Indiana Tribüne, Volume 24, Number 92, Indianapolis, Marion County, 18 December 1900 — Page 6

Jndianä Tribüne, Dienstag, den 18. Dezemöcr 19 Ö.

Vom Auslande.

Im Marz 1896 wurde die Tochter des Leipziger Schuldirectors Eichhorn wegenUrkundenfälschung und Betrugs zu mehrmonatigem Gefängniß derurtheilt. Unmittelbar nach derVerHaftung nahm sich der unglückliche Vatec. ein hochgeehrter Schulmann, das Xben. Sein Tochter hat sich nach Verbüßung derStrafe verheirathet und auf Betreiben ihres Mannes ist das Verfahren gegen sie wieder aufgenommen worden. Es endete mit nachträglichem Freispruch, weil nunmehr festsieht, daß das Mädchen die That in un. zurechnungsfähigem Zustande begangen hat. In einem Pensionat in Mönche vergifteten sich der praftiiie Arzt Dr. Aaeutl und die 37jährige eyrerin Scheyer mit Cyankali. Dr. Vaentl, aus einer angesehenen und oermögenden Familie stammend, hatte die Lehrerin Scheyer, die sich durch große Schönheit auszeichnete, bereits als Student kennen gelernt, seit dieser Zeit ein Verhältniß mit ihr unterhalten und ihr. da sie seinetwillen ihre StelIung aufgab, die Ehe versprochen. In einer Ortschaft in der Nähe von Moosbrg. woDr. Baeutl sich als praktischer Arzt niederließ, stand sie seinem Haushalt vor. Infolge der schlechten Praijs sah sich der junge Arzt aber gezwungen. den dortigen Wohnsitz aufzugeben. Seine Angehörigen drängten ihn. sein Verhältniß mit der Lehrerin zu lösen und eine vermögende Dame zu heirathen, in nxlchem Falle ihm auch eine Stellung als Anstaltsarzt in einer auswärtigen vstadt verschafft worden wäre. Da Dr. Vaeutl dem Drängen seiner Angehörigen nicht stattgeben wollte, aber einen Ausweg aus seiner Nothlage nicht finden konnte, gab sich bei Paar den Tod. VoreinigerZeit wurde ein junges Mädchen in Verona, eine ewisse Jsolina Canuti. das Opfer eines grauenhaften Mordes. Der Mörder hatte ihren Leichnam in Stücke geschnitten und in die Etsch geworfen. Als Schuldigen verhaftete man den Lieutenant Trivulpio. der mit dem

Madchen em Llebesverhältniß gehabt hatte. Es gelang jedoch dem Osficier. sich von jedem Verdacht zu reinigen und frei in die Arme feiner alten Mutter zurückzukehren. Jetzt wird oas Verfahren wieder aufgenommen, und zwar gegen den Advokaten Cavaliere Pietro Zomboni. Als Ankläger gegen diesen Mann, den sie als Urheber des Todes der Canuti wie einer aewysen Emma Poli bezeichnen, welche im Kindbettfieber starb, treten der Vater der Poli und der Lieutenant Trivulpio auf. Beide behaupten, der Aneklagte habe den Tod des Mädchens durch Ver brechen gegen das keimende Leben herbeigeführt oder herbeiführen lassen und habe die Spuren des Todes der Canuti durch Zerstückelung ihres Leichnams vertilgen wollen. Der wohlhabende O-Becseer Landwirth Steva Koits nahm sich vor einigen Wochen ein Weib; er hate sich die Frau aus Melencze geholt, wo sie vordem alsWittwe Marie Gesupogyinacsky gelebt haben sollte. Die junge Frau strich dem schon alternden Manne in den ersten Tagen ihrer Ehe so lange um den Barr. bis sie es von ihm herausgebracht hatte, wo er seine Spargroschen verborgen hatte. Eines Morgens war die liebende Gattin verschwunden, mit ihr auch das gesammte. .500 Kronen betragende Baargeld des Alten. Koits machte sich sofort auf den Weg nach Melenczo. wo er die Hilfe der Behörde in Anspruch nahm, um sein Weib und sein Geld zurückzuerhalten. Die Marie Gesupogyinacsky wurde auch alsbald ermittelt. Aber wie groß war das En'taunen des Koits, als er einem ihm ganz fremden Weibe gegenüberstand. Im Verlaufe der sodann einaeleiteten Untersuchung stellte es sich heraus, daß eine unbekannte Frauens Person unter dem Namen und mit den Schriften der Marie Gesupogyinacsky mit Steva Koits die Ehe geschlossen hatte. Woher sie kam und wer sie ist. konnte bisher nicht festgestellt werden. E inmerkwürdigerFall bet Erpressung von Schweigegeld wird aus Buer in Westfalen berichtet. Dort hat sich ein Bauer aus der Umgegend dadurch vergangen, daß er auf fremdem Grund und Boden Laub gesamm:lt hatte. Der bei dem Bauern dienende Knecht, ein achtzehnjähriger, überaus schlauer Bursche, setzte nun seinem Herrn auseinander, daß er dafür mindestens einige Jahre Zuchthaus erhalten würde. Darob gerieth der Bauer in die größte Angst und bat den Knecht, ihm doch zur Abwendung der Strafe behilflich zu sein. Der Knecht erklärte sich hierzu bereit und brachte es fertig, dem Bauern innerhalb eines Jahres 9200 Mark abzunehmen. Die Gelder wollte er angeblich dazu derwenden, um Rechtsanwälte und Richter aünstig zu stimmen, so daß eine VerHaftung und Bestrafung unterbliebe. Dem Bauern verbot er. über die Angeleqenheit ein Wort zu reden, und dieser gehorchte ihm in seiner Angst. Zufälliq erfuhr schließlich die Polizei in Buer von der Angelegenheit und wollte nun den Gauner in Horstermark festnehmen lassen. Dieser aber war inzwischen nach Belgien entflohen, wohin er bereits früher mit seiner Braut auf Kosten des Bauern Vergnügungsfahrten unternommen hatte.

Durch einenBerasturz

wurden die Bemobner des DorfeS Kleinlütze bei Wolschweiler im Elsaß in große Aufregung versetzt. Mitten über dem Dorfe in der Nähe des GastHauses Wilhelm Tell" löste sich morgens gegen sechs Uhr eine größere Felsmasse los und stürzte unter großem Gepolter zu Thal, hierbei die Scheune des Gasthauses, das gegenüberliegende Schulhaus sowie zwer andere WohnHäuser und die Kirche arg beschädigend. Die Wohnhäuser mußten von ihren

j Znsassen sofort geräumt und der

Schulunterricht vorläufig eingestellt werden D a 5 Lehrer-Elend in Spanien zieht wieder einmal die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich. Zu dem prächtigen Empfang, den die spanische Regierung den südamerikanischen Delegirten des svanisch-amerika-nischen Congresses bereitet, bildet eine Petition, die jetzt unter den Lehrern Spaniens in Umlauf ist. einen schneidenden Contrast. Die Lehrer bitten nämlich darin, vor Hunger und Elend beschützt zu werden. Die Regierung soll diesen Unglücklichen die Summe von 9,036,503 Pesetas schulden; die meisten Lehrer haben seit Jahren keinen Gehalt bekommen. Die Gehälter, auf die sie Anspruch haben, sind entsetzlich niedrig: 21,546 Lehrer erhalten jährlich Gehälter von $15 bis $200, 1450 von $200 bis $400 und nur 180 erhalten mehr als $400! Die Lehrer bitten um eine Erhöhung ihrer Einkommen und um sofortige Zahlung; sie droben, alle öffentlichen Scbulen im Lande zu schließen, wenn ihr Gesuch nicht beachtet wird, so daß die Regierung vielleicht in der nächsten Zeit vor der Thatsache eineS Lehrer - Streikstehen wird. Einige Lehrer, die sich in der äußersten Noth befinden, bitten um die Erlaubniß, beim Publikum betteln gehen zu dürfen! Nach der Statistik gibt es in Spanien 3,543,596 schulpflichtige Kinder, aber es sind nur Räumlichkeiten für 1,104,779 Schulkinder vorhanden, das Zwangs-Schul-öesuchgesetz steht thatsächlich nur auf dem Papier. Die letzte Zählung hat festgestellt, daß es in Spanien sechs Millionen Analphabeten gibt, das sind dreiunddreißig Prozent der Beoölkerung. die nicht lesen oder schreiben kön-nen!

Vom Jnlanöc. Der Champion - BaumWollpflücker in den Vereinigten Staaten ist der 16 Jahre alte Warner 3. Hale in Good Hope. Ga. Zur rftiv seines 16. Geburtstages pflückte' der Bursche während der gewöhnlichen Arbeitsstunden nicht weniger als 732 Pfund. Die deutsche B a r k e ,.5) e rzogin Sophie Charlotte" ist nach einer 25tägigen Fahrt von Hiogo zu Astoria in Portland, Oregon, eingetroffen. Es ist dies eine der schnellsten Fahrten, welche je irgend ein Segelschiff auf dieser Strecke zurücklegte und zugleich hat das Schiff eine größere Bemannung an Bord, als irgend eine andere Barke, welche je im Hafen zu Portland anlangte. Das genannte Schiff ist das Schulschiff des Nordd. Lloyd von Bremen. SeitEinbruch des Winte r s suchen Wölfe die kleinen Niederlassungen in der Umgegend von Bemidji. Minn., heim. Dieser Tage starb das dreijährigeTöchterchen von Aoolph Hanson, der auf einer Ansiedlunz zwei Meilen von Roseau wohnt und die Beerdigung fand im Beisein einer großen Anzahl von Nachbarn statt. Gerade. als der Sarg in's Grab versenkt werden sollte, sprang heulend aus dem nahen Gebüsch einRudel Wölfe hervor, machten aber eine kurze Entfernung von der Grabstätte Halt. Der Leiter des Rudels, ein riesiger Wolf, sprang plötzlich vor und biß eine Frau in's Bein, dann kamen auch die übrigen Bestien heran, wurden aber mit Stöcken zurückgetrieben. Die Leute legten ein Feuer an, wodurch sie sich die Wölfe vom Leibe hielten. Schließlich kamen einige Männer mit Gewehren an und vertrieben die Wölfe. Bon Räuöevn wurde der alte Fred Erhart, der unweit von Albion. Mich., unmenschlichen Torturen unterworfen. Zu später Stunde drangen drei Männer in sein Haus und verlangten von ihm die große Summe Geldes, die er angeblich in seinerWohnung verborgen habe. Alle Betheue rungen, er habe nichts, halfen dem Alten nicht, er wurde gefesselt und dann schrecklichen Torturen ausgesetzt, indem die Unholde ihm brennende Streich Hölzer zwischen die Fußzehen hielten. Vier Stunden lang dauerten oie Quälereien. bis schließlich die Kerle ;;aco erfolglosem Durchsuchen des Hauses Erhart gefesselt seinem Schicksal überließen. Erst nach 24 Stunden wurde er in seinem bedauernswerthen Zustande entdeckt. Jacob B. E. Maxwell. 40 Jahre alt, verheirathet, Vater mehrerer Kinder und der reichste Mann von Middleton. Del., die Hauptstütze der Presbyterianerkirche. ist als Wüstling

j entlarvt worden. Die Kirche oeranstaltete hier und da Festlichkeiten, bei j welchen Kinder mitwirkten, und Max- ! well bekam so Gelegenheit, sich kleinen I Mädchen zu nähern. Ein löjähriges j Kind, das zu einer Kameradin plauj derte, gestand zu. daß Maxwell mit ! ihm Unzucht getrieben. Die Kirchen-

Vorsteher ranstalteten eine Untersuchun. Maiwell spielte zuerst den Ent-

ruzleren, aver die gegen inn vorlegen

den Beweise waren überwältigend, und er fiel zuletzt auf die Knie und gestand Mes. Anstatt den reichen Sünder dem Gericht zu überliefern, so daß auch einmal eine Stütze der Gesellschaft ausgepeitscht würde, gab man ihm eine Stunde Zeit zur Flucht, und er fuhr schleunigst davon. Als das gemeine" Volt davon hörte, entrüstete es sich und verschiedene Bürger machten sich auf den Weg. um Maxwell einzuholen, was aber nicht gelang. Inzwischen hat sich herausgestellt, daß Maxwell auch noch andere kleine Mädchen mißbrauchte. Drei feuchtohrige Schling;l. die sich mit einen'. Truppentransport nach oen Philippinen herübergeschmuggelt hatten, sind auf demTrans-port-Dampfer Thomas" per Sckuib nach San Francisco zurückgekehrt. Es sind dies der 13jährige Fred. Sägelstell aus Cleveland. der mit dem 13. Infanterie - Regiment mitgelaufen war, der 9jährige John Wolfing aus Busfalo, und ein farbiger Junge Namens Szm Carter, der irgendwo im Süden zu Hause ist. Heldenthaten will jeder auf den Philippinen verrichtet haben. So soll der kleine Sägelstell in der Gegend von Liga eigenhändig einen Filipino gefangen genommen haben. Als er seinen Gefangenen aber nach dem Lager bringen wollte, passirte es dem Knirps, daß er selber in Gefangenschaft gerieth. Die Filipinos thatm ihm übrigens nichts zu Leide, nur nahmen sie ihm Schuhe und Hut ab. Sonst behandelten sie ihn gut und schickten ihn nach ein paar Tagen in's amerikanische Lager zurück. Später wollten der Knirps Wolfing und Sägelstell in's Innere des Landes. 2t; hatten hierfür irgendwo einen Wagen aufgetrieben und befanden sich schon auf dem Wege, als amerikanische Officierc sie in Calamba erwischten und per Schub nach Manila zurücksp:Viren ließen. Vom Gouverneur eines Staates zum Zuchthäusler das ist das Schicksal des Carpetbag-Gou-oerneurs Moses von Süd-Carolma. Moses wurde im Jahre 1842 in SüdCarolina geboren. Sein Vater war O-berrichter der Supreme-Couri jenes Staates. Moses raduirte am Eo lumbia College" tn New Dort und widmete sich dann der Ädvokatur. Er war zwei Jahre lang Secretär des Gouverneurs von Süd-Carolina, war sodann Sprecher des Hauses und schließlich Gouverneur des Staates. Kaum hatte er seinen Termin als solcher beendet, als er anfing, Freunde und Feinde zu schröpfen. Moses wurde zum ersten Male im Jahre 1878 in New Aork verhaftet, und zwar wegen Fälschung einer Note in seinem Heimathstaate. Er wurde dahin ausgeliefert, jedoch ließ man ihn straffrei ausgehen. Im Jahre 1881 wurde er wegen Beschmindelung von Major W. B. Hall auf sechs Monate nach Blackwell's Island gesandt. Nach Absigung kurzer Straftermine in Chicago und Detroit kam er in Massachusetts mit dem Gesetz in Conflict, und Ricbter Aldrich verurtheilte ihn in Boston im Jahre 1886 weqen Schwindels zu sechs Jahren Zuchthaus. Seitdem hat der Ex-Gouvernur wiederholt von sich reden gemacht. Er steht jetzt im 68. Lebensjahre. Seine Zunge ist noch so glatt, wie immer, und die Last seiner Jahre würde man ihm auch nicht ansehen. Unter die Unglückspropheten ist der Prof. Pritchett vom technologischen Institut van Massachusetts gegangen. Er prophezeit nämlich, daß am Schluß des 21. Jahrhun'derts die Ver. Staaten übervölkert sein werden. Bis zum Jahre 1910 werde die Beoölkerung auf 94,673,000 gestiegen sein, bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 199,740,000, im Jahre 2000 auf 286,860.000, bis zum Iah 2900 rfr auf 40.852,273.000. wo dann auf die Qua!dratmeile 11,000 Personen kom men würden. Hoffentlich läßt sich der gelehrte Professor 'deshalb keine grauen Haare wachsen, andere Leute werden es gewiß nicht thun. In Louisa County, nahe E u k k o, V a.. wohnt der 108-jährige Farmer Joseph Sims in auter Gesundheit. Vor vielen Jahren schon hatte er sich vorgenommen, daß er in einem Sarge begraben sein wolle, den er eigenhändig geschnitten und gewimmert habe. Sr war stolz auf seine letzte Ruhestätte. Vor einiger Zeit schleppte ein Dieb oder ein Spaßmacher die Truhe davon. ' Trotz seiner 103 Jahre schnitt sich aberSims neue Bretter für seine einstige Todtenlade, hat sie aber nicht zusammen aenagelt. Und damit sie ihm nicht wieder gestohlen werden, hat er die Bretter unter seiner Matratze versteckt und schläft nun jede Nacht auf denselben. Das achtjährige Töchterche n des unaefähr 16 Meilen von Cartwright, Wls., in der Mad BrookNiederlassung ansässigen Farmers C. E. Reilly wurde von einem mächtigen Panther geraubt und zerrissen nur einige wenige Knochenreste von dem Kinde konnten gefunden werden. Das Kind befand sich auf der Landstraße in der Nähe der elterlichen Farm, als die Bestie aus dem Wald hervorsprang, das Kind in seinen mächtigen Rachen nahm und damit im Sumpfe verschwand, wo sie ihr Opfer Glied um Glied zerriß. Die Ansiedler haben jetzt eine Pantherjagd organisirt und werden nicht eher ruhen, bis die Brüt ausgerottet ist.

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