Indiana Tribüne, Volume 24, Number 51, Indianapolis, Marion County, 8 November 1900 — Page 2

s

Jndiana Tribüne, Donnerstag den H November 1100

2iuf vcr See-Ottcrn-Aagd.

Vielen, welche zum ersten Male auf einem ötüjtendampfer zwischen San Francisco und einem der nördlichen .yäfen der westamerilanischen Küste führen, fallen thurmariige Bauten am Strande auf. besonders auf dem Sand strich zwischen ozeh'i- Harbor und dem Quiniaultsluß. vielleicht der anmuthiasten Strandfläche. d:e irei'.dwo an der acificküste zu ftnden ist. namentlich wcnn das Nondlicht daraus scheint. In Abständen von je einer Meile ragcn hier diese Thürmchen empor. Das sind d Jagdhäuöchen und usluq Warten der Seeottern Jagn, die hier cucd in diesem Sommer und Herbst wieder mehr oder weniger ie machte, manchmal wochenlang ceduldig wartend und spähend; döse Geduld erklärt sich zur Genüg daraus, daß ein Seeotter - Fell heuizutag $000 oder darüber bringt! Bier höbe, schlanke Pfähle, welche tos und fest im Sande stecken, mit Vorrichtunaen zum Auf- und Absteigen, bilden gewöhnlich den eigentlichen Thurm eines solchen Jagdhäuschens; sie sind von einem Häuschen mit einem Tach umgeben, das den JfisaZZ feil den tu h Men schützt. bi ! i kch- . s - ! l r mal ircy. I : aus oen q mi , loen Sand dr.m.i. so hei',., tag i. öSenokkd Futhwogen behaglich baM erni:mt werden. Ma Unn sagen, j sich hier ein Sommer-Ber-aisügungöplatz-für Seeottern befindet. In ihrem eigentlichen Heim an fernen f-:len Inseln gibt es keinen sandigen Itojtalfc, und da grüne Waffer ist Irr rt stets !a!t und tief; aber hier iön r.en sie sich, so lange die Tage lvarm genug sind, behaglich auf dem Sandund ihr schönes, glänzendes Fell scheint von dem f'ec!en!oi.en ande noch glanjiger zu werden. Doch nicht massenhaft erscheinen sie; auch sind sie iehr vorsichÜ& uiid es gehör: große Erfahrung und Ge schick lrchkeit dazu, ihnen veizukommen. Ungemein rasch sind ihre Beloegungen. die eö iynen auch ermöglidbtn, kleine Fische aller Ar:en zu sangen und den Haien zu entgehen; manchmal schleudern sie sich, wenn der Hai schon direci unter ihnen ist, wie eine Kugel etwa fünf Fuß hoch in die Luft und entkommen seitwärts. Lauernd achtet der Jäger, so ost die Fluth wieder herankommt, auf jede Woge, n-clche sirandwärts rollt, und sein aüb!es Auge wird noch von einem guten Feldstecher unterstützt. Er mag jeden Tag seit einer oder zioei Wochen vergeblich hr geivesen lein da, end lich schkin, doch twa- zu lomm. Noch we.n er nickt, was es ist: aber di Jluthwellen dringen Jixis Etwas näher, wenn es auch hin und wieder unsich'" wirb. Jetzt ist keine Täuschung menr möglich: es tft ein vrächtwes Eren-,?'.7.r einer Seeotter, nur" noch 600 ?)ardentfernt! Der Jäger legt den Feldstecher beiseite und greift zu der Jagdflinte. die so lange geruht hat. steckt ?ir 220-Gran-Patrcne in die Kammer, zielt und feuert. Im donnernden R.ufchen der Brandungswellen ist der Knall des ichunes kaum vernehmbar, und die Otter kommt immcr noch näher, während eine Kugel n?.ch rr anderen sie sucht. Denn der Jagn läd feuert rasch wieder und wieder, ohne mit der Munition spam zu sein. " Jetzt aerade hat eine riesiae Sturzwelk die Otter bis auf 200 7)ards heran gebracht entsendet die schwere Jagdflinte noch einen Todesboten. und ein unnatürliches Auispiitzen de- Wasfers sag: dem Jfler, daß sich etwa? Besonderes ereiane: hat: er Tiwat feine Auezen noch mehr an und sieht deui!i5. ; ryne Hilfe des Glases. Blut auf dem j Wasser. Nunmehr we-ß er. dah lein ; Spiel gewonnen ist, und er legt das . Ixiß qewordcnc ewerr zur Seite. s - werden teine Ottern mebr am selben 2m in SW lommen. ar stir.cBruic ;

6lun.de in dm schäumenden lauwarmen ,rrÖ ejncn tzg M Sturzwe hnumwmmel: sie thun rincf euk auf den .Kops geiöotet; dies offenbar mit großem Vergnügen. p:, wi, na ttrtr

wird hilflos weiter an den Strand ge- i zum Ehrientbum bekehrtes und ge-sch'.rcmm:-. das Thier W, wenn noch tanftei Äii:7.:ied dieses Stammes, das

n'chi todi. dvch zu schwer verwund-t. UM nock einer selbststänrigen Bew'--o ung sä big zu sein; die Wellen tragen es f!cher herbei. Der Jäger hat fein Geld schon so gut wie in der Tasch: und ist wild vor Freude. Gerne möchte tz fofort von dem Thürmchen heruntersteigen und an der Stelle sein, wo die Otter an den Strand geworfen wird; doch er muß

noch warten, bis die Fluth wieder ein : Und bei den Botokuden essen die toenig fällt. Hinter ihm. unten auf ' Mütter aus reiner mütterlicher dem Sande, treibt sich lässig einer sei- Liebe Kinder auf. welche eines naner Mischlings - Jungen herum, der turlichcn Todes gestorben sind! Wenn seine zehn oder elf Jahre alt ist; sein ein Vater so alt geworden ist. daß er

rasch begreifendes Auge entdeckt etwas. , iind wie in aufgescheuchter Wolf j springt er in großen Sätzen üver den j Sand dahin und ist bald neben der :od ten Otter. Dann rennt er, einen reudnschrei ausstoßend. nach der Hü:te dahinten auf der Anhöhe, um feine 'Nutter und vielleicht ein Haldduend andere Mischlings - Jungen zu benachrichtigen, daß ein Treffer gewonnen ist. Sie alle kommen, so schnell ihre Beine ; sie traaen. an den Borstrand derab. Meerauswärts strömt wieder rie luth, und das Blut des See-Wildes röthet den schönen, reinen Sand, der es i.' J,Trben ,lt hnt. irn , WnU fnn hi znviim,ick-nd,n , ..' V WV vff V rien Wellen das hübfche Thierchen, das zeitlebens ibr Spielkamerad gewesen! ist, und die See scheint um den Verlust eines ihre- anmuthigsten Bewohner jinti f .i u(.i-i- I Wie ein Lauffeuer verbiett! sich d ! Kunde von dem glücklichen Mistel-

schuß. und anbete Jäger und Haufen nenginicKr Siwash - Indianer kommen von allen Richtungen herbei und staunen die Beute an. Der erfolgreiche JäaL? hat für ein Jahr Alles, was er braucht, auch wenn cc in dieser Zeit keinen Schuß mehr abfeuert.

ftamilie annivaliSmus. Vor noch nicht langer :it ist conLtatirt worden, daß das Gebiet des Kannibalismus auf der westlichen wie auf der östlichen Erd-Halbkugel sehr bedeutend zusammengeschrumpft sei und wohl in absehbarer Zukunft ganz verschwinden werde. Zu einer eigenen Betrachtung aber fordert dr FamiMen Cannibalismus voraus, der Brauch, eigene Verwandte zum Theil sogar nur diese mit deren Zustimmung zu verschlingen, wenn sie alt und hilflos geworden sind! Viele wissen nicht, daß dieser Brauch bei vie?en südamerikanischen EingeborenenStamme in entlegenerenGegenden noch "immer im Schwange ist, "und zwar grotzentheils als Pietätsfache. Dabei bestehen indeh da und dort wiederum merkwürdige Einschränkungen. Es wird darüber u. A. erZahlt: U f Di: Kashibos. am Pacuitcaflu!? und $m c deren Amazlmensirom, verbinden mit m lufeffen ibre r Greife immer kekigiöse Ceremonien. Wenn einem cUen, hinfättiflen Manne erklärt wird, daß sein letzrer Taq vevorstene. so qibt er ezroße Befriedigung hierüber tund und freut sich in dem (iktxinken, dnsi er bald feine alten Freunde wiedersehen werde, in einem besseren Dasein. Darauf tverden Bordereitunoen für einen aroßen Fcstschmans aeiroffen. und de jt iTjnKi rann ivoui um ü dabei sein. D? ko'rlx? wird dann ttrschlungkn. nirl;; nur das MeiscH sondern sogar die Knochen. L'chtare werden nur vorher zu Pulver zcrstcßen .und in einer Brühe aufgedämpft. ..Küchenabfäue" scheint es bei den .ashibos verzweifelt wenige zu geben! Indeß verschlingen diese Wilden rkiemals das Fleisch von fren, da sie den cunolen Glauben hegen, daß dasselbe nickt nur qifti sei. sondern auch ! die Eiaenschtts't baden wirde. den Mann, der es vermehrt, zu einem weibischen und feiaen Wesen -zu mackien. Wcb! aber verzehren die Frauen das Fleisch von Männern mit. Ilebrigens reffen die am oberen Amazonenstrom hausenden Kashibos. die überhaupt als die schlimmsten südamerikanischen Cannibalen betrachtet rtn ,. auch ihre es. stets auf; sie werden von den Nackbarstämmen aus diesem Grunde ganz besonders verobscheut. Jnde kommt auch bei mancken andern Stämmen, zwischen denen Todfeindschaft besteht, gelegentlich das Auffressen von Gefan.nen vor, und in diesem FaZ aus ?iache, lso ohne Berbindu'nz mit dem ovengenannten Beweggrund. Bei den Zw'i, die einmal in früherer Zeit ganz frei von Cannibalisrnus waren, soll dieser Brauch durck das Beisriel eines Weites eingeführt worden sein, das eincm Gcnencn. welcher ihren Sohn aelödtet hatte, ein Stück aus der einen Sckulter herausbiß! Auch die Parentintins bearbeiten mitunter Gefangene, odne sie zu todten oder Koch ohne die üödtuna sogleich vorzunebmen. in solch scheußlicher Weise mit den Zähnen. Aber die Hauptrolle spielt bei den südamcrikanischen Wilden, wie gesagt, der FaT'i'ien - Cannibalismus. Die Mavorunas halten es anscheinend allgemein für ihre einfache fromme Pflicht, sr-gar. die eigenen ältern oder Kinder aufzufressen, wenn dieselben durch Alter oder Schwäche untauglich für dieses Leben geworden und. Ein teilender, we.cher in d,estm tamm verkel-rie. verbürgt sick für folgendes ' Geier sicher,: Er traf eines Taes ein, i iebr kran? iva? und bitterlich weinte. Nach dc: Ursache seiner großen Trauriakeit qriact, erwiderte der Mayo-

runna: .Ach. mein Leid wird ja schon 1 auch ein klein lvenig französisches Blut in Kurzem der Raub von Würmern ! in den Adern hatte. 5r war einHandioerden, während, wenn ich nicht ge-, werter von hoher natürlicher Geschick-tru-'t worden wäre, meine nächsten An- j lichkeit und auch ein seyr unternchm-:n-gehörigen ihn aufgegessen haben wür-! der und bis zu einem gewissen Grad

den?" Offenbar zog er die letztere Bestattungsmethode ganz bedeutend vor. seinem Stamm aus dessen Streifzügen nicht mehr folgen kann, fo fleht er seinen Sohn an, ihn zu todten; und der , Sohn bleibt nicht ungehorsam. Da rauf wird der Körper des Erschlagenen aebraten und von der ganzen Familie unter lautem Wehklagen, wie sie ungefähr den Vorgängen in einem TrauerHaus zu vergleichen irnv, aufgegeben. ! Was will gegen einen solchen Leichenschrnaus Das besagen, was ander-; wärts unter diesem Namen aeht? Es. r.och nicht so lange her. daß man von den wilden Stämmen in Cauca. in der Republik Eolombw. berichtete, daß der Gatte die Gattin, der Sohn den Vater. und der Bruder den Bruder oder die' Schwester aufzehre. Endlich mag noch erwähnt sein, daß die Damnos am oberen Amazonen - ström zwar nickt gleich den Kashibos di, stnnHhn i," ?ndt,n tyrffhlinnen v.t.-w.i i r - -..-. wob! aber das MaZl aus denselben sauge,'., in dem Glauben, daß hierdurch

k Eine der nnangenchmken llnfaüc I Verrenkung, I 5 besonders schlimm wenn mit einer Quetschung verbunden. I Der beste W,g um beide Unfälle ,u Keile geschieht durch dt X I Lnendung von j & Mob es, I Y odnrch eine prompte Heilung bewirkt wirb X

d!e Seele de? Abaeschiedenen in ihren otno, 'Vco., und auch seine attrn mar eigenen Körper versetzt würde. 1 die Besitzerin von 160 Acres. SplitDen Glauben, daß der Cannibalis- log ließ sich einreden, daß in der Nähe muö durch eine wirkliche Vorliebe sür des Dorfes, wo er wohnte. Gold entMcnschenfleisch verursacht würde, hat deckt worden sei; das heißt, er glaubte man als aUqemeine Annahme schon es erst, als ein schlauer Französisch-

I lange aufgeben müssen, und es ist auch beichmmd, daß in den obigen und anr4rt Fällen der Cannibalismus in tropischen Gegend, in denen thierisa Nahrung überreichlich vorbanden ist, nod) am häufigsten vorkommt. 3on Eiscndayncn veruachlass.gr. Die Railway Review" weiß ein Capitel davon zu erzählen, wie auch unsere Bahnesellschaften manchmal sozusagen in einen Konflikt der Pslichlen gerathen, und mitunter führt lcdiglich tr Mitbclverb zwischen ihnen (so sehr er auch im Laufe der Zeit eingeschränkt worden ist) zu e'Ineni solchen '.dirs!reit. Nachstehend ein Beispiel, tofo es unlängst einer unserer stJatlicken (Eisenbahn - Coniniissionen vorgetragen wurde: T:e Äürcier eines der kleinen Städtchen an ein-er Bahnlinie unterbreiteten den (5ininiffä-ren eine Massenpetition, wcrin ue sich bitter über ihre Vernachlaingung durch die Eisenbahn beklagten und darum ersuchten, dan die Bahn?''sellschaft veranlaßt werde, eine ihrer durchfahrenden Personsnzüqe an dem Städtchen halten zu lassen. Der Odcrbetriebsleiter der Bahnlinie erwiderte auf die Klage, daß er sich der erwachsenden Nachtheile für die Einwodnerschaft genau und andererStädtcken oollbewußt sei, aber keine Rücksicht darauf nehmen könne; denn jene Züge beförderten die Schnellpost zwischen zwei großen Städten, im Mitbewerb mit einer Eoneurrenzbohn. und die Gesellschaft sebe sich einfach gezwungen, auf alle zwischenlieoenden Haltestationen ,u verzichten, um so viele Zcit zu gewinnen, daß sieden Eikpost-Contract behalte. Und wäre die Einnahme aus dieser Schnellpost - Beförderung nicht, so könnte die Gesellschaft überhaupt nicht die Züge mit Profit für sich belreiben! Natürlich führten die Petenten auch möglichst starke Gründe für ihre Sacke in's Feld; aber sie blitzten vorläufig ab. Denn die (Kommission gelangte zu der Ansicht, daß jene Interessen zedenfalls nicht mit dem Eilpost-Berkehr in Widerspruch kommen dürften, und daß fit schon eine viel größere Stärke aufweisen müßten, um den Vorrang vor den Post - Rücksichten beanspruchen zu können. So bleibt also einstweilen Alles beim Alten, in diesem und in manchen ähnlichen Fällen, und es zeigt sich wieder einmal, daß Niemand zwei Herren dienen kann. Nothhautiger Sisenvahnvauer. Es yat einen einzigen Indianer gegeben, der eine Eisenbahn - Linie gedaut bat. und bieser eine verdient es sicherlich, in Erinnerung zu bleiben, wenn es ihm auch nicht deschieden war. Eisenbahn - Vcagnat werden! Dieser Eisenbahndauer war Mathias Splitlog, welcher 1810 in Eanada das Lichl der Welt erblickte und schlauer Geschäftsmann, der aber schließlich doch auf einen argenSckwindel 'reinfiel. Ohne jede Schulbildung, verstand er das Zählen und Rechnen so gut. wie nur irgend ein Bankkajfier. Nachdem er im West.en unseres Landes bei verschiedenen Geleaenveiten feine handlverkiiche Tüchtigteü gezeigt hatte, wurde er von ver Bundesreaierung dazu bestimmt, nach der Wyan- j d?::e - Reservation in Kansas zu gehe? und Häuser für die Indianer da- , selbst zu bauen, und die Regierung gab ihm ais Theil semer Bezahlung 160 Acres Land. Srüllog verzog nach Bollendung jener Arbeit zu der. nicht weit entfernten Seneca - Natiom wo er zwei Mühlen anleate. Se.ine Verdienste um di, nri m.trh nn r ; : geschätzt, daß sie ihn in denStamm ! aufnahmen und nach ivenigen Iadren zum ,.:rt!ing machten. Auch heira- ' :dei, ,r kine - c,lt,,n s. rit seines - mr.rr , l f - - - w , i . . v . -v 4fc Interesse d.eses Stammes in der Äun- ! deshauptstadt. , Bor vierzehn Indien faßte Splitlog ; den GedaiUen, tine Eisenbahn zu ! batt,n ffr tviVifc VTnnti mtfcr Km ww... ,m w m inutw umqvi tV Wl erwähnten Landstü nh em großes unaefähr zehn Meilen sudlich von Ne-

Canadier Namens Moses W. Clay, mit dem er von früier her gut bekannt war. auf ein Goldsund crücht hin im südwestlichen Missouri auftauchte,

und Beide einen .Sachverständigen" beranzoaen. welch d.is gefundene Erz für richtiges i&cvc klärte, So schnell wie möglich betrieb dez alte Indianer denVertauf ''einer Land besitzuirgen, um eine genügende Geldsumme für den Bau einer Bahnlinie von Ioplin nach 'n ä?ermuthete7.Go!d' feldern aufzubringen. Elan war in 'Allem sein rxrtrr.ir.cr Rathgebn. und die Beiden sahen sich schon im Ge it als vielfache Millionäre. Natürlich wurden die Goldfund - Geschicki?n. und in Verbindung dai'.'.it das Bahnproject, bald in den weitesten Kreisen ruckbar. und als die Beiden auf drei Äontc nach deni Osten lan-.c.i, erhielten sie an manchen Plätzen cbenlo viele Aufmerk samkeiten, tok iürstliche Personen. Clay lebte aucl' dementsprechend, au! kosten des Indianers, der für sich fel der immer sehr sparsam war. Um die selbe Zeit lvar auch von der Anlegung einer neuen Bahnlini? von Miffonn nach dem W0i von ericc die Rede, und einige andere Unternehmer sahen stck bewogen, sich für die Ausführunc; von Splitlog's Plan mit zu interesst' ren. Splitlca war entscklossen. eines Theil der letzteren Linie nach eigene? Idee sofort anzulegen und ihn mit an deren Linien späterhin zu verbinden, seine Bahn sollte sowohl die Goldmine, wie seinen Heimci.'bsflecken erreichen, Es gelang, ihm. 52.0.000 durck den Verkauf seiner Landereien aufzubringen. T:e ernen zZvanzig .'.'teilen d er B'.ihn sollten ganz mit baarem Ge.': ? acbaut. und dai'.-chulscheine verkau": werden, um an dcren irlös die Lin'.e weiterzuführen. Infolge eines Zrwürfnisses zwischen dem Indianer uno seinem ..guten Freund" und Geschäfteleiter aerieth dasUrUernehmen zeitwlig in's Stocken, aber Splitlog N7uß.'e sich aus der augenblicklichen Baargeldklemme herauszuhelfen, und fein Anwalt. Georg Hubbert, brachte dann einen nothdürftigcn Waffenstillstand zwischen den Beiden zu Wege. Dam.t wurden die Verkäufe von Obligationen un? Actien fielt fortgesetzt, Da fuhr der Blitzstrahl in die Splitlog - Bahn: Es stellte sich positiv ber aus. daß der alte Indianer schnöde beschwindelt worden, und die Goldmine nur eine ..gesalzene" lvar! Das Gold verwandelte sich in ordinären Eisen Schwefelkies. Bald war die Bahn, die eine Länge von fast 50 Meilen hatte, nur eine wenig benutzte Nebenlinie, und schließlich wurde sie ganz aufgegeben. Splitlog mußte ausverkaufen und die BahnObligationen, die er w Bezahlung er hielt, wiederum mit Verlust für Baar geld losschldgen. $265,000 hatte er im Ganzen in das Project gesteckt, und zu -leyt. nach Bezahlung der Anwciltsge. bühren. mußte er sehr froh sein. das. er noch $60.000 sein eigen nennet konnte! Die letztere Sumie hat er. da er das Vertrauen zu den Weißen und ihre Banken völlig verloren hatte, irgendwo versteckt, und sie ist bis zum beutigen Tag nicht gefunden worden. Aus der besagten Linie aber entwicke,' te sich die Kansas City Southern Bahn. ' - Er muß es wissen. Arzt: ..Wo sitzt derSchmerz. ewa im Kopse?" Patient: ..Nein, in den Schultern; im Kopfe hab' ich gar nichts''' GeneralBaden-Powell ladet seine unverheiratheten Landsmänninnen nach Maschonaland ein. wo sich ihnen gute Aussichten zur Berheirathung bieten. Er empfiehlt zu diesem Zwecke die in Deutschland in's Leben gerufene Gesellschaft als Vorbild zu nehmen, die deutsche Mädchen nach Deutsch-Ostafrika schickt, wo die selben gewöhnlich kurz nach ihrer Anlunil uic jyrnaipainen n kunft gute Heirathspartien machen. Baden-Powell macht besonders .aufNlerkfam daß der Erfolg eme veral- ? Unternehmens davon abbanu g lft. daß eine Klasse von Mädchen 9sandt wird, von denen sich erwarten läkt. dak sie aute Hausfrauen und Annedlerinnen abgeben werden, -lu-ßerdem werden diese Mädchen auch nicht auf's Geradewohl dorthin geschickt; sie erhalten kostenfreie Ueber. r. V i ri r i -. . v Unt 'Yen unter dem cyutzk ocr j nschft.

Jr. j. A. 8lilcillö, Wund Arzt, zeschlechts-, Urin- und RcctuM' Krankheiten. Ifice: 1:.' Ost Market Str. Tel. 94) ffut.6iur.wn: t M i0Uhr Dorm :2d4Uhr ? DR. J0S. E. M0RR0W, Geschlechts und Harnkankhciten. 2 West OMo SU. C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, 8s Nord Pennsylvania Sir. l i ird aus Wunsch angewandt.

VL. CRTER k Co., :: Tie zuverlässigen Tpezialiften :: Eine Wjidrigc ?rfadrunq in tcr ?kdadlung von cheijche, uerv1c: und epeiialftrantbn'.r:;, Blnt und .0 si u i txarxlU itta, Ccjtrna. ffinnc::. fflnle.l. verczropittc Drü'?. kre;dr!:.'i ml eZche ,:i krntta? turjtfur gehtllr. ttrtiöDfenre ßkrantheiten, nnv VJrt. piDüMifr Verfall, n c t 8 f e i k :i a t) nn , S mj I tf A t, r a rn p t ü ä c r. 5 v i- ! k v i i e u.'.d Hemorrdoidc cr.Ijircich l: t!t. 6frcr:i ir t .: eter i veiter, 2c ür Ins i i tien. Stunrtonic NSek udad) gratis, ücn-ui ta:icn tcutfd) gNfttz frei. Offin Strafe : r. harter &, (?,. ft 1 .1 . n c. R t. i.r ... , . v 'X si : : - . & - -V . I C..'. .1 j SUl' U.T'.Olä Cl. : c.tr.ta: : : anc:ösarcit?. .ino. Dr. I. Dühler, L06 Oft Mc(5arty-Etr. Cvrcchsiunden: 8 bis 9 Uhr Vi'rm. 2 bis o Übt Nackm. ; 8 bi 9 Ufa Wrtt. ; Sonntags v?n 8 bis9 llhr Borin. u:is ' 7 bi 8 Uhr Abend. Telephon 1446. Dr. 0, 6. Plast Hai se ne Clfict noch dem WillouAhby-Gcbaude, N. 24 Nord Meridian Etr., erste E.'age. MX'.tt Ctfltft;;nben: Wtn i : I 1 litt ackittas. jri-v;tt.n: Dff LttS-Wodiung :t cfc-V-ir x b.-nnbet Hd, tot bititr: 1337 Nord Peiiainy Ivanla t. Dr. I. B. Kirkpatrick jbcbcr.bt't Frauenkrankheiten und Krankheit ten dS eetums. HS?tzAi, ftnt VteNer n ante,i Tunfl 0: n LallS.üg. Sl 0k0njkr. Otto Deppermann, Deutscher Zahnarzt. Iajestic Gebaeude. Zimmer Ro. 207. vvl-e FRANZ Zahn-Arzt, Ko. 90 Ct Market.Sirabe, Coffin lock, A.mmrr 48. Q?ft:eftnln : ri?Bm,: i 5 ?im : 7-9 br.:bl Svnn:ag t i.it 0 Ubr Vm. di L Uhr Nm. Or. i mm, cm. ni Ml ftch )i:t btt Stil(BR fniftr Itfure. ZtF Äronfr V??be tpTbn fntßtqrngtnotnrBfn nb rrKcatcn bcflrrt dwartun ol m tz.rr cigciua t tasiung. 18 di, 24 r retrdfe. Ik'.kpho m. ohung 1781. Zn oermiethsn : Zimmer im Majestic Gsbaeude zu rcduzirtcn Preisen. ko? linste ON!5k-Gcbälide in der Ttadt. Vollständig seuersickcr. SchneUe Zahrslühti und alle modclnen Bcgei:ilichketten. NachgUsragen bei 0RE60RY & ÄPFEL . Tlczenten. ftr die Indianapolis Gas Eo. Vdeoäore T. Smither gelchicltei und zuderlösfiger Vachdeckep. Pech- und ieö Dächer, Nsphalt. und Zlsonit-Dacher. ßngro-Händ!er in allen Arten von Tachmateric-lien. Teleptzs S. 301 Vest Maryland St. ekdwtstUchk Eck vv Miffiiftppt' d Milab v W. GIERKE, Deutscher : : Buchbinder, 631 4 5l lt Hinhm.) H.n C .ftana. 17 fcüt ftlaboattat auul fti ich BituUun nn.

gellhällz-MWeisel

von INDIANAPOLIS. LebenSversichckunk New Port Life rnurm? o?mpy. $l Bambkrgrr, Ev. Ac??',:. 2kH) Indisna Xxmf bniWh American Central Lifc nl (., 8 Cp Ist Etr. E, B, Maii'.k.cb.c. Pra Eavital t2üOA)Q. Advolattn. Barrttt.'Brown. Parqcr c.dlcman, deutsche Ädvok: Tel. 417. - - - 7i! Ste?cus?,: Äcdaude. Holz Mld ko)in: Sudler. h. h. 5ta:tau 6 Cc, 4 Sed 'tr. MUH PYone 1?2. Eisen und Schmiedewaaren. Von.negut Hardware (? . 120124 Cft Vcslzinalon 6t Eisen und Slalzl.' HoNiday. V. I. & $o , 107 . Mcridian. Echnhk und (WtzssÄeX W. T. Coopel -zv ., 127 ÜRet : an. Utzl tzen' cicks. Buc :., 215 C Weri! iMnt Vn " HO still 2V ! ! (:;! Jbtt IN o. 7S M, -t. khurchma, ftz , Tif :rer. Leichrbeftatker. Vrinfteiner Vroß , KW :' V!rKt Str. Farben, Qrle nnd (?!aS. The . Vnrdsal U , 102 B. eridin t, Jnd.ei'Oxolis Paink 5 g0f tzr.. 2h ;c;icd;alrt: AVa. Vnea ( L.'no!c;aleX Geo W 2iri 2. M'.r d.an Cir. ünnlrn-v :. i.;.: Co. " Sdr'n & ?v., 51 e. Str. ; 5Ti. O'or.nor & (0 . 47 i . Reridia Et. 3- 6- Pcrry & vs.. A -J. 26tK - . Kuncbcn rt Reynattr. Rodt::.L, Irviii Si Co,. 32 Oft Gcorgia t Spiele Ittl c'coanrcn. v!sd?r. Shürlcs 4 5t.( -V Was! ngtM Trnggisten ivholfsale ). j Indienrr!?K Trug l5o. C. Wartz!N, lMil ik.-os. DrugV'o.. 120 Weridi. eagrn und cr'ünr. . C Aik.r.ö i Co.. 4: ilu . Aln. Trust-omparinien. Jndiana Trust l k ctfcll La, .i Ease ?cpi)su La::I:?. g".etchkr? Cafe Teposit. I s Vaff i'.cn. Boes fÖ.OÖ li.. c;.i GsirncnIaL'ta'fr. untircton 4 Page, 1JO CFi Rftrltt flav.ti und ÄMalien. Carlin k 1?cr.!.rr, 5-9 t(: :"".c:!: t;r. Landvirlllschafkl'chr Gerächt u. Wag Hvl:rn W. B, Mfg. k . ' ZS Oß WkH. h. T. Cc:.dt Im,lc::.c! ' ' . 5 o Wintr 4 Hummrl. 221 Hü ; Zukkermanren Vbo!esa!k. tcg?r:t i (Fo., 18 Äeft 6te9tgii e:r. ednwnrcorcn. Murph, Hlbdrn 4 So 5 6 Vcr-d s;aocn5 4 G,ddes Co.. ji S Sktndun. Grundcigcntlznm und crfistünmg. ecr.n( ihn 3. & v B6 Gfß Ä ortet. FeucrvcrsicherungsgcleLschlislctt. Jndiana Insuronr Co,. übet. rti;irm Präs.; Thoi. B Lu txt:at. Eisen- und Vlkchwaarcu, Gcvebre. Lcymon & Carrh Co., 1.' 115 C :criK Lcdcr, Trnbricincn, aäurcttcrial. Hide. Leaiher k Peliinc 227 fc. y:t:;ticn tfc Wundarztliche Znsttumenke. W. H. Armstrong k Co,, 22i 1 erkdiM Pumpen, Wüfscrleilttnc;, akrilge. e,omflv6 k lvms fec, fc. X-.(nftan. CW und Lrodnktc ssonrmismzn. evc,r 4 U,.. &24 e. lt:.ucc:c E:r. Jce Cream. Furna. R. W.. A2 3t eMstzldtti tr Bauholz. Ccburn. Henry. Geergia C:r. ' Weißblech. ranner k Cnllivan. 216 S, Meridian CkB. Puywaareu. Fahniey k Tlctizta, 240 6. Meridian Etr Bäckemeo. The Pcrrott k Toogorl P?ery. Te!. SO, vryce s Pakery. 14 Cfl Ecu'.h lx. Hüte, Handlchuhe cic Hendriöson. Lefler & 6.. Hl 6. Mt' )to KZZhJä 4awti RIR4NS TABULES rc imendcd sor chlldren, ladies ad all who prefer a rnedicioe oiguUed as oon. Icctoonery. Thcy roay now be had (pul up in Tin Box w, scvcnty.twO ! a box), price, twcnty-sive cente or ftvc boxe sor onedollar. Any druggistwxllgrtthcra if you tnsrst, and thcy rruy always be obtaincd by rernitting the prta to Ih ßiiians Oierrucal . Company' M IA' -Wf.

Ä

'K5

i jn j k.jm w . w-

iTV

V