Indiana Tribüne, Volume 24, Number 89, Indianapolis, Marion County, 15 December 1900 — Page 5

Jndiana Tribüne samftaq, den 15. Dezember 1900.

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Lokal-Nachrichten. Der kleine Tladlherc'd. hen und Frau Auczuft Kühn und Frl. Edna Kllizn laben Einladungen für eine WeseNsckaft, welche am 2tS. Dezember bei Brenncctes gfpcfccn wird. ergehen lassen. Heute Morgen !urz nach 5 Uhr starb fterr 5harle:l Dammeyer im Alter von nahezu 64 Jahren in seiner Wohnung 214 N. Eaft Str. lk wurde im Jahre 1837 ,n Jrlllc bei Mlndcn. Wcftphalen, geboren und kam nach Amerika im Aller von 19 Jahren. Am 1. Sept. 1864 heiratyeie er Frl. Christine Cool und rftyfutfl eine Grocery in dem pause 455 Ost Waft ington Str. Er führte dieselbe fc;s vor fünf fahren, um welche Zeit feine rhne dieselbe übernabmtt. Vor vier Monate wurde er krank. Er hatle an Blutarmuth gelitten. Sein Tod war leicht und schmerzlos. Er gehörte der deutschen lutherischen Kirche an. Tcr Verstorbene hinterlaß! eine Siltttx und Vai Föhne.

Eic.dtiulh 5'igyins ist im j slaatSgcsangi.ik dem Deinigen Dir ; Stuhlsabrik beschajl.g:. Sein Veira gen ist ein vrrtrrrsttchcs. Tie' Avvel- i lation wird in wenigen Tamn rina" rricbl sein. Aus bem Haufe des Herrn Knippcnberger, 114'J: Ti . Meridian Str. stahlen Diebe in der Nacht zum Freiiag Silberwaarcn im Betrage von $2.000. .Viele werthvolle Äcgenstcinde, darunter ein Mantel aus Scrhundfell, dito Muffe, eine Uhrrette, ein über 00 Iah altes Schloß im Werth von $200, eine goldene Uhr, viele Juwelen und SUbcrwaaren, grtangien n die cnd? der Diebe . Dos B , i n h e bt 1 Zaren. L i v a d i a . lo.fa. Zum ersten Mal feit seiner ErNonkung brachte am Freitag der Zar eine rur.ic Zeit im freien, d. h. a'.:f d Veranda des Schlosses zu. Später oad er einem der Minister eme Äud.enz. Ein altes Schloß niederykb r a n n t. Brüssel. 15. Dez. Das Schloß Beloeil bei Mons. die Sommer-Resi-denz des Fürsten von Liyne, das im Jahre 1146 erbaut wurde, ist ein Raab der Flammen geworden. Dle Gemälde und sonstigen Kunstgegenstände, die es enthielt, wurden zum größten Theil gerettet. Die Fürstin von fcicine bemerkte am Donnerstag ''Avend einen Geruch, wie von brennendem Holz herrührend, und sie machte ihren Vater daraus ausmerksam. dieser legte der Sache aber keine Bedeutung bet. Das Feuer kam dann während der Nacht zum Ausdruch. Au s China. Peking. 15. Dezbr. Li Hung Chang und Prinz hing haben die Gesandten benachrichtigt, daß sie die lange versprochenen Dokumente erhalten hätten, in denen sie autorisirt werden, im Namen Chinas zu unterhandein, und dah sie bereit seien mit den Unterhandlungen zu beginnen, sobald die Gesandten dies wünschten. Die Thatsache, daß der britische Gesandte. Sir Srnefi Satow. von seiner Regierung noch nicht autorisirt worden ist. die gemeinschaftliche Note zu unterzeichnen, verursacht hur großes Erstaunen, denn man kann nicht einsehen, was England noch veranlassen könnte zurückzuhalten, nachdem alle anderen Mächte ihn Zustimmung zu der Note gegeben haben. Der Gesandte Conger ist dn Ansicht, daß China die gestellten Bedingungen sofort annehmen wird, und daß es die Macht hat, die meisten der Bedingungen noch vor dem Frühjahr zu erfüllen. Der Hof wird bis April nic.qt im Stande sein, nach Peking zurückzukehren. Wenn bis dahin die Friedensbedingungen erfüllt sind, werden die Truppen, bis auf die Gesandtschaftswachen von nicht mehr als hundert Mann für jede Macht. Peking verlassen. sie werden aber bis zum Herbst an der Küste zwischen Taku und Shai Hai Kwan bleiben, um sofort wieder verwendet zu werden, wenn China nicht im Stande sein sollte, sich wie eine zivilisirte Macht zu benehmen. Andernfalls werden sie nach Hause geschickt werden. Herr Conger ist der Ansicht, daß das Plündern der Truppen einen tiefen Eindruck auf die Chinesen gemacht hat. Oberst TuUock berichtet, daß die Leiche des chinesischen Hofbeamten aufgefunden worden sei. der den Engländern den Platz verrathen hatte, wo ein Theil der Schätze des Hoses. als dieser pch auf der Flucht befand, vergraben wurde. Der Mann war geköpft worden. Von der Expedition, die abgeschickt wurde, um den Schatz zu suchen, ist noch keine Nachricht eingetroffen. Hondo ,15. Dez. Dr. Morrison telegraphirt von Peking aus an die Times": Man ist hier allgemein der Anficht, daß China bereitwilligst die in der aemeinsamen Note der Mäefc

te enthaltenen Vedtngunaen annehmen werde, in der cffnuna, daß Uneinigkeiten unter den Mächten ausbrechen würden und China dann vielleicht im Stande wäre, der Erfüllung der Be dingungen aus dem Weg zu gehen. Zum zweiten Mal hat Ruhland offiziel! den Grafen von Walderfee benack nchtigt, daß es die Absicht habe, alle seine Truppen aus der Proinz Pechili zurückzuziehen und die Eisenbahn an die Verbündeten zu übergeben. Nördlich von der großen Mauer beabsichtigen aber die Russen, die Niu Chwang Eisenbahn zu behalten, bis sie genügende Entschädigung für die Auslagen erhalten haben, die sie angeblich gehabt, während sie die Bahn südlich von der großen Mauer im Betrieb hielten.Sturm an der pazifische K ü st e. SanFrancisco. Cal.. 15. Dez. Ein ungewöhnlich heftiger Sturm fegte am Freitag über die Küste hin und richtete bedeutenden Schaden an. Ueberall wurden dieTelephon- undTelegraphenDrädte zerstört und San Francisco war fast den ganzen Tag von der übrigen Welt abgeschnitten. Der Sturm erreichte eine Gickwinriokeit von mehr als 60 Meilen und aotz dabei in Strömen. Der größte Schaden in hiesiger Stadt wurde dadurch verursacht, dah der Sturn: einen der Gas-Vehälter der Ga'5t07npaanie in North Beach umwars. T'.e 248.000 Fuß Gas. die der Bebältcr enthielt, entströmten und es wurde dadurch in der Nachbarschaft ein

Fuer verursacht. znc Toppeihtriidtung in T sing: au T singtau. im October. Gelegentlich der :n lenter Zeit w derdolt abgehaltenen Razzien geidng es, zwei Führer von Räuberbanden zu erwischen, einen in Haepo. den andern auf Cap Evelyn, und diese beiden wurdn. nachdem sie auch selbst ihr Verorechen eingestanden betten, zum Tore vnurtheilt. Das hiesige Gouvernement lat sich entschlossen, oem Gesinde! ge genjchn die bisher noch immer zu sehr geübte Nachsicht fallen zu lassen und c.uä- die eiuritxi'.len nicht wieder. w:e es bei srüheien Hinrichtungen geschah, durch Soldateti erschießen zu Hissen, unter Thkllnahme des ganzen )&atir.lkns, sondern dieHrecunon durch e'.nen chinesischen Hnter vollziehen zu lassen. Tiefe Hinrichtung sollte früh Mo:gens 5 Uhr hinter dem neuen Dorfe 2-aitungfche, etwa i Stunde von Tsingtau gelegen, stattfinden, und ss begab ich mich, xm nicht die Zeit zu Verschlafen, zu einem befreundeten '.uaten in' Artillerielager. der mich um 4 Uhr wecken lassen wollte. Dies geschab denn auch pünktlich. Zehn Mi7. v.in später hatte sich des Thor des Lagers knarrend wieder hinter mir geschlössen, und nun machte ich mich schnell af den Mg. Der Mond, der sich bereits zum Untergeben rüstete, ließ ii ii seinem schwachen Schein die phanli'nsch geformten Kegel der Hügelkette, die ich durchwanderte, noch schemenlx:fter erscheinen, dahinter lag. in Prachtrolle dunkle Schattirung gehüllt, der gewaltige Lauschan. Rings tiese Stille, nur das Zirpen eines Heimchens hörte ich ab und zu. außer dem dumpfen Widerhall meiner Schritte. Dann und wann löste sich aus dem Nebel vor mir die Gestalt eines Kulis ab. der gemessen seinen Weg zur Arbeit nach Tsingtau zog. Die große Völkerwanderung von Zehntausenden von Kulis an ihre Arbeitsstätten beginnt erst 5 Uhr. In Jnt-schia-tsun. einem Dorf vor Taitung-tschen. angekommen, klopfte ich den dortigen deutschen Wirth aus dem Schlafe und erfuhr, daß die Ezecution auf 6j Uhr verschoben war, sodaß mir Zeit zu einem Imbiß blieb. Allmälig zog in kleinen Abständen eine Procession nach dem neuen Dorfe, die über den Ernst des bevorstehenden Schauspiels keinen Zweifel mehr zuließ. Zuerst sah man in Begleitung eines Pvlizeisoldaten den chinesischen Henker mit seinem Gehilfen, der ihm das in ein Tuch gewickelte große Messer nachtrug. Der Henker war aus Kiautfchou stellt, er erhält 20 Dollars für seine Arbeit. Zu seiner Sicherheit wurde er sofort nach der Erecution nach Tsingtau zurückescortirt und . : Kiautsckou emaeschtfft. Diec u sichtsmaßregel ist nicht unve u, . t, denn ei ist nicht das erste Mal. wfc ein chinesisckrScharsrichter auf dem Rückwege von seinem blutigen Handwerk von Freunden des Opfers niedergemöcht wurde. Das Kreischen der Räder eines Karrens machte uns aus das Nahen der Verurtheilten aufmerksam, die mit ihren Zvvfen aneinandergebunden auf der Karre festgeschnallt waren, von ach: Polizeisoldaten mit aufgepflanztem !öajonett begleitet. Als Gefolge schlossen sich an einige Kulis mit Pickaxt und Svelten zum Aufschaufeln der Grude, zwei andere mit Matten zum Einwickeln der Leichen. Am Halteplatz, einem chinesischen Friedhof. angelangt, wurden die Gefangenen losgebunden, ihrcr Oberkleidung entledigt, die Zöpfe wurden ihnen um den Kops gewickelt, die Hände auf den Rücken gebunden, so wurden sie dann zum Knieen gezwungen. Der Henker, der inzwischen sein Messer mit einem aufgelesenen Kiesel gewetzt hatte, und sich nach chinesischem Gebrauche sofort an's Werk machen wollte, mußt sich noch etwas gedulden.

in Menschenleben gerettet.

.The Hollywood, Asbury-Park, R. I., den 3. Februar 190. Ich las Ihre Anzeige, den Kardui - Wein betreffend, im Baltimore American, die einen fo günstigen Eindruck auf mich machte, daß ich bei meinem Besuch! in Baltimore, wahrend den Feiertagen, eine Flasche davon für meine Adoptivtochter. dir an weiblichen Störungen litt, kaufte. Eie war schon eine Zeit lang unter ärztlicher Behandlung, und waren ihre Schmerzen wahrend der Monatsperiode, geradezu, fürchterlich. Ich ersuchte sie, denselben zu probieren, und die erste Dosis brachte ihre Menstruation herbei. Um ihre eitzeen Worte wiederzugeben: .Er h? mein Leben gerettet". J.WesleyCrvß. Die Tochter von Herrn Croh fühlte in ihrer ganzen Stärke, waö ardui - Wein für sie gethan, als sie sagte: Er hat mein Leben gerettet". Unregelmähige Menstruation dauert nie lange fort, ohne bah sie von Gebärmutterfall. Weihfluß oder sonst einer gefährlichen Krankheit begleitet rft. die daS Leben und Wohlsein auf'S Cpiel seyen. 1MikttKVM ist ein Mittel, das die Menstruation befördert, und. indem er den Monatsfluß reguliert, legt er das Fundament für die Gesundheit einer Frau. Sein wohlthuender Einfluh macht sich fast unmittelbar fühlbar, denn die heftigenden, stechenden und niederdrückenden Schmerzen verschwinden bald. Dann find die Organe gestärkt, und eine vollständige Wiederherstellung folgt. Wünschen Sie solch' eine Kur ? Von je zehn Frauen, schleppen sich eun mit einer Bürde durch's Leben, die durch Frauenkrankheiten verursacht wurde. Befreit Euch von dieser Bürde! Manche Frauen haben, wie Frl. Croß. den Kardui Wein zur Linderung ihrer Schmerzen gebraucht, und sind nun gesund und munter, wie jene. Versuchen Sie den Kardui Wein! 6lle Apotheker verkaufen kl.00-laschen. Nehmen Sie ja kein Ersatzmittel an!

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er Ptax wuroe ourch PoltzeiioZdaten Abgesperrt, eine Abtheilung Seesoldaten nahm Aufstellung, und dann verlas der Kaiserliche Oberrichter Wilke das Urtheil, das vom Dolmetscher Herrn Mootz in's Chinesisch übersetzt wurde. Damit war über die Verurtbeilten der Stab gebrochen. Mit einem wrhlgezielten wuchtigen Hiebe durchschnitt dae Messer den Hals des ersten Verbrechers, der Kopf rollte einige Schritte über den Rasen, und der Körper schlug dumpf auf. Bei dem zweiten stand der Henker ungünstig, das Messer traf anscheinend das Genick und durckscbnitt dasselbe, drang aber nicht g-anz durch den Hals. Erst nach mehreren Eingriffen der Gehilfen lam das Haupt zu Falle. Auf uns Europäer machte dies einen schrecklichen Eindruck, aber nach Aussage fcee anwesenden Arztes war der Tod schon beim ersten Echlaye einaetreter-, und im Grunde ist eine derartige Hinrichtung kein Schauspie! für neugierige Europäer, sondern ein abschreckendem Beispiel sür Chinesen. Wegen vorsätzlicher Brandstiftung wurde in Prenzlau der Baptlftenprediger Iomer zu 5 Jahren Zuchthaus verurtbeilt. Während der Verhandlung wurde festgestellt, daß der Angeklagte, obwohl er seit mehreren Jahren verheirathet war. mit einer anderen Frau ein sträfliches Verhällniß halte. Diese wurde im Termin als Zeugin vernommen und setzte sich mit den auf andere Art erwiesenen Tatsachen in Widerspruch. Ein paar Tage später wurde nun diese Zeugin, Ehefrau des Reisenden Brotz, geb. Müller, unter dem Verdachte des wissentlicben Meineides verhaftet. ..Unbekannt, wohin avgereist!" Also lautete der Postvermer! aus einem vom Landrathsamt in Wsterbura an den Grafen Friedrich zu Alt - Leiningen - Westerburg. Standesberrn in Jlbenftadt. gerichteten Schreiben. Der nach dem im Jahre 1874 in Innsbruck erfolgten Tode der Gräfin Franziska Serafine zu NeuLeiningen - Westerburg frei gewordene Besitz der Standesherrschaft Wefterbürg undSchadeck mit einem jährlichen Einkommen von 46.000 Mark ging auf den Grafen Friedrich über mit der Verpflichtung, verschiedene Legate aus dem Privatvermögen der Verstorbenen an bestimmte Personen und Corvorationen auszuzahlen. Graf Leirnngen hat die Auszahlung der Legate unterlassen, das Bestehen des Testamente überhaupt verheimlicht. Doö Wefterburger Landrathsamt hat den Grafen an seine Berpflichtunaen zu erinnern versucht, das Schaben aber als unbestellbar zurückerhalten. Graf Leiningen ist in's Ausland geaangen. um i ich einer sechsmonatlichen Gefängnißträfe zu entziehen welche die Gießener Strafkammer wegen Ehebruchs übe. um verdangt hat. Die Plätterin Louife Labouchre an der Porte Clignsncourt in aPris fand eines schönen Tages. daß ihre Arbeit nicht genügend lohne; sie beschloß demnach von einem Talent Gebrauch zu machen, das ihr die Vorsehung verliehen hatte, dem Talent. den Leuten die Zukunft aus den Linien der Hand zu prophezeien. Sie begab sich also in den Laden von Frau Dehaynin und erbot sich, der Dame alle schönen Dinge der Zukunft zu erzählen, wenn sie ihre Hand zeigen wolle. Frau Dehaynin war mit Vergnügen dazu bereit, und nun wurde fröhlich daraus los qewahrsagt. daß es nur eine Art batte. Dann empfahl sich Lonise und Frau Dchaynin hatte genügend Zeit, über diese Prophezeiungen nachzudenken und zu bemerken, dah Louise vergessen hate. ihr zu prophezeien, daß sie ihr Portemonnaie in ihrer Tasche nicht mehr vorfinden würde. Demnach hatte Louise auch vergessen, wahrzusagen, daß Frau Dehaynin gegen sie die Anzeige erstatten, sie einsperren lassen würde und daß sie zu acht Monaten Gefängniß verurtheilt werden würde. Gerade diese vergessenen Propbezeiungen sind aber pünktlich eingetr.onen.

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