Indiana Tribüne, Volume 24, Number 67, Indianapolis, Marion County, 24 November 1900 — Page 2
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Jndiana Trivünc. Tamftag, den 4. November 1900
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Di gemistt ans BefteNnng,
1 In Ga cibciki bk SkncfÜ auf Beftellnng; ä ist dies K ebenso beM,k?nöweijhe ol iitnofa nte Thaisochc. Bis :oar man gmoeifl der Ansicht, tafe ;r,rf Wege fcimfcl, ve? schlurrgen und räthjelhaft sind; nianchew Kweifelfüchtwen rrnüii) sS)n Wr 5lignisse Kette sich nft Nnbegrenzte ja verlieren unde- verreielte fernm. die unergründlich Hefen Ausennmenhünae zwischen Schuld und Söhne, 2! rafc Wirlun, Verbrechen u:' ic:ic! Üor D:r ?lngen ia kalxr.; se?bft ein Goethe, der doch mit KchtiigNadit Au7?n in ben WeUenldus hmeinbNckt. meint zu Cdkrinann, er crthe'. nur bann gcrn nd rakfaiigtti seinen R- wn e? sicher sei, befe der?e!l frWgi Würbe-. 3uT dies schci"..i jedoch Irr4umer y in. sisagen optische See Zentäuchuncen, Fehler in der Einfl,8'.!M keß lveitsichtigen Geistes ; die lurfichtiae. ßrd!;.ni, nüchterne gopfwe:sheit der Chinesen wird ns üder da Verhalten Ur Nemeks ynß Befferen belehren. Diese viesbefchäftigte Dcinie. deren tynxri täglich m viek ungeßilgk Missethaten verswuensrrbl! u'dcraniwortet nxrden, die tößftch U rnarinelnden Flächen, lautzkNrwöschunaen. estammelten SeHknssprüchen und Danks,unoen von ngezablten Lippen fcfdjttoren wird Od für dichter und Delinanent in unserem Sinne woh! nur dasselbe müde kacheln fiiw: ironischen Verzeihung übrig tyai:e :oeitt :r Ei unde in KHin ind ist daselbst Zur einfache Hcheraendnste zu ifC.U:i. Durch den Mochlipruch t-er Natur find in China urplötzlich alle Haupt- und Nebenschnl blgen on den letzten Unruhen bestraft und gezilchtioZ worden und die chine. sesche Regierung teei.lt sich, den Vertrc tern der srew.den Mächte von diesem xempwri'chen Valten dee Schicksale, IBHMprifaliCj zu machen;, Lv Jt sokl todt. PrinZ Tuan verschollen srn, ein sremdeT'e'dlichc: Cr?. wxtic.it ist pHztzliä) aestorben. ein anderer, tarn ein 7vtzer chuldantheil n den letzten Unruhen zumessen wäre, hat sich in , VeisekAnerZennuug d? Guükisie selbst dewoaen gefWt, seinem schuivvoklen Dosein ein Snde zu machen So flat- ; tert und schwirr, es denn nur in der livft von Tod ur.b BeiHe!tt.ny, den , Ungerechten erfaßt die verdienie Strafe j beim Zipfel fee Gewendes, das Verdienst wird nach HZbühr belohnt und alles dies durch selbstthätige Borchtunaen der Natur, die sich in diesem , Muster. ande ebenfalls brav nid sttt- ' fam uffub::. Den Vertrete: der freinden Mächte gebricht es leider an jeder Möglichkeit. ' diese angeblich tragikomische Geschäftigkeit der Tiemest ernsthaft zu prü-. fen. Sie nehmen achfelzuckend die erwilnfchten Hioböpoften in Empfang und so erinnert denn dies wechselseitige Gebühren an eine schnurrige Anekdote. die hier Platz finden möge. Ein junger Enakänder kommt im Verlause seiner ausgedehnten Reisen in das Haus eines der zahlreichen Geschäftsfreunde seines Vaters. i5r wird vcn dem kleinstädtischen Kunden ungemeZn herzlich empfangen, beantwortet dies natürlich mit mürrischer Verdrossenheit und läßt sich schließlich mit unverstündlichem Brummen eine Einladung zum Abendtisch gefallen. Ein sonntäglich aufgeputzter leviatanartiger Fisch von vorsintflutdlichen Dimenfionen und stahlharteu Gräten wird ihm vorgesetzt und er macht sich daran, seine Kauwerkzeuge an diesem würdvan Gegenstande zu erproben. Indessen bestürmt ihn schon der ungeduldige Geschäftsfreund, dessen zahlungssau- ' miges Gewissen mächtig pocht, mit al-, lerlei dringenden gesoftlichen An- j fragen, die er vergeblich in Form ungezwungenerGesprächswendungen vor-; zubringen bestrebt ist. ..Wie hat Ihr Herr Vater meinen letzten Brif aufgenommen wie gebt es d?7.n überhaupt Ihrem Herrn Vater? Ist er noch so rüstig und frisch wie früher?" ..?cdt!" erklingt unheimlich die ; Antwort des jungen Engländers, der übrigens nicht ?inen Augenblick zu essen aufhört. ..Ist's möglich? Wann i ist denn das Unglück geschehen? Ein so kräftiger, gesunder Mann, wie Ihr Vater! und nicht einmal c? so alt! Wer übernimmt nun jetzt die Leitung der V-Actienasellschaft. in der ihr Vcicr en Vorsitz führte? Wob! Ihr Onkel, sein bisheriger Compagnon?" Toot!" heißt es nun wieder in dufterem und ph!ea?na:ischem Tcne. Ah! furchtbar! Zwei so schwere und unerfetzhche Verluste! Wird Ihre Frau Mutter sich denn jetzt aucd allein an dem Geschäfie detheiligen? Der langjährige Profanst, Herr Zinkins. wird ihr wohl hilfreich zur Seite stehen?" 2 : tcot," so lautet es nun unabänderlich auf alle Anfragen, alle Rath- ): 'iyt und erzweiflungsausbrücke. Der naive Geschäftsfreund vermag ': .inae neuerliche Situation kaum zü ) n und brütet nur mehr vor sich hin, welcre rurchtbare Epidemie all seine Bekannten und Geschäfts oerbin-dl.n-en in so kurze? Zeit dahingerafft hären mag. eil inzwischen der junge Pr y. mit dem Fisch fertig geworden ch, nnunphnmd um sieb blickt und in '::: unbefangerchen Tone v Beerlung fallen läßt: Mein Vater lc?s: Ibnen übrigens' sagen, daß er höchst n?2brsckeinlich genötbigt sein ir iu Verbindungen mit FHN rWz rechen, wenn Sie auf Ihren sonjrtTwen Forderungen beharren und
daß er sich sogar für diesen Fall bereits vorgesehen bat.'- Aber wie. wiec denn, sagten Sie nicht selbst vor wenigen Augenblicken, Ihr Herr Vater wäre . . . todt?" , Ah! was Ihnen nichteinällt? Toi. Wenn ich Fische mit Graten esse und Seftch, laufe, durch r:ne nnvorfichtig Schluckbewe-
:ma errurot i; : so age rw TM!" eben aus Alles lob VV , Todt!" Das ist nicht der Momen:. wo ich :7.ich ger:i in langwinißff Gespräche cm lasse. Solange ich Fische mit Gräten esse, iß Ms aus der Well für mi'h . i. Das Verhalten rr Chinesen scheint in ausfälliger 'k'. des jungen EnnlinderS zu gleil en und die europaischen Voltir hätte? y nun vorzusehen, daß sie r.'xc: die mistbe Rolle des KWsläubigen . J imftKfreundes übernehmen. Die n haben zur Zeit an einem Fis? t; lil I-arten und lebensgefährlichen Gräten zu zehren, und sind demgemäß r?reif!ichcrweise zu lane.wicrigen. s'.l.lichen Verhandtungen nicht ausgelegt; c.lle unbequemen Fragen I n sic sich mit der lakonischen Auskrmst ..Todt" vom Leibe Zu halten; die käftigen europäische Frage? sollten s sich aber wodl zweimal überlegen, ehe sie diese? Antwort Glauben schenken, und vielleicht tväre es am besten, wenn sie gerade in dem unbequemste Momente tlipp und klar Entscheidung foroerten. Der tragikomische Zrg dieser orloinmnrsse (un! eS ist höchst bezeichnend, daß diese chinesisch'kuropätsch!.' nnpagNt trotz ihres tagikmischen EharneterL von grotesken und komische Episoden strotzt) liegt aber auch darin, daß die europäischen Vert.-?!si lxi ihrer mangclnden Personenlenniniß in China eigentlich gar kein Mittel ho.rxn, sich vor den fatalsten Jrrmein und Ver:oechs!ungen zu schützen. Resrgenisation ocr Boeren-ttrmce Ter .Ztaatsconran:" der SüdafriManischen Republik verösfentlicht ci.e Verordnung, welche eirie völlige Reorganisetion der Buren - Armee zum. Gegenstände hat. Die Verordnung ist einen Tag später erlassen, nach dem die Engländer die Su?7fri!anische Republik durch Proklamation beseitigt haden. Die Verordnung bestimmt, daß ieoes Eommando oder jede Commandantschaft aus nicht weniger als 300 und nicht mehr als ZOO Tlcwn bestehen soll. Jedt omrnandantschast wird in Feldeornetschaften von 100 bis 200 !Nann eingetheilt, und diese wieder in Corp oral schaften von höchstens 15 Mann. Eine wichtige Neuerung ist nun die. daß die Officiere nicht mehr wie bisher, von Bürgern gewählt, sonoern fortan von ihren Vorgesetzten ernannt werden sollen. Alle Generäle und Commandanten werden vom General - Commandanten ernannt, alle Feldcornete ernennt der Commandant, vorbehaltlich der Zustimmung des General Commandanten, und die Corporal ernennt der Feldcornet, vorbehaltlich der Zustimmung des CcmMandanten und des General - ComMandanten. Alle Ernennungen von Offizieren müssen auch vom StaaisPräsidenten bestätigt werden. Ein zweites wichtiges Capitel der Verordnung handelt von den Pflichttn der Officiere und bezweckt eine Verschär-fi-.g der Disciplin. Jede Corpora!schaft muß als Ganzes" zum activen Dienste commandirt werden, und jeder vscrvoid muß seine Leute ..bereit zum Dien';" zur Stelle bringen. Jeden borgen muß der Corpora! einen Appell abhalten, und er ist für das Erscheinen seiner Leute verantwortlich. Jede Woche muß der Corpora! dem Feldcornet darüber berichten, in welchcr Zahl die Leute beim Appell erschienen sind, und der Feldcornet muß den Bericht unverzüglich dem Zahl meifter übersenden. Was der Zahlmeister hierbei zu thun bat, geht aueinigen besonderen Paragraphen dieses Capitels hervor, die bestimmen, daß in Folge der langen Dauer des Krieges es nöthig geworden ist, die noch im elde befindlichen Bürger zu besolden. Jeder Bürger, der activ am Kampfe theilnimmt, erhält 5 Schillinge pro Tag. von diesem Solde wird aber nur etwas über die Hälfte, nämlich der Betrag von 3 Pfd. St. 10 Schillingen rncnatlich am Ende des zweiten 2?!onats ausbezahlt, der Restbetrag gelangt erst nach Beendigung des Krieges zur Auszahlung. Die Officiere erhalten folgende Besoldung: de? Corpora! 7 Schillinge 6 Pence pro Tag. der Feldcovnet 10 Schillinge, der ComMandant 12 Schillinge, der kämpfende Genera! 15 Schillinge, de? assistirende General - Commandant 17 Schilinge 6 Pence und der Genera! - Commnbaut 1 Pfd. St. Jeder Bürger, der an einem Tage nicht beim AkorgenAppell scheint, verliert seinen old für den Tag. Alle anderen Vergehen werden durch 5?iegsgerichte abgeu?:beilt. Ein 5krieqsgericht kann Geldstrafe bis zu 500 Pfd. St. und Gefängnißftrafe mit oder ohne harte Arbeit bis zu einem Jahre verhängen. Es kann an Stelle dessen auch jede andere bei civilisirten Nationen gebräuchliche Strafe verhängen. Auf de ? Chaussee der :recke Gurnenz-Bariin überfuhr ein Zug das Fuhrwert des Eigenthümers Paul Hermann aus Brünnow. Die Frau wurde getödtet, demMann wurde r.r. Bein abgefahren. Er starb :venige stunde? ftüttz an den Verletzunzen.
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Bom Auslande. D a s 15 I a h r e a l t e Dienst, mo.dchen Fanny Schuster in Pforzheim rrrübte ;n dem einjährigen Töchter chen ihres Diensthei?, des Fab?ikanten C. Bauer, einen Mordversuch. Es gab dem Kinde in de? Absicht es zu deseitigen, Schwefelsäure ein. Die juyendliche Verbrecherin flüchtete sich, nachdem s dem kleinen Wesen das Gift einaMößt hatte. Sie wu?de bei verwandten ermittelt und verdaftet. Nackts brach in de ? vor drei Joch neu erbauten Aktienmühle Base! Feuer aus. welches rasend um sich griff und erit am späten Morgen von der Feuerwehr bewältigt werden konnte. Die Maganräume des großen Geschäft sind durch 'die Feuersdrunst gänzlich zerstört worden. Nickt weniger als 35.000 Doppelzentne? Weizen verbrannten. Der Schaden ist "hr beträchtlich und beläuft sich auf mehrere hunderitauftnd Franken. Ein dreifaches Todesur:hcil hat das Schwurgericht in Lünev rncg gefallt. Die Verurteilen sind die Zuchthausgefangenen HandlungsgeMe Arthur Kornmann aus Tresden. der Arbeite? Friedrich Weber aus Bremen und der Arbeite? Andreas Bremer aus Altklaster, welche einen als Calefactor amtirenden Mitgefanger:en Kroll, welcher ihnen bei einem geplanten Ausbruch im Wege war, ermordet haben. Auf entsetzliche Weise -um's Leben gekommen ist in Wandsbk der 66jährige Weinhändler Schumann. Derselbe hatte sich mit einem brennenden Stearinlicht in den Weinkeller begeben, um Spiritus zu holen. Nach Verlauf einer Stund wurde die rollständig verkohlte Leiche chumann's im Keller auf dem Boden Iiecend gefunden, während sonst k ine Brandspuren im Keller sichtbar waren. Man nimmt an. daß Schumann mit dem Licht dem Spiritusfaß zu nahe kommen ist. sodaß sich die Flüssigkeit entzündete und die Flammen die Kleider des Unglücklichen erfaßten. Eine zur Zeit in Bo logna wettende türkische Dame. Gattin des reichen Funktionärs Hussein Sche rif, hat sehr drastisch dargethan, daß auchdic niedlichen kleinen ..Janums" in die Frauen - ..Bewegung" eintreten wollen. Die Dame fuhr mit einer Freundin bei der Conditorei von S. Petronio vorbei und kutschirte selbst, als ein eleganter Flegel ihr etwas zurief. Nicht faul, fuhr die Türkin auf das Herrchen zu und versetzte ihm zwei derbe Maulschellen. Dann erklärte sie den hinzueilenden Polizisten. daß sie den Galantuomo überdies verklagen werde. Das Gleiche versprach de? Geohrfeigte zu thun, fo daß den guten Bolognesen jedenfalls eine vergnügte Gerichtssitzung bevorsteht. JmDorfePaläoneriin der Nähe von Pnlos (Navarino) starb im Alter von 100 Jahren eine? de? wenigen noch üb?igen Kämpfe? des griechischen Unabhängigkeits!?ieges. de? noch vollkommen ?üstiae Greis Kanellos Kaldis. Im Jahre 1800 gebo?en. hat er als Peloponnesier sogleich beim Ausbruche des Aufstandes in die Schoar des Theodor Kclokotronis ein und nahm unter ihm an allen Kämpfen theil. Er wurde mehrmals verwun- i der. Von den Freiheitskämpfern, denen ein anständiges Ruhegehalt ausgewarfen wurde, leben nur noch zwei oder drei, in der Hauptstadt kein einziger mehr. Sie wurden alljährlich am 25. März, dem Nationalfeiertage, zur königlichen Tafel gezogen. Der Staat bestreitet bei jedem Todesfälle die Ko. sten eines feierlichen Begräbnisses. Holländische Blätter geben einige interessante Einzelheiten über den Trousseau der jungen Königin Wilhelmina. deren Hochzeit mit dem Prinzen Heinrich von Mecklenburg auf den 17. Januar festgesetzt ist. Der ganze Trousseau der Braut soll zu Anfang Januar fe?tig sein. Das Brautkleid wird in der Schule für Kunstsiickerei in Amsterdam gestickt, wo auch das Kleid fü? die Krönungsfeier hergestellt worden ist. Drei Monate lang haben die besten Schülerinnen der Anstalt an dem Krönungskleid gearbeitet. Der S:off wurde über einen Rahmen gespannt, und die Hälfte der Mädchen beugte sich darüber und sackte die Nadeln hinein, während die andere .Hälfte, unter dem Kleide auf eine? Matratze liegend, die Nadeln durchzog und sie wieder zurücksteckte. Die Leiterin der Schule ist aufgefordert worden, die Snckerei für das Brautkleid zu zeichnen. das unter ihrer verönlichen Lei
. !::ng ausgeführt wird.
Man diite ftch davor? c giebt ic ttibtn, clf tlttklt e nriftin chmkr,kn Verursach, mnb bekannt Ond U Hüften- und Vkückenschmerze. s , uch htUnni, baß St. Jakobs Hek da best, H,ttt,k aag,,, l
XjX I Bo Jnlttde. Nicht weniger als 60,000 Landstreicher soll es in den Vereinigten Staaten geben. Im gegenwärtigen Congreß sitzt nur ein einziger Deutscher, nämlich Herr Richard Bartholdt. Die diesjährige Weinernte Calisorniens hat nahezu 15 Mill. Gallonen herbe und 7 Mill. Gallonen süße Weine ergeben. Der Gesammtwerth unserer diesjährigen Baumwollenernte wi?d auf die ungeheuere Summe von Z525.000.000 geschätzt. Noch zwei frühere Bun-des-Präsidenten sind am Leben, nämllch Grover Cleveland und Benjomin Harrison. Zur großen Armee abberufen wurde der 72 Jahre alte Jerry Lynch in Atlanta, Ga.. der Letzte von der Mannschaft des Schlachtschiffes der Consöderirten ..Alabama". A ! s E r s a f ü r e j n e g e st o tzlene Brieftascbe rnit 565 Yat der Handlungsreisend? Frank Rifley in Louisville. Ky., einen Diamantring im Werthe von $150 von dem Diebe erhalten, freilich ohne Willen und Wisfen des Letzteren, und das kam srx Nach seinem Eintreffen in Louisville ging Ripley Abends aus. um sich die Stadt anzusehen, und er grieth dabei in das Gedränge. Ein Tascheudieb stahl ihm seine Brieftasche, die $65 in Banknoten enthielt. Er bemerkte den Diebstahl nicht und begab sich zu seinem Hotel. Am folgenden Morgen begab Ripley sich nach dem 7. Straß? Bahnhof, um ein Billet nach New ?)ork zu lösen, als er aber zahlen wollte, entdeckte er zu seinem Schrecken, daß all' sein Geld verschwunden war. Sein Schrecken verwandelte sich schnell in große Freude, denn in de? Tasche fand c? einen ihm nicht gehö?igen Diamantnnq. Deeselbe muß dem Langfinge?, als er den Diebftab! ausführte, vom Finger gerutscht sein. Der Ring ist $150 werth und entschädigt Ripley also reichlich für seinen Verlust. Nachdemer 40 Stunden aus dem Boden eines Brunnens verschüttet gewesen, wurde Thomas McNhet-rs in SuLivan, Ind., gesund und munter an's Tageslicht befördert. Als de? u-in-stürz des Brunnens erfolgte, fielen ganze Tonnen Erde in den Brunnen, aber die Bretter, mit welchem dieBrunnenwände ausgesetzt gewesen waren, bildeten über McPheters ein Dach, so daß er nicht erdrück: wurde. Durch eine kleine Oeffnung an der Seite konnte er sich mit der Außenwelt unterhalten und durch einen Gummischlauch wurde ihm Wasser und Nahrung zugeführt. McPheters machte sich zuletzt frei, aber als er sich aufrichtete, erfolgte ein zweiter Nachsturz von Sand, der ihn wieder bis an den Hals verschüttete. Als er das Ende des Schlauches an seinen Mund gebracht hatte, erfolgte ein dritter Nachsturz und sein Kopf befand sich jetzt zwei Fuß unter der Oberfläche des Sandes, aber er konnt? jetzt durch den Scklauch Luft. Wasser und flüssige Nahrung zuaeführt erhalten. Um den Mann zu retten, grub man in derNähe einen zweiten Brunnenschacht und bohrte nun einen Tunnel nach dem er sten Brunnen, durch welchen man McPheters glücklich erreichte und befreite. Ein merkwürdiger Fall. Verausgabung von Falschgeld betrefsend, kam zu? Kenntniß der Detectioes des Bundes - Geheimdienstes in Wafhington. William N. Dodson. ein farbiger Bote im Schatzamt, der seit 30 Iab?en in diese? Stellung gewesen, ward wegen versuchter Verausgabung von Falschgeld verhaftet. Er war in einen Schmucksachen -- Laden an der Pennlylvania Avenue gekommen, um einen Ring zu kaufen, und gab eine zwanzig Dollar - Banknote, von einer Bank in Utah ausgepellt, in Zahlung. An der Note war etwas verdächtig, und der Juwelier schickte dieselbe nach einer benachbarten Bank zur Prüfung, wo sie als gefälscht erkannt wurde. Dodson ward verhaftet und von dem Chef des Bundes - Geheimdienstes in's Verhör genommen. Er hatte diese Note und viele andere, wie er gestand, im Schatzamt gestohlen. Seit Jahren gehörte es zu seinen Obliegenheiten, die Postsachen sür das Bureau des Chefs der Bundes - Detektives ron der Post zu holen. Die Banken haben nun die Gepflogenheit, gefälschte Noten per Post an den Chef Wilkie zu senden, und Dodson fing die betreffenden Briefe ab oder brachte Noten beiseite, wenn er dieselben vom Bureau des Chefs nach dem Zimmer, wo sie vernichtet werden sollten, brachte.
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