Indiana Tribüne, Volume 24, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1900 — Page 4
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Jndiann Tribüne, Samftag, den 8. Dezember 100.
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Herausgegeben von der lUBUXE PUBLISHING CO. Indianapolis. Ind. Jffitc: 18 Süd Alabama T träne. Vei. 1171. Die täg?itbe .Tribüne- erscheint jeden Wadtmittag und lost, vom Träger in's HauS geliefert, edn per Post zugeschickt. 1 Cent per Tag, 6 Cent die Woche oder bei Borausbezahlung $3 00 das Jabr. Da einzige achtfe-tia demokratische Abendblatt im Staate Jndiana mit elner größeren Eirculatisn a!S irgendeine andere deutsche Zeitung. DaS beliebteste Organ der Deutschen und aller drutsch-cunerilanischen Vereine und Organisationen. Die populärste und bedeutendste deutsche demokratische Zeitung der Stadt und des Staates Inbiana. An z e i g e n finden durch die Tribüne die weiteste fcerinei'.ung j:id haben anerkannt den besten Erfolg. aasblatt der xnuunr ni oas hMinifr iinh hefte tiriitfrfiF 7amilinblatt aronkil rmais im Staate und wegen seiner Reichhaltigkeit und des sorgfältig gewühlten Inhalts allgemein beliebt. Da? Sonntagsblatt kostet nur 5 EentS, mit dem Abendblatt zusammen lUCentS per Woche, vom Träger in' HauS gestellt oder per Post versandt. Kntered at Indianapolis P. O. aa secontl claes mail matter. Samftag. den 8. Dezember 1900. Editorielles. Für den Eier-Trust sollte keine vernünftirie Henne legen. Svarsam sollen wir sein, sagt McKinlen. Wir muffen wohl, sonst kommen wn bei den Trustpreisen nicht aus. Nguinaldo und der Nordpol haben die größte Achnlichkeit. Man weiß, wo beide sind, man rüstet kostspielige Erveditionen nach ihnen aus aber es findet sie keiner. Die Entschuldigung der Mächte, daß sie der Buren wegen ihre Lander in keinen Krieg stürzen können, steht auf ! sckwacben Füßen. Wenn Ute. oder I drei auf Grund der Haager Beschlüsse schicdsgcriä il'.cke Lösung verlangten, würde England sich sehr besinnen, ehe es deshalb Krieg ansagte. Es ist dau gar nicht in der Lage. Aber sonderbarer Wciie scheint es alle Regierungen hypnotisirt zu haben, wie den deutschen Kaiser. l'ic Presse Englands hangt dem deutschen Keifn triumvhirend sein eben verdiente rothes Röckcken" um und freut sich um so mehr, da gleichzeitig mit Krüger auch der alte orncr seinen Kick" bekommen hat. Auf den preußischen Gymnasien soll in Zukunft Englisch" die Hauplspracke sein! Griechisch" hat der hohe Herr bekanntlich niemals recht lernen können. (Westl. Post.) Die Schiffsfubsidien -- Vorlage, deren Annahme gewissen wohlmeinenden Herren so fehr am Herzen liegt, stößt bereits immer mebr auf energischen Widerstand und nicht allein beim steuerzahlenden Publikum, sondern auch bei den Parteiorganen. Die Chieago-Tribüne", sicherlich eine der gesinnungstüchtigsten republikanischen Blätter, zieht ganz getraltig gegen die Vorlage zu Felde. Auch dieie ultrarepublikanische 'Zeitung behauptet, es biete sich genügende Gelegenhei: zur Beförderung unserer Brodstosse dar. ohne daß man genöthigt sei, einige Wenige auf Kosten der Gesammtbeit in unerhörtem Maße zu bereichern, auch sei es überflüssig, durch Erniedrigung der Frachtraten die reichen Fleischw . . sti i 'V t Vf und Getrcldehandlcr nur noch xnxtr ! I zu machen. Die Annahme der Porlage bedeutet nichts mehr U7.d nichts weniger als einen Tiebstahl ganzen Volke zu Gunsten voncin paar Besitzern großer Passagierdampfer , ein Dicbstahl, dcr in dreißig Jahren die Summe von 270 Millionen Dollars erreiche. Die kleincn Tramp'Damvscr. die den meisten Frachtverkehr vrnr. hielten, seien in einer Weise ausgeschsscn, daß d:c W sicht nur zu deutlich hcroortrete. Darum. nieder mit dcr Vorlage. verdeutschen ArbeiterversiÄcrung widmet aus Anlaß der Ausstellung dcr deu.schcn Arbeiterocrsicherung auf der Pariser Weltausstellung die Zeitschrift La Rcoue de Paris ' eine eingehende B Packung, der wir folgende Sätze entnehmen wollen: Es ist gewiß, daß zur Stunde der öeu:iche Arbeiter unter allen Arbeitern derjenige ist, dcr der Zukunft mit den geringsten Sorgen entgegenblicken kann. Es will etwas hdr,(-,, zu wissen, daß man im Falle eines Unglückes, das Arbeitsunfähigkeit herbeiführen wird, nicht auf das Betteln angewiesen ist; es
will etwas heißen, zu wissen, daß man im Krankheitsfälle sicher ist, die nöthige Pflege zu genießen, ohne mit seiner Familie vom äußersten Elend heimgcsucht zu werden; es will etwas heißen, sich sagen zu können, daß man in seinem Alter nicht seiner Familie oder, was noch schlimmer ist. der öffentlichen Unterstützung zur Last fallen wird. In drei Vierteln der sogenannten ge fitteten Länder aber hat der Arbeiter,
wenn ihm Zeit daran zu denken bleibt,! die Zukunft in solchem Lichte zu beirach ten. Die deutsche GefeKgcvung uvcr die Arbcitervcrsichcrungcn stellt aber noch von einem anderen Gesichtspunkte einen Fortschritt dar. Zum ersten Male sind hier die Grundsätze eines Arbeiterrechts festgestellt, und diese Grundsätze bleiben nicht ein todter Buchstabe. Vor dieser Gesetzgebung blieb die Hilfe für den kranken, arbeitsunfähigen oder bei der Arbeit gealterten Arbeiter der Pri vatwohlthätlgkeit oder der öffentlichen Unterstützung überlasten, und in'lcylcr R?ihr war der Beistand, den man empsing, ein Almosen. Dieser begriff Wohlthätigkeit und Almosen ist heute durch den des Äechtcs ersetzt." 2100 Belohnung ! 8100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß es wenigstens eine gefürchtet? Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall's KatarrbKur ist die einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte posttive 5kur. Katarrh erfordert als eine Konstitutionskrankheit eine konstitutionell'' BcHandlung. Hall's Katarrh-Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Cbcr tlirfiori dl6 i5hftrmä drthiireft hie Krunöim w ?rnnfhrit zerstörend und dem Patienten 5?raft gebend, indem sie die Konstitution des Körpers aufbaut und! dcr Natur in ihrem Werke hilft, Eigenthumer haben soviel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Tollars Belohnung sür ,eden Fall anbieten, den sie u turiren verfehlt. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adressire : jlJ. Cheney k C o., Toledo, O. Mtf" Verkauft von allen Apothe kern, 7fi Cents. Hall 'S Familien-Pillen sind die besten. Schulrathsfitzung. Nichts von Vedenwng Zam in derselben vor. Gestern Abend hielt der Schulrath seine regelmäßige Sitzung. Dcr Bibliothekar meldete in seinem Rovembcr-Bcricht, daß die Bibliothek 97,051 Büchc.r umsasse, 25,641 wurden an Leser ausgegeben. Ferner theilte er mit, daß Warren Rcwcomb und O. E. Harlan als Rächt - Assistenten ernannt wurden. Die Zwcigbibliothck in Nord Indianapolis wurde nach dem neuen Heim, 1021 Udcll Str., verlegt. Zur Zahlung angewiesen wurden $2,884.85, behufs Bezahlung verfchiedencr Rechnungen. Grundeigcnthums-Uebertragungcn. Indianapolis Land & Jmprovemcnt Co. an Holliday & Richards, Eigenthümcr der Indianapolis Preß, Lot 147, 1. Section, West Park. $400. John R. Welch an die Societv of thc Good Shepherd, Lots 58, 59, 60, 81 und 2, Wiley's südliche Add. $75. starrn Efroymfon an Maggic M. Lenagha , L'ot 41, McKcrnan fc Piercc 's 3.:b., Theil von Outlot 121. $1750. William T. Stcele an Alonzo Mc!1,ft 11 ftJi'ä (J-Aih 'HRTr.sf i JIUU, IX f -CUVIJ -j VUV,, VIV KJ , . ' Ä . f . . tk t. i mrA a ejua.vu: cv yviuua ? vui jiu, - v i t " r t ; rni i Lizzic Roon an Mary A. Morlan, Lot 27, Beck's Sub., Blocks 2 und 3, Rhodc-2 Rord Jllmois Str. Add. $2.600. Jndpls. Land k Jmprovcmcnt Co. an Tivra Hollingsworth, Lot 15", 1. See. West Park Ad. $400. Frank D. Goude an A. Wriol ot 216, A. M. Cglc it. A. s E. .:r!Ad. $2,500. Alexander Averitt an Wllburn Wilson. Lot 17, Crane's Rorth Par: Add. $hi)0. JrvinT. Mcdslcr an Geo E. Fccncy, Lol 5. D. B. Falout's Sub.. 5)aughvillc. $650. . Chas E. Holloway an William N. Gates, Theil von Lot 1, Sq. 18. $30,000. Übertragungen 10; Gc sammtwerth $39.075.00. Weihnachts Geschenke, Uhren und Schmucksachcn, am besten bei Schergens, Ecke Alabama und Washington Str. Bennett's für beste WeihnachtsPhotographieen. 3 Ost Washington Straße.
Lokal-Nachrichten.
Die Konserkn; der Brauaroeiler. Mit den Vertretern der hiefigen Brauereien.
Im Eomercial Klub Gebäude fand gestern Nachmittag eine Sitzung von Brauereiarbeitern und Vertretern der hiesigen Brauereien statt. Erstere waten durch folgende Personen Dcilrcrcn: John Blue, Präsident, Harry Slough, Sekretär, und John L. Feitmann, Organisator der Central Labor Union und Julius Zorn, National j 3cIrelQT be5 Nationalverbandcs der ; Sereiarbeittr. , Brauereien hatten folgende Bcrj Albert Lieber, Indianapolis Brewing Company. Andrew Hagnl, Home Brewing Company. Jacob L. Bieler, Anheuser-Busch Brewing Company. Joseph C. Schaf, American Brewing Company. Jacob Reuter, Jung Brewing Company. Das Resultat der Konferenz war kurz das,d?ß gutes Einvernehmen zwischen! Arbeitern und Arbeitgebern herrschte, daß die Vertreter dcr Brauereien dcr Gründung von Unionen und dem An-' schluß ihrer Angestellten an diese Unionen ; nichts entgegenstellen wollen und daß am nächsten Montag eine weitere Konferenz ' stattfinden wird, in welcher rndgiltige j Entscbeidungen getroffen werden, welche! beide Seiten befriedigen sollen. Aus den Gerichtshöfen. Bundesgericht. Gestern reichte Daniel Frohman, der Theater Gefchäftsleiicr in New ?)ork, der das allgemeine Recht für das Stück "The Middlernan" ocantyrudit, eine Klage gegen die Chicago Stocks Company ein. um letzterer Gesellschaft zu 1 verbieten das Stück 'A Rornance of High Life" aufzuführen, welches ! Stück nichts anderes fei, als "The j Middlernan" mit geändertem Titel. Dcr Fall wird Montag verhört wer-! den. Richter Baker vcrurthcilte gestern j folgende Angeklagte: Elijah Maiden aus Vincenne we-j gen Pensionsbetrug zu 6 Monaten Ar-! b?itshaus. Carey G. ?)oung zu 2 Jahren Gc fängniß in dcr Columbuscr Anstatt wcgcn Gcldvcrfälschung. W. H. McKinneq aus Grccnfield zu! 18 Monatcn Haft m Columbus wcgcn Verausgabung falschen Geldes. Wegen desselben Verbrechens crbieltcn Edw. Skaggs 6 Moncte und Harry Smith und Walter Rowdcn 2 Jahre Gefängniß. Jodn Schubert, dcr eine osscne Drohkaric an feine Frau gesandt hatte, wurde mit verhängter Strafe entlassen. Dcr If'jährigc Clarcnce RobbinSj wurde wegen Beraubung des Postamtes in Blochcr, Ind. nach dcr Knaben - Re-1 formanstalt geschickt. Superiorgcricht. Zimmer No. 2. Richter Leathers bestrafte beute Wm. A. Morgan zu einem Tage Gefängniß und zur Zahlung von $10 Strafe und der Gerichtskosten,! weil er gestern trotz richterlicher Auf-! forderung nicht zu dem SchcidungsProzeß seiner Frau erschienen war. Kriminalgericht. Heute erging auf Befehl dcr Großgc schworcnen an Frank M. Bailey von dcr' Ott Manufacturing Co. die Aussordcrung sich am Montag zum Verhör vor ; den Großgefchworcncn cinzusindcn. ' Staatsanwalt Ruckelshaus erklärt, er setze in Bailey seine einzige Hoffnung, um die Untersuchung gegen StadlrathsMitglieder betreiben zu können. Ktt. ÜrtSJ-"rt1s iitiin wiuutüiiy.ü. Gestern Nachmittag um 2 Uhr starb ! Frau Louisc Gcphart Mcnscnkamp im , Alter von 75 Jahren. Sie war eine der ältesten hiesigen deutschen Frauen. Im Jahre 1820 in Lippe Detmold ge boren kam sie im Jahre 1855 nach Ame- j rika und zwar direkt nach Indianapolis. Ein Jahr spater hcirathcte sie Wm. Mcnscnkamp. Ihr Mann starb vor! zwei Jahren. Seit dcr Z'ü wohnte ! die Verstorbene bei ihrer Tochter, Frau! H. A. Russell, 1919 Nord Illinois Str., in de m Hause sie gestern gestarben ist. ie Beerdigung sindet Sonntag Nachmittag um 2 Uhr von! dort aus statt. Turtelsuppe u. Hasenpfeffer heute Abend zum Lunch bei Gott' lieb Leukhardt, Ecke Noble und Market Str.
Veiin Fußballspiel brach sich
gestern e,eZcn viber.b der zwölfjährige Walter HiZmann, 1205 West Ray Str. wohnhaft im ?IcEar:y Park sein Bein. Marshall Scnlried, deutsche Civil und Crimina!-)Idvolatcn, Jio. 10 Süd Tclaware S:r. Tcm bei dcr Dean Bros. Pumpenfabri! angestellten Eugene Oliver siel heute Morgen ein Stück Eisen auf den rechten Füß. Die große Zehe wurde total zerquetsch:. Die neuesten Tapeten bei Carl Möller. 152 N. Delaware Sir. Reue PapyruSfunde. Die beiden unermüdlichen englischen Gelehrten Bernard P. Grensell und Arthur S. Hunt, deren Namen mit fast allen den wichtigen Funden der letzten Jahre verknüpft sind, haben auch im letzten Win.ter, diesmal auf Kosten einer Universität unseres Landes, planmäßige Ausgrabungen im Foyum gemacht, jener Gegend am linken Nilufer südlich von Kairo, deren Mumienkirchhöfe .uns schon so zahlreiche Papyrusurkunden wiederaeschenkt haben. Die Ergebnisse haben alle Erwartungen weit übertroffen. Die Grabungen begannen am 3. Derember 1899 mit 40. spätr 140 Arbeitern in der Gegend Urum el Baragat. drei Meilen südlich von dcr Stadt Tutun. als deren alter Name nunmehr Tcptunis festgestellt ist. Die dortigen Ruinen waren von den einheimischen Papyrussuchern, die hieraus längst ein lohnendes Gewerbe machen, so gut w:e verschont geblieben, da. was zutage lag. aus der Zeit der Mohammedaner herrührte, also keine Reste aus dem Alterthum vermuthen ließ. Man stieß zuerst auf die Ruinen eines Tempels des Seknebtunis. eine? Form des Krc'odi!gottes Sebek. um den herum die Häuscr der Priester zu erkennen waren, in deren Kellern zahlreiche PapyrusroUcn gefunden wurden, im Ganzen etwa 200 mit griechischer Schrift bedeckte aus den drei ersten nachchristlichen Jahrhunderten. Im Januar d. I. entdeckte man dazu den Kirchhof im Süden derStadt mit Gräbern aus der Ptolemäerzeit und etwa 50 Mumien in Papyrusstücke eingehüllt, alles in guter Erhaltung. Der größte und überraschendste Fund war aber die Entdeckung eines großen Kirchhofs von Krokodilmumien. Mehrere Tausende von Krokodilen, und zwar von dem größten, das über 4 Meter lang ist. bis zum kleinen Krokodilbaby. hat man dort wohlbehalten aufgefunden. Was aber diesen Mumien einen unschätzbaren Werth für die Altcrthumswissenschaft verleiht, ist die Art ihrer Erhaltung. Alle sind sie eingewickelt in schöne lange Papyrusröllen, bedeckt mit griechischer Schrift, Stücke, die an Größe alles übertreffen, was uns bisher erhalten war. Selbst die Eier der heiligen Thiere hat man so erhalten, da viele Mumien, die von außen den anderen gleichen., hinter den dicken Papyrusrollen nichts enthalten als Krokodileier. Wenn auch namentlich die äußeren Hüllen vielfach durch Nässe und Fäulniß verletzt sind, so versichcrn dennoch die glücklichen Finder, daß durch diesen Krokodilfriedhof die Zahl de? erhaltenen griechischen Papyrusstücke auS den drei letzten vorchristlichen Jahrhunderten nahezu verdoppelt worden fei. Natürlich wird bis zur Entzifferung dieses neuen Schatzes, von dem die meisten griechischen Stücke nach Oxford geschafft worden sind, noch geraume Zeit verstreichen. Auf der Landstraße zwischen Mars-la-Tour und Vionville ereignete sich ein Grenzzwischenfall. Der Er1arbeiter Harmant aus Saint - Marie-aur-Chenes. gewesener Fremdenlegionär und naturalisirter Franzose, war deutscherseits wegen unerlaubten Answanderns gesucht worden. Harmant. der zur Zeit in Jar ny wohnt, wurde in einer Mrthschoft zu Vionville von einem "deutschen Gendarmen Namens Krause angetroffen, flüchtete aber und es gelang i,hm. die französische Grenze auf dcr Landstraße nach Mars-la-Tour zu überschreiten. Der Flüchtling befand sich bereits 100 Meter von der Grenze auf franzosischem Gebiete, als der Gendarm schoß. Der Gendarm wollle nochmals schießen. als zwei französische Zollwächter aus dem Gebüsch hervortraten. Diese erstattetem Anzeige an den Kommissär in Confläns. Die Affäre ist Gegenstand diplomatischer Verhandlungen. Zungen Leiden Keine andere Medizin kurirt LungenLeiden so rasch und sicher wie der berühmte Dr. Bull's duften Syrup, er ist das beste Mittel gc.qen Ha!6-Bräune, Bronchitis, Croup, Brustschmerzen, Engbrüstigkeit, Lungensucht und Lungen Entzündung. Dr.vuII'8 HuftenSyruP Keilt sofort alle Brust, Hals- und Lunszenbeiden und kostet nur 25 Cents die Flaiche.
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