Indiana Tribüne, Volume 24, Number 69, Indianapolis, Marion County, 26 November 1900 — Page 2
"v" Jndiana Tribüne, Montag, den S. November lH)Q
Halde Cents.
! Banken haben für Centstückc nri UYx fni?f Sta e jKnia übtia", und m Halbeni. Haien eine solche Kette vlm ttagqq. Stückn würde i erst K$t gelten, t schNeßlich in $tej rnichtungendi. ist intafc eine unserer Bonlicrs ZeN Mdtt SchKksalSschlSgen zu bestehen schriften. !ve!che neuerdinq?, fthr nt gekalbt, wir die emftnie Hnptst?dt von schieden dafür eintritt, daß Halde Cents Guaikmala. eU:u:;..arnrnfa. jtctner izeprägt nxrden, Diner) ist dies nicht der roohnlita Wnfcnben, 'reiche die einzige Stimme, welche sich für zufäUia in dcr Nah :lircr .Kinnen diese Forderung erbebt. vorbeikommen, hat auch nu, rcn ?yrem Der Vorschlag on sich nicht neu; Dasein jemals ctwaö gehört und noch aerade jetzt aber scheint in zahlreichen viel weniger Kirnte rnocu "kommen. Kreisen ern lebhaftes Verlangen nach dah sie eine Zntlana bU Metropole seiner Verwirrlichun vorhanden zu der ganzen weftlichen eil sein. Dieses Bedürfnis; zeigt, daß un war! Ulan ric manchen Beer Land alt wird? In allen neuen zuhnnacn das Pompe;, Amerika ncnSandern mit vielen unentwickelten nen. und doch ist W ?raglt IM Hilfsquelle -gibt man st in Geld- . Geschich:e eine wert ohcre. denn und andern Sachen nicht viel mit Kl" jPomplü wuid, M nu, vcn (inet nigkeiten ab. Ein dconders auffalle nnzinrn cjofcen ;. ' p Yk'.mgedes Beispiel hiefür boten die Pionier sucht, die ihm freilich fül immer den age Californiens. wo kein kleineres ; Garaus mni Geldstück, als ein ..Dime". im that , Ungefähr dreißig Mcüen von der sächlichen Umlauf war. und bei allen , heutigen Hauptstadt uatemoJ 8 sind aeschäftlichen Transactionen, in denen ihre Trümmer unter üppigen halbes einen geringen Betrag herausz tropiscven Grün zu stoben. Ein wuwechse!n gab. derselbe einfach ein Ver- i cherndcr Ä'ald von Gestrüpp tst zw:lust für die eine und einen Gewmn für sehen etn toWen Ucvcrreften ihm
die andere Seite bildete, ähnlich gar stolzen fcüen und Hofe c:nporycscnos- , manchen Transaktionen in unseren sen. und wo die Pneftn ihn Hymnen , Tagen, wenn es sick um Waaren han- j sangen, und Reichthum und Gelehr- j deli, bei deren Preis-Markirung schon : samkeit sich auf s glänzendste entfallange der balbe Cent in der Theorie ! teten, wühlen halbwilde Schweine in vorkommt! den Ruinen herum. Ringsum haben Noch viele andere Dinge, die gegen- ! einige Tausend arme Peonen ihre wärtig einen Cent oder mehrere Cents elende Hütten aufgeschlagen, die mehr kosten, würden höchstwahrscheinlich nocb. als die Trümmer, wie ein grauhalbcentweis verkaust und gekauft samer Hohn auf die untergegangene werden, wenn der halbe Cent als Pracht und Herrlichkeit aussehen! Münze existirte. Nicht nur könnte eine ' Hier stann einst lc größte Stadt der sehr zahlreiche Claffe des Publikums, westlichen Hemisphäre mit Ausnahme welche Alles im Kleinen kaufen muß, Mexikos, die an Schönheit und grof;alsdann manche Ersparnisse machen, artiger Blüthe verpflanzter Civilisafondern der halbe Cent würde auch die tion Mexiko noch weit überbot. Nicht Profite der kleinen Händler vermehren einmal ihr Name ist ihr noch gcblie helfen, während gegenwärtig entweder den. der Käufer oder der Verkäufer viele Es war im Jahre 1524, als AlvaZleine Jruchtheile verliert, die im Lauf rado im Auftrog des Eroberers Corder Zeit einen sicherlich nicht zu ver , tez das Land nach Südwesten zu unachtenden Betrag aufmachen. Die Er- j terjochte und die Stadt Guatemala sparniß von einem Cent im Tag. an gründete. Die Stätte, die er sich ausimi winzigen Kaufen oder Verkäufen, wählte, lag auf einem grasigen Abbedeutet schon 53.65 im Jahr! hang am Fuße eines großen erlöscheKein Wunder, daß der Ruf nach der nen Vulkans, wurde aber beinahe Halbcent - Münze hauptsächlich aus überschüttet von einem anderen, noch denjenigen Landestheilen kommt, in immer thätigen Vulkan auf der nörddenen der Kampf um die Existenz und Uchen Seite. Dorthin versammelt? er. der Preis-Mitbewerb sich am schärfsten mit mehr oder weniger Gewalt, die
gestalten. intertttte und Esnnenfiecke. Obgleich die Wetterkundigen mit der Voraussage der Witterung auf , längere Zeit bisher nickt viel Glück qehabt haben, sind sie doch unablässig be-, müht, gewisse Gesetze herauszufinden, durch die eine zuverlässigere Prophezeiung des Ausfalls der kommenden Jahreszeiten möglich wäre. So hat jetzt ein Astronom der Sternwarte von Greenwick. Namens MacDowall, eine Beziehung zwischen der Häufigkeit der Frofttage in den verschiedenenWint?in der letztenJahrzehnte undderMengecer Sonnenflecken nachzuweisen versucht.! Daß die Witterung durch die Häufigkeit und die Größe der Flecken auf der Sonne in gewissem Grade bestimmt wird, ist langst von Astronomen und Meteorologen für wahrscheinlich er-, klärt worden, aber es fehlt noch an einein bundigen Ergebniß, das man zur Voraussage der Witterung zuverlässig verwerthen könnt. MacDowall hat nun die winterliche Witterung und den Zustand der Sonne nach den Beobachtungen seit dem Jahre 1841 bis auf die Gegenwart verglichen und eine gewisse Beziehung festgestellt. In den drei Jahren, die auf dieZeit der meisten Sonnenflecken folgten, ist die Zahl der Tage, an denen die Temperatur unter den Gefrierpunkt fiel, geringer gewksen als der Durchschnitt, und zwar hat der Gelehrte ausgerechnet, daß in den betreffenden Jahresgruppen zwischen 1849 und 1896 131 Frofttage wem-! ge? gewesen sind als man nach dem Durchschnitt hatte erwarten sollen, Umgekehrl scheinen sich die Trienm-n g verhalten, die auf die Zeit der genngsten Sonnenthatigkett folgen :ndem eme kleine Zahl von-onnenflecken gerade eine s arwe Wmterkalte zu beSeiten pflegt In diesen 125 L IM 5l"l"uuc mcii cycii, u. 'chnittsrechnung entsprochen hätte. Gegenwärtigkeit befinden wir uns in ci ner Zeit geringster Sonnenfleckenhäuigkeit. und demnach wäre für den nächsten Winter noch ein Ueberschuß von rosttaaen zu erwarten. Aller- . . .. . , . t rrr dmgs wurde es der letzte harte Wmter i c, c. i rnt . " t em, und vom Jahre 1901 an wurde MJtZJ er folgem Die ommer scheinen mels ens im Gegensatz zu den Wmt rn u stehen, indem einem harten Winter ein warmer ommer vorhergeht. Von ei ner weiteren Untersuchung gerade der W$mWM tn onnenslecken und der mittleren Temperawr auf d viüt in nua iiiunuc w uuge u,uu Der Pilger E u g e n i o Amedei aus Peggio begegnete bei BeXtfi St -ßiltfiÄn n Qnn f!nj Ynn um ii. vu utuiii ;i .'u'ni iiiivt. uuu ihm getrennt landen Frau. Er fordertdieselöe auf. sich mit ihm zu dersöhnen. Da die Frau sich entschieden weigerte, zog er ein Messer und erstach die Unglückliche. Der Mörder wurde jcicr: ;cr;n"ict.
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lU" 3" '"v u .VU,"'MS von 30U Fun ange und 120 ftufc auch endlich zu einer ziem ich sicheren Jte errichtet, 'deren Hochaltar unter Vorau-saae des lahreszeitlichen Vor- t-mtx uppel von 70 Fuß Höhe stand
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tttrfai einer Hauptstadt.
Eingeborenen der Umgegend, und wie durch Zaubermacht erhob sich eine große. stolze Stadt, an welche? die geistliehe und die weltliche Vormacht Europas Rom und Spanien ein fast ebenso großts Interesse nahmen, wie cn irgend einer dortigen Metropo!?. Die römische Kirche sandte ihr Mönche und Priester, und Kathedrale und Paläste stiegen hier auf. wie der neue Continent Ke noch niemals gesehen hatte (außer viell?icht in vorgeschichtlichen Glanzzeiten einer ganz anderen Civilisation.) Wunderdinge,, und keine fabelhaften, erzählte man in der alten Welt über diese Stadt, die zur Hauptstatt der neuen Welt bestimmt wurde. Aber schwer legte sich die Hand des Verhängnisses auf diese Stadt! Die ursprüngliche Herrlichkeit währte nur siebzebn Jahre. Dann kam ein schwarltl Schreckenstaa. Ein furchtbarer Sturm erhob sich, der Regen stürzte j Strömen nieder. Blitze und betaude Donnerschläge erfüllten die Luft, der zitternden Erde entrangen sich dumpf grollende Wehelaute und a$ der Himmel ganz mit Finsterniß überzogen war. rollte ein ganzerBerzgipfel mit Felsen. Bäumen. Erde und Wasser auf die Ungücksstadt herab nd begrub eine große Anzahl der Bewohner! Der Krater jenes erloschenen Vulkans, der sich ganz mit Wasser gefüllt hatte, war in dem Sturm geborfICn. Als endlich sich der Sturm verzog, und die Sonne wieder lächelt?, war Alvarado's erste große Stadt dahin. Doch ungebeugt durch diese entsetzKatastrophe, machten sich die Ueklebenden alsbald daran, eine neue tadt aufzurichten. Diesmal aber winde ein etwas weiter abwärts gelegenc Stätte ausgesucht, inmitten der zwischen den Bergen. Das Ge4öfe js Untergangs hatte sozusagen Welt durchhallt im Echo M Mexico ,am m t se nem Reicktbum an ftilf? das spanische Mutterland sandte seine geschicktesten Handwerker und Künftler und bald erhob sich "ine neue Metropole. würdig des Namens der alten. Erobernde Kriegsleute und ihre indiaI 7 " U "W"l-f Nischen Sklaven wetteiferten im Bauen 1" im ouMiii h0n gva,J n,n. - ....(vii) "iiv, vU1 . 1 1 V 1 1 uuv Wohnhäusern. Wiederum strömten P'iester und Mönche in das fruchtbare Thal. Riesige Klostergebäude erstann und ringsum blühende Gärten mit Sprinqbrunnen. Die Stadt soll sogreine beständige großartige Zufuhr M mm Vf altem Wasser Z abt haben. Ersteres unter Benützung der Feuer der genannten lebenden Vulkans. Es wurde eine SatfcWo die von 16, wunderbar geschmückten steinernen Säulen getrogen wurde. Die wichtigsten religiösen Orden des Christenthums hatten hier herrliche Sike. Kaossn rollten durch die Straßen. - . ; j n,! o -c ie , , . J V S?2 'ttete sich ""'be Korruption Die ?'lchen nen wurdenllen Wa,ungen Wohlmeinender zum Lasttbiere zu ihrer ag. l'.chen Frohnarbe:: getr.eben. die Civil.
Ei irr unaagenehmsten fllle) ist eine Verrenkung. bt(cnbtr schlimm wenn mit einer Quetschung verbunden. Der defte Weg um deid Unfälle zu heilen geschieht durch die Nnndunß 9cn 8t. Ianov8 Gch wodurch eine prompte Heilung bewirkt trd.
dehorden stritten sieb über ihre GeldUnterschlagungen. ::nd die Vollvmassen wurden versklavt. Da Zam eine oclvininikvollc Epidemie über die Stadt: mit heftigem Nasenbluten beginnend, raffte sie großc Massen Volles dahin. Schreckliche Erderschütierunen folgten in den nächsten Jahren und 1581 ereignete sich ein höchst unheilvoller Uns druch des thätigen Bulkans. weithin Verderben verbreitend. 1586 erreichten die Erdbeben- und Vulkan-Heimsu chungen ihren Höhepunkt; ein großer Theil der Stadt wurde zerstört, und eine Menge Menschen kam um. Eine neue Seuche, die in der Regel biunen drei Tagen tödtlich verlief, stellte sich 1G01 ein, und Tausende erlagen ihr. Dann . war ein halbes Jahrhundert glückliche Zeit, aber an einem schwülen Nachmittag des Jahres 1651 gab es eine neue Erdbeben- und Vulkan -Katastrophe, und 1686 kam wieder eine schreckliche Seuche! Und so ging es mit Zwischenpausen vonJahrzehnten weiter, bis Ende des Jahres 1773 eine Reihe Erdbeten die Stadt mit ihrer ganzen Pracht und Herrlichkeit für immer zerstörte. Das überlebende Volk hatte allen Muth verloren, sich länger an dieser Stätte zu behaupten, die von Gott verflucht sei! Nocb jetzt sträubten sich die alten aristokratischen Familien heftig gegen einen Wegzug; aber die Stadtverwaltung und der König von Spanien ergriffen die Partei des Volies. und es wurde eine, viele Meilen entfernte Stätte auf hohem Tafelland, umgeben von tiefen Schluchten, für eine neue Hauptstadt ausgesucht: so entstand die heutige Stadt Guatemala. Jene halb begrabenen Trummer, nebst den Peonenhütten ringsum, haben den Namen La Antigua oder die alte" annehmen muffen. Wissenschaftliche Forscher finden hier noch ein reiches Feld; früher sollen auch Schatzgräber hier mit Erfolg gewühlt haben. emüthliche ländliche Banken.
Wie männiglich bekannt, sind die -Banken in unseren Großstädten so ziemlich die allerletzten Plätze, an denen von Gemüthlichkeit und Gemächlichkeit für das Publikum die Rede sein kann, ganz zu gefchweigen von den Angestellten. Vielmehr herrscht in den größten dieser Banken ein beinahe drückender Geschäftsregel-Zwang und Formalitätswesen, und sogar in den kleineren Banken an den Seitenstraßen ist es nicht viel anders. Aber sehr wesentlich unterscheiden sich hiervon die Gepflogenheiten in vielen unserer ländlichen Banken, ganz besonders im Süden unseres Landes! Wer stets nur in Banken der Städte verkehrt hat. kann sehr überrascht sein, wenn ihn sein Schicksal einmal in eine jener Banken führt, die aber keineswegs klein zu fein brauchen. Da sind z. B. in einem der betreffenden Städtchen drei Banken, jede mit nicht weniger als einer Viertelmillion Dollars Stammkapital, und mit hübscheu, stattlichen Gebäuden. Aber statt der, auf das kleinste nothwendige Maß beschränkten Accomodationen für ihre Kunden, stellt ihnen jede dieser Banken weite, behagliche Räume zu Gebote, mit Armstühlen, Pulten zum Schreibm und last not loast!" Spucknäpfe für Tabakkauer in reichlicher Zahl. Die abgesperrten Räume für die Angestellten sind freilich beschränkt genug; denn der ganze verfügbare Raum ist eben dem Comfort der geschätzten Kunden gewidmet. Räch den Begriffen eines Großstädters sieht es hier eher wie in einem Club-Local. als wie in einer Bank aus. Hier haben die Landwirthe und andere Besucher des Städtchens ih:e allgemeinen Zusammenkunft -Orte, und niemals während der Geschäftsstunden jind dieselben leer! Dabei geht aber die Arbeit der Bank ihren ununterbroebenen Gang, während das Publikum außen herum schwatzt und scherzt und lacht un flucht, beinahe wie in einer Mrthschaft und dem Kautabak alle Ehre anthut. Denn Jedermann hier sich nicht im mindesten dadurch stören, so wenig wie der Müller vom Geklapper seiner Mühle! An Sommer-Nachmittagen werden, wenn sich die Bank zur Zeit an der schattigen 'Seite der Straße befindet, die großen Armstühle heraus in den Schatten gebracht, und verzieren mit Insassen die ganze Straßen-Front des Gebäudes. Im Winter dagegen macht ein großer, meistens rothglühender Ofen den Aufenthalt für Leute, welche c:::' fünf oder z-hn Meilen in der
saue gesayren nnd, doppelt angenehm, und daher ist bei kaltem Wetter der gesellige Zudrang größer als jemals denn die beliebten Straßenecken-Confe-rslüzen haben dann ein Ende. Statt des steifen Regelkrames der GroßstadtBank herrscht hier stets ein ungezwunqener Ton. innerhalb und außerhalb des Gitterwerks. In südlichen Gegenden trägt ohne Zweifel auch schon das Temperament der Bevölkerung Einiges hierzu bei. Die Gepflogenheiten der GroßstadtBank könnten sich hier überhaupt nicht zur Geltung bringen lassen; denn wie einer dieser ländlichen Bankiers sich lürzlich ausdrückte wenn wir unser Geschäft auf s o lche Weife zu betreiben suchten, so würden wir nock nicht genug zu thun kriegen, um in hundert Jahren eine Dividende von einem Vier-tel-Prozent erklären zu können? Wenn unser Publikum die Bank nicht zum allgemeinen Stelldichein und -Schwatz-quartier machen könnte, so hätte es überhaupt keine Lust, uns mit seinem Gespräch zu beehren, so lange es irgend eine andere Gelegenheit fände. Und wir müssen uns seiner Autorität deu-gen.-Die Todevoe!'Sage. Viele Gestalten hat der Glaube an einen sogenannten Todesvogl. welcder durch seinen Ruf Kunde von bevorstehendem oder doch drohenden Tode aeben soll, in verschiedenen Ländern angenommen. Da und dort hat das Volk bestimmte, mehr oder weniger bekannte Gattungen Nachtvögel damit in Verbindung gebracht; damit hat indeß der nachfolgende, in unserem SüdWesten früher sehr verbreitete Todesvogel - Glaube nichts zu thun. Vielmehr soll dieser Todesvogel zu jenen gehören, die noch kein menschliches Wesen gesehen hat. die man jedoch zu Zeiten hört, selbstverständlich auch nur bei der Nacht. Südwestliche Wüsteneien und besonders die großen Staked Plains" von Texas sollen die Hauptstätten für den Aufenthalt dieses, nie gesehene-n Todcsvogels bilden. Besonders merkwürdig erscheint dabei der Umstand, daß er in Gegenden Hausen soll, deren Dürre und Verödung sogar für den Aasgeier zu viel sind, welcher dort schon viele Beute hätte finden können! Aber, wie gesagt, es besteht in manchen Kreisen ein unausrottbarerGlaube an diesen Todesvogel. Apachen und andere Indianer scheinen diesen Glauben zuerst gehegt zu haben, der mit der Zeit auch auf Weiße überging, jetzt aber im Allgemeinen so ziemlich verschollen ist. obwohl er in Einzelfällen noch lebhaft genug auftritt. Seine Blüthezeit
war oamats. ais me 'inmane? einen großen Theil jener Gegenden noch sehr unsicher machten, und alte Pioniere sowie manche frühere Bundessoldaten wissen ein Liedchen davon zu singen. Ein früherer Lieutenant der Bundesarmee hat erst neuerdings diesen Todesvogel zum Gegenstand einer Skizze gemacht, worin er im ernsthaftesten Ton von der Welt erzählt, wie er und 15 seiner Gefährten einmal in Texas durch die Rufe eines solchen Voa;ls Warnung von einer großen Schaar feindlichcr Apachen erhalten hätten, die es auf ihre Vernichtung abgesehen hatten, und daß. als sie sich dementsprechend mitten in der Nacht bereit gehalten hätten, sie wirklich bald in die Nähe der, Apachen gekommen seien, aber den größten Theil der Bande getödtet hätten; ein gefangener Häuptling soll dann das ganze Complott enthüllt und hinzugefügt haben: ..Auch wir hörten den Todesvogel und mußten annehmen, daß Ihr ihn ebenfalls gehört hättet; doch glaubten wir nicht, daß Ihr die Warnung verstehen würdet." Ja, dieser Er-Lieutenant htbaupttt ausdrücklich, die Rufe dieses Vogels seien geradezu ein Reden gew'sen, statt ein Vogelgeschrei, und beschreibt dieselbe, sii- von Weitem mit dem Ruf der Wachtel vergleichend! Er gibt jedoch zugleich zu. daß damals überhaupt stürmische Zeiten waren, in denen man jeden Augenblick sich auf einen Angriff gefaßt halten konnte, und ferner, daß er diesen angeblichen Vogelruf niemals wieder gehört hat. trotzdem er jahrelang in der Gegend stand. Adolph Frey, (Cld Freadom & Rijht,) Rotary Mlic, Translator, Correspondent etc. , 970 West Walnut St
, Cit.
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