Indiana Tribüne, Volume 24, Number 97, Indianapolis, Marion County, 23 December 1900 — Page 15
1.1 tA '" Judinna Tribüne, Sonntag, den 23 Dezember 19UU,
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erkalte unter iolgcnden K5ck"'t liberalen Bedingenl,en da? wel,derüdm:e uns riniq xrsiiive Raturyeil i '.tkel en - tu. aiumrt iM&ilani von ge.chlecdt. iSr't,''SStenf,,taM,tmni 3 ?CfttaCÄlww ync Vczaylnttg. am r . w . i v m .-. wfmm ouqc tm vir. i-fKi ic orr r.euruunq fnnfihn 'MW M."'"' .ÄI. OrtO, i-v. ii viLiiutimiiiiuoi ?vi' rail ber nrntbrnifttliiticii Wen i to ÄomblnationL AM K 1 ; . , ... ,5 z: v v . - ... , sw ...... . ?üiä7faür sirMSti. Ti'vircii.Wwbieneie :!IÄ.:ÄSÄSSS ! ':u:r; St ,i : u;i -.urutl unD mir rci'tSen .Ibnen ,.n c?-'- i "..: ijoii ti.Tu w? bie volle A'Mvnati ..... o :t V111HU(K t 1 I. UQI u 41 1 t if Jivüfraft da iken i to Wcöijmen unb ouf jl)rt tibrixitfrtt. flicu b-r OfsteCunj :7, Hwki,?ent? Brlt'marse ?ej ü-::.-iiirf ST. CL AIR MF.D. INSTITUTE, 350 Ftft National BnrA Blilg . MiLWAUKEE, WI6. 44 . t k,VM... A3 b... iMCAL M. iDJ. f.tfw Garland Hezzosen, 9 h,ft, Z lk denen der Welt! Wozu minderwertl'ie Gesell klis.n. da doct rrm . . . ... - I larlndv ni&t mebr tosten. C. KOEHKiNii & HKO 880 Btrgrnia Avenue. 213 Maffardufttt Avenue. Teutsche Zahnärzte.iu Mtes (cbift M'.l.OO. Garant irl rtclMv?iu Brtiktt.rdcit, Vor . .,, m i.. t f für 20 Iahrc ' Zöllen. 50c cnen iiö IM Äbcild. 4,mt.ig von . SlUlllllliiU r.rJ w . 10 bi 1 A,izte ui iur 5 vrozeut lioiit. UNION PAINLESS 0EKT1STS, Z. C. Eeke Market nnd ivcle. Nonnini' Cafe, 42-4 West Cfiio Str. IJ.ir Isi h.'H.Mi iiwrtnrtirti st.'ini Öiil.ir ren von vrima Cuaiitat und d.fatnKr nller An "'erden verabreicht. ' 3 ü r Dollar versenden wir iranco 10 verschiedene hoch'eine SratGlatioBS-EartsB für Weihnachten nnd ?keujahr in deutscher und e n g 1 1 e r spräche. VMktlnt Sattkn We. öir ick icke n unseren Katalog säe eldnachtZdulder frei an Jedermann. kröcht du che Buchhandlung des WeftenS. öselling Älapvenbach, Chicago, )ll.
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rhnrlrx Si Ulrniiijkp' welcher erst das vierte Schock durchisnnnex au um st ick er jüt)lte drehte sich um und schrie: .K 933 V rginia Avenue. Wo soll ich hinfahren?. . . Gents FnruMiing store.l ictftft" nit'ra finj, im Wege steht?. . . Bist Du blind? . . . &iit uub ,arb.ge Hemden, Kra. P. . . prrr. . . hörte man en. Man.ck.tren, ale.bl.,dcu, Ho. -m fen. und der Wagen setruaee u. w. u in bf Mgs an, so im bm ?i.n,.drtg,,eVr.tt. vaß nur die Räder auf der Straße
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stZ fiXir ftsl ifONCt klarer Herbst- . . ti vn , ; . . , , fuhr tag. Gegen tt llht Nachmittag TUt'r in bea Gefängnißhof ein Wagen mit t inc Unrul,e in t,fm sst )0 r w:s,, ..;,,,, .IUUI m.v,... DV"I Diese Unruhe interessirte d rr st 1 r t tdnaeilfn lebhaft. welct) soeveN ZU.N Nachmittagsspaziergang in den Gar- . m mm . . rt! . t . ...... WR n"Mj hm.m ' 7 ks kein Spaziergang sondern vielmehr sin sS.CfcbreOCIt IM JtTCtlC UNO kkN geteil getanen wuroen. igenuia, eö kein V aeineitlae- Dranaeii. Denn e war icijc . ... - . i . . ' . j r.c. wenig Platz für über Hundert Gefangene. Dasjenige, was Hier Garten genannt wurde, sah einem solchen we- j nig ähnlich. In einer Ecke des rmgsherum von den Mauern des Gesangnißgebäudes umgebenen Hofe wurde w M i i.w : . .1 ii vuren einen mcoriu, iijcuicu 0"h sin lietncs rua oorn uycicuji, vojö durch zwei sich kreuzende Gäß chen in vier gleiche Rechtecke getheilt wurde. Unter den Gefangenen, deren erloschene Augen meistens blöde stierten, war einer, ein junger Sträfling. d?s4 cn c i , ...4 sen Augen noch nicht ihren Glanz der loren hatten. Er mußte eine außerordeutlich kräftige Natur sein, denn sein gerader und ausrechter eten trug den schorenen, dunklen Kops hock über dieuderen hinweg. n diesem Augenblick beugte sich der Strästiug über den Zaun; die weitge dehnten Nasenflügel schienen dieua Kenlufi mit llnindiger Gier einzu attimeu. und n dem halbgeossneten 'und waren kleme, scharfe und au - ßerordentllch weiße Zadne ncdtbar. tine 5)and hatte er unter die act? und das Hemd auf die Brust gescho- j den. al wenn er nach dem Leben su lcn oder auch . Mlt der Faust das stark " .: . r'r SuiV"' TT' aLLw drucken wollte. Mit der andern Hand patzte er sich au den Zaun, um s.che rer aus den gekrümmten. ,n diesem , uno oumps slugcnvc erz zuunenAugenblick wahrscheinlich zitternden N. P . P . ,5unen zu sieoen. Der mit wilder Gier nach dem Hof schauende Sträfling war allgemein unter dem Namen ..Zigeuner" bekannt. Zigeuner nannten ihn die Kameraden. die Wächter, vle Kanzlei, sogar in dem Ä.,chk, w i Bt.di.'s.' .ingefchriebe., w'.irde f Jiir rtr fr nntfr d fffrn W.i, I 5 -w v mm . fc - rnen. Die Blicke der Gefangenen vertheilvimi vit vi uiiui iitii i'i 1 l i.'v '-1 ; ,kn sich auf zwei Stellen Einige sahen : . - ' ' j ' ' 7 nach dem Wagen, den Pferden und dem Kohl, andere nach dem Kindermädchen vom Secretär. welches mit dem auf ihren Knieen schlafendenKind . w , 1 - i m w an oer schwelle oes Hlmeryauies jatz. hin und her schaukelte und ein Volksiied sang. Das Mädchen war jung, schön ge wachsen, ihre blühende Gestalt kam in dem leichten Kattunkleid noch mehr zur eltung. Der schwere, gelbliche Zopf fiel ihr tief in den vcacken. das kleine rothe Tuch verdeckte nicht den weihen, von der Sonne vergoldeten Hals. Der Zigeuneur sah aber weder nach dem Kindermädchen, noch nach dem Siüt). Seine erglühenden Al'aen. die zuerst in das geöffnete Thor starrten. musterten jetzt den Hof. die Thür und die Fenster in den inneren Mauern des Gefängnisses, mähen die Entfer. nana der Pforte von der Kiste und der vom Wagen, schließlich hefteten sie sich mit einer wilden Durchdringlichkeit in dasGesicht des Wächters, der mit einem Gefangenen eine ruhige Unterhalt tung führte, von Zeit zu Zeit zum Zeichen seiner Anwesenheit und Wachsamkeit mit den Schlüsseln k'.irrend. Inzwischen fuhr ein zweiter Wagen mit Kohl in das Thor hinein. ..Dort fahren?. . . Weiter fah- . . ertönten die Nufe. ren'." Der Knecht in der rothen Wene, blieben. Beide Knechte fingen jetzt lärmend an zu berathen, wie die Kiste fortzubringen fei, damit die Wagen in den 5)of hineinfahren könnten. In diesem Augenblicke sah sich der Wächter um und erblickte nicht den die anderen gewöhnlich überragenden schwarzen Kopf des ZigeunerS. Der Ztgenner!. . . Wo ist der Zigeuner?. . schrie er zur halb geöffneten Pforte eilend. Die Sträflinge sahen einander an. Der Zigeuner war fort. Der Taugenichts ist unter dem Wagen durch daS Thor gehuscht. Der Teufel soll Euch'.. . .- fluchte der Wächter und faßte sich mit beiden Händen an den Kopf. Im Hofe n urde es still. Die Gefangenen wurden in einem Augenblick in die Gänge gejagt, die Wächter li sen dem Flüchtigen nach. ..Fangen!. . . Anhalten!. . ertönte es zuerst in der Nähe, dann immer weiter, weiter. HundertSchritte 00m Gefängniß lag die graue Jacke, tlwas weiter an der Mauer die! Mutze. Es war nun kein Zweifel, welche Richtung der Zigeuner genommen hatte. Nach etner Weile erblickten die Verfolger gar den Zigeuner, wie er im md und Beinkleidern davonlief, wie vom Winde getragen, die Erde kaum mit den Füßen berührend. Sein böser - icih wich um jcuuuj immcc tu yc: rader Linie, vor den Augen der Verfolgenden. Er lief schnell wie ein Pfeil und immer geradeaus wie ein Pfeil. DZ war sein Verderben.
Die Zurufe der Verfolqer würd
immer vernehmbarer und die Entfernuna. welche den Flüchtling von ihnen i trennie. wurde mit jedem Augenblick j kleiner. Plötzlich fiel r; obgleich er sich sofort wieder von der Erde erhob, sah an, daß seine Kräfte bald erschöpft nuren. Vl lief jedoch noch einen Au- j Anblick, immer langsamer, langsamer als ob er selbst fühlte, daß er nicht entkommen würde, plötzlich drehte er sich um und stand vor den I Mni;rt,,sl,n bot einen schrecklichen Anblick; die Augen glühten wie Fackeln, die vie Villgen glttyien Ivie tfaaein, oic Wählte waren wie zum Beißen gefltsrft um hti Tfl.inh ftslnh ihm blu,?,,m . frfchu mit btn I " I . , " . " , w j . . . - II' I I aun auf die Köpfe, riß, stieß mit den Füßen, er war toll, letzt gingen sechs oder sieben au n Iog mie flU ein Boden, drückten ihm hle ust mit den Knieen ein. rissen ' . r ' ' ihm das 5emd vom Le be und r ckteten ibn so zu, daß er wie eine todte Vast auf den Händen nach dem G:fcingniß getragen werden mußte. AIS er in der finsteren Stube, wo er einqesperrt wurde zu sich kam, zitternd und naß von dem kalten Wasser, mit dem sie ihn begossen hatten, wurde er nach der Kanzlei aerufen. Noch r.Tlf, ll,r b.r bfrauffhpr k?in, ?eit ge)aM hinzusetzen und die Eire anzustecken, welche ihm die un1 Conferenz verkürzen sollte. da erschien schon an der Schwelle Der Führung des Wächters eine mi h(n esten Verbrechern bestehende Deputation. Ai Wärter stützten indessen den Zjuner. der sich nicht auf den Füßen l)jlten tonnte unb immerzu den schweiß von dem leichenblassen Gelvfät $C Jspector zog die Brauen zusammen, blähte die Nüstern und mH prüfendem Blick nach der Thür. Drei Männer traten an den -iiur. rel Scanner iraien an oe qrün,n Tisch und küßten dem ,.gnädi Herrn die Hand, 7 7 t . . ,Was wollt Ihr sagen?" fragte der durch diese Ergebungszeicken weicker aestiminte Würdenträger. ..Wir wenden uns an Ihre Güte mit der Bitte", begann der Anführer der Verbrecherbande, daß wir über den Zigeuner selbst richten dürfen. Er J ÄS ",lw M"v ttnuuiyt.i 5errn. unseres Vaters, besudelt. Es wird nun für einen anständigen Ge e , ot,Li 'n, " mirh ftwn.ir Vrrnr 13 Vnnr Tiirt i4i4 4.- ii 4ii44 4 ivitvviii vj. u u'u i i v. v ; fckwer genug (hier erfolgte lautes Seufzen der übrigen Deputirten an der Thür), jetzt wird es noch schwerer werden. Ho kommen wir nseren gnädigen Vater und Wohlthäter bitten. uns die Bemessung der Strafe nach unserem Verstand und Grechtiz keitsgefuyl zu erlauben. . . ..Nun", sagte zögernd der Jnspector. ..es ist gut, aber was gedenkt Ihr mit ihm zu thun?" Ihn zu verhauen, gnädiger Herr", entgegnete Wiewiorka ein alter Verbrecher. mit der Stimme aufrichtiger Ueberzeugung von der Vortrefflichkeit dieses Mittels. ..Für so einen Lumpen, gnädiger Herr, ist es das Beste. Was fällt ihm ein. gnädiger Herr? Er ist der erste, der sich so etwas erlaubt hat. Er hat Sie gekränkt. Vater und Mutter hat er nicht geehrt, das Gefängniß hat er nicht geehrt, verdient er da nickt 5iebe?. . . Er ist nicht einmal eine orden liche Peitsche werth! die Pest bole ihn! Pfui!" Der Redner spuckte, und seine Rede oeranlaßt die anderen zu neuen Seufzern. Der jnspector klopfte mit den Fingern auf den Tisch. Er befand sich in einer fehr schwierigen Lage. Von einer Seite sagte ihm eine solche Erledigung dieser unangenehmen Angelegenheit zu, andererseits hegte er wegen der Gesetzmäßigkeit einer solchen Wendung Bedenken. Glücklicherweise erinnerte er sich, unlängst irgendwo gelesen zu haben, daß in Amerika die Verbrecher manchmal allein die Strafe für ihre Kameraden bestimmten. Das hatte ihn sofort beruhigt. Es gab seinen Gevanken sogar eine erhabene Richtung. Er fühlte sich als Anreger neuer Ideen aus der Neuen Welt. Er fühlte sich als Humanist in hohem Grade. Er blähte also seine frisch rsirten Wangen noch mehr auf. Der Zigeuner ließ inzwischen den Kopf übe? die Brust hänge, und schloß die müden Augen. Äue Muskeln seines leidenden Gesichts zitterten. Es schien, daß er einer Ohnmacht nahe war. ..Es ist gut", wiederholte der Inspector, aber möge die Strafe nicht leichter sein, als di?j'nige. welche ich ihm bestimmt hatte." Er sagte das. um etwas zu sagen. Er war überzeugt, daß er den Zigeuner schweren und unerbittlichen Händen üdergab. ..Verlassen Sie sich schon auf uns.Wiewiorka verneigte sich. Wie werden ibn schon so vornebmtn. dafe er ein zweites Mal die Lust verlieren wird. Wir werden ihn schon. . Er svracb nickt weiter. Der ?!nspector erhob sich vom Sessel. Jaub!" rief er um Wächter i dringt ihnen, den, Zigeuner nach dem ! oberen Korridor. Jacob drehte sich um. der Zigeuner bekam von allen Seiten Rippenstöße. die Deputation rückte vor. um dem ..anädiaen Serrn" die üand au küssen. der erst jetzt seine Cigarre bequem anstecken und die Zeitungen durchlesen ivNNie. Einen Auaenblick später ertönte im oberen Eorrldor ein scharfer, langer , Scbrei. 9 m' . ,
s er inTorimer natte aieicn nam 1 ei
ner Execution das Bewußtsein verloren. und wurde von solchem Fieber befallen, daß er noch in derselben Nacht in das Lazareth gebracht werden mußte. Ei lag dort elne Wocke. zwei W er bustete. spuckte, stöhnte, klagte über Stiche in der Brust und im RttcktN, und war furchtbar mager geworden. Endlich erhob er er sich von seinem aer und schleppte sich, einem Schatten äbnlicher sehend, als einem Wendel., nach seiner Zelle. Aber dort ging es itmi plötzlich schlimmer. l5r dekam Schüttelfrost. Fieber, das Blut stürzte ihm aus dem Mund, bis er in der dritten Nacht gegen Morgen starb, ohne einen von seinen Nachbarn durch Stöhnen geiveckt zu haben. Jetzt erst fing man an zu murren, daß Wlewiorka es zu gut gemeint hatte. Beionvers empören sich die jüngeien, welche von den älteren Gefangeneu gewöhnlich verachtet und ignorirt lourden. ..Es ist doch nicht gerecht, einen Menschen so zu verhauen, daß er gleich daran stirbt", sagte einer. Sie haben ihn doch nicht todtgcschlagen. ..Nicht todtgese lagen, aber sie haben ihm alle inneren Organe verletzt. Wie sollte er da leben? t?r mußte sterden." Inzwischen bereitete man in der Kanzlei den Bericht vor, daß der Gefangene so und so am Fieber gestor ben ist. Eben hatte der Lnspector die obigen Worte seinem Schreiber dir tirt. als dieser sagte: Wann lief seine Strafzeit ab?" ..Auslvendig kann man es nicht wissen." entgegnetc der.Gnädige, aber es geht ja alles nacktem Buch. Jacob! reich das Buch eNmal ber!" Jacob brachMeinen schwarz gebundenen Band, in welchem der Secretär zu blättern begann. Was ist denn das?" rief er plötzlich und erhob seinen Blick auf den Jnsp?ctor, indem er mit dem Finger das Datum zeigte. Der Jnspector sah Über die Schul ter nachlässig hin. Doch plötzlich sprang er vom Sessel und bohrte seine erschreckten Augen in das Antlitz des Secretärs. Einen Augenblick herrschte Schweigen, während die Beiden sich durchdringend ansahen. Zum Teufel", rief der Jnspector. seine Strafzeit war ja zwei Wochen vor feiner Flucht abgelaufen! Di, passendste Antwort. Es ist am Ersten des Monats. Die sonst so oft sehr trübe Stimmung, die in dem Amte, in welchem unsere Begebenheit sich ereignet, vorherrscht, hat heute einer allgemeinen Heiterkeit Platz gemacht, von der sogar der meist so gestrenge Ehef ergriffen wird. Der Grund dieser ungewöhnlichen Fröhlichkeit in der Amtsstube ist unschwer zu errathen. Mit Beginn des Monates war auch der lang ersehnte Gehalt wieder fällig geworden und da man sich denselben soeben an der nahen Kasse behoben, waren alle Gemüther in gehobener Stimmung. Nur der Subalternste im Amte theilte die allgemeine Fröhlichkeit nicht. Emsig vertiefte er sich in die vor ihm hoch aufgehäuften Aktenstöße, denn seine höher stehenden College hatten ihn. obgleich sein Gehalt nur spärlich bemessen war. reichlich mit Arbeit versehen. Selbst zum Einkassiren seines Gehaltes hatte er nicht genügend Zeit gefunden, er mußte den Amtsdiener mit selbem betrauen und jetzt hatte ihm dieser spärliche Geldreihen vorgezählt. Trübe lächelnd läßt er seine Blicke von den Aktenstößen zum Geldhäufchen. vom Geldhäufchen zu den Aktenstößen gleiten da klopft ihm der Vlnitschef, dem die Gelegenheit, einen seiner faulen Witze an den Mann zu dringen, günstig erschien, auf die Schulter und srägt ihn: Was machen Sie nun mit dem dielen Gelde, mein lieber JLf --- Schulden" ist die rubige. gelassene Antwort. K i ,i d e r in n d. Aast: Kellner, noch ein Bier! Und meiner Frau bringen Sie bitt noch in Klins!" Die kleine Emmy: Aber Papa, willst Du denn das nicht lieber dem Stoi. bestellen?G u't Ä e H a n d l u n g. Professor: Nun. haben S min Anordnungen befolgt: wenig ssn, noch weniger trinken, gar nicht rauchen?" Patint: ..Gwiß. Herr Proseffor. nach der Honorarrechnung, die St mir geschickt haben, blieb mir in dr That nicht Anderes übrig, wenn ich nicht auf dn Bttlstab kommen will." Noch schlimm?. Hausfrau (beim Engagmnt): Aurora, das ist ein diel zu romantischer Name sür in Dienstmädchen. Ich liebe das nicht und werd Si mit Ihrem Suna men nennen." Dienstmädchen: Ganz wie Si wünschen. Madam. Ich bin auch mhr an diesen gewöhnt." Haus frau: Wie ist Ihr Zunahm?" Dinst. mädchen: Sükkind!" Poesie und Picosa. Ach. gnädiges Fräulein, würden Sie mit mir die Reis durch's Leben wagen?" ..Gwif;. wenn Tte czenug Reisegeld lw ben' M a l i t i ö S. Alters Fräulein (prahlerisch): O, Hrr Rath, ich hab schon viele Korbe in meinem Le den ausgetheilt!" Glaub' ich gern, gnädiges Fräukin, hatten ja auch hineichend Zeit dazu!" Das Schreckenskind. nk (an der Table d'hote): Sie müssen mich heute entschuldigen, meins Herrschaften, ich habe furchtbaresIahn tveh!" Di kleine Anni: Ja. Taut chen, warum legst Du aber auch immer Dein Zahn in's offene Fnftr, wo so zieht?" -
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