Indiana Tribüne, Volume 24, Number 95, Indianapolis, Marion County, 21 December 1900 — Page 2

Jndiana Tribune, Freitag, den SR. Dezember 19CMK

Was Au erzählt,.

Der Kriegs - Correspondent der tampa" von Turin schreibt in seinem letzten Briefe aus Peting. daß seine chinesischen Freunde ihn gebeten hätten, einen Gang mit ihnen zu thun, damit er sich in den kleinsten Winkelgäßchen von der Wirkung der curopäischen Civilisation" überzeugen könnte. Der erste Besuch galt dem russischen Viertel. . Die Straßen waren schon derhältnißmäßig gesäubert von den Leichen der Kinder, die man aus Liebe zur Kultur gegen die Mauern geworfen hatte, um wissenschaftlich die Widerftandsfähigkeit der chinesischen Kindersck)äde1 festzustellen, aber in den Höfen zahlreicher grauen war noch manches Kulturwerk zu bestaunen. So führte Freund Au den italienischen Corre'spondenten u. A. in den Hof eines chinesischen Patrizierhauses und sagte lakonisch: Seht Euch das nur an!" Und der Correspondent sah, schaute und erstarrte. Dreizehn Leichen von jungen Frauen lagen in dem Hofe. Als der freundliche Führer die Erstarrung des Fremden sah, begann er zu erzähJen. Dies ist das Haus des reichenKaufmanns Tschu. Eines Tages nimmt sich dessen Frau ein Herz und sagt zum Gatten: ,IRein Herr, dieBarbaren sind in Peking eingezogen, und uns Armen blbt wknig Hoffnung. Wir wissen schon von Tung-Tschu her, dah sie sei nem MannePardon geben und auch die Frauen nicht schonen. Ich wollte HT dieser Sacke mit Dir sprechen, banii Tu einen ehrenhaften Ausweg für uns findest die wir ja nicht fliehen könnn. Ich habe ein glückliches Leben, ein langes glückliches Leben an Deiner ÜI geführt, und so macht mir der Tod keine Anasi. Aber meine Töchter und meine Mäade sind noch jung, und ich glaube, Du allein kannst ihnen beibringen. welches die ehrenwerthestc Art ist, um der Gefahr zu begegnen." Darauf hustete der alte Tschu; er rauchte seine Pfeife weiter, die längst nicht mehr brannte, und nach langem Schweigen sagte er: Sicherlich. Da müssen wir ein Rettungsmittel ausdenken. Ich setze natürlich voraus, daß Deine Töchter von Dir gut gezogen sind und schon allein wissen, was die Ehre gebeut." Arme Töchter! Arme Mägde! Wenige Augenblicke später kamen sie, Töchter des Hauses, Nichten. Enkelinnen und alle Mädge. und dann legte der alte Tschu seine Pfeife beiseite und hub also zu sprechen an: Die Zeiten der Betrübniß sind über uns gekommen. Also müssen wir einen Weg finden, um auf anständige Weise der Plage auszuweichen. Unsere Familie hat viele Generationen hindurch sich durch Tugend und Ehrliebe ausgezeichnet, und jetzt ist also der Augenblick gekommen, wo wir zeigen müssen, dafe wir uns des Unterschiedes zwischen anständigen und unanständigen Leuten bewußt sind. Folglich müßt Ihr, liebe Mädchen, um jeden Preis vermeiden, daß Eure Ehre angetastet wird; denn Ihr wißt, daß es besser ist, zu sterben, als in Schande zu leben." Und alle Mädchen antworteten ihm im Chor: Vater Tschu, wir wissen. was wir zu thun haben. Glaubst Du. wir wären zu ungeschickt, um einen Seilknoten zu machen? Wci von uns den Garten liebt, gehe zum Garten, wer aber den Brunnen vorzieht, gehe zum Brunnen. Wir folgen dem Geböte unseres Schicksals. Vater Tschu war von dieser Antwort so gerührt, dah ihm die Thränen in die Augen kamen und daß er halb weinend, halb lachend alle Mädchen in die Wangen kniff und ihnen ein über das andere Mal versicherte, daß sie gute, liebe, brave Kinder seien, die das Paradies verdient hätten. Darauf zog er sich in sein Zimmer zurück und begann zu lesen in einem der alten Bücher der klassischen Dichter während er zugleich stets nach dem Garten ausspähte. Von Zeit zu Zeit hörte er einen leisen Schrei und dann hielt er sich beide Ohren zu mit beidenHänden. und nachher las er bis zum Abend. Als er sah. daß es Abend war. und zugleich sah, daß er noch lebte und die Fremden ihn noch nicht gemordet hatten, da ging er, sein Buch unter dem rechten Arme in den Garten und fand die seltsamen Früchte, die von feinen Pflaumenbäumen herabhingen. Und er zählte sie, und es fehlten mehrere. Aber diese fand er später am Brunnen zwischen den Blumen mit zerschnittener Kehle in einer Lache von Blut. Doch eine fehlte noch, die Kl'inste, oie er Glöckchen" genannt hatte, weil ihrer Stimme Silberklang ihn stets so entzückte und ihr Gesang, wenn sie von Morgens bis Abends die Lieder von Mutter Niang trillerte. In seiner Angst hub er an zu schreien wie ein Narr, bis endlich einer der Nachbarn herzukam. Plötzlich hörte er ein zartes Stimmchen, das ihn rief, und er merkte bald, daß es aus dem Brunnen kam und daß es sagte: Papa. Papa, rette mich!" Und darauf verlor Papa Tschu seinen Verstand; denn er begann zu rufen: Die Geister verfolgen mich. Es scheint, daß man nicht mehr in dem Hause bleiben kann, wo ANes todt ist und nur das Srimmchen des Glöckchens aus dem Brunnen schreit." Von dem Augenblick an hat ihn Niemand mehr gesehen. Man sah ihn zum letzten Male, wie er, ein Buch unter dem Arm. einem Besessenen gleich davonlief. Vielleicht lief er den fremden Soldaten entgegen, und die tödteten ihn." 2)u aber schritt weiter mit dem frem-

fcen C.orespondentcn, bei beieüfci ihn fragte: Und ist nach jenrin Tage Niemand in das Hau? einaedrungin?" u antwortete: Hier und da ein Soldat, um iJ. rauben und ein Rabe, um zu " und dabei zeigte er auf einen Schwärm t':thr fchwarzröckigcn Vögel, die uns umkräckz:en. Uebr:gens," so fuhr hi fort, es war das Beste, was die Mädcken aus guter Familie thun konnten, sich selbst zu tödten; denn die anderen wurden von russischen Soldaten vergewaltigt und sind zum Tbei? auch gestorben. Natürlich nach Diesen Tagen gibt es in Peking nur noch alte Frauen, die jungen sind todt oder geflohen. Dazu kommt, daß durch die dielen Selbstmorde das Wasser mancher Brunnen ungenießbar ist. Auch sind viele Häuser unbewohnbar, weil die Geiste? sich über den frühzeitigen Tod beklagen und sich immer noch nicht entschließen können, die Stätte zu verlassen, wo sie als Menschen so glück'.ich lebten." Der Correspondent aber schließt seinen Brief, wie folgt: Betrübt kehrte ich nach Haufe zurück. Es war Abend, die Straßen waren leer, ich traf Nlll halbverhungerte Hunde und hörte nur dann und wann einen Flintenschuß und das Krächzen dcr Raben, die in dunklen Schwärmen über die Stadt flogen."

Die japanischen Tanzmause. Seit geraumer Zeit zückten die Japancr eine meist grau und weiß gefleckte Abart der Haueinaus. die man als Tanzmäuse bezeichnet bat. weil die Thiere die Eigenthümlichkeit haben, sich während der Vorwärtsbewegung in rasender Geschwindigkeit im Kreise oder um sich selbst herumzudrehen. Während die gewöhnliche Maus beim Versuche zu entfliehen, sich gradlinig blitzschnell, bewegt, geht selbst dann er Gang dcr Tanzmäuse in Zickzacklinien. Bei freier Bewegung im Käsig gehen die Thiere bald in die Kreisbewegung über, bei welcher sie in einer allmählich rascher werdenden Gangart in sich geschlossene, meist kreisrunde Kurven durchlaufen um einen fingirten Mittelpunkt oder um die im Käfig befindlichtn Gegenstände (Futtertastchen. u. s. .). Da die Thiere sich, dem kleinen Kreis entsprechend, krümmen müssen, so macht dieses rasende Laufen thatsächlich den Eindruck, als wenn ?n sich in den Schwanz beißen wollten; sie laufen jedoch nicht immer nach derselben Richtung, sondern bald im Sinne des Uhrzeigers, bald auch entacgengesetzt. Im allgemeinen fcheint dieses Herumlaufen zum Vergnügen zu geschehen; darum veranlaßt auch häufig eine tanzende Maus die andere zum Tanzen. Mit dieser Eigenthumlichkeit haben die Tanzmäuse einen Artcncharalter gewonnen, der für die Art schädlich ist. ähnlich wie bei einer unserer Hausiaubenarter. das Purzeln und Uebcrschlcaen in der Lust. Diese Tanzgcwohnheit konnte den Mäusen darum nur durch künstliche Zuchtwahl anaezüchtet werden, in der freien N.?tur hätte sich diese Eigenthümlichkeit nie vererben können, weil gleich das erste Thier, das nennenswenh mit Ansängen daron behaste: gewesen wäre. hätte zu Grunde gehen müssen. verschiedene Forscher, wie Prof. B. Rawitz, Dr. E. Älerander, Prof. Dr. Alois Kreidl. haben nun zu ermitteln gesucht, wodurch denn dieser eigenthümliche Zustand der Thtere hervorgerufen würde. Da wir wissen, daß ähnliche Taumelbewegungen, wie sie die japanischen Tanzmäuse zeigen, stets bei Thieren eintreten, denen Veränderungen an den halbkreisförmigen Kanälen des Ohres, den sogenannten Bogengängen, beigebracht sind, so lag die Vermuthung nahe, daß auch das innere Ohr der japanischen Tanzmäuse mangelhaft ausgebildet fein müsse. Das ist nun auch durch Untersuchungen bestätigt worden. Sie haben in erster Linie ergeben, daß die japanischen Tanzmäuse völlig taub sind. Mäuse sind sonst ziemlich schreckhafte Thiere: sie zucken der jeder Art von plötzlichem Geräusch zusammen; auf Töne und Geräusche reagiert dieTanzmaus nicht im geringsten, man muß daraus schließen, daß sie Schalleindrücke nicht wahrnehmen kann. Dicse Taubheit ist auch wohl die Ursache der fortwährenden Unruhe der Th'ere, die jeden Augenblick den Kopf vorwärts und in die Höhe strecken, um zu wittcrn. Ruhig verhalten sie sich eigcntlich nur, wenn sie :n ihrem Nest oder in einer selbstausgehöhlten Semmel sitzen. Den charakteristischen Veränderungen im Ohrinnern entspricht ganz das sonstige Verhalten der Mäuse; in ihrem Ohr sind diejenigen The'l ? schlecht entwickelt oder verkümmert, die die Physiologen als Sitz desjenigen Sinnes betrachten, der Menschen wie Thiere befähigt, den Körper im Gleichgewicht zu erhalten. Die Tanzmäuse können sich, wenn sie auf eine Wippe gesetzt werden, nach den Versuchen von Alexander und Kreidl auch nur sehr mangelhaft im Gleichgewicht halten. Der in der Leipziger Vorstadt von Dresden wohnende 30 Jahre alte Maschinist Hentschel hat aus Eifersucht seiner 20jährigen Frau und dann sich selbst mit einem Rasirmeffer die Kehle durchschnitten. Beide wurden mit lebensgefährlichen Wunden in's Krankenhaus gebracht.

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Das alte Leiden

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L Dcr gallische Hahn. Ist der Hahn ein Jeldzeicheit oder ein Symbol der alten Gallier gewcsen? Die Legende behauptet es, die Wissenschaft verneint es. Der Nuinismai Ducrocq ist der Frage auf den Grund gegangen und findet in den alten Zeiten nichts Thatsächliches. 9He malö war der Hahn ein Mzeichcn dn Gallier. Ucorigens 'waren letztere kein cii-cheitliches Volk, konnten also lein einheitliches Symbol besitzen. Auf ihren Münzen kommen alle möglichen Tbiere vor. auf 10.413 aclliicken Stücken. welche die Nationalbibliothek besitzt, erscheint der Hahn indes nur vierzehn Mal, davon noch zwölf Mal bloß auf Kupfermünzen-, 'das Hauptzeiche?: der Nation wäre doch nicht auf min derwerthigc Geldstücke beschränkt gewesen. Die Werke der Bildhauerkunst bestätigen das negative Ergebniß de? Münzkunde. Was den Hahn auf den Kirckthürmen betrifft, so ist er füglicd 7,icht als ein ursprünglich französisches imbol zu betrachten, sondern dürste an den Hahn erinnern, der den Ver rath Petrus' registrirte. Neuedings erscheint der Hahn auf den Goldstücken der Republik. Zuerst wurde er im Jahre 1791 auf die Goldstücke aufgcnommen. aber ganz klein, als Zuthat zu dem Genius Frankreichs. Er er dielt sich auf gewissen Geldstücken unter dem Consulat. dem Kaiserreich und der Restauration, um 'dann nach längcrm Berlchwinden 1871 wieder zu erscheinen. 'Es rst jetzt noch derselbe Typus wie 1791. nur 'war der Hahn vom I-ahre V (1797) bis 1820 nicht ein Symbol, sondern das Prägungszeichen des damaligen Direktors der Münznätte. de l'Esptne; ein anderer Directoi Dierickz (185560) hatte als solches die Biene. Wie der Hadn überHaupt auf die Geldstücke von 1791 kam, geht aus den Acten der Preisbemerbuna der Graveure hervor: die Künst--Icr erklärten, man könne neben dem Altar des Vaterlandes einen Hahn als ..Zeichen dcr Wachsamkeit" und ein Ruthenbünde! (saioce) als Zeichen der Einheit und militärischen Stärke anbringen. Keine Rede von Gallien iftril den Galliern, sondern nur von cinem Symbol aus der griechisch-rönri-schen Myrdologie. Nur einmal spielte der Hahn eine politische Rolle. Das Jlikcnigldum setzte ihn auf die Fahitei langen und die Degengriffe der Offiziere. $1 war aber das Symbol einer Dynastie wie die Lilie unter dem alten Regiment und der Adler unter bcrn Kaiserreich. Galin, der Hahn, bedeutet zwar auch die Gallier, allein wer aus diesem Zufall mehr holen will, begeht einen Kalauer. E s i st ein Unglück, daß die meisten Jünger der Zukunftsmusik dieselbe partout in der Gegenwart ausüben wollen. Eine interessante Episode aus dem südafrikanischen Kriege erzählt eine englische Zeitschrift, der sie von Einem mitgetheilt wurde, der dabei war. als Zeerust entsetzt wurde. Die Truppen unter Oberst Höre, die bei Zeerust von Delarey's Eommando eingeschlossen wurden, waren meist australische Minenabeiter. Sie begannen, Schützengräben äuszuheben und Schanzen zu errichten. Dabei trafen sie Spuren von Gold, und sie folgten denselben so begierig, daß sie eine beträchtliche Tiefe erreicht hatten, als die Entsatzcolonne eintraf. Die Leute hatten, völlig vergessen, daß sie von den Boeren die ganze Zen bechossen wurden, während si? nach Gold gruben. In der That hatten die Boeren alles Vieh und alle Pferde im britischen Lager getödict. Die Tochter des Gärtners Pawlotzky in Wiesbaden sah. als sie Nachts nach Mitternacht heimkehrte, den in der Gärtnerei Schetter bediensteten Gehilfen Schnitze besinnungslos und gefesselt im Garten liegen. In das nahe Paulinenstift gebracht, erzählte Schultzc, nachdem er die Besinnung wieder erlangt hatte, er sei, mit seinem Fahrrad heimkehrend, auf dem n der Gärtnerei vorüberführenden Feld um Mitternacht von zwei Männern überfallen worden, die ihm einen Knebel in den Mund gestopft, ihn anHänden und Füßen gebunden und dann übe? den Gartenzaun geworfen hätten. Ein Raubanfall lag nicht vor, da Schultze im Besitze seines Geldes und seiner Uhr geblieben war, es scheint vielmehr eine Frauenzinuner - Affaire zu sein. Eine Person, die mit den beiden Attentätern kurz vorher gesehen worden sein soll, ist verhaftet worden, hat abn bisher nickte acitanden.

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