Indiana Tribüne, Volume 24, Number 65, Indianapolis, Marion County, 22 November 1900 — Page 2

Jndiana Tribune, Donnerstag, den SS. November MJOO.

Die gcldc GefaNr.

1 5B?r.n der ir!tbe!ann:e Leiter bei chwsischen Seczollornts Sir Robert Hart, Ui vierzig Jahre lAKg den Reis ds Landes gegessen, aus seiner beobachteten Zurückhaltung her.illöäriti und sich über die chinesische Frage äußert, so ist das an sich schon in Ereignitz; es gestaltet sich aber gerade da ly:na su: d'.e Fremden verlöre 1 und datz d'.e gelt Gefahr über s iriumphiren iverde. Das aber ist un yefahr der Kern des Aufsatzes aus teil Roberts Feder, den die Novembernumme? der Fortnightly Review" veröffentlicht bat. Ter Verfasse? saat ' tarin. d'e jüngsten Ereignisse in China c -s cm r. I neicn nur Dass zscxpi emes ayryunderts von Veränderungen im ser nen E'tfr. Bei politischen Hraacn Müßten nationale Gefühle und Empfindungen berücksichtigt werden, und t:t Grundempfindung der Chinesen sei Stolz uf chinesische Ernrichtungen md Verachtung fremder. Die Verträge hätten das nickt geändert, sondern höchstens verschlimmert. Die Hauptfrage sei zunächst, auf welcher Grundlage Frieden aemacht werden olle. Eine neue Dynastie tonne man , fufyn wollte, so würde es zunäckst zu einer zerstörenden Anarchie kommen. Das Leichteste und Einfachste sei natürlich die Anerkennung der jetzt regie'renden Ddnastie. Aber auch dann sei die Zuk'n: ncch weit davon entser".t, hoffnungsroll zu sein. Daß es' eine .gelbe Frage" oder vielleicht auch eine aeive Mianr geben werde, el eden , s'.cker. als dan rnoraen die Sonne ern?- ! m at m aa tm t 1 eben werde. China IcM ,ange aeschlafen, jetzt seien die Cbinesen aber erwach: und rennen nur iic eine Weisung: ..Cbina für die Chinesen und hinaus mit den Fremden". Die Brerbewegung sei zweifellr- das Eraeuonifc am::ickr v.xtaAnc. rt weide ' .

im n'o:,?n, wenn o:e Aeurung itfj erstarke. Ir.n die haupisächliche eines solchen 'Sachkenners mit satalisti- l Aesürchtuna, ro die Sil Rcvert Hart scher Ergebung zu dem Schluß kommt, i ?n(n fukruacu immer wieder

mcht einen. weil keinMann vorhan- , Ö"FW. mm un uv,den sei. den China als Kaiser anneh- ; cn Hock'gcrge und :u den Polarmen würde. 'nd wenn rr.nr. erxt tven gegenden bettey:. Dtt tfxaot, üL tl

sich über das aanze Land veibreUen ! unubersteiolen Hindernissen so oeißt und sei ein rein freiwilliae Patriot?. . ti: Kehrt mar'.ch. Den Wea. auf ,fcbe cwkna. mit d Mck. Cbina m man gekommen, kann man auch LU stärken. Die geaenwcrtiae Bozer- ! zuruckmochen. In ;?nen breiten aoer eweauna sei nicht durchweg erfolgreich W nicht bei uns. ob wir zurückHewesen. sie zeiae aber, daß aanz Cbina -ehren können; es heißt: Vorwarls. einem starken Arm folgen würde. In - uch wenn die Kräfte nachlassen. Die

r Zukunft würden die Boxer die beiften Waffen haben, die sie auftreiben I könnten. Der Hauptzweck ihrer Qpe- : Nationen ei der. das Ebristentbum in ' 1 China 'u-zurotten. anderseits ade? , nicht, die Fremden zu :ödten. sondern sie nur lU änaltiaen. dan ne das

Land verließen. Diese Gesichtspunkte i Italiener nicht übermäßig groß gewewürden sie im Auge behalten und für j fen Tageaen hatte die grimmige

sie würden vermuthlich noch die Enkel der heu:igen Boxer mit besseren Wassen kämpfen. Wenn die Mächte China auftheilten und mit starker Hand den Militarismus unterdrückten, so wäre es nicht ausgeschlossen, daß die frieliebenden Chinesen in Scbach gehalten werden tönnten. oder wemn das Chriftenthum Riesensortscbritte machte, so möchte vielleicht die große Gefahr ab-se..-md: werden. 7:e dcr L.?i: drb-.' Denn eine solche Gefahr bestehe thatsächlich. In 50 Iahren würde eine chi-

nejijche Regierung Millionen wohl eiv,?i:ig errnarrn: yaneu. n; '.''orousgebildeter Boxer ins Feld stellen gcn rauchte der Sack wie ein Kocktopf. können, darüber könne kein Zweifel bc- Aber kaum Vitttt wir heraus, so waren sieben; und wenn eine chinesische Rc- , die Holen wie gehobene Bretter, '.nd li.?eruna weiter bestebe. - so werde sie wir mußten die Beine auseinander-

diese nationale Beweauno weiter un ierstützen. und cigentlicb habe sie rech:, wenn sie das thue. Nichts anderes eben als Auftheilung oder eine wundcrbare Entwicklung desChristenthurns könnten helfen. Leider sei beides außerhalb des Bereiches praktischer Poli- i

tit. 2o werde denn nichts anderes kcnnen. daß die Bereitwilligkeit, mit . übrig bleiben, als die Mandschu - Dr-. der rer Mensch sonst bestimmten Genaftie zu unterstützen, und das werrc dten der leiblichen Natur entgegen- j für die Zukunft Handel in Waffen be- kommt, durch eine be??chtigteFurcht Lo? ; deuten und unsere Kinder und Kinder- der' Kälte scr.r wesentlich beeinträchtigt ! kinder würden den Sturm ernten, o "oird.

weit Sir Robert Hart. Wenn es auch richtig ist, daß die chinesicbe Cultur auf die intelligenten Ausländer, die in ibre Tieftn hinabsteigen, einen Reiz auszuüben pflegt, der zuweilen irr ganzes Gefübls- und Empfindung-leben in Un Bannkreis des Chinesenthurns zieht, und wenn diese seltsame Wirkung sich aucb bei Sir Robert Hart geäußer: hat. so ist ; es doch allzu bequem, seine Gründe mit I 4 m . M I der Bemerkung abzufertigen, datz de: Sir Robert jener Aufsaua.:ngsprozeß vollendet und er selbst gänzlich zum fa; talistischen Orientalen geworden sei. Man wird die Wirkung die'er stltsamen Erfahrung bei einer Kritik 'einer Aeußerungen in Rechnung zu ''enen haben unc anerkennen muffen, dar, er

zu schwarz sieht, aber d-ha'd dleiren aber auch diese ist industriell wohl se'.ne sackiichm Gründe dock nicb: min- verwerthen, indem man sie mit Cement der beacr,"swer:h. In der Emvfin- , mischt und so Cementsteine producirt. dung. daß er die Pflicht hale. Europa , Freilick wird die Schieferfeuerung für den Ausweg anzudeuten, aus em es diejenigen Fabritanlagen am billigsten den Folgen seiner pessim irischen An- und darum am praktischsten sein, ! schauung entgelten könne, kirxm: Sir welch? selbst in der Nahe der Fund-! Ncbert Hart rnerkwürdigernxise gerade ! stelle des ckiefers liegen, clso dafür zu dem Gegentheil des Mittels, das keine deren Transportkosten zu tragen Teutschland und England in ibrem baden: aber in der Zeit der Kohlenjüngst aeschlcssenen Vertrage gefunden :.-uerung kann es leicht vorkommen. , zu h2 den meinen. Während sie mit rer daß auw der durch Transportkosten, rhaiiunz des chinesischen Gebietöstan- verteuerte Schierer sich immer noch ! des und der offenen Thür für alle die I billige? stellt als Karle. Die TransZukunft sicher zu können glauben, vortkosten könnten übriaens auck da-

meint Sir Robert, nur durch die Austbeilung Chinas, die auch er freilich nicht wünscht, könne die westliche Eultur der gelben Gefahr entaeben. Da der beste Kenner Chinas sich sicherlich nicht1 den aewaltiqen Schwieriakeiten oerschließt, welche die Auftheilunz und

die Einstihiro fmtitti Verwaltung in den einzelnen 'Bezirken zu: Folge haben müssen, so kann man ermessen, wie groß ihm anderseits die Europa drohende Gesal.r erscheint. Tic AusZbeiluna hat für ihn offenbar nur den

Zweck, China unter ein? anfmensame ugandische Controle zu stellen, die vor allem ihr Augenmerk daraus zu ! richten habe, daß CKiua nicht militäs.'Znen Qfuifiifi: zurückkommt, ist die. daß in der Zuiunri die. Scbarcn der Boxer, desscr eingeübt und desie: bewaffne:, mit größer?m Erzolge als heuer uoer Fremden herfallen würden. ow Alpenfuyrer im Polares. KW l::azhtittx des Mailänder ..Coiriere della Scrra" bat bfe drei Alfcnsührer aus dem Aostatal. die an der Volarerpedition des Herzogs der Abruzzen theilenommen haben, übe? ! ihrc Gedanken und Eindrücke befragt und Antworten erhalten, die nicht ohrie psychologisches Interesse sind. Giseppc Pengafe. der unterrichtetste und sprachgewandteste von ihnen, hat , i'ehr bestimmt und einleuchtend den ! Unterschied dargelea:. der zwischen den auch während der Kämpfe mit dem Polareise zuwehen die' Empfindung gehabt habe, daß bas Leben c.n Gelingen eines -pr..aes. an der Scharfe des Blickes und der Kraft eines Muskels ränge, hat er verneint. ..Die Schmierigkeiten und Gefahren sind an derer Art; sie geben nickt so sebr den .rC h mYmam W-v-s a V sA ttX i t i -h v d" w v.c ww erfordern eine o.7.ere Art von Grasten. im r n . ' : Wenn im Hochgebirge die Gefahr naht. ist sie meist sebr jetar; abn sie läßt sich überstben und abmesse; man .-veiß. daß man sie durch Kaltblütigkeit, Er- j far)runc?, Le:oanotheit. Vorsicht überwinden kann; man bat das Leben in den eigenen Händen. S:eht man vor M-iayr uverraM uns unveriehens. oft im Schlag. -Stat: daß der Mensch ; dem Eise den Kampf beginnt, grei-1 ff!l bie Eisrnaffen den Menschen an. 4t (Yl ? , cnirngung ii jwwieriacr ls der Angri'f." Die körperlichem Anstrengungen sind nach Aussage der Kälte auf der hunderttägigen Schlitz :cnreise Allen arg zugesetzt. ..Wenn Halt geblasen wurde, war das Schlimmste auszustehen. Die Pelze waren im Lager zurückgelassen; wir hatten nicht viel mehr auf btm Leibe als hier in unseren Bergen. Wenn wir das Zelt aufschlugen, klapperten uns die Zähne wie ein Hammcrirerk. In dein ,el',sack. in den wir alle vier krocben. litt.'n wir drei tunrm solckc Kcilte an den Beinen, dah an Schlafen ersten denken war. wenn wir uns gesetzen wie Riesen." Dem Ausfrager ' war auch Anstund über gewisse physiologifche Erscheinungen nwLnfcht, und er konnte, obwohl man bei Tische s eine lezügliwe Frage thun, la Alpeniubrer nickt an der Prüderie zu :c! den pflegen. Die Antworten ließen er.edief rheizung. 2xz-:. vor längerer Zeit hat man ocrsuat. dem ja ziemlich verbreitet vor-; kommenden Schiefer eine neue Be-1 Nutzung dadurch zu verschaffen, daß man ihn als Brennmaterial verwendet. allerdings nicht im Stubenofen oder Küchenherd, f-ohl aber in Fabrik- und Maschinenfeuerungen. Bei diesen . .-' m P L "i i praltien eriua'en wuroe reiatigt. was die wissenschaftliche Untersuchung, schon vorher ausgefunden hatte, näm-; lich daß Schiefer einen recht beträtichen Heizwerth hak; 10 Centner Schiefer be'zen ebensoviel wie ein Centner Kohlen. Nun giebt freilich der verbrannte Schieber ziemlich viel Schlacke. durch vermieden werden, daß man in der Näde der Schiefergruben mittels cerdrannten schiefer- Elektromotoren treibt und die so erzeugte Elektricität den etwas entfernter vom Schieferwerk liegenden industriellen Etablissements 5u?ch einfache Trahtleitung zuführt.

o..ri 'r v U . r t v c r: v -.

Wisweilen nt mir in Folge schwerer Arbeit obtt einer Zuglntt am ganz, n Körper ftlts, rna vergeffe deshalb nicht, daß tt gege Steifheit in den Gliedern ich bessere gicbi wie St. Jakobs Gel.

Beseitigung der Dchiencnfuge. Eine witie Eiscnöahnfrage ist neue'dings wieder von einem Ingenieur der Iura-Simpl:nvabn zur Erorterung gebracht worden. Neben :r ,"!-,uchplage unserer Etsenbahnen is: sicher ihre unruhige Bewegung, besond:rs das Stoßen beim Hinübergleiten dek Räder übe? die Schinenfugen, die unangenehmste Begleiterscheinung jedir Eisenbahtsahrt. Auf der einen !,i:e ist diesez schwer empfundenen Ileoelstand. der das Schreiben und LeW.i während der Fahrt sehr erschwert, durch Verbesserung du Federn abzuhelfen, aber die Besserung wird immer -crinafügig bleiren. solanae nickt der eigentlich? '!nlaß beseitigt ist. amluh die Schienenfugen selbst. Weshalb die Schienen nich: mit ihren Enden dicht aneinander gelczr werden können, jedem bekannt. "Das Eisen deantick, bei Erwärmung im Sommer aus und zieht sich bei der Kälte im Winter zusammen, und daber muß es für di?'e Bewegungen einen gewissen Spielraum haben, das haben wenigstens die Techniker immer angenommen. Grade im Winter, wenn sich die Sch'.knenfugen durch die Zusammenziehung der Schienen infolge der Kälte rgiößern, wird das stoßen der Wagen ganz außerordentlich unangenehm. In der Weltausstellung zu Chicago, also bereits im Jahre 1S93, hatte Krupp eine neue Art der Schienenverbindung vorgeführt, wodurch die foiaen wischen je zwei schienen so geformt wurden, daß das Stoßen der Räder wegfiel. Seitdem ist aber zur Ausnutzung dieser wichtigen Erfindung nicht viel o.eschehen. Nun hat der Ingenieur Orpiszewski in dem technischen Bulletin für die romanische Schweiz eine AbHandlung über die Schicnenverbindungen veröffentlicht, worin er auf physicali'ch?n Grundlagen zu beweisen sucht, daß die Fugen zwischen den Schienen in den meisten Fällen überflüssig sind, wie man denn ja in den Ver. Staaten Schienen von Straßenbahnen unter Anwendung des elektrischen Stromes gradezu miteinander verschweißt hat. Daß die Schienen ihre Länge unter der Wirkung der Wärme verändern, ist natürlich nickt wegzuleugnen. Man schein: aber jetzt mehr und mehr zu der c-:euau::a zu kommen, dc ß du'; ! o: Tusdebnuna und Amammenziehuna :cs Eisens verhältndßmäßig gering ist und daß sie den Widerstand des Metalls nicht zu überwinden, also nickt zu i'-cr Aerbiegung der Schienen zu fühun vermag. Außerdem wird es natürlich davon abhängen.- wie groß die jahreszeitlichen Temperaturunterschiede in der betreffenden Gegend sind. Falls die höchste Temperatur des Sommers und die niedrigste des Winters nicht so sehr weit auseinander liegen, so können die Schienenfüßen wahrscheinlich gänzlich vermieden werden, während sie in Länderi mit sehr starkem Temperaturwechsej wohl doch nickt ganz zu umsind. Eine wichtige Thatsache, die bisher durchaus nickt berücksicktigt 5rd?n ist. gebt jedenfalls aus der Untenuchung des Ingenieurs QrviszewZ.li beroor. daß nämlich auf solchen Bahnstrecken, -die infolge ib.rer Umgebung gar nicht oder nur kurze Zett während des Tages von der Sonne getroffen werden, die ienenfuaen gänzlich überflüssig sind und daß wenigstens auf diesen Strecker also das 2:or,cn der Wagen unter allen Umbänden vermieden werden kann. Das gilt selbstverständlich besnder für Tunnelsirecken. ,'rsentlich kommt überhaupt diese für die Bequemlichkeit des Eisenbahnfähren? außerordentlich wichtige Frage jetzt wieder medr in Fluß und driu-,: :i? i-u?",7ege in absehbarer Zeit in eine Verfassung, die den Ansprüchen des modernen Menscken etwas mehr entsor'ut: a'.- :ie heutige. Unweit von San F r a n cisco, Cal.. wurde jiinest ein Babqwal lebendig gefangen; der Bursche, welcher vom Sturm auf den strand getrieben war. mißt vier Fuß. T a s c x st t 0 P t r i: 1 1 2u YxiU schubsports in disü: Zatson vi ein 8 Jahre alter Sobn de 5:reckenaufsebers Nick Roiger ln Waseta. Minn.. geworden. Der Junge rraa? durch das Eis des Loon Lake und ertrank. Der Adirondack- Führer Peter Sheffield au- Dawne. N. p., wurde auf der Jagd von. einem Mitglied der Jagdgesellschaft, ulcbes ihn für ein Stück Wild diel:, ourch einen Schuß auf dej Stelle aetödtet. Wer den verhängnißoollen Sckuß abgefeuert j atte. konnte nick: e:rni:u.- werden.

Drehscheiben als Perrons. Die Eisenbahn im Fahren zu oestetgen diese unheimliche Kunst will ein englischer Ingenieur. John Perry, erfunden haben. Diese Erfindung ist fein durchdacht und geht zweifellos von einem richtigen Grundsatz aus. Der Ingenieur hat sich nie darüber beruhigen können, daß bei dem Anhalten der Züge auf den vielen Stationen der Londoner Stadtbahn so unendlich mel Kraft verloren geht, und hat sich unablässig bemüht, ein Mittel ausfindig zu machen, um dieser Verschwendung vorzubeugen. Seine Idee ist folgende: Auf jeder Station soll die Halle zum Ein- und Aussteigen durch eine ungehcurc Drehscheibe ersetzt werden, die derart in Bewegung gesetzt wird, daß sie an ihrem Außenrande gerade dieselbe Geschwindigkeit erhält, wie sie der Zug besitzt. Im Mittelpunkt der Scheibe würde sich eine Wendeltreppe befinden, die den Leuten zum Besteigen dient, die nach einer von beiden Richhingen die Bahn benutzen wollen. Von der Treppe aus führen bestimmte Gänge nach den Zügen, und je weiter man in diesen Gängen vorschreitet, desto schneller bewegt sich der Boden unter den Füßen, wovon man aber selbstverständlich nichts merkt, weil der Gang nach Art eines Corridors von Wänden eingeschloffen ist. Ist man nun an dessen Ende angelangt, so befindet man sich in der gleichen Geschwindigkeit wie der Zug. den man besteigen will und danach müßte es ganz leicht sein, auf den fahrendenZug hinauf zu gelangen. Wenn die Drehschreibe eine genügende Größe besitzt, so haben die Fahrgäste auch eine ganze Weile Zeit, um den Zug zu besteigen. Es würde also nur nöthig sein, daß die Züge vor dem Einlaufen in die BahnHöfe ihre Geschwindigkeit bis auf den Betrag verringern, der von der DrehVorrichtung auf den Bahnsteigen erreicht wird. Will man eine Zuggeschwindigkeit von etwa 8 Meilen in der Stunde beibehalten, so würde die drehbare Platsorm einen Durchmesser von etwa 159 Fards haben müssen, wobei die Wendeltreppe in deren Mitte je eine Umdrehung in etwa zwei Pcinuten ausführt, was eine? sehr langsamen Bewegung entspricht, sodah die Treppe sicher erstiegen werden kann. Zum Aus- und Absteigen hätten die Reisenden dann eine volle Minute Zeit, wenn sie sich beim Vorbeifahren des Zuges unmittelbar vor diesem befinden. Durch :'5'ond.'r-' Schilder wird dr Verlauf der Zeit, die zum Einsteigen noch bleibt, angezeigt: 59, 40. 30, 20, 10 Sekunden. In dem Augenblick, wo ein Einsteigen nicht mehr möglich ist, schließt sich von selbst eine Barriere am Ende des Ganges; der Reisende muß dann den Zug davonfahren lassen und den nächsten erwarten. Das Schließen der Barriere kann automatisch oder durch einen Beamten geschehen.

I m großen Tyeater zu Warschau schoß der Chorsäng'r Drzewinski bei der Darstellung einer komifiten Ora auf offener BUHm aus sein:n Collegen Leroanski. Dieser wurde an zmei Stellen getroffen nd siel lödtllch verwundet vor die Rampenlichter, so daß sein Blut über die Bühne floß, öine Choristin wur)e durch eine dritte Kugel aus Drzewinski's Revolver getroffen, jedcck nicht ernstlich verwundet. Der Thäter wurde verhaftet und die Borztellung abgebrochen. Der Landtvirth Hoi) aus Hinthen bei Mainz, der in ..arlsk : Hochzeit acfeiert, machte mit seier iiingen Frau von Jnterlaken aus eitt-rn Ausflug nach Brienz. um von dort den Gießbach zu besuchen. Matrosen und Sebiffsangestellte riethen von diesem Vorhaben ab, doch Kohl ließ sich nicht zurückhalten. In einem Nachen ließ sich das Ehepaar von Brienz aus zum Gießbach durch einen Fähriuann hinüberfahren. Bei:n obersten Fall des Gießbaches anclangt. wollte Kohl, wie es scheint, den Fall noch näher besichtigen und trat auf einen Stein bart am Rande. Dieser gab nach; Kohl verlor das Gleichgewicht und stürzte in den Bach. Anfänglich konnte er sich noch an einein S:rauch festhalten, bald aber verließen ihn die Kräfte und der tödtliche Sturz in den Kassel res Baches erfolgte. Ein lauter arei der jungen Gattin wurde hörbar. dann fiel sie in Obnmach:. Proe'"7r .'oreffen aus Gent in Belgien, der den 'ckrecklicoen Borsall von U7.:en geseben hatte, eilte herbei und sorgte für die Sicherheit der Dame, später wurde d Leiche aus dem Keffel cltoden und geborgen.

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