Indiana Tribüne, Volume 24, Number 77, Indianapolis, Marion County, 4 December 1900 — Page 2
T
Jndiana Tribüne, Zicnftag, den 4. Dezember 1900
Thiere in Schuymasren. ' ine ganze Menge Thiere, und zwar vorwiegend solche minderer Gattung, frägt zeitweilic, oder sogar beständig Masken, und obwohl man nichts von Thieren weiß, die sich zum Vergnügen maskiren, wie die Menschenkinder, geschieht 'dies desto eifriger zu practisc'u Zwecken: meistens zum Selbstschutz, iheilweise aber auch zum Angriff. Gerade in der kleineren Thierwekt macht man in Weser Beziehung fort und fort interessante neue Beobachtungen, zu öderen fruchtbarsten Feldern 'das Weltmeer gehört. Da sind z. B. gewisse Gattungen Krabben, welche der übrigen umgebenden Thierwelt gegenüber das Licht der Öffentlichkeit ungemein ängstlich und beharrlich scheuen. Sie wollen überHaupt nicht als K'rabben bekannt sein, sondern statt dessen als große Büsche! Seegras oder Gruppen halbwüchsiger SchwaTnm-Gebilde. Daher verwandeln sie. anscheinend ganz vorsätzlich, den oberen Theil ihrer Körperschale in ein unterseeisches Gärtlein und gestatten nicht nur Seegräsern und Schwämmen, dort zu wachsen, son'dern bringen dieselben sorgfältig in eme bestimmte Stellung, indem sie kleine Löeher für ihre Aufnahme vorbereiten und
die Wurzeln regelrecht verwahren, ge-, ft r Kot ßAnrintr Vrfilf4 T irrt ftriffl l iUW . Wl i v 11 ,. 4t ' ) ' jähr Geraniums auspflanzt; Es ist dabei noch ganz besonders hervorzuheben. daß sie. wenn sie sich unter Seegras aufhalten, sie stets ihren Rücken 1 nur mit diesem decoriren, nicht etwa ' mit Schwammaewächsen. obgleich auch ! solche in der Nähe sein mögen; und so! auch umgekehrt. Dies zeigt deutlich das systematische, wenn auch nur in- j stincthafte, Bestreben, sich in volltom-1 menen Einklang mit ihrer Umgebung zu bringen, eine Kunst, die, beiläu-i fig bemerkt, so vielen Menschen abgeht. Ein noch besseres, sinnvoller erscheinendes System ist bei den Einsiedler-I Krabben im Brauch; denn dasselbe bie-; tet ihnen Maske und Rüstung zugleich ' und beruht außerdem auf einer gewissen Gegenseitigkeit! Sie haben nämlich auf irgend eine geheimnißvolle Weise entdeckt, daß ffische, mögen sie auch noch so hungrig und beutebedürftig sein, sich niemals an See-Anemonen heranmachen; denn diese stechen eklig, und das Fischmaul, ist empfindlich. Daher bieten die Ein-1 siedler Krabben zwei oder drei dieser j Geschöpfen Gelegenheit und Aufmunterung denn anders rann man das , kaum heißen sich auf den Trompe-, tenschnecken -Schalen niederzulassen, in' denen sie ihre, sonst ungeschützten! Schwänze verbergen. Das kommt beiden Parteien sehr zu statten, denn j nicht nur ist die Einsiedler-Kraöbe vor den Nachstellungen der Fische geschützt, sondern die See-Anemonen nehmen , auch an den Mahlzeiten der furchtsa-! men kleinen Krabbe Antheil. Sind aber die Anemonen zu groß geworden, um als Gäste noch wünschenswerih zu sein, so kann die Einsiedler-Krabbe sich ihrer stets entledigen, einfach indem sie ihre Wohnung wechselt. Auch bei vielen Fliegen oder ihren Larven findet man vorzügliche Beispie'te von Maskirung. Eine Gattung! Fliegen, die zu den Spitzenflllglern (lac'wings" gehört und unter den! häufigen Besuchern der Straßenköter ton, resp, ihrer Glasverlk!vuna ist,! jübjt als Larve eine sehr wilde und blutdürft'ige Existenz. Sie vertilgt dic Aphides bei den Farmern meistens als Grünfliege" bekannt in unglaublichen Mengen, sobald sie aber ihre Opfer völlig ausgesaugt hat, schichtet sie die leeren Häute derselben geschickt auf ihrem eigenen Rücken auf. Sowie eine solche Larve einmal zwei Tage alt ist. erscheint sie nie mehr in ihrem Naturzuftande, sondern blos maskirt; man sieht dann nichts mehr als im kleines Hügelchen trockener Häute, das sich mehr oder weniger herumbewegt. Auf beiden Seiten gucken zwar drei ganz dünne Beinchen heraus, die aber offenbar von den Bsgeln, die hinter diesen Larven her sind, nicht bemerkt werden. Bekanntlich machen sich auch die Larven mancher Fliegen, welche am Boden von Teichen und Strömen leben. aus todten Blättern, kleinen Steinchen, Pflanzenstückchen und sogar lebendigen Wasserschnecken. Kleider und vergrößern dieselben von Zeit zu Zeit im Einklang mit ihrem Wachsthum, ohne die alten Kleidungsstücke wegzuwerfen, dieselben müßten denn ganz zerrissen sein, oder Menschenhand müßte sie mit Gewalt zum Verlassen ihrer Hülle nöthigen, worauf sie aber sofort sich mit anderer UmZleidung zu versehen suchen. Daß sich allerlei Raupen und Schmetterlinge maskiren. weiß jeder Liebhaber. Ein kleiner Käfer (die Gelehrten nennen ihn georgyssua pyfmuK'us"), welcher an Flüssen und Bächen lebt, aber den ganzen Tag arg auf feine Sicherheit bedach! fein muß. geht niemals ohne eine Maske von Lehm und einigen Sandkörnern herum. Das sind einige Beispiele von vielen. Es sei nur noch hinzugefügt, daß sich ! auch größere Thiere oft maskiren und! damit die Jäger, sowie ihre Feinde in1 der Thierwelt selbst, mehr oder weni-' ger erfolgreich täuschen. Häufig allerdings besteht diese Maskirung led'glich ' darin, daß ihre Haut. resp, ihr Pelz oder Gefieder, von selbst die Farbe ih-i rer Umgebung annimmt; aber in vielen ' Fällen wählen sie sich auch die sie maskirende Umgebung mit Vorbedacht u .
llianze.
In dem vorbildlichen Land? de? Jndustrialismus. in England, erhebt sich eine neue bedeutsame Erscheinung: Unternehmer- und Arbeiterverbände senken die Waffen, die sie oft im grimmen Streit gekreuzt haben; sie reichen sich auf dem Blacbselde die Hände, um en Kampf für diejenigen Interessen, )ie beiden gemeinsam sinid. zu führen. Die neue Berbinduna, die ihr Vater, der Fabricant E. I. Smith in Birmingham, den Namen Allianz" gegebm hat. hat bereits in manchen Jndustriezweigen Englands und Schottlands Boden gewonnen. Das Wesen der Allianz" gipfelt in folgender geJenseitiger Bindung der Unternehmeruröd Arbeit'.'rverbäi?de: Der Gewertverein der Arbeiter verpflichtet sich, nur für die Unternehmer zu arbeiten, die der gemeinsamen Vereinigung angebören, wogegen der Unternehmerverband sich verpflichtet, nur Mitglieder des Gewerkvereins zu beschäftigen. und denselben gleichzeitig zusichert, daß in dem Maße, wie die Unternehme? die Preise ihrer Producte mit Hilfe des Verbandes erhöhen, auch die Löhne der Arbeiter steigen sollen." Durch diese gegenseitige Bindung und Interessenverknüpsunq wird versucht, mit einem &crace fnwnhl den ffnrnirrenifnrnnf toojiage lorooni oen L-oncurrenziampi der Unternehmer untereinander, als den Lohnkampf zwischen den Unternehmern und Arbeitern auszuschalten. Da in England ohnehin die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen schon iu weitem Maße nickt individuell, son-, dern zwischen Unternehmerverband und Arbeiterverband collectiv geführt ! wurden, so liegt da? Neuartige der Erscheinung weniger in der Abmachung zwischen diesen Verbänden an sich, sondern in der von den Unlernebmern ausgegangenen Heranziehung der Arbeiter zur Stütze des Kartells. Wenn die Unternehmer den Arbeitern das Zugeständniß machen, nur Mitglieder der Gewerkvereine anzustellen, so drüäen sie ihnen damit zwar eine gewichtige Waffe in die Hand; sie nehmen dieser Waffe aber das Gefährliche, in dem sie die Ärbeirer für die wirtoschaftllchen Erfolge des Cartells interessiren, und durch die Gegenbedinauna. dan die Arbeiter nur bei Mitgliedern des Cartells arbeiten dürfen. das 'Aufkommen einer außerhalb dcs!
Ringes stehenden Comurrenz unteiu,, . , " ;irw 5ösll. .-.ilt
otnoen 'lalurgemaV Miro ourcv , 55 JJS5!L!S! tenden Parteien für dle Allgemeinhett , d'e Gefahr des Cartellwefens bedeu-, ' . I VI I W i. Y VT- .
vergrößert; ein gewisses Gegen- Qui Abwendig, daß keine weiaewicht ist aber einmal gegeben. , tmn Anleihen yemacht und die Steuer- . . . ) v . n i -7 a V m V I j r 9 - m
2 Z . . r 1 ftna and Tue tnlernaiionalr tAoncur-i renz den Cartellausschreiwngen engerc Grenzen zieht, und zweitens auch dadurch, daß die Arbeiter ein dringendes Interesse daran haben, zu verhindern, daß die Preissteigerungen bis zu einer bei fehr starker Gewinnerhohuna für die Unternehmer bisweilen vortheilhaften Einschränkung des Absatzes gehen. Bei den in England bestehenden Allianzen" hat sich die Intereffe ngemeinschaft bisher als so stark erwiesen, "daß alle Zwistigkeiten durch beiderseitiges Entgegenkominen erledigt sind und bisher keine Auflösung einer Allianz zu verzeichnen war, obwohl ihJ re Zechl keineswegs mehr gering ist. 11 Eine absolute Jnteressengemernscha ist allerdings nicht vorhanden, namentlich kann in Zeiten stark rückläufiger Conjunctur die Allianz für die Unternehmer manche Unbequemlichkeit haben. da umfangreiche Arbeiterentlasfangen für sie bedenklich sind, während wiederum in Zeiten plötzlicher Hoch conjunctur die Arbeiter kein Interesse daran chaben, 'die Zahl der Arbeitskräfte entsprechend steigen zu lassen. Was die Aussichten und die Ausdeh1!'".????..??'! nopottstischen Arbeitgeber- und Arbei tervereinigungen anlangt, so ist in erster Linie zu bemerken, daß sie im wesenilichen auf das Gebiet der ädernten" Arbeit beschränkt sind und bleiben WiVviM ix? ..i r: i, (,...;i3 v.. rn I .ixiiFtn, VJ- vui ra! w ir; -p.u-zis gezeigt, !daß die ungelernten. gemeinhin im Uebermaß vorhandenen Arbeiter für 'die Gründung von Allianzen" unbrauchbar sind. Durch dies Thatsache wird eine an sich schon in England recht deutlich aus-geprägte BewegllNH noch mehr gefördert: die fcrtschreitende Trennung der Arbeiter in zwei ziemlich verschiedene Klassen. Auch sie gibt den socialen Kämpfen ein verändertes Gesicht, und durch ihre Begünstigung tragen die Allianzen wi'derum ocnu bei. den socialen Kamp? ! ' zu mildern. Die meisten Aussichten!?. hat dce neue Vereinigungsform der Unternehmer und Arbeiter jedenfalls in ihrem Heimathlande, in England; hier waren die Arbeiterverbände am weitesten ausgebildet, während die Unternehmercartelle ohne das neue Auskunftsmittel infolge des englischen Individualismus brüchig blieben. I n geheimnißvoller Weise ermordet ist auf der Cumabahn. unweit Neapel ein Bahnwärter, den man mit einem dünnen Tau um den Hals an dem Telegraphenpfahl festgeschnürt fand, und zwar dermaßen, daß jede Möglichkeit eines etwaigen Selbstmordes ausgeschlossen ist. An derBrust und am Unterleibe klafften tiefe Wunden. Seine Mörder haben ihn anscheinend erst festgebunden im dann verbluten lassen. Da bei dem armen Mann sonst nichts zu holen war. wird ein Akt der Bendetta angenom-men.
Das alte Leiden
mtldft ha Leb de Brncrilancr am ums plagt nd verbitte, ist besann o glblftetfrlfl , tm&Skm 9vrmen, lhe alle leicht grheikt werd können durch Dr. August Köuig's Kamöurger Hropfen fecff Wirkungen aNenebalden bekannt find aU prompt und sicher.
L 31 itolmtb Depe schen D i e R d h i e n st a 1 1 o n im Ro t h e n Meere. K o n sta n t i n o p e l , 2. Dez. Die türkisch-deutsche Schwierigkeit bezüglich einer Kvhlenstatwn tm Rothen Tltzxt Ni erleoigi, oa euiicyiano nai . lfiV. iali. c. w; ' ?ni; nm -n . i v (t...iri...i. , , , ouraivliucit im c uic viunun nur ivährend der chinesischen Krise haben will. Unter einen Hut. H a v a n a . 3. Dez. General Wood wird ein Dekret erlassen, wonach die verschiedenen Organisationen der Pro-Vinzial-Garden unter einen Hut ge bracht werden und den Na nen Rural Guards der Insel Cuba" erhalten soU len. Sie werden der Zentral-Regie rung unterstehen und es wird bcabsichtigt. daß sie den künftigen Frieden der Insel bewahren sollen. Italiens Budget.
R 0 m . 3. Dez. Signor Rubini. der , troffenen Spezialdepesche zufolge wurstellvertretende Finanzminister, sagte in ' de in der Nähe von Roseau ein Leichender Deputirtentammer. daß das Bud- , juq D0n Wölfen attackirt, die mehrere get für 1900 1901 zur Zeit ein Defl- ! Psonen bissen, ehe sie vertrieben werzit von 19.000.000 Lire ausweise, wo- i 0fn konnten von 13.000.000 Lire auf die Kosten der j . , w - . , r d q nh
eiIHUV'fVltlW UIIIU'HII. i- l"a' t: w.t : OsA-AI kM kiilfnrTp fy. i . er . 1 - , ir f . r r ' 1 IV V n - ( t y T ftt tftlTtn I !tM 1.1 T TlllTtP I i III L.' III I I II I II I I 1 L III U 1 V . yillM. VUQ ... v.'. , , t k. V,; i?;s,stp ht rrnnnfsfifrisip be 'I Whorh einen hr (-h brtrsin üür UUQ VIV. llllllv viv v1v.wnjv7.-g. - hti Knhnhret bedeutend re- ! 1 -4 I 1 I II I II l , II 11 L L'L . V I V X. m v v,,' vnPThpn rriirfce n v 1902 Signor .ttubini erklärte, daß das Defizit daher rühre, Schulden dezablt und Eismb . . 1 rate nicht erhöht werde. wi w rw- rt , i. mttfX 3K 1 N t n t x verlang!. S t. I o h n s , N. F.. 3 Dez. De? Premier Bond will den Kolonialsekretär Chamberlain um die Erlaubniß ersuchen, das Kolonial-Ministerium aus neun statt, wie bisher, aus sieben Mitgliedern zusammensetzen zu dürfen. Das Gesuch wird wahrscheinlich bewilligt werden. Die Rebellion in Colom b i a. K i n g st o n. Jamaika. 3. Dez. Postnachrichten zufolge zeigen die Rebellen in allen Theilen Colombia's aiokt Aktivität. Letzten Mittwoch nahmen sie Chagres. 15 Meilen von ffrtTn i sinfnrt niirhfn 01 Vvii.li, via. wwi -w'sMann Regierungstruppen entsandt, um die Stadt zurück zu erobern. Dies gelang nach heftigem Kampfe, in dem die Regierungstruppen schwere Verluste erlitten. Die Insurgenten haben auch Porto Colombia und Sa damilla angegriffen und beabsichtigen augenscheinlich, ihre Haupt - Streitmacht gegen Colon statt gegen Panama zu konzentriren. In Colon herrscht Standrecht. Das Ver. Staate Kriegsschiff B(kft und der britisch, Kreuzer zweiter Klasse liegen vor Co lon vor Anker. Churchill kommt nachAmerika. Queenstown. 3. Dez. Herr Winton Spencer Churchill, der ein Passagier auf dem Dampfer ..Lucania" ist, der Samstag von Liverpool nach New York abfuhr, erklärte, er werde sich nicht lange in den Ver. Staaten aufhalten. Mit Bezug auf den Krieg in Süd-Afrika sagte er. er stimme mit Lord Roberts dahin überein, daß weitere 20,000 Mann regulärer Truppen nach dem Kriegsschanplatz gesandt werden sollten, da irgendwelches Nachgeben die Boeren zu neuer . , i. er rjt"i.i. Aktivität aufreizen wuroe. v jcuanic Streitlrafte der Boeren aus ungefähr 7000 Mann, Lord Roberts i n Q a d ys m i t h. L a d y s m i t h. Natal, 3. Dez. Lord Roberts, der am Freitag hier ankam. hat auf der Reise Majuba und Längs Neck inspizirt. In Erwiderunz auf eine an ihn gehaltene Ansprache gab er seiner Bewunderung für die tapfere Vertheidigung der Stadt Aus druck. Er nannte dieselbe einen glorreichen Beweis britischer Ausdauer, die nur in der Entschlossenbeit und TapferZeit der Entsatz-Truppen ihres Gleichen fände. Er sagte, er hoffe, der Tag sei nicht fern, wenn Frieden herrschen werde, ohne bittere Gefühle gegen einen besiegten Feind". Lord Roberts hat Colenso und die anderen Schlacht felder besucht. Philip und Leo M. Rappaport, i Ädvttkaten, Zimmer 730 uno TM La oiiU.i, Xtltt .icf.vv.. IM,
&m n Jt Inland Depes chen. Die Cincinnatier Herzvgin. New g o r k, 3. Dezember. Der Herzog und die Herzogin von Manchester und Herr Eugen Zimmermann , . M . -. , . r- n . npr nrnrnr!! nrt innntslrt tn wr i - vv-"'" faufr Die beiden Detektives welche - . . " " " , ' ' " bei der Ankunft des herzoglichen Paares am Pier waren und auch mit zum Hotel gingen, wurden Sonntag abberufen. Kapt. McCIusky erklärte ihre Anwesenheit damit, daß er sagte, in einem anonymen Briefe habe ein Mann, der wohl ein Crank sei, gedroht, den Herzog und die Herzogin mit faulen Eiern zu bewerfen und um derartigen Vorkemmnissen vorzubeugen, habe er die Detektives Herrn Zimmermann zur Verfüauna aesieJIt. Von Wölfen angefallen. Minneapolis, Minn., 3. Dez. Einer hier aus Pemidji, Minn.. eingei . v w j 4 v. a . ' 1 I rn O J( t W U 0 I X. Ö. Tieihr mTif I - ' Tuscani wurde Sonntaa von !Wrn II Gambola in ackenlack. . erito- .' chen. nachdem Beide mit mehreren an- , , "V ' " t" , deren Landsleuten gezecht hatten. Als 1. T . v rt.rv r . . - ' Gambola nach dem Gefängniß gebracht werden sollte, brachten ihm Freunde des Erstochenen so schwere Messerstiche bei, daß er wahrscheinlich auch sterben wird. Beabsichtigen eine Vers ch m e l z u n g. N e w a r k , )., Dez. Delegatcn von jeder Division der Baltimore u. Ohio Bahn, welche die verschiedenen Angestellten - Vereinigungen repräsentiren, hielten hier eine Sitzung ab. Die Absicht, alle diese Vereinigungen zu ?iner Föderation zu verschmelzen, wurde noch nicht erreich?, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß dies bald geschehen wird, obwohl Großchef P. M. Arthur, von der Brotherhood of Locomotive Engineers sehr gegen einen solchen Plan ist. Gouverneur Nash hielt eine Anspräche an die Versammlung, in der er über das Thema sprach : Die Jedeutung der Eisenbahn - Angestellten sür die Nation". Die Lage in China. Washington. D. C.. 3. Tez. Die Regierungsbeamten sind immer noch der Ansicht, daß die Vertreter der Mächte in Peking bald zu einem Uebereinkommen mit Bezug auf die Förderungen kommen werden, welche an die chinesische Regierung sür die BoxerAusschreitungen gestellt werden sollen. Das Staats - Departement steht in fortwährendem Verkehr mit den Ver. Staaten Gesandten und Botschaftern an europäischen Höfen und Berichten von diesen zufolge, glaubt man hier, daß die Mächte sich der Stellung anschließen werden, die die Ver. Staaten eingenommen haben, nämlich keine Forderungen zu stellen, die die chinesische Regierung nicht gewähren kann. Herr Conger weiß genau, was seine Regierung will und die Konferenz, die er Camstay mit den deutschen und sranzösischen Gesandten hatte, wird hoffentlich das erwünschte Resultat haben. Kohlenschiffe gesunken. H u n t i n g t o n . W. Va.. 3. Dez. Die Pittsburaer Schnelldampfer Tom Dodsworth" und Volunteer" kollidirten Sonntag Morgen zwanzig ?Neilen oberhalb dieser Stadt. Etwa dreißig Kohlenboote, mit 600.000 Bu. Kohlen, sanken in Folge dessen. Der Derlust beträgt $100,000 und trifft ein Pittsburgcr Kohlen-Syndikat. Plündernde Indianer. Washington, D. C., 3. Dez. Kapt. Michelson. von der San Carlos Indianer - Agentur in Arizona hat das Indianer - Bureau in Kenntniß gesetzt, daß drei Indianer in einem Kampfe getödtet wurden, den Mormonen mit ihnen zu bestehen hatten, nachdem eine Ranch von den Rothhäuten überfallen war. Geringer Schadenersatz. M i t ch e l l . S. D., 3. Dez. Die Geschworenen in dem Falle des Zeitungsherausgebers McBride. der vierzig Bürger auf $26,000 Schadenersatz verklagt hatte, weil sie vor fünf Jahren sein Zeitungsgebäude zerstört haben sollten, sprachen dem Kläger $700 zu. Das Gebäude wurde von Leuten Demolitt, die sich durch Art:k.:l. welche Mc Bride veröffentlichte, beleidigt fühlten.
r
Dr. J, fl, 8iiiIiNe. WlIM)k.Mt4t
Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und Nectum Krankheiten. Office: 155 Oft Market Stt. Ttl 941 Office tunden: b 10 Uhr Bzrzn . ? dls 4 Uhr N DR. J0S. E. MM, Geschlecht und Harnkrankheiten. 2 Viest Qhio Str. C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, SS Kord Pennsylvania Str. o i wird auf Wunsch anqewndt. Striktur OTfinc nute 99fhanfcluna brüt StrifiuT-cn voll kündig und kntsnn: ,edks Hinoernik im Blasrnkanal. dkv: EnZgündungrn und rrduzi vrrgrökre Drüsrn auf den normalr Sand. reinigt und drill 'Jcirrfn und Harnröhren, stark: das Mrvensystem. srpt 5rrostkt,schwknduna ein 8tl, dring! dem Lei denden Wefunbtifit und Kraft wieder und ermöglich! ihm die irrsüllung der Lrbenepflich!en. Errtkken Sie vvr oder schreiben Sie sür Inform tien. Mcinc Hausbehanklung ist stets erfolgreich. Eonfultation inrut'ch uud englisch frei. Office-Stunden : Dr. (Sartre & 0.. 25 : 7-8.OO. 114 Süd Illinois !. ; Scnn:aas: 9-11.00. Indianapolis. Ind. Ar. I. Böhler, 206 Oft McCarty-Str. Sprechstunden: 8 big 9 Uhr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Nachm. ; 8 bis 9 Uhr Abos. ; . . . . . . . v. onniag von v ois uyr zorm. uuv 1 w "hr Abend. Telephon 1446. Dr. 0. 6. Psaff hat seine Ossi ach tm Willoughby Gebäude, 224 ftotl Meridian Str., erfte tage. verlegt. OfftStui,dn! Von 2 l,, 4 Uhr Nachmittags Tel'vlion! Offt Wohnung Lg. Die Wohnung derindet sich wie diZher: 1837 Kord PenniylTanla 8t. Dr. 1. 1. Kirkpatrick jtttonbtlt 9rttttftt!tfUt und rankhei. Un t eetums. H,rh!de !) Messer n nUttU tun gekeilt. 0s fl. BaUaing, 31 0it Ohio 8tr WALTER FRANZ, SaHn-Arzt, No. 90 Ost Marlet.Strahe, Coffm lock. Zimmer 48. Osfiuftunden : $12 93m.; I S Nrn.; 7-9 benbl. Sonntag von 10 Uhr Vm. bi 2 Uhr Nm. Oslo Deppermann, Deutschn Zahnarzt, Xcyestic (ebieutle. Zimmer Ns. 207. Dr. L. st. GREINER. empfiehlt sich tut Mc Attiget kranker Thiere. JjP" Kranke Pferde werden tgegengn, derhalte fcffc Mtsartuns tll m iin titci CttUUnft. 18 t S4 ff-Ctrt. tcU0B 904. ohun, 1791 S VevnAtethen : Zimmer im Majestic Gebsude zu reduzirten Preisen. TaS feinste Office.GcbSude in der Stadt. Vollständig feuersicher. Schnell? ffahrstüyk und alle modert en Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei GRE00RY Sl APPEL , Agenten. für die Indianapolis Va o. IUeodore F. Smitner geschickte, und zuvertksfige Vnchdeckev. Pech- und KieS-Döcher, Sphalt. und llsonit'DScher. Engrok-HSndler in llen Arten von Dachmaterialien. T.lepbs S. 30 1 Wett Maryland 8t. Südwestlich Ecke von Mississippi' d MarHlanh Stl "W. GIERKE, Deutscher : : Buchbinder, ü ZDtck tr., Hinterhau. Herr i. P-,ukvaug, 17 Vud AladamGrrah skr ich eZteag ntgege.
ZMIs-AgWiskl
von LebenSversichcrllNtz. Vor? Life Insurance 6crr.jtvi fy. Vamberger, Sp. Äa?nt, 200 Jndiana Zruft MnU.. mertekn Central Life Ins, Cc.. 8 Oft Ut Str. E B. Merrindate. P,ö dital $2(K).QvO. Advokaten. Barrett.Brown. Bamberxcr Feiblnan, deutsche Advota:i. Tel.4l7. - - . 706 Slcvenfon Gebdf. Holz und 5tohlcnhimd!er. tz. attau & ., 4tU Ccdar Str. Al:c Pbone 1272. Eisen und Schmiesewarea. Pvnnegut Hrdwr E.. 120124 Oft Woshingto Et Eisen nd Stahl. HoUidah. . I. k ?o . 107 6. eribian. Cchuhe und Stiefel (Wholesale). W. D. Sooper Choe 127 C. MeridZ. Xt HendrickS. Pance Co., SIS S. Meridian ' m Banken. Tde Eap'ia! National Ban? 28 S MeridwU. Sir. M. B. mon Präs. W. T. Churchman, assirer. Leichcnbcstatter. rinfielner VroS.. 522 Oft Market Str. Farben, Oele vnd GlaS. khe . Vurdsol Co.. 102 S. Meridian EtH. Indianapolis Point & l?ols? Co., 240248 Massachusetts Grocers (Wholesale). Geo. W. Etout, 207 S. Mcr:dia Gtt. " Vrinkmeher, öuhn & Co . 211 S. Meridian ei Severtn & Co., 51 C. Mtridian Etr. M. O'Connor k Co.. 47 5. Meridian 6t. I. . Perrv k Co., 26 W. Seorgia Str. Kutschen und Rkparaturen. obbmL, Jrvin k Co., 82 Oft Georgia Stt Spiele nnd Spielwaaren. Mayer, Charles k Co., 2? W. Washin,! Trnggisten (Wholesale). Judianapolie Drug Co., 21 O. Maryland. Ward BroS. Trug Co.. I'.t, . Meridian. Sägen und Wcrkzenge. ins k Co.. 402-410 S. Jllinoik. . C, Truft-Compagnien. Jndiana Trust Co. k So Vault i Safe Deposit Baul. FZetcher? Safe Deposit. 3? Oft Washington. Bokeö Z5.00 und cusiLärts. Eamenhä.idler. Huntington k Page, 130 Ost Market. Piano und Musikalien. Carltn Lennor. 59 c! Market Str. " Landwitthschaftliche Gcräthe u. Wag Holten W. . Mfg. Co.. S39 Oft Wash. H. T. Conde Jmplemen: i:c, ?7 . Capitel Winter k Hummel, 221 W. Washinglon. Zuckerwaaren (Wholesale). Daggett k Co,, 18 Weft Veorgia Str. Echnittwaaren. urphy. Htbben k Co.. 135 S. Mertdi erdenk k eddeS Co . 206 S Meridian. Gruudeigenthum und Berficherunz. Spann, John E. k Co., 86 Ost Market. generverficherungsgeskllschasten. Jmdiana Insurance Co . Cha5. Schurnuu Präs.. Ttzl. v. Lin, Srnetar, Eisen- uud Blechwaare, Gewehre. Vayman k Zaxtt) Co., 111115 6. SRerifc Leder, Treibriemen, Packmaterial. Hit, Stattet k rltinp To., 227 S Meridian Srn Wundärztliche Instrumente. W. H. Armstrong k Cf ., 224 S. MeridkA. PumpenlWafferleiwng, Fahrzeuge, omftock k Coonse Co.. 271 S. Meridian. Obft und Produkte Commission, herup k Co . 2224 . Delawa Str. Jce Cream. Furna. . W., 212 N. Penr-.sylvania kt Bauholz. Coburn, Henry, Georgia Str. Weißblech. lanner k Sullivan. 216 S. Meridian Lrn. m Putzwaoren. yahnley k McCrea. 240 S Meridian Str Bäckereien, rhe Parrott k Taggart Bakery. Tel. , Bryce Bakery. 14 Oft South Str. Hüte, Handschuhe etc. Hendrickson. Lesler k Co . 131 S. Meridian jJ&fBU rm rlate4 RIPANS TABULtS Are intendcd for chlldrcn, tadics nd all who prefer a rnedicine dtsgutsed as coi icctlonery. ' Thcy may now be had (pitf up in Tin Boxes. scvtnt y-two in a box). pricc. twentyive cents or five boxes (ot one dollar. Any druggist will get them ti you msist, ana thcy may always be obtained by remitting ihe pnee ThcRipans Chcrrjca! wmpasiYh. Nfl II i w -rC - iwrx .
