Indiana Tribüne, Volume 24, Number 50, Indianapolis, Marion County, 7 November 1900 — Page 2
Jndiana Tribüne. Mittwoch en 7 Novembev iiO0.
Hotcis für die Armcn
Foft m allen großen Städten wird ' Itx Mangel an gesunden Wohnungen ' für die ärmeren Schichtn der Bevölkerung als schweres Uebel empfunden. ' Nirgends aber so sehr, w in Lonton, wo in 'den Arbeitervierteln furchtbare Uebervölkerunz herrscht, 'die zu den schrecklichsten sanitären Zuständen' geführt hat. Das brachte den Phi-j lanthrr.pen L?rd Rowton auf die Joee. billige, gesunde und bequeme Wohn-! Häuser für die Armen, besonders für llein dastehende Männer, zu schaffen. Lord Äowton hatte sich vor Jahren ; hurch den Augenschein von dem menschenunwürdigen Dasein überzeugt, zu : 'dem der gemeine Mann verdammt ist, j der ohne Familie eine schmutzige Vohnstötte als Einlieger bei armen ' Familien oder in den ekelhaften Pennen zu suchen gevungen ist. Die ' Frucht dieser Forschungsreise war die ' Idee, ein Hotel für die Armen zu gründen, wo der unverheirathete Mann nicht nur eine anständige, reinliche Wohnung, sondern auch alle Bequemlichkeiten eine Heims und selbst einen beträchtlichen Theil 'des Luxns eines Clubs finden solle, nicht umsonst, sondern ydz einen Preis, den jeder lischt Meint Unbemittelte und Arbeitsuni ''.,!ge leicht von seinem Lohn erschwi.i;en kann. Und diese Idee führte er aus; im Jahre 1893 konnte er sein erste Hotel eröffnen, einen Riesenbau von sechs Stockwerten. den er mit einem Kosten- ' aufwaid von 30,000 Lstr. ($150,000) hatte bauen und einrichten lassen. Der Erfolg ermuthigte zu neuen Unterneh- 1 munaen dkser Art. Besuchen wir nun eines dieser Hotcls. und zwar als gewöhnlicher Gast. 2ii? sind früh gekommen, brauchen daher nicht lange zu warten, haben unsere fündig Pfennig erlegt, die Lontrole passtit und befinden uns am Eingänge zu dem geräumigen Spcisesaal. der an 400 Gäste zu gleicher Zeit zu fassen vermag. Alles zeugt von der größten Sauberkeit; den Fußboden bildet ein Parquet von Eichendclz, di? 2Öänte, mit weißen und blauen glasirten Ziegcln belegt, sind mit vorzüglichen Sti-; che und Bildern verziert. An jedem 'Ende ein mächtiger Herd; in der Mitte das Büffet, wo alle mög!!chen fertigen S reisen den Appetit reizen und um ein Spotigeld zu haben j sind. Eine kleine Berechnung zeigt, i 'daß in diesem Hotel ein mäßiger Mann ! mit $2.50 per Woche reichlich zu leben I hat. Niemand aber ist gezwungen, die i bereiteten Speisen zu kaufen; die vor- -randenen Kochapparate stehen Allen ; zur Verfügung, Jeder mag sich die mitgebrachten Lebensmittel selbst bereiten: . ka sind Bratpfannen, Roste. Töpfe. große Becken zum Wascken des Gemüses finden sich in einem Nebenzimmer, wo auch heißes Wasser zum Kochen des : Thees oder Kaffees zu haben ist. Und ; u:n's Aufwaschen des Geschirrs j braucht der Gast sich auch nicht küm- i mein; wenn er seinen Appetit an den reinlichen Tafeln gestillt hat. steh! es ; ihm frei, sich nach dem Raucdzimmer zu begeben, um bei einer Pfeife und 'der Unterhaltung mit seinen Besann ten die Lasten und. Mühen des Tages , zu vergessen oder sich am Domino, Schach- oder Damenspiel zu ergötzen. Attbere ziehen vor, im Lesezimmer e nes der zahlreichen Morge und ' Aheiidhlätter, eine Wochen- oder 3R ' naisschrift zu studiren; in der reichen Bibliothek findet sich eine große Aus wähl an Lecture. Romane und Gc dichte, alle engnlischen Classit r, Rei'e. berichte und nationalöllnomie, praktische Werke. Die Gesellschaft besteht zume'- -Arbeitern, anständigen, ebrsamen 'iännern; ober all möglichen ftlarnn sind vertreten, Aristokraten, die sich im Spielsaal ode? auf den Rennplätzen ruinirt haben: durch die Trunksucht heruntergekommene frübere Officiere, Richter. Recklsanwälte, verkrackiie Banquiers, aus der Kirche verstoßene GaMiche: kurz alle jene proolematikche Existenzen, die vui eigene Schuld cder Schwache oder durch das Geschick aus ihrer früheren Spbäre verschlagen sind, finden hier ein angenehmes Obvacv. sofern sie nur noch eincn gewissen Grad von Selbstachtung sich bewahrt 'haben. Dazu die große Zahl abgedankter Ladendiener und kleiner Beamten, denn bei der colossa len Concurrenz ist man in London bald abgedankt. Groß ist die Zahl derer über Vierzig, die sich die Haare färben, aus Furcht, keine neue Stelle zu finden ot? die alte zu verlieren. Die meisten der beständigen Gäste haben ihre regelmäßige Arbeit; Andere suchen zu finden, was sie können. Die Einen bleiben hier im gemeinsamen Zimmer und fertigem Copien und andere schriftliche Arbeiten an. Dort der Mann, ein Aristokrat. -der in drei Jakren 50.000 Lstr. durchgebrackt hat. a'dressirt Brieicouverts. das Tausend zu 75 Cents; hier ein früherer RechtsanwaliVder drei Vermögen verjubelt, schreibt Bettelbriefe oder andere Documente für 5 Cts. das Stück, nachher ceht er mit Stiefelschnüren auf der Straße Hausiren. Dieser siebzigjährige Arzt, der einst eine glänzende Praxis in Westend hotte, bis er sich durch einen Scandal unmöglich machte, läuft den Tag über in der armen Nachbarschaft umher und eithei'lt für 5 Cts. Confultationen mit zwei Pillen als Gratiszulage. Ein anderer ständiger Gast, ein ausgezeichaKici Gelehrter und (inst (in geschon
ter Lehrer an der Universität Ozfor.. übersetzt 6 Seiten Horaz und löst 16 mathematische Probleme für 5 Cts.; seine Scküler findet er unter der arrnen, aber strebsamen Jugend, die sich
auf ein 'Examen vorbereitet, das sie zu ) höheren Dingen führen soll. Wir verlassen Rowton House mit Bewunderung für den Lord, der es in's Leben gerufen, und für den praktischen Sinn, 'der das Unternehmen zu so glänzendem Erfolge geführt. Wo die Philanthropie solche Wohlthaten spendet und zugleich noch 44 Procent Dividende abwirft, da darf uns um das weitere Resultat nicht bange sein. Chinas ttaisergräbcr. AIs die chinesische Gefahr nach der Gefangennahme der Vertreter der Mächte in Peking auf einmal allen Denen klar wurde, die eine solche trotz allen Warnungen nicht erwartet hatten, da wollte man schnell rasche Arbeit thun, und es hieß, man sollte die Chinesen in dem Heiligsten treffen, was dieses Volk kennt, und die Kaisergräber zerstören. Da der ganze chinesische Staatsbau aufgebaut ist auf der Einrichtung der Familie, der Srcit also einer großen Familie gleicht, dercn Botel der Sohn des Himmels", der Kaiser ist. und da es als das furchtbarste Elend einer Familie gilt, wenn ein Mann nickt einmal mehr die Gräber der Väter schützen und bewaaVii kann, so mußte freilich das Mittel der Zerstörung derKaisergräber ein furchtbares sein, eine That, die das ganze Volk Chinas in'den Staub nxirf. Gemiß, aber was mit dieser Zerstörung gleichfalls mit dabin.sank, das wäre der Auf der vielgefeierten. vielgepriesenen und gar zu viel beredeten europäischen Civilisation gnsesen! Man hat also von jenem schon gemachten Vorschlage abgesehen und d:-:, welche ihn gemacht haben, sind wohl mein selbst recht wenig bekannt geiveftn mit den Kaisergräbern Chinas. Es giebt deren nämlich eine recht beträchtlich: Zahl. Lei Nanking und Peking iverden denFremden gewöhnlich ausschlief;!ich die Gräber der Min-Dynastie gezeigt, mit den schönen Alleen, die dahin führen, und den seltsamen Steinfiauren an den Wegen. Die Gräber der Tsing-Dynastie sind selten besucht und beschrieben worden. Die herrschende Dynastie die jetzt so stark in's Wanken gekommen ist ist ja noch jung. Ihr Ahnherr ist freilich den chinesischen Annalen lange bekannt. Er oilt als ein Enkel derTynastie Kin. TartarenHerrscher. derenMacht drch Dschinaiskhan im 13. Jahrhundert zerstört wurde. Dieser Ahne. Ngaisin Gioro, der ..Mann mit dem Goldnamen", soll aber ein Fürst aus dem Hauie Sutfchen geivefen sein, der in K?rin zu Hause uar und den Mandschu angerörte. NgaiZin Gior? erbielt späte? den Tempelnamen Tschao-Tsou. Seine Nachkommen waren fting - wang. Tsch'ang-wang und Fu-wana. Ihnen wurre der Beiname Wang (Fürst) entsprechend chinesischer Sitte erst 1636 verliehen, als die Sippe siegreich geworden ivar und der neue Kaiser seine 'ä:nmtlichen Armen adelte. Diesen Wangs folgte dann der Kaiser 'Tai-?sou-Kao-Huanqti oder Tien-Ming (1616 bis 1626) als erster der Reihe, aber noch im unbestrittenen Besitze der .acht, und danach T.7i'tsunz-Weng-Huanaii ,1627 bis'l64S) als"zweiter, eigentlicher erster anerkannter Mand-schu-Kaiser. Er gab de? Dvnastie den Beinamen Zai-T'sing ldie große Reinheit). Er und sein-Abnen sind in der Mandschurei bestattet, aber keineswegs haben alle in der allheiliae!i Mandschustadt Mukden ihre Ru Bestatte gelinden, wie man vielfach annimmt. Kaiser Tse-Wang od:r Tai-tsung-Wen-Huangti) und King-Wang sind bestattet in der Grabstätte Vcngling. zehn Meilen norftlich von Hingkina, der ältesten Hauptstadt der Mand''urei. Die Vorfabren Tlch'angWang lf 1582) und u-Wang (t 1615) ruben im Grabe n Tongiinlir.g, südöstlich n&n Mukden. Kaiser 'Tai-Tsou-Kao-Hi.angti in Fouling aus einer Bergkette, die seit 1651 Tien-Tschou-Schan genannt wurde und zebn Meilen nordwestlich von Mukden liegt. Kaiser Taitsung-Weng-Huangti ist neben seiner Frau, der Kaiserin HiaoTuan ff 1651) einer Ahnin" des Prinzen Tuan im Gebirg Lona-?)e-ckan bestattet. Der neun:e Sohn des Kaisers Tai-Tsing war der Kaiser Schuen-Tschi. Er ist der erste Mandi'chuherrscher, der auf eigentlich chinesischem Boden seine Stätte fand, in Tschili. Er und seine Nachkommen sind bestattet theils in Tongling (östlb chen Gräbern). 240 Kilometer westlich von Peking bei Tsounhoa. im Gebira Tschanajneischan (Glückseligkeitsbergs Tie Wälle der großen Mauer beschir--mv. den Friedhof der Kaiser unmitteldu. Die westlichen Grabstätten" , (Si-!ing) liegen 280 Li (Wegstünden) südwestlich von Peking in den Bergen Kongting (Ewiger Friedensberg). am ' Weg nach Paotingfu. Hier werden die Kaiser seit 1729 bestattet. Die Tong- , ling umfassen acht große Grabstätten; bier ruhen Schuen-Tschi mit zwei grauen, die Kaiserin Hiao-Huei. der berühmte Kaiser K'ang-Hi (1722) und eine Frauen, Kaiser Kien-Lona , (1799) mit zwei Frauen, der siebente Kaiser Hien-Fung (1861) und seine i Kaiserin HiaoThe (1865); die andere Kaiserin des Hien-Fun, Frau Hiao- ' Tsching (1881). die aber in diesem, , Ting-tong-ling genannten Grade erst
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BJ&ßJ 0d scdlimm, obr letchie Gvkältung, und Hüfte, tn ttbtm 9aOt ftd s,e eenftltch genug, sofort dagegen etn,uschtte. V brauche Dr. Auguft Königs Hamburger Krustthee, Icher p, omp, und schnell die schUfte ?älle keilt.
L 1888 feierlich bestattet wurde; der Kai. ser T'ing-Tschi, Vorgänger des jetzigen Kaisers Kwang-sü (1875) nebst seiner im selben Jahr gestorbenen" Frau Hiao-Tscheh. In der Si-!ing, den westlichen Gräbern, sind bestattet: Kaiser Yong-Tscheng (1735) nebst .Kaiserin, die Kaiserin Hiao-Scking. Kaiser 5ia-King (1820) und Kaiserin HiaoSchu. Kaiserin .iao-Huoß. (aiser 7o-5luna ( t 850) mit drei Frauen, kaiseri Hiao-Tskng (1L8S), feierlich bestattet 1S?7. '.lZeden diesen kaiserlichen Grabstätten, den Ling, gibt es bei den .ai''eraräbern noch eine unzählige Menae anderer, in denen die Leilx-r der verstorbenen Haremsfrauen. der we:tbürtig:n. nicht zum Zdron berufenenPrinzen und Prinzessinnen ruhen. Diese Gräber heißen juan-tsin. ?m t?an?-n iäb!t man amtlich in der M .indschurei und i China achtzehn Kaisttgrabe, der jent herrschenden Dy nastie Tai-T'smg. Tuberkutosc-V!c?idlatr. K üblich ist vom Kaiserlichen Aieiä Gesundheitsamt? ein TuberkuloseMerkblatt herausgegeben worden, das eine Äcihe lehr bederzigcnwerther ' Vorschriften für Lungenschwache, und -Leidende enthält. Wie schünt man sieb nun ror TuoerZulose? Da wird mit Reclu darauf . bingew'sen, daß br dieser Vo!!Zr:iNkheit es selbst der Schwächste und Aerm- ! sie doch auch bis zu einem gewissen Grad in der Hand hat, sich selbst zu ; Mützen und zu helfen, wenn er nur i Einsicht mit Selbstoeberrsckuna und ! L.u'merksamkeit verbindet. Um den Erreger der Tuberkulose zu beseitigen, i es vor allem nöthig, für aefabrlose , Leseitiqung des Auswurfs zu iorcen. , Man speie also nicht auf den Bcd.'Ti , geschlossener Räume, auch in Siraßenund (Eisenbahnwagen nickt. In letzte- , ren dürfte sich die Aufstellung den bnaienischen vucknärfen. wie ste det reits im Süden gebräuchlich ist, CQl I pfeblen. Tuberkulöse sollten jederzeit : das bekannte Dettweiler'sche Spuckslaschchen bei sich führen. Sorgfältig werde in Wohnungen sowie in Arbeits- , statten der Staub durch nasses Auf- ! wischen beseitigt; denn dieser ist ja de? Träger des Tuberkelbazillus. Peinliebste Sauberkeit muß natürlich bei de? ! Zubereitung, Ausbewahrung und beim ! Genuß der Speisen herrschen. Man j schütze dieselben auq vor Fliegen, j Milch und Fleisck genieße man niemals ungekocht. Die Hände. Nägel. ! Zähne sowie die Mundhöhle säurn::- ! man stets gründlich. Jede Wunde, selbst die kleinste, schütze man gegen ' Verunreinigung durch einen geeigneten Verschluß. Da es niemals gelingen dürste, alle Tuberkelbazillen abzutödten, so muß i jeder darauf bedacht sein, seinen KörI per so zu kräftigen und abzuhärten. I daß der eindringende Keim ton nicht krank machen kann Da ist eine gefünde, kräftige, wede start gewürzte, noeb zu srark tue Hausmannskost vor allei. .oeckdienlich. derjenige, welcher eine schwache (55,i stitution besitzt, sollte den Genuß geisti-. ! ge? Getränkes orgfältig meiden, weil diese, wie wissenschaftlich nachgewiesen, die Körperkräfte bedeutend herabsctz.-i. Auch d'e Ausirabl de? Wohnung ist für den Tuberkulösen nicht unwichtig. Luft und Liebt müssen stets Zutritt zu ! ihr erhalten, und das Schlafzimmer sei besonders sonnig gelegen, was ange- , sichts der herrschenden Wohnnginoth freilich nur selten erreicht werden kann. Denn wo die Sonne b-nkommt. kom7.it i der Arzt nicht hin. Die Kleidung sei einfach und haltbar, nicht zu dicht, sonoe?n ganz des Jah?eszeit angemessen. Corsett und Leibriemen, welche die Unterleibsorgane schädigen, sind zu meiden. Zur Abhärtung des Körpers dient ! auch eine angemessene Hautpflege. Man wasche sich dal'er täglich mit ; moß.g kaltem Wasser und reibe sich alsdann, um sich zu wärmcn.tüchtig ab. besonders sei auf die Brausebäder hin- ! gewiesen, welche das Neinigungsgeschäft gründlich besorgen. Jeder mit schwacher Lunge behaftete sollte eine energische Tiesathem-Gym-nastik betreiben. Um sich vor allen i Erkrankungen am besten zu hüten, athme man stets mit geschlossenem Munde durch die Naie. Geschlossener .?iund erhält gesund", so sagt ein Volkswort. Und die Nase ist ja auch der natürlichste Filter für Staub sowie ' ,'ür sonstige Unreinigkeiten. Man j athme nun selbstredend nur in gesunder j Luft in der Weise, daß man die Hände in die Seiten stemmt, die Lust durch
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die Nase einzieht und di.'je möglich lange in den Lungen festhält. Daraus othme man langsam wieder aus. Wer di:s zwanzigmal hintereinander öfters am Tage vollführt, wird die wohlthätiaen Folgen bald spüren. Sagt doch der bekannte Sani:ä::-rath Dr. Niemk'.'cr ii! seinem Werke: Xk Lunge" über die Tiefathe: - Gymnastik fnl envcs: Wie scb? bei uns zu Lftrrde dik ei'rzahl in diese? 5wnst Stümvsi aeworden, lehrt die gering? Achl de? Athemzüge von Erwachsenen. D?in während das Neugebo?en?, unverlorbencr Athmer. wie es noch ist. seinem Lufthunger mit nicht weniger als 44 Zügen in der Minute Genüge thun kann, zählt man beim fünfjährigen Kinde nur noch 26, und der Erwachscne begnüat sich aar gewöhnlich mii 16 in da Ä.'inute." Anreite? sollten niemals verabsäumen. Schutzcorrichtungen. Staubfänaer etc. zu lxni'.tzen. Dadurch würden sie vielfach der Tuberkulose vorbeuge. Auch Fußmärsche. Ballspiele, mäßig.'s Radfahren, Rudeln. Schwimmen sollten. soweit angängig, fleißig geübt werden. Sind doch alle diefe SportÜbungen, nicht zu umfangreich cetrieben, die besten Bundegenoss-n im Kampfe gegen die Tuberkulose. ZvraucnftttzchcnunöStrahcttpftastcr. Sckuhhänd!e? mit g?oße? und manniqfacd?? Kundschaft geben die bestimmte, wenn auch dieLeicht Manchen richt glaubwürdig erscheinendeBe?sicherung ab, daß F?auen. welche in de? Stodt ausgezogen wurden, um 1 bis 3 Nummern größere Füße haben, als ländlicbe Evastöchter von ungefäh? derselben socialen Sckicht. und daß Mädchen, die vom Lande in die tadt sieben. ?egclmäßig scbon in ztvei bis drei Jahren, statt z. B. einen Schub No. 3 B zu gebrauchen, gerade noch zur Noth in einen solchen von No. 5 B hineinscklüpfen könnten. Mit solchen .ci.nern ist schwer zu rechten, und in vielen Fällen mag es ja auch so sein; die Erfahrungen der Schuhkäuferinnen selbst sind nicht immer maßgebend, 5nn es ist bekannt, daß solche, die : in Bedürfniß nach Selbsttäuschung in i?se? Hinsicht haben, auch Schuhve?lfn sinden. welche ibnen mit Vergnügen" die Hand dazu reichen und iknen Schuhe geben, die ertra für diei Klasse Kundinnen numerirt sind. Äohl nicht mit Unrecht wird als die ..lad jener E?scheinung. soweit sie ttrisst. das ha?te Pflaste? in dey Zlädten bezeichnet, im Gegensatz zu dem weichen und fast bei jedem Schritt nachgebenden Boden auf dem Lande. Es erscheint einleuchtend, daß das erstere dazu beitragen muß, die Muskeln der Füße mehr zu Härten und den ganzen Fuß allmählig etwas mehr zu verbreitern. Man hat ja längst eine enlsprechende Erscheinung bei Pferden scstgesteUt! Die Füße eines Rassenpserdes. das niemals anderen Boden betreten hat. als den weichen Nasen eine? Viehfarm oder den Boden einer Rennbahn, verändern sich merklich, wcnn dasselbe Pferd mehrere Jahre lang das harte Pflaster eine? ?tadt getreten hat. Uebrigens gilt das Töige geradeso gut für Männerfüße. tou für Frauensüße; nu? kümme?n sich die Manne? im Allgemeinen nicht da?um. Mit seb? dicken, aber zugleich weichen Schubsohlen läßt sich dicsc:?'. Einfluß etwas begegnen. E i n Luftballon, der in der Weltausstellung zu Pa?is aufgestiegen wa?, aing in der Nähe von Marburg, nordwestlich von Kassel, nie?(x. Tie drei Herren, die sich im Ballon befanden, hatten eine Distanzwettfahrt räch Berlin geplant und würden auck wohl dorthin" gelangt sein, wenn sie nickt irrthümlicherweise den sehr hoch gelegenen. lect?isch beleuchteten Tt?urm der Aktienzuckerfabrik Ma?bürg im Dunkeln der Nacht für einen Leuchtthurm angesehen hätten und hierdurch zu dem falschen Glauben gelangt wären, sich am Meeresstrande zu befinden. Der Irrthum ver'anlahte zu eiliger Landung. Doch hatten sie hierbei erhebliche Schwierigkeiten. Der Anke? faßte nicht, und de? BaLon saß plönlich in de? Höhe von 100 Fuß an einem Hinderniß fest. Ein Luftschisi'e? wagte es, hinabzuklette?n und sck!ließlich abzuspringen, zog sich aba herbei erheblicbc Verletzungen zu. schließlich gelang die Landung mit Hil-se von herbeigeholten Leuten. Die ustschiffer ließen sich von der Polizei Anwesenheit und Landung bescheinigen und traten dann mit de? Bahn die RüS?eise nach Pa?is an.
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