Indiana Tribüne, Volume 24, Number 91, Indianapolis, Marion County, 17 December 1900 — Page 6
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Vom Auslande. Ein entsetzlicher Vorfall frua, sich auf öern Dampfer Christofor Kolumb" unnxit der Stadt Ssaratow in Rußland zu. Auf dem mit Frachtförmlich verbauten Hinterdeck des Cchiffes befand sich, in einem Käfig eingeschlossen, ein Bär des Circus Ni!:!;n. Die Fütterung des Thieres hatte socben stattgefunden, und der Wärter tüo.z ans einer AugenbUck fortgegangen, Wasser zu bolen, wobei er versäumt hatte, die Decke des Gitters zu ieseftige. Als nun die zehnjährige icocaiti oes caicyin: :en utero in unsuuckl?a Kind an sich Heran und fap. mit den Zähnen den Fuß des MadchenR, in den er wüthend bineinbiß. Auf das Geschrei des Kindes stürzten Leute herbei, um Hilfe zu leisien. Aber selbst die öisenstange des Wärters verfehlte ihre Wirkung gegen ttfei der blutgierigen Bestie, die' ihren Raub nicht fahren ließ. In seiner Verzweiflung wagte der Dater des lindes das Aeußerste und entriß die Klemk mit einem Ruck dem Rachen des 2. nc8. Ueber die Verstümmelung des Di lädchenl herrschte an Bord derartige A 'reoung, daß der Capitän das Schiff wenden und noch Ssaratow zurückfahren ließ. Dort mußte an dem schioer verletzten Kinde eine Amputa t.on vorgenommen werden. DerWaldyegerJoseph Tan in Bakto bei Szegedin saß mit seiner Familie beim Abendessen, als Hose die Hunde anschwgen. Tari's älteste Tochter. Frau Piroska Meßaros. lief in den Hof hinaus, um nacbzusehen, was es gebe; kaum war sie aber in der Mitte des HofeS angelanget, ttls ein Schuß erdröhnte und die juNge Fra mit einem lauten Aufschrei todt "i'-'.-irzte. Auf den Schuß eilte Jrau Joseph Tari in den Hof; auch auf diese wurde ein Schuß abgegeben; ihr drang die K'ugel m die linke Brust und kam auf der rechten Seite heraus. Ein dritter Schuß galt dem Wildbeger selbst, der am Kinn schwer verwundet wurde. Die sofort eingeleitete Untersuchung führte zu einem eigenthümlia en Resultat. In der Mauer des Hauses wurden die Geschosse oorgefunden. und zwar wurden diese Kugeln au- Mannlicher - Gewehren erkannt. k Erhebungen ergaben das Resultat, daß der Moranfall von dem militäri schen Wachtposten verübt wurde, welcher beim Szegediner Puloerthurm : ie Wache hatte. Der Attentäter wurde sofort verhaftet und in das Mililärgefängniß abgeführt. Das Motiv Ux Ztyit soll Eifersucht sein. Ein schweres B r a n d u n glück ereignete sich in dem Seitenflügel des Hauses Bahnhofstrahe No. 13 in Hannover. Dort wohnte in der zweir?n Etage der Fußbodenbohner Sand?r mit seiner Familie. Sander war H dem Kochen von Bohnermasse be- - häftigt, als plötzlich derKochkessel mit lautem Knall explodirte und die brennende Masse in der Küche umherflog, wodurch er und ein vierjähriges Mädchen schwere Brandwunden erlitten. Sander nahm, als die Flammen bereits ihn und die Kinder ergriffen hatten. in der Todesangst seinen kleinen zweijährigen Knaben und warf ihn aus dem Fenster auf den Hof, wobei das Kind auf den Lichtschacht des Schloteschen Efs schlug, hier durchbrach und auf einem zweiten Oberlichtfenster hängen blieb, wo es von Nachbarn entfernt und in die 5inderheilanstalt geschafft wurde; dahin brachte man auch das 4jährige Mädchen, das schwere Brandwunden im Gesicht und an den Händen hatt, auch waren ihm die Kleider vom Leibe gesengt. Sander hat schwere Wunden am ganzen Körper, besonders am Kopfe und an den Armen undHänden. Der kleine Knabe starb am Tage nach dem Unfall im Hospital und das Mädchen dürfte auch nicht mit dem Leben davonkommen, mährend die Aerzte hoffen, den Vater ritten zu können. Der Gymnasiast Ambrc, sius Villanyi in Raab feuerte auf den Csanaker Qekonomen Fr:nz Jungi drei Reoolverschüsse ab und stellte sich dann der Polizei. Villanyi war vor einigen Jahren mit seiner r rwittweten Mutter, die eine kleine Pension bezieht und derzeit Leiterin der Schneiderwerkstätte einer Raaber Modehandlunz ist, aus Csanak nach Raab übergesiebett. Wie der S?hn erzählt, hatte Jungi seine Mutter verführt und mit ihr dann längere Zeit in wilder Ehe ge lebt. Nach langem Drängen war es U)m (dem ohne) gelungen, die Mutter zur Lösung des Verhältnisses und zur Uebersiedelung nach Raab zu betregen. Jungi folgte jedoch der Frau auch nach Raab, was die Erbitterung des Sohnes, der sich des Verhältnisses seiner Mutter schämte, nur noch mehr steigerte. Es kam zu häufigen und heftigen Auftritten zwischen Mutter : ohn. Biuanrn w:cs dem Lieb
t Z 1 - Cf h i ikllUl4. VVl VVl v . v v it.ivvvv. ' frelgedliebenen. sebr engen Durch- j die Zerstörungen am $V4t ! Bahnhofsgebäude noch ärger gewesen, der Sar mit er atze htnauv. zog da . lSAmi-h, ;fl nnmhu, nnm rh;
tider seiner Mutter endlich die Thür. , schmerzlicheVerlust habe ihren LebensJungi nahm aber die Sache nicht ernst ! faden jah abgerissen. Das alte getreue
und wollte nicht gehen. Da riß Villanyi einen Revolver aus der Tasche und schgh dreimal auf Jungi. Alle drei Schüsse trafen. Der Zustand des Vermundeten ist sehr kritisch. I n dieLuftgeflogenifi infolge einer Dynamitexplosion die zu Auerbach in Sachsen unweit des BahnHofes befindliche, dem Bauunternehmer MotheS gehörige Feldschmiede. Zwei in dem Gebäude gerade anwesende Arbeiter wurden aetödtet. ein dritter
j levensgefatirtlch verlegt. Auch dieser ! dürfte seinen Verwundungen erliegen. ' Durch den ungeheuren Luftdruck, den ; die explodirenoe Dynamitmenge entwickelte, wurden fünf auf dem Äahn- ; Hof stehende Güterwagen zertrümmert, j Von einer in der Nähe vefinotichen i Scheune wurde das Dack abgedeckt, j Sämmtliche Fensterkreuze und -Schi-j ben am Bahnhofsgebäude wurden ein- ' gedrückt. Die erschütternde Wirkung ; der Erploston machte stcv bis in die , Stadt hinein bemertdar, wo in vielen ! Häusern die Fensterscheiben zerspranj gen. Zwischen der Unfallstelle und , dem Babnkofsaebaude stand ein Gü-
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booen verschwunden. Als Ursacb.e des Unglücks wird angenommen, daß es bei dem Vorwärmen von DynamitpaZronen an der nöthigen Vorsicht geman gelt hat. Ein niederträchtiger 'Bubenstreich, durch welchen zwei MenIcherneven ijq oermcqiei iDucwr.,iuuiyc in Neustadt (Westpreußen) von einigen jungen Burschen im Uebermuth verübt. Fünf in der dortigen Cementfabrik be-sc-däftigte Mädchen, unter denen sich auch die 16- bezw. 19jährigen Geschwifter Ellwart aus der nahegelegenen Ortschaft Worle befanden, hatten nach Feierabend ihre Arbeitsstätte verlassen und waren auf dem Nachhausewege begriffen. Dabei mußten sie. wie alltäglich, einen mit einem Äeiänoer versehenen Holzsteg überschreiten, der über die dort sebr tiefe Bohlschau führt. Als sie bereits den Steg betreten hatten, gesellten sich zwei junge Burschen zu ihnen, welche ebenfalls in der Cementfabrik in Arbeit stehen, 5 der Mitte des Steges angekommen, j brachten nun die übermüthigen Burschen den Steg in heftig schwankende Bewegungen, weshalb die geängsteten Mädchen am Geländer Schutz suchten. Dieses brach unter der schwer? der Körper plötzlich zusammen und sämmtliche Mädchen stürzten in die eisige Fluth. Anstatt nun an das Rettungswerk zu gehen, liefen die beiden Unholde eiligst davon, die durch ihre Schuld Verunglückten ihrem Schicksal überlassend. Auf die Hilferufe der Aermsten eilten mehrere Passanten herbei. denen es unter den größten Anstrengungen gelang, drei der Mädchen oom sicheren Tode des Ertrinkens zu erretten, während die Geschwister Martüa und Marie Cllwart bereits in die Tiefe versunken und ertrunken waren. Vom Jnlande. )vrch das Niedergehen einer massiven Steinlawine wurde in Ouray. Col.. die Wohnung der Familie ames Goudley zerstört, wie auch der Hintere Theil des Anheuser-Busch-Eishauses und andere kleinere Gebäulichkeiten. Frau Goudley befand sich zur Zeit des Unfalles allein zu Hause und schlief im Bette. Dieses wurde durch einen fünf Tonnen wiegenden Felsblock zerstückelt und die Frau sehr schlimm verletzt. Der herabgerollte Block umfaßt einen Flächenraum von 20 Quadratfuß und rollte eine Entfernung von 600 Fuß und zwar mit großem Getöse. Wahrend oes Rollens theilte sich die Steinmasse in drei Theile, und es ist zu vermundern. daß nicht mehr Unheil angerichtet wurde. Zum Mörder seines ei genen Vaters wurde der 16 Jahre alte Farmerbursche Frank Aoung in der Qrtschaft Quote in Earroll County. Mo. Der alte Voung. oer gerne über den Druft trank, hatte in betrunkenem Zustande mit seiner Familie Streit angefangen und seine Frau und seine Kinder mißhandelt. Man brachte ihn zu Bett. Er erhob sich jedoch wieder und bedrohte die ganze Familie mit einem Tranchirmesser. Sein 16 Jahre alter Sohn suchte seinen Vater von seinem Vorhaben abzuhalten, dabei kam es zum Handgemenge und der Sohn erschlug den Vater. Der Letztere stand im Alter von 46 Jahren. Der Sohn stellte sich den Behörden zu Carrollton. Er wurde jedoch auf Grund des cgebrrisses der Eoroners - Untersuchung freigelassen. An einem und demselben Tage gestorben sind in Altoona. Pa.. Leonard und Mary Soller. nachdem sie S0 Jahre in glücklicher Ehe gelebt hatten. Die Beiden hatten oft. halb im Scherz, den Wunsch geäuhert. zusammen vom Tode dahingerafft zu werden. Ihr Wunsch sollte in Erfüllung gehen. Soller wurde plötzlich von Krumpfen befallen und hauchte in seiner betagten Gattin Armen den letzten Seufzer aus. Laßt mich jetzt auch gehen," schluchzte die alte Frau, als mitleidige Seelen sie von der Leiche fortführten. Eine halbe Stunde später war auch sie nicht mehr. Der Tod hatte sie dahingerafft, während sie ein Gebet für die Seelenruhe ihres Gatten stammelte. Dte Doktoren sagen, der Ehepaar wurde jetzt Seite an Seite der Erde Schooß übergeben. Ein Schatz aus der Revolutionszeit soll auf der Farm von Henry Walter, die in der Nähe von Hanover liegt, gehoben sein, und nock dazu von Dieben, oder doch wenigstens von Männern, die absolut kein Reckt dort hatten. Volle P50.000 in Gold, so sagt die Geschichte, haben dort seit dem Jahre 1777 in derErde geschlummert, und sind nun die. gute Heute von
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Jndiana Tribüne, Montag,
Unverugten geworoen. Als UZalker neulich Morgens seine Arbeit auf dem Felde aufnehmen wollte, fand er zu seinem Erstaunen drei über Nacht frisch gegrabene Löcher. In einem derselben fand sich Mauerwert, das einen alten eisernen Kessel, wie er zum Hausrath unserer Vorväter gehörte, umgab. Der Kessel war vom Zahn der Zeit stark mitgenommen und von Rost vollständig zerfressen, aber leer. Walker's Nachbar. Harvey Edwards mit Namen, hatte in der Nacht vorher drei fremde Männer beobacbtet. die an der Fundstelle gegraben hatten und vor Tagesanbruch verschwunden waren. In jener Gegend soll während des Unabhängigkeitskrieges ein Patriot Namens Aaron Kitchell 3)50.000. die zur Löhnung von Washington's Truppen bestimmt waren, vergraben haben und gestorben fetnt ehe er den Versteck angeben konnte. Und dieser Schatz ist angeblich jetzt gehoben wor den. Eine lustige Comodie der Errungen hat sich in Springfield. Jll.. zugetragen. Ein dortiger Druckereibesier erhielt den Auftrag, für einen Schantwirth sogenannte ..Raffle Bills" zu orucken. Zur selben Zeit bestellte einPfarrer auchZettel von derselben Größe, welche den Zweck hatten, eine großartige Prayermeeting" anzuzeigen. Als die Zettel nun fertig waren, wurden sie vom Druckereibesitzn persönlich abgeliefert, doch muß der gute Mann wohl ein biscben zu lief in's Schnapsglas geschaut haben, denn. Schreck aller Schrecken, der Herr Vfarrer erhielt die ..Raffle Bills" und )er Wirthschafts - Besitzer die Pray ermtina" - Ankündiauna. Eine EinschläferungsMethode eigener Art hat die Schauspielerin Lottie Sutton aus Brooklyn. N. N-, während eines Gastspiels in Wilkesbarre, Pa.. dem Tode nahe gebracht. Da sie an Schlaflosigkeit litt, stand sie früh UM 4 Uhr auf. hüllte sich in eine wollene Decke und setzte sich an's Fenster. eine Cigarette rauchend, in der Hoffnung, daß das ihr Schlaf bringen würde. Sie nickte denn auch ruhig ein. die Cigarette entfiel ihrer Hand, setzte den Tepvich in Brand und eben so die Beine des Stuhles, auf dem Fräulein Sutton saß. Inzwischen hatte der Qualm ihren Schlaf in Ohnmacht übergehen lassen, so daß sie, als der Stuhl zusammenbrach, wie leblos zu Boden stürzte. Zwei Collegen, durch den Rauch geweckt, brachen die Thüre auf und retteten das Mädchen von sofortigen Tode. Frl. Sutton liegt in kritischem Zustande darnieder. Seit Wochen machte ein großer amerikanischer Adler die Umgegend oon Susquehana. Pa., unsicher und die Hühnerhöfe der benachbarten Farmer hatten unter den Besuchen des Raubvogels nicht wenig zu leiden. Dieser Tage stattete er der Wittwe Wheatcroft einen unerwarteten Besuch ab und packte in ihrem Geflügelhof mit seinen Fängen einen Hahn. Die Frau ging dem Raubvogel sofort mit einem Stock zu Leibe, mußte sich aber zurückziehen, denn der Adler machte mit Schnabel und Krallen eine wüthende Attacke auf die Wittwe, wobei er ihr eine tiefe Wunde im Gesicht beibrachte und die Kleider zerriß. Mit einem scharfen Beil bewaffnet, nahm Frau Wheatcroft den Kampf muthig wieder auf und mit einem glücklichen kräftigen Hieb trennte sie des Adlers stopf vom Rumpfe. Mit einem Schrei verendete oer Adler und mit einem Schrei fiel die Frau, blutüberströmt, in Ohnmacht. Nachbarn fanden sie im Hofe neben dem todten Adler, welcher zwischen den Flügelspitzen sechs Fuß maß und 35 Pfund wog. Frau Wheatcroft erholte sich bald wieder und wird den Raubvogel ausstopfen lassen und als Andenken bewahren. Irgend Jemand auf der Welt wird in Kürze $100 ausbezahlt erhalten, wenn er einem gewissen Mann die 5dehle durchschnitten hat. Das soll nach den Bestimmungen eines in New York geöffneten Testaments geschehen, aber trotzdem wird dieKehlenschneiderei nicht bestraft werden. weil der gewisse Mann" nämlich ein Todter ist. Der Todte wurde 90 Jahre alt und war bei Lebzeiten immer ein seltsamer Kauz. Er hieß Henry G. Moore und starb dieser Tage in London Lange Jahre hat rm St. George Hotel in Ost 12. Str. in New Dort gewohnt. Zwei Söhne überleben ihn und theilen 'Ich in sein Vermögen, ca. $36.000. Davon kommen aber zuvörderst $600 in Abzug. Nach dem Testament des Sonderlings erhält die Person, die ihm die Kehle durchschneidet, $100 dafür ausbezahlt. Moore hatte im Leben großeAngst vor dem Scheintod darum die Bestimmung. Der Greis wird aber sicherlich nicht scheintodt begraben werden, denn er will laut seinem Testament auch noch verbrannt sein. Die Person, die darüber wacht, erhält $500. Moore hofft, daß sein alter Freund. Dr. B. R. Morrow in New Aork. ihm den Gefallen erweist und die $100 sowie auch die $500 verdient. Sollte dieser sich weigern, dem Todten die Kehle zu durchschneiden, so muß irgend Jemand öffentlich gesucht werden, der die $100 ehrlich-verdienen will. Noch hat sich der Arzt nicht ausgedrückt; bis dies geschehen, müssen erfahrene Halsabschneid mit ihren Offerten zurückhalten. -
den 17. Dezember 190 K
The Eminent Kidney and Bladder Specialist iT-y-' Vyv V 9 - The Discoverer of Swamp-Root at Work in Eis taboratory. There is a dic-ass prevai'ing in this country most dangerous because so dsceptive. Many sudden deaths ars caued by it heart disease. pneumonia, heart sailure or apopicxy are of:en the result of kidney d:5ease. If kidney trouble is ailowed to advance the kidney-poisoned blood will attack the vital organs. or the ktdneys 'hemselves break do-.vn and waste away cell by cell. Then the richness of the blood the albumsn leaks out and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney trouble. Dr. Kilmer's Swamp-Root the new discovery is the true specific for kidney. bladder and urinary troub'.es. It has cured thousands of apparently hopeless cases. after a!l other efforts have failed. At druggists in fifty-cent and dollar sizes. A sample bottle sent free by mail. also a book telhng about SwampRoot and its wonderful eures. Address Dr. Kilmer & Co.. Binghamton, N. Y. and msntion this paper. COLUMBIA HALLE 801 SeUaurc Str. JOHNEBÄER, Eigenthümer Gewählte Weine, öiqnöre nud Cigarre. Die öalle wird ve?r?ntet für tBtMt, Hoch zeiten K., ju mäßigen Preisen. Telephon (alt, 7063. Jefferson Haus, 115119 OH South Straße, ist eine Herberge nach deutscher Art. Der öurstige findet ein?n kuhten Trunk, dei hungrige emen reick besetzten Tisch, feNüde ein gutes, reines Bett und jeder Gast ine zuvorkorarnende Behandlung. Kost und ogis beim Tag oder bei der Woche. eoermann ist freundlich eingelaoen. Geo. Peter Hannnerle. In der Deutschen Wirthschaft von WM. FRICK, No. 507 Oft Washington Strasze, findet man feinstes Home Brew mit schmackhaftem Lunch zu jeder Stunde des TageS. I8pk jrfoaul), Wein, Bier, Billiard und Pool Halle. Jmportirte Weine eine Spezialität. 158 Ost Washington Str. Neues Telephon 685. Indianapolis. Gutes Bier, Zmportirte N)eine und feine Cigarren. Jeden Samstag warmer (unch bei CHAS. L0EWER, 1809 Süd East Straße. Arcade Kneipe. Feine impcrtirte und einheimische nrr H ctne. 55ute Cigarren. Das beste Bier in der Stadt stets frisch an Zapf JOHN WEBER, Eigenthümer. Die neue Germania Halle, (ehemalige Mozart Halle,) 37 und 39 SndZ Delaware Strahe. VICTOB JOSE, Besitze?. Hauptquartier der deutschen Vereine. Hübsch eingerichtete Swb-Raumtichkeiten. Beste Küche. Feinster Lunch. Vorzügliche Gerranke und Cigarren.
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