Indiana Tribüne, Volume 24, Number 55, Indianapolis, Marion County, 12 November 1900 — Page 2

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Jndiana Tribüne, Montag, den IS. November 1900.

Zur Synenschonyeitswsffenschaft. I ffe-MUin l?ssaüend natürlicb. von . . e ' aller Künstelei sre,' aussieht, während We rssige Wc,nge. ?ub,nforwae ir Wirklichkeit -o mehr iTünftelei dafcipprn und schöngezk.chncte Augen dö anderen Z Wenn ms trauen für Bübnenzwecke he?vorge. naturlia; Schauspielerin dirnt bracht werden, das ift allgeinnn mehi Ur in He Tageslicht

"der wemaer YkttU veraim. Man ?r r - . i TOuiDf coct iuji irrrir, room nehmen, daß sich darauf, sowie aus 5 kwn. d:e ganz persönliche . Buhnenchonheitswlssenchast beschrank. Jh, Gebiet ist em M urnsaffenix und mannrafacheres? Ganz besonders yilt ies für weibl:a 3r7nn der verschietnnm rpen. onn roir. wie rmc derselben, die schon manches Jahrzehnt auf den welldc deut enden Brettern Triumvd gefeiert hat. aus der Schule p!aud?rt: Man mutz sich vergkgcnwäriigen. tocfe schrn die Rampenlichter allxin ein Gesicht -n wesenltzch andere? Beleuchiung erscheinen lassen, als dasselbe unier sonst'vn Umständen erscheint; denn sie werfen ihren Sckein von unten ah? h.irf mtlM imn hrUMrhtrn rrnde hm Partien, die wir sonst im Schatten u seben gewohnt sind. So wird die natürlÄ Schattirung der Gesichtszüge aeradezu in ihr Geaenth?!! verkchek, taA dieser Umstand maeH es desondcrs schwierig, und zugleich interchant. die gewünschten phystognomischen Wirkungen zu erz:Ien. Selbst die von Natur aus schönsten Gesicht? können bei solcher Beleuchtung ganz bedeutungslos aussehen, wenn dieselbe nicht auffas Sorgföltigste in RechMB ogen wird, damit wir ihre Nachtheile in Bortheile verwanveln! Gewiffe Gesichtslinien müssen b:siimmter und stärker hervorgehoben, manche Schattenlinie müssen ge dämvr. md andere umqckehrt verstärkt -Dcrden. ?5ur so ist es möglich, a Fo-n Typen, die im alltäglichen Leben c.anz geivoZnUick, ich mochte saaen. geervlätzZz ciussehen. auf der Äühke wie durch die Macht einer Jauterruthc in strablene Feen-Prinzes-sinnen rei.-randelt erscheinen, während andere, welche auf der Straße jene mit Leichtigkeit ausstechen könnten, ohne verständnißvol! Anwendung dieser Künste ihren ganzen Schonheitszauber Urtieren, sobald das Rampenlicht auf sie fällt. Dieses Licht kann, je nachdem. zum Schmeichler ode? zum argen Schal! un Vrleumdr werden; es will in Dienst gespannt sein, oder es ift ein Verderber. Noch 'verwickelter wird die Sache, Zvenn die Schauspielerin von Natur us gewisse Gasichts-Nnvollkommn-vrten hat. z. B. in ftart hervorstechendes Kinn oder hohe Bcukenknochen oder tieftteaende Augen auf einem ?undn Schussrfqencht;" denn solche Mängel werven durch das Bühnenlicht noch tansensach verstärkt und erfordern ahr noch manche Ertra-Kunstgrisfe für eine wirkungsvolle Erscheinung, Sehr selten, dah eine Schauspielerin, welche irgend ewe kleine Gsichts-Nn-Vollkommenheit ignorirt. eine erfolgreiche Carriere macht. Olga Rdhersol hat es zwar trotz ihres Stumpfn8schens (Zttiz? Q") hoch gebracht und alle Prophezeiungen, daß sie rntt einem solchen NLZchen niemals in ihrem Genrerfolg baben werde, zunichte gemacht, aöer das ift eine Ausnahme, ie beinahe einzig daftebt. und nur durch anderweitig, oeraoe ihr eigenthömliche Vorzüge oder Kunstgriffe Ijat die Rethersole sich ungestraft über diesen Defect hinwegsetzen können; sie hat ihn also auf Umwegen doch entgeHengearbeitet. Hat eine Schauspielerin eine ziemlich kleine Rase, so kann sie Abhilfe schaffn. indem sie ein wiße Linie die Mtt der Nase herabzieht, aber

sorgfältig in den allgemeinen Ton der Entfernung des Ziels durch Beobachlen Gesichtsfarbe übergehen läßt. Von der tlchoßaufschlage) bis zu einem voren her ist dies unmöglich zu ent- yennssen Vrcde möglich ift. während decken; aber das Bühnn1icht. das auf dies beim Jnfanieriefeuer sehr ort mit die hellere Linie fällt, hebt dieselbe der- ziemlichen Schwierigkeiten verbunden arr hrkcr. daß die Nase thatsächlich lein wird; sodann cb ist die Abgabe groß erscheint. Augen können durch des einzelnen Schusses aus dem aus das Bühnenllchk größer und aus- einem drtdin:an Stativ ruhenden drucksvaller erscheinen, wenn man am Acaschenenywhr doch ungleich sicherer Rand des untern Auan!ids. zwischen und gleichmäßig? als aus den im der Linie der Wimpern und dem Äuge Anschlag lieoenven Vewehven der einen feinen, aber klar weißen Strich 'Schützen, welch' letztere durch die aufnnd unter derselben eine schwarze Li- reaende GesechtÄhatigkeit an Ruhe und nie anbringt, wodurch bjc untere Tresfflchcrheit ?aum gewinnen dürften. Anmpern mehr hrvoraehoden werd. Die iaen Feuerwirkung der Mtraikwm ein orientalisches langes und ieusen'wird endlich auch dadurch wesckMdachtendes Auge haben, so zieht senrlich geweigert, weil das dem Fnd ran eine kleine Linie (braun, blau , dargebotene Ziel leicht verfteekt dezieoder schwarz je nach der Haar- und ' hungsweis gedeckt werden kann, im Geckchtsfarde) vom äußeren Winkel des . ungünstigste Fall aber so klein er-Auaei.- .. r Richtung der Lider-Kalte , scheint, daß der Gegner große Mühe und brina: an den inneren Winke! (zu-' haben wird, dasselbe überhaupt zu finnächst der Rase, etwas rothe Schminke, den und somit empfind!'.che Verlufte wod:ch das Auge einen wärmeren cn kurzer Zeit kaum zu befürchten sind. Ton erhäl: und zugleirv seine Länge Die Feuerwirkuny ist dann natürlich erhöht Wirt. Das Alles gilt, wohl- am größten, wenn es gelingt, die Maverstanden r .:r unter dem Bühnen!7cht. ' schinenaewehre vor dem Erscheinen des Durrd ähnliche Künstelei? kann Gegners in Siellung zu bringen, die man soaai einen dünnen urrd hrochigen Entfernung auf bestimmte Punkte. Hals de?."t Jtränd' ß er in der welche die feindlichen Colonnen pafVuenendeleüchiung schon glatt und siren müssen, aenau zu bestimmen, so ruTd ausficht; ein stark hervorstechen- daß der Feind sofort unter Schnelldes Schlüsselbein verschwinde? unter feuer a7mimen werden kann. Außergescknck'.e? Farden-Aötönung. di? als , dem sind diese Compagnien befähigt. Schattwß ?irt:. Alle unerwünschte edenss leicht vcn einem Punkte zu ver?khShGk und Verliefungen können schwinden als an anderer Stelle p:ktzc . saeglichen werden. lich. ganz nnerwartet und Lderraschend. Aver ich darf mm: pakiü sagen und wder aNfzuwuchen, um den Geqner ir:U nur noch inerten, daß mit alle- nr.t Feuer zu überschütten. DieBe'dem die Bühnen Schvnheitswtssen- achhe,t entsprich! vollständig der-fchaf-n ct: aufhört, sondern eigentlich ienigen der SovaUerieadtheilunaen ; die - nt! Gerc:e .nie es Dichter mii den Gewehren und der Munitton deren Üt: ;? leicht und natür-. deparlten Pferde nehmen die Hinderlich. ie ron selbst gekommen, dahin-' raffe so leicht, als würde ein ReUer im zufließen scheinen, mährend sie in Sorte! sitzen. Gerade diese UnadhänAirUichkeit höchst sorgsättig gekünstelt aigketk vom Velände. verbunden mit .n) gkfeul sind, so gibt es auch de- ver großen Feuerwirkung, lassen d röhmte Schauspielerinnen, deren Er- Mrrailleu?-Truppe auch selbständig 5chi:nuns f der Bühne für dc wifi, tekrische Au'aaden lösen, m

justreti'n könnte, so würden ihr ob '

jhm dick ausaeZiagcnen Machn:?! die ssenbuben mit Hollohgefchrei nacklank. Die künstlichste Mach aibt oft iu Rainpenlicht die natürlubsicn Esiifornbom, deren to M ain Lautesten" aussiebt, hat in noch ok iveniafte Künstelei. KcrinnZe rtn Q! nb (Held dafür ausaeendet. Was ine Charakter"Z i i i DarsteUr!n echt. '.t m der Woche (die beiden Matinees ru:gcrchnct) für ihr Gesicht td rnuß. macht schon aLein dieses Leb-n mühevoll genug! Die schweizerisch Mitrailleur Truppe. Mit der durch Äeschlu der Bur. dsversamm!ung von 1898 zur Ginführung gelangten und nu.i definitiv organisirten beritten MitrailleurTrupp hält die schweizerische Ärmee einen äußerst tt rthdoik, neuen TrupPn:heik. der. unter gewissen Verhält, niffen und bei geschickter Verwendung, i vielen Fällen sehr gute Dienste wird liftn können, wenn auch die Zahl der vorhandenen Maschinngewehre als eine bescheidene bezeichnet werden muß; Treffsicherheit und Mrlung sind dafür vorzüglich. Die genannte Truppe hat voüflöndig ceristischcn 5haracter. si wird auch demgemäß ausgebildet, ist ver avauerie unkeriteul uuo zou in erster Linie dazu dienen, die Gesechtskraft derselben u erhöhen und )ie da d'rch noch unllbläizqiger in ihrer Ge. fechtsthatiHleit vu wifym. Jedem rmeecorpö l,t e venltem ittran l?ur -Compagnie zugelviefeT:. welche acht Maximgewehre mit sich führt und in zwei Züge beziehungsweise viei Halbzüge zu je zwet Geivehren aegliedert ifi. Eine weitere Zerlegung in einzelne Maschinengewehre ist völlig ausgeschlossen, schon irxgen der zu erstrebenden Wirkung und weil man durch das ZuZammensillen von wenigstens zwenTxweyren der Gefahr vor beugn will, m Falle des Versagns des Mechanismus in kritischen Augenblicken wehrlos dazustehen, Wohl ift die Mitrailkur-Trupp ihrem ganzen Wesen nach Cavallerie". es wäre aber ganz unrichtig, daraus schlißen zu wollen, daß dieselbe nur in Verbindung mit der Reiterei auftreten könne und dürfe. Mit Infanterie, dieser unter igenr Bdeckung vorauseilend, mit Artillerie, diese in ihren Feuerstellungen seitlich vorwärts sichern), kann sie nach dem Ermessen des Corpseommandanten beliebig nutzbringend Verwendung finden. Ihre ökfechtselnnente sind Schnelligkeit und Sehiestfertigkeit. di s ihr gstatten. Lverraschend an bestimmten Punkten rufzntrckn und durch wohlgezieltes, sowie wohlunkrhaltenes Feuer den Ggnr rgiebig zu belästigen. D?e bisher erreichten Schießresultate sind in hohem Maße befriedigend, sowohl di Schrebnisse als Maschinenwehre für sich als euch im Vergleich mit den Eraebniffen bei Paralllversuchm rnti entsprechenden JnfanterieAbt"he:!unan. In allen letzteren Fälien. von Robdiflanz bis zu ffcrnseuer. bei den verschledenartigsten Selen und of recht urnzünftigen BeleuchtungsverFirnissen haben sich die Mitrailleurs tn Feuer der Schiitzenabtherlungen überleyen rwusrn. was einmal daher rührt, daß beim Marimgewehr in ..Änschieken" , finden der richtigen

J&eir allgemein. V'??cZr Aenderungen der Temperatur ,ntiec!n viel kede tt Halses und der Longe, Mi, Hüfte, MrkältnnHkU, Bronckllis, rippk und AfthWM. g... eiche Leiden ed nichts deftere giebt nit

welchem Fall ihr aber Bedeclung an Cavallerie oder Infanterie beigegeben werden muß. Die rund auS 70 Mann (Ofpcine, UnteivfficZere und Soldatek;) mit rund 100 Pferden Ri!-. Pack- und gugpsnde) bestehende MitraiLeurCompagnie fuhrt mit sich acht MarimMtrailleufen auf 16 Packpferden, vier AnÄtunkMagen, einen Proviant- und Vaga wagen und in Feldschmiede mit angehängter fahrender Küche, für welche Fuhrwerke 14 Zugpferde erkorderlich sind. Ein Tchlog für Sem Krüaek. Dem Boeren - Präsidenten Krüger hat der Schloßherr Oswald Gualtherj d'lymeries seine prachtvolle Besitzung in Andericchi bei Brüssel zur Äcrfüaung gestellt. Herr dAymeries hat sich als Holländer von Geburt für dcn Heldenkampf der Boercn lebhaft interessirt und, als schlechte Tage für sie kamen, sofort den Entschluß gefaßt, ihrem freiwillig in die Verbannung gchenden Präsidenten ein gastliches Dach anznbietm. Herr d'Aymeries läßt ht reits jetzt in einem ganzen Flügel seines Schlosses bedeutende Veränderungen vornehmen um es wohnlicher zu machen. Er will das Schloß, wenn es nothwendig sein sollte, seinem Gaste rollstöndig einräumen. Da das Schloß aber sehr groß ist, glaubt Herr d'Aymcrtes, d'.r es jetzt mit seinem juugen Sohne allein bewohnt, auch nach Krüger's Einzug daselbst verbleiben zu können. Das Schloß Anderlecht. das an die Besitzung des Herrn Bandenpeereboom grenzt, stammt noch aus der belgischen Feudalzeit. Zuerst besaß es die Familie d'Antoing. dann kam es in den Besitz der Walcourt. Nachdem es dann noch von der Familie d'Aa und von dem Grafen Joseph Gabriel d'Espicnnes bewohn! worden war, wurde es Eigenthum der Familie d'Aymeries. Damals befanden sich die Gebäud? in einem so schlechten Zustände, daß sie zusammenzustürzen drohten. Oswald Gualtheri d'Aymeries ließ sie im Jahre 1899 restauriren. Die Räume, im vlämischen Stil, sind mit vornehmem Luxus ausgestattet; besonders bemerkenswerth sind die alten eichenen Truhen, die mit Kupfer ausgelegt sind. Im ersten Stock befindet sich eine Reihe von großen Zimmern, darunter das sogenannte Leopold - Zimmer, in welchem der erste König der Belgier eine Nacht verbrachte. In diesem Stockwerk soll Präsident Krüger wohnen. Hinter dem Schlosse liegt ein seh? großer Park keine von den modernen englisehen Parkanlagen, sondern ein Park, der in seinem etwas verwilderten Aussehen noch etwas Malerisches und Romcmtisches hat. Auf der ganzen Besitzuny herrscht ein tiefer Friede, der nur von Zeit zu Zeit durch den Klang der Glocken der SarntÄuidon-Kirche unterbrochen wird. lcin-grser udersec. Unter den Seen unseres Nordwi ucns. die sich durch diese oder jene Seltsamkeit auszeichnen, verdien: -der Ehelan See. im nördlickcn Theil des Staat Washington, r-sondere Hcrvorhcbuna. 3:r Kurzen, ist auch ein Regierungs - Vermessungspar tie auf die Eigenthüm!ichk?:ten vieses Sees aus unmittelbarer Erfahrung aufmertsam geworden. Eigentlich ist dieser See weiter nichts, als em schmaler, uraltc? Gletscher - Spalt zwischen unwir:Z,samn. adfchüssicen Höhen auf allen Seiten. An seine"nrsprünaliche Natur erinner: noch eine große Gletscher - Moräne, die man an einem Ende findet. Wie viele andere Seen des Westens, hat er ungemein tlares Wasser und vor Allem erstaunlich Tiefen, welche durchscbnittlich bis 3000 Fuß geben! Doch das nur nbenbei. Seine Weite de. träat höchstens anderthalb bis zwei Meilen. oder mit der Lange ist es so eine eigene Sache. Als die besagte Bermessungspartie benachbarte Jndianer fragte, oi nickt der See etwa drei Meilen lang sei. lackten sie und schüttelten die Köpfe. Dann antworteten sie. eine Fahrt den See hinaus mn dem besten vie?ruderiaen Eanoe erfo?de?e drei Tage! Das cllte Niemand glauben. Zwei Mitglieder der Partie, beglei:ei von zwei Jndianrn. machten dem größten und besten erhältlichen Fahrzeug die Probe. Sie fuhren zwisehen laute? steilen, unmittelbae an den Wasserseum vorspringenden und ev.e Landuna unmöglich machenden FekÄöheu vcn 1500 bis 2000 Fuß

Dr. Ingug Königs Hamburger Brustthee.

a seeaufwärts. 'L)a. zeHi Ichten das Ende des Eees nach angestrengtem Rudern zu winken. doch nein! Der See machte ein? unerwartete groe Biegung nach rechts und zog sich dann unabsehbar lang weiter. DiesesSchauspiel wiederholte sich in ähnlicher W?ise. und am es kurz zu sagen, beim Einbruch der Nacht des dritter: Tages e:richte man as End des ..Glet l'chnrspalhs", genau wie die Indianer vorhergesagt hatten! in Attentat auf den Zaren. Ueber ein Eomploit zegcn das LeUn des Zaren, das ganz zufällig entdeckt wurde, wird aus Ct-eiTr. daö Folgende berichtet: Auf de? Eisenbahn von Lovosa rwch Sebaftopol. welche das Zarenpaar auf der von Spala nach Livadia zu passiren hat, eristircn mehre Tunnels, dere?' letzter etwa 16W Jards lang -ist. A der Einfahrt auf der Sedastcp. .7 befindet sick ine gußeiserne Röhre, die den Tunnel aeqen das E:ndrina:7! der Feuchtigkeit schützt. Vierzehn" Tage vor Ankunft des Iarenpaares. he noch di zum Schutze desselben verwendeten Truppen längs der Rouie aufgestellt noaren, wurde beznerkl, daß ein junger MM fast täglich dicht bei dem Tunne! und dem erwähnten Wasserrohre Erde ausschaufelte. Es wurde in ihm ein Student der Moskauer Universität, der Sohn eines Sckiffscapitäns der Schwarzen Ä!er-Flotte. Namens H . . erkannt. Anfänglich wurde stimm Treiben wenig Aufmeriiamteit geschenkt, weil man glaubte, daß e: nur Regenwürme? fü?s Angeln suchte. Abe? dieGerüchte übe? das Gedaren d:Studenten gelangten zur Kenntniß eines Gendarmerie-Oberften. der, eine verbrecherische That witternd, mit seinen Mannschaften sich an Ort uud Stelle begab. Bei dem Erscheinen der Gendarmen warf der Student du. Schaufel weg und ahm Reißaus. Seine Flucht bestätigte den Argwohn der Polizei. Ein Gendarm holte den Flüchtigen in und verhaftete ihn. Gleichzeitia wurde entdeckt, daß ein zwei Arschinen (56 Zoll) langes Stück des gußeisernen Wasserrohren von beträchtlichem Durchmesser ausgegraben und, mkt Sprengstoffen gefüllt, wieder in der Richtung des Tunneln, tiefer vergraben worden war. Am folgenden Tage wurde diese Mine auf freiem Felde bei Sebastopol in Gegenwart der Polizei und der Gerichtsbehörden mit fürchterlicher Wirkung gesprengt. Die Sachverständigen gaben das Gutachten ab, daß, wenn das Attentat ausgeführt worden wäre, nicht nur der kaiserliche Zug. sondern der Tunnel selbst zerstört worden sein würde. Die Einleitung der Untersuchung in Süd Rußland und Moskau führte zu einer großen Anzahl von Verhaftungen. Man wird sich erinnern, daß im Laufe des Processes des Mördern des Königs Humbert conftatirt wurde, daß die internationalen Anarchisten beschossen hätten, den deutschen Kaiser und den Zaren zu ermorden. Die Untersuchung konnte indeß die für diese Verbrechen festgesetzten Daten nicht ermitteln. Es bleibe abzuwarten, ob. falls weitere Mittheilungen über das entdeckte Eomplott in die Oeffentlichkeit dringen, was sehr zweifelhaft sei. das gegenwänige Verbrechen imZusammenhange mit dein erwähnten Entschlüsse der sremden Anarchisten stehe ode? ob sein Ursprung ausschließlich russisch sei. JnVilbel wirdein großes Elektricitäiswerk errichlet, welches die Bezeichnung ..Hessische Elektrizitätswerte zu Bilde!" führen wird. Beabsichtig! ist, die Gemeinden des Landkreises Hanau und der angrenzenden Gemeinden des Landtreises Frankfurt. 5omburg. Friedberg, wie auch Theile des Kreises Hockst mit elekirischem Licht und elektrischer Kraft zu versorgen. Den gemeinsam mit den beheiligten Kreisöehörden vereinbarten Vertrag haben im Krene Friedoerg etwa 17 Gemeinden, im Kreis Hanau 7 Gemeinden, im Kreise Frankfurt 5 Gemeinden angenommen; weitere Ak-schlüss-' sind noch in den nächsten Tagen zu erwarten. Einen grausigen Selbstmord beging ein Bergmann Nunez in Pue?tMano. P?ovinz Eiudad Real in Spanien. E? saß mit F?au und Kinde?n beim Abendbrot. Unve?sehens steckte er eine Dynamitpatrone in den Mund und zündete di Lunte an. Sin Schödel slog in Splitter. Frau und Kinder, die entsetzt auseinanderstoben, wurden schwer verwundet.

Dr. J. A. Sutcliffe, Wund Arzt, EeschZcchts-, Urin- und Rectum Krankheiten. Office: lhb Ost Market Str. TeZ. 941 O1ft.Gl.5i: b. 10 Uhr Vorm. ; 5 5 , 4 Uhr WALTER FRANZ Jahn-Arze, TiO. &C'it !V.'ark.'!.Strabe. Eojf..i Block Zimmer 4. Ofsikkstndk ? -I2!0c; : ?-? 'nd! Ei?n.ilaz von Im Uhr Vm, Iti 1 Ud? Otto Deppermann, Deutscher Zahnarzt. Majestic Gebseude. Zimmer 5ia. 207. DR. 108. L MORROW,

Geschlechts, nnb Harnkrankhcite.l. 20 WeSt OlliO Ltr. C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, 8i Kord Pennsylvania Str oi tpirb aus Wunsch an,'.'. Dan!!, DR.CARTER&To., :: Tie zuverlässigen Zvezialrsten :: fa..-r.MlMs k Ur chorM'-ra m 4ronjdtfi:, Ar T o f ynft lc : ! xavlBritfl DIat -nb H a t kraakyett, (?cif?r43. tr.nrn. Uttftn, rttcroßme Trit on. Hülskrktde':??. r'ratc in N.nfbör tiif-rtct acbri't. f r6c.fabf icnlbci: n. r.c 1 1 , t n, aj i 9t 8 c o 1 1 arr t &f t Hba ai C, 8ü:Wr'k6:, .'fro-r'o. c:, k5 5 : I f t ', t e -nö iiarriottcn n5olg:e'ch btbar.Irlt rrffn Sr r:i tket i&zifter. 'ur JnkorMS 'Aez. 6wnt:prne Zw. nü wnt 1P!) otj!:-:. Utrr jU tortn n -d caglrMI fti. Cn.t Zt. Srttv & (so.. 6: 7- : . tuh sY3irpi? St. ) S0Ngi : u. Ontwna; . : 91 1 ? Unhlfr JJV UlvV 206 Cft McYa?:y Ttr. Srrechsiunden: 3 bis 9 Uhr ??rm. 2 bis 3 Uhr Nachm. : 8 bis 9 Uhr dds. Sonntaq von 8 bis9Uyr Vorm. un) 7 bis 8 Ubr 2lbnd, ' 013 0 Tttkvyou 144ti. Dr. 0. 8. Pfaff aitw Cm na brw 9inöiinhbil:&ibäitd 7 Hl ü i Sko. ?24Nortz Merldiaa Etr.. ere (siege. CTncfrur.btr,: ?cnb?e 4Ubr Nach?,,::. . jtr.n: Olftk ik-Wvdi.uq sce. Dt aBoftftuna brnuort 6, ir.t 1 33? .Nord rennylvanla lSD. Dr. I. B. Kirkpatrick JbchAr.btlt SrOerrankvite und rattert. Un M eetums. Hä,G ! onttia ,un te.lt. Otfitm: W-iD wt-r,: nv. lt. BUlMLLUJif i V VtiV BU Or. L. A. GREINER cr4 st.kh!t stch iiit die Strjfeiittg llttkkk tem- Huvlt Vh-.ht fcifrbtn tv. .r r.tn jiüfTVittn wfitu naiaätaat a rn Wm ttua IUÜZ. 18 di, 24 GZi Cp.ctfÄfet. lekePhon S0S. atz.:-:s 17. Stt verrniethen : Zimrer im Majestic Gebäude redurirtcn Drcisen. Tai nvMt Ofsir? Gä.'de in ber Stadt, BrtMnttR feuerftc-cr, SchnrUc ckrst und oD modernen Bcqueml.chZeM".. ;rtrtir rirrn K-i )kUM4Wbll .'V GRE60RT & APPEL. Kerrien, iür bis Indianapolis Ga ic. Theodore F. Smither UkZchicUe und zaderUMgek Vnchdecker. Pech und KZeS TLcher. ASVHaW und Vilsonit'Tächer. Engroß-Hündler .n un Arten vcn Dachmaterialien. tUpnMi. 301 West Maryland St. Uwrftlk fetfa fen SflrfiTipr Ttl .t N W. GIERKE, Deutscher :-: Buchbinder, ! 1 ADzawaTar., (Huunhau ) Cm m3sa, 17 Süd Sitte! nimm - . (K WH VW

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