Indiana Tribüne, Volume 24, Number 70, Indianapolis, Marion County, 27 November 1900 — Page 2

M i'Ujv".-.. VVEZ Jndiana Tribüne. Dienstag den 7 November UMMK

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Mnn in einem Bühnhofsgebäulx der in eir.!N Riesen - Bzar ob auf einem Zohrmarkt oder n sonst emein Wichtigen cflgenwirien V?kehrsptz ein Auökunfts - Bureau errichtet ist. so erscheint das g.cnz noiürüch. Aber Nx!chem Zwecke tafeaca jene AuVkmftkBureaus, ri sich da ud dv:t bxkh oUr, unter den zahlreichen Office". Räuiulichkeiten irnd eines Wolkki-.''ch:bers inmitten unserer Großstädte beinohe derstecken. und dere Aufschriften von den Straßenpaffanten gor nicht bemerkt werden? Sie stehen mit ' keiner Tv.-i.w . Os -. i . . : t. : v t . MW- i 'nwn, I"" ch i: I AuUuftzm im uno I'.e leremen aenua au : z st nr -i c r f . thun zu heben. Welcher Art ist die Auskunft, die sie für Bezahlung dieien? Das mag sich schon Mancher gefragt haben, wenn sein Blick einmal zufällig weit über das Getöse der Sto ßen hinauf zu jenen Höhen schweifte sie etablirt find, wäh rend Fremde so aut wie gar keinen Verinert ron ihnen nehmen. Als die ersten derartigen Plätze in's Leben gerufen wurden, widmeten ste sich nur einem ganz bestimmten Austunftsfelde, das in unsere? Zeit leider schon allein wichtig genug ist. Sie biljten nämlich Schüfe , Anstalten oeqen die zahlieicken Wohlthätigk.itsSemoindelunternebniungen. Sehr r.ele Geschäftsleute liefein in aller Stille, und in ziemlich wobi geregelter Weise, Beiträae 'ür wirtliche oder angeblich? Wohlthäiigkeitszwecke: sie stellen Agenten oder Agentinnen, die mel? oder weNiger regelmäßig in ihre Geschüftsbäuser kommen und Beglaubigung - PaPiere dieser orer iener raanilation mit hochtönenden Namen U l?ch fühien, .decls aus. ZH:t der ::t aber

. V V. x r l r i v v v9 v vu. w - u' Jnschnft Jb und kli ihm Höhepunkt mit T?;.t ms. . ; r.n rv - du, 15. 1. LkbtNsjökk, Von da Eb?S&i2S f.. b rm'.nwt sichd jährlich Lngn MB pmhm. ime, W . Mädn den sind meistens Geschäftsleute derlei- ? .4. w2a mÄri,v.,mi- (in,!,. ' t. iTd . IZfcn nw J: fett! das JWoiirr.um de Wachsthums

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entdeckten viele dieser Beisteuernden, u empfinden, abl-r der Beweis, daß sich daß es Leute genua, gibt, die einfach z. b. der Wurm wirklich deshalb aus dem W?dlil)ätigZeits - Geschäft" hümm, weil er getttw, wird, wy: eme gu:e Unterhaltungsquelle ü? M doch noch auf xct schwachen Füßen, selbst machen und allerlei Bogus-Or . nie folgendes oöchit interesiante Exaamsationen für Wittwen und Waisen. Pk:iment zeigt. Theilt man nämlicherfür heimathslose Mädchen u. s. w. , mn zu den Regenwürmern gehörigen Gründen, aber gar nichts oder doed.nur Wurm, ..Allowbophora Ealiginosa", ine nominelle Klemigkeit für solche zwei Stücke, so kriecht das Vorder-

weae verwenden, wayrend von ; etwa 95 Procent der eingelaufenenGelder ein Wohlleben führen. Solche -legentliche Entdeckungen machten natürlich die 'Reingelegten wüthend, und sie entschlossen sich nickts mehr zu geben. ehe sie in jedem Falle ganz sicher seien, mit was für einer Gesellschaft sie es zu thun hätten. Und dann traten jene Auskunfts - Anstalten in's F-ld; ouch sie thaten ihre Arbeit in aller Stille. Sie untersuchten für die Geschäftsleute, die ihre Dienste haben wollten. ! systemansch den Charakter aller anaeb. l'chen Wohltna:igwts - Orgamsatio- , nen. lvelche auf Beträge ausgingen. ' IC cm w n. I unv .?rer lynigiicocr, uno ernane:en i ihren Kunden regelmäßig Bericht darüber' Die Unterfuckunen erstreckten sich auf Alles, soqar auf die Bücher der betreffende- Gesellschaften. Welche Methoden bei diesen Nachforschungen angewenoer wurden und noch werden, , das ist schließlich Sacke diefer An- j stalten; auch ihre Auftraggeber wissen, blutwenig davon. Genug die Sacbc wurde streng geschäftsmäßig getrieben, und die Untersuchungen scheinen niemals fruchtlos gewesen zu sein. Die Geschäftsleute selber konnten, chon wegen Zeitmangels sich bei Weitem nicht so erfolgreich der Untersuchuna

m"Ntnhaften Appelle an ihren vorkommen, wo gar nichts gefühlt Geldbeute! widmen, und einzeln auf 1 wird. Vielleicht lassen sich die Abwchreigene Hand betrieben, hätten ihnen die Bewegungen Narkosirter hier anfüyrcn. Erhebungen selbst auch große Unkosten, ' bedeutsamer aber ist die Thatsache daß

oan lcheryeil oes Erfolges, veruracht. So aber lani ihnen die Ge schichte viel billiger, und sie hatten die Dienste einer wohlorganisirten, im Großen arbeitenden Gesellschaft zur Verfügung. Solcherart ersparten sie oirect und indirect ein sebönes Stück Geld. Tenn die Gebühr war stets eine , wr r fv s r t rrt t -t m yi a t V Vv 'Dr, i ocrhältnißmäßig aeringe. und der Vorlhei! ein großer. Kein Wunder, daß diese Anstalten sehr bald einen bedeutenden Zuspruch seitens vielceschastlgter Kaufleute etc.

fanden. Dieses führte naturgemäß Zahrnchen Giftes enthalten können, deauch zu Mitbewerb: wo es er nur Solanins. Und dieses Gift (ein gly-

e i n solches Büreau gegeben hatte, erstand bald ein halbes Dutzend. Die ' Untersuchung der Wohlthätigkeits-Un-ternehmungen allein reichte daher nicht mehr hin. diese Anstalten im Schwung erhalten. So erweiterten s ihr Arbeitsfeld immer mehr, bis sich dasselbe heute auf alle Angelegenheiten erstreckt, in denen überhaupt gründliche Auskunft begehrt sein mag. Tiefe Anstauen pfuschen daher auch vielfach den Tetectiv - Agenturen in's Handwerk, ohne selber einen polizlichem Ebarakter zu haben. Sie übernz.' B. beargwöhnte Ehemänner und Eheweiber, tragen Beweismateri..'. für Scheidungsprocesse zusammen, x m den AngesteÜten eines großen .'chäftes nach, die man im Verdacht hat. zuviel Geld fliegen zu lassen, etc., der Alles ..mit Anstand und Würde", und ohne den zu überwachenden Perso- . jemals ihr Gesicht zu zeigen. Und s.e erhalten Aufträge genug, ohne be-trci.-htlicbe Reklame für sich zu machen? Wddrend ihre Dienste Jedem zu Gebote stehen, bilde: die Geschäftswelt im engeren Sinne des Wortes doch nach vor ihre wickeigsre Clienten schaft,

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RteS a aur- und Heilkunde.

5Dn W a ch i t u nr des Mens che n. Im ersten Lebensjahre ist das Wachsthum des Menschen nachweislich cm größten. Es nimmt in den folgenden drei afyetn mehr und '.hr ab. um dann n mahnnd gleichen Zwischeniöumen bis zum 12. Lebensjahre vorzuchreiten. )n dieser Zeit tritt ein auffallender Gegesatz mschen Knaden und SRibcn eis, Während nämliefe beäm Staaten, wie wir dem soeben erschienenen Hcndbuch der '-chulhygienc von Prcf. Baglnsky en:nebmen, i.,!,;,-- ip.it,,.,,.,., ,,.,t. v,f CTCE , das; um das 12. Lebensjahr r 14 j: l UWiJ J- . UlllilU. 4. "V M.tV Entwickejung am schwülsten ist, füllt bei Mädche?, das Minimum der Längenzunahm in das 10. und 11. Jahr. Räch dem vorübergebenden Sinken der Länoenzunahm? tritt dann wieder eine Steigerung ein, und zwar beginnt dieTt'.ix bei 5rnben mit dem 33. und 14. niederum früher em: Es fallt in das 13. und 14. Lebensjabr. Es ist übiipens interessant, daß die Zunahme der Körperlänge ivarend der einzelnen Lebensahre in dkTi verschiedenen Ländern Tisserenfer, e'.::. So sind die Kinder in ?.'o7d Amerika, Dänemark, Schweden durchsckkittNch größrr als gleichltriae Kinder anderer Länder. Im k. und 7. Lebensjahre kann diese DisZerenz 619 Zentimeter betragen; sie wird 5 07.? bis zu 13. und 14. Lebensjah bedectend geringer, nimmt aber dann wieder rach zu. so daß in den späteren ad-ren der Unterschied nieder deutlich lervoriritt. L m p f Z n d e n " i e d e ? e Thier Sch me r ze n ? Iu allen Zei: hat man den Thieren die spabia'eit zuaeimrieben. S5meren davon, 'väfrend da- interstück t , -m , ich sofort lebhaft rinaelt, unruhige ausgiebige Bewegungen macht, kurz sich so verhält, als ob es allein auf den starün Eingriff reagirte. Wenn man aber das Theilen fortsetzt, entdeckt man. daß alle Hinterstücke. sowohl die aus der vorderen, als die aus der Hinteren! Wurm - Halste sich gleich verhalten. Bei einiger Borsicht kann man bis zu ganz kleinen Wurmstückchen gelangen, j immer macht nur der dem Schwänzen-! de zuaekebrte ?lbscknitt die Beweaun- ' Mn dir auf l?ebre?z edf'ktet naben würden, so lanae es sich um den Gefammtwurm handelte. Aus welchem Grunde tragt mit Recht Professcr . . w . 7 ! l L. Ed nacr m einem Artikel der ..Berl. Klin. Wochenschrift müssen wir de:m annehmen, daß die beobachteten Bewegungen von Schmerzen begleitet sind? Nicht einmal der sögenannte Analogie - Schluß ist hier anwendbar. Wir dürfen gar nicht, weil der Mensch ode? die b'öbercn Thiere bei schweren Reiunacn lucbt- und Abwehr - Bewcaunaen macben. die vcn Schmerz begleite: sind, auf das VorHandensein des Schmerzes bei niederen Thieren direct schließen. Wissen wir doch, daß die gleichen Bewegungen, wie ne die Schmerlen bealeiten. der den kirf weiien A vMtr Umständen ein Mensch, dessen untere Körverbälfte eine vollkommene Empfindungs - Lahmung aufweist, unter bestimmten Um ständen noch aanz ebenso lebhaft da: Bein zuckend zurückziebt. wenn diej Sohle von der Nadc! getroffen wird. r als es frurr geichh. da er dresenStich och fühlte. Das Solanin der Kartoffel. Es ist bekannt, daß unsere Eßkartoffeln geringe Mengen eines sehr gekosidisches Alkaloid) soll besonders viel in dem Keim alter und in der Schale unreifer Kartoffeln vorkommen. Daß Kartoffeln oft stark solaninbaltig sind, ist niche zweifelhaft, da ihr benutz schon häufig Massenvergiftunen. zum Beispiel in Kasernen, zur Folge gehabt hat. So sind in den Zeiträumen 189298 unter den Mannschaffen verschiedener Truppentheile des 9. preußischen Armeecorps Mass.nerkrankungen nach dem Genuß ausgekeimte? oder nicht ausgereifter Kartofstln beobachtet. Die Leute erkrankten unter Erscheinunzen von Fieber. Kopfschmerzen, starken Leibschmerzen. Ab geschlagenheit. Erbdchen, Durchfällen, in einigen Fällen auch an Ohnmacht und Krämpfen. Chemische Prüfung der Kartoffeln ergab, daß sie Solanin in Mengen enthielten (0.38 statt 0.064 v. H. für gewöhnlich), die zu einerVergiftung ausreisten. Alle diese giftigen Kartoffeln zeigten eigenthümliche graue Stellen, und es wurde gefunden, daß gerade diese grauen Stellen 33j v. H. mehr Solanin enthielten, als die übrigen Theile der Kartoffeln. Tu mikroskopische Prüfung ergab, daß die

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Iwei rohe Leiden Q scheinen allenthalben ein Erbthei! der menschlichen Familie zu sein, nämlich Rheumatismus und Neuralgie. liest Leiden werden jedrch geheilt durch dak Meisterheilmittel

St. LPis; Wucherungen verdanken; so lag der Verdacht nabe. daß die Pilze auch die Bildner des Solanini 'st.in tonnten. Tr. Richard Weil, vctkcr und Volontär . Assistent am dngicnischen Institut der Universität Straßburg, hat nun derartige Kartoffeln 'akteriologisch und chemisch na'oer untersucht und in ihren grau-schloarzen Sollen dreizebn neue Keime gefunden, darunter zwei, die in künstlichen Culturen Solanin b lden. Daraus geht hervor, daß das Solanin der grau-schwarzen stellen in alten Kartoffeln ein Bakterien - Erzeugniß ist. Dieser Nachweis macht es in hohem Grade wabrscheinlick. daß auch das solanin, das frische 5iartoffeln in gan geringen Mengen 5n:oa!:en. uicht etna eine Drüsen-Äb-sonderung der 57.rtoffeln ist, ftndern ein Erzeugniß, eine Ablagerung der olaninbildner. Dafür svrickt schon, daß das meiste Solanin in der Kartoffelschle liegt: diese ist aber mit Millionen von S2ltöffnungcn ttrs?herl, in die die So!aninbildn?r eindrinen und dort ihr Solanin ablagern können. Wird später das Gewebe lockcrcr oder die Kartoffel älter, dann wandern die Solaninbildner in die Karioscl selbst ein und erzeugen dort (vielleicht auch ii.i Zusammenwirken mit anderen Kein;en) krankhafte Veränderungen und in diesen jene auffällige Steigerung des Solanins. Diese Solaninbildner kommen jedenfalls in der Ackererde vor und wandern fchon auf dem Felde in die Kartoffel ein. Flaschenfarden. Welche Farben für Glasflaschen die besten sind, hat der Chemiker Möller in Kopenhagen eingehend untersucht und seine Ergebnisse in den Berichten der Deutschen Pharmaceutischen Gesellschaft mitgetheilt. Es ist bekannt, daß für Arzneien nicht immer weiße, sonlern häufig farbige Flaschen gewählt werden, weil manche Medicinen gegen die Wirkung des Lichtes empfindlich sind. Nur eine eingehende Forschung ciber vermochte festzustellen, welche Farben sid) für diesen Zweck am besten eigncn. Möller hat gefunden, daß der beste Schutz gegen die chemische Wirkung der Lichtstrahlen durch schwarze, d. h. völlig undurchsichtige, rothe, orange und dunkelgelblichbraune Gläser erzielt wird. Einen ziemlich guten ckun gewähren ferner auch helle bräunlichgelbe, dunkelgrüne (aber nicht blaue) und dunkelbräunlichgrüne Färbungen. Dagegen geben blaugrüne, violette, milchige, bläuliche oder färblose Gläser wenig oder gar keinen Schutz für chemische Veränderungen durch die Wirkung des Sonnenlichtes. Für die Aufbewahrung von Wein, Bier und Spiritussen sind, sofern der Einfluh des Lichtes in Betracht kommt, ounkelbräunlichgelbe Flaschen vorzuziehen, während hellbraune, hellgrüne und bläulichgrüne Flaschen iveniger empfohlen werden können. Malaria - Impfung. Eine Entdeckung von tveitgehender Bedeutung für die Bekämpfung der Malaria und die Akklimatisation der Weißen in den Tropen hat Dr. Kühn. Oberarzt der kaiserlichen Schutztruppe in Deutsch - Südwestafrika, gemacht. Tr. Kühn beschäftigte sich schon längere Zeit mit Untersuchungen über die ..Sterbe" der Pferde', jene seuchenhafte Thierkrankheit. die den Pferdebeftand Südafrikas zehntete. Dr. Kühn hat dabei gefunden, daß Körverflüssigkeiten von Pferden, die an der Sterbe" erkrankt sind, für den Menschen Weißen wie Eingeborenen ein Heilund Borbeugungsmittel gegen Malaria sind. Die Einverleibung geschieht durch Impfung; sie ruft niemals örtliche oder sonstige Störungen hervor. Das Verfahren hat sich im Lazareth von Windhoek in einigen schweren Malariafällen bewährt. Dr. Kühn hat seinö Versuche bereits Anfang 1899 begönnen; gegen 50 von Kühn Anfang 1899 so geimpfter Eingeborener die Eingeborenen Südwestafrikas haben eine so geringe natürliche Jmmunität gegen Malaria, daß sie eher mehr denn weniger, als die Weißen darunter zu leiden haben blieben in der Regenzeit 18991900 (der Malariazeit für Deutsch - Südwestafrika, etwa November bis Mai) ohne jeden, auch den geringsten Anfall, während zahlreiche nicht geimpfte Eingeborene erkrankten, aber mühelos durch die Impfung geheilt wurden. Heilwirkung desPhosphor e s c e n z ! i ch t e s. Tic Wirkung des Lichtes zu Heill'S&n ist in den l''n fahren wie-

Jakoös Gel. veryoil ikgennand emaeyendster Untersuchungen gelvesen. In der ..Zeitschrift für angewandte Chemie" theilt Dr. C. Roth nun mit. daß man nicht blos mit dem Licht der primären Lichtquellen. Sonne. Magnesium, elettrisches Licht und so weiter, sondern auch mit der von phosphorescirenden Körpern ausgestrahlten Lickt-Energie auffällige Heilwirtungen erzielen könne. Tr. Roth benutzt Schivefelcalcium, chwefelstrontium, Schwefclbaryuni. Schwefelmangan, chivefelzink. vermifcbt dieselben mit Leinölfirniß, Kautschuk- oder Paraffinlösuna. Kollodium und so weiter und trägt oi?se Anstrichsmasse auf Gegenstände auf, die dazu geeignet sind, mit ihnen die einverleibten Strahlen auf die Oberfläche des Körpers oder in Körperhöh!en zu dringen. Besonders werden d Leuchtfarben auf dünne, gazeartige Gewebe oder auf durchsichtige Substanzen, wie namentlich Glas oder Marienglos. afaetralien und nach ihrer Bestrahlung dann auf die erkrankten Sollen der Körperoverfläche aufgelegt. Eine noch viel größere Bedeutung aber dürfte das abforbirte Licht für die BeHandlung von Hohlorganen oder Körpercanälen haben, die von außen her dem directen Lichte entlrxder überhaupt nicht ode? nur sehr schwer zugänglich sind. Vor Alln kommen also das Athmungs- und Speiserohr desHalses, der Nasen- und Rachenraum, der Ge- , hörgang, die Gänge des Sehapparales. sowie Magen, Blase und so weiter für die Behandlung mit absorbirtem Licht in Betracht. Um diesem Zwecke zu e.itsprechen, überzieht Dr. Roth elastische und starre Stäbe. Glasröhren. Bougies mit phosphorescirenden Subftanzen der erwähnten Art; nach der Be-. Iichtung durch natürliches Tageslicht werden diese Gegenstände zu den erkrankten Stellen geführt, um sie dort länger verweilen und die aufgesaugten Strahlen abgeben zu lassen. Alle z'.hn Minuten bis eine Viertelstunde werden die Lichtträger entfernt, von Neuem dem Lichte ausgesetzt und dann wieder nach den erkrankten Stellen zurückgebracht. Die bakteiienvernichtendeW.rkung des Phosphorescenzlichtes außerhalb des Körpers hat Dr. Roth an verschiedenen Fällen unzweifelhaft naä,gewiesen; in ungefähr sieben Stunden wurden die untersuchten Bakterien von dem bläulichen Phosphorescenzlicht des Schwefelstrontiums abgetödtet. Innerhalb des Körpers hatte ferner Dr. Roth den Erfolg, eine chronische Prostastitis und einen chronischen Nasenrachenkatarrh durch solche eingeführte. Leuchtsonden zu heilen. Man wird also den weiteren Erfolgen des Rothsehen Verfahrens mit Interesse entgegensehen dürfen. Auf der Strecke ParisCalais fanden Versuche mit einer neuen Locomotive statt, die mit einer Schnelligkeit von 100 Kilometern in der Stunde fährt. Die Versuche sielen äußerst günstig aus. indem der Versuchszug die Strecke von Paris nach Calais in drei Stunden zurücklegte, während bisher die schnellsten Ziige 3 Stunden brauchten. Gleichzeitig fanden Versuche mit einer neuen Bremse statt, die es ermöglicht, einen Schnellzug .augenblicklich ohne Ruck zum Stehen zu bringen. Auch diese Versuche fielen angeblich glänzend aus. die neue Maschine sowie die Bremse sollen demnächst in Frankreich im regulärcn Eisenbahndienst eingeführt werden. Der Pariser Bankier Graf Ravhael Cahen d'Anvers aus Paris erlitt bei einer Fahrt mit einer Automobile einen schweren Unfall, der sofort den Tod herbeiführte. Der Todessturz des Grafen erfolgte an einer abschüssigen Stelle bei Lepronvall6e unweit Mezires. Der Graf lenkte entgegen dem Rathe des Heizers niit unverminderter Geschwindigkeit. De? Heizer sprang rechtzeitig ab, der Graf blieb mit zerschmettertem Brustkasten todt liegen. Wegen desselben Automodils stand der König der Belgier kürzlich vor acht Tagen in Unterhandlung. Er unternahm auch eine -Probefahrt in dem Wagen und fand schließlich den Preis von sunfzigtausendFrancs übermäßig hoch. dolph Frey, (Old Fredorn Right.) iitj Public, Translator, Correspondent etc. o. 970 West Walnut St

Or. J. A. 8u,Me.

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