Indiana Tribüne, Volume 24, Number 86, Indianapolis, Marion County, 13 December 1900 — Page 2
Jndiana Tribune. Tonnerftag, den 13. Dezember 19Mh
Vk,tfiertc,icr der Vogelwelt.
Zu den anziehendsten Gebielen im Swdium der Äolwelt gehört 'ohne Zweifel die Ernnttelung der Fluc schnel!ig!eit der betonn testen oder be rühmteften Gattungen. einen besonderen Riz hat dieseö Qkbki aber gcrode dadurch. bafo es nvcl) äußerst unbestimmt ist! Ueber tvenige Fragen sind bis auf diesen 2ag so verworren nd abenteukrliche BorfteUunaen bet bildeten und Ungebildeten verbrerUt, wie über diese; hier sind Sage. Dichtung und Wissenschaft noch !untervuni durcheinandergemengt. A0rdinls sind auch die Böge! G iehrten selber noch zum großen Theil sehr uneinig hierüber; aber immer mhr gelangen sie zu der Ueberzeugung, daß sehr Vieles von dem. was über diesen Gegenstand geschrieben worden ist. selbst in ÜnterrichMUchern. vor den beobachteten Thatsachen absolut nicht mehr bestehen kann, und einige sind daran, mit dem alten Wust ziemlich -bico! aufzuräumen. Allgemein spukt beim Publikum noch immer der glaube an die ungeheuren Flug-Leifiunaen des Fregatten vsaels. welcher die Weltmeere in wenigen Stunden, oder doch in weniger als einem Tage, überfliegen soll, ferner der Mauerschwalbe (inartin), der Zdriektznte (teal), der Wondertauoe u. s. w. Wunderbare Dinge erzählt man sich über die Flug-Geschwindigkeit mancher Wandervögel. In gar manchem ameriDänischen und andern Schulbuch kann n,an noch immer diese Wundergeschichken lesen, wie z. B. der Freaattenvgl am Kap ver Guten Hoffnung frühstücken und desselbigen Tages an der Jhifte Calisorniens sein Mittagsmahl nehmen könne! Auch in GeKhrtenWerken ftößt man noch da und dort auf die A'kgabe. daß Wandervögel 180 engl. Meilen in der Stunde zurücklegen könnten. Eine wirklich kritische Beobachtung beseitigt viel dieser Vorfieltagen und Ueberlieferungen der bringt sie ruf ein sehr bescheidenes Matz zurück. Freilich darf dabei keinen Augenblick vergessen werden, daß in diesem Fall die wissenschaftliche Beobachtung noch nicht weit über die Anfangsftusen hinaus gediehen ist. Obenan in den Romanzen" von der Vogel Fluggeschwindigkeit steht der Fregattenvogel; Viele schätzen dieselbe noch jetzt auf 200 Meilen pro Stunde nd halten diese Schätzung ftir sehr konservativ; Andere find mit 150 Meifcn zufrieden. Ader allem Anschein nach beträgt seine wirkliche Geschwinigkeit bedeutend weniger als 100 Meilen. Mit einer Schnelligkeit von 150 Meilen müßte schon eine Kraft überwunden werden, die größer ist, als die eines Hundertmeilen-Orkans. und der atmosphärische Druck auf die fl?nde Oberfläche würde ein ungeheurer rtn. t hur sogleich bemerkt, datz im Flugschnelligkeit immer jugleid) als Da ue r - Schnelligkeit zu verstehen ist, und z. B. das Stoßen eines Adlers auf seine Beute hier gar nicht in Betracht kämmen kann. Was nun beim Fregatten vogel die Ausdauer im Flug anbelangt, so ifi der Glaube an sein Ueberfliegen der Weltmeere arg erschüttert worden, namentlich in Maitrosenkreisen. Es kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, daß man ihn jemals weiter, als etwa 900 Meilen von der Seeküfte bemerkt habe, und Matrofen sagen, wenn sie einen erblicken, daß er so weit vom Land weggeflogen sei und nh vor Einbruch der tiefen Nacht wieder an dem Gestade sein werde, von welchem er wegae flöge n, was immerhin eine großartige Leistung wäre. Die Behauptung, daß dieser Vogel bei Nacht fliege der von Natur aus darauf eingerichtet sei. auf bem Wasser nisten zu können, hängt doMg in er Luft; allerdings hat man auch noch keinen Beweis für das Geaentheil. Die Geschichte von dem 190-Meilen, Flug der Maner schwalbe, dem 130-Meilen-Flug der MwöhnlichenSchwalie, den 140 Meilen der Kriek-Snte. den 110 Meilen der Wandertaube usw. find erfi recht in das Fabelreich zu verweisen. Noch am besten unter diesen hat man die letztgenannte bezüglich ir res Fluges beobachtet und ifi dabei bis uf 37 Meilen pro Stunde herabgekommen. Dies machte auch in allen andern Beziehungen sehr mißtrauisch und fordert zu immer vollkommeneren Beobachtungen heraus. Der blaße Augenschein kann da un geheuer täuschen, und selbst in solcher Kenner wie Audibon ha! sich wahrscheinlich bedeutend geirrt, als er die Fluggeschwindigkeit der nordarnerika Nischen Wildtaube auf 60 Meilen die Stunde berechnete. (Wohlgemerkt, immer ist hier die, längere Zeit aufrechterhalteneGeschwindiqkeit zu berstehen.) Er rechnete mit dem Zustand der Nahrungsstoffe, die er in den von ihm erlegten Wildtauben fand, und mit der Lage und Entfernung der FütterungsPlätze, übersah jedock. daß es noch sehr fraglich ifi. ob nicht die ugthätiykeit selber die gewöhnlichen VerdauungsProcesse fiark beeinträchtigt. Jeder Laie hat übrigens auf einem Bahnzug manchmal recht günstige Geleaenheit zu eigenen Beobachtungen merüber ohne Anwendung besonder? Hilfsmittel. Denn es ist nichts Umzewohnliches, daß Tauben, Zdrähen, Prairiehühner.Wachteln, Habichte usw. mit einem Zug um die Wette zu fliegen versuchen. In den meisten derartigen Fällen kommt ein Zug. der mit einer Geschwindigkeit von auch nur 35 Meißen die Stunde fährt, schon nach wem-
aen Minuten den Meisterfliegern voran. Bei einer Zug Snnelligkeit von l Meilen prr Stunde ist man unter solchen Umstände l. 8. M folgenden !oge! schnell iqlt'ltc? - ranschlagungen gelangt: Schlvalbc 66 Meilen. Mauerschwalbe. Wandertaube und Krie!ftk 60 Meilen. Sumpfente 45, Prairiehühner und Wachteln 35. Krähen und viele andere Gattungen 25 oder darunter. Ds sind noch sehr günftige Schätzungen, und von PrairieHühnern, Fasanen. Wachteln u. A. weiß man, daß sie keine Dauerflieger sind. Die genannten Zahlen kommen noch nicht auf eine Halde Stunde in Betracht. Es mag noch lange lvähren, bis wir eine vollständige und verläßliche Tabelle der Fluggeschwindigkeit amerikanische? Böge! erhalten! Vielleicht läßt sich von der sogen, phvtographileben Flinte, welche in sechs Sekunden
ein Halbdutzend Negativbilder cut nehmen kann, Vieles hinsichtlich weiterer Beobachtungs - Fortschritte erwarten Mtftrlügrs letzter Port. Nicht immer ist nur am Grabe ein Rückblick angebracht, sondern manchmal auch an den Pforten des Narrenhauses, wo mitunter das Genie ein Ende findet, das noch bedauernswerther erscheint, als physischer Tod. Dies ist auch das Schicksal des berühmten amerikanischen Meisterlügners (der höfliche Franzose würde in diesem Falle nicht Lügnc-, sondern blos bhw'" oder genialer Aufschneiver sagen) Joe Mulhatton geworden, dessen vielbewegtes Lebensschifflein unlängst in den hoffnungslosen Hafen eines Jrrenasyls zu Phoenix. Ariz., einlief. Niemand in unserem großen und an problematischen Naturen reichen Lande hatte einen ausgebreiteterenRuf in der Kunst der EulenspiegelstreicheErfindung, als dieser joviale Handlungsreisende. Schier zahllos waren seine praktischen Scherze oder Aufschncidereien, auf welche sowohl die Laien, wie auch gelegentlich die Gelehrtenwelt 'reinfiel l Aber stets waren sie harmlos, wenn sie auch manchen Wißbegierigen oder Geldbegierigen ein wenig Zeüversäumniß und Unkosten verursachen mochten. Es waren echt amerikanische Aufschneider-Gesckichten, mit der ernstesten Miene oder gar dem trockensten Ton von der Welt erzählt. Eine seiner Eulenspiegeleien war die famose Katzengeschichte von Leitchfield, Ky. Mulhatton, der damals Eisen-waaren-Reisender war, ließ eine vedeutende Anzahl großer Plakate drucken, auf denen er sich für den Agenten eines großartigen östlichen Kürsch-nerei-Geschäfts ausgab und bekannt machte, daß gewöhnliche Hauskatzen in großer Nachfrage ständen, und er den höchsten Marktpreis für dieselben vezahlen werde, wenn selbige an einem gewissen Tage in Leitchfield abgeliefert würden. An dem betreffenden Tage war in Leitchfield ein großes Miauen; denn von allen Theile des Countys Grayson waren katzenbeladene Wagen gekommen. Wer aber nicht gekommen war. das war Joe Mulhatton! Die wüthenden Landonkel ließen sämmtliehe Katzenviehcher auf das Städtchen los, und di Bevölkerung von Leitchfield mußte dann ein großes Katzentreiben mit Schrotflinten veranstalten. Ein ander Mal foppte Joe alle Landwrrthe an der C. O. & S. W. Bahn (der heutigen Jllinois-Central-bahn) entlang in ähnlicher Weise, indem er sich für den Agenten eines Circus ausgab, welcher Heu für seine Elephanten brauche und einen enormen Preis für die Tonne zahlen werde. An dem festgesetzten Tag wimmelte es an allen Wegstationen von schwerbeladenen Heuwagen; aber der Circus mit seinen Elephanten lag im Mond, und Joe Mulhatton lachte sich irgendwo in's Fäustchen. Er erfand auch allerhand sensationelle westliche Räubergeschichten, deren Held er gewöhnlich selbst war. Die wissenschaftliche Welt aber foppte er weidlich mit mehreren Münchhausiaden über riesige niedergefallene Meteoren. Namentlich machte seine texanische Meteor-Münchhausiade gewaltiges Aufsehen. Fast alle großen Universitäten des Landes entsandten damals Professoren an die genau bezeichnete Stätte, und auf Hunderte von Meilen kam das Publikum herbeigeströmt. ar die Stelle , wo der Himmelsbummler in den Schooß der Erde gesaust sein sollte, blieb unentdeckbar. Seine Aufschneidereien würden nicht vollständig sein, wenn er nicht auch einmal eine Goldfund-Jagdge-schichte in die Welt gesetzt hätte. Das sind wenige Beispiele von vielen. Und jetzt ist dieses MeisterlügnerMeteor selber im Irrenhaus untergegangen, zum Bedauern Aller, welche den persönlich stets liebenswürdigen, erst etwa 50jährigen Schwerenöther zu kennen das Vergnügen gehabt haben. ). welch' ein reicher Geist ward hie? zerstört!" Der Rathserpedien t Brerschneider aus Zwickau ist nach Berübung einer schweren Urkundenfälschung geflüchtet. Er fälschte eine Obligation von 1000 Mark auf den Namen des Overbürger-meisters Keil und versah sie mit dem städtischen Siegel. Nach Erhebuny des Betrages ist er verschwunden. In einem hinterlassenen Brief an seine Frau hat er die Absiebt ausgesprochen, sich das Leben zu nehmen.
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L Gxeelflor". Nicht von dem bolzen Losungswort in Longsellow's bekanntem, von Freiligrath schon übersetztem Gedichte fei hier die Rede, noch auch von irgend einer Patentmedizin oder einem sonstigen patennrten Erzeugnis, sondern von einem ganz bescheidenen, einfachen, aber sehr nützlichen Aushilfs-Product. nämlich von dem Holz fasern -Packzeug dieses Namens. Gegenwärtig schon so weithin in Brauch gekommen, nicht blos zu Ikr packungs Zwecken, sondern auch zur Herstellung von Bettzeug und vielen anderen Polsterungen, ist Excelsior" eine rein amerikanische Erfindung. Sehr Viele glauben, es werde aus Hobelspähnen oder anderen Holz A bfällen gemacht. Das ist jedoch ein roher Irrthum; dieser Stoff wird in regelrechter Weise ausschließlich für seine Zwecke fabricirt. Unsere Holzwühlen in westlichen und östlichen Staaten liefern jährlich etwa 40.000 Tonnen dieser gekräuselten Holzfasern, was angesichts des geringen Gewichtes eine enorme Menge darstellt. Lindenund Pappelholz werden mit Vorliebe da,?u verwendet. Dasselbe wird erst in Blöcke von je IS Zoll Länge gesägt, dann wird jeder Block einmal durchgespalten, und das Holz gehörig getrocknet. Mit einer besonderen Maschine, die eine Reihe paralleler, übrigens in verschiedenen Abständen stellbarer Messer enthält, wird dann der Block zerschlitzt; die frei gewordenen Fasern kräuseln und mengen sich von selbst. Eine solche Maschine führt 200 bis 300 Schläge in der Minute, und jedesmal wird ine Fasern - Reihe querüber abgelöst. Man hat verschiedene Feinhcitsgrade. Dieses Ercelsior wird auch nach dem Ausland in großer Menge erportirt. Deutsche in Rußland. Das Jubiläum ihres hundertjähri gen Bestehens haben vor Kurzem di deutschen Kolonien in Siib-Rußland gefeiert, die ihre Verfassung vom Kaiser Paul erhielten. Die erste Ansiedlung deutscher Colonisten erfolgte im selben Jahre im Jekaterinoelaw'schen Gouvernement. Vier Jahre später erfolgte eine zweite EinwanderungDeutscher in das Gouvernement Taurien, wo sie sich im Berdjanst'schen Kreise niederließen. Bei der Einwanderung haben die deutschen Colonisten von der russischen Regierung 40,000 Deßjatinen Land zur Ansiedlung mit der Bedingung erhalten, daß sie nach einer Reihe vonJahren der Krone eine kleine, aber mit den Jahren steigende Pachtsumme bezw. einen Grundzins (äugenblicklich 1 Rubel 7 Kopeken pro Deßjatine) zu entrichten haben, und neben dieser Zahlung eine gleich große Summe zum Ankauf neuer Ländereien zurückzulegen verpflichtet sind. Aus diesen zurückgelegten Geldern ist nun im Laufe der vielen Jahre ein riesiges Kapital, mehr als eine Million Rubel, herangewachsen, was der Muttercolonie die Möglichkeit gibt, für ihren jungen Nachwuchs, für welchen in der Muttercolonie freies Land nicht mehr zur Berfügunq steht, neue Ländcreien anzukaufen. Von Zeit zu Zeit sind Ländereien für neue Colonien im Ssamara'schen, Ssaraton'schen und anderen Gouvernements bereits angekauft worden, jedoch mit der Bedingung, daß das für das Land bezahlte Geld im Laufe von 15 Jahren ohne Zinsen wieder der Muttercolonie zurückgezahlt wird, was stets, wenn auch durch Aufnahme von Anleihen, geschehen ist. Die Colonisten in Taurien und im Jekaterinoslaw'sehen Gouvernements haben sich auf ein gründliches Bearbeiten ihrer Felder und auf Viehzucht gelegt und dadurch mit qanz geringen Ausnahmen mit der Zeit große Wohlhabenheit erlangt. Gebaut wird dort meistentheils Mais. Weizen. Gerste und Hafer, auch die nöthigen Gartenfrüchte. Da die Colonisten über große Viehheerden verfügen und die Felder gut düngen können, so ist das Ergebniß der Ernte in den Colonien selbst in den schlechtesten Jahren stets zufriedenstellend gewesen. Um in allen Fällen aber auch gegen Mißernlen gesichert zu sein, hatten sie anfangs in jeder Gemeinde Getreidemagazine ingerichtet, in welchen Getreide aufbewahrt wurde; in neuerer Zeit sind die Magazine jedoch geräumt und das für das Äktreide eingenommene Geld in sicheren Danken auf Zinsen niedergelegt worden, so daß bei etwaigen Mißernten Getreide zum Besäen der Felder angekauft werden kann. Selbst die benachbarten russischen Bauern, welche die
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Mn tziite sich davor!, c siebt ,et Seiten, eich iclklchl di weiften Schmerzen verursache und besannt Mnd aU Hüften- und Rückcnsckmerzen. m i nch d,kn, d, St. Mobs Hel d Heilmittel dge,em ist.
XJ Bearoelkung und Elnlyellung der Feider von den Colonisten abgesehen haden. sind merklich emporgekommen. Bis auf die Schneiderei und Schuhmacherei, zu welchem Handwerk die Colonisten sich nicht verstehen wollten, rekrutiren sich alle übrigen Handwerker aus der Colonie selbst. Dank den in neuerer Zeit im Erdinnern aufgefundenen Schätzen, wie Kohlen. Eisenerzen, Salz (bei der Station Stepki) u. s. w.. sind die Ländereien im Süden Rußlands in den letzten zehn Jahren, namentlich zwischen den Flüssen Don und Dnjepr. mächtig im Preise gestiegen, so daß in einigen Gegenden, wo noch vor 20 bis 15 Jahren das Land zu 50 bis 60 Rubel per Deßjatinc gekauft werden konnte, jetzt dafür das Zehnfache, 500 bis 600 Rubel per Deßjatine. gefordert und von Industriellen auch bezahlt wird. Da die kalten Gegenden Ostrußlands und Sibiriens den an ein südliches Klima gewöhnten Colonisten weniger zusagten, so richteten dicKundschafter der Colonisten. auf der Suche nach geeigneten Ländereien für neue Ansiedlungen, ihr Hauptaugenmerk auf die Steppen nördlich vom Kaukasus. Anläßlich der hundertjährigen Jubelseier haben die beiden Gemeinden ..Gnadenfeld" und ..Halbstadt" im Berdjanskischen Kreise 5000 Rubel gesammelt und diese S.lmme für die vermundeten Krieger aus dem chinesischen Kriegsschauplatz nach Petersburg geschickt. Auch in den anderen Geinei.den sind Geldsammlunoen zu demsclden Zweck und aus derselben Veranlassung vorgenommen worden. Unter ausfallenden Umständen starb die 13 Jahre alte Tochter des Farmers John Wold. der im County Marshall, Minn. ansäßig ist, nachdem chre Mutter und Schwester im verflossenen Sommer ebenfalls von einem unvorliergesehenrn Tode weggerafst worden waren. Wold wird jetzt beschuldigt, alle drei vergiftet zu haben. Boshaft. Hast Du schon gehört? Der Müller schriftstellert? . . Er schreibt ab und zu!" Gehört hab' ich's auch schon ich glaub' aber nur die Hälft!" Immer Jurist. Katbi. zahlen!" Was haben S' tnn, Herr Rath?" Drei Maß Bier im lachlichen Zusammentreffen mit einem Nierenbraten und Kartoffeln ' Ottmar Keller, 217 Ost Washington Str. : Feine : kveine, (iquöre und Cigarren. ErtraLunch servirt auf Order zu jeder Zeit. Pauptquartier der Backer. Badenser. Metzger und anderer Bereine. Telephon 3327. COLUMBIA HALLE 801 Süd Telaware Str. JOHN EBNER, Eigenthümer Gewählte Weine, Liquore nud Cigarren. Zallc wird verrentct für Ballc, Hochze:!cn :c..zu mäßigen Preisen. Ticphon ; alt ) 7063. v. P. 8TIRK & CO., No. 208 Nord 5aft Str. mtt9 TclcVfton 2 o 1500. Wir mar i nnr Srczialitüt sen künstliche?! Uirtem und chirurgischem AlikdrrftüKen. Braceflj, 5dud - E?wkiN: ungen. KrjctWiJJlxT u. ÄTütfrn auf Bestellung gemacht : 20 Iah bei A. it 1 1 1 Wir sprechen rer um Maß zu nehmen, wenn es reriangt wird Krbrii eamntin. WTw try to rtic things with sornething that doesnt stick? Buy MAJOR'S CEMENT; you know it fticks. Nothing breaks away frorn it. Stick to MAJOR'S CEMENT. "Suy once. you will buy for ever. There ts I nolhing as good; don't beUeve tht - s . 6, MAIftQ'C BI1QDCD anf MAIARMC I FÜTWFR. , S ,m SUUSiuuier. Two mimu uie ninf ihr txvt. lnu on i--a.- Umä r- i . ri i.-ni.i' JOI. u;. . S& tfntM ir i" :t ut C- I n ri in t.u JB.O.
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