Indiana Tribüne, Volume 24, Number 57, Indianapolis, Marion County, 14 November 1900 — Page 2

Jndiana TribSme, Mittwoch, den 14 November hoO

Ginefisch Nnmchenöicnft.

Der Kslisnpalafi 3 Peking behnbergt etwa 9000 Sunuche. vsn den allein gegen 2000 den Dp beim Äii f selbft zu versehen bade. Offiziell für den Dienst im Palaft bestimmt Wurden Eunuchen zuerst unter der Reftierung des Kaisers H-ti ans der Dynastie Tfin. I China haben allein der Kaiser und einige bevorzugte itAlieder der kaiserlichen Familie das Recht. Eunuchen zu halten. Der Kaiser selbst hat. wie erwähnt, gegen 2000. Vrlnze d Prinzessinnen, soweit sie eschwister des aisers sind, je 30. die liessen nd die unerwachsenen Kinder htä Keifers je 20. die etterni 20. Außerdem ist es noch einigen Mandschus von hohem Ranae gestattet. 10 Eunuchen zn halten. Das Corps der Vunuche rekrutirt sich auf zweifache Meise. Erstens sind die kaiserlichen Prinzen verpflichtet, von Zeit zu Zeit einige in Dienft zu pellen, und zwar soll jeder Prinz im Zeitraum von je iönf Iahen, 8 Eunuchen liefern, für Herrn jeden er eine Summe von 800 Mark erhält. Gewöhnlich haben diese Simuchen schon eine längere Lehrzeit im Dienste der Prinzen hinler sich. Außerdem e?ifi!rt im kaiferltchm Palast ein Bureau, in dem Anmeldungen neuer Bewerber entgegengenommen werde. SpezieÄ einige bestimmte Dörfer m der Umgegend Pekings senden viele Eunuchen in den kaiserlichen Palast. Für seine Dienste erhält der Eunuche außer dem Lebensunterhalt, der allerdings nur in Reis besteht, nur die geringe Summe vou etwas über 6 Mark per Monat. Höhere Posten werden allerdings beffer bezahlt, mit kwa 40 M. per Monat. Große Einnahmm aber erzielen sie durch die Tiinkgeldcr, die ihnen von ollen Seiten zugesteckt werden. Im Allgemeinen lägt man ihnen vl Freiheit. Sie sind nur verpflichtet, vor Sonnenuntergang sich wieder lm kaiserlichen Palaft einznfindeu. Der Hauptdienst der Eunuchen svielt sich natürlich im kaiserlichen Harem ab. der 42 Frauen enthält. Die ganze Truppe der Eunuchen ist in 48 Klassen getheilt; der an der Spitze eim solchen stehende Eunuche bekleidet meistens den Rang eines Mandarinen niederer Klaffe. Die einflußreichsten aller Eunuchen aber sind die 18 Lamas. Sie haben bei den Damen des Palastes Hriefterdienfte zu versehen. Diese Stellen find auch mit einem großen Einkommen und viel Einfluß verbunden. so daß sie außerordentlich gesucht ftnd. Der zehnte Theil aller PalaftEunuchen ldet die Schauspiekertrupve des Pakaste. Gewohnlich haben sie nur vor den Damen zu spielen ; hin und wieder besucht aber auch der Kaiser eine Vorstellung. Die begabteren unter den Schauspielern müssen ab aerade keine anenehmeStellung haben. Es wird erzählt, daß einer von ihnen einmal von dem Kaiser Sien-Fou eine Anzahl Barnbushiebe zudrktirt erhielt, weil er i einem Drama so natürlich grausenerregend gespielt hatte, daß der Kaiser vor Angst zu zittern anfing. Die Eunuchen stehen aber überhaupt unter einer besonderen Gerichtsbarkeit. Am strengsten wird Diebfiahl bestraft, qewöhnlich mit 100 300 Bamoushieben. Hat der Verbrecher aber dem Kaiser gehörige Gegenstände gestohlen, so wird er hne weiteres zum Tode verurtheilt. Auf Flucht aus dem Paläste ftehe beim ersten Male zwei Monate Gnangnitz und eine leichte Prügelstrafe, beim zuzeiten Male aber wird der Deserteur für zwei Monate in eineu engen Käfig eingesperrt, beim bristen Mle wird er aus Prkinq verbannt und nach der aus dem chinesffch-japani-sehen Feldug bekannten Stadt Mukden aebracht. Dem Gottesdienst dürfen die Eunuchen ebenso wie alle anderen Eb'nesen veiwobnen. Nur find sie von bestimmten religiösen Ceremonien ausaeschloffen. ZcppeUn's ustfvrr. 17 t ciSenthalben mit großer Spannu.cg ccftatfetl AAZpleg it vom rafen eppe'ln rvauien u,l,cyfs ist, M oom Kabel aemeioet, von emvui sollen, d geycgten (rnirtuntt üoerlreffenden lsrvtge gerront wv:den. uiunehr liegt auch der officielle Ärlüzt über die Ausfahrt des ppeliii icben Ballons vor. Die j er zytnebt, von Prozejior Dr. .ycrge,eü. tatet: Der Ausstieg begann 4 uyr 40 UM dauerte s Uhr 10 fifrattln. Vüi Lu .schiff, vorzüglich abgewogen, hatte inen Auftrieb von 120o Kilogramm, der durch BaUastjacte derart ausgeglichen war. daß der Ballon mlt dem ganzen Auftrieb von 7t Klwaramm in die Höhe ging. Der Qotd ward vötlig erreicht, der Ballon trieb Miftant in einer Gleichgewichtslage von 300 Metern. Sogfcich nach Hrerwerden des Ballons ließ der Fuorer die Maschinen und Schrauben umgeheu. und zwar, da das Floß, weiches en Ballon trug, gegen die !iüinrlchwng ausgezogen war, mit der Richwng des Windes, der während der zc:nzen Dauer der Auffahrt QftNordsst war. Der Ballon machte zunächst Steuerverfuche. die die Jwutmüßigkei: ver neuen Steuervorrichtung auch völg erwiesen. Das Fahrzeug gehorchte dem Steuer sofort, doch machte sich zu nächst einige Unsicherheit w der Fühung benxrkbar. da das Ausmaß der Hluerwtrtuug durch Versuche seftgestellt werden mußte. Der Ballon penMfr infvlaedeffen !n der ersten Bier-

telpunde äfcer die vom Führer gewollte Richtung etwas knnaus. doch konnte er stets durch eria-nets Gegenmanöver in die ge wollte Fahrrichtung gebracht werden. Nachdem die nöthige Erfahrung durch diese Versuche gewonnen war. gelang die Steuerung des Ballonö auch biicci eaen die Wind richtung dem Führer vollkommen. Bevor wir aus die Geschwindigkeit des Ballons einsahen, verdient die wunderda Stabilität deö Ballons in Bezug auf seine Längsachse hervorgehe-

den zu werden. Corcci! ie horizon- ; ialeLage als die Richte Steigung könnten durch Verschiebung des LaufgeWichts bequem erzklt werden. Wiei wohl genaueMessuiiaen öder die Fahr1 aeschwtnsigreit de Ballons noch nicht vorliegen, können doch einige Angaben Lber die Fahrgeschwindigkeit gemacht werden. Zwei Motorboote, unabhängig von einander, vermochten, als ver Ballon direct gegen Wind fuhr, in seinem Kurs direct unter ihm nicht zu folgen, da die Geschwindiokeit dieser Boote 18 Kilometer pro Stunde betrögt nd die Windgeschwindigkeit, gegen welche der A-llon ftlhr. nach genauen Messungen 4 Meter pro Sekünde betrug. ergiebt sich daraus eine Ggenschwinvigkeit des Ballons von mindefte?zs 8 Metern pro Sekunde. Ein unerwartetes Resultat? Der Ballon landete in voller ZVabrt auf die Ballonhalle getickt, durch emen unglücklichen Umstand, eine Ballonhülle entleerte sich plötzlich aus beute noch unbekannten Gründen, ine nähere Untersuchung wi? die Gründe ergeben. Trotz dfttz enormen GasverlufteS erfolgte wk Landung des in voller frabrt beaeiffenen Ballons auf die $y,fl so leicht und alatt, daß leine wesentliche Havaric eintrat." Ein nencö Luftrciuigungömittel. In seinem Eiriii ou io l'ednca.tion" schrieb I. I. Rousseau den Satz Der Mensch ist von allen Wesen der Erde dasjemye, welches am wenigsten in Herden leben kann", und der berühmte Versasser der Makrobiotik. Hufeland, hielt das gedrängte Zusammenwohnen der Menschen in großen Städten für das größte Verkürzunasmittel des menschlichen Lebens". Die im Jahre 1777 durch Lavoisier erfolgte Hntdeckung des Wesens der Lungenathmung hat das Berechtigte dieser Aeußerungen nur bestätigt. Der Kreislaus des pflanzlichen und thierischen Lebens besieht darin, daß dreses immerfort Sauerftff verbraucht und Kohlenstoff hervorbringt, jenes dagegen immerfort Kohlenstoff verbraucht und Sauerstoff hervordringt. Wo mm wie in der freien Natur oder aus dem Lande pflanzliches und annnalisches Leben einander das Gleichgewicht halten, find die Lebensdedmgunüen erfüllt. In den Städten dagegen fällt der Verbrauch des in öberyroßerMenge erzeugten Kohlenstoffes in 24 Stunden athmet der Meusch durchschnittlich II 12 Kubikfuß Kohlensäure aus und die Erzeugung des außerordentlich nothigen Sauerstoffes so gut wie ganz fort, und je enger die Städte, je dichter die Bevölkerung, je überfüllter die Räume, desto gefahrdrohender werden die Lustverhaltn :sse. desto weniger ftnd die LebenSbodivgungen erfüllt. Der angeregte, tiefgreifende und folgenschwere Uebelftand läßt sich mildern dadurch, doch man die Städte weitläufiger baut und mehr Gärten und grüne Plätze anlegt. Indessen bleibt auch so noch der Uebelftand bestehen, daß der Mensch im Zimmer die Luft, die er schon eiumal emgeathmet hat oder die durch die Lungen eines anderen hindurchgegangen ist. nochmals einathmen muß. daß immerfort Sauerstoff gebraucht, Kohlenstoff dagegen erzeugt wird. Offenbar müßte man nach eiuem Mittel suchen, das dieses MißVerhältniß auslöscht, indem es Kohlenstoff verbraucht und Sauerstoff hervorbringt. Dieses Mittel zu finden ist thatsächlich gelungen und die betref, sende -Lmkdeckung in der Pariser Akadcmi? der Wissenschaften von den Herr: Desgre,; und Balthazard anaem7idet worden. Diese Forscher gingen in ganz ähulicher Weise vor wie seiner Zeit Lavoisier bei Entdeckung der Lungenath muug. Sie brachten verschiedene kleinere Thiere, wie Mäuse, unter Herme tisch verschlossene Glasglocken, unter denen also die Thiere m kürzester Frist aus Mangel an Sauerstoff hätten erstilteu müssen. Indem man aber unter die Glasglocke ein Stück in Wasser angefeuchtete biozydirten Natriums legte, ermöglichte man es den Thieren so lange zu leben, als vou diesem Natrium noch etwas vorhanden war. Besagter Stoff hat nämlich die Eigenschaft, bei seiner Auflösung in der Luft an diese reinen Sauerstoff abzugeben und dafür Kohlenstoff aufzunehmen. Sobald das Rztrium ausgebraucht war, starben daher die Thiere am Erstickungswd. Danach stellten die Herren Desgrez und Aalthazard eir Art Tauchervlm aus Aluminrum her. der knapp fünf Liter Luft faßte, der indeffen mit seinem Inhalt an bwrndirtem Nntrwm dem. der ihn trug, ermögUchte. ohne Luftzufuhr von außen sich frei zu bewegen und zu arbeiten. Wir haben damit also erstens einmal m hervorragendes gesundheitliches Mittel für den Fabrik- und Grubenbetrieb. Die Arbeiter, die bisher genöthigt waren, die schädlichen, oft tödtlich wirkenden Gase einzuathmen. werden künftig mit einem derartigen

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L Helm ausgerüstet, oyue xyooen an ihrer Gesundheit zu nehmen, derartige Arbeiten ausführen können. Von gleichem Mitzen werden diese Helme für das Arbeiten der Fenerwehrleute in brennenden, raucherfüllten Gebäuden sein, sowie endlich auch für die Arbeiten der Taucher im Wasser sowohl da, wo es sich um wissenschaftliche Forschungen. als wo es sich darum haudelt, gesunkene Schiffe zu untersuchen und zu heben. Wichtig scheint uns ferner die Anwendung dreses Mittels zum Zwecke der Luftreinigung und Lufterneuerung in den Wohnraumcn und Arbeitsräumen der großen Städte. Es werden Versuche auszuführen sein und danacb Angaben zu machen über d:e Größe des nöthigen biorydirten Natriums rm Verhältniß zu dem Raum, in dem es verwendet werden soll, mit der Zahl seiner Bewohner. Sehr wünschensn:erth wäre es. daß ein Apparat gebaut wird, von dem jeder Bewohner ablesen kann, wie in jedem 'Augenblick das Verhälwrß von Sauerstoff, Stickstoff. Kohlensaure u. s. w. in der Luft des bet?ess?nden Raumes sich stellt. Militärische Luftschiffahrt. Die jüngsten Versuche mit dem Lälstschijs des Grafen Zeppelin erhöhe die Hoffnung auf Losung des Prodlems, den Luftballon in beUebnzer Richtung fortzubewegen. Daß auch die deutsche Heeresleitung diese Ueberzeugung hegt, beweift die Thatsache, daß ihrerseits die Zeppelin'sche Erfindung angekauftworden ist. Schon der Versuch mit , dem bei Berlin verungliickten Schwarz- ! schen Luftschiff sollte für die Zukunft lehrreiche und günstige Ergebnisse ge- ! liefert haben. In der Ausführung degriffen ist zur Zeit ein Plan des italienischen Professors Giampietro. der mit einem großen Aluminium schiff unternommen wird; die neuen Modelle der Franzosen de Santos-Dumont, Aon und Graffigny, der gelungene Versuch des englische Luftschiffers Spencer, den Kanal zu überfliegen, gehören in dasselbe Kapitel. Sollte die Lenkbarmachung des freien Ballons gelingen. so würde dies natürlich auch von Bedeutung für die Militär-Luft-schifffahrt werden. Inzwischen ist ein Blick auf die bisherigen Leistungen auf diesem Gebiete von Interesse. Wie in Bezug auf das BrieftaubenWesen, so gab der Feldzug 187071 den Anstoß, auch dem Lustballon als Beobachtungsmiitel wieder erneute und sich bald steigernde Aufmerksamkeit zuzuwenden. Für die weitere EntWickelung waren zunächst Frankreich, dann England und schließlich Deutschland bahnbrechend. In Folge der englischen Erfindung, das zum Füllen nöthige Gas in wmprimirtem Zustände fertig in Stahl behältern mitführe zu können, konnte der Fesselballon der. solange die Lenkbarkeit des Ballons nicht erreicht ist. im Allgemeinen für mMta'nsche Zwecke nur In Betracht kommt außer für die Festungen, auch für das Feldheer ein brauchbares Ausstattungsstück werden: die bis dahin außerordentlich lanzwierige und umständliche Füllung des Ballons wird statt tn drei Stunden nun in circa fünfzehn Minuten bewirkt. In Deutschland construirte man sodann deu Wagenpark gegenüber den schwerfälligen Fahrzeugen Frankreichs den allgemeinen Anforderungen der Armeefahrzeuae entsprechend. sodaß er nach Beweglichkeit und Festigkeit den Truppen überallhin zn solqen vermag, und sei Verwendung selbst in der Vorhut keimn Bedenken unterliegt. Dos endgültige Materiak ist noch leichter und einfacher im Hmblick auf die ColouiaNrieae. wohl aber auch weniger leistungsfähig. Schließllch lang es Deutschland, durch Einführnnq des cylinderförmigen Dra chen-Ballons den großen Nachtheil des Kuael-Ballons. daß die Beobachtung auS dem Korb infolge der großen Schwankungen schon bei den mäßigen Windstärken von G 7 Metern in der Secunde unmöglich wurde, soweit zu beseitigen, daß jetzt mehr als die doppelten Windstärken überwunden nxr den koiiaen. die Gebrauchsfähigkeit des Ballon hierdurch aber von 50 auf 80 Prozent tage im Jahre hoben wurden ilcü dlrier Gallonart wecoen feit vler Jahrei. bei den Herbftü'ounaen zufrie denftellende Eraebnisse erreicht. Irr. Allgemeinen wird aber die an sich schon beschränkte Bevbachtungsfähigkeit von. Ballon aus überschätzt und werden zu große Ansprüche an sie gestellt; sie wird durch Regen und auch nur trübes Wetter stark beeinträchtigt Im diesjährigeu Manöver wurden außer dem vornannten Ballon zu Zwecken der

j drahtlosen Tekegraphie noch kleinere Ballons verwendet, welche bei dem Man! hoher, durch das Gebäude gebildete? Zwischenpunkte die f&znml wngs Patronen bei Anwendung dieser Telegraph zu bilden hatten. In den meisten Ländern wandelte man in den Fußstapfen des inen der drei obengeiuinnten Staaten. In Oesterreich wird erst feit kurzer Zeit nach Begründung der militär aeronautischen Anstalt, mit großem Eifer nach deutschem Muster an der Entwickelung des Militär-Luftschifferweftns gear veitet; bei den letzten Manövern in Galizren war je ne Felddallo-Av-theilung den beiden Armeen zugethe.lt; sie befanden sich meist in der Vorhut, so daß man sie schon vor dem einleitenden Artilleriekamvf in den Lüftcn schweben sah und die Führer schon ach kurzer Zeit Meldungen durch F:rnspreche? vom Ballon aus erhielten. In Rußland besteht nach franz'sischem Vorbild ein Lustschi sfer - Instruktionspark; da noch die frühere Gaöerzeugungsart für die Fiillung angewandt wird, und die Fahrzeu g äußerst schwerfällig sind, so kommt hier bis jetzt die Militär-Luftschiff-fahrt nur für Festungen in Betracht. Italien hat. nachdem es mit englischem Luftschiffergeräth im abessinischeu Feldzug bei Massaua und Saati qute Erfolqe'erzielt hatte, nach englischem Muster einen Feldlustschifferpark gebildet. Die übrigen europäischen Staaten, wie die Ver. Staaten und Japan bezogen ihre Luftschifferparks meist aus Frankreich und übertrugen deren Bedienung der Genie- und Telegraphenkuppe. Bemerkenswerth ist die auf den bisherigen Erfahrung der andere Staaten begründete und feit 1897 in's Werk gesetzte Bildung einer Luftschiffer - Äbtheilung in der Schweiz. Eine sehr gute und ausgiebige Organisation besitzt Frankreich in dem ..Central - Etablissement für Luftschiffsahrt zu Calais - Mendon nebst Lehrabtheilung, welchem auch die Herstllunq des Materials in eigenen Werkstätten obliegt (in Deutschland wird Alles von der Privatindustrie bezogen), ferner in tritt LuftschifferCompagnien bei den Genie - Regimentern und in den Luftschiffer - Sektionen in den größeren Festungen: dagegen steht das Material insbesondere durch die Mitführung einer DampfMaschine, an Feldmäßigkeit hinter dem dnttschen zurück. Als besondere Ve Wendung einer solchen Sektion sei ihre Teilnahme an den im Juli d. I. stattgehabten Artillerie - Uebungen im Lager von Chalons erwähnt. Entsprechend den von den verschiedenen Schieß-, Radfahr- etc. Vereinen erwordenen Rechten ist nun auch der Luftschiffn - Club" vom französischen Kriegsmmisterium als Vorbereiwngsschule für Militär - Luftschiffer anerkannt worden; dieser Club hält alle zwei Monate Uebungen ab. Besonders interessant sind die Ver suche, welche mit Drachenballons von Torpedobooten aus bei Kiel und in England gemacht worden sind, und welche die Berwendvarkeii zur See und an der Küste dcligethan haben; trotz d r großen Geschwindigkeit, bis 1 Knoten seitens der Boote, litt 4ie Beobachtung nicht erheblich; der TransPort des aufgestiegenen Ballons von 5oo! zu Boot. bezw. von und zu Lano konnte gut bewerkstelligt werden: be! einem Aufstieg Ende der Kieler Föhrde die See bis hinter Rügen und über Kopenhagen hinaus auszuspähen, also Nord- und Ostsee mit einander beobachtend zu verbinden. Da das für Südafrika mobilifirte englische Armeecorps zwei Luftschifferzöge mit sich führte und auch den nach China entsandten Truppen Ballons mitgegeben wurden, so dürften die dort gemachten praktischen Erfahrungen wohl bald zu neuen Resultaten führen. Nicht weniger a Z s 18 u nsere? Bundes - Präsidenten (mehr als zwei Drittel der Gesammtzahl) waren Advokaten. Vier traten als Lehrer in's active Leben ein: Adams, Garfield. Arthur und Elevelarrd. Nur einer war Arzt: William Henry Harrison. Einer begann seine Carriere als Gerber: Grant. Zwei waren ursprünglich Schneider: Fillmore und Johnson. Fünfzehn genossen eine häher? Collegerziehuna; fünf besuchten nur die öffentlichen Elenutarschuten; drei hatten nicht einmal eine Elementarschallbildung. Der einzige Graduirte von West Point unter unsern Präsidenten war Grant.

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