Indiana Tribüne, Volume 24, Number 87, Indianapolis, Marion County, 14 December 1900 — Page 7
Jndwna Tribüne. Freitag, bett 14. Dezember 1900,
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eportirt. SbMn von 5. SB. tzsr g. (criej.:nc.) Melleichl inen Sie sich! be harrte ; der Andere. An Ihrer Stelle hätte ich j den Mann nicht behalten. Er hat alle Anlagen p einem verzweifelten Verbrecher. Anlagen? wiederholte Sullivan. Er i't bereite ein verzweifelter Verbrecher mein lieber Sir. aber wir werden ihn Zahmen. Wir wollen ihm zeigen, wer seme Herren sind, wir werden ihn biegen oder brechen Lautee Geschrei erhob sich im Hofe. Sullivan stürzte zur Thür, blieb jedoch entsetzt stehen. Strackan? Strachan! rief er. Sie haben Rech:! Sehen Sie her! Was sich zutrug, wird verständlicher sein, wenn wir bemerken, daß da Genchtshaus überhaupt kein Haus war. sondern aus einigen im Kreise stehenden Hütten dem Gerichtssaal. Gefängniß, der Conftablerwobnung, einem Kaufladen und einem Stall bestand. Der dadurch entstandene Hof war von einem Holzgitter umgeben, welches zwischen Stall und Gerichtsfacs ein Thor hatte. In der Mitte des Hofes stand der schreckliche Pfahl, an welchem allwöchentlich Menschen zu Tr.eren, Thiere zu Teufeln geprügelt wurden. l?:n Sergeant und zwei Constabler hielten die Ordnung in der Wildnis ausrecht. Der Sergeant war ein beurlaubter Deportirt?!. der jüngere Constabler noch jetzt Sträfling und dabei ein grausamer SckurZe. Ursprünglich flkischergefelle, der seinen Meister bestöhlen hatte, erinnerte er noch jetzt an die Schlachtbank. Dieser jungen Bestie fiel die angenehme Ausgabe des Auspeitfchens zu. Dies Leute führten Tom zu dem dreeckiaen Gerüst- auch der Aufselr schloft sich ihnen an und streichelte sich den Bart, wie wenn er das Kommende ausgiebig genießen welle. Der Sergeant schlug dem Delinquenten leicht auf die Schulter. Komm, mein Turicb. sprach er vertraulich, es muß ja nickt sehr locb thun, wenn wir uns einigen! Tom blickte ihn erstaunt an. Wir brauchen ja nicht o hart zuzuschlagen, fuhr der Sergeant ebenso vertraulich fort. Das ist ganz uns überlassen. Es muß al'o nicht so schnierzen: nicht wabr. Kameraden? Nicht, wenn er out bezahl!; aber das toird er ja nicht! sprach der vormdige Fleischeraeselle. indem er die Katze durch die Luft sausen ließ. Wir wollen ihn fragen, sagte der Sergeant. Willst Du zahlen, mein S i on, otxx die Suppe heiß esien? Tom schaute verblüfft aus seine PeiNlgei und bemerkte, wie der Aufseher c.ut seine Tasche schlug und den Kopf dazu schüttelte. Er hat nichts? fragte der Sergeant. Fragen Sie ihn, erwiderte Gin Ler. Hast Du kein Geld? Für Jeden ein Psund! schlug der eine Constubler, welcber kein Stiäfling war, vor. Dann würden fe Hiebe gnädig aussallen. Trotzig starrte sie der Gefangene an. Ich wußte es im Äordinern, sagte der Fleischergeselle. Kommt, wir wollcn ihn anbinden. Sogar ein Pfund sür alle Drei! begann der Sergean:. dock Tom's Lippen kräuselten sich verächtlich. Das : (schiefe die Sache. Hinaus mit ihm! schrie der Ser geant. Wir wollen Dich lehren, uns auszulachen, Du Schuft? Aber wartet einen Augenblick. In diesen schweren Fußeisen kann er ja die Beine nicht ausstrecken! Der eifrige Beamte kniete selbst nieder, um die durch eine kurze, masiive Kette verbundenen Fußeisen abzunc -men. Auch Tom's Hände waren gfessei:; doch in einer Sekunde hatte er sich von den etwas großen Handschellen freigemacht. Die mit schwerem Griffe versehene Peitsche lag auf dem Boden; der Fleischergeselle zog siw soeben den Rock aus, der andere Constabler unterhielt sich im Schatten mit Ginger. während sich der Seeant sammt den Fußschellen von der lrde erhob. 3in nächsten Augenblick lag er auf dem Kücken. Tom stand vor dem Pfa! ., die Geißel bei den Schnüren erfassend und den wuchtigen Handgriff zur Vertheidigung benutzend. Der Fleifchergeselle stürzt sich auf ihn, empfing jedoch einen furchtbaren Scklag auf den Kopf. Das Wuthgeschrei der Constabler rief Dr. Sullivon zum Fenster, der seinen Reitknecht mit blutunterlaufenen Augen und knirschenden Zähnen erblickte, wie er den dicken Eichengriff schwang. Sullivan's Verblüffung dauerte nur inen Moment. Gleich darauf war ex mitten im Getümmel, ermuthigte die Constabler und zwang Tom, sein Heil in der Flucht zu suchen. Aber der Zaun war zu hoch, als daß er ihn hätte überspringen können; r lief im Kreise und suchte das Thor zu erreichen. Doch dort stand der hagere alte Doctor mit seinem Bambusrohr vor dem ost nen Thor ein gesatteltes Pferd. Mr. Strachan, in dem leise Sympathie fürErichsen. der sieb so wacker Kielt.
erwachte, stand wie versteinert vor Neugier, was jetzt gesehen werde. Er glaubte, der Doctor werde dem Verzweifelten den Platz räumen. Dieser jedoch that nichts dergleichen; sein Bambusrohr fiel mit solcher Gelvalt auf Tom's Schultern, daß e- ibn in Stücke gehauen hätte, wäre es Stahl gewesen. Gleich daraus war de: Gefangene überwältigt und am Dreieck angebunden. Hundert! rief der Doctor gebieterisch. Hundert was? fragte Mr. Strachan. Peitschenhiebe? versetzte der Doctor, indem er sich mit einem seidenen Taschentuche den Schweiß von der Stirn wischte. Weniger können Sie ihm nicht geben. Am liebsten hatte ich zweihundert! Aber mn brauckt ihn nicht noch einmal hineinzuführen. Geben Sie nur hier den Befehl! Entschuldigen Sie, sprach Strachan nervös. Ich werde diesen Befehl überhaupt nicht geben. as? Für dieses eklatante Vergehen wollen Sie ihm keine weiteren sünfzig ftkfcc zudictiren? Ganz entschieden nicht! 3 ie müssen den Verstand verloren baben! rief der herrschsücktige Doctor. Oder sympathisiren Sie vielleicht mit dem Schuft, der meinen Sotn niedergeschlagen hat? Mr. Strachan wurde noch gelber als gewöhnlic! . Sie sagen das nicht im Ernst. Dr. S :llioan, erwiderte er erregt. Ich mit einem Sträsling sympathisiren! Aber es verstößt ganz einfach gegen das Gesetz. Der Fall gehört vor ein Gericht, und ich will nichts mel r damit zu tdun baden. Auch gut! sagte Dr. SuCiccirt. Dann übernehme ich die Berantwortung. Ich schließe mich keiner weiteren Ungesetzlichkeit mebr an, versetzte Strachan. Der Fall muß unbedingt dor Ger.cht kommen. obwohl er sich in das Gerichtsz'.mmer zurückzog, vernahm er doch. wie Dr. Sullivan den Fleischer aussorderte, so zuzuschlagen, wie noch nie in seinem Leben. Belassen Sie sich auf mich! war die Antwort. Schauen Sie sich meine Siirn -an, Sir! Dafür will ich irrr. alle Knochen zerbrechen! Mr. Strachan fühlte eine seltsame j cf($üttctit8g. Er hatte schon unzäh-l-ge .nschen ohne die geringsten Gewisscnsbisse auspeitschen lassen und der Execution sogar beigewohnt. Aber etwas im Gesicht dieses Mannes hatte ihm von Anfang an Unbehagen eingeflößt. Unwillkürlich fühlte er. daß. der dort angebunden stand, um geprü gelt zu werden wie ein Hund, einst ein wirklicher Gentleman gewesen sein müsse, und diese Ueberzeugung raubte ihm die Ruhe. Da die Peitsck fiel zum ersten Male nieder; in regelmäßigen Inte?vallen börte der Richter das schreckliche
Zerau?cr,. und oazwiicnen v vergnügte Stimme des Toctors: ,.Stärker. mein Freund! Roch stärker!" Berauben steckte er die ftincer in die Ohren, er hörte diese entsetzliche Sti.ime doch. Endlich trat eine fk.afc ein. Mit unzufriedener Miene trat Dr. Sullivan in'S Zimmer. . Nun? Keinen Laut! murrte der Doctor. Nicht einmal ein Aechzen, aber ich wcrde schon mit ihm fertig werden! öl knirschte mit den Zähnen und wischte sich den Schweiß ab. Bravo! rief Mr. Strachan. Tr. Sullivan blickte ihn scharf au, zog es jedoch vor, den Beisall auf sich und seinen unbeugsamen Willen zu beziehen. Sie kennen mich, Strachan. sprach er, was ich sage, thue ich auch, und wenn Sie das jetzt mit angesehen hatten. würden Sie mich verstehen. Nicht einen einzigen Laut! Aber ich will ihm jchon zeigenHmit diesem Stock Tr Sergeant stürzte in's Zimmer. Er ist todt. Sir! Mausetodt! De? Doctor zog ein Lederetui aus de? Tasche und eilte hinaus. Nach sünf Minuten kam er zurück. Sein Eolleae saß unbewealich, wie ein gelbes Gespenst. Todt? kicherte der Dcetor. Nur ine kleine Ohnmacht, und er ist noch ebenso balsstarrig als zuvor. Aber ich werde doch mit ihm fertig, Strachan! Hat er volle hundert bekommen? Nicht ein Hieb hat gefehlt! Und seine Haut? Wie durchbrochenes Papier! Beim vierten Hiebe blutete er, aber keinen Laut keine Silbe hat er von sich gegeben ! Kann er auf die Farm zurückteoren? O ja, erklärte der Doctor. Aber ich lasse ihn lieber bis morgen hier. Hier kann er wenigstens kein Unheil anstellen. Aber was ist Ihnen, Strachan? Sie sehen erschöpft aus. Die Hitze vielleicht? Das Klima im Allgemeinen! versetzte der Andere, sich erhebend. Mir ist dies Land zuwider. Sullivan. Indien war im Vergleiche ein Paradies. Ich gäbe mein ganzes Vermögen darum, morgen dorthin zurückreisen zu können! 25. Der Sergeant hatte für diese Nacht den letzten Blick in's Gefängniß geworfn. Jetzt war Erichsen allein; man hatte die Thüre mit dem Schlüssel ver? sperrt, denselben an einem vorstehenden
Balken QTifgehäng:, undIUes ma: mit ironischen ..Gute Nacht" - Rufen zur Ruhe gegangen. Tom saß, in düsteres Brüten versunken, in seinem Gesangniß. War das nicht ein Pferd draußen am Zaun? Daö Gräusch weckte in dem Unglücklichen lebhaftes Interesse. Er horchte. E? klang jetzt, wie wenn etwas risse. Einige Minuten verstrichen, dann versuchte eine Hand das Schloß des Gefängnisss zu öffnen und suchte nach dem Schlüssel. Tom erhob überrascht den Kops, als plötzlich durch
die offene Thüre der milde Mondschein drang, und sah Pggy vor sich, deren bloße Füße kein Geräusch hervorgebracht hatten. Unwillkürlich stöhnte er. ie war jickj neben ihm auf die Knie und oreriete ihre Arme aus. zog sie jedoch schaudernd von der blutüberströmten Decke zurück. Tom! flüsterte sie. Sprich doch, mein Schatz. Ich bin Peggy. ich will sehen, wie es Dir geht! Er sprach nicht,"schautk sie nicht an, gab kein Zeichen, daß er sie erkenne. Ich bin Pegqy O'Brien. suhr das Mädchen schluchzend sort. Tu hast mich doch nickt vergessen? Ich bin gekommen. Dick zu trösten. Ach, ich bin an Allem schuld! Hönderingend blickte sie Tom durch ihre Thränen an, wie wenn ihr das Herz brechen wolle. Er schüttelte den Kopf, als er den Sinn ihrer Wate endlich be rissen batte. - Natlirüch bin ich schuld! beharrte Peggy. Ohne mich hättest Du ihr. nicht geschlagen. Wenn ich bedcnle. daß ich, die ich Dich im Anfang stldst warnte, Dich jetzt in solches Unglück gestürzt habe! Hätte er mich nur umAebracht! Es wäre besser gewesen! Noch immer kam kein Wort iiba seine Lippen; in seinem Blic! war kein 8it( kein Leben, kein Gefühl; nichts als dumpse, tödtliche Verzweiflung. Sie legte il l .ihlen Hände auf seine glühenden Schläfen. Dann brachte sie eine mit Milch und Rum gefüllte Medizinflasch zum Vorschein, deren Inhalt seine versengten Lippen erfrischt mit ihren eigenen Fingern gab j sie ihm köstliche Bissen IN den Mund, wie wenn er ihr Kind gewesen wäre. Er aß und trank aus ihrer zärtlichen Hand und sprach noch immer nicht. Als er gegessen hatte, nabm er ihre Hand und hielt sie lange i der seinen. Zuletzt sprach er. aber sie konnte kein Wort verstehen: er hustete und brachte endlich mühsam hervor: Gott segne Tick, Peggy aber cs gibt keinen in Neu - Südwales! Wieder schwiegen Beide, bis er ganz ruhig sagt: Du weißt, daß ich in der Zelle der zum Tod Verurteilten war. Peggy. Aber im Vergleiche dazu war es nichi-, weniger als nichts! Peggy drückte seine Hand. Die Zelle der Verurteilten in Newgate! fuhr er fort. Ich war dort bis zur allerletzten Nackt und hörte, wie sich die Leute versammelten, um mick baumeln zu sehen. Und jene Nacht war nichts im Vergleich zum heutigen Tage. Und sogar wenn sie mich am nächsten Morgen gehenkt hätten, wäre es nichts, nichts gewesen Die heisere Stimme brach, heftiges Schluchzen erschütterte den gemarterten Körper. Seine Thränen machten die Peggh's versiegen. Sie hatte Angst, zii ihm zu sprechen, seine Hand zu berühren. Zurücktretend, fühlte ihr nackter Fuß etwas Kaltes auf dem warwen Boden; sie bückte sich und hob ein Geldstück aus. Ah! rief Tom. Seine Stimme klang bitter, verrieth jedoch, daß er seine Selbstbeherrschung wieder gewonnen hatte. Von wem ist das? sragte Peggy. indem sie sich mit der Münze einer Mauerspalte näherte. Ich schäme mich es zu sagen, dersetzte er zähneknirschend. Du wirst cs kaum glauben. Von einer Bestie, die selbst die Sullivan's an Rohheit übertrifft. Gleich darnach kam er herein. Ich dampfte wie ein Pferd unter diesei Decke, und er kam. seine Augen an meinem Anblick zu weiden, und warf mir einen Farthing zu. einen Farthing! Dieselbe Bestie, die mir die Peitschenhiebe zudiktirte und dabei noch den Guten spielte! Einen Farthing! Ja. Aber Gott sei ihm gnädig, wenn ich je seine gelbe Kehle zwischen meine Finger bekomme! Aber das ist doch kein Farthing! Was könnte es sonst sein? Ein Soverign! Die ehrliche Jrländerin war ganz entzückt. Im Triumph zeigte sie ihm das Goldstück, dessen Anblick nicht die leiseste Veränderung in seinen Zügen hervorbrachte. Ein Sovereign! wiederholte Peggy enthusiastische Stecke ihn in und bedanke Dich bei meinem nackten Fuß. Er schüttelte abweisend den Kops. Du willst nicht? Abermaliges Kopsschütteln. Das ist sündhafter Stolz! erklärte das Mädchen. Der gütige Mann hat es mit Dir wohl gemeint Der gütige Marn! Ist r das etwa nicht? Ich habe ihm etwas Anderes zu verdanken, erwiderte Tom. das ich vorher ins Reine bringen möchte. Diesmal hat er es sicherlich gut gemeint; das ist kein Farthing Umso schlimmer. Das Unrecht, das r an mir begangen, will er mit einem Sovereign wieder gutmachen? Mögen meine Wunden osfen bleiben
und stechen und pochen und schmerzen wie jetzt, bis ich ihm die Kehle zusammenschnüre ! DasMädchen sah ibn mit so ausrichtigem Entsetzen an. daß er sich btzwang und sagte : Behalie Du das Geld. Peggn; für das. was Du kMte Nacht für mich gethan hast, hast Du tausendmal mehr verdient. Nun. was soll das heißen? Er saß allein im Gefängniß; das Mädchen war hinausgeeilt. Bald kam sie zurück und schloß die Thüre hinter sich. Alles ist scher! sprach sie freundlich. Ich hörte die Constabler schnarchen. Hast Du vorher etwas Anderes qebört? " Nein. Warum bist Du dann hinausgegangen? Warum? Um den Sovereign in den Brunnen u werfen,; dort ist er gut aufgehoben! Tum streckte ihr seine Hand entgegen. Ich habe Dich gekränkt. Peggy; aber ich weiß nicht, was ich spreche. Verzeihe mir. Peggy. Diesen Schurken werde ich nie vergeben. Ich werde mit jedem Einzelnen abrechnen, und dann sollen sie mich hängen, wie es schon vor einem Jahre hätte geschehen sollen. Schade, daß ich dieses Pfund nicht behalten habe ich hätte es ihm für seinen Sara zurückqeben sollen! Es war schrecklich, ihn reden zu hö-
ren; ,ern nmme war ielie uno von , Tlränen verschleiert. Peggy fragte, ihn. was er vorhabe. El wollte sterben, aber nicht durch die Peitsche, sondern durch den Strick, i: ihm nun einmal bestimmt war. Hätte er nur Nat gleich am Anfang niedergeschossen! Dock zu morden und zu sterben war es ja nie zu spät: es war nur leider zu spät, mit heiler Haut zu sterben; und wieder fluchte und lästerte er. daß es Peggy ganz übe! zu Muthe wurde. Doch hörte sie ihm geduldig zu und verstand ihn so zu besänftigen. daß er sie zuletzt fragte, wodurch er sich eigentlich Nat's unversöhnliche Feindschaft zugezogen habe. Das weißt Du nicht? fragte sie mit einem Versuch, ihre Verlegenheit unter einem Lächeln zu rerbergen. Tu hast keine Abnung? Nickt die geringste. Weil Du verliebt bist. Tom! Be: diesen Worten, die ihn schmerzher übxrruschten. brach sie in Kichern aus, und fragte, ob er wohl wisse, in wn er nack Nat's Meinung verliebt sei. Tom verneinte müde. Denke ein wenig nach! sprach Peggy selbstbewußt. Doch nicht etwa in Dick? Sie nickte. Welck eine Narrheit! ries er aus. Wirklick? Wir haben uns ja kaum aekannt. Und das war Alles? Nein; noch etwas Anderes war im Spiele. Und das wäre? Sie zögerte. Noch eine Narrheit. versetzte sie endlich; er hielt mich für ebenso schlecht als Dich. Ter Idiot! Wir haben ja nicht I einmal ein Dutzend Worte gewechselt! Kein Dutzend? So viel vielleicht ; doch; Peggy wußte sie alle auswendig. Was sie ;doch jetzt iprachen. wurde sie vahrfchemlich leichter vergessen, vergen,en wollen. Er ahnte nickis, denn in seiner Seele lebte nur Claire's Bild und der heiße Wunsch, daß sie nie. nie erfahren möge, was ibm heule widerfahren war. Aber warum sollte er auf die Farm zurückkehren, wo man ihn zu Tode veinigen würde? Das war die Frage, die ihm Peggy vorlegte. Er setzte ihr seine fürchterlichen Pläne auseinander, und sie zeigte ihm deren Unausführbarkeit. Trotzdem war es schwer, ihn zurFlucht zu bewegen. Tom wollte wissen, wohin er eigentlich fliehen solle, und suchte in derDunkelheit sein Hemd. Peggy sand es und bemerkte mit instinktiver Eifersucht, als bei seinen Bewegungen die Decke hinunterfiel, an seinem Halse ein in Wachstuch eingenähtes Packet, gewiß Liebesbriefe enthaltend. Er mußte seine Frage wiederholen, und Veggy antwortet ihm, er müsse sich nach Osten wenden, um das Meer erreichen, das nur dreißig Meilen entfernt sei; und sie würde eigentlich ganz gerne mit ihm fliehen, besonders da man sie ganz unverdienterweise der Negierung zurückschicken wolle. Tom antwortete nicht. Sie verlieh ihn, damit er sein Hemd anziehen könne, und bemühte sich, einen Theil des Zaunes niederzureißen. Leicht und geräuschlos ; machte sie eine Oeffnung,. durch nxlche Beide ins freie Rdd aelanaten (Forschung folgt.) E i n noch junger, aber schr gesälirlicber Scrutzhütten Haube: ist ecr einigen Tagen von der Gendarmerie in Glurnö lintschgau) fest" ' genommen und vorgestern an 1as Preisgericht Bozen eingeliefert woroen. ! l r nennt sich Emil Szeget und soll j aus Ungarn stammen. Im vorigen 1 Jahre aus der Strafanstalt Garsten entlassen, tarn er nach Tirol und trieb sich hier in den Bergen herum. Wo ! er nur eine alpine Schattzhütte fand, brach er ein, und so soll er allein seit ; Schlug der Herbstsaison 1900 nicht iveniger als neun Schutzhütten auf iese Weise heimgesucht haben.
Täglicher Marktbericht. Biehmarkt. Jndianavolis Union Viehhöfe, 14. Tcc Rindvieh. Auscrle'cne bis prinla Stiere, 1350 Pfd. und aufwärts $5.10 5.65 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und auswärts 4.50 5.00 Auserlesene bis prima Ttiere 1150 bis 1300
Pfd Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere Mittlere öis aute Stiere 900 bis 1100 Pfd 4.50 5.10 4.00 4.50 3.60 4.35 4.50 3.50 2.75 4.00 3.40 Gute bis gewählte Rinder. 3.60 Mittlere bis gute Rinder. 3.00 Gewöhnliche leichte Rinder 2.25 Gute bis gewählte Kühe. . 3.50 Mittlere bis gme Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.25 Kälber 5.00 Tcbwcre Kälber 3.00 Prima bis fancy Export Bullen 3.60 Gute bis gewählte Tchlächter Bullen 3.60 Gewöhnliche bis gutcBullen 2.50 Gute Küke mi: Kalb 530 GlwöhnlichcKübe mit Kalb 15 2.60 40 25 Schweine. Gute bis gewählte, mittlere und schwere $4.85 4.95 Gemischte u. sckw.Packing 4.75 4.87 Gute bis gewählte leichte 4.80 4.87 Gcwohnliche leichte. . . 4.75 4.80 ViZs 4.00 4.75 Roughs 4.15 4.05 Schafe. Gute bis gewählte Lcimmer 4.75 5.25 Gewöhnliche bis mittlere Lammer 3.50 4.50 Gute bis gewählte Tchase 3.50 4.10 Ordinäre bis gute Schafe 2.50 3.25 Stockers 2.00 3.50 Brcke, per 100 Pfd 2.50 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Citronen, $3.00 für 300. Acrfel, $2.5.0-$3 ver Faß. Feigen, 12k-15c. Bananen. 1.50-1.75 ver Bunch. -. r . t ct - r. i o - w. ac.. -iumui, ni i ujt ;ji-ui VKl -4? uuiü. Knfnüffe 3.50-4.00 JssZLri Trauben, Concord, 8 Psund Korb . 13c; Telawarc und Niagara, Erate von 4 Korben, 12c Birnen, hicftge. $1 per Bushel. Cranberrics $3.00 ver Vushel Crate. Qrangcn, $3.25 $3.50 per Bor. Gemüse. Kraut, 90c per Faß. Zwiebeln , Spanische $1 .50 der Crate; rothe (Älobe 70c per Bushel ; weiße Globe$2.00 per Faß. Kartoffeln , $1.45 per Faß; prima Buröanks und runde weiße 50c pe? Bushel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßlartoffcln-Jcrsey $3.25 per Faß. Virginia $1.75. Celery, 25-50c per Bunch. Salat 50c per Büschel. Zpinat. 40c per Busche!. Weiße Rüben 40c per Busche!. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 6,)-7c; hiesige Stiere 7f 8c; hiesige Rinder 350 bis 500 Psund 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfun5 6jc; Kühe 550 bis 650 Pfund 6c; Stier Vordcrviertel 7c; Stier Hinterviertel 9c; Rind Hinterviertel 8c; Rind Vorderviertel 6c; Kuh Vordervierte! 6c; Kuh Hinterviertel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hin terviertel 12c; Vorderviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Psd. 8c; Schafe 7c; Schenkel 8c; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 8c9zc ; Cottage Schinken 7c ; gehäutete Schultern 7c, frische Schinken, 18 Psund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 15c ; Spare Ribs 6c ; Tail Bone 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund 10Zc; 15 Pfund 11 je; I -i et 1 st "!.. ..S 113. ,),,;.. CS PsUllv iljij Ott,luc UWUIMI l ! 20-18 Pfund 101c; 15 Pfund 104c; 12 ! Pfund llic; 10 Pfund llc. Californische Schtnken 6 bis 8 Vsund?zc; 10 bis 12 Psund 7c; 12 bis 14 Pfund . Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured ! 13c; 6-7 Psund im Durchschnitt c; !8bis 9 Pfund im Durchschnitt 1 2c ; 1 10 bis 12 Pfund im Durckscknitt 114c: 5 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; Pfund im Durchschnitt, schmal, INc. Speck, Enal. Gewählter, 8 bis 10 Cngl. Gewühl Psund im Durchschnitt, 12fc; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt, 12'. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 i bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9ßc; Klare ' Seiten, 20 bis 50 Pfd., 9c; Klare !Bellicö.25bis 30Pfd.,8zc; 18 bis 22 Pfo.,9ic;14bls 16Pfd.,10ßc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rückdn 12 bis 16 Pfd., 9c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 9Zc. Schultern, Engl. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnitt 8c; 16 Pfund im Durchschnitt, zc; 10 bis 12 Pfund 84e Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen ! loses Fancy Pig $19.00; stlares Bean 18.00; Family 15.50; Short Elear 15.00: Rums 14.50. Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg.
Sets, 11c: Außenseiten 84c; Innen , feiten 13c; Knöchel 12c. schmalz, in Tierces, 1. Quaiität dc; 2. Qualität 8k; 3. Qualität
6fc. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 7c; Wienerwuest Ic; Knackwurst 7c; Bologna in Darrn? 6c, rn Tuch 6c. Fische, Austern und Wildpret. Handlcr-Prcise: Clams Little Nccks 75c per 1(,. Hummern 25c per Pfund. Froschschenkel, $1.50-2 per Dtzd. Austern BesteBaltimore oderStandards, $1.00 per Gallone; beste Balti.imore Selccts, $1 .10 per Gallone; New York Counts, $1.00 per Hundert; New York Culls-, 70c per Hundert; Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New York Counts 35c; I. S. F. & o. Seleci
6 25 i 32c; Standard 25c; F. Brand 22c; O. 5;K.18c; R. 15c. Scc-Fische. Knochenlose Häringe 7c; 4 00 Haringc 5k; Perch 5c; Weißfisch 9k; See Forellen 9 k; Red Snapvcr 8k; 3 85 knnebec Hechte 15c; Blaufische 10c. o'00 Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; vv 1 . ., . . ?
atNicy ioc; '.'io. 1 Plckerel 10c; 'Ho. 2 Pickerel oder Blue Pike 6c: Black B& 15c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preiie : Butter, frische, 11c Eier, 22c ver Duhend. Hühner 5k;Turkeys : junneHähne 10 Psund und darüber 7c ; pmg Mciinen, 7 Pund und darüber 6k ; alte Kennen 5k ? alte Hähne 4k; Cs ull und Krumbrüstigc 4k ; Einen 6c; Gänse 5.40-6.00. Getreide. Weizen-No. 2 rother 74c auf den Geleisen, 74c von der Mühle ; No. 2 roiher 70-72c; Novbr. 74c auf de Geleisen; Wagcnweizen 74c. Korn-No. 1 weiß 37k; No. 2 weiß 37k; No. 3 weiß 37k; No. 4 weiß 33z-35k; No. 2 weiß gemischt 36k; No. 3 weiß gemischt 36c; No. 4 weiß gemischt 32 - 34c;No.2ge!b37c;No. 3 gelb 36c; No. 4 qelb 322-34c: No. 2 gemischt 36c; No. 3 gemischt ; ... njrt A rt.;rj,. 0.) 0j. 5& ??' 4 mxX 32 " 34c' , ztoioen Z.,c. Hascr-No. 2 weißer 25c; No. 3 weißer 24-c; No. 2 gemischter 23; No. 3 gemischter 22 je Heu-altes No. 1 Timothy 13.0013.50 No. 2 Timothy 11.50-12.50. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapoli Preise : Gewöhnl. bis guter 12c 18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c: j Golden Rio 23-26; Java 28-31c. cv, 5N Packeten: Ariosa $11.75, Lion 10.75, Jersey v ll.i'O, Caracas 11.25, Dillworth's 11.75, Dutch Java Blend 16.00, MaU Pouch 10.75, Gates Blended Java 10.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.17c; Stückzucker 6.32c; pulversirter 6.02c; pulverisirter 6.07c; Standard granulrncr 5.92c; feiner granulirter 5.92c; ftubc-2-6.07c; Confectioners'A 5.72c; Ridge wood A 5.62c; Phöniz A 5.47c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden C 5.37c; Windsor Extra C 5.27c; Ridgewood extra C 5.17c; gelber C 5.02 ; 16 gelber 4.87. Eingemachte Früchte Blackberries, 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3, Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; AnanaS, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; Sec onds, 3 Pfund, $1.25-1.46; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10-$1.75; ftühe Juni $1-1.2-6, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfriyd, 90c-$1.00;Zucker korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend. 3 Pfund, 95c. Sämereien. Kaufpreise: Kleefarnen, Rother, $5-$5.50; eng. Mischer, je nach Qucilität $5-5.50; Al 77'00' la .00 per 'umi. ; imotht) $1 30-$1.40. Tetail-Pretse : Kleesamen, alter, pruna, $5.50; i uer $5 00-6.50 ! Ttmothy, gewählter $2.25; prima ! $22.H). ue Gras, Fancy Kentucky $1.20 per Bu'hel; extra remes 50-65c per Bushel. Kohlen. Zonre könne $7.00 3.66 Anthracit Rauchloic 4.50 ! Jackson 4 00 Pittsburg 4 00 2.40 2.16 2.15 2.16 2.16 2.16 1.90 1.90 1.66 1.66 1.16 2.66 j Raymond City 4.00 ! Winifrede 4.00 1 Kanawha 4.00 jÜuhrig.' 3.50 'Brazil Block 3.50 Green County 3.00 Jndiana Lump 3.00 Slack 2.00 : Bloßburq 5.00 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bushel. $1.50 per 12 Bushel. Zerkleinerter Coke 13c perBu. $3.26 per 25 Bu. $1.75 ver 12 Bu.
