Indiana Tribüne, Volume 24, Indianapolis, Marion County, 3 December 1900 — Page 9
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KUd iftjj Beilage zur Jndiana Zeiten bis I leiten 9 bis 1 l
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K Ans NeNq s Tagebuch.
mmU S.WUrtl . Wft . . Juni dbtnte. tt wundcro.rer i.lrt aeiveien. ISfl - ?itter. das sich noch imer nicht völlig auetobt Wolken le oie Nackt. duckende flltfcc. arolnde Donner Schlag auf Schlag. I. ' " ' nal wenn es blidt. schreie ich h auf. Denn ich lieoe das Gewitter und Fl! Tfit rtl i rf - n - f a 4 rtltniy1lrt kthn. ! '"' V" V ! Ö t..c unbechrelb!lch erhabenes Gesuhl. )JUma lacht mich aus. Ich finde daß iic icuilll) poeuelov lsl u surcyici ia) box gar nicr;i, niaji einmai vor Papa, der doch äußerst energisch ist nst neulich hat er wieder einem Tagewyner ms elKi;t getrotzt und ihn je jjc unverschämt genannt. Da gerade 'apa Etat daran war, standen wi 3 sC , t st V apa tat daran war standen wir eine Namenlose Angft aus, ob nicht ir , , i ifno wter bei Abgeordneten du Sache Sf fäfrJl 1 ben uns j aber glucklich herausgewickelt und jd , 'laue Brief ist wieder an uns vorüber gegangen. Ich bin darüber sehr froh, denn meines Erachtens gehören die hören Töchter a. D. nicht zu den vollgiltigen gefellschafllichenEcheinungen abwobl ste ja sonst recht tüchtig sein i'önnen. Nebenbei ich muß moraen Pava sragen. wie eö kommt, daß der hoher: ! Zeamte der Ur.tergene des hohen ist. !a?2V l v 1" . i w Veri' e. bet hoch nt:. 1 t'a- "Nnden die Geneaipacyrer Der wlUenjcyatttlchen Vent CC . , , . ' S. f ln,i,-b?ä,TO"e 3ft?U 9tI"' Es donnert noch immer. Ich lese -udermanns Heimath; mein Bruder hat es mir geliehen, da er es auch lä-(-erlich findet, daß ich das Stück im Theater nicht sehen darf. Kostbares V'cilieu. Als wir noch in der Provinz vegetirten, habe icb diese Kleinlichkeit, diese Beschränktheit am eigenen Leibe erfahren. O wie ich mich nach deit sehne! v . (Datum fehlt.) Gestern Gartenfest. Aus Vorsicht qing ich ganz in Gummi hin. Das reinste Gummiweib. Gummi ist eine l?rliche Erfindung, die alle Unebenleiten des Lebens ausgleicht. Es reg net nämlich erfahrungsgemäß jedesmal ; dei diesem Feste, und Papa sagt, datz vie Bauern, wenn kein Bittgang etwas imtzen will, die Vorstandschaft des Vereins um ein Gartenfest anbetteln. Das einzige in Gummi, was mir fehlt, wäre ein mit Gummi beräderter Wagen. Den wünschte ich mir noch um ineiner lieben Freundinnen willen. Habe einen Herrn Rimming kennen lernt. Netter Mensch. Tcknurrbart ' r- rc 3 ifl us c i a Mjfa in rJvr.r , u: vÜrlV 11 ricme ?'a'CIieu' laoD aaen--. 'ärtchen, nicht zu groß von Gestalt und schöne, zanstmuthige Augen, so wie ich ste gerne habe. Ein wenig melancholisch träumerrsch so stell ich mir den Blick eines sterbenden Edelhirsches vor. Er ist mir sehr sympathisch, denn -er versteht mich. Theilt alle meine Ansichten und hat sehr vernünftige über sein eigenes Geschleckt, von dem auch er beklagt, daß es von Tag zu Taq ezoikrschcr und weniger ritterlich wird. Er besitzt vorzügliche Manieren uud erstaunlich viel Geist. Auch könnte er Reserveoffizier werden; er mag aber nicht, da er nicht für das Militärische schwärmt, so wenig wie ich. Er muß einmal Unglück mit einem Duell gehabt haben, hat sich darüber mit seinen (lorpSdrüdern zerschlagen, er wird mir diese Gejchlchte spater emmat erzayten. 8.?" gegenwärtig noch nicht an reur. oar aoer ven oncur cnon Tllf ZSr, 'r 3"m 2lr Sruch. Nne sagte Zch aber fue Mia? ganzilch frei von auen mpfindungen. i "tut t tir iTiT jn irnjr . 1 -f CtY t r . ( . ? a.. 04l. wvii 5.
l5ben vom Thee dansant zurück. Ich : kleinen Flirt angesponnen habe, weiter bade zum ersten Male das Blaue an- werde es ja nichts bedeuten, so wünqebabt mit dem discreten Ausschnitt, sche er. daß alles Äufsehen gründlich Möchte gerne wissen, ob Geheimraths vermieden werde. Ich solle ruhig und
Julie sich schwer daruoer geärgert oa:. Sie ist indessen so grundfalsch, daß sie sich durchaus nicht verrathen will. Rimming war auch da. Smoking, weiße Wes'e, Lack, sehr putzlg. Wer es iprn wooi vinreroracui yar. oap iaj oon sein würde? Haben viel mitsammen i 5, All .n mrtAltifiiit nK i t t C-e;jlwi gciuuwui iva..i r C-r-t,.-. O ;k , unmöglichen Erfahrungen Von Liebe na w w.- ? t 1 T " vN,,, vnt urttrtnhrpn i n im- . . I . k ? w I ? 1T YT T W T I T f ,u droma. wie unerfadren und un schuldig er in Bezug auf alles Weidliche ist. besonders was die ToilettengeHeimnisse betrift. So sprach er von Plüschspitzen, die ihm so sehr gut ge fielen! Wie einen so etwas anmuthet! Mein Vetter, den ich heirathen soll, n,.r nn anwesend. DaS reine Äegentheil. Erinnert mich an die Jns rate: Pflege dein HaarZ Das erste Cliche zeichnet einen Mann, der sich bis auf die letzte Haarwurzel amüsirt hat. polirter Vollmond. ... ein enrsetzlicher Mensch. Mein Bruder, der ihn i - " - - al&n$lUJ taüu' f?fj fV-n alkoholisches auzetdr. lebe aus se.V ' . k . , , . ...44 1 1 . a . nein ylUfjcii .aiiyyui i.iua uiuiu ui kleinen Gesellschaften, nähre sich Hauptsächlich von Krebsen. Rehwild und Forellen, die er bis zuzwei Pfunden ver',ebrt. ohne 5mand einzuladen. Er soll gänzlich ungenießbar sein und sich von einem Wallfisch nur dadurch unterscheiden, daß er schon hundertmal .-ftTnnd, ii't ohne da tt it asfanaen werden konnte. Ich bestätige dieses Urtheil vollauf, obwohl er gegen mich höchst liebenswürdig ist und mir jedeA.
mal eine SfeJcs er Harune; macht. Ick könnte ihn zweifellos haben, aber er ist
ein Frechdachs, der ul-er alles spottet und diese oorte ist mir m der vseele verhaßt. Darum schlug ich ihm auch Vn linitnt nh unh i.inifo ihn wy G mit Rimminq. Und zioar aus Mitleid, weil ich Hört wie irrn daS Gefnrnrfi mif rtWfimTMffiä li, nnnSt ir r v.ifc..iiMv o ' ' die sich natürlich für verpflichtet hält, jeden einigermaßen hübschen jungen Mann mit dem groben Geschütz ihrer tt 1 1 V. n- t c : sllrlcnoen un,ie zu oomvarvlrcn. Mama scheint darüber hochgradig derstimmt zu sein, weil sie mir keinen Gutcnachtrusz gav und einige Änoeutunaen auf morgen fallen ließ, eden wir in Posemucke!? 2. uli. Ysf JrtfY mir SJrf fr.'-i rtri rrrtrf(rtv'1' 4Vl ni viv niuiiiii ivii)ivii' t.1u Eine unbeschreibliche Scene mit !ama gehabt, die durchaus darauf j.v...... ijv.uvi. vtv VtM)UUV VUtUU Bestand, daß ich mich gestern heillos compromititrt dätte, weil ich vier Tou. Ten mH cinm rrn aetanzt habe. Ich verrn aetanU bade. :ca bin empört! Sie will mich auf drei Monate zum Onkel Franz verschicken. der in Kleinsibirien Forstmeister ist. Ich gehe aber nicht. Lieber nehme ich eine Stellung als Gouvernante oder so etwas. Da bin ich doch ein freies Wesen und meine eigene Herrin und brauihr miifi ni.t nnr nr rw.nirrfir Gesellschaftsordnung zu beugen, die im innersten Kern völlig faul ist und SAaven zückten will. Ich soll durchgns den Vetter heirathen, weil erÄutsKtoi ist und viel Geld bat. Aber ick b, mri ühr ivn irw,n mit hr "Vl ""1 AVIV ml WHiUU 1.11 1IIU llt pltr"n Sutzstahlstirn auig..,pichk " K,. was mit SmW -y-rm -w m, v . 4 V I M V. I V liegt, hab' ich der Mama gesagt. Das hab' ich schon vorher aewußt. daß sie mich dann eine dumme Gans nennt ; und mich in die Küche schickt und mir die Finger wund reiben läßt an zehn harten Semmeln. Als ob Jemand,! dessen Herz wund ist. darnach fraate. !
ob die Finger bluten! Und das Aller-! nickt ein wenig lieb, daß Du mich so ; Bin Victoria hat niemals einen Kampf lächerlichste ist. daß sie behauptet, ich l von Dir gehen läßt." frag ich ihn selbst miterlebt, aber sie ist Ehrensei in Rimming verttebt. Ich ver- schmollend. Es war ja doch kaum zum ' oderst von einem halben Dutzend Regiliebt! Er vielleicht, ja, das kann schon! aushalten! i menter, zu denen auch da erste preußisein und ich finde gar nichts dahinter. ! Nun Gottlob kehrt ihm die Aesin- scke Gardedragoner - Regiment gehört. Was gebt das Mama an? Warum nung plötzlich zurück. Oder wie man Von den Töchtern der Königin ist nur
malt sie mir die Schrecken einer unvorUchtlgen Heirath aus. stellt es dar, als , ob so was der reine Hungerthurm wäre und als öb sie die Verhältnisse Rimmings kannte, der nach ihrer Meinung ein armer Schlucker ist, während doch ;
lcr? ganz genau weiß, daß sein Vater , dem Waggon Abschied. Er fährt jeein wohlhabender Bierbrauer ist und, ton Tag eine Stunde weit fort, überer der einzige Sohn. Ich habe natllr-! nachtet und dampft um fünf Uhr Mor lich keine Silbe geschnauft, weil man ! gens zurück. Also liebt er mich. Und
nicht weiß, was Mama in ihrer Auf-1 zeregtheit für Streiche machen könnte. ; Mir womöglich alles verplatzte. Ich setze mich jetzt hin und schreibe anRim- j ming, er solle mich nicht mehr grüßen, er möge um Gotteswillen jede Gesellcr möge um Gotteswillen ,ede Gesellchaft meiden, wo wir uns treffen konnten, auch reinen Bersuch wagen, mich auf der Straße ',u sprechen, da ich strengstens Übermacht sei und sei netwegen die gräßlichsten UnannehmUchkeiten erdulden müßte. Zu meiner Beruhigung solle er mir in oer Zei tung unter Chiffre 1000 K. N. mit. tbeilen, ob er mir in seiner Ritterlich jj Gefallen erweisen roolle '.','achschrift. Natürlich hat Mama es nicht unterlassen können, Papa die ganze Geschichte zu klatschen. Papa war sehr kühl, stellte mir alle ruhig vor. wie ungeheuer schwer es heut zu Tage sei, für ein Mädchen ohne Geld eine gute Partie zu finden und daß ich es bitter bereuen würde, wenn ich dem Better einen Kord qebe. Die ausaetodten Männer ieien für die ifh die schlimmsten efädrten durchaus nicht. dn die Herrschastsgüter mit chlon und dreitausend Taawerk ! ;cunb keineswegs wie die Kieselsteines an bct Straße. Hr hoffe und erwarte s.-r Tockter. dan sie klua sei. tfr , , m i i , ' Pi t 0m 0 rv-k m. rocniicn,, yaiie pt oam apa i,i und war immer ein neuer ftovU. Wenn l , i , m mwwmf 99999WW 161 oa Mit oem iunaen Mann einen ' fin.iirj MlMnn tttti in aller (stille abwickeln stoppen sagte er eigentlich, aber ich muß dabei immer an das verhaßteste Geschäft ' denken und d-n jungen Mann deut Mfh nnS n.li4iriiisik hit ii innftftr gorm verabschieden. Das sollte ich : aufs Wort versprechen. Ich habe, um : X tJ-, ' ' "ff f . ri 1 . - ' ' ' 'i in iiuui Huuiiw uvu ii. un u iu n,l flliworen zu munen. yefilg gk- . . t l r . s 1 l . weint, so daß ich gut durchgekommen I l v 2. Juli. Im Abendblatt folgende Antwort Rimmings: Fassungslos. Tief eri L.::ii.-k ottin, i mu uni auen umstanden postlagernd zu schreiben, was ul ttn- 9TT vie selbe. 7. ?!uli. inn mnd,rdnN,n ,ik im. s Balten w nich le 7un7 k?rb n7u wollen' i?0!!10 2222 ersichtlich ist daß er von se.ner Mutter .inhiinnivtiinntnnMi.it.iihAfiK l I cmuiifi uujiui uiu 3iyiuunuy xriuvi örbtheil hesitzt. das auf der Bank liegt, Crr will mich also heirathen. Aber ich kenne seinen Vater nicht und er scheint mir ein wenig schwach zu sein. Ob er mich wirklich liebt, was i heißt? Ich werde vorläufi man lieben mit uflg bei den Eltern keine Silbe verlauten lassen. küble da ick ibn uuoebeuer oerne habe. Zr scheint stolz darauf zu sein, daß er mich von dem Vetter errettet, Aber, aber, aber Er ist schließlich
eben doch nur ein Mann und ich traue roch nicht unbedingt.
18. Juli. Hurrah! Jetzt weiß ich es gewiß, KsC . ,:x. i:-s;jfc. . ... ,tv nnr yuß Kl WUUj U'lUilU UCU UUV Ullfc' schütterlich liebt Am fünften Juli schrieb ich ihm. daß ich ihn nur Alrnds r-ii 1Z , ?fn um cu uiji um ouiMUfuj ivjvm ffr. Natürlich kam er. Er will sofort mit Papa sprechen, ch rieth jL vorläufia ab. ch liabe eine ' . ' " . . ' . . ' .. . wahresmnlge Furcht vor rimaaiPiaen Verlobungen Da ist man tautet eine geschiedene Jungfrau. Er quälte mich 0hm verlaß immer wieder c .. . itx-c : ... i ijiic luuerislß K"ß. Lächerlich, als ob ich ciroa da- : gegen f.iii uc : . . ' iiaut: ict in nnm jjuuv' rtt nr e rt r iw r a W! Wo sonst? Acd was , l'ud die Männer für unbehilsliche, Sriisli.Ti fl)(rr fkm Vnrir in t-rti viuui -c.' t . 1 1 . jiym iiuu in minii Jahre nichts Gesätes einaefallcn. Am siebenten Juli sage ich zu ihm, es in lVfc-lllllt 11 li)v ,v7 j stiea mir dabei freilich das Bl, Kopf. Karl, sei so gut unl zum Sckmellzua ein Perronbil Blut in den und nimm awn amellua ein Perrondillet uno ein Personenbillet. schaut mich höchstoerwundert an. VieVeicht dachte er an eine Entführung oder so was. Aber er folgte mir ohne lang zu fragen. Wir gehen zum Zug j hinaus, und steigen, da wir die Ersten j sind, in ein leeres Coupe ein. Und er IrfvilH itnh fnnf itnh frfnnt mir fis i uen lieben 5)irsctauqen. und oeraißt darüber das Begreifen. Nun sage ich i lachend zu ihm: Du fährst fort und ich gehe heim." Ja. warum fahre ich denn fort?" fraate er ein wenia blö. i muh imm,r mnr inrfirt U;sn i - U l ' v v v V j j leb' wohl bleib' gesund und schreibe mir . .. J ' . I bald. Karl." Ich stehe auf und reiche it,ni d Hand. Und er versteht noch immer nicht, im Geaentheil. sein hübfthes Gesicht nimmt einen jämmerlichen ug an. Natürlich befinde ich mich nun ebenfalls in Verlegenheit. Aber es verstreicht die Zeit und so reißt mir denn die Geduld. Haft Du mich aar es ioill. er verliert sie vollständig. Meinem Cape schadete es ja nichts, aber mein armer, neuer Hut und meine Frisur. 'Eine Schande! Wie die aussahen! Seitdem nahmen wir jeden Zag vor morgen sag' ich es Papa, ffiama weiß ! es schon. Es hat keinen Anstand. ! Selbst wenn ich mein Wort gegeben hätte, so liabe ich es nicht gebrochen, denn ich habe gehalten, wa? mir Papa auftrug. Ich habe ihn nachdrücklich, auftrug. Ich habe ihn nachdrücklich. ! aber in bei nsiesten Forin Dtrabscfji det. Der Sammler. Won A. Defjauer. Herr Kanzleirath Munkschürzl war nicht nur ein gewissenhafter Beamter. sondern auch ein Sammler, der seit Iadr.iehnten mit peinlicher Ordnung seine Sammlungen im Stande dielt. Ihnen galt seine ganze Erholung, sein ganze außerdienstliches Denken. Er sammelte so ziemlich alles: Tabaks dosen. Perücken. Arzneigläser. Stöpsel.
Infekten etc.; seiner besonderen Für- Bataillons deutscher berittener Trupsorge aber erfreuten, sich seine Marken, pen. und die KronprinzessinMaria von seine Autographen und sein Ansickts-, Rumänien trägt eine auffallende UmPostkartensammlung: er wußte selbst i form als Ehrenchef der 4. rumänischen nicht, welcke von diesen dreien, er mehr Husaren. Die Königin - Mutter von
liebte. Munkschürzl war außerdem ein lieürrr w ,n, u. den mochten bis auf seinen örbnefsen, dem er e n Dorn in Auae war. mtu . nu wv4; i un ) jui ivuv ivwn viuii w undsiebzig Jahre stets heiter und auf - rinrnt lim fn mehr Mirbt, p& ,nif, ..... ...., ...u.. " , - c e.n . t raurn, oaß er iu ein paar .ugen oen Hops hängen ließ, wenig sprach und! nie lange in Gesellschaft blieb: dann ließ er sich ein paar Tage überhaupt nicht mehr sehen ; seine Bekannten vermutheten, daß ihm vielleicht sein ?keffe borgen bereite. Am zehnten Tage endlich wurden sie mit der Nachricht überrascht. Munk: ' r r.' er. r, i lmiirii 1,1 in ri -f rrn,inn,i i fi rTnr, ' ,.. iivuuii iuii, vuiii m für Unheilbare übergeführt wor n. Nicht qermg war die Bestürzuna i r aller, und man. suchte den Grund die miv , ainu viK r, plötzlichen Umschwunges in Munk - i chürzls Geistesleben zu erfabren. " . ' . Endlich gelang dies dem Oberapo
kheter. seinem besten Freunde; er hattr lichkeit in den Gerichten? Dieft Abeinfach den Direktor der Anstalt aufge hangigkett lag ihm. wie. man zu sagen sucht und als er Abends an den pflegt, im Magen, dafür lag ihm aber Stammtisch kam. war alles vor Reu-' die fleißige, fesche Tochter einer armen gierde ganz aufgeregt. 1 Wittwe .längst im Sinn. t?r war die Munkschürzl hatte von seinem Nes . sem Mädchen von Herzen zugethan, ob sen, der seine Schwäche kannte., aus ; gleich er wußte, daß es ebensp. wie alle Kambodscha eh Ansichtskarte mit ei- andern Leute von ihm. scherzend, nur genbändiger Unterschrift des Fürsten ' als von ..Es" svracb. weil er sehr klein
Kambodscha gesandt bekommen, Ueber die Frage, ob er diese Karte nun " ner sickartenslung oder terbringen solle' war der gewissenhafte unzleirath verrückt geworden ' v wr . i in feiner AUlogrclpyeniammiung unStoffwechsel. Seken "vv" Sie. ich trinke nur noch hiesiges Bier und lege bei jedem Glas die 8 Pfennig. ft. A 0 I -x i'nrt " die es weniger lon as oav Lunche ner Vier, als Ersparnis zurück. ..Und was fangen Sie denn mit dem iZrsvarten an?" .Wenn ili inen gewissen Betrag beisammen habe, reise ich nachMünchen und lege es ttieder in . Münchener Bier an."
Splitter. Weise stehen, so wie die Thoren. Nicht dem Geld und Gute fern: Doch dem Weifen muß es dienen, Und dem Thoren wird's zum Herrn. Es giebt viele Leute, denen mehr da ran liegt, beachtet, als geachtet zu iver-den.
Den Stempel soll wf nennen Der ..Jetztzeit" ? Ei. ich mein': Viel wollen ist viel können, )e KaKtt, ist viel sein." i- i ... tfrnvirhma stracks entaeaen " o " o p U U s7, M.'nsi'Kendinae oft: zmal ist, was wir befürchter. mr fllj roa loir hofft. eidlich, Megimentschefs. An europäischen Fürstinnen, welche Negimentschefs sind, ist kein Mangel, aber die Mehrzahl von innen hat selbstverständlich nie wirklichen Dienst getban. Zu den weiblichen Obersten", 5ie nicht nur den Titel als Auszeichnung sunren. joncern auw icich ste gethan haben, gehört die ehemalige KöniaM Mar VON Neapel, die veldiN der Belagerung von Gaeta. Tag und 'achi war sie auf den Wällen, einmal leitete sie persönlich einen Ausfall gegen die Belagerer. Dafür verlieh ihr der Eiar den russischen St. Georgs - Orden. der uir Belobnuna der Tapferkeit verliehen wird. Eine andere oeruvmle . i.. l in . . rr- .yyi w . ? 1 ' 90 ' negerrn in 01 Prinzerzin caria, v,e Tochter des oerstorbeenKönigs Miguel von Vortuaal und Gemahlin Don Üfonso's. Dvnna Maria nahm an den beiden letzten arlistenausstanden re aen Antheil, bealeitete ihren Gemabl ins Feld und führte den Oberbefehl über große Truppenkorper. Die Koni die Kaiserin Friedrich berechtigt. Uniform zu tragen. Sie ist Ehrenchef des 2. preußischen Husaren - Regiments und utt in poller Uniform an der Spitze ihres Korps bei dem feierlichen Einzug in Berlin nach dem Kriege 1870 1871. Die Kaiserin Friedrich ist außerdem Commandeur eines Reg! men-ts deutscher Ftifiliere. Die Prinzessin von Wales ist Oberst eines dä m scheu Cavalleriecorps. Die Herzogin von Sachsen - Koburq - Gotha steht ein oer Spike eines russischen Draaoer - Regiments und ist Oberst eines deutschen Grenadier - Regiments, und oie verzoain von Eonnauaht ist Titudie erzogin von Connaught ist larbescnUdiibmn des Infanterie !Kr giments. dessen Chef früher ihr Vater Prinz Friedrich Karl von Preußen ivar. Die Kaiserin von Rußland ist Ehrenchef von nicht weniger als vier M,-?mt?n TnnäfnYrnt frfT flfnnnNnttiitvitivtii V V V rie, und ihre Schwägerin, die Groß- ' fürstin Wladimir, befehligt ein Linien Infanterie - egimenl. )lk Großfürstin Konstantin, die Tante des Ezaren, ist Oberst des 16. Dragoner -Regiments, und ihre Tochter Großfürstin Bera führt das 1. russische Garde - Regiment zu Fuß. Königin r t m l f. ' Margherita von Italien ist Chef eines Spanien ist iLhrenchef von drei Caval' lerie- und fünf Infanterie - Regimentern. im Namen ihres Sohnes Alfonso X'Iir., und Königin Wilhelmine von Holland befehligt ein Cavalleriecorps. Die Königin Olga von Griechenland. , die durch ein Examen das Zeugniß als I iXu: K-TÄs-;a ViUUUUll rU'.C- JJUilVlIC U!l !(S CUUl'lr . . '' den dat. ist Admiral der ruNischen Flotte. , O" v einem hessischen Marktflecken hatte die kleine jüdische Gemeinde einen neuen Vorsänger und Lebrer engagirt. lvelcher bei seinem kleinen Gelialt angewiesen war. bei denGemeindeMitgliedern, um die Reihe herum, in die Kost zn gehen. Dieser Auftand .V K iit Vv v 'tfii nitnihr I IVUIW 11 lll v i jmviv, setmte sich nach einem eigenen - Koch. 1 I " l I I ' berd um s berd. um so mehr, alö er viel zu klagen hatte über den M'anael an Unterschied. hon Statur war; dennoch hatte Bertha den zierlichen Vorsänger ebenfalls in'ä Herz geschlossen. Die Verlobung fand statt und da sich das Einkommen des Bräutigams durch Stundengeden im Rechnen. Französisch usw. wesentlich gebessert hatte, wurde der Hochzeitstag - bestimmt. Beim Hochzeitsmahle . . m i . i . . r. wollte der wommeinenoe Naool in feiner Rede auf Freud und Leid im i?heleben hinweisen und begann: Es gibt Stunden ..." da kam er aber schön a7i! ..Erlauben Se. Herr Rabbiner. ein Wort, daß ick Ihnen fall' in die Red'." unterbrach ihn dieresolute Braut wenn ,.E lu auch Stunden gibt. E V kann doch ä Frau ernah!"
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