Indiana Tribüne, Volume 24, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1900 — Page 7

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Vornan i'on Roh Z 11 ct. (Stonictjuna,.) Das ip uni:re Nichte. Mr. tLdmartV:," stellt? Mist. VZpan möglichst kurz und oh?e öir! Nnistände vor. Carolath mcrHe bald, daß es ihr Prinzip schien, der Nichte so wenig Aufmerlfcmikeit wie möglich 31 schenken. Dr. Vilxin vervollständigte die Borstellung, mita er hmzuftgte daß du: junge Dame Errima N..o-nshaw k.ieß?. HU die Äorstellu7la erledigt nrn. setz- Kni sich an eines der Xenpcc '-CL GP8 I irb '6'au:e rn den Garten ninab. ( schien Carolath, als nähme sie euch nicht den geringsten Antheil an dem, am sie her vorging. Und doch taste, so meinte er bei sich, die Anmeferchcit eines unerivarteten GafteH ihre Neuner erregen sollen. Ihr Sch.veigen schien den Doktor zu ärgein. Etwas wie Bosheit dlltzte in seinen Aafl auf. als er ich jetzt dem jungea occhai wandte, und dieser eine Blick unügie, um VaZaiH zu der UeberJUlgMtg gelangen zu '.äffen, daß Dr. S;pur. seine 5nchK aus irgend edm Grunde haßte. Du bist heute in schlechter Smn münz, liebes Kind," begann er. Findest Tu".' fragte da 5 Mädchen zurück. Was wünschest Du, dcift ich reden soll?'' .Wie kannst Du nur so thöricht fragen ?" rief der Doktor. Sag', was Du willst, nur skhc nicht da wie eine Marmoistatue!" sprach heftig, das Mödchen schien jedoch an solche Angrifft gewöl)nt und blieb vollkommen ruhig. Es ist draußen beute reckt schön." fu; si; dang VravoZ" kies der Doktor spöttisch; so, nun hast Du auch Dein Theil jur Unterhaltung beigetragen." Miß Vipan schüttelte mit einer Miene den Kops, als wollte sie damit ausdrücken. daß des Mädchens Stumpffwi ftid Verstocktheit unoerbesjerlich wären. Wir haben heute Nachmittag eine Versammlung, in der die Vioiseltion zur Sprache kommen soll." sagte Mih Lipan jetzt, meinst Du. daß ich hm gehen Zoll. Stephen?" Jyillt das. wie Du willst, Seirah. Uebrigens weshalb denn nicht? Ich glauve. sie wollen einen Sefejjaitoiti einreichen, vemzufolge die Steifes i'.-r.r nur mit acoßen Einschränkungen ge stattet werdet, soll. Ich meine, solch ein Gesetz würde außer auf die Laboratorien wenig Einfluß haben. Rein pnoaie Experimente wurden 006 nach nie vor gemach! werden. Geh' nur ruhig in die Versommkmg, Sar?.'." Ei: wollen, daß ich den Stttttg st.-lle.- bemerktk Miß Vipan. öurolaty schaute sie neugierigan. So gehörte üe offeabar zu jener Spezies von Jiauen. von denen er schon viel gehört, aber noch wenige ron Ängesicht zu ?lng?sicht gesehen hatte. Macht es Ihnen Freude, öffentlich zu sprechen? fragte ?r. .Freilich außerordentliche sogar. ' entgegnete Miß Vipan in ihm scharfen, entschiedenen Weife. Die zwei mächtigsten Waffen zur Bekampsung des Unrechts sind die Feder und die Äunye. Aber die Zunge hauDdt schneller als die Feder." Zlveiftllos." warf Sarolrth ein Jtn ist ihr Wirkungskreis ein begrenzter,'' meinte Dr. Vipan. Aber sie hilft einem mehr, seinen Gefühlen voll Ausdruck zu geben." sagte Miß Dipan darauf. ..Wenn ich mich niedersetze, um zu schreiben, habe ich immer den Wunsch, die Worte irgend einem Tyrannen in's Ohr schreien zu dürfen. Aber nun ist's geiug geplaudert ich muh an meine Pflichten denken. Komm, Errima!" VIII. Nachdem arolaih sein Frühsru! beendet hatte führte ihn Dr. Vipan im Haus? umher, immer darauf bedacht, den jungen Manu als Invaliden er- . heme zu lassen, indem er sehr langsa ging und ihn führte. In seiner Eigenschaft als Haussiers zeigte er sich von vollendeter Höflichkeit und Zuvorkommenheit. Sie müssen e- mir sofort sage.., wenn wir irgend eines thun tonnen," agte er zu karolath was Ihnen den Aufenthalt hier behaglicher machen tonnte. Ich selbst bin ja nur ein armer. der Wissenschaft lebender Einsiedler, aber wenn ich einnia! einen Gast habe, dann foll er sich auch wohl fühlen in meinem Hause. Sie versprechen mir also, daß Sie es sagen werden, sobald Sie etwas geändert wünschen?" Sie fno wiellia? uuiercrdenüra) liedensrrürdic, Heil Tk:or," entgeawie fatolai( aber ich versrÄere S, ich südle mich hier so wohl, wie Je-.-nanb ir meiner Lage e- nur wünschen kann ja. weit mohler. als ich eige?.i!:ch ein Rkbt dazu habe." ..Nun, nun. h?unrulzin Skk sich doch ich: wieder über die Umstände, die Sie hierher brockten. Das beste wäre. Sie bemübten sich, das Alles so schnell wie möglich zu vergessen. Sie sind ja kier in voller Sicherheit. Es wird Keinem einfallen. Sie hier in diesem Hause zu jucken. Nternond braucht S.e zu sehen. denke. Sie chaten lchsn bemerkt, wie dies Haus angelegt ist. Wenn Sie durcd den Bordere-nga?a treten, finden Sie kköM von der Halle das Emvfonysnnmer, zur sinken die Sftltffct n

mesen oerden zimmern empfangen mein? Schwester und ich unsere Befucher. Die Zimmer sind von den übngen Wohnräumen des Hauses durch die in die innere Halle führende Thür vollkommen abgeschlossen. Aus je einer Seite dieser Halle liegen das Eßzimmer und das Frühstückszimmer, in welchem Sie eigentlich hätten Ihr Frühstück einnehmen sollen. Aber es erspart unserer Haushälterin viel Mühe, wenn wir alle Mahlzeiten hier nehmen. Bon dieser Salle führt eine Treppe, übrigens dieselbe, durch die wir gestern eintraten, in den Garten. Sie sehen also, daß Sie hier so abgeschloffen leben können, wie Sie nur :mmer wollen. So lange Sie die Vorderzimmer nicht betreten, werden Si? Uin: Fremden antreffen, und unsere Gä.ste werden Sie nicht sehen. Der Garten steht zu Ihrer Verfügung, wenn Sie gute Luft haben wollen, und auch dort sind Sie ganz unbehelligt. Der Gedanke, da einen Gärtner herUmlaufen 311 wissen, der ein bequemes Leben führt, blos indem er die Wege mit Kies zu bestreuen hat, ist mir unbeglich. Ich lasse mir einen Mann kommen, wenn ich gerade seiner bedarf

und wenn er mich nicht stört. slc werden den Garten übrigens größer finden, als Sie erwartet batten; er besteht freilich zumeist nur aus Wiesen uno Gesträuch. D?n Küchengarten. der einen Gärtner unbedingt erfordert. , habe ich schon vor Iahren aufgegeben und lssc nun die Gemüse kaufen. Sie sind vielleicht weniger frifch in den La- i , aer be, Weitem dilliger. Wir leben nun hier in vollkommener AbzeschiedenhOit, denn den ganzen Garten zmgibt eine siehe Mauer." Carokath wünschte sich im Stillen Glück u oem Zusall, der ihn in der lr : , :sien' Lage seines Lebens gerade hierhcraeführt. .Mai die inneren Einrichtungen 6etrifft," fuhr Dr. Aipan fort, so ton ", 1 r r r neu ie ;yx zeiges vmtaszlmmei. ; toenn es Ihnen behagt, behalten. An- . . i suche oie sich getrost ein beFeeeS aus. Das Hans ist groß und Sie baben die Auswahl." Ich danke wirtlich," emgegnete Ca rolaih. Ich könnte gar tein behaglicheres Zimmer sinoen. als das meine ist." Ich kann Ihnen oben auch ein Wohnzimmer zur Verfügung stellen," sagte Dr. Vipan, ..eigentlich ein Ar- ! beitszimmee, das Ibnen vielleicht quten Dienst leisten dürfte. Sie finden a:'.f den Regalen Bücher der verfchiedens en Art. In Irer unfreiwilligen Zurückgezogenheit iunnen sie Ihneu eine willkommene Zerstreuung bietcn." Während er so sprach, führte er sei- ' nen Gast die Treppe hinan, und L,aro- ! lath gewahrte dalzei. wie schlank und ! elastisch seine Figur war und wie das ! .enn ihn auch nichi im Mindest: j anzustrengen schien. Trotz seiner sieb- , zig Jahre besaß er viel von der Energie uno lingß. isezchmelt)!glell eines ungDas Studirzimmer. das einem Raume gegenüberlag, der. wie Carolaich später eriubr. örrimas Schlaf- , zimmer war. zeigte ein? geschmackvolle j und behagliche Einrichtung. Zwei , graße Bogenfenster gingen auf den ! Garten hinaus, vor jedem diefer bei- i den Fenster stand ein bequemer Divan. Die Fenster waren weit geöffnet, üppige Kletterpflanzen rankten sich darum, und bis in's Zimmer hinein tönte das Summen der Bienen. Sehen Sie hier die Bücher," sagte Dr. Bipan, aus zwei breite Nischen deutend, die vom Boden bis zur Decke mit Büchern angefüllt waren. ..Sie finden, wie ich schon vorher bemerkt, von Allem etwas darunter, aber die leichte Literatur herrscht, wie ich fürchte, vor. Ich brauche nämlich den ganzen Raum in meiner Bibliothek für wissenschaftliche Werke und war daher genöthigt, die Romanliteratur hierher zu verbannen Aber Sie sind jünger als ich und werden, denke ich, mancherlei darunter finden, was Sie interesNren dürste." ..Ich habe für Ramane jetzt nicht viel übrig." sagte Carolath ein wenig bitter. Er dachte dab.i an sei ien eigenen Roman mit dem entsetzlichen 'Schlußkapitel. Nun. um s? besser." meinte der Doktor. ..dann können Sie sich qanz der Wissenschaft widmen." Er setzte sich und bedeuiete Carolaih, feinem Beispiel zu folgen. Dem jungen Manne erschien das Alles wie im Traum, trotz des hellen Tageslichtes. Hier saß er. der vor den Gerichten geflohen war, und dessen Heim jetzt eizentlich das Gefängniß fein sollte, und empf'.ng von einem Fremden die denkda? liebenswürdigste Gastfreundschaft. ..Eine Zeitlang werden Sie ja kk vollkommenster Zurückgezogenheit leb.m müssen meinte Dr. Aban, da werden Sie sich gern ein roenig 311 streuen wollen.Sie sind oußeiordentlich gütig," entgegnete Carolath. aber ick, empfind? n fast als ein Unrecht. Ihre Freundlichkeit so weit in Anspruäu nehmm." ..Dummes Zeug!" rief Dr. VipanSu schulden mir dfolut keinen Dank! Sie wissen ja. daß Sie mir einen Gegendienst leisten sollen." ..Ich will gern mein Möglichste ver suchen." sagte Carolath. der vd es mir gelingen wird, banst nicht von mir allein ab." Sie können dessen sicher fein." bemeiste der Doitor zuverfichüick:' Er war auch w''r.k'.ick ükeiuot daoon.

Jndiana Tribüne, Montag,

Wie follte ein junges Maocoen aus Die Dauer dem gewinnenden Wesen des bübschcn jungen Menschen widerstehen können, noch dazu, wenn er. der Doktor. und seine Schwester ihren ganzen Einfluß aus das Mädchen geltend machten? Ich fürchte ..ur, Miß Ravenfham ist nicht leicht zugänglich." sagte Carolath zweifelnd. ), sie scheint nur so. Fremden gcgenüber ist sie immer schüchtern." entgegnete der Doktor ermuthigend. ..Wenn Sie erst näher mit Ihnen betannt wird, gidl sich das. Und nun, da ich Ihnen wohl Alles gezeigt habe, kmrden Sie mich gewiß beurlauben; ich muß an meine Arbeit." IX. Dr. Vipan hatte erklärt, daß wenn Carolath's Reisetasche nicht bald aufgefunden würde, für neue Sachen Sorge getragen werden müßte. Das war natürlich nur eine leere Redensurt, wußte er doch recht gut, daß die Tafche sich nie einfinden würde. In seinem Auftrage wurde dann auch gleich an e.uem der nächsten Tage ei..e grozze Ausmahl von Wäicke und Anzügcn in's Haus geai, aus der Carolath das örhige entnahm. Er geiiölte zu jenen Bevorzugten, die in Allem, was sie anziehen, vortheilhas! aussehen. Wenn die Kleiver auch nicht so gut paßten, wie die, welche er in seiner Wohnung zurückgelassen, so waren die Mängel doch nur für ein sehr kritisches Auge bemerkbar. Das Wetter war anhaltend wunderschön, und Carolath verbrachte manche Stunoe im Gerten, oftmals leseno. aber noch häufiger in jene stille Traumerei versunken, sie seiner Natur eigenthümlich wa. Er wunderte sich immer von 'jlzutm, wie wenig nahe ihm das Verbrechen ging, das er oerübt. Er harte gsglaub?. die Erinnerung daran würde i.n wie ein böser Geist verfolgen, er würde weder essen noch schlafen, noch an irgend etwas andere denken können. Aber das war nun durchaus nicht so. Er freute sich der Mahlzeiten, schlief prächtig und vermochte seine Gcdaken genügend zufammenzuhalten. um der Erzählung in seinem Buche folgen zu können. Freilich empfand er wohl ernste Reue, aber sie hatte schon viel von ihrer Heftigkeit verloren. Sie lastete auf ihm dumpf und schwer, aber nicht mebr mit so peinigender Qual. Er vermochte sich diesen veränderten Gemüthszuftano nur durch den Wechsel des Auenthaltes und der Lebensweise zu erklären. Was ihn am misten beschäftigte, wenn seine Gedanlen nicht bei der Vergangenheit weilten, war die Erfüllung der Aulgabe, di: er übernommen. Ein wenig kannte er nun doch das Mädchen, zu dem er in Beziehungen treten sollte. Sie war häßlich er blieb dabei und entweder ein bischen beschränkt oder von melanchoüscher Disposition. Er erkannte wohl, daß seine Aufgabe keine leichte sein würde. Aber er hatte sein Wort ge-, geben, und er wollte wemguens oersuchen, sein Möglichstes zu thun. Sollte ihm das nicht gelingen, und der Doktor durch ihn nicht zu seinem Ziele gelangen, so würde doch Carolath seine Schuldigkeit gethan haben. Er wollte getreulich sein Bestes versuchen. Erschien ihm das alles auch widerwärtig, so war der Dienst, den er damit leistete. ihm um so höher anzurechnen. Er brachte dann seinem Wohlthäter nicht ein Opfer, das ihn nichts kostete. Die Gefühle des Mädchens waren ihm dabei vollständig gleichgileig. In seiner augenblicklichen Stimmung bezweifelte er. daß Frauen überhauvt Gefühle bejäßen. die der Beachtung werth mären. Er meinte, sie feien ja doch nur ganz oberflächliche Geschöpfe, voller Eitelkeit und thörichter SelbstÜberschätzung. Rein, er wollte das Mädchen nicht schonen. Freilich, möglieh war es ja auch, baß es ihm mißlingen würde, ihr Interesse für sich zu erwecken, das war dann natürlich etwaK anderes. Nach dei Frühstück an jenem ersten Tage zog der Doktor sich sogleich in sein Laboratorium zurück, während Miß Vipan in ihre Versammlung ging. So olieben Carolath und Errima sich selbst überlassen. Als Carolath sein Zimmer aufsuchen wollte, mutzte er an. dem Bibliothekzimmer vorüber. Die Thür stand offen, und er erblickte Errima darin, ehe sie ihn gewahrte. Sie lag quer über dem Divan. in einer der Nischen, und lehnte den Kopf zum Fenster hinaus. Ihre Stellung gab sich durchaus natürlich. Sich unbeobachtet glaubend, hatte sie sich auf den Divan geworfen, und in dieser Stellung lag eine unbewußte Anmuth. Carolath bemerkte, wie sie mit Entzücken die frische, linde, mir Blumenduft erfüllte Luft einziiathmen schien. Absichtlich rausperte er sich, als er das Zimmer betrat. Errima fuhr erschreckt auf. Als sie den Eintretenden erkannte, schien sie verwirrt und zog sich scheu in den Winkel der Nische zurück. Wie mit einem Schlage war alle Anmuth aus ihrer Erscheinung oerschwunden ..Sie sind ja ganz allein begann Carolath mit einem schwachen Versuch, freundlich zu lächeln. Ja," entgegnete das Mädchen, ohne idn anzusehen. Carolath nahm aus einem Sesses in der Nähe des anderen Fensters Platz. Es lag ihm nichts daran, ihr näher zu sein. Dann entstand eine Paule, während welcher Carolath das Mäd chen yälxr betrachtet? und sein Geschia

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verwünschte, das ihn zwang, einem solchen Geschöpf Zuneigung einflößen zu sollen. Wie gefällt Ihnen London?" fragte er schließlich. Wir sind hier nicht in London." entgegnete sie in ihrer schwerfälligen, stumpfen Weise. Nun, nicht ganz, aber doch an der Grenze davon." Dem Mädchen schien die Unterhaltung damit beendigt, denn sie sprach nichts mehr. Wie furchtbar uninteres sank sie war! Carolath, dem sie immer mehr mißfiel, mochte sie nicht metir anschauen, sondern blickte zum Fenster blnaus. Draußen neigten die Baume ihre Wipse! leife im Winde; wie fchön der Htmmel aussah in semim tiefen Blau, wie heiter und milde! Und welchen häßlichen Gegensatz dazu bildete dies Mädchen mit ihrer kalten. unfreundlichen Art, ihrer mechanischen Redeweise, ihrem gänzlichen Mangel an Änmury. Endlich zwang Carolath sich doch wieder zu emem Gespräch; er durste seine Aufgabe nicht vernachlässigen! Sind Sie schon lange hier?" fragte er. Etwa zehn Minuten," entgegnete Errima. .Nern, ich meine im Hause des Dos10157' So lang ich denken kann." ..Oh." saate Carolatb nur. Lanasam dämmerte ihm das Verüändnik dafür auf. welck ein Leben da iunae Ding geführt haben mochte unter der strengen, wenig liebevollen Ov'....l des Dottors und seine? Schwester. Und man ist Ihnen natürlich immer freundlich begegnet?" Das Mädchen warf ihm einen mißtraui,chcn Blick zru Natürlich." kW MltVinn 1 rht n t n n ti rn-r- ji tl Ts wf I,"'" o-'"""" klug zu sein?" Ich glaube wohl." Und seine Schwester ebenfalls, nicht toair?" Ich glaube." Sie legte wenig Interesse für die Unterhaltung an den Tag. Nur ab und zu schaute sie den jungen Mann an, und dann nur flüchtig mit unruhigem. verängstigtem Blick. Während der übrigen Zeit sah sie zum Fenster hinaus. jturz nach fünf Uhr kam Miß Vivan nach Hause, und der Thee wurde, mit Rückstazt auf Carolath, im Frühstückszimmer servirt. Miß Vipan sah roth und erregt aus, offenbar hatte sie eine große, energische Rede in der Ami-Vivisektions-Versammlung gehalten. Nicht umsonst trug sie kurz geschnittenes Haar. Es war eine herrliche Versammlung," begann sie aufgeregt. Carolath sagte darauf nichts weiter als: Wirklich" Er konnte sich absolut nicht vorstellen, was das Wort herrlich" in dieser Verbindung bedeuten sollte. Wir hatten den Oberrichter ermartet," fuhr sie fort, er ist ein scharfer Gegner jeder Grausamkeit, in welcher Form und Gestalt sie sich immer äußern mag. Das findet man selten unter den Richtern." .Mar es denn eine öffentliche Versammlung?" ..Nicht eigentlich; man mußte eine Karte haben, um eingelassen zu werden." Von den Aerzten waren weh! nicht viele zugegen?" Nein, das können Sie wohl denken. Davon wollen sie nicht gern bören. Das Sezieren macht sie gefühlws; und die Operationen. Wenn einer das Messer ecst in den lebendigen Körper eines Menschen gestochen hat. dann wird es ihm natürlich nicht schwer, es öei einem Hund zu thun. Nur ist das eine recht und das andere nicht. Mi? scheint aber, Sie verstehen mich nicht. Mr. EdwordeZ. Ich meine, bei dem Menschen thut er ein Gutes, bei dem o I ?Li ar. 3t. t. f tr qier aoer nrwr. We-yeno: run. nun. weil der Menich reden kann und sagen: Nein, ich will nicht, daß Du in t: :rjL.:w.n t. uuaj uicin wikukh, wucuu vuwardes? Mich werden Sie nicht stumm sinden. wenn es sich um solche Fragen handelt, Miß Vipan," sagte Carolarh lachend, ich mag Thee sehr gern.Er gehört nun einmal zu den Anregungsmittcln in unserer künstlichen Zivilisation," meinte Miß Vipan in ihrer derben Weise. Wir wissen, daß er uns nicht gesund ip, und doch kö.nnen wir ihn nicht entbebren. Ich glaube, es gibt Leute, die statt Blut, Thee in ihren Adern haben." Hoffentlich nicht grünen !" Schwarzer ist gerade schlimm genua," bemerkte Miß Vipan. Uebrigens. kennen Sie Miß Frances Power Cobbe?" New, ich habe nicht das Vergnügen," entgegnete Carolath; in welcher Beziehung steht sie zum Thee?" Ach. dummes Zeug, natürlich in ßar keiner. Aber sie ist einer der hervorragendften Menschen unserer Zeit. Ganz kolossal!" Carolath zerbrach sick den Kopf darüber, wie plötzlich der Name Miß vobbes in das Veivram romme 10- , gkich sollte idm die Auftlaruna werden. Sie war in unserer Versammlung nicht anwesend." sagte Miß Vipan, . wenigstens nicht in Person. Aber ihr Geist weilte unter uns; ihr Leben ist dem Schutze unschuldiger Thiere ge. weiht. Ader auch ohne sie war die tn r , C HJU u ueriommiung innw.

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(Fortsefmng folg:.)

TagUcyrr Biarttverlchl. Biehmarkt. Indianapolis Union Viehhöse. VI. Nov. Rindvieh. Auserlesene bis prima Stie-e, 1350 Pfd. und

aufwärts 6.25 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 4.60 Auserlesene bis prima 6.75 5.25 Stiere Pfd... 1150 bis 1300 4.60 5.25 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Vfd. ottcrc . 4.15 4.00 Mittlere is gute Sucre 900 bis 1100 Vfd . 4.00 4.50 4.75 3.65 3.15 4.25 3.50 2.50 6.50 bLö Gute bis gewällte Binder. 3.75 Mittlere bis c:.t: Rinder. 3.35 Gewöhnliche leiüte Rinder 2.75 Gute bis gewählte Mche.. 3.60 Mittlere bis gute kuhe.. 2.75 1.00 5.00 3.00 Gewöhnliche alte Kühe. . Kälber Schwere Ka?ber Prima bis sancy Erparl Bullen 3.35 4.00 Gute bis gewählte Schlächtcr Bullen 3.25 3.05 3.15 40 15 Gewöhnliche bis gNteBulke 2.50 i öutc tfübc mi: Kai $30 15 Gewöhnlich eKuhe mit Kalb S cd w e i n e. Gute bis acwäblte, mitt lere und schwere 14.85 4.05 Gemischte. sÄw. Packing 4.75 4 .85 Gute bis gcwäbite leichte 4.85 4.V0 Gewöbntiche leichte 4.75 Pigs 4.00 Roughs 4 .00 S ck a f c. Gute bis gwabüc Lämmer 4.25 ' 4.80 4.50 4.50 4.75 (iSpttnh;ili; bi8 irittUrf Lämmer 3.00 4.00 3.75 3.00 3.00 Gute bis gewählte Schafe 3.25 Ordinär? bis gute Schafe 2.50 Stockers 2.00 Böcke, per 100 Pfd.. 2.00 Früchte nno (Hemüfe. Früchte. Citronen. $4.00-4.50 für 300-360. Acpfel, 52-53 per Faß. Feigen. 12k-15c. Bananen. 1.50-1.75 ver Bunch. Datteln, Persische 5zc-6c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Trauben. Concord. 8 Pfund Korb, 13c; Delaware und Niagara, lratc von 4 Körben, 12 je Birnen, hiesige, 75c per Bufhel. Cranberrie? 2.25 ver Vushel satte. Quitten, $1.00 per BuI. Orangen, merikanifche, $4.50 ver Bor. Gemüse. Kraut. 90e per Faß. Zwiebeln, Svanifche 5l.50per(?rate; rathe Wöbe 50c per Bushe! ; roeiße Globe $2.00 ver Faß. Gelbe Rüben, 75c per Dutzend Lun ches. Kartoffeln, $1.26 per Faß; prima Burbanks und runde weiße 40: per Bufhel; zum Versandt gepackt, 5c mehr. Süßkartostc!n-Jcrfcy ß2.75 per Faß. : Valtimore f 1 .00 per Faß. Sommer-Cclery, 15c ver kl. Bunch. Salat 50c per Bufchcl. Spinat, 40.' per Büschel. Weiße Mbcn 40c per Bufchcl. Geschlachtetes Vieh Frifches Rindfleisch Westliche Stiere ;'.-7c; hiesige Stiere 8-8c; hiesige Rinde? 350 bis 500 Pfund 7.c-7; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund c; Kühe 550 bis 650 Pfund 7c; Stier Vordcrviertel 7c; Stier Hintcrviertcl 1 10c; Rind Hintcrviertcl 9c; Rind Vor. jdcrviertel 6c; Kuh Vordervicrtcl 5c; Kuh 5)intervicrtel 8e. , Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hintervrertcl 12k; Bordcrvrertcl 8c. ; rifst Sckaiiism jmmer ner A gic. Sckase 7:r Schenkel 91c j ' g , Jiuu-, uuj, jui. s J 1 "7 l i M H loim s 10t ; cuuu 1 r . . f- ü'i. w ... (Geräuchertes Fleisch. Bugar Cured Schinken Erste Qualität: 20-18 Psund lOe; 15 Pfund 11c; 12-10 Pfund llc; Zweite Qualität 20-18 Pfund 10i; lb Pfund 10ic; 12 Pfund 11c; 10 Pfund 11c. kalifornische Schinken ö bis 8 Pftmd 7c; 10 bis 12 Pfund 7 c; 12 bis 14 Pfund. Frühstück Speck Klarer Englifh kured 14c; gewählter ugar Eured I3ic; e-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Psund im Durchschnitt 13e; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 12e ; 5 Pfund im Turchfchnitt, schmal. I2?c; 0 Pwnd im Durchschnitt, .schmal, 12s c. 5peck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13Zc; 10 bis 12 Psund im Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 00 Pf. im Durchschnitt, 9c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 9c; Klare Seilen, 20 bis 50 Psd., 9?c; Klare Bellies, 25 bis 30 Psd., 9c; 18 bis 22 iPfd., 9;c;14bis 16Pfd.,10jc; KZare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 9c; Rücken 12 bis 10 Pfd., 94c; Klare Rücken C bis 9 Pfd., 10ic Schultern, Eng!. Cured 10 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 1 Psund im Durchschnitt, 8je; 10 bis 12 Pfund zc Gepöckcl:ts Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Big $19.50; Klare Bcan i 19.00; Karnüy 17.50; Short leer

16.W1; Rurntt 15.50.

Gedörrtes Rindfleisch, Schinken, reg. Sets, 11c; Außenseiten 8c; Jnn:n feiten 13ic; Knöchel 13c. Schmalz, in Ticreeö, 1. Oual'tät Stze; 2. Qualität Sc; 3. Qualuat je Würste, Geräucherte Bratwurst 8e; Frankfurter 8c; WicuerwUtst 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Därmen 6Zc, in Tuch ejc. Butter, ier und GeflügelHändler bezahlen folgende Pieife : Bu::.r, frische, 14c Ster, 17c per Tund. Hühner 0Ac, SpriugChickens '.,'. cPfd. Turkey Hennen 7c, junge Hahne alte 5?hne 5c; lnren 5-8e; Ganfc trr deu verlauft zu 3.75-4.25 per Dtzd.

Fische, Austern und Wildpr r. .nid!er-Preise: .lams Lütle Necks 75e per no. yummern 25c per Pfund. Austern BefteBaltimore oder 2 ta.ibards. Zfl.OO per 6)allone; bcste Baltitimare Selects, $1 .10 pit Gastor.c; Jtcm '))ör lounts, $1.00 per Hunden; kew i)ott 5uüs, 70c per Hitnderi; Blue Pein r 3 in Schalen, 75c per Hundert. Austern in Kannen 5Rett Pert Eounis 35c; I. S. F. ä? Co. Sclc.tS 32c; Standard 25c; F. Brand 8Üe; O. K. 18c ; R. 15c. See-Jifche. Knochenlose Härmge 7c; Haringe 4e; Perch 5c: Wcis'sisch 9c; See Forellen 9öc; Red Snavpr 8c; Kennebec Hechte 15c; Blausische 10c; Haliou: 15c; Stockstsch 8c; 5)addock c; Eatstfck 10c: 0. 1 Pickerel 94c; Na.Z Pickerel cöcr Blue Pike 6c; Blaci Baß 15c. Frochfchenle!, Hl. 50-2 per Dhd. (etreide. Weizen-??!'. 2 rother ktuf )en Ge'.eisen, 72 ' c von der Mühle ; No. H rother C8-7Ööc; Novbrf 72.;: auf den Geleisen: Wap.entvcizrn 72c. Kotn-Rc 1 weiß 37.1c; Tio. 2!r?t& 3z?c; Rc. 3 weiß 37c; So. 1 weiß 32i-35k; No. 2 weiß gemischt 3 7c; Na. 3 weiß gemischt 37c; Nc. 4 weiß gemischt 33-35e; No. 2 gelb 37 c; Ns. 3 gelb 37c; No. 4 gelb Z8i-5öjez No. 2 gemischt 37c; No. 3 g.iuischt 37c; No. 4 aemischt 33 - SölZ au Kolben 35e. Hasir-Na. 2 weißer 24 c; No. 3 weißer 23:;:; No. 2 gemischte? 22.'c; No. 3 gemischter 21c ' Heu-alte? No. 1 Timothy 12..r013.00 No. 2 Timothy 11.0-12.00. Kaffee. Folgendes sind die Jndiauapcli Preise : Getröhnl. bis guter 12c-18c; prima bis gewah!:er 2!)-22c. Fancy 26-27c; Golde?? Rio -20; Java 28-31:. In Packeten: Ariosa 51.75, Licn 11.75. Icr'ev 13.25, Caracas 1.25 Tillwor'S .25, Dutch Java Blend 16.00. Mail Pouch 1S.S6, Gates Blcndcd J.oa 11.75. (Sroceries. Zucker Dominoes 0.17c; Siürf;:: t 6.32e; pulversirter 6.02c; WER, verisirter 6.07c; Standard granulir:er 5.92c; feiner granulirter 5.9c; granu lirtcr in 5 Pfund Säcken 6.07c: gra: u lirtor in 5 Pfund Cartons 6.07c; e:tra feiner granulirter 6.07c; Cube? 6.07ez Mold k 6.07c; Confectioners' A 5.72c; 1 Columbia A-Keyftone A Ml:: 2 WindfcrA-AmericanA 5.62c; 3 Ridze wood A-Eertennial A. 5.52c: ; Phöniz A-Ca!ifornia A 5.47c; 5 Emvire AFranklin B 5.42c; 6 Ideal Extra Ä)l. den ls-Kevfione B 5.37c; 7 Windsor Ertra C-American B 5.27c; 8 Ridge wood ertra C-Ckntcnnial B 5.17c: S gelber ertra -isalifornia B 5.17c; 10 gelber C-Jranklin extra C 6.12c; 11 gelöer-Keystone extra C. 5.12c; 12 gelber-American ertra C 5.12:: 13 gel ber-Ccntennial extra C 5.12c; 14 gelber -Kalisornia ertra C 5.12c; 15 gelber j 5.12c; 16 gelber 5.02:. Eingemacht? firüchte Blackb.:. !, - 3 Pfund, 1 .10; Pcaches Stand. 3 Ps., 19-2,2$; Seconds S Pfund '1.50 sl.65; Pie fl. 40-1.50; Ananas, Standard. 2 Pfund. 51.65-1.90; S:c ouds. 3 Pfund, 11. 25-1.15; grüne lohnen, 3 Pfund Kannen, 1 : Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbfen $1.10-$ .75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; O . I ! l , . ., X Ct4. 1 IIA. ."..j. I -4ni4iuxuir, d piunu, ifut .7 1 .iu,,ydai

lern VOc 51.10; Apfelbuner, rer Dutzend, 3 Pfund, 95c. Wolle. Folgendes find die Preife für 2üa : ladungen : Ungewafchenc mittelmäßige Wolle 19-20c; feine Merino 15-17:; unae reinigte, von 3c bis Sc weniger; zu'ocre waschenc 28-30c. 0 Kohlen. irr.nc :-ne Anthracit? $7.00 3.06 Rauchlose 4.50 2 40 Jackfon 4.00 2.15 PiNöburg 4.00 2.15 Raymond ditts 4.00 2.15 Winifrede 4.00 2.15 Kanawha 4.00 2.15 Luhrig 3.50 l.?0 Brazil Block 3.50 1.90 Green County 3.00 1.0b Indien Lump 3.00 1.65 Slack 2.00- 1.15 Bloßburg 5.00 2 35 Lump Colc 11c per Bush. $2.7 fer 25 Bufhel. $1.50 per 124 Bufhel. Zertleinerler Coke 13c perBu .c.S per25Bu. N.75 per 12z Bu.