Indiana Tribüne, Volume 24, Number 79, Indianapolis, Marion County, 6 December 1900 — Page 2

Jndiana Tribüne, Donnerstag, den . Dezember 1900

Weiter durcheinander.

f oft wir ungewöhnlich kalte oder ungewöhnlich heiße Witterung ode? außerordentlich lang andauernde Regenzit u. s. w. haben, wie es der sprichwörtliche älteste Einwohner noch nicht erlebt haben soll, Pflegen sich zwei .Parteien zu bilden: die Einen sind sogleich mit dem Noch nicht dagewesen" bei der Hand, wahrend Andere dem gegenüber oen Nachweis zu erbringen su- .

chen, daß unser Land und andere an-j Acreö als künftiges Land der Verder in früheren Zeiten schon ebenso heißung für die Auszügler gesichert große oder sogar noch größere Witte-j hat. und die Indianer angeblich zu rumzs - Extreme durchgemacht hätten. , hoffen haben, ohne die geringste StoIn der That lasten sich solche Beispiele j runq seitens der Gesetze und Bräuche aus der Vergangenheit allemal genug j des Weißen ganz in den Wegen ihrer finden, und es mag ganz dankenswerth Borväter für immerdar wandeln zu sein, sich von Zeit zu Zeit daran zu er- i können. Wie sich diese Erwartung mit innern. Aber damit ist die Frage noch der Thatsache in Einklang bringen keineswegs abgethan. Wie kalte Win- j läßt, daß auch Mexico seit vielen Iahier, wie heiße Sommer, wie stürmische n periodisch gegen aufständische InHerbste wir auch schon früher gehabt dianerstamme. die nicht zu den schlechhaben mögen: es fragt sich noch immer, testen gehören. Krieg führt? Nun. das ob wir auch so vieles unsaisonmä-! wird die Zukunft entscheiden müssen, feige" oder saisonwidrigeWetter gehabt. Mollie und ihr Gefolge haben sich darund ob die Witterungs - Verhältnisse über noch keine grauen Haare wachsen hinsichtlich der einzelnen Gegenden so lassen. unregelmäßig vertheilt waren! Und in Mollie Big Buffalo, die als der neue diesen Beziehungen verbreitet sich in,- I weibliche Jndiancrmoses bezeichnet mer mehr die Ueberzeugung, daß seit werden kann, ist jedenfalls eine Perzwanzig oder weniger Jahren eine ent- . sönlichkeit von nicht gewöhnlichem Inschieden? Aenderung in den klimatischen ; teresse. Sie gehört zu jenen Führern Verhältnissen unseres großen Landes ! ihres Volkes, welche sich die Bildungsvor sich geht. j Vortheile der Weiß?n angeeignet haben.

Dieselbe ist namentlich dadurch tit merkcnswerth, daß man immer schwer feststellen kann, wo eine Jahreszeit aufhört und die andere beginnt, was auch immer der Kalender darüber sagen mag; so sehr laufen die Jahreszeit ten in einander über. Bezüglich einzelner Tage kam dies ja früher ebenfalls vor, aber nicht rn solchem Umfange. Man mochte beinahe, mit UmWandlung eines bekannten Liebchens. smgen: December und Juni, Ach. , Alles vertauscht, Wetter und Sonne, Ihr seid wohl berauscht!" Dazu kommt noch die so oft abnorme örtliche Vertheilung der Witterung. Im d?rslossenen Winter z. B. hatten die sudlichen und südwestlichen Theile unseres Landes ungewöhnlich kaltes Wetter und außerordentlich vielen Regen. . t . 'JVCX. ..V.

anicno gincnzcnig meie noiouaje uno nehmen würde, und es gibt unter den nordöstliche Landestheile mit ganz sai Weinen Leute, die es sebr aerne aeleben

sonwidngem milden Wetter und Dürre u, wnn Ito tom in nrfbthn

,t T i ! hiArtftt V fvn 1 1 v A a Ssl)tfflrmaler Zustand mit programmgemäßen" Veränderungen fast nur noch der Vergangenheit anzugehören. Ueberdies scheint auch das plötzliche Umschlagen der Witterung von einem , . . m 1 Extrem m das andere immer häufiger , vorzukommen. Was mag die Ursache mS ZZn?lZ t& scheinungen sein? Man Hat schon v.el Drüber nachgegrübelt, aber mit wenig rT9Die Erd - Oberfläche erhält jedes Jahr im Wesentlichen dieselbe Menge Wärme von der Sonne, und die Erde hält bis zu einem gewissen Grade die empfangene Wärme fest und strahlt sie wieder aus. wodurch die Wärme-Ver-theilung mehr bestimmt wird, als durch die Atmosphäre. Natürlich nehnun : ? jl i . . r . i. rr . ' -

lauiuui ivuiin. Aii ivuiyc -cunin.1 spare bürste an Abnormitäten noch mehr lei- j pk Collie, unsichtbar oder P-3,?"1' S vUnL 53 'lnbekannt in der Nähe eines Indianerörtliche Wetter - Durcheinander scheint Dorfes zu weilen, bis sie die Bewohner immer großer zu werden, und ein nor ade in aünstiaer (tfmmiinn für

iqi aue Aceue oer roe ein gieicnes stetifct, ihre Hände haben das RauchMaß von Sonnenwarme auf und j fuer zum Trocknen des Winterfleisches strahlen es wieder aus; aber das Alles , aufgeschichtet, und ihre Füße sind durch unterliegt doch bestimmten Gesetzen, die . pfadlose Strecken vorangegangen. Die sich erst m sehr langen Zeiträumen be-. Schule der Blaßgesichter hat ihr vieles trachtlich verandern. Es bringt uns Wissen gelehrt, aber das Herz Mollie daher auch nicht weiter, wenn wir von io Buffalo's ist das fn des Rotben

der langsameren Veränderung in der ! Lage der Erd Achse und somit auch in dem stärkeren oder schwächeren Einfluh der Sonnettlirahlen auf die einzel"nen Gegenden frechen alle Löandlungen müßten sich nicht nur in sehr langen Perloden, sondern auch immer mit einer gewissen Regelmäßigkeit vollziehen; wir finden daher in ihnen keine Erklärung für die besagten launenhaften Veränderungen in kaum zwei Jahrzehnten, für das WetterDurcheinander ohne regelmäßige Abfiufung. Manche Wetterkundige oder die es sein wollen sprechen uns von einem Areal atmosphärischen Hoch druckes, welches die südlichen Staaten. ' und von einem Areal ebensolchen Tief druckes. welches die nordatlantischen

Staaten und die Region der Großen ; digten ist offenbar bei ziemlich vielen Binnenseen beherrscht hc'be. Aber das j ihrer Rassengenossen verschiedener Gekann nur einen o'tlichen Zustand, und enden nicht nur mächtig, sondern auch zwar nur für eine ganz kurze Zeit, er-1 nachhaltig. Uebrigens glaube man ja klären, nicht aber jene allgemeinen Ver-1 nicht, daß nicht jedes Wort in Mollie's änderungen, welche sich unter unseren Brandreden" wohlbedacht und abgeAugen vollzogen haben und noch immer wogen sei! Sie hütet sich sorgfältig, vollziehen. irgendwelche Redewendungen zu geThatsächlich können Gelehrte ebenso brauchen, durch die sie sich in Ungelewenig, wie Laien, uns bis jetzt eine be- genheiten bringen und für den Dämon friedigende Erklärung darüber bieten, der Unruhe, den sie unter den Jndiaund es ist auch nicht sehr wahrschein- nern fesselt, verantwortlich gehalten lich. daß in der nächsten Zukunft die werden könnte. Wo immer sie und rage gelöst .oird. Auf die Fort- ihr Wagen auftauchte, da folgten bald schritte der Wetterkunde können wir. i Mißhelliykeiten. Drohungen. Austrotzdem unser Land darin gewiß nicht j brüche, unliebsame Diebereien u. s. w.. hintenan steht, nicht gerade stolz sein. ! und daher sind die Indianer - Agenten seiner unserer früheren Wetteronkel be- soweit sie von ihrer Thätigkeit berührt bauptet. daß sie in den letzten acht Iah- wurden, recht froh, daß der Auszug ren überhaupt keine Fortschritte mehr j nach dem gelobten Lande endlich thatgemacht haoe. und Leute, welche sich die sächlich begonnen hat, auf vielen Mühe genommen haben, unsere gmt- Wegen und Pfaden, zu Pferde, zu Fuß. lichen Wetterprophezeiungen vomJahre in Regierungswagen und sogar auf 1871 und die entsprechenden Bestuti- Zweirädern! Mollie's Anhänger folgungen mit den heutigen zu verglei-! en ihr mit blindem Vertrauen und chen. sagen, der damalige Wetter-Vor-! sehen in ihr das einzige Wesen, das tte aussagungsdienft sei noch verläßlicher Rothhäute von völliger Vernichtung gewesen, als der gegenwärtige! Dieö reiten kann, soweit sie nicht allgemach wäre bei dem Wetter - Kuddelmuddel : in das Leben der Mißrn aufgehen gerade kein Wunder. j Pollen. ... -

Weiblicher Jndianermoses.

Zu einer beträchtlichen Bedeutung Aytni der Auswanderungs - Kreuzzug anzuwachsen, welchen die beredte und ohne Zweifel auch zielfeste Indianerin Mollie Big Buffalo ihrem Volke predigt und praktisch fördert. Ihre Anhängerschaft umfaßt bereits etwa 10.000 Chickasaws, Cherokesen. Delawares und Creets. Die neuen 5fru3? zügler streben einer Gegend in Mexico zu. wo Mollie eine ge valtige fianb fläche man spricht von 6 Millionen ohne in ihrer innerlichen Gesinnung auch nur tm Geringsten von dem glühenden Rassenpatriotismus des fanatischen ..Decken - Indianers" abg!ommen zu sein. Obwohl sie die bekannte Carlisle Jndianerschule mit mehr oder weniger Glanz absolvirt hat, will sie sich niemals mit der Civilisation der Blaßgesichter versöhnen. Aufs Neue jn bie wilde malerische Tracht ihres Stammes gekleidet, predigt sie schon tn über zwei Jahre den Auswande. ungs - Kreuzzug. wandert über Bergpfade. Wüsten u. s. w. nach allen Agenturen umher und spricht überall, wo sie Rassengenossen antrifft, die einzew ober in hellen Haufen mit sich reixn lassen. Bis vor Kurzem wußte man nid)t, oh diese Bewegung eine praktische Gestalt in dem genannten Sinuc an- ' o Aufnahme ihrer Botschaft fand. . ' . Manchmal wartete sie einen Sonnenoder Wolf- oder Geister - Tanz oder sonst ein gelegenes Ereigniß ad. um dann plötzlich mitten unter die. bereits . y . uiV4 Willis borrmrdin oiW 2. Turin. m unb; mittelbar vom Liebt des lodernden Feuers beschienen, und mit entblößten Armen lebhaft geftikuIirnb cinen feurign mpörungs-Ge-sang anzustimmen und schließ'lch ihre blühende Beredtsamkeit über die wild enthusiastischen 5)örer zu eraieken. Nachstehend einige Proben aus ihren leidenschaftlichen Reden: Hört mich, o meine Brüder, hört auf die Worte Mollie Big Buffalo's! Sie hat mit den Rothen Männern im Walde gejagt, mit ihnen im Strome ' ' ' Mannes. Der Rothe Mann ist ein Wurm unter den Füßen des Blaßqe sichts. Die Hand des Weißen sitzt den Kindern der Sonne an der Kehle, und tot Habgier wohnt in seinem Herzen. Dies ist das Lanl, des Rothen Mannes. aber der Weiß? hat es genommen und unfkre Heime zerstört. Wollen die rothen Krieger wie die Weiber in ihren Zelten hocken? Wollen sie die Peitsche des Blaßgesichtes ertragen? Wollen sie ihr Volk aussterben sehen wie eine erlöschende Fackel? Nein! Der Rothe Mann wird mit Mollie Big Buffalo gehen in ein neues Land, wo die Kinder der Sonne wieder sie selber sein und eine Hnmath finden werden, so weit, wie der Büffel fchweift und der Adler fliegt!' Der Eindruck dieser Kreuzzug-Pre-

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1 Eine der unasgenehmfte UM? ' X tft eine S 1 1 Verrenkung. I X besonders seblimm wen tt efoer Quetschung verbünde. 1 2 Sr defte eg um beide Unfälle , betten geschieht dneeh tt 5 Y Anwendung oh X I 8t. Jakob cf, I Y wodurch eine prompte Heilung bewirk wir. X

Der Boerentrek Mach Detschead westafrika. An die in ver letzten EitzunF deö Kolonial-Raihs von Mitgliedern des Directoriume der South-West Africa Company abgegebene Erklärung, daß von feiten dieser Gesellschaft einer Bderen - Einwanderung durchaus keine Schwierigkeiten bereitet werden würden. hat sich die amtliche Mittheilung angeschlossen, daß die Zahl der Trans-vaal-Boeren, die durch die KalahariWüste in deutsches Gebiet zu wandern beabsichtigen, auf etwa 1300 bemessen wird, und daß den Boeren auf ihre Anfrage kei der deutschen Regierung, wie sie sich dieser Einwanderung gegenüber verhalten würde, die Antwort ertheilt worden ist, sie würden freundlichst aufgenommen werden. Vor sieben Jahren wurde noch, die Ansiedelung größerer Boerenschaaren in der deutschen Kolonie als nicht erwünscht bezeichnet, an einigen Stellen war kleinmüthig geltend gemacht, daß die an volle Freiheit gewöhnten, halsstarrigen Gesellen lästig fallen könnten. Fürst Bismarck hat sich über diese Auffassung ärgerlich geäußert und die Aufnahme der redlichen und fleißigen, bedürfnißlosen und unerschrockenen Männer als ein Glück für die Kolonie bezeichnet. Sie würden deutschen Ansiedlern als Vorbild dienen und vermöge ihrer Kenntniß des Landes und der lohnenden Culturer. ihnen behilflich, auch im Falle einer Gefahr schötzbare Kameraden der Deutsches sein. Andererseits ist die Befürchtung, daß England die Uebersiedlung nahe der Kaptolonie als Kränkung und Gefahr betrachten könnte, für Deutsche gr zu zaghaft und dem englischen Eelbstgefühl gar nicht entsprechend. Wer die jüngste Guil'Vhall - Rede Salisburys gelesen hat, wird nicht annehmen, daß die enalische Regierung über die Niederlassung von 15.000 Boeren in Da-mara-oder Großnamaland sich Sorgen hingebe. Fürst Bismarck hat 1893 hinzugefügt, die Einführung englischer Unternehmer in die oeutscbe Kolonie würde er für bedenklicher halten als die von Boeren. Bald nachdem er gesprochen. haben sich englische Unternehmer in Deutsch - Südwest - Afrika nieder, gelassen, und in Jahr nach seinem Tode hat der britische Vernichrungskampf gegen die Boeren begonnen. Die Ansiedelung der heimathlos gewordenen Boeren auf deutschem Boden wird beim ganzen deutschen Volke große Befriedigung hervorrufen. An keiner weltgeschichklichen Begebenheit der letzten Zeit hat das deutsche Volk so lebhaften Antheil genommen, wie an dem Verzweiflungskampf dieses kleinen Volkes gegen das übermächtige England. Wie überall, wandten sich auch hier die Volkssympathieen dem schwächeren Theile zu. Der Krieg ist entschieden, es lag nicht im. Bereiche der MöglichZeik. das Unheil abzuwenden; jetzt aber kann das Deutsche Reick das ?oos der. UnMÄrtt linvern. Deutschland und Transvaal sind sich bereits in früherer Zeit nähergetreten. Am 8. Juni 1884 wurden die Delegir ten des Transvaell. Präsident Krüger, General Smit und Prediger Du Toit. von Wilhelm dem Ersten in Gegenwart Bismarck's empfangen, und als Krüger die Gefahren der kleinen Republik in 'beredten Worten schilderte, antwortete der alte Kaiser mit einem verheißnungsvollen, kräftigen Händedruck. Hernach haben wiederholt die Offiziere deutscher Kriegsschiffe in Pretoria und Johannesburg Gastfreundschaft genossen. Am 30. Dezember 1895 hat Wilhelm der Zweite infolge Hilfsgefuchs der Deutschen in Pretoria die portugiesische Regierung ersucht, zu gestatten, daß Mannschaften vom Seeadler" durch Mozambique sich nach Pretoria begäben zum Schutze- des dt utscken Consulatsgebäudes, und am 3. Januar 1896 hat der Deutsche Kaiser das bekannte Glückwunsch - Telegramm an Krüger geschickt, das von den Boeren mit hellem Jubel und mit großen Hoffnungen aufgenommen worden ist. Das Eentruder Carlisten-Be-wegung. Die katalanische Stadt Berga in der Provinz Barcelona, die infolge der jüngsten karlistiscken Schilderhebung aktuell geworden ist. hat in der Geschichte der tarlistischen Bewegung schon niehrere Male eine Rolle gespielt. Berga ist die Hauptstadt des Gerichtsbezirks gleichen Namens, der 38 kleinere Gemeinden umfaßt; die Stadt liegt im bergigsten Theile von Catalo

nien, im Berya-lediigk, einer Abzweigung der Sierra del Cadi. Währcnd ein Theil der Stadt auf ebenem Boden liegt, klebt der andere auf dem Bergrücken, so daß die Straßen sehr abschüssig sind. Die wichtigsten Wasserläufe des Kreises sind der Llobregat und fein Rebenfluß, der Aiguadera. Berga ist nicht Eisenbahnstation; es liegt abseits von der Bahnlinie Barcelona-Saragossa; die nächste Station ist Olban. Durch seine Jndustric und seine Produktion hat Berga eine große Bedeutung erlangt. Der Boden ist im allgemeinen nicht sehr gut, aber dort, wo er systematisch Zu!tivirt wird, sehr fruchtbar. Die Jndustrie bilden Webereien, Spinnereien. Mincralwasserfadriken. Fabriken, m weichen wunderbare eingelegte Arbeiten hergestellt werden u. s. w. Jn der Rahe von Berga findet man Braunkohlenlager. Die Stadt spielte, wie br reits erwähnt, eine wichtige Rolle in mehreren Kriegen: in dem katalonischen Aufstande zur Zeit des Königs PhilippIV.. in dem Erbfolgekrirge zwischen Philipp V. und dem Erzherzog Carl und in dem spanischen Unabhängigkeitskriege. Jn den beiden carlistischen Kriegen gelangte der Name Berga zu trauriger Berühmtheit. Im Jahre 1840 war die Stadt der Schauplatz einer glänzenden Waffenthat. Im Juni des erwähnten Jahres besetzte sie Eabrera mit zahlreichen Streitkräf ten der Aufständischen; im folgenden Monat gab General Espartero der Division des Generals Leon den Auf trag, die Stadt anzugreifen. Es kam zu einem erbitterten Kampfe, aber General Leon führte seinen Auftrag aus. nachdem er die Stadt scharf beschossen hatte. Im zweiten Bürgerkriege wurde Berga am 4. Juni 1872 von dem Carlistenführer Castello besetzt. Im März des folgenden Jahres wurde es von Neuem von den Carlisten unter der Führung des Prinzen Alfonso von Bourbon und der Carlistenführer Savallo, Miret, Larramundi und Vila del Prat angegriffen. Als die Stadt eingenommen war, wurden die Freiwilligen, die sie vertheidigt hatten, von den Carlisten erbarmungslos erschossen. Wenn die Stadt damals nur 24 Stunden länger hätte Widerstand leisten können, wäre sie nicht in die Hände der Feinde gefallen, denn Martinez Campos und Camprinety eilten ihr zu Hilfe und eroberten sie bald darauf zurück. Aber Berga wurde von den Carlisten noch zweimal angegriffen; das erste Mal im August 1872 durch den Prinzen Alfonso von Bourbon. der von dem Obersten Marti zurückgeworfen wurde; das zweite Mal im Rovember 1872 von dem Carlistenführer Fri--ftany, d:c die Stadt überrumpeln wollte, ohne daß es ihm gelungen wäre. Als Belohnung für seinen tapferen Widerstand gegen die Carlisten erhielt Berga am 8. Mi 1877 den Städterang, den es bis dahin noch nicht gehabt hrte. Erster Eongretz am Hkoeomac.

Umstände halber wird erst am 12. December d. I das hundertjährig Jubiläum der ersten Tagung unseres Congresss in der Bundeshauptstadt gefeiert; in Wirklichkeit ist dieser Tag auf dn 29. November gefallen. Der Unterschied zwischen damals und jetzt kann wieder Gelegenheit genug zu stolzen, vielfach nicht von Selbstüberhebung freien Betrachtungen geben. Damals, acht Jahre nach dem Beginn der Erbauung des Budescapitols, war noch so wenig von der Bundeshauptstadt vorhanden, daß die Senatoren und Abgeordneten gezwungen waren, Kost und Wohnung in Georgetown zu suchen? Es war eigentlich sogut wie nichts da, außer den öffentlichen Gebäuden selbst, als der Congreß, uf Präsident Adams' Geheiß, m dritten Montag im November 1800 zum ersten Mal im neuen Capitol zusammentrat. Interessant ist dabei noch, wie wenig das Wachsthum der Bundeshauptstadt nach den ursprünglichen Plänen vor sich ging. Das Weiße Haus Präsidentenpalast" nannte man es damals sollte hinter dem Capitolsgebäude und die Stadt selber auf der andern Seite liegen. Indeß wollte das Publikum offenbar dem Präsidenten näher sein, als dieser Plan gestattete; denn es bcrute seine Läden und Wohnhäuser zwischen die beiden Amtsgebäude. Daher lieqt die Stadt hinter dem Congreßqebäude, statt an seiner Vorderthu. . . Die neuesten Tapeten bei ax Möller. 152 N. Delaware Str.

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