Indiana Tribüne, Volume 24, Number 81, Indianapolis, Marion County, 8 December 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne, Samftag, den 8. Dezember 1900
I s V E Ü
Süd amerikanische Revolution nen". Der Begriff Revolution" tjcik in qeordneten Staatswesen einen ganz , andern Sinn als in den südamerikaniscben Republiken. In Europa stellt man natürlich Vergleiche mit der Pariser Commune j an und denkt mit geheimem Grausen an Anarchistenaufftände. Den Moralischen Vorteil dieser Vergleiche läßt ' sich selbstverständlich die columbische Regierung im gegenwärtigen Kriege : nicht entgehen, indem sie durch ihre Orgöne im Auslande dem jetzigen Aufstände einen socialen Charakter beizu'.legen trachtet. Es ist hier nicht der 'Ort zu untersuchen, inwiefern in dieI sem wie in irgend einem der vorhergejganqcnen Bürgerkriege für den aufItandlcyen Tyen eme morailscye erechtigung zum Anstand vorfanden war; immerhin ist in diesem Industriearmen Lande von einer socialen Frage gar keine Rede. Es dreht sich aes nur um die Machtstellung der beiden aroken politischen Parteien, und wenn j die eme 15 Jahre lang allein am Rui der und die andere von aller Theilj nähme an den öffentlichen Geschäften, n Gesetzgebung und Verwaltung, ! selbst im Gemeindeleben vollständig 'ausgeschlossen gewesen ist dann greift am Ende der unterdrückte Theil zu den Waffen, um sich selbft Recht zu schaffen. Bis zum Ausbruch des Aufstandes kommen hauptsächlich die theoretischen Strategen in Betracht: Advokaten. Aerzte. Kaufleute bereiten im Auslande Waffensendungen vor, stellen Kriegspläne auf. bereden mit ihren waffenfähigen Parteigängern Zeit und Ort Der kriegsmäßigen VerSammlung und bezeichnen etwa noch die von früheren5kriegen her erprobten Führer. Am bestimmten Tage tritt dann die zweite, zahlreichere Gruppe r Partei in Thätigkeit, die waffenfähige Jugend. Seit langer Zeit 'st ihr durch die Presse die Ueberzeugung beigebracht worden, daß sie dazu berufen sei, das bedrängte Vaterland zu xetten. Zu dem ehrlich gemeinten Enrhusiasmus der Jugend für Bürgertu genden. Freiheit und Gerechtigkeit kommt dann noch als wirksamer Fackor der Drang nach physischer Bethätigung, der bei dem gänzlichen Mangel n Turnen und Sport irgend welcher Art eine wünschenswerthe Ausspannung aus den Berufsobliegenheiten oder den Schulzinnnern im Waffenspiel zu finden glaubt, zumal da der regelmäßige Militärdienst nur für die arbeitenden Classen obligatorisch gemacht wird und den höheren Kreisen entwürdigend erscheint. So finden sich denn eines schönen Morgens die Verkaufslocale, Geschäftsstuben und höhern Schulen leer die jungen Angestellten und Studenten sind in der Nacht verschwunden und haben sich in einer der umliegenden Ortschaften pronuncirt". Zum Kriegführen gehören' bekanntlich Waffen, Munition, Reit, und Laftthiere, letztere statt der auf unsern Gebirgswegen nicht zu gebrauchenden Fuhrwerke. Die Hauptsachc ist übrigens, sür den Anfang eine genügende Anzahl von Reitthieren mit vollständigem Sattelzeug, nicht etwa um Cavalleriecorps aufzustellen, die außer in den Ebenen um Bogota und der fast unbewohnten Llanos fast nirgends im Lande verwendbar sind.sondern weil der Columbier, der einmal Schuhe angezogen hat. womöglich nie , ttjeder in fernern Leben eine VZttle zu Fuß geht. Alle diese jungen Krier denken auch nicht einen Augenblick daran. sich als gemeine Soldaten der Insanierte dem Vaterlande zu opfern ; jeder fühlt sich als geborenen General und beginnt seine militärische Laufbahn wenigstens als Leutnant oder Hauptmann, um nach den ersten Gefechten, wenn er Gelegenheit gefunden hat. ein paar Stunden vor dem Feinde standzuhalten, wegen hervorragender Tapferkeit zum Obersten befördert zu werden. Die nöthigen Reitthiere u. s. w. werden einfach weggenommen, w sie zu finden sind, und wenn der Eigenthiimer den Vorzug hat, sich zu der requirirenden Partei zu zählen, so erhält er auch einen Empfangsschein, von hochklingenden Titeln einer provisorischen Regierung unterzeichnet. Sollte dann diese letztere durch den Krieg oder später ans Ruder kommen, so wird die Enteignung in manchen Fällen nach Jahren noch bezahlt. Nachdem die Commando- und Offianstellen für einen größern Truppenkörper .eusgetheilt sind, auch eine Civilregierung mit vollem Apparat, vom Staatspräsidenten, seinen Sekretären und den Präfecten abwärts bis zum Dorfschulzen, eingerichtet ist. gilt es Soldaten und meistens Waffen zusammenzubringen. Als freiwillige Soldaten reihen sich die mit dem ausbrechenden Krieg beschäftigungslos bleibenden Handwerker und Feldarbeiter ein, soweit sie nicht schon von der Regierung aufgegriffen worden sino; in den von den Aufständischen besetzten Ortschaften werden noch die letzten friedlich zurückgeblievenenLandleute zur Betheilung eingeladen, manchmal auch unter freundschaftlidtn Drohungen. Schon schwieriger ist die Beschaffung von Waffen und Munitionen, seitdem die Regierungstruppen ziemlich gut geschult und mit weittragenden Mausergewehren be-,-v.iffnet sind.also auch dieKasernen und Zeughäuser nicht mehr, wie vor 30 Jahren, mit blanker Waffe eingenomKien werden können. . Eie Erinnerung
an die Revolution von 18591861 scheint dem Organisator des Novem der-Angriffs auf Buccramanga, dem als Arzt sehr geschätzten Dr. Paulo E. Villar, voraescbwebt zu haben, als er mehrere tausend Mann, zum Theil aus entfernten Landestheilen, in der Nähe der Stadt zusammenzog, mit der Versicherung, er hätte 6000 Gewehre und 1000 Kisten Munition zur Verfügung. Auf die Frage der Führer, die böchftens 1500 brauchbare Gewehre mit wenigen Patronen mitgebracht hatten, nach den versprochenen Waffenvorräthen. wies der tapfere Doctor auf die Stadt: Da drin sind sie, ihr braucht sie nur herauszuholen." Das war nun wirklich der Fall, nur waren diese Waffen von einigen Tausenden Nationaltruppen bewacht, die den Angriff in zweitägigem Gefecht zurückschlugen. Für den gegenwärtigen Ausland hat ten die Liberalen seit einigen Jahren Feuerwaffen und Munition verschiedener Systeme und Kaliber einzeln auf. gekauft, etwa wie man Briefmarken sammelt. Erst in der Schlacht von Pedro Monzo fiel ihnen ein größerer Park des geschlagenen Regierungsheeres in die Hände, und einmal im Besitz der Venezuelanischen Grenze und der Verbindungen mit dem Karibischen Meere, unter dem Schutz der ihnen günstig gesinnten Regierung von Vrnezuela, konnten sie größere Waffensendungen vom Auslande nach diesem Departement Santander bringen. Von den über die venezuelarnsche Grenze eingeführten, nicht unbeträcl tlichen Kriegsmaterialien haben die Aufständischen in den Schlachten von Palonearo einen bedeutenden Theil aufgebraucht, auch etwas an die Regierunastruppen einoüßt, und nachdem sie Cucuta und die genannte Grenze verloren, ist ihnen die Ergänzung von dieser Seite abgebrochen. Neuerdings sollen sie wieder Sendungen von der atlantischen Küste erhalten haben.
Gcfadr des KönigsgcschaftS Das Leben eines gekrönten Hauptes wird von den großn BerstcherungsGesellschaften in Europa nicht mehr als ein gutes Ristco angesehen, wie aus Nachstehendem erhellt. Der König Alexander von Serbien erfuhr aus einem Gespräche mit seinem Leibarzt, daß dieser mit einem Beamten der Assicurazioni Generali in Trieft befreundet sei und äußerte den Wunsch, sich bei dieser Versicherungsgesellschaft auf den Betrag von anderthalb Millionen Francs versichern zu lassen. Doch um sich nicht einer etwaigen direkten Abweisung auszusetzen, wünschte er. der Leibarzt möge im Wege seines Freundes bei der Gesellschaft sondrren. ob diese seinen Versicherungsantrag anzunehmen geneigt wäre. Der Leibarzt erfüllte den Wunsch des Königs sofort. Er wandte sich brieflich an seinen Freund nach Triest und ersuchte ihn, die nöthigen Schritte einzuleiten, damit der Wunsch des Königs erfüllt werde, doch gleichzeitig bat er, dieAntwort möge so lauten, daß er sie dem Könige vorlegen und dah derselbe sie als Beleg für seinen Versicherungsantrag verwenden könne. Der Freund in Triest übergab, als er das Schreiden des Leibarztes erhielt, dasselbe dem Generaldirektor, der hiervon dem Präsidenten des Verwaltungsrathes Mittheilung machte. Es wurde hierauf eine Sitzung des Verwaltungraths einberufen, in welche? &lgnber j v pwrf r r 1 - M. l f eicymn geiaßl wcoe: ier oeiressende Beamte möge dem Leibarzt des Königs mittheilen, daß in Folge ser nes Schreibens eine außerordentlich Sitzung des Verwaltungsraths der Gesellschaft einberufen und der Beschluh gefaßt wurde, daß ein etwaiger Versicherungsantrag des Königs nicht angenommen werden könnte. Der Grund hierfür sei folgender: Die Assicurazioni Generali hatte bisher auch Anträge auf Lebensversicherungen von regierenden Fürstlichkeiten angenommen und auch schon öfter Bkrsicherungsprämien ausbezahlt. Doch seit dem großen Unglücke, welches sich in Italien ereignete, das ist seit der Ermordung des Königs .umvert. dessen Leben bei der Gelellschaft aus drei Millionen Francs versichert war, hat der Verwaltungsrath prinzipiell beschlössen, von gekrönten Häuptern keine Versicherungsanträge anzunehmen, und somit ist die Gesellschaft nicht in 'der Lage, den Wunsch des Königs Alexander zu erfüllen. Derselbe möge dies also nicht als eine gegen ihn .zerichtete Unfreundlichkeit, sondern als eine einfache, allgemeine, prinzipielle Entscheidung des Verwaltungsraths der Assicurazioni Generali auffassen, welcher sehr bedauert, durch einen vorherigen Beschluß gebunden zu sein und somit dem König in dieser Angelegenheit nicht zu Diensten stehen zu können. Diesen Beschluß des Vermaltüngsraths theilte nun der Beamte h Triest seinem Freunde in Belgard mit, welcher hiervon den König nerständigte. Der Soldat Vogt vom Regiment No. 170 aus Dazlanden überfiel auf dem Wege nach Offenburg den Ziegeleibesitzer Bayer, mit dem er vorher gekneipt hatte, und verletzte ihn mit dem Seitengewehr so schwer, daß der Ueversallene starb. Der Attentäter nahm dem Verletzten 300 M. ab, kaufte sich einen Civilcmzug und fuhr nach Konstanz, wo er verhaftet wurde.
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? anrnwoa 5c; tn tteusr Rolle. Man hat schon so v! von der Menge neuerlicher Verwendungs - Arten für unser, früher verachtetes Baumwollsamen - Oe! aeredet. daß es scheinen machte, als ob sich keine neue Benutzungsart für dasselbe mehr ausfinbig machen ließe. Un dennoch vermonnigfacbt sich sein Werth noch fort und fort! Jüngst ist auch die Nachricht gekommen, daß man jetzt einem Verfahren zur Raffinirung dieses Oeles, derart, daß dasselbe einen ganz ausgezeichneten Ersatz für Leinöl bieten könne, auf die Spur gekommen sei. Für den Laien mag diese KuNde im ersten Augenblick gar nicht sonderlich wichtig erscheinen; in Wirklichkeit hat sie unter den heutigen geschäftlichen Verhältnissen viel auf sich. Denn das Leinöl war bisher u. A. ein unentbehrlicher Stoff sür die Mischung von Farben und ist dabei in unseren gesegneten Trust"Zeiten sehr im Preise gestiegen. Es wird aber behauptet, daß das, nach neuer Methode rafsinirte Baumwollöl schon zu etwa einem Drittel des Preises von Leinsamen - Oel geliefert werden könne. Dies würde besonders für die Bauthätigkeit von sehr großer Bedeutung sein, da es die Anstreiche - Kosten wesentlich vermindern würde, und damit die Kosten der kleinen und großen Bau-Unternehmungen überhaupt. Der Entdecke? jenes neuen Raffinirungs - Verfahrens. Prof. Frederick A. Tbomas. hat mehrere Jahre damit emsig herum experimentirt. und er versichert, daß ihm endlich die Lösung der Aufgabe vollkommen gelungen sei. Er hat auch bereits Vorkehrungen getroffen, solches Oel in großem Maße herzustellen. Uebrigens hatten schon Andere dieses Ziel in's Auge gefaßt; aber es gelang ihmn nicht, ihr Präparat genügend zu vervollkommnen. Nach dem nu Verfahren sieht das Baumwoll - Oel nicht mehr wie eine dicke dunkle Tintenmasse aus, sondern eher wie destillirtes Wasser. Die gummihafte" Substanz ist aus ihm entfernt und es t r 0 ck n e t rasch. Das Erstere war nach langen Bemühungen schon vor geraumer Zeit Anderen gelungen; aber die dann gewonnene Masse wollte nicht trocknen und blieb daher als BeiMischung für Farben Fabrikation nutzlos. Hingegen soll das, -nach der neuen Tbomcs'schen Methode behandelte Baumwoll - Oel immerhin binnen acht Stunden nach dem Auftragen von Farben vollkommen trocken werden. Man hat die Farben, welche mit solchem Baumwoll - Oel hergestellt wuren, allen Arten von Proben unterworfen, und man war stets mit dem Ergebniß höchst zufrieden. Dieses Oel soll die Dauerhaftigkeit selber und für alle Arten Wetter undurchdringlich sein, und das mit ihnen angestrichene Holz soll stets einenGlanz annehmen. d?r sich nur mit der feinsten Emaillirüng vergleichen läßt. Ja es wird behauptet, daß dieser Ersatzstoff" noch besser sei, als das Leinöl selbst, oder doch hochftens von dem besten Calcutta Leinöl erreicht werden könne. Wenn das Mes stimmt, so ist nicht zu bezweifeln, daß es bald das Leinöl für Geschäfts- und Kunftzwecke vollständig verdrängt haben wird. Während es einerseits verbilligend wirken muß. ist es andererseits geeignet, den Werth der Baumwoll - Oel - Producte. der seit einigen Jahren so gestiegen ist, noch bedeutend weiter zu erhöhen, zumal man es auch möglich gefunden hat, den Abfall, der bei obigem Raffinirungs - Verfahren entsteht, ebenfalls wiederum nutzbar zu machen. Und der Robftosf selbst ist ja bei uns in colossalen D!engen erhältlich! Die Verfassung des alten Karthago, (5inen erstmaligen Einblick in die Versafsuna von Karthago auf Grund einer einheimischen Quelle eröffnet (nach den Altorientalischen Forschungen" von Hugo Winäler) eine jüngst bekannt gewordene und bisher nicht richtig verstandene Inschrift. Die Römer haen bei der Zerstörung Karthagos, der Nebenbuhlerin Roms, so gründlich aufgeräumt, daß die schon lange betriebenen Ausgrabungen fast gar keine Denkmäler aus der Zeit des alten Karthago zu Tage bringen. Die Funde beschränkten sich fast ausschließlich auf Grabsteine späterer Herkunft mit stereotypen Inschriften, wie sie sich zu Tausenden wiederholen. Die von Winckler behandelte Inschrift stellt die Ausführungs - Urkunde betr. Arbeiten an den Heiligthümern der Görtinnen Aschtoret und Tanit vom Libanon in Karthago dr, ihr Hauptwerth beruht
Jl auf ver Valirung. wqt bestimmt die in Frage kommenden Jahre nach den Suffeten (Richtern, den römischen Consuln entsprechend) und nennt ferner für die allgemeine Zeitbestimmung noch die übrigen höchsten Beamten, nämlich den Oberpriester als Haupt der Hierarchie, den Rab" (princepe), offenbar der Vorsteher des Senats oder Ratbes der Dreihundert", nnd best Abo", wörtlich den Diener". Diesx Würde denn um ein hohes Staats amt handelt es sich ohne Zweifel bestimmt Winckler als eine der römischen Quästur entsprechendeErecutivbehörde, und erklärt damit die Nachricht bei Livius über die durch Hannival nach dem zweiten punischen Kriege oollzogeneReform. Hannibal war oberster Feldherr (praetor), ei Amt, das sich eigentlich nur aus den Eolonialdienst, namentlich auf den in Spanien, bezog. Er suchte aber durch den Einfluß, den ihm di'se Stellung verlieh, das verrottete Eliquenwesen der karthagischen Aristokratie zu brechen, das die eigentliche Urfache für den unglücklichen Ausgang des Krieges gewesen war. Alle Staatsämter befanden sich im Besitz einer Partei, welche den engeren Rath der Hundertvier bildete, aus dessen Mitte die Suffeten gewählt wurden. Zum Eintritt in diese Behörde aber berechtigte die Bekleidung eben des Amteö eines Abd. der karthagischen Quästur. Hannibal brach den Widerstand der Hundertvier, indem er den damaligen Ouäftor", der sich, a77f Familienverdindungen bauend, seinen Anordnungen nicht fügte, vor die allgemeine Volksversammlung stellte. Diese bestätigte Hannibal die Obergewalt der Militärdiktatur. Seinen Reformen wurde dann durch Roms Einschreiten bald ein Ende bereitet, eine Dazwischenkunft, die vor allem Unterstützung durch die zurückgesetzten Familien fand. Bezeichnend ist. daß auch der Abd" in der neuen Inschrift ein Enkel des zugleich genannten SenatsvorsteHers war. So erscheint die gesammte Verwaltung Karthagos damals in den Händen weniger Familien. Das Befinden des Papste 5. Rom, 7. Dez. Der .Messagero" berichtet, daß Dr. Mazzoni. der Arzt des Papstes, dem Letzteren am Mittwoch eine kleine Geschwulst unter dem Arm aufschnitt. Die Zeitung versichert, dah das Befinden des Papstes seit einiger Zeit manches zu wünschen übrig lasse und er oft Schmerzen an der Stelle habe, an der er im Jahre 1898 operirt wurde. Andererseits wird halboffiziell versichert, daß sich der Papst durchaus wohl befinde und ohne sich zu ermüden, täglich Audienzen gebe. Präsident Krüger in Holland. Haag. 7. Dez. Der Präsident Krüger kam am Donnerstag Nachmittag hier an und wurde am Bahnhof von dem Bürgermeister und den Mitglie dern des Stadtraths empfangen. Em gemischter Chor von 600Stimmen sang drei Verse vom 72. Psalm. Herr Krüger begab sich mit seinem Gefolge nach dem königlichen Wartesaal, wo er von dem Bürgermeister mit warmen Worten begrüßt wurde. Andere Reden folgten, in denen in nicht gerade milder Weise auf England angespielt wurde. Herr Krüger fuhr dann mit seiner Begleitung nach dem gänzlich mit Floggen bedeckten Hotel des Indes, wo er von einer Delegation von Damen, an deren Spitze die Baronin von Harinrma stand, empfangen wurde. Ein Chor sang auch dort wieder eim Hymne. Als dann 5)err Krüger die Treppe hinaufging, gingen drei Mädchen vor ihm her. Blumen streuend. Die beiden Kammern der Generalstaaten haben ihre Präsidenten autorisirt. Herrn Krüger in ihrem Namen zu empfangen. Nansen-Fonds. C h r i st i a n i a . 7. Dezbr. Der C h r i st i a n i a . 6. Dezbr. Der Nansen-Fonds. mit dessen Sammlung nach Nansen's Rückkehr aus dem nördliechn Eismeer begonnen würd? zu wissenschaftlichen Forschungen, Hai den Betrag von einer Million Kronen erreicht und werden keine weiteren Beiträge angenommen. ..Allgemeiner Auktionär.. von
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