Indiana Tribüne, Volume 24, Number 84, Indianapolis, Marion County, 11 December 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Dienstag, den AK. Dezember 1900.
ftettc ämpfe im TrnnSvaal.
Kapstadt, Anfang November. An ttrschidencn Punktn, flackert der Krieg wieder auf. Am Ueber?schendsten wirkt aber dasWiedererfcheinen der Buren auf dem Gebiet. der Kapcolonie selbst. Fast die ganze Grenze längs des OranjeflusseS, von Aliwal North bis Hvpetown ist von ihren Einfällen bedroht. Selbst Colesbürg befand sich wieder vorübergehend in ihren Händen und die beiden Brücken über den Fluß sollen abermals gänzlich zerstört sein. Ganz unerhört war aber das Erscheinen feindlicher Haufen bei Jrazerburg Road in der Karroo, also fast im Herzen der Kapcolonie. Hier führt näm lich eine wichtige Eisenbahnbrücke über das breite und tief angeschnittene Thal des meist trockenen Gamkaflusses. Da dieser Uebergang von großer strategischer Bedeutung ist, so wird er Tag und Nacht, obwohl ja vomKriegöschauplatze fo ser entfernt, von einer starken Militärabtheilung bewacht. In der Nacht des 25. October fand plötzlich ein Uebersall der Posten statt, offenbar mit der Absicht, die Brücke zu zerstören' doch gelang es den Engländern, wenn auch mit Verlust von meh reren Mann, sich bis zur Ankunft von Entsatz zu halten. Das Merkwürdige ist aber, daß schließlich gar nicht crmittelt werden konnte, wer und wo denn eigentlich der Feind sei. so daß die Bermuthung nahe liegt, daß hier ein heimlicher Äufstandsversuch der umwohncnden Buren vorliegt. Diese Wahrnehmng hat nichts absonderliches für denjenigen, welcher die Stimmung der Kap - Buren kennt; aus privater Quelle wissen wir. daß überall im Lande eine ungemein starke Gährung unter ihnen herrscht. Ja viele tnter ihnen sind der Ansicht, daß die Republiken schließlich den Krieg doch noch zu einem erfolgreichen Ende führen werden. Bestärk; werden sie in dieser Ansicht durch d:e unverkennbare Kriegsmüdigkeit der englischen Trupp(n; besonders haben die in der Eolonie seiner Zeit von bin Engländern angeworbenen Freiwilligen - Corps die Sache satt und sie lassen sich meist nicht wieder anwerben, wenn ihre Dienstzeit um ist. In Rhodesia ist es zwischen den ausgedienten Mannschaften und der Militärbehörde zu ernsten Zwistigleiten gekommen, welche ein bedenkliches Licht auf die Zustände daselbst werfen. Auch beim regulären Militär sind Meutereien nichts seltenes. Dennoch wissen die kämpfenden Buren, daß ihnen von Seiten der Kapburen keine Hilfe in Aussicht steht, und wenn sie dennoch unverdrossen weiter aushalten, so thun sie dies lediglich in der Hoffnung auf eine europäische Intervention freilich eine recht schwache Aussicht, aber belebt durch Krügers Europareise, von welcher sie Großes erwarten. Schließlich darf nicht vergessen werden, daß die noch Kämpfenden zum Thekl wahre Desperados sind, welche nichts mehr zu verlieren haben, sondern denen der Krieg zum Beruf geworden ist. Zu sehr großem Theile sind es sogenannte Rebellen, d. h. ursprüngliche Ünterthanen der englischen Kapcolonie; diese wissen sehr gut. daß ihr Eigenthum längst verfallen und eingezogen ist, und daß ihrer bei einer Rückkehr die härteste Strafe harrt. Daher heißt es bei ihnen kämpfn und immer weiter käm pfen. und wenn dies schließlich nicht mehr geht, dann bleibt ihnen nichts weiter übrig als Auswanderung, denn die Rückkehr in die Heimath ist ihnen aus immer verschlossen. Das Geheimniß des nächtlichen Brückenüberfalles bei Frazerburg Road steht offenbar im Zusammenhang mit dem sogen. Brand" des Militärmaga zins von Victoria West Road. Letzterer Ort liegt nur wenige Bahnstunden von Frazerburg Road entfernt und war von den Engländern als Opera tionsbasis zur Bekämpfung der aufständischen Kapburen entsprechend ausgerüstet worden. Neben großen Vorräthen an Nahrungsmitteln, Kohlen u. dergl. befand sich hier vor allem auch ein Arsenal von sehr beträchtlicher Größe; unter Anderem enthielt dasselbe allein an Gewehrmunition nicht weniger als eine Million Patronen. In der Nacht des 22. October. so lautet der Bericht, ..erwachte" der MilitärPosten bei dem betreffenden Lagerschuppen aus dem Schlafe infolge starker Rauchmengen, welche ihm den Athem versetzten; er hatte o:rade noch Zeit, sein,Lebe in Sicherheit zu bringen. als in der Abtheilung, in welcher die Patronenvorräthe lagerten, eine furchtbare Explosion erfolgt. Sofort stand das ganze Arsena. in Flammen: die von dem Feuer ergr-.ifenen Patronen explodirten in fortae'tzter Aufeinanderfolge und übersäte das Land in weiterem Umkreise mit einem vollständiacn Kugelregen. An irgend welche Rettung des Arsenals oder Eindämmung des Feuers war daher nicht zu denken, und dieses hörte such nicht eher auf. als bis das ganze Arsenal und alle sonstigen- Magazin - Vorräthe, darunter auch das ernannte, sehr öedeutend. Kohlenlager, rcllständig vernichtet waren. Der Verlust foll weit über eine halbe Milliru Mark betragen, doch dürfte das Dcpoelte dieser Summe der Wirklich:?:: eher nahe kommen. Ueber die Uisackt der Katastrophe herrscht natürlich geheimnißvolles Dunkel; nur weiß man, daß die 'esotzung des Ortes U:r. eisten Alarm sich sofort cftchtsbeiett machte, der Feind war jedoch nicht zu entdecken, aller Wahrscheinlichkeit na fand er es
nicht für nothig. sich nach gethane? Arbcit noch zweciloi' aufu$cüfen, wartete dvä seine? bei Frazerburg Road noch ioeitere St&rit Allerdings schlief dort der Wact'pcstkn nicht. Borpustcn des VvrtstentyumS in China.
Peking, im November. Nur 30 engt. Meilen Luftlinie in genau westliche: Richtung lieat bal Dorf Sang yue von Peking entfernt. Nichts dcstoweniar sind vier volle Tgereisn nothwendic, um von hier dorthin zu gelangen. Mitten in wildester Gdirgögegend ist ei siegen, und schwer zugänglictx Fel'en :ri;::nn sich um Sung'pue auf. Dich bal Tbal des in rasendem Laue dahin schäumenden Hun-Ho führt der Weg. der einzige Zugang, hinauf, und ei bcicr.gi sich zwischen rnäcv:in elshängsn dermaßen, daß ei an manchen Stellen nicht einmal mehr Platz für ein Maulthier b ett ; und kurz vor dem Ziele kaum noch ftiu einen Fußgänc-cr paffn dar ist. Dort nun, in Sans -yue. befindet sich eine kleine chinesische Christengemeinde von 25C Kopsen. Sie ro. : bereits seil 200 Jahren, wurde von Jesuiten begründe: und ist vei den ci--herigen Ehristenvero.'ounacn noch niemals irgendwie belästigt worden. Diese Thatsache verführte jedrct' bei den j-e t i -gen Unruhen die Gemeinde keineswegs, die nöthige Vorsicht a.:ßcr Acht zu lassen. Auf Rath des dort stationirten katholischen Miffirnare Bel. eineFranzosen, hatten sich die Christen vielmehr bei Zeiten Geivehre. sowie ein paar kleine, chinesische Geschütze verschafft und doraufhin beschlossen, ih: Dorf gegen einen etnxiigen Ü8rieiangriff energisch zu vertheidigen. Und daran hatte sie wohl gethan, denn :rotz der welnerlorenen Abgeschiedenheit bei Ortes erschien vor Sang-Nue ein anßer Borerhaufcn und ging sofort zum Angriff über, ü? die Bedroh:en ga! es nur, den einzigen engen Zugang zu vertheidigen, und das gelang ihnen vollkommen. 41' Iorei büßten bei dem Angriff ihr Leben ein. 80 wurden mehr oder weniger schloer rcrwundei. 2ro dieses Sieges fürchteten die Christen, den Plan auf die Dauer nicht gegen weitere übermächtige Angriffe halten zu können. Unter Leitung des Missionars flohen sie. gelangten glücklich bis nach Lukuthina und stießen hier auf die von eine: 6?vedition zurückkehrendcn deutschen Truppen, denen sie sich bis Peking anschlössen. Viel trauriger erging es den Christen einer kleinen Filialgemeinde, die in den nahezu unzugänglichen Schluchten des Baichua-schan ihren Wohnsitz hatten. Bei Nacht wurden sie von den Boxern überfallen, und die gesammte Gemeinde. 150 Christen. Männer. Frauen und Kinder, in schändlichster Weise und unter entsetzlichen Qualen hingemordet. Diesem Barschen der Boxer gegenüber erscheint es auffallend, daß die Niederlassung der Trapmsten in Jiang kia-ko, die kaum zwei Tagereisen weiter westlich, allerdings durch einen 8W0 Fuß hohen Gebirgzug und die große chinesische Mauer von den vorgenannten Ortschaften getrennt liegt, bisher ganz unbelästia! geblieben ist. Vereinzelt wurde die Ansicht laut, den Trappisten würden die Boxer überhaupt nichts :hun. weil sie sich absolut nicht mit christlicher Propag.d befassen, sondern lediglich, den strengen Regeln ihres Ordens entsprechen, ein arbeitsreiches, stilles Leben führen. Für die ganze Umgegend haben sie ungemein viel Gutes gewirkt, indem sie die nahezu entwaldeten Berghänge mi; vielem Erfolge wieder aufforsteten und in den Thälern hauptsächlich eurorülsehen Wein und wilde Aprikosen anpflanzten. Die Ergebnisse des Weinbaus blieben allerdings hinter den ErWartungen sehr zurück, während mit der Zucht von Aprikosen, deren K:rne gleich Mandeln gegessen werden. r?cht lohnende Erträgnisse erzielt wurden. Doch wie dem auch sei, jedenfalls daben die Trappisten mitten in die wilde Gebirgslandsckaft ein Stück europäischer Cultur verpflanzt, welches schon äußerlich, durch seine Erscheinung, durch den Contrast mit seiner Umgcbung bei dem zufälligen Besucher einen unvergeßlichen Eindruck hervorruft. DieTapeziersfrau Siffert in Nürnberg wurde, nachdem zuvor ihr Ehemann brieflich zu einem Rendezvous bestellt worden war. in ihrer Wohnung von zwei Unbekannte überfallen und mit harten Jnstrumenten so schtver verletzt, daß sie starb. Die Raubmörder durchsuchten die Wohnung. erbrachen Schränke. Kommoden u. s. w.. nahmen das vorhandene Geld mit sich und entkamen. Rußland betreibt die Einführung drahtloser Telegraphie für Marinezwecke mit aller Kraft. sämmtliche Leuchlthürme am Schwarzen Meer sollen mit den Geräthen des Poposf'schen Systems ausgerüstet werden, wodurch sie mit der Küste und den in der Nähe befindlichen Kriegsschiffen in ständiger Verbindung bleiben. Dieser Tage wurden 200 vollständige Gräthe nach Wladiwostok und Port Arthur verschifft. Die russischen Kriegsschiffe im Stillen Ocean sollen sämmtlich solche erhalten und ferner sollen Wladiwostok und Port Arthur miteinander durch mehrere Stationen entlang der koreanischen Küste verbunden wer-den.
Wiswei5en flnt wit in Folge seh Arbeit oder ter Sugws um ganze Körper Akts, man ,,geffe dehalb nicht, daß es gegen Steifheit in dm Gliedern
nichts deffrreA
St. Jakobs Gel.
Tic Situation tu Cnina. 5Tcr chinesische Gesandte in starte, General Aukeng, hat sich gegenüber einem Mitarbeiter des Matin" in sehr bemertenswerther Weise über die Fotderungen der Gesandten in Peking w'e über die Kaiserin - Mittwe ausgesproeben. Das G?spräcr war allerdings ein etwas umständliches und es tonnen daber wohl kleine Mißverständnisse unterlaufen sein. Der Berichterstatter spracb nämlich nur französisch, das bei Privatsekretär Armani in's Englische übersetzte, worauf d-r Sohn des Gcnrrals dies in's Chinesische übertrug. Ueber die von den Gesandten in $i sing aufgestellten Iriedenkxdingnng'N äußerte sieb ?Zukeng, indem er die Act sein zuckte, folgendermaßen: All das sind leere Worte. lZs cic nügt nicht, Bedingungen zu foTrnu!i ren, man muß auch wissen, wem man sse auferlegen soll, und die Verbünde ten wissen das eben nicht, da sie sich !ciner verantwortlichen Macht gegenüber befinden. Sie haben ja allerdings LtHung - Tschang und seine Collegen, ober das ist eine bloße diplomatische Fiktion, ein einfaches Schauspiel, um Europa zu amüstren. Die vorgeblichen Bevollmächtigten vermögen in der furchtbaren Ungewißheit, in der sie sch befinden. Nichts auszurichten, höchstens Ränke zu schmieden, zu lügen, Zeit gewinnen und ihre Köpfe zu retten, wenn das möglich ist. Wenn sie sich auf die Hinterbeine stellen, sind sie überflüssig und setzen sie sich dir. Repressalien der Mächte aus; wenn sie sich dagegen demüthig fügen und die Kaiserin nur einen Bruchtheil ihre? Macht behält, sind sie ihres Looses gmz sicher. Dabei fuhr er mit bczeichnenderHanddiwegung über den Näcken weg.) Nehmen wir selbst einmal an, daß sie sich, nachdem sie ihre Hinhaltungs-RänZe-spiele erschöpft haben, dazu entschließen. das Protokoll zu unterzeichnen. Da tvird eine Ceremonie, aor keine Lösung sein. Ein Theil der Klauseln wird nie zur Ausführung gelangen, weil das in der That unmöglich ist; man beseitigt in China ebenso wenig durch ein Dekret die Borer, wie man in Frankreich sich durch Maueranschläge r?r Anarchisten entledigen könnte, und es würde auch vergeblich sein, die Cinfübrung vcn Waffen und Kriegsmaterial in ein Land von 450 Millionen Einwrbncrn zu verbieten. China wird die JngenieureEuropas statt seiner Erzcucnisse kausen und zu Ihrem Nachtheile das selbst herstellen, was Sie ihm nicht verkaufen wollen. Die schuldigen Prinzen werden nie anders als in Depeschen hingerichtet werden, wie man -'ckon mehrere verbannt und selbstc.emordet hat, die noch immer ihren regen unheilvollen Einfluß bewahren. Aber wenn das selbst anders wäre, würden die Vereinbarungen doch nur mit dem Hintergedanken angenommen werden: sich denselben möglichst bald zu entzicben, und ich stehe keinen Augenblick an, zu erklären, daß ein solcher Vertrag nur eine offizielle Lüge bedeuten würde. Damit würde kein Friede geschaffen, sondern nur ein Waffcnstillstand von einigenMonaten oder einigen Jahren, je nach der Zahl der Truppen, die Sie für feine Erhaltung stellen würden Nein, das ist Alles Nichts. Die Europäer müßten zuerst mit dem Anfang beginnen. Der Fehler Ihrer Diplomaten besteht darin, unnütze Unterschriften sammeln zu wollen, während sie vor Allem die MitHilfe eines geachteten, beständigen und unbeugsamen Willens nothwendig haben. Anstatt ihre Kräfte und ihre Zeit in militärischen oder oivlomatischen Scharmützeln zu vergeuden, müß ten sie also den Kaiser nach Peking zurückführcn und ihn für alle Zeiten von der verderblick'en Vormundschaft d.'r Kaiserin befreien. Am Tage, da mein Gebieter, der nrecc feiner Nn'ormirungsoersuche tthront worden ist, frei und felbstständig aeworden sein wird, erhält Eurrpa in ihm seinen ehrlichen Bundesgenossen und seine r:icbste Bürgschaft. Er wird Europa als Gabe für den freudigen Regierungsantritt die Absetzung aller sremdenieindlichen Beamten, die Köpfe dcr .chuldigcn Großen und die Hinrichtung einiger hundert Borer in jede? Provinz geben. Zwei oder drei Wocke.n persönlichen Regiments werden mehr für die Heilung der Krise thun, als alle die Erperimente der Kanzleien und der Soldaten. Denn das China der Vergangenheit, dessen Unwissenheit iinbeweglich bleibt oder sich erhebt je nach dem Grade der Bösartigkeit der ehrgeizigen Bestrebungen ist unveränderlich' oerk'örpert in der Kaiserin, während der Kai-ser-das China der Zukunft vertritt, das
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aus icinen loo:en .ravitiorien 511 Thrc c neuen Civilisation erwacht. Damit dieses jenes tödtet und -Europa sich nicht blutigen Überraschungen aussetzt, gibt es als Grundlag? für die Beluhignng und Voraussetzung sür eine Verständigung nur ein Mittel: das Verschwinden dieser Frau und dieWierereinetzung des Kaisers." Wenn dcr Gesandte sich wirklich in dcr angegebenen Weise ausgesprochen t)at, wird er es Zaum wagen, wieder in den Machtbereich der Kaiserin-Wittwe zn treten. De r u s Berlin gebürtige Schauspieler Wclzel. welcher gegentvärtig beim Stadttheater in Ma rienburg gastirt. gerieth in einem dortigen Restaurant mit seiner besseren Hälfte in einen Streit, der schließlich in Thätlichkeiten ausartete. Das Paar wurde infolge dessen ous dem Locale verwiesen. Auf der Straße aber lieh der Ehemann sich weitere Mißhandlungen gegen seine Frau zu Schulden kommen, bis endlich das Publikum sich in den Streit einmischte. Da ein Polizeibeamtcr nicht zugegen war, begab sich der Bürgermeister Sandfuchs, vor desscn Thür sich dcr Kampf fortspann, nacb der Straße und ermähnte die beiden Ehegatten zur Rukje. Welzel ergriff hierauf den linken Arm des StadtoberlMptes und biß ihm das nntere Glied des linken Daumens glatt ab: nur mit Müdc konnte der Bürgermeister sich von dem bissigen Mimen befreien. In Versailles ist ein altes Bettelweib Namens Marie Leret gestorben, in deren Behausung man die übei raschende Entdeckung machte, daß sie icht weniger ls 175,(K)(3 Francs in Gold und Werthpapieren hinterließ. ZXls Geld wurde in einem alten Speisefchrank in dem elenden Raum, in dem sie über ein holdes Jahrhundert gehaust hatte und aucb gestorben ist, gefunden. Marie Lent war 83 Jahre alt; sie hatte bei ihrem Betteln stets außerordentlichen Erfolg, mit Vorliebe stellte sie sich an den Kirckenthüren. an den Straßenbahnstationen und auf den Straßen auf. Von der gefundenen Summe sielen etwa 75.000 Francs in Gold aus einem' alten Strumpf, und der Rest war in verschiedenenWerthpapieren angelegt, deren Erträge seit IS Jahren nicht abgehoben waien. Ihre nächsten Verwandten, die in Wirklichkeit arm und gering an der Zahl sind, haben ihre Erbansprüche geltend gemacht. Ottmar Keller, 217 Ost Washington Str. : Feine : Meine, kiquöre und Cigarren. Sxtra-Lunch servirt auf Order zu jeder Zeit. hauptauarticr der Bäcker, Aadcnier, M.'yger und anderer vereine. Telephon 3327. C0IXMBIA HALLE 801 3 üb Telawarc Str. JOHN EBNER, Eigenthümer Gewählte Weine, Liquörc nud Cigarren. Die 5?aSe wird vcrrentct für Bälle, Hoch Zeiten :c.,zu mähigen Preisen. Telephon .alt) 7Xi3. HWsllH I am on a Tear. When 1 can'l staDd. rteal :r.y pocfccibook.. eponge my clotLe? ..: CABT ME HOME. My r .'iine tu Retidf.cvf Liquor had at JOHN KUECHLER, 1012 Eat Wafrt.nfton Xlrmi. Kir lliut m't n4 tt-.- nrstl
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