Indiana Tribüne, Volume 24, Number 99, Indianapolis, Marion County, 26 December 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne. Mittwoch, den 26. Dezember 1900.
Die Entvölkerung Frankreichs. Ueher die neuen Fortschritte' der Entvölkerung Frankreichs im Jahre 2899 hat der Pariser Teinps" in einem längeren Artikel dcls Folgende: Frankreich nimmt immer weiter ab. Das Journal officiel" wird in einigen Tagen die Zahlen für 1899 veröffentlichen; wir kennen sie bereits. In diesem Jahre wurden 847.627 Geburten gezählt, das sind 10,000 weniger als der Durchschnitt der vorhergehenden zehn Johre (857.372). So setzt das Geschwür, das an unserem Vaterlande nagt, heimtückisch sein Werk fort. Da6 Uebel ist um s fu'chtbarer, als Niemand darunter leibet; es ist der Tod durch (Chloroform, aber es ist darum nicht weniger der Tod. Im Jahre 1898 zählte Deutschland 1. 964,731 Geburten, d. h. mehr als das Doppelte wie Frankreich. Schon seit dreizehn Jahren ist dieZahl der Geburten in Deutschland doppelt so groß als sie in Frankreich ist. Also wird in sieben Jahren dieses Land zweimal mehr junge Arbeiter haben als wir. Am Tage nach dem Kriege war deren Zahl ziemlich gleich! Und was wir von Deutschland sagen, das gilt in verschiedenen Graden von allen Ländern Europas. Es liegt nicht an den Heirathen. daß die Zahl unserer Kinder so abnimmt. Im Jahre 1899 gab es deren 293.752 (7.8 auf tausend Einwohner). Tiefe Zahl, die an sich befriedigend ist, ist übrigens die höchste, bfc man seit 1876 beobachtet hat. Die französischen Heiraten hatten bis gegen 1890 eine Tendenz zu sinken; seit zehn Jahren erhebt sich die Zabl dagegen fortschreitend. Die Ehen, die kinderlos bleiben, sind kaum zahlreicher als früher; aber eine zu große Zahl unter ihnen bringt nur 1 oder 2 Kinder hervor. Die Zahl der Ehescheidungen betrug im Jahre 1899 7179. Sie geht seit drei Jahren zu rück. Die Zahl der todtgeborenen Kinder betrug 39.860. Auch die Zahl der Todesfälle ist ziemlich niedrig, sie beträgt 816,233 (21,3 auf 1000 Einwohner.) Diese Zahl ist ein wenig niedriger als der zehnjährige Durchschnitt (829.232). Im Allgemeinen kann man sagen, daß die Sterblichkeit in Frankreich, obgleich höher als die in mehreren nördlicher gelegenen Ländern, ziemlich mähig ist. Die Sterblichkeit nimmt in allen Ländern ab; sie nimmt auch in Frankreich ab, aber etwas weniger schnell als in anderen Gegenden. Aus ixn angegebenen Zahlen ergiebt sich, daß der Ueberschuß der Geburten über die Todesfälle sich auf 31.394 erhoben hat. welcher Zuwachs absolut bedeutungslos ist. Bis jetzt siege aus anderen Ländern nur die Zahlen für 1898 zum . Vergleich vor. Deutschland ist um 846.871 Einwohner gewachsen, d. h. in zwei Jahren hat es einen Bevölkerungszuwachs, der der Einwohnerschaft von Elsaß-Loth-ringen gleichkommt. WährendDeutschland und Frankreich (ihre heutigen Gebiete) im Jahre 1850 eine gleich große Bevölkerung von 35 Millionen Einwohnern hatten, kann Deutschland heute mehr als 55 Millionen unseren 38 Millionen Einwohnern gegenüberstellen. Heute besitzt es also mehr Produzenten, mehrConsumcnten. mehr Gelehrte, mehr Gebildete, mehr Soldattn, mehr ökonomische, intellektuelle und militärische Kraft, mit einem Worte mehr Leben. Eine Prüfung der Verhältnisse in anderen Ländern führt zu den entsprechenden Reflexionen. Frankreich ist infolge der geringen Geburtenzahl auf dem Wege, seinen Rang in der Welt zu verlieren. Gegen eine solche Gefahr muß man ankämpfen. Mit nur allen möglichen Mitteln muß man in dem Geist aller Franzosen das Bewußtsein erwecken, daß jeder von ihnen die Pflicht hat. an dem Fortbestand seines Vaterlandes mitzuarbtiten. genau wie er die Pflicht derSelbstVertheidigung hat. Damit diese Pflicht erfüllt sei. sind drei Kinder roh zu ziehen, zwei, um die beiden Eltern zu ersetzen, und ein drittes, weil die Statistik zeigt, daß von den dreien n der Regel eines sich nicht fortpflanzen wird. Die Allianoe nationale poui' Paecroissement de la population franeaie" hat eine ganz? Anzahl von Mitteln angegeben, um diese Moral zu propagiren. Ihre Bemühungen sind nicht erfolglos geblieben. Sie hat es z. B. dahin gebracht, daß 85.000 kleine Beamte je nach der Zahl ihrer Kind Zulagen bekommen. Es giebt zwei wichtige Fragen für Frankreich:die des Alkobols und die der Entvölkerung. Sie sind beide völlig verschieden von einander, aber sie haben das Gemeinsame, daß Frankreichs Existenz von ihrer Lösung abhängt. Schweden und Norwegen haben durch ihr Beispiel bewiesen, daß der Gesetzqeber den Alkobolismus mit vollkommenem Erfolge bekämpfen kann. Wir glauben, daß er ebenso die Entvölkerung zu bekämpfen im Stande ist. Lassen wir es also nicht dahin komdaß die Geschichte vermerkt. Frankreich sei an diesen beiden unedlen Lastern zu Grunde gegangen, ohne irgend eine Anstrengung gemacht zu haben, sie zu überwinden. Siemußihnhalten können. Mama, der junge Mann, der mich vorgestern in der Restaurotion firirt hat. will bei Dir um meine Hand anhaltend ..Was ist er denn?" SchlanOenmnsch im Circus!" Schlange lMtilsch? Ntt, da wird nichts drQus; so einer kommt zu leicht auä!"
Platzende Wasserleitungen.
Bi einer großstädtischen Wasserleitung, und anderswo unter Umständen nicht minder, bildet das Platzen einer der Haupt-Leitungsröhren jedenfalls eine arge Unzuträglickkeit. und man darf noch froh sein, wenn sich dieselbe nur nach Stunden bemißt. Wie männiglich bekannt, kommen solche ungemüthliche und nach so vielen Seiten hin schädigende Zwiscbenfälle bei uns ziemlich häufig vor. und es lohnt sich, auch einmal über die vorwiegenden Ursacken derselben Einiges zu sagen. Abgesehen von wenigen Ausnahmefäll?n localen Charakters, oder den seltenen Beispielen besonderer plötzlicher Verletzungen einer der großen Wasserrohren, gibt es zwei große Ursacken sür derartigen Erscheinungen: die eine ist mangelhafter Guß der Röhren, und die andere fahrlässiges Legen derselben. Es ist zu bedenken, daß. wenn die großen Pumpen einer städlischen Wasserleitung mit voller Mach: arbeiten, die Röhren einem außerordentlich starken Druck unterworfen werden, und wehe, wenn sie irgendwo eine schwache Stelle haben! Man kann beinahe mit absoluter Gewißheit erwarten, daß sie an dieser Stelle früher oder später nachgeben werden. Nun werden allerdings sämmtlicheRöhren, die für Wasserleitungen bestimmt sind, große und kleine, einer anscheinend strengen Probe unterzogen und dabei einem Druck ausgesetzt, der. wie man annimmt, stärker ist. als jeder im thatsächlichen Dienst vorkommende. Aber es hat sich ja oft genug gezeigt, wie wenig unsehlbar solche Prüfungen sind, auf diefern und anderen Gebieten! Gerade so gut. wie man z. B. an Panzerplatten gelegentlich Löcher entdeckt hat. nach allen Prüfungen und Regierungsinspektionen. so kann man auch den Wasserröhren - Prüfungen nicht bedingslos trauen. es müßte denn sein, daß dieselben auch ihrerseits sich wesentlich vervollkommneten. In der Mehrheit der Fälle jedoch wird das Unheil durch Fahrlässigkeit beim Einlegen der Röhren verursacht. Es braucht dies gerade keine grobe Fabrlässigkeit zu sein. Soweit in dieser Beziehung gesündigt wird, geschieht das so vielfach, daß man sich nur wundern kann, daß jene Unfälle nicht nock viel häufiger passiren! Wenn eine Haupt-Leitungsröhre in einem großen Graben eingelegt wird, so wird die Erde um dieselbe herum überhaupt niemals wieder so fest gepackt, wie sie vor der Aufreißung war. Die Arbeiter lassen freilich einen Wasserstrahl in den Graben laufen, um die Erde fester zu machen, und rammen sie dann hinunter; aber stets bleibt sie in einem beträchtlichen Grade locker. Manchmal wird unmittelbar unter einem RöhrenGefüge, wo die Gefahr am größten ist, die Erde recht lose wieder aufgeschicktet. und die Waggons und Gefährte alle Art. welche nachher über die Oberfläche laufen, erschüttern diese lockere Erde genügend. daß sie zusammensinkt, und vielleicht gerade unter der Fuge ein Hobler Raum entsteht. Das Röhren - Gefüge besteht aus Blei, und irern keine Stütze mehr für das Gewicht der schweren Röhren vorhanden ist. so beginnt auch dieses, sich zu senken: dann braucht blos einmal eine HU gewöhnliche Erschütterung zu kommen, und die Katastrophe ist fertig. das Gefüge geht auseinander, und die Wassermassen werden frei. Eine stark frequentirt? Straße mit Trolley"Bahn und dem damit verbundenen Schwanken des Bodens ist besonders gefährlich in dieser Hinsicht und sollte daher Extra - Vorüchtsmaßnahmen erfordern. Lecke, welche durch einen Fehler im Guß der Röhre selbst entstehen, sind, wie gesagt, weniger häufig; aber ab und zu kommt es vor, daß ein Röhrenstück von sechs oder acht Fuß Länge seitlich geplatzt ist, und unter solchen Umständen kann man keine andere Ursache, als einen Gußfehler annehmen, der in einer ungewöhnlich schwachen Stelle besteht. Die Natur folgt bekanntlich stets der Richtung des schwächsten Widerstandes. Sind die Wasser an irgend einer Stelle freigeworden, so dringen sie, mit dem ganzen Druck der mächtigen Pumpen hinter sich, mit großer Gewalt an die Oberfläche, ohne daß die lose gepackte Erde ihnen einen beträchtlichen Widerstand leisten kann. Sogar die Pflasterung, wenn es kein AsphaltPflaster ist. wird ohne Weiteres von der Wasseigewalt aufgerissen, und rauschend ergießt sich der Strom über die Straße und die ganze Umgebung. Werden die Pumpen rasch zum Stillstand gebracht, so braucht der Schaden nicht bedeutend zu sein; er kann aber ganz gewa.:ig anwachsen, wenn die Bruchstelle nicht sogleich entdeckt wird. In der Pumpstation verkündet gewöhnlich das plötzliche rasend schnelle Laufen der Maschinen (infolge des verringerten Widerstandes), daß so et was vorgekommen ist. Dauert dies lange, so werden auch die Maschinen davon ruinirt. So schnell wie möglich wird daher der Dampf abgedreht. Arbeiter werden sofort ausgesandt, um die Bruchstelle zu finden, und das Feuerwehr-Departement wird benachrichtigt. daß dieWasserzufuhr für einen gewissen Distrikt gesperrt werden muß. Auch die Polizei der Gegend wird in Kenntniß gesetzt; nicht selten übermitUM indeß sie die erste Nachricht über
Zwei große Leiden Q scheinen allenthalben ein Srbtdeil der menschlichen Familie zu sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. Diese Leiden werden jedoch geheilt durch da Meisterheilmittel
St. t m den Schauplatz des Unfalls. Fabriken, welche in großem Maße von der Wasserversorgung abhängen, müssen dann zumachen, und die Hausbewohner der betroffenen Gegend erleiden Mißlichkeilen, die mitunter langer als einen Tag anhalten können. Man sollte meinen, daß es möglich wäre, dergleichen Fälle wenigstens äußerst selten zu machen! China und die Mächte. Ausländische Stimmen lieben es. Teutschland als den Störenfried in Ostcisien hinzustellen, und auch von Deutschen selbst hört man hier und dort, ba Teutschland durch seine ErWerbung von Kiautschou das Signal für die Wirren im fernen Osten gegeben habe. Diese Behauptungen nachsprechen, beweist geringe Kenntniß der Geschichte unseres Jahrhunderts. Die Enrerbung von Kiautschou durch einen, allerdings von Seiten Chinas mit geringem Vergnügen geschlossenen Pachtvertrag ist nur ein kleines Glied in einer langen Kette. In dem 11. Heft der Zeitschrift für Socialwisienfchaft zählt M. v. Brandt in seinem Aufsatze Die chinesische Frage vom deutschen wirthschaftlichen Standpunkt aus" die Zugeständnisse auf. die China seit 1842 an fremde Staaten zu machen gezwungen war. 1842. England erwirbt durch den Vertrag von Nanking Hongkong. 1845. Rußland erwirbt durch den Vertrag von Aigun das ganze rechte Uftr des Amur. ;.860. England erwirbt durch den Vertrag von Peking einen Theil des Hongkong gegen-überliegenden Distric,tes von Kaulun. 1860. Rußland erwirbt durch den Vertrag von Peking das zwischen dem Ussuri. dem Songatscha. dem HinkaiSee und dem Tumenkiang einerseits und dem Meer .anderseits gelegene, bisher ihm und China gemeinsame Gebiet. 1864. Rußland erwirbt durch das Protokoll von Chuguchak chinesisches Gebiet im Westen. 1878. Japan annectirt gewaltsam Liukin. 1880. Rußland versucht, durch ten Vertrag von Livadia ganz Jli zu gewinnen. 1881. Rußland erwirbt durch den Vertrag von St. Petersburg den westlicken Theil von Jli. 1885. Frankreich erwirbt durch den Vertrag von Tientsin das tributäre Anam von China. 1886. England erwirbt durch die Convention von Peking das tributPflichtige Burma von China. 1887. Frankreich siaxrt sich durch den Vertrag von Peking das Recht auf die zwischen Tonking und dem Mekong gelegenen, zum Theil China tributPflichtigen Gebiete. 1888. Portugal erlangt die Session Macaos. 1893. Rußland besetzt größere Theile des chinesischen Gebietes auf dem Pamir. 1894. England erwirbt einen Theil der China tributpflichtigen SchanStaaten. 1895. Japan gewinnt durch den Vertrag von Simonoseki Formosa, die Pescadores. Liaotung und einen Theil der südlichen Mandschurei, welche beiden letzteren es China gegen eine Entschädigung von 30 Millionen Taels zuiuägeben muß. Gleichzeitig hört Korea auf. China tributpflichtig zu sein. 1895. Rußland erlangt den Abschluß einer russisch-französisch-chine-sischen Anleihe. 1895. Frankreich erlangt commercielle und industrielle Vortheile in Süd - China und die Abtretung eines Theiles des Schanstaates KiangHung. 1896. England erlangt eine neue Grenzlinie in Hinteündien, commercielle Zugeständnisse in West-China und die theilweise Eröffnung des Westflusses. 1896. Frankreich erlangt neue Ei-senbahn-und andere Concessionen in Süd-China. 1896. Frankreich erlangt die Wiederübergabe des Arsenals in Futschou an französische Officiere und Ingenieure. 1896. Rußland erlangt den Abschluß des Vertrages, der den Bau der östlichen Strecke der transsibirischen Bahn durch die Mandschurei gestattet. 1896. Die russische Flotte überwintert in der Kiautschoubai. 1897. Frankreich und England erlangen weitere Concessionen in Südund West-China.
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Iakoös Gek. w s 2897. England verbandelt über die ; Abtretung des Districtes von Kaulun. 2898. Deutschland erwirbt durch die Convention von Peking Tsingtau und eine Interessensphäre in Schantung. (Kiautschou.) In dieser langen Reibe erscheint Deutschland nur einmal, und wie man auch über die Vorzüge oder Nachtheile der Pachtung von Kiautschou denken ; mag, man wird den Ausspruch nicht begründen können, daß durch TeutschIands Politik eine neue Sachlage geschaffen wurde, die allein die Chinesen zum Fremdenmord und die chinesische i Regierung zum Bruch der Verträge zwingen mußte. Theure quaw-rachtkleidcr. Manche unserer Evastochter wären froh, wenn sie so viel für ihr bestes ' Kle'd ausgeben könnten, wie ein so!ches ihrer rothhäutigen Geschlechtsge- , nossinnen in Oklahoma, besonders vom Kiowa - Stamm, in nicht seltenen Fällen kostet! Diese Indianerinnen ! sind vielleicht die bestgeileideten ihrer 1 Rasse heutzutage. Wenigstens wenn , man die Kleidung nur nach dem Gelde schätzt, stehen sie teert obenan. Was diee Kleider so theuer macht, ist hauptsächlich ihre reichliche Ausschmückung mit den kostspieligen ElchZähnen. Es sind bei den Kiowas und etlichen Nachbarstämn.en noch viele Elch - Zähne zu finden, welche von einer Generation auf die andere übergegangen sind. Im Allgemeinen aber werden Elch-Zähne von Jahr zu Jahr seltener, und sie verkaufen sich daher zu je $3 bis $10 oder sogar noch hötr. Oft ist das ganze Leibchen eines solclen Kleides, und manchmal noch der Rock mit solchen Zahnen besetzt, und ein derartiges Kleid kostet nicht selten $875. ja mitunter geht der Preis bis in die Tausende binauf! Solche Kleider werden aber auch wie der größte Schatz gehütet, und die Squaw oeikauf: lieber alles Andere, ebe sie sich von einem einzigen der an ihr Prachtkleid genähten Elchzäbne nennt. Wer weiß, ob nicht die unberechenbare Göttin Mode noch eines Tages die Elchzähne für die Kleider unsere exclustvsten weißen Damenwelt hosfäh'g macht ? WGM Zum Heile ge r ie t h dem Schneiderlein Abe Harris in NewAork ein gewaltiger Katzenkopf, der ihm von einem Unbekannten auf der Straße applicirt war. Ueber große Schmerzen im rechten Ohr klagend, kam Abe in das St. Eatharine - Hospital. Ein Arzt untersuchte das Ohr und förderte aus dem Gehörgange eine kleine schwarze Bohne zu Tage. Beim Anblick des Fremdkörpers that Harris einen Freudensprung, denn die Bohne war ihm vor sieben Jahren zufällig in's Ohr gerathen und er hatte sie seitdem trotz aller Anstrengungen nie wieder herauskriegen können. Jetzt ist er die Bohne und die jahrelangen Schmerzen durch die Ohrfeige losgeworden. Zur Vertheilung gelangt demnächst die Hinterlassenschaft deL vor etwa Jahresfrist verstorbenen Eisenbahnkönigs Cornelius Vanderbilt fr., welche gerichtlich auf $72,500,000 abgeschätzt worden ist. Der älteste Sohn. Cornelius jr., welchen d'.r Vater wegen seiner Hetrath mit einem armen" Mädchen enterbte, wird nur $1.500.000 erhalten, aber sein Bruder Albert, welcher zum Haupterben eingesetzt ist und $44.500.000 bekommt, hat Cornelius einGeschcnk von $6,000,000 gemacht. Außerdem erhalten: Die Wittwe $2,000,000 und jährlich $250.000; die verheirathete Tochter. Frau H. P. Whitney. $8.500.000; Reginald und Glady Vanderbilt je $7,500.000. G r o ß e E r re g u n g herrscht in den Kreisen der Shoddy - Aristokratie von San Francisco, denn der dortige Millionär Henry Tbomas Oxnard hat das unverzeihliche Verbrechen begangen, die Pariser Kammerzofe Marie Plichon zu seiner Frau zu machen. Unter Entfaltung großen Pompes fand die Trauung in der St. Madeleine - Kirche in Poriö statt. Oxnard ist Präsident der American Beer Sugar Association und der A. B. S. Co. Seine Braut diente bei seiner Schwägerin in Paris, Frau Rsdert Muard. als Kammerjungfer. Der Millionär verliebte sich in das schöne Kätzchen, machte ihr einen ernst aemeinten Heirathsantrag" und wurde angenommen. Die junge Millicnärin ist von großer Statur eine graziöse Blondine nrib bat aristokratische Allüren.
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