Indiana Tribüne, Volume 24, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1900 — Page 7
Jndiana Tribüne, Donnerftag, den 6. Dezember 1900,
! .
Deportirt.
Roman von & M, söomun g. (Fortsetzung.) Das ist sehr schön; nur ist es schade, daß Sie dc.s Alles mehl in Marnlebone erzählt haben; denn in Old Baikn, sehen Sie. ist Ihnen jetzt die Zunge gefesselt. Nein, Sie haben das ja nicht missen können; bedanken Sie sich bei Ihrem Advokaten dafür. Seine Pflicht wäre es gewesen, Ihnen zu rathen Verzeihen Sie, Sir, unterbrach der genannte Herr, dagegen muh ich mich entschieden verwahren! Ich konnte nicht wissen, daß die Vertheddigung nicht einen einzigen Zeugen aufzuweisen haben würde, und dachte Dachte! höhnte Culliford. Wer verlanat von Ihnen, daß Sie denken sollen? Hs gibt eine Menschenklasse. Sir, die sebr gefährlich wird, sobald sie zu denken anfängt; dazu scheinen auch Sie zu gehören. Aber wir brauchen unbedingt einen Zeugen, und das kann nur auf eine einzige Weife gescbeben. Erzählen Sie einem Gefängnißwärter oder Aufseher, was Sie mir da sagten, Erichfen. Die Anklage wird ihn gewiß vorladen, ick kann ihn ins Verhör nehmen und habe wenigstens einen Ausgangspunkt. Jetzt haben wir schon ein Bein, worauf wir stehen können. Also vergessen Si nichlS von der ganzen tzschichte. Guten Tag. Kommen Sie. Mr. Bassett; ich habe noch mit Ihnen zu sprechen. Auf Tom hatie der Serjeant. durch den er zum ersten Male die Schliche und Winkelzüge großer Advokaten kennen lernte, durchaus keinen ungünftigen Eindruck gemacht. Während er den flinken, geschäftigen Bassett nicht ausstehen konnte.erfüllte ihn diese rauhe Zunge und das rauhige Gesicht mit Vertrauen. Seine Dankbarkeit gegen seinen unbekannten Bundesgenossen nahm immer mehr zu, und mit großer Genugthuuns; konnte Dainiree Claire berichten, daß der Angeklagte mii Tyräncn von ihm gesprocheii habe. Claire's Nerven waren t gespannt, dß sie fürchten mußte, unter den täglichen gräßlichsten Aufregungen zusammenzubrecben. Und gerade jetzt ereignete sich etwas, was sie an den Rand des Wahnsinns brachte. Es begann mit einer relativ geringfügigen Sache, der durch icbts provozirten Unverschämtheit ihres Mädchens. Claire hatte das auffällige Benehmen der Person bereits seit Tagen wahrgenommen, und um demselben ein- für allemal ein Ende zu machen, legte sie ihr den Monatslohn auf den Tisch und forderte sie auf, sofort das Haas zu verlassen. Hannah stemmte ihre mageren, muskulösen Arme in die Hüften und lacht? ihre? Herrin ins Gesicht. Augenblicklich, nicht wahr? Und für zwri Pfund wollen je mich lcs trerden? Was nicht gar! Nicht einmal für zwanzig, wenn Sie es wissen wollen! Das werden wir sehen! sagte Cla're. sich der Klinge! nähernd. An Ihrer Stelle würde ich nicht läuten. Miß! Wollen Sie freiwillig gehen? Sie haben sich unerhört frech benommen; ich bin im Stande, Sie durch einen Constabler entfernen zu lassen. Das würde ich ebenso wenig thun, wenn ich Sie wäre. Miß; denn ich tonnte dem Constabler etwas erzählen, was Ihnen recht unangenehm wäre. Was verstehen Sie darunter? Das, was ich sage, wenn Sie aber wollen, kanri ich auch deutlicher sprechen. Ich werde ihm erzählen, mit wem Sie an dem Abend, wo ein gewisser Mord verübt wurdeeisammen waren; was er Ihnen sag, und was Sie auf der Zeugenbank gegen ihn aussagen könnten? Weiter nichts. Miß Harding. Sie sind sehr bleich. An Ihrer Stelle würde ich also gerade jetzt nicht klingeln; da haben Sie ein Glas Wasser. Claire war in der That leichenblaß geworden. Das Glas entglitt ihren Händen und zerbrach. Sie sank in einen Sessel und bedeckte ihr Gesicht mit den Händen, fuhr jedoch erschrocken auf, als sie Hannah's Finger an ihren Schläfen fühlte. Hinweg von mir! rief sie mit scharfer Stimme. Sie belauschten ich also in jener Nacht? Jawohl. Miß. Und woher wissen Sie. wer 3 war? Sie sind nie in Winwood geWesen. Das ist wohl wahr, aber ich kann mir die Dinge zusammenreimen und habe außerdem gute Ohren! Sie haden ja dem Herrn Alles eingestanden. Miß, und damit auch mir. Nach einigen Sekunden des Nachdenkens fragte die junge Dame verachtlich: Wie Viele wissen noch von "der Sache? Ich kann mir doch nicht denken. daß Sie die Neuigkeit für sich behalten haben sollten? Außer mir weiß Niemand davon. Das war ja ein viel zu guter Fang, um ihn mit Anderen zu theilen. Nein, ich habe ihn damals gesehen und mich dann bemüht, ausfindig zu machen, wer es eigentlich war. Aber nie habe ich von ihm gesprochen.
unv warum yaven Sie mir bisher nichts erwähnt?
Weil ich erst Jiir Spiel ganz : durchschauen wollte, und daL war gar nicht leicht. Sie sind eine Durchtriebene. Miß! Claire saß noch in ihrem Stuhl. Sie war viel ruhiger und fühlte sogar eine gewisse Erleichterung, daß endlich eine Krisis eingetreten war. Was wollen Sie erreichen. Hannah? sagte sie endlich. Wenn man mich auch wirklich' als Zeugin vorladen würde, was hätten Sie dadurch i gewonnen? Wahrscheinlich alaueHn Sie. daß ich mich um keinen Preis dem Gerede aussehen würde; aber Sie nren. ich würde vor der ganzen Welt die Wahrheit bekennen, wenn ich damit etwas nützen könnte. Aber der Fall ist ohnedies so klar, daß auch meine Aussage nicht von Bedeutung wäre. Ihre Drohung ist also nicht so jichrecklich. als Sie glauben. Wirklich? Das ist ja eine Gerieben! Na. wenn ich mich statt der Polizei lieber an Mr. Daintree wen dete? Claire hatte das vermuthet, aber trotzdem raubte es ihr die Besinnung. Sie sind also eine gewerbsmäßige Spionin! keuchte sie. Aber Ihr Gesicht hätte mir das schon längst sagen können. Sie gemeine Person! Glauben Sie? Allen kann man es freilich nicht vom Gesichte ablesen! zischte da Weib, und es ist schwer zu entscheiden, welches die Schlechtesten sind! Ist es besser, den Mann, der oie liebt, zu betrügen, wie Sie es täglich thun, oder ihm die Augen zu öffnen. wie ich es zu thun gedenke? Einen Liebhaber für den anderen bezahlen lassen und noch dazu fünfhundert Guineen das macht Ihnen nicht Jede nach! Aber er hat noch nicht bezahlt und wird es auch nicht; das beschwöre ich Ihnen! Er muß! flüsterte Claire. Die Verhandlung beginnt übermorgen. kt ist zu weit gegangen, als daß er noch zurück könnte! Wenn ich ihm Alles sage, was ich weiß, wird er tausend Guineen zahlen, damit man den Kerl aufhängt! Sie kennen ihn und wissen das so gut wie tcd Das weiß ich durchaus nicht, be dauptete Claire mit einer letzten Anstrengung. Während der letzten Tage war ick ogar öfter nahe daran, es ihm selbst mitzutheilen. Wenn er es aber jetzt von Ihnen erfährt, nach all diesen schrecklichen Tagen das das ist mein Tod und das ist auch am besten! O. ich kann eS mit einem Weibc Ihrer Art nicht aufnehmen! Saqen Sie mir. was Sie wollen. Geld? Ich gebe Ihnen Alles, was ich habe! Und das ist nicht sehr viel. lachte die Andere. Nein, aber eS freut mich, tafi Sie endlich zu Verstand gekommen sind. Wirklich, ich bewundere Ihr Spiel und bin selbst neugierig, wie es endigen wird. Vielleicht kann ich Jh nen behilflich sein; aber nicht fürGelo. Da ist Ihre Schmuckschatulle ; Sie könnten Ihrer treuen Dienerin einige kleine Geschenke machen. . nehmen Sie. was hnen gefallt; nur schweigen Sie! Die diebische Elster griff zuerst nach einem Saphirring. Der hat mir ins Auge gestochen, seit ich ihn kenne! Nehmen Sie ihn. Auch diese Korallenbroche ist tu res meiner Licblingsstücke. Sie können sie behalten. Diese Ohrringe tragen Sie niemals; sie werden Ihnen nicht fehlen. Nehmen Sie, was Sie wollen. Gut. Also zum Schluß diese Diamantpendants Nein! Das eine lassen Sie! Sie sagten je, ich könne nehmen, was ich wolle! Auch gut. Ohnedies hoffe ich. sie nie mehr tragm zu müssen. Im Grabe trägt man keinen Schmuck, und dort hoffe ich bald, recht bald zu wohnen. Je eher, desto besser. Das arme Geschöpf brach ganz zusammen. Lauter Dummheiten, Miß! Und sehen Sie, fügte sie g?oßmüthighinzu. wenn Sie etwas von diesen Juwelen tragen wollen, brauchen Sie es mir nur zu sagen, ich leihe sie Ihnen gerne! Nun. sind Sie jetzt zufrieden? Wie gefalle ich Ihnen? Claire erhob den Kopf und erblickte das Weib in vollem Putz, mit sammtlichen Juwelen geschmückt und einem ruhigen Lächeln auf dem gelben Gesichte. Fast hatte sie selbst lächeln können. : Dafür werden Sie bis nach der Verhandlung reinen Mund halten? Bis Alles in Ordnung ist, meinen Sie, Miß! Mit tausend Freuden, und würde Ihnen soar beistehen, wenn ich konnte!. Ihre Herrin sprang auf und zeigte auf die Thüre: Dann stecken Sie das Alles ein und packen Sie sich! Aber schnell schnell bevor mir der Gedanke kommt, ihn einem solchen Teufel, wie Sie. zu opfern! Claire mußte also jetzt nicht nur sich selbst, sondern auch die verrätherische Hand in ihrem Rücken bewachen. j die sie jeden Augenblick in den Abgrund stotzen konnte. 16. Als Bassett ein oder zwei Tage vor Beginn der Verhandlung Tom im Gefängniß besuchte, übergab ihm dieser
eine neine, zerinitterte Kart?, und daß
sprechende Auge, das stet lange Zagt so müde und theilnahmsics geblickt hatte, schaute wieder lebhafter in die Welt. Bassett nahm die Karte zimperlich zwischen 'Daumen und Zeigefinger und prüfte sie mit kritischer ! Miene. Es war ein Pfandzettel über j einen Anzug. Was habe ich damit zu thun. mein Lieber? Zeigen Sie es meinem unbekannckn Freunde und flehen Sie ihn in Minem Namen an, diese Kleider auszulösen. Damit würde er seiner Güte die Krone aufsetzen. Was! Weil er Ihnen andere Kleider verschafft? Nein, sondern weil er mir die Möglichkeit gewährt, bei der VerHandlung wie ein Gentleman zu erscheinen. Bis jetzt hat es mich nicht gekümmert, wie ich aussehe, ader jetzt ist das anders geworden. Zufällig fanlickden Pfandzettel in dieser alten Westentasche, und konnte die ganze Nacht nicht schlafen, als ich daran dachte, welch jämmerlichen Eindruck ' ich im Gerichtshofe hervorrufen muß. O. Sir. ich sehe es Ihnen am Gesichte an. daß Sie keine Hoffnung für meine Rettung hegen; aber wenigstens retten Bitl meine Selbstachtung, und ich werde 1 Ihnen ebenso dankbar dasür sein, als wenn es mein Leben wäre. Der Anzug wurde schon arn frieren-; den Morgen' gebracht: ein langer orauner Rock, eine Sammtweste und da? passende Hosen. Tom betrachtete ii Kleidungsstücke etwas zweifelhaft. Ich wollte wie ein Gentleman er j sc! einen, sagte er. aber nirht wie ein! Dandy. Lieber will ick in meinen al", ten Kleidern bleiben. Aber er überlegte sich die Sache und j zog den neuen Anzug trotzdem an; um I den Hals trug er eine schwarze Kra- j oatte. gleichfalls eine Svende der unbekannten Hand, die er fo gerne gedrückt hätte; in seinen Augen aber : glühte ein Feuer, das jede böse Zunge zum Schneeigen brachte, als der Gefangcne vorgeführt wurde. Tom Erich- i fens Wunsch, als Gentleman aufzutreten, hatte wieder einen Mann aus ; ihm gemacht. Sem Erichemen rief em allgemeines Gefühl des Mitleids für einen so stattlicher!, so jungen und da bei so verbrecherischen Menschen hervor. Trotzdem aber waren in dem überfüllten Saale nur zwei Personen, die Tom Erichsen nicht schon vor Beginn der Verhandlung verdammt hatten. Der Angeklagte schaute sich prüfend um. Auf seiner rechten Seite warenZuschauer mit Zeitungsreprrtern in absteigenden Sitzreihen, wie in einem Theater; da jedoch der Gerichtssaal viel kleiner war. als er sich ihn vorgestellt hatte, so erschien ihm auch das Publikum nicht sehr zahlreich. Erst nach einigen Stunden nahm er wahr, daß von den Galerien hinter seinem Rücken noch mindestens ebenso viele Menschen aus ihn herabschauten. Die Beeidigung der Geschworenen erinnerte ihn an Winwood; der Beamte hatte die nämliche Betonung wie ein benachbarter Kaplan, und sprach ebenso undeutlich; obgleich er die Forme! zwölfmal wiederholte, verstand Tom doch nichts, als woh! und gerecht zu richten". Darauf erhob sich, ganz am Ende der ersten Reihe von Perrücken und Roben, ein ältlicher Herr, der den Fall in etwas zögernder Weise zu erörtern begann. Tom's Herz klopfte heftiger : es war der Staatsanwalt. Derselbe schien gar nicht so schrecklich zu sein; seine Sätze hatten manchmal keinen Inhalt, sehr oft kein Ende, und sein vornehmes, mildes Gesicht contrastirte seltsam mit dem mächtigen, strengen Antlitz Culliford's. der mit einem halben Lächeln auf den Lippen eine Feder schnitt, die Personifikation selbftvertrauender Ueberlegenheit. Tom blickte von Einem zum Anderen, und dasHerz lachte ihm im Leibe. Er sah wohl, daß ein schwacher Mensch mit starken Gründen gegen einen Starken mit schwachen Beweisen kämpfte; er brauchte noch nicht ganz zu verzweifeln. Der erste Zeuge war der Handwerker, der den Leichnam gefunden hatte. Seine Aussage war sehr kurz. Er hatte sofort die Polizei benachrichtigt und den blutbefleckten Knüttel genau auf der Stelle gelassen, wo er gelegen war. Diesem Zeugen folgte der Polizist, den er gerufen hatte. Hier kam es zu einer .echnischen Auseinandersetzung. Man gmg genau auf die Lage des Körpers ein; Richter u. Geschworene prüften einen Plan des Schauplatzes, der sehr diele Crklärungen zu erfordern schien. Entweder war der Zeuge sehr unklar in seinen Ausdrücken, oder die Geschworenen ganz vernagelt; der verzweifelte Richter machte sich selbst daran, ihnen den Sachverhalt begreiflich zu machen, und einige Minuten lang hörte man nur seine halblauten Worte und dasKritzeln seiner Feder, mit der er die Zeichnung erläuterte. Als die Auffindung der Leiche und ihre Lage genau demonstrirt worden waren und derVertheidiger einige Fragen gestellt hatte, beantragte der Staatsanwalt, daß derLeichenbeschauer später vernommen werde. Er wolle nun in erster Linie das wahrscheinliche Motiv des Vrebrechens näher erörtern. Man rief nun Mr. Richard Vale vor, der jedoch seiner bereits in Marylebonr gemachten Aussage nicht von Belang beizufügen hatte. Der einzig Unterschied war ein Kreuzverhör, bei wel' chem der 5!euge die schmählichen Zuae-
anDMNe. v:e er machen mutzte, mit
worüstigem Lächeln begleitete, das aber keinen wesentlichen Punkt zu Gunsten des Angeklagten ergab. Vielmehr kamen wieder die Drohbriefe aufs Tapet, deren Echtheit nicht zu bestretten war, und eine Stelle in einem derselben brachte die erste Sensatron der Verhandlung. Merken Sie sich wohl", hieß er da- j rin. daß ich mich lieber aufhängen lasse, als verhungere. Wenn Sie Ihre ! Schuld nicht zahlen, wird eines von I beiden mein Schicksal sein ; aber halten Sie mich nicht länger hin. denn ich verfolge Sie Tag und Nackt, und werde darin nicht nachlassen, bevor ich nicht ! zusammenbreche. Die Hauswirthin des Dahingeschiedenen und der Vortier seines Clubs vervollständigten die Zeugenaussage; I der Letztere hatte dem Verstorbenen du Briefe eingehändigt und die Polizei j veranlaßt, den Angeklagten aus det Nähe des Clubgebäudes zu entfernen, j m,. , w...: - v:. i-:t. jiun urn ein aunuu UIl VIC vlCtUt. tff flWtiH Tnn nnn, I.rik,,. V j I V W V war; aber er beschwor, daß der Gefangen einer der beiden Herren war. denen er Tonnerstag. am 27. des iocLn. vis "gc"Mnts, Abends um halb 11 Uh, Ubr in Finchley Road in "tnsf!h TOnn kr,,nnt n, ! . i fi tnu.,1 v 4 i Uvll VkMVUlIM IVU1 und gute Aacht gewünscht oatte; wie e; schien, hatte er auch beschworen, in dew Verblichenen den anderen Herrn mitdererkannt zu haben. Kaum hatte ei lerne Auslage oeenvig:. aie uuiscrs sch.!?n auf den Fußen war. Sie behaupten, es wäre ungefähr kalb elf Uhr gewesen. Haben Sie eine Uhr? , w -. - , i i rr v r l Nein, &t. Wie können Sie dann dieStunde angeben? Als ich an den zwei Herren vorüber war, Sir, bedauerte ich. sie nickt nach der Stunde gefragt zu haben; aber gleich darauf begegnete mir ein Anderer, den ich fragte, und er sagte mir. es hätte, eben halb Elf geschlagen Und würden Sie diesen Herrn wiedererkennen? Ein verlegenes Grinsen war dieAnt, wort. Reden Sie. liebe? Mann, rede Sie! rief Culliford. Würden Sie den Herrn wiedererkennen, den Sie nack der Zeit fragten? Können Sie mir etwas über ihn mittheilen? Würden Sie ihn herausfinden, falls er sich hier im Gerichtssaale befände? Der Zeuae rief allgemeine Aufregung hervor, da er die Frage wörtlich nahm und sich prüfend umblickte, bevor er antwortete; dann schüttelte er den Kopf. Er schien sich des dritten Herrn nur sehr undeutlich zu entsinnen. Und doch wagten Sie, auf die Identität der beiden Anderen einen Eid abzulegen, sagte Culliford bedeutungsvoll. indem er sich niedersetzte. Das war der erste für Tom günstige Eindruck. Aehnlick erging es Tom's altem Freunde und späterem Feinde, dem Fakerkutscher. der erst unter Eid aussagte, daß der Gefangen es gewesen sei. der seinen Wagen Nachts anoehalten hatte, und sich dann ein Verhör über Tom's Beherbergung in seinem Hause aw. nächsten Morgen und dessen spätere Flucht von dort gefallen lassen mußte. Jetzt nahmCullikord wieder das Wort. Nahmen Sie. begann er. an den Kleidern oder der Person des Gefangenen einen Blutfleck wahr, als Sie mit demselben beim Frühstück saßen oder sonst mit ihm beisammen waren? Nein, Mr, das kann ich nicht beHäupten. Können Sie mit Bestimmtheit sagen, daß Sie keine Blutspuren an ihm bemerkt haben? Der Zeuqe zögerte einen Augenblick, blieb jedochbei der Wahrheit. Nein, erwiderte er, ich weiß bestimmt, daß ick nicht den kleinstenBlutfleck an ihm sah. Sie nahmen also durchaus keine Blutspuren wahr? Sie sind jedoch ganz sicher darin, daß der Mann, der Jhrem Fabrgast in Finchley Road auflauerte, hier der Gefangene war? oiia sicher. (Fortsetzung folgt.) Der Papst gegen das Duel l i r e n. Rom. 5. Dez. Der Papst hat den früheren österreichischen KammerHerrn' Grafen Ledochowski. einen Neffen des Kardinals gleichen Namens und ; früheren Hauptmann in der österreichi-1 schen Armee, der kassirt wurde, weil r , ein Duell ausschlug, in besonderer Audienz empfangen und dem Grafen versprachen, er wolle den Kaiser Franz Joseph in einem Handschreiben ersuchen, ihn in seine Aemter und Würden wie der einzusetzen. Kapt. Dreyfu wieder in Paris. Paris. 5. Dez. Der frühere Kapitän Dreyfus ist im Laufe derWoche hier eingetroffen und wird i.ber Winicr hier bleiben. Er hatte Paris seit seiner Deportirung nach der Teufels - Insel nicht mehr betreten. Auf den Stra ßen scheint ihn Niemand zu erkennen Meinen Freunden und Gönnern zur Kenntniß, daß ich bei M. A. Wil lits Co., 121 West Washington Str., Tapeten- und Rahmen-Geschüft, bin. Henry W. Zimmer, Verkäufer.
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Gedörrtes Rindfleisch Schinlvn. leg. Sets, 11c; Außcnscitcn 8; $iuu& feiten 13c; Knöchel 12c. Schmalz, in Tierces. 1. Qualität 9c; 2. Qualität 8c; 3. Qualität 8 k. Würne, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 8c; Wrenerwu.-'t 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Tärm-n 6k, 'N Tuch 6c.
Fische, Auftern und Wildpret. Hündlcr-Preise: Clams Little Nccks 75c per 10. Hummern 25c per Pfund" Austern Beste Baltimore oder Standards, $1.00 per Gallone; beste Balti. timore elects, $1.10 per Gallon; New York Counts, $1.00 per mtfn; New York Culls, 70c per Hundert: Blue Points in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen New Port Counts 35c; I. S. F. tc Co. Sclect, 32c; Standard 25c; F. Brand 2jc; O. K. 18c; R. 15c. See-Fische. Knochenlose Häringe 7c; Häringe 5c; Perch 5c; Weißfisch 9c; See Forellen 9c; Red Snapvcr 8c; Kennebec Hechte 15c; Blaufisch.- 10c Halibut 15c; Stockfisch 8c; Haddock 8c; Catfisch 10c; No.1 Pickcrel 10c; No.2 Pickcrcl oder Blue Pike 6c; Black Baß 15c. Frofchfchenkel, $1.50-2 per Dtzd. Butter, Eier und efiügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, ftische, 12c Eier. 20c per Dutzend. 5)ül,ner 0c; Turkeys : junae 5ätme 10 Pfund und darüber 7c ; junge Kennen, 7 Pund und darüber 6c ; alte Heine oc ; alte yayne 4c; ull5 und Krumbrüftige 4k ; Enren ic; Gänse 5.40-6.00. Getreide. Weizcn-No. 2 rother 73c auf den Geleifen, 73c von der Mühle ; Ro. Z rother 69-71c; Rovbr. 73c auf den Geleisen; Wagcnweizen 73c. Korn-No. 1 weiß Mfcj Ro. Z weiß 3K ir, No. 3 weiß 36c; No. 4 weiß 32j-35c; No. 2 weiß gemischt 36c; Ro. 3 weiß gemischt 36c; No. 4 wer? gemischt 32 - 34c; No.2 gelb 37, c; No. 3 gelb 36c; No. 4 gelb 32-34tzc; No. 2 gemischt 36c; No. 3 gemischt 36c; No. 4 gemischt 32 - 34c; an Kolben 34c. Haser-No. 2 weißer 254c; No. 5 weißer 244c; No. 2 gemischter 234c; No. 3 gemischter 224c Heu-altes No. 1 Timothy 13.0013.50 No. 2 Timothy 11.50-12.50. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapolt Preise : Gewöhnl. bis guter 12c-18c; irima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Aliosa 511.75, Lion 10.75, Jersey 11.75, Caracas 11.75, Dillworth', 12.00, Dutch Java Blend 16.00, Mail Pouch 11.00, Gates Blended Java 10.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.17c; Stückzucker 6.32r; pulverfirter 6.02c; pul. verifirter 6.07c; Standard granulirt 5.92c; feiner granulirter 5.92c; Cubes 6.07c; Confectioners'A 5.72c; Ridge wood A 5.62c; Phöni, A 5.47c; Empire A 5.42c; Ideal Extra Golden E 5.37c; Windsor Extra E 5.27c; Ridgewood extta C 5.17c; gelber C 5.02 ; 16 gelber 4.87. Eingemachte Früchte BlackberrteS, S Pfund, 51.10; Pesches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund 51.60 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.46; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbse 51.10-51.75; frühe Juni 51-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 65c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, 90c-51.00;Zucker korn 80c $1.40; Apfelbutter, per Dutzend. 3 Pfund, 96c. Sämereien. Kaufpreise: Kleesamen, Rother, $5-$5.50; englii'cher, je nach Qualität $5-5.50; Al syke 5-7.00; Alfalfa 5.50-6.00 per Bufhel. Timothy 51.30-51.40. Detail-Preise : Kleesamen, alter, prima, .55.50; neuer 55.00-6.50. Timothy, gewählter 52.25; prima 52.00-2.10. Blue Gras, Fancy Kentucky $1.20 per Bushel; extta reines 50-65c per Bushel. Kohlen. Tnk Xonat Anthracit? $7.00 3.65 Rauchlose 4.50 2.40 Jackson 4 00 2.1b Pittsburg 4 00 2.15 Raymond City 4 00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha ,4.00 2.15 Luhrig .50 1.90 Brazil Block .50 1.90 Green County 3.00 1.65 Jndiana Lump 3.00 1.65 Slack 2.00 1.15 Bloßburg 5.00 2.65 Lumv Coke 11c per Bush. $2.75 per 25 Bufhel. $1.50 per 124 Bufhel. Zerkleinerter Coke 13c vnBu. $3.25 er 25 Bu. $1.75 ver 12z Bu.
