgendes mit: Wenn die Blüthenknospe sich öffnet, wird der Kelch hohl, das Herz senkt sich und man muß alsdann mittelst unbiegsamer MetallstäbeVn das Innere de? Blumenk?one zwingen, sich zu öffnen, indeß ein Blatt Seidenpapie? alle widerspänstiqen Blumenblätter niede?d?ückt. Es ist dies ein äußerst schwieriges Versahrn. Ein amüsantes A b e nteuer hatte König Leopold von Belgien dieser Tage, als er mit seinem neuen Automobil ausfuhr. Er kam durch die Aenue de Tervueren, da sauste plötzlich ein Radfahrer an seinem Automodil vorbei und rief ihm zu: Polle! (ein Deminutioum von Leopold) wer zuletzt nach Quatre-BraZ kommt, zahlt die Getränke!" Und damit setzte er noch kräftiger ein. König Leopold verstand die Herausforderung sehr gut und lachte, und obwohl seinAdjutant über diese Respektlosigkeit aufs höchste entsetzt war, ging er mit voller Fahrt los. und es dauerte auch nicht lange, bis er den Radfahrer drückte. Der letztere setzte alle seine Kraft ein, mußte aber bald, völlig ausgepumpt", aufgeben. Der König sah sich immer noch von Zeit zu Zeit um und hielt auch in Quatretai, um die verheißenen Getränke in Empfang zu nehmen, aber der Radfahrer harte es vorgezogen, sich zu drücken. Um den König oorAttentätern zu schützen, ist ein sorgfälties Bewachungssystem eingeführt worden. Wenn er ausfährt, folt ihm im-

mer ein Hoswagen, in wetcvem sich i Cav. Sessa und ein Polizeioffizier be-I finden, wäbrend der andere Offizier 1 und zwei oder drei Polizisten per Rad folaen und den könic: kicken 9Baatn nickt '

einen Augenblick aus !n Augen lassen " 3 dürfen; früher folgten die Polizei-

ossiziere in einer Droschke, die aber 1 mutz de? Polizei den Grund oasur anmeist so langsam fuhr, daß der konig- eben, wenn er nicht eingesperrtwerden liche Wagen schließlich den Blicken der ! will. Die Wirthschaften müssen an Offiziere entschwand. Die uniformir- 1 Wochentagen um 11 und an Sonnten Polizisten auf der Straße brauchen j tagen um 8 Ul?r am Abend geschienen nicht militärisch zu grüßen, wenn der I werden. König vorbeifährt, dimit sie ibre ganze 255 t sogenannte N e w OrAafmerlfamteit oer Ueberwachung des ! Ganser Melasse kauft, muß darauf gePublikums widmen können. Endlich ! faßt sein, eine verfälschte Masse zu erwurde noch bestimmt, daß der tönigli-1 kalten. In Louisiana haben 5v b:e cke Wagen, sobald er hält, von Polizi- BeHorden unter dem Nahrunqsmtttel-

'ten un) Genoaren umringt werdend soll, die jedoch nicht dem König ins Geficht sehen dürfen, fondern die Acenge anblicken müssen, um für alle Fälle in ! Bereitschaft zu sein. Aehnliche Maß- ' nahmen wie in Italien kommen wohl nur noch bei den Ausfahrten des Kai- ! sers von Rußland zur Anwendung. I n der Marienkirche zu Krakau fand die Trauung oes Tichters Lucian Rvdel mit einem Bauernmädchen aus Bronowice, einem Dorfe in der Nähe von Krakau, statt. Lucian Rydel nimmt in der polnischen Dichterwelt einen heroorragenden Platz ein, und sein vor zwei Jahren in Krakau zum ersten Male aufzeführtss Mär-

r( ys .t vr Ta 0itfiii'rIw'' f s Rydel spielt aber auch in oer Krakauer Gesellschaft eine Rolle, und um so interessanter war die Bauernhochzeir. j: welcher oie Theilnehmer in Bauernwagen bei der Kirche vorführen und all? bis auf den Bräutigam die kleidsame Tracht der Bauern des Krakauer Kr.'iss trugen. Die Wagen waren von berittenen Bauernburschen begleitet. Zu dieser Hochzeit hatten sich Tansenide von Zuschauern eingefunden. Zu Dichter nimmt künftig seinen Wohnsitz im Heimathsdorte seiner Frau. die nach wie vor ihrer ländlichen Beschäftigung nachgehen wird. Eine Tckwester seiner Frau hat vor einigen Iahren den bekannten polnischen Maler Tetmajer geheirathet, und auch dieses Paar lebt trotz der künstlerischen Beschäftigung des Mannes als Bauern und erzieht seine Kinder als Bauern. Vom Jnlanve. Vor einiger Zeit heiraihete der Barbier Edward Roth in Minneapolis, Minn., die Wittwe Schorck. die eine erwachsene Tochter hatte; das Paar konnte sich aber nicht vertragen und die Frau erwirkte eine Scheidung auf Grund oon Grausamkeit. Roth hat nun Madrline Schroch, die Tochter seiner früheren Frau, ge heirathet, und seine erste Frau wird dadurch seine Schwiegermutter und er wird sein eizener Stiefsobn. & x n o r a sl l , ch e s Mittel brachte der Klaoierhändler Charles Rehm in Louisville. Kr,., in Anw-n-dung um seine Geliebte zur Raison zu bringen. Die Holde, Jsabella Nelson mit Namen, wollte trotz allen Flehens Rehms und seiner Drohung, Selbstmoro begehen zu wollen, nichts mehr mit ihm zu thun haben. Rehm nar aber nicht abzuschütteln, und er nahm zu einem schlauen Plane Zuflucht. Er begab sich in sein Zimmer uno mit einer Stecknadel stach er sich den Gaumen wund, so daß das Blut floß. Zwei der oberen Vorderzähne fehlten ihm. als er also einen Schuft abfeuerte und sich rückwärts auf fein Bet! warf, sah es aus, als ob er sich in den Mund geschossen bätte. Die Nelson wurde durch den Schuh angelockt, und als sie Rehm aus dem Munde blutend auf dem Bette liegen sah. lief sie. jammernd um sein Schicksal schreiend, auf die Straße. Zwei Knüppelgardisten eilten herbei und gingen mit ihr in das Haus. Als sie Rehms Zimmer betraten, kam ihnen der junge Mann lächelnd entgegen und es folgte die von Rehm so sehnsüchtig gewünschte Versöhnung. DenGalgen betrogen und seinem Leben mit eigener Hand ein Ende gemacht hat im Gefängniß zv Portsmouth, Va., der dort in Haft b:findliche Neger Wm. Bullock, der Mördr des Ex-Polizeichefs James Wtlsh von Red Bank, N. I. Bullock war ein desperater Bursche und wenn in seinem Falle d berühmte Jerseyer Rechts vtleae anaemandt worden märe frntt. er längst das Verbrechen am Galgen i tfi , geouyl uno wäre ntcyr aus oem E)efängniß in Breehold entflohen. Ter Mord wurde am 13. November 1899 im Hofe des Bullock'schen Hauses, als Walsh dem Neger eine gerichtliche Vorladung einhändigte, begangen. Bullock entfloh, wurde aber in South Amboy verhaftet. Er ward im ersten Processe des Mordes im ersten Grade schuldig befunden und seine Hinrichtung sollte am 16. März stattfinden. doch erhielt er einen neuen Proceß, der mit der Nichteinigung der Jury endete. Im dritten Processe wurde der Neger wieder des Mordes im ersten j Grade schuldig befunden und die Hinj richtung auf den 12. Juli ' festgesetzt, i Abermals bewilligte ihm das Gericht ! einen neuen Proceß und am 6. Sey- : iembet entfloh t mi& w sii,fHninm& , in Breehold. Bullock. welcher zweisel- ! los Helfer außerhalb des Gefängnisses gehabt haben mußte, hatte sich einen Weg durch den Cementfußboden feiner N nnS hrrnn hurrfi hr, m.fcr tA.fängnißmauer gebohrt und eine Beloh- ' nung von $5(X) nxtr für seine Fest. 3 ' II nähme ausgesetzt worden.

X i, Tirf nfur X ÄawST brikanten importirt worden, um Choem Zugstück aller polnischen Babnen. f , mIär ba.;n ustellen fthSs frnos! .ifwr .-ri.ck in rr 0r.n,-rifr I0ia0e ' -plancrzen oslan rTJUKUCn.

Jndiana Tribüne, Mittwoch?

Der solideste Ortim gan ?en Lande dürfte Kcnosha. Wis.. sein, denn einer polizeilichen Verordnung zufolae müssen die Straften um 11 . . , . ' . . , . uyr nachts geleert lein. Wer dann noch auf der Straße getroffen wird. OT luaii, oer ,miemann fälschung der Melasse durch Sorgbum. j Glutose u. s. w. ein Ende zu machen, , indeß vergeblich, und es ist dort ein tfenes tVeyeimntn, dan v?e großen Raffinerien des Südens überhaupt kine echte Melasse mehr versenden. Was unter diesem Namen vertaust wird, ist Sorgbumsaft oder Glukosenbrühe und wird von sachverstänoig?n Aerzten wegen der Art der Zubereitung als gesundheitsgefährlich, ja gitig bezeichnet. Mit Beschlag belegt wurde von Bundesbeamten in New Dort ein: ! Anzahl Stahlstempel für Dollars. 5albdollars und Quarters. Die Formen waren von einem Cbokolade-Fa-Derartige Sacken in Besitz zu haben, verstößt aber gegen ein Bundesgesetz. und dieFormen wurden beschlagnahmt, um nach Washington geschickt zu werden. Der Importeur der formen war sich zweifellos nicht bewußt gewesen, daß n sich einer Ueöertretung des Gesetzes schuldig machte, da er sich nur mit dem Münzen" von Chokolade, und zwar so öffentlich wie möglich, zu befassen beabsichtigte. Aus diesem Grunde wird nicht weiter gegen ihn vorgegangen werden. In sensationeller Weise bat die 50 Jahre alte Frau Gordon Smith aus diesem irdischen Jammerthale Abschied genommen. Vor einigen Tagen kaufte sie sich heimlich Todientleiocr und was tonst noch zu Vegräbuiß erforderlich war. Als Alles bereit war. nahm sie nacheinander Panfcr Grün, dann Laudanum und sAließlich Karbolsäure. Vermittelst der letzteren erreichte üe ihren Zweck. Die beiden ersteren Gifte hatten wegen der Kürze der Zeit ihre Wirkung nicht äußern kennen. In einem hinterlassenen Briefe theilte Frau Smith mit. sie habe Selbstmord begangen, und wo man ihre Todtenkleider finden könne. Frau Smith war allgemein angesehen uno man hat keine andere Erklärung für ihren Selbstmord, als daß sie durch zu viel Nachdenken über den Tod zeistesaestört- geworden sein muß. Auch l n d e n A r m e n h ä u s e rn treibt der lose Schelm Amor sein U,nwesen und selbst die Armen in Geiste sind vor seinen Lockungen nicyt sicher. wte aus folgendem Ltebesroman erhellt. Zu den Insassen der Armenfarm in Deering, Me., gehörten die 36 Jähre alte Mary Furillo sowie der kaum dem Knabenalter entwachsene Harry Rockwood, die beide nicht das Normalquantum grauer Gehirnmasse haben. Allein das hinderte sie nicht daran. daß sie sich in einander verliebten und einander zu heirathen beschlossen. As die Behörden dagegen ihr Veto erhoben, brannte die alternde Mary mit ihrem Liebhaber einfach durch und das einfältige Pärchen richtete seine schritte gen Boston, wo es denn auch nach einer fünftägigen Wanderung eintraf. Auf ihrer mehr als primitiven Hochzeitsreise" erbettelten die Likbenden Nahrung von wohlthätigen Landleuten, die ihnen auch während der Nacht Unterschlupf gewährten. Aber in Boston fanden Mary und Harry nicht die gleiche Wohlthätigkeit und der Hunger vertrieb bald ihren Liebestaumel. so daß sie schließlich froh waren. als sie von der Behörde nach Teering zurückspedirt wurden. Seine Zuchthäusler beabsichtigt der Staat Louisiana in Zukunfsauf seinen eigenen Farmen zu beschäftigen. Die Zuchthaus - Behörde hit bereits zw'i Plätze ausgesucht, auf denen solche Zuchthaus - Farmen errichtet werden sollen. West - Feliciana wird eine Baumwollen - Farm und j Äberia eine Zucker - Farm erhalten. Tt imt Tl I ins T,-tn mrtnnfn iinn srnn Die zwei Plantagen Angola und Hope umfassen 11.500 Acres und befinden sich in ausgezeichnetem Zustande. 500 I urthetlte Verbrecher sollen dort arVeiten. Man glaubt, daß die Farmen in Zukunft einen großen Gewinn abwerfen und auch Raum für irgend welche industrielle Unternehmungen bieten können. Im letzten Jahre wurden dort auf 2000 Acres 1.700 Ballen Baumwolle geerntet, und wenn die Verbesserungen erst einmal gemach? worden sind, ließe sich der Ertrag zu großartiger Höhe bringen. Bis jetzt sind 3000 Acres cultivirt und es ist Alles vorhanden, was zu einer regelrechten Plantage nöthig ist. unter Anderem 165 Maulesel, alle Geräthe. Wertzeuge u. s. w. Der Staat hat I $25 per Acre bezahlt und hofft, ein usgezetchnetes Geschäft zu machen ' Man kann an 1000 Stuck Hornvieh dort züchten Vorlauftg ist natvrltch noch vl Arbeit zu errichten, es mussN Hausk? geballt UNd alle blt PlaNL ausgearbeitet werden, durch deren Ausführung es erst mög tch setn wird. m..hrjl4u. , KnfAn.A X r I ,, , j ' wmmm 3u C.litiU

den Sli. Dezember 10011.

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